DD85320B1 - Fadenbremse fuer webschuetzen einer wellenfachwebmaschine - Google Patents

Fadenbremse fuer webschuetzen einer wellenfachwebmaschine Download PDF

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DD85320B1
DD85320B1 DD14680070A DD14680070A DD85320B1 DD 85320 B1 DD85320 B1 DD 85320B1 DD 14680070 A DD14680070 A DD 14680070A DD 14680070 A DD14680070 A DD 14680070A DD 85320 B1 DD85320 B1 DD 85320B1
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DD
German Democratic Republic
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shuttle
coil
disc
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thread
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DD14680070A
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English (en)
Inventor
Hans-Juergen Krausse
Erwin Henning
Original Assignee
Webstuhlbau Veb
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J5/00Shuttles
    • D03J5/06Dummy shuttles; Gripper shuttles
    • D03J5/065Dummy shuttles; Gripper shuttles for travelling-wave-shed looms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)
  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

-2- i-:-j зоо
Ausführungsbeispiel
Der Webschützen 1 ist mit einer Aussparung 2 versehen, in welcher ein Zapfen 3 angeordnet ist. Der Webschützen 1 ist mit einer Planseite 4, welche rechtwinklig zu dem Zapfen 3 angeordnet ist, versehen. Auf dem Zapfen 3 ist die Scheibenspule 5, welche eine größere Begrenzungsscheibe 6 und eine kleinere Begrenzungsscheibe 7 aufweist, drehbar gelagert, und zwar derart, daß die größere Begrenzungsscheibe 6 auf der Planseite 4 des Webschützen 1 aufliegt. Der Zapfen 3 ist mit einer Bohrung 8 versehen, in welcher der Schaft 9 eines Druckbolzens 10 geführt ist. Der Druckbolzen 10 ist mit einem Kopf versehen, welcher in seinem Druchmesser größer ist als der Zapfen 3 und damit größer als die Bohrung in der Scheibenspule 5. Der Webschützen 1 ist ferner mit einer Ausfräsung 12 versehen, in welcher eine Feder 13, im Ausführungsbeispiel eine im Uhrzeigersinn wirkende Drehfeder angeordnet ist, welche andererseits in eine Ausnehmung 14 im Schaft 9 des Druckbolzens 10 eingreift. Durch die Feder 13 wird nun über den Druckbolzen 10 die Scheibenspule 5 in Richtung auf den Webschützen 1 gedrückt und damit die größere Begrenzungsscheibe 6 der Scheibenspule 5 gegen die Planseite 4 des Webschützen 1. Da nun der auf der Scheibenspule 5 aufgewickelte Faden 15 zwischen der Planseite 4 des Webschützens 1 und der Begrenzungsscheibe 6 der Scheibenspule 5 hindurchgeführt ist, übt die Feder 13 eine Bremskraft auf den Faden 15 aus, wenn dieser von der Scheibenspule 5 abläuft. Das Ablaufen des Fadens 15 von der Scheibenspule 5 tritt ein, wenn der Faden 15 am Geweberand festgehalten und der Webschützen 1 durch das Webfach bewegt wird. Da beim Ablaufen des Fadens 15 von der Scheibenspule 5 diese durch den Faden 15 selbst in Drehbewegung versetzt wird, entsteht auch eine Relativbewegung zwischen der Planseite 4 des Webschützen 1 und der Begrenzungsscheibe 6 der Scheibenspule 5, also praktisch zwischen den beiden Bremsflächen des Fadens 15. Diese Relativbewegung bewirkt, daß sich die Bremsvorrichtung ständig selbst reinigt, indem sich bildende Flusen usw. entfernt werden, und daß eine stets gleichmäßige Bremswirkung erreicht wird
In Betracht gezogene Druckschriften: DE-AS 1201268 US-PS 1787491 FR-PS 1356263

Claims (5)

