DD301675A9 - Pigmentgemische fuer tarnmittel der farbe braunoliv - Google Patents

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DD301675A9 DD33598989A DD33598989A DD301675A9 DD 301675 A9 DD301675 A9 DD 301675A9 DD 33598989 A DD33598989 A DD 33598989A DD 33598989 A DD33598989 A DD 33598989A DD 301675 A9 DD301675 A9 DD 301675A9
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pigment
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Walter Dassler
Ingeborg Dipl-Ing Matthes
Karl Michalski
Fritz Dr Rer Nat Dipl-C Kleine
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Forsch Rationalisierung Lacke
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf Pigmentgemische der Farbe Braunoliv, mit denen Kunststoffe (Polyurethanschaum, thermoplastische Kunststoff-Folien und ähnliche), Anstrichstoffe und Druckfarben so pigmentiert oder eingefärbt werden können, daß sie in ihrem spektralen Remissionsverhalten und in ihrer Farbe grünen Vegetations-, braunen Sand- und Ackerbodenelementen sowie der mit gleichen Remissionsforderungen getarnten Umgebung im Wellenlängenbereich von 400 nm bis 1 100 nm entsprechen. Die Kurven 1 und 2 sind im Bild 1 dargestellt.{Pigmentgemische; Braunoliv; Kunststoffeinfärbung; Anstrichstoffe; Tarnmittel; Remissionsverhalten; Vegetationselemente; Sand- und Ackerbodenelemente}

Description

Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, Pigmentgemische der Farbe Braunoliv zu finden, die ohne Verwendung von Anthrachinonschwarz oder bekannter Azopigmente beim Einsatz in Kunststoffen (Polyurethanschaum, thermoplastischen Kunststoff-Folien, Duroplasten oder ähnlichen), Anstrichstoffen und Druckfarben mit der Einfärbung oder Beschichtung von Tarnmitteln einen optimalen Tarneffekt erreichen. Damit wird dio !initiation des Remissionsverhaltens im Bereich von 400nm bis 1 lOOnrn und die der Farbe der natürlichen Umgebung von grünen Vegetations-, braunen Sand- und Ackerbodenelomenten sowie eine Angleichung an ähnlich getarnte militärische und zivile Objekte gewährleistet. Eine Aufklärung so getarnter Objekte mit optischen und fotografischen Verfahren wird dadurch verhindert. Mit der Verwendung neuer Tarnpigmente erfüllen die Pigmentgemische Braunoliv die für den Einsatz in Tarnmitteln gestellten spezifischen Forderungen an den Remissionsverlauf im visuellen Gebiet und nahen Infrarotboreich.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, Pigmentgemische in der Farbe Braunoliv zu finden, mit denen sich Kunststoffe (Polyurethanschaum, thermoplastische Kunststoff-Folien und ähnliche) so einfärben und Anstrichstoffe oder Druckfai ben so pigmentieren lessen, daß damit eingefärbte oder beschichtete Tarnmittel ein spektrales Remissionsverhalten aufweisen, welches der Farbe Braunoliv entspricht und im Wellenlängenbereich von 400nm bis 1100nm grünen Vegetations-, braunen Sand- und Ackerbodenelomenten angepaßt ist sowie eine Angleichung an ähnlich getarnte militärische und zivile Objekte erreicht.
Erfindungsgomäß wird die Aufgabe daduch gelöst, daß mit den Pigmentgemischen-ohne Einsatz von Anthrachinonschwarz in einem bestimmten Bereich der Konzentrationsverhältnisse zueinander, das für die Farbe Braunoliv spezifische Aussehen und spektrale Remissionsverhalten im NIR-Bereich der eingefärbten oder beschichteten Tarnmittel erreicht und eine Aufklärung verhindert wird.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß bei Kombination der Füllstoffe und Pigmente
- natürliche und synthetische Füllstoffe, vorzugsweise disperse Kieselsäure
- a-Eisenoxidhydroxid (Color Index I: Pigment Yellow 42, Teil II: Nr.77492)
- a-Eisen(lll)-oxid (Color Index I: Pigment Red 101, Teil II: Nr.77491)
- Eison-(ll,lll)-oxid (Color Index I: Pigment Black 11, Teil II: Nr. 77499)
- Titandioxid-Rutil (Color Index I: Pigment White 6, Teil II: Nr.77891)
- Perylen-Schwarz (Color Index; nicht gelistet)
- Cu-Phthalocyanin, halogeniert (Color Index: Pigment Green 7, Teil II: Nr.74260)
- organisch-anorganisches Tarn-Mischpigment, bestehend aus: CJ. Pigment Blue 36
CJ. Pigment Violett 23
CJ. Pigment Yellow 83
CJ. Pigment White 22
Perylen-Pigment n.l.
in einem bestimmten Bereich der Konzentrationsverhältnisse zueinander ein farbiges Aussehen und spektrales Remissionsverhalten der so pigmentierten Tarnmittel erreicht wird, das dem der Umgebungselemente entspricht. Die Kombination der Basispigmente erfolgt erfindungsgemäß in nachstehender Form:
1. 15,0 bis 35,0 Masseteile Titandioxid
35,0 bis 60,0 Masseteile a-Eisenoxidhydroxid 0,5 bis 3,0 Masseteile a-Eisen-lll-oxid 1,0 bis 3,0 Masseteile Eisen-(ll, IID-oxid 1,0 bis 4,0 Masseteile Kupfer-Phthalozyanin, halogeniert 8,0 bis 22,0 Masseteile organisch-anorganisches Tarn-Mischpigment 5,0 bis 15,0 Massoteile natürlicher und/oder synthetischer Füllstoff, vorzugsweise disperse Kieselsäure
2. 15,0 bis 40,0 Masseteile Titandioxid
30,0 bis 55,0 Masseteile a-Eisenoxidhydroxid
1,0 bis 6,0 Masseteile a-Eisen-lll-oxid
1,0 bis 6 0 Masseteile Eisen-(ll, lll)-oxid
4,0 bis 14,0 Masseteile Perylenschwarz
8,0 bis 25,0 Masseteile natürlicher und/oder synthetischer Füllstoff vorzugsweise disperse Kieselsäure, wobei die Summe der Basispigmente jeweils 100 Masseteile beträgt. Den Basispigmenten können noch weitete bekannte anorganische und/oder organische Pigmente sowie Füllstoffe zugegeben werden.
3. Die Anwendung der Pigmentgemische Braunoliv erfolgt zur farbgebenden Pigmentierung von Beschichtungsstoffen und/ oder Kunststoffen.
4. Die Anwendung der Pigmentgemische Braunoliv ist erforderlich zum Erreichen eines optimalen Tarneffektes an Ausrüstungen, Gegenständen und Objekten im Remissionsbereich von 400nm bis 11COnm.
Ausführungsbeispiele Beispiel 1
26,67 Masseteile Titandioxid Finntitan R-F2 46,67 Masseteile Eisenoxidgelb 214501 0,89 Masseteile Eisenoxidrot N135 1,33 Masseteile Eisenoxidschwarz N 74 2,00 Masseteile Monastralgrün GN 14,44 Masseteile Heucosin-Anthrazit IR 8,00 Masseteile Füllstoff K60S BiIdI, Kurve 1
Beispiel 2
26,67 Masseteile Titandioxid Finntitan R-F2 40,00 Masseteile Eisenoxidgelb 214501 3,33 Masseteile Eisenoxidrot N135 3,33 Masseteile Eisenoxidschwarz N74 1,78 Masseteile Paliogenschwarz L0084 6,00 Masseteile Paliogenschwarz L0086 18,99 Masseteile Füllstoff K60S BiIdI, Kurve 2
Die Kurven 3 und 4 geben die Toleranzgrenzen für Remissionsverlauf braunoliver Tarnmittel an.
45 Masseteile des Pigmentgemisches werden mit 55 Masseteihn eines Weichmachers (Di-K-Ethylhexylphtiialat) mit einem Anteil eines Verdickers vermischt und über einen Ureiwalzenstuhl bis zum Erreichen der geformten Kornfeinheit dispergiert, oder zur Herstellung von Anstrichstoffen wird ein bestimmter Masseanteil des Pigmertgemisches nach festgelegter Dispergiertechnologie zu Tarnanstrichstoff auf unterschiedlicher Bindemittelbasis, v/ie Alkyd-Aminharz, Alkydharz, Chlorkautschuk, eingesetzt.
Beispiel 3
10 Masseteile der mit Weichmacher dispergierten Pigmentgemische Braunoliv werden mit 200 Masseteilen eines Polyols vermischt und nach der Zusammenführung mit 87,5 Masseteilen eines Isocyanates auf einem zu tarnenden Gegenstand-zum Beispiel eine Feldflasche - verschäumt.
