DD301284A7 - Pneumatischer förderstrombeschleuniger - Google Patents

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DD301284A7
DD301284A7 DD33354389A DD33354389A DD301284A7 DD 301284 A7 DD301284 A7 DD 301284A7 DD 33354389 A DD33354389 A DD 33354389A DD 33354389 A DD33354389 A DD 33354389A DD 301284 A7 DD301284 A7 DD 301284A7
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DD
German Democratic Republic
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flow
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sleeve
air
inner tube
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Application number
DD33354389A
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English (en)
Inventor
Winfried Borowski
Dieter Engemann
Stefan Borowski
Original Assignee
Union Bau Ag
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  • Air Transport Of Granular Materials (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen pneumatischen Förderstrombeschleuniger für körnige bis staubförmige Schüttgutströme, z. B. in Rohrförderanlagen der Bau- und Baumaterialienindustrie. Sie hat zum Ziel, die Effektivität pneumatischer Schüttgutförderanlagen zu erhöhen, Energie einzusparen und größere Förderweiten zu ermöglichen. Sie löst die Aufgabe, die gesamte mit einem Zusatzluftstrom in eine Förderleitung eingetragene Energie zur Beschleunigung des Förderstromes zu nutzen und damit eine Pfropfenbildung zu verhindern durch eine verbesserte Luftführung im Austrittsbereich einer Ringdüse, die zwischen dem Innenrohr und einer dieses übergreifenden Hülse des Beschleunigers gebildet wird. Fig. 1

Description

Sie ist in eine umlaufend auf dem Innenrohr 2 angeordnete, mit einem Luftanschluß versehene Vorkammer 5 eingeschraubt und in jeder Stellung arretierbar. Die in definiertem Abstand gegenüberliegenden Kreisringflächen der Außenfläche 4 des Innenrohres 2 und der Einschnürung 3 der Hülse 1 bilden eine Ringdüse, aus der die Luft aus der Vorkammer 5 mit Schallgeschwindigkeit austritt, durch die Gestaltung der Austrittsflächen weiter beschleunigt wird und bedingt durch die in Förderrichtung nachfolgende Erweiterung der Hülse 1 parallel zur Förderrichtung am Umfang des Förderstromes in das Förderrohr eintritt. Der energiereiche Luftstrom umfaßt den Förderstrom zylinderförmig, beschleunigt ihn und erzeugt in diesem Bereich einen relativen Unterdruck, der den Fördergutstrom radial verdünnt und damit der Zusammenballungsneigung und der Pfropfenbildung in der Förderleitung entgegenwirkt. Die Größe des Ringspaltes wird durch Verdrehen der Hülse in Abhängigkeit von den praktischen Einsatzbedingungen, gemessen an der Entladezeit, auf einen optimalen Wert eingestellt. Eine selbstregelnde Verstellung des Düsenspaltes, etwa in Abhängigkeit vom Förderstromdruck, ist prinzipiell möglich. Der Hauptvorteil dieses Beschleunigers ist darin zu sehen, daß er den bei den bekannten Lösungen konstruktiv bedingten schrägen Eintrag der Zusatzluft in die Förderleitung vermeidet und den damit allgemein unterschätzten inneren Widerstand des Systems beseitigt. Damit sind in der Praxis größere Förderweiten erzielbar, die ggf. zur Einsparung von Zwischenstationen für den Zementumschlag führen können.

Claims (1)

  1. Pneumatischer Förderstrombeschleuniger, bei dem die Zusatzluft über eine die Förderleitung ringförmig umschließende, in eine axial verschiebbare Ringdüse mündende Kammer in den Förderstrom eingetragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringdüse aus einem sich stetig konisch verjüngenden Innenrohr und einer dieses übergreifenden Hülse mit einer an ihrer Innenseite umlaufenden bogenförmigen Einschnürung besteht, die sich austrittsseitig auf den Durchmesser des Förderrohres erweitert.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft einen Beschleuniger für pneumatisch geförderte körnige bis staubförmige Schüttgutströme in der Bau- und Baumaterialienindustrie, z. B. zur Förderung von Bindemitteln in Rohrleitungen.
    Charakteristik des bekannten Standes der Technik .
    Förderstrombeschleuniger werden eingesetzt zur Senkung der Förderzeiten, zur Verhinderung der Pfropfenbildung in der Förderleitung oder zur Erzielung größerer Förderweiten, die beispielsweise bei der pneumatischen Zementförderung ohne deren Einsatz auf max. ca. 100m gestreckte Rohrlange begrenzt sind.
    Allgemein wird die Beschleunigung dos Förderstromes durch das Einbringen von Zusatzluft in die Förderleitung technisch realisiert. So sind nach DE-OS 3024 568 ein Verfahren und eine Vorrichtung beschrieben, bei denen Zusatzluft unter mindestens doppeltem Druck gegenüber dem Förderdruck mit Schallgeschwindigkeit durch schräg in die Förderleitung führende Bohrungen eingeleitet wird. Die Einleitung kann in mehreren Stufen nacheinander erfolgen, wobei jedem Abschnitt gleichzeitig eine Vergrößerung des Querschnitts der Förderleitung zugeordnet ist.
    Es sind weiter Förderstrombeschleuniger bekannt, bei denen die Zusatzluft über eine die Förderleitung ringförmig umschließende Kammer, die in einer Ringdüse mündet, in den Förderstrom eingetragen wird. Eine solche Ausführung mit verstellbarer Ringdüse mit Überschall-Austrittsgeschwindigkeit ist in DD-PS 212719 beschrieben. Allen bekannten Ausführungen haftet jedoch der Nachteil an, daß die Einleitung der Zusatzluft in einem mehr oder v/eniger steilen Winkel zur Förderstromrichtung erfolgt, wodurch ein unerwünschter Bremseffekt eintritt. Durch diese schräge Lufteinleitung entsteht austrittsseitig der Düse ein Luftstromkegel, der den Förderstrom stark behindert.
    Ziel der Erfindung
    Die Erfindung hat zum Ziel, die Effektivität der pneumatischen Schüttgutförderung zu verbessern, Energie einzusparen und durch die Erreichung größerer Förderweiten aufwendige Zwischenstationen einzusparen.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gesamte mit dem Zusatzluftstrom eingetragene Energie zur Auflockerung und Beschleunigung des Fördergutes zu nutzen, die Ausbildung eines Luftstrahlkegels im Förderstrom und damit die Pfropfenbildung in der Förderleitung zuverlässig zu verhindern.
    Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß eine in axialer Richtung verstellbare Hülse, die an ihrer Innenseite eine umlaufende bogenförmige Einschnürung ihres Durchmessers aufweist und sich austrittsseitig wieder erweitert, ein sich an seiner Außenfläche stetig konisch verjüngendes Innenrohr in definiertem Abstand übergreift, wobei die sich gegenüberliegenden Kreisringflächen eine Ringdüse bilden, in der ein parallel zum Förderstrom geführter Luftstrommantel keine Ablenkung erfährt. Die Hülse ist in eine umlaufend auf dem Innenrohr angeordnete und mit einem Luftanschluß versehene Vorkammer arretierbar eingeschraubt. Bei Verstellung der Hülse in Richtung Verjüngung des Innenrohres vergrößert sich der Luftspalt und verkleinert sich in Gegenrichtung. Düsenform und zum Förderstrom parallele Strahlrichtung verändert sich dabei nicht.
    Ausführungsbeispiel
    Die Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
    In der dazugehörigen Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Prinzipdarstellung des Förderstrombeschleunigers. Ein sich nach seinem Ende hin an seiner Außenfläche 4 stetig verjüngendes Innenrohr 2 wird von einer Hülse 1 umgriffen, deren Innenseite eine bogenförmige umlaufende Einschnürung 3 aufweist, die sich ausgangsseitig wieder auf den Nenndurchmesser des Förderrohres erweitert.
DD33354389A 1989-10-13 1989-10-13 Pneumatischer förderstrombeschleuniger DD301284A7 (de)

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DD301284A7 true DD301284A7 (de) 1992-11-19

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DD33354389A DD301284A7 (de) 1989-10-13 1989-10-13 Pneumatischer förderstrombeschleuniger

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DD (1) DD301284A7 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19523098A1 (de) * 1994-08-02 1996-02-15 Erwin Schulze Vorrichtung zur Erhöhung der Strömungsenergie von mittels eines Luftstromes in Leitungen geförderten Feststoffteilchen
DE29723226U1 (de) 1997-07-10 1998-06-04 Kolb, Robert, jun., 88046 Friedrichshafen Druckluft-Injektor zur pneumatischen Förderung eines Pulvers

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