DD80135B1 - Hochdruckschmierfett, insbesondere für Führerbrems - und Steuerventile - Google Patents

Hochdruckschmierfett, insbesondere für Führerbrems - und Steuerventile

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Hochdruckschmierfett, insbesondere für Führerbrenis- und Steuerventile in Schienenfahrzeugen über lange Einsatzzeiten
Die Erfindung betrifft ein Hochdruckschmierfett auf Schmierölbasis aus synthetischen und/oder mineralischen Ölen mit im Überschuß vorhandenen Metallhydroxiden, vorzugsweise von Metallen der zweiten und dritten Gruppe des Periodensystems» Es sind Schmierfette bekannt, die durch Kombination bestimmter Kationen eine Abstimmung auf den Je'Äeiligen Verwendungszweck gestatten und liatriuiafette mit Calciumfetiten zu positiven Ergebnissen koabinationsfähig gestalten. Diese Fette haben im allgemeinen sehr gute Eigenschaften bezüglich Lebensdauer, Wasserresistenz, Hitzebeständigkeit und ihrer leichten Reproduzierbarkeit .
Es wurde festgestellt, daß die Druckaufnohmefähigkeit für normale Amvendungsfälie ausreicht, jedoch bei sehr starker Belastung, beispielsweise bei Brems- und Steuerventilen von Schienenfahrzeugen, die Flächenpressung so groß ist, daß bei häufiger Betätigung nacn kurzer Zeit ein Verhärten des Fettes und damit verbunden eine Schv/ergängigkeit der Teile untereinander zu verzeichnen war. Besonders nachteilig war, daß lange Zeit vor Ablauf des betreffenden Unterhaltung- und Kxmstrollabschnittes das Fahrzeug aus dem Verkehr genommen und neu geschmiert werden mußte·
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Die damit; verbundenen Nachteile, insbesondere die Gefährdung der Verkehrssicherheit, stellten die Aufgabe, ein Hochdruckschmierfett, insbesondere für Führerbrenis- und Steuerventile in Schienenfahrzeugen über lange Einsatzzeiten zu entwickeln, welches unter Beibehaltung der vorteilhaften Eigenschaften vorgeschilderter Schmierfette bei guter Schmierwirksamkeit im Hischreibungsgebiet, eine gute Dichtwirkung gegen Luftüberdruck und extrem hohe Druckbeständigkeit aufweist O
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch ein Schmierfett folgender Zusammensetzung: 11 bis 13 % Montansäure
5,5 bis 6,5 % Bleinaphthenat 0,05 bis 0,1 % Strontiuinkarbonat 0,05 bis vj,1 % Ditertiärbutylparakresol
0,005 bis 0,01 % Polyisobutylen 77,7 bis 8(j,8 % Llaschinenöi R 50 Rest _; Natriumaiuminatlauge.
überraschenci war es, daß durch die Zufügung des hohen Anteils an Bleinaphthenat in Kombination mit dem strukturstabilisierenden Zusatz von Polyisobutylen und Ditertiärparakresol, beide in ungewöhnlich geringen Mengen, ein qualitativ neues Produkt erhalten wurde, das sich durch eine hohe Grenzflächen-Schmierwirksamkeit, gute Dichtwirkung und hohe Konsistenzstabilität auszeichnet. Von besonderer Bedeutung ist, daß durch die gefundene Kombination die negativen Auswirkungen, begründet durch die erforderlichen hohen Mengen an Bleinaphthenat in der Schmierfettkombination, vollständig eliminiert wurden und im Gegenteil für den vorgesehenen Anwendungzweck zusätzliche günstige Eigenschaften in Erscheinung traten.
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Die Vorteile des erfindungsgeraäßen Schmierfettes bestehen darin, daß durch Einsetzen dieses .Fettes die Betriebsstörungen vermieden werden und eine erhöhte Sicherheit im Verkehr gewährleistet ist. Die Erfindung, insbesondere das Herstellungsverfahren, soll an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. Montansäure und Ditertiärbutylenkresol werden in der Hälfte der ölmenge vorgelegt und auf etwa 90 0G erwärmt. Bei dieser Temperatur wird die berechnete Menge Lauge für die Montansäure zugegeben. Nach der Verseifung v;ira zweimal öl, in dem Bleinaphtnenat und Polyisobutylen gelöst vorliegen, zugesetzt und die Temperatur auf 95 0C gebracht. Die Zugabe der Lauge mit Strontiumkarbonat, Krwärmung des Sudes auf 100 0C und weiterhin die zugabe der Restölmenge beenden die Herstellung,

Claims (1)

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Patentanspruch.
Hochdruckschmieri'etu, insbesondere für Führerbrems- und Steuerventile in Schienenfahrzeugen auf der Basis von Natriumaluminatseiienretten aus 77,7 % bis 80,8 "/<> Maschinenöl R 50, ί1 % bis 13 % Montansäure, JNatrium.-aluminatlauge und ausätzen von 0,05 % bis 0,1 % Strontiumkaroonat, Bleinaphrnenat, Polyisobutylen und Ditertiärbutylparakresol, dadurch gekennzeichnet, daß
5,5, % bis 6,5 % Bleinaphthenat 0,05 % bis 0,1 % Ditertiärbutylenparakresol 0,005 % bis 0,01 % Polyisobutylen darin enthalten sind«

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