DE10003438A1 - Vorrichtung zum Bereitstellen von Material an Arbeitsplätzen - Google Patents
Vorrichtung zum Bereitstellen von Material an ArbeitsplätzenInfo
- Publication number
- DE10003438A1 DE10003438A1 DE10003438A DE10003438A DE10003438A1 DE 10003438 A1 DE10003438 A1 DE 10003438A1 DE 10003438 A DE10003438 A DE 10003438A DE 10003438 A DE10003438 A DE 10003438A DE 10003438 A1 DE10003438 A1 DE 10003438A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- shaft
- removal point
- chute
- section
- material shaft
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 239000000463 material Substances 0.000 title claims abstract description 168
- 238000000605 extraction Methods 0.000 title description 2
- 238000010079 rubber tapping Methods 0.000 claims description 9
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 claims description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 6
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 4
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 4
- 239000011265 semifinished product Substances 0.000 description 4
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 3
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 2
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 2
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 2
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000003000 extruded plastic Substances 0.000 description 2
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 238000005755 formation reaction Methods 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 238000005070 sampling Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G11/00—Chutes
- B65G11/02—Chutes of straight form
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25H—WORKSHOP EQUIPMENT, e.g. FOR MARKING-OUT WORK; STