DD95124B1 - Spiegel- oder prismenanordnung, insbesondere fuer nivelliere oder linsenzentriergeraete - Google Patents

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DD95124B1 DD15971071A DD15971071A DD95124B1 DD 95124 B1 DD95124 B1 DD 95124B1 DD 15971071 A DD15971071 A DD 15971071A DD 15971071 A DD15971071 A DD 15971071A DD 95124 B1 DD95124 B1 DD 95124B1
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Description

A-
"Spiegel- oder Prismenanordnung, insbesondere für Nivelliere oder Linsenzentriergeräte"
Die Erfindung betrifft eine Spiegel- oder PrismenanOrdnung, die es gestattet, die durch mechanische Führungsfehler hervorgerufenen Fehler bei der Bestimmung der Lage zweier Objektpunlcte zu beseitigen»
Es ist bereits bekannt, für die Beseitigung der mechanischen Führungsfehler vor Nivellieren eine Kombination eines Tripelspiegels oder eines Tripelprisnias mit einem Planapiegel zu verwenden (Fr. P. 90б ОЗІ). In der Fig. 1 ist die Wirkungsweise dieser Anordnung dargestellt. Mit dem beweglichen Tripelspiegel 1 (als Winkelspiegel dargestellt), dessen Kippungen keinen Einfluß auf die Richtung des ausfallenden Lichtstrahls haben und dessen seitliche Versetzung durch den ortsfesten Planspiegel 2 aufgehoben werden, kann die optische Weglänge zwischen den Linsen 7 und 8 verändert v/erden und damit eine Einstellung auf verschiedene Objekte, ohne daß die mechanische Führungsgenauigkeit des Tripelspiegel einen Einfluß auf die optische Achse des Gerätes hat. Der halbdurchlässige Strahlenteiler 6, der die ein- und ausfallenden Lichtstrahlen voneinander trennt, kann auch durch einen kleinen Planspiegel im Zentrum des Strahlengangea ersetzt werden. Sowohl die Anwendung eines Strahlenteilers wie auch die eines kleinen Spiegels in Zentrum des Strahlengangea schwächen die Lichtstärke der Anordnung. Bei Linsenzentriergeräten stört besonders die bei diesen Anordnungen unvermeidliche Aufhellung des Hintergrundes und damit schlechtere nachweisempfindlichkeit der Reflexbiider,
Zweck der Erfindung ist es, diesen Nachteil der Anordnung mit halbdurchlässigem Strahlenteiler oder kleinen Spiegel im Zentrum des Strahlenganges zu beseitigen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch eine andere Anordnung der Spiegel oder Prismen die notwendige Teilung des Strahlenganges durch einen halbdurchlässigen Spiegel oder einen kleinen Spiegel im Zentrum des Strahlenganges überflüssig zu machen und die Lichtstärke der Anordnung zu erhöhen· Die Aufgabe wird bei einer Spiegel- oder PrisnenanOrdnung, bestehend aus einem Tripelspiegel und einen ortsfesten Planspiegel, insbesondere für Nivelliere oder Linsenzentriergeräte, die Fehler bei der Bestimmung der Lage zweier Objektpunkte zueinander, hervorgerufen durch mechanische Führungcfehler des Tripelspiegel, beseitigt, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der ortsfeste Planspiegel als ein System von drei ortsfesten Planspiegeln ausgeführt ist. Hierbei ist die Lage der Spiegel so gestaltet, daß deren Vektorsumme der Spiegelnormalen den Vektor des einfallenden Lichtstrahls entgegengesetzt ist.
Das System der drei Planspiegel kann auch durch ein Prismenoder Spiegel-Prisiaensysteni ersetzt werden« Dadurch sind die ein- und ausfallenden Strahlengänge getrennt und brauchen nicht noch durch einen Strahlenteiler getrennt zu werden. Die Unabhängigkeit der optischen Achse des Gerätes von mechanischen Pührungsfehlern des Tripelspiegel bleibt erhalten. Durch die erfindungsgemäße Anordnung wird die Lichtstärke erhöht sowie die Hintergrundaufhellung, die durch den Strahlenteiler hervorgerufen wird, beseitigt.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert v/erden. Es zeigen: Fig. 1: die bekannte Anordnung Fig. 2: die erfindungsgemäße Anordnung In der Fig. 2 ist der ortsfeste Planspiegel 2 der Fig. 1 durch drei ortsfeste Planspiegel 3; 4; 5 ersetzt, die den Lichtstrahl 10 parallel und versetzt 11 zum Tripelspiegel 1
(ebenfalls als V/inkelspiegel gezeichnet) reflektieren. Auch nach den Durchgang des Lichtstrahls durch den Tripelspiegel 1 sind ein- und ausfallender Lichtstrahl getrennt. Die Strahlenteilerfläche 6 der Fig. 1 entfällt. Un den von der Linse 8 einfallenden Lichtstrahl in die Richtung auf den Tripelspiegel 1 umzulenken, ist ein Planspiegel 9 vorgesehen.

Claims (2)

-ν- Erfindunftsanspruch
1. Spiegel- und Prismenanordnung, insbesondere für Nivelliere oder Linsenzentriergeräte, die Fehler bei der Bestimmung der Lage zweier Objektpunkte zueinander, hervorgerufen durch mechanische Führungsfehler des Tripelspiegel, beseitigt, bestehend aus еіпеи Tripelspiegel und einen ortsfesten Planspiegel, dadurch gekennzeichnet, daß der ortsfeste Planspiegel (2) als ein System von drei ortsfesten Planspiegeln (3> 4; 5) ausgeführt ist, deren Vektorsuome der Spiegelnomalen deia Vektor des einfallenden Lichtstrahles entgegengesetzt ist.
2, Spiegel- oder Prismenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Systeia der Planspiegel (3; 4; 5) durch ein Prismen- oder Spiegel-Prismensystera ersetzt ist.
Hierzu !Seite Zeichnungen
DD15971071A 1971-12-20 1971-12-20 Spiegel- oder prismenanordnung, insbesondere fuer nivelliere oder linsenzentriergeraete DD95124B1 (de)

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