Die Hersteller oder Lieferanten der in den Ausführungsbeispielen genannten Produkte sind folgende:
Füllstoff K60S VEB Chemische Fabrik Fährbrücke
Titandioxid Finntitan R-F2 Kemira OY, Vuorikemia Finnland
Eisenoxidgelb 214501 VEB Kali-Chemia DDR
Eisenoxidrot N135 VEB Kali-Chemie DDR
Eisenoxidschwarz N74 VEB Kali-Chemie DDR
Monastralgrün GN ICI-Blackley, Manchester, England
Heucosin-Anthrazit IR Dr. Heubach GmbH, Langeisheim, BRD
PaliogenschwarzL0084 BASF-AG Ludwigshafen BRD Paliogenschwarz L0086 BASF-AG Ludwigshafen BRD
1. Pigmentgemische Braunoliv für die Pigmentierung von Tarnfarben oder Einfärbungen von Kunststoffen, dadurch gekennzeichnet, daß diese aus
15,0 bis 35,0 Masseteilen Titandioxid
35,0 bis 60,0 Masseteikn a-Eisenoxidhydroxid
0,5 bis 3,0 Massetei en α-Eisen-lll-oxid
1,0 bis 3,0 Masseteilen Eisen-(ll, ll!)-oxid
1,0 bis 4,0 Masseteilen Kupfer-Phthalozyanin, halogeniert 8,0 bis 22,0 Masseteilen organisch-anorganisches Tarn-Mischpigment
5,0 bis 15,0 Masseteilen natürlichen und/oder synthetischen Füllstoffen, vorzugsweise disperse Kieselsäure
bestehen, wobei diesen Pigmentgemischen noch weitere, an sich bekannte, anorganische und/oder organische Pigmente zugegeben werden oder genannte Komponenten ersetzen können.
2. Pigmentgemische Braunoliv für die Pigmentierung von Tarnfarben oder Einfärbung von Kunststoffen, dadurch gekennzeichnet, daß diese aus
15,0 bis 40,0 Masseteilen Titandioxid
30,0 bis 55,0 Masseteilen a-Eisenoxidhydroxid
1,0 bis 6,0 Masseteilen a-Eisen-lll-oxid
1,0 bis 6,0 Masseteilen Eisen-(ll, lll)-oxid
4,0 bis 14,0 y ""^seteilen Perylenschwarz
8,0 bis 25,0 M.isseteilen natürlichen und/oder synthetischen Füllstoffen, vorzugsweise disperse Kieselsäure
bestehen, wobei diesen Pigmentgemischen noch weitere, an sich bekannte anorganische und/oder organische Pigmente zugegeben werden oder genannte Komponenten ersetzen können.
3. Anwendung der nach Ansprüchen 1 und 2 genannten Pigmentgemische Braunoliv zur farbgebenden Pigmentierung oder Einfärbung von Beschichtungsstoffen und/oder Kunststoffen.
4. Anwendung des Pigmentgemisches Braunoliv nach den Ansprüchen 1 bis 3 zum Erreichen eines optimalen Tarneffektes an Ausrüstungen, Gegenständen und Objekten im Remissionsbereich von 400nm bis 1 100nm.
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Pigmontgemische der Farbe Braunoliv, mit denen Kunststoffe (Polyurethanschaum, thermoplastische Kunststoff-Folien und ähnliche), Anstrichstoffe und Druckfarben so eingefärbt oder pigmentiert werden können, daß sie in ihrem spektralen Remissionsverhalten und in ihrer Farbe grünen Vegetations-, braunen Sand- und Ackerbodenelementen sowie der mit gleichen Remissionsforderungen getarnten Umgebung im Wellenlängenbereich von 400nm bis 1 100nm entsprechen. Mit den erfindungsgemäßen Pigmentgemischen eingefärbte Kunststoffe oder pigmentierte Anstrichstoffe und Druckfarben werden Tarnmittel so beschichtet, daß eine Aufklärung von militärijchen Objekten, Anlagen, Ausrüstungen, Fahrzeugen usw. im genannten Wellenlängenbereich, insbesondere im nahen Infrarotgebiet, mit visuellen und fotografischen Verfahren zu Fehlinterpretationen führt oder verhindert wird.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Für Tarnzwecke sind Pigmentgemische der Farbe braunoliv bekannt, die eine Anpassung der Tarnmittel an die natürliche Umgebung und den charakteristischen Remissionsverlauf im nahen Infrarotbereich ermöglichen.
