DD302006A8 - Schutzvorrichtung für reaktive Werfer auf Booten - Google Patents

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DD302006A8
DD302006A8 DD20263477A DD20263477A DD302006A8 DD 302006 A8 DD302006 A8 DD 302006A8 DD 20263477 A DD20263477 A DD 20263477A DD 20263477 A DD20263477 A DD 20263477A DD 302006 A8 DD302006 A8 DD 302006A8
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G13/00Other offensive or defensive arrangements on vessels; Vessels characterised thereby
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G1/00Arrangements of guns or missile launchers; Vessels characterised thereby

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft die Ausgestaltung einer Schutzvorrichtung nach Patent 301 993 für reaktive Werfer auf Booten zur Verminderung der beim Abschuss durch thermische und mechanische Einflüsse entstehenden Beschädigungen. Ziel der Erfindung ist die Steigerung der Kampfkraft durch die Kompaktaufstellung einer Werfergruppe. Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine Schutzvorrichtung für reaktive Werfer auf Booten zu schaffen, die Beschädigungen der angrenzenden Aufbauten und der Werfer untereinander durch die abgesprengten Geschossdeckel und durch thermische Einflüsse ausschließt. Die erfindungsgemäße Schutzvorrichtung, dargestellt in der zugehörigen Zeichnung, besteht aus einer über die gesamte Deckbreite verlaufenden Schale, vor der ein zum Vorschiff hin geneigtes starres Schutzgitter angeordnet ist, dessen hinter den Werfern angeordnete Segmente in einem zwischen den Werfern befindlichen werferhohen Mittelstück zusammenlaufen. Das aus Schalen zusammengesetzte und durch Stege ausgesteifte Mittelstück enthält zueinander versetzt angeordnet Bohrungen. Die lichte Weite des Rasters des Schutzgitters und der Durchmesser der Bohrungen des Mittelstücks betragen 40-80 % des Durchmessers der Geschossdeckel. Der obere Teil des Schutzgitters ist abklappbar.

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft die Ausgestaltung einer Schutzvorrichtung nach Patent 301 993 für reaktive Werfer auf Booten zur Verminderung der beim Abschuß durch thermische und mechanische Einflüsse entstehenden Beschädigungen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Gegenstand des Hauptpatents 301 993 ist eine Schutzvorrichtung, die aus einer über die gesamte Decksbreite reichenden,
konkav gewölbten, aus Segmenten zusammengesetzten Schale besteht, deren auf dem Deck verlaufender Teil allseitig zur
Mittschiffsebene geneigt ist und eine Mulde bildet.
Vor dem aufrecht angeordneten Teil ist ein an sich bekanntes Geflechtsband angeordnet.
Nachteilig ist, daß durch das Geflechtsband infolge des relativ geringen Abstandes zum reaktiven Werfer die beim Start
abgesprengten Geschoßdeckel, die mit einer hohen kinetischen Energie auf das Geflechtsband geschleudert werden, von
diesem nicht immer aufgefangen werden. Gleichermaßen ist eine gegenseitige Beschädigung der Werfer bei der Stellung
907270° sowohl durch thermische Einflüsse als auch durch Aufschlag der abgesprengten Geschoßdeckel möglich.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Steigerung der Kampfkraft durch die Kompaktaufstellung einer Werfergruppe.
Wesen der Erfindung
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine Schutzvorrichtung für reaktive Werfergruppen auf Booten zu schaffen, die
Beschädigungen der angrenzenden Aufbauten und der Werfer untereinander durch die abgesprengten Geschoßdeckel und
Wärmeeinflüsse ausschließt.
Erfindungsgomäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß vor der konkav gewölbten, über die gesamte Decksbreite angeordneten Schale ein aus Elementen zusammengesetztes starres Schutzgitter lösbar aufgestellt ist, dessen segmentale Gestaltung hinter den einzolnen Werfern kreisbogenförmig verläuft und in einem zwischen den Werfern angeordneten Mittelstüuk mündet, dessen verstoifte Außenschalen zueinander versetzt angeordnete Bohrungen aufweisen.
Das Schutzgitter ist gegenüber dem Lot nach vorn geneigt: das obere Drittel ist abklappbar und weist einen gebrochenen Rand auf: es wird, um im allgemeinen Schiffsbetrieb die Sicht nicht zu behindern, nur beim Schießen aufgeklappt.
t e lichte Weite des Schulzgitters und der Durchmesser der Bohrungen dos Mit'.elstücks betragen 40%-80% des Durchmessers der Geschoßdeckel.
Zum Schutz entfernter liegender Teile hat sich das Anbringen von herabhängenden Netzen als wirksam erwiesen.
Beim Schießen nach voraus werden die abgesprengten Geschoßdeckel gegen das Schutzgitter geschleudert und zerplatzen zu Bruchstücken, die sich in der Mulde der Schale sammeln.
Beim Schießen nach Bb und Stb wird durch das zwischen den Werfern angeordnete Mittelstück der Wärmestrahl durch die
versetzt angeordneten Bohrungen geleitet und gebrochen, so daß der dahinterliegende Werfer in seiner Funktion nicht behindert wird. Die abgesprengten Geschoßdeckel werden entweder durch die Bohrungen zerschlagen oder nach außenbords
abgewiesen.
Ausführungsbeisplol
Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In der zugehörigen Zeichnung ist die erfindungsgomäße Schutzvorrichtung dargestellt.
Vor der Schale 1 ist hinter den Werfern ein aus Einzelelementen zusammengesetztos, starres, nach vorn um 10° geneigtes Schutzgitter 2 segmental angeordnet und mit Stützen 3 im Schalengrund und Streben 4, B am Oberteil der Schale lösbar gehaltert. Das Oberteil 6 !st abklappbar, sein oberer Rand ist abgeknickt. Zwischen den Werfern ist ein Mittelstück 7 angeordnet, in das die Schutzgittersegmente, die hinter jedem Werfer angeordnet sind, auslaufen. Das Mittelstück besteht aus Seitenschalen 8,9, die durch Stege 10 ausgesteift sind, die Seitenschalen 8,9 sind mit zueinander vorsetzten Bohrungen versehen. Dio lichte Weite des Schutzgitters 2 und der Durchmesser der Bohrungen 11 betragen 40%-80% des Durchmessers der Geschoßdeckel.
Beim Schießen der Werfer nach voraus werden die abgesprengten Geschoßdeckel gegen das Schutzgitter 2 geschleudert. Durch die Neigung des Schutzgitters um 10° nach vorn wird eine Reflexion dor Geschoßdeckel verhindert; die Geschoßdeckel zersplittern durch Aufprall auf das Schutzgitter und sammeln sich im Schalengrund.
Beim Schießen nach querab wird der beim Start ausgelöste Wärmestrahl durch die Bohrungen geleitet und infolge ihrer versetzton Anordnung gebrochen, so daß der dahinter befindliche Werfer vor thermischen Einflüssen geschützt wird.
Dio abgesprengten Geschoßdeckel werden, sofern sie auf oine der Bohrungen prallen, zersplittert oder aber nach außenbords geschleudert.
Zum Schutz ontferntor liegonder Teile und Ausrüstungen sind herabhängende Netze angeordnet.
Aufstellung der verwendeten Bezugszoichen
1 Schale
2 Schutzgitter
3 Stützen
4 Streben
5 Streben
6 Oberteil
7 Mittelstück
8 Seitenschale
9 Seitenschale
10 Steg
11 Bohrungen
12 Netz