  1. -1- 143 SOO
    Erfindungsanspruch:
    1. Fadenbremse für Webschützen einer Wellenfachwebmaschine mit einer in Webschützen drehbar gelagerten und von einem Rückhaltemittel gebremsten Scheibenspule, gekennzeichnet dadurch, daß die auf einem Zapfen (3) gelagerte Scheibenspule (5) mit einer Begrenzungsscheibe (6) größeren Durchmessers versehen ist, welche mit ihrer als Bremsfläche ausgebildeten Innenseite eine die Scheibenspule (5) aufnehmende, kreisringförmige Aussparung (2) im Webschützen (1) überdeckt und unter Druck gegen die als Gegenbremsfläche ausgebildete Planseite (4) des Webschützen (1) gehalten ist.
  2. 2. Fadenbremse nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Scheibenspule (5) mit ihrer größeren Begrenzungsscheibe (6) durch eine Feder (13) gegen die Planseite (4) des Webschützen (1) gedrückt ist.
  3. 3. Fadenbremse nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Feder (13) in einen Druckbolzen (10) eingreift, der in einer Bohrung (8) des Zapfens (3) geführt ist und einen Kopf (11) aufweist, der in seinem Durchmesser größer als der Zapfen (3) ausgebildet ist.
  4. 4. Fadenbremse nach Punkt 2 oder 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Feder (13) in einer Ausfräsung (12) das Webschützen (1) angeordnet ist.
  5. 5. Fadenbremse nach einem der Punkte 2 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Feder (13) als Drehfeder ausgebildet ist.
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung ist anwendbar für Webschützen einer Wellenfachwebmaschine mit einer im Webschützen drehbar gelagerten und von einem Rückhaltemittel gebremsten Scheibenspule.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Es ist bereits ein Webschützen bekannt, der mit einem rechteckigen Hohlraum zur Aufnahme einer Spule versehen ist, die mit einem Schußfaden entsprechender Länge bewickelt ist. Dabei liegt die Spule quer zur Länge des Webschützen und sitzt mit einem Ende ihrer Achse in einer Aussparung der Wand des Webschützens. Am anderen Ende der Spule ist eine in die Eingangsbohrung des Webschützen eingelassene Bremsvorrichtung angebracht. Diese Bremsvorrichtung kann aus Bremsscheiben bestehen oder auch ein mit einer Nut in Eingriff stehender Zapfen sein (FR-PS 1356263). Ebenso ist ein rotierender Schützen bekannt, der aus einem Paar Rollen besteht, die fest mit einer hohlen Achse verbunden sind. Auf dieser Achse ist zwischen den beiden Rollen die mit dem Schußfaden versehene Spule angeordnet, welche bei rotierender Vorwärtsbewegung des Schützen den Schußfaden bei entgegengesetzter Bewegung um die Schützenachse freigibt. Durch diese entgegengesetzte Drehrichtung der Spule auf der Achse des Rollschützens soll das gewünschte Bremsen der Spule erzeugt werden. Eine stärkere Bremsung soll durch eine Feder erreicht werden, die durch einen Schlitz in der Achse des Rollschützen auf die Spule wirkt (US-PS 1787491).
    Bei einem weiteren Webschützen ist der Schußfaden auf eine längs im Webschützen liegende Spule aufgewickelt, welche teilweise nach hinten oder seitlich aus dem Webschützen herausnehmbar ist. Als Fadenbremse dient hierbei eine gewellte, axiale Durchlaßöffnung für den Schußfaden (DE-AS 1201 268).
    Derartige Webschützen mit den genannten Spulenanordnungen ermöglichen nur ei neunvollkommene oder gar keine Bremsung des zu verlegenden Schußfadens. Besonders die letzten auf der Spule befindlichen Fadenlagen lösen sich bei der Bremsung mit Bremsscheibe oder mit einer Nut befindlichen Zapfen meist von selbst und gleiten von der Scheibenspule ab, ohne diese in Drehung zu versetzen. Die gesamte Bremswirkung wird dadurch aufgehoben und der Schußfaden läuft unkontrolliert ab.
    Ziel der Erfindung
    Das Ziel der Erfindung besteht in der Erhöhung der Zuverlässigkeit der Bremse und in der Verbesserung der Gewebequalität über die gesamte Arbeitsbreite.
    Wesen der Erfindung
    Aufgabe ist es, im Webschützen eine platzsparende, zuverlässige sich selbst reinigende Fadenbremse anzuordnen, die dem ablaufenden Schußfaden bis zum letzten Fadenstück eine definierte Fadenspannung in ausreichender Größe erteilt.
    Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die auf einem Zapfen gelagerte Scheibenspule mit einer Begrenzungsscheibe größeren Durchmessers versehen ist, die mit ihrer als Bremsfläche ausgebildeten Innenseite eine die Scheibenspule aufnehmende kreisringförmige Aussparung im Webschützen überdeckt und unter Druck gegen die als Gegenbremsfläche ausgebildete Planseite des Webschützens gehalten ist.
    Zweckmäßigerweise wird die Scheibenspule mit ihrer größeren Begrenzungsscheibe durch eine Feder gegen die Planseite des Webschützens gedrückt.
    Die Feder greift dabei in einen Druckbolzen ein, der in einer Bohrung des Zapfens geführt ist und einen Kopf aufweist, der in seinem Durchmesser größer als der Zapfen ausgebildet ist.
    Die Feder ist in einer Ausfräsung des Schützens angeordnet und zweckmäßigerweise als Drehfeder ausgebildet.
    Es ist nun möglich, den ablaufenden Schußfaden zwischen der Planseite des Webschützens und der größeren Begrenzungsscheibe bis zum vollen Ende gleichmäßig zu bremsen. Darüber hinaus führt die vom ablaufenden Schußfaden verursachte Drehbewegung der Scheibenspule zu einer Relativbewegung zwischen der größeren Begrenzungsscheibe und der Planseite des Webschützen, wodurch eine ständige Selbstreinigung der Bremsflächen erfolgt.
DD14680070A 1970-04-13 1970-04-13 Fadenbremse fuer webschuetzen einer wellenfachwebmaschine DD85320B1 (de)