Diese bekannten Pigmentgemische enthalten jedoch als spezifische Tarnpigmente das nicht mehr produzierte Anthrachinonschwarz bzw. noch nicht in die Produktion überführte organische Azopigmente.
Mit den zur Einfärbung von Tarnmaterialien bekannten Pigmentrezepturen wird im nahen Infrarotbereich nicht das charakteristische Remissionsverhalten und nicht der empfindungsgemäße braunolive Eindruck der Fondfarbe textiler Tarnmittel erreicht. In diesem Falle führen die genannten Mängel im Remissionsverlauf mit visuellen und fotografischen Verfahren zur Enttarnung an der als Gesamtheit zu sehenden Umgebung.
Ziol Her Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, Pigmentgemische der Farbe Braunoliv zu finden, die ohne Verwendung von Anthrachinonschwarz oder bekannter Azopigmente beim Einsatz in Kunststoffen (Polyurothanschaum, thermoplastischen Kunststoff-Folien, Duroplasten oder ahnlichen), Anstrichstoffan und Druckfarben mit der Einfärbung oder beschichtung von Tarnmitteln einen optimalen Tarneffekt erreichen Damit wird die Imitiation des Remissionsverhaltons im Bereich von 4C0nm bis 1 lOOnm und die der Farbe der naturlichen Umgebung von grünen Vegetations-, braunen Sand- und Ackorbodenelementen sowie eine Angleichung an ähnlich getarnte militärische und zivile Objekte gewährleistet. Eine Aufklärung so getarnter Objekte mit optischen und fotografischen Verfahren wird dadurch verhindert. Mit der Verwendung neuer Tarnpigmente erfüllen die Pigmentgomische Braunoiiv die für den Einsatz in Tarnmitteln gestellten spezifischen Forderungen an den Remissionsverlauf im visuellen Gebiet und nahen Infrarotbereich.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, Pigmentgemische in der Farbe Braunoliv zu finden, mit denen sich Kunststoffe (Polyurethanschaum, thermoplastische Kunststoff-Folien und ähnliche) so einfärben und Anstrichstoffe oder Druckfarben so pigmentieren lassen, daß damit eingefärbte oder beschichtete Tarnmittel ein spektrales Remissionsverhalten aufweisen, welches der Farbe Braunoliv entspricht und im Wellenlängenbereich von 400nm bis 1100nm grünen Vegetations-, braunen Sand- und Ackerbodenelemonten angepaßt ist sowie eine Angleichung an ähnlich getarnte militärische und zivile Objekte erreicht.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe daduch gelöst, daß mit den Pigmentgemischen - ohne Einsatz von Anthrachinonschwarz in einem bestimmten Bereich der Konzentrationsverhältnisse zueinander, das für die Farbe Braunoliv spezifische Aussehen und spektrale Remissionsverhalten im NIR-Bereich der eingefärbten oder beschichteten Tarnmittel erreicht und eine Aufklärung verhindert wird.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß bei Kombination der Füllstoffe und Pigmente
- natürliche und synthetische Füllstoffe, vorzugsweise disperse Kieselsäure
- a-Eisenoxidhydroxid (Color Index I: Pigment Yellow 42, Teil II: Nr.77492)
- a-Eisenllll)-oxid (Color Index I: Pigment Red 101, Teil II: Nr.77491)
- Eisen-(ll,:il)-oxid (Color Index I: Pigment Black 11, Teil II: Nr.77499)
- Titandioxid-Rutil (Color Index I: Pigment White 6, Teil II: Nr.77891)
- Perylen-Schwarz (Color Index: nicht gelistet)
- Cu-Phthalocyanin, halogeniert (Color Index: Pigment Green 7, Teil II: Nr. 74260)
- organisch-anorganisches Tarn-Mischpigment, bestehend aus: CJ. Pigment Blue 36
CJ. Pigment Violett 23
CJ. Pigment Yellow 83
CJ. Pigment White 22
Perylen-Pigment n.l.