Claims (3)

1. Schutzvorrichtung für reaktiv« Werfer auf Booten, bestehend aus einer konkav gewölbten, über die gesamte Schiffsbreite angeordneten, bis zum Werferfundament auslaufenden, zur Mittschiffsobene allseitig geneigten Schale nach Patent 301 993, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Schale (1) ein aus Elementen zusammengesetztes, starres, zum Vorschiff geneigtes Schutzgitter (2) lösbar
aufgestellt ist, dessen segmentale Ausbildung hinter den Werfern kreisbogenförmig verläuft und in einem zwischen den Werfern angeordneten Mittelstück (7) mündet, die lichte Weite der Raster des Schutzgitters (2) und der Durchmesser der Bohrungen (11) des Mittelstücks (7) 40-80% des
Durchmessers der Geschoßdeckel betragen und die Bohrungen (11) zueinander versetzt
angeordnet sind.
2. Schutzvorrichtung für reaktive Werfer auf Booten nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß das werferhohe Mittelstück (7) aus Bohrungen (11) enthaltenden Seitenschalen besteht, die durch Stege (10) ausgesteift sind.
3. Schutzvorrichtung für reaktive Werfer auf Booten nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (6) des Schutzgitters (2) abklappbar und sein oberer Rand abgeknickt ist.
DD20263477A 1976-02-19 1977-12-20 Schutzvorrichtung für reaktive Werfer auf Booten DD302006A8 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2933373A1 (fr) * 2008-07-03 2010-01-08 Dcns Principe d'integration, contre menaces asymetriques, de systemes d'armes missiles sur rampe fixe pour batiment de surface furtifs

Cited By (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2933373A1 (fr) * 2008-07-03 2010-01-08 Dcns Principe d'integration, contre menaces asymetriques, de systemes d'armes missiles sur rampe fixe pour batiment de surface furtifs
WO2010001051A3 (fr) * 2008-07-03 2010-12-29 Dcns Principe d'intégration, contre menaces asymétriques, de systèmes d'armes missiles sur rampe fixe pour bâtiments de surface furtifs
US8181562B2 (en) 2008-07-03 2012-05-22 Dcns Principle for the integration of missile-based weapon systems on a fixed ramp for stealth surface vessels in order to counter asymmetric threats

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DD301993A7 (de) 1994-10-27

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