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DD14680070A DD85320B1 (de) 1970-04-13 1970-04-13 Fadenbremse fuer webschuetzen einer wellenfachwebmaschine
CS248471A CS155973B2 (de) 1970-04-13 1971-04-07
FR7112813A FR2089518A5 (en) 1970-04-13 1971-04-09 Loom shuttle flanged bobbin yarn brake
SU1647466A SU461992A1 (ru) 1970-04-13 1971-04-12 Прокладчик уточной нити к многозевному ткацкому станку
CH530371A CH537867A (de) 1970-04-13 1971-04-13 Vorrichtung zum Bremsen des von einer Scheibenspule ablaufenden Fadens
DE19712118423 DE2118423B2 (de) 1970-04-13 1971-04-16 Fadenbremse für Webschützen einer Wellenfadenwebmaschine

Applications Claiming Priority (1)

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DD85320B1 true DD85320B1 (de) 1986-03-12

Family

ID=5482383

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DE (1) DE2118423B2 (de)
FR (1) FR2089518A5 (de)
SU (1) SU461992A1 (de)

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1787491A (en) * 1928-09-11 1931-01-06 Primavesi Otto Loom
DE1201268B (de) * 1958-10-09 1965-09-16 Augusto Gentilini Webstuhl mit mehreren gleichzeitig durch-laufenden Webschuetzen
FR1356263A (fr) * 1962-12-04 1964-03-27 Métier à tisser pour tissage continu

Also Published As

Publication number Publication date
DE2118423B2 (de) 1981-08-13
FR2089518A5 (en) 1972-01-07
DE2118423A1 (de) 1971-11-04
CH537867A (de) 1973-06-15
CS155973B2 (de) 1974-06-24
DE2118423C3 (de) 1982-04-01
SU461992A1 (ru) 1975-02-28

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