in einem bestimmten Bereich der Konzentrationsverhältnisse zueinander ein farbiges Aussehen und spektrales Remissionsverhalten der so pigmentierten Tarnmittel erreicht wird, das dem der Umgebungselemente entspricht. Die Kombination der Basispigmente erfolgt erfindungsgemäß in nachstehender Form:
1. 15,0 bis 35,0 Masseteile Titandioxid
35,0 bis 60,0 Masseteile a-Eisenoxidhydroxid 0,5 bis 3,0 Masseteile a-Eisen-lll-oxid 1,0 bis 3,0 Masseteile Eisen-(ll, lll)-oxid 1,0 bis 4,0 Masseteile Kupfer-Phthalozyanin, halogeniert 8,0 bis 22,0 Masseteile organisch-anorganisches Tarn-Mischpigment 5,0 bis 15,0 Masseteile natürlicher und/oder synthetischer Füllstoff, vorzugsweise disperse Kieselsäure
2. 15,0 bis 40,0 Masseteile Titandioxid
30,0 bis 55,0 Masseteile a-Eisenoxidhydroxid
1,0 bis 6,0 Masseteile a-Eisen-lll-oxid
1,0 bis 6,0 Masseteile Eisen-Ill, IID-oxid
4,0 bis 14,0 Masseteile Perylenschwarz
8,0 bis 25,0 Masseteile natürlicher und/oder synthetischer Füllstoff vorzugsweise disperse Kieselsäure, wobei die Summe der Basispigmente jeweils 100 Masseteile beträgt. Den Basispigmenten können noch weitere bekannte anorganische und/oder organische Pigmente sowie Füllstoffe zugegeben werden.
3. Die Anwendung der Pigmentgemische Braunoliv erfolgt zur farbgebenden Pigmentierung von Beschichtungsstoffen und/ oder Kunststoffen.
4. Die Anwendung der Pigmentgemische Braunoliv ist erforderlich zum Erreichen eines optimalen Tarneffektes an Ausrüstungen, Gegenständen und Objekten im Remissionsbereich von 400nm bis 1 lOOnm.
Ausführungsbeispiele
Beispiel 1
26,67 Masseteile Titandioxid Finntitan R-F2 46,67 Masseteile Eisenoxidgelb 214501 0,89 Masseteile Eisenoxidrot N135 1,33 Masseteile Eisenoxidschwarz N 74 2,00 Masseteile Monastralgrün GN 14,44 Masseteile Heucosin-Anthrazit IR 8,00 Masseteile Füllstoff K6CS Bild 1, Kurve 1
Beispiel 2
26,67 Masseteile Titandioxid Finntitan R-F2 40,00 Masseteile Eisenoxidgelb 214501 3,33 Masseteile Eisenoxidrot N135 3,33 Masseteile Eisenoxidschwarz N74 1,78 Masseteile Paliogenschwarz L0084 6,00 Masseteile Paliogenschwarz L00d6 13,99 Masseteile Füllstoff K60S BiIdI, Kurve 2
Die Kurven 3 und 4 geben di9 Toleranzgrenzen für Remissionsvorlauf braunoliver Tarnmittel an.
45 Masseteile des Pigmentgemisches werden mit 55 Masseteilen eines Weichmachers (Di-K-Ethylhexylphthalat) mit ehern Anteil eines Verdickers vermischt und über einen Dreiwalzenstuhl bis zum Erreichen der geforderten Kornfeinheit dispergiert, oder zur Herstellung von Anstrichstoffen wird ein bestimmter Masseanteil des Pigmentgemisches nach festgelegter Dispergiertechnologie zu Tarnanstrichstoff auf unterschiedlicher Bindemittelbasis, wie Alkyd-Aminharz, Alkydharz, Chlorkautschuk, eingesetzt.
Beispiel 3
10 Massflteile der mit Weichmacher dispsrgierten Pigmentgemische Braunoliv werden mit 200 Masseteilen eines Polyols vermischt und nach der Zusammenführung mit 87,5 Masseteilon eines Isocyanates auf einem zu tarnenden Gegenstand - zum Beispiel eine Feldflasche-verschäumt.
Die Hersteller oder Lieferanten der in den Ausführungsbeispielen genannten Produkte sind folgende:
Füllstoff K 60 S VEB Chemische Fabrik Fährbrücke
Titandioxid Finntitan R-F2 Kemira OY, Vuorikemia Finnland
Eisenoxidgelb 214501 VEB Kali-Chemie DDR
Eisenoxidrot N135 VEB Kali-Chemie DDR
Eisenoxidschwarz N74 VEB Kali-Chemie DDR
Monastralgrün GN ICI-Blackloy, Manchester, England
Heucosin-Anthrazit IR Dr.Heubach GmbH, Langeisheim, BRD
Paliogenschwarz L0084 BASF-AG Ludwigshafen BRD Paliogenschwarz L0086 BASF-AG Ludwigshafen BRD

Claims (4)

1. Pigmentgemische Braunoliv für die Pigmentierung von Tarnfarben oder Einfärbungen von Kunststoffen, dadurch gekennzeichnet, daß diese aus
15,0 bis 35,0 Masseteilen Titandioxid
35,0 bis 60,0 Masseteilen a-Eisenoxidhydroxid
0,5 bis 3,0 Masseteilen a-Eisen-lll-oxid
1,0 bis 3,0 Masseteilen Eisen-(ll, lll)-oxid
1,0 bis 4,0 Masseteilen Kupfer-Phthalozyanin, halogeniert 8,0 bis 22,0 Masseteilen organisch-anorganisches Tarn-Mischpigment
5,0 bis 15,0 Masseteilen natürlichen und/oder synthetischen Füllstoffen, vorzugsweise disperse Kieselsäure
bestehen, wobei diesen Pigmentgemischen noch weitere, an sich bekannte, anorganische und/oder organische Pigmente zugegeben werden oder genannte Komponenten ersetzen können.
2. Pigmentgemische Braunoliv für die Pigmentierung von Tarnfarben oder Einfärbung von Kunststoffen, dadurch gekennzeichnet, daß diese aus
15,0 bis 40,0 Masseteilen Titandioxid
30,0 bis 55,0 Masseteilen a-Eisenoxidhydroxid
1,0 bis 6,0 Masseteilen a-Eisen-lll-oxid
1,0 bis 6,0 Masseteilen Eisen-(ll, lll)-oxid
4,0 bis 14,0 Masseteilen Perylenschwarz
8,0 bis 25,0 Masseteilen natürlichen und/oder synthetischen Füllstoffen, vorzugsweise disperse Kieselsäure
bestehen, wobei diesen Pigmentgemischen noch weitere, an sich bekannte anorganische und/oder organische Pigmente zugegeben werden oder genannte Komponenten ersetzen können.
3. Anwendung der nach Ansprüchen 1 und 2 genannten Pigmentgemische Braunoliv zur farbgebenden Pigmentierung oder Einfärbung von Beschichtungsstoffen und/oder Kunststoffen.
4. Anwendung des Pigmentgemisches Braunoliv nach den Ansprüchen 1 bis 3 zum Erreichen eines optimalen Tarneffektes an Ausrüstungen, Gegenständen und Objekten im Remissionsbereich von 400nm bis 1100nm.
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Pigmentgemische der Farbe Braunoliv, mit denen Kunststoffe (Polyurethanschaum, thermoplastische Kunststoff-Folien und ähnliche), Anstrichstoffe und Druckfarben so eingefärbt oder pigmentiert werden können, daß sie in ihrem spektralen Remissionsverhalten und in ihrer Farbe grünen Vegetations-, braunen Sand- und Ackerbodenelementen sowie der mit gleichen Remissionsforderungen getarnten Umgebung im Wellenlängenbereich von 400nm bis 1 lOOrim entsprechen. Mit den erfindungsgemäßen Pigmentgemischen eingefärbte Kunststoffe oder pigmentierte Anstrichstoffe und Druckfarben werden Tarnmittel so beschichtet, daß eine Aufklärung von militärischen Objekten, Anlagen, Ausrüstungen, Fahrzeugen usw. im genannten Wellenlängenbereich, insbesondere im nahen Infrarotgebiet, mit visuellen und fotografischen Verfahren zu Fehlinterprotationen führt oder vorhindert wird.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Für Tarnzwecke sind Pigmentgemische der Farbe braunoliv bekannt, die eine Anpassung der Tarnmittel an die natürliche Umgebung und den charakteristischen Remissionsverlauf im nahen Infrarotbereich ermöglichen.
Diese bekannten Pigmentgemische enthalten jedoch als spezifische Tarnpigmente das nicht mehr produzierte Anthrachinonschwarz bzw. noch nicht in die Produktion überführte organische Azopigmente.
Mit den zur Einfärbung von Tarnmaterialien bekannten Pigmentrezepturen wird im nahen Infrarotbereich nicht das charakteristische Remissionsverhalten und nicht der empfindungsgemäße braunolive Eindruck der Fondfarbe textiler Tarnmittel erreicht. In diesem Falle führen die genannten Mängel im Remissionsverlauf mit visuellen und fotografischen Verfahren zur Enttarnung an der als Gesamtheit zu sehenden Umgebung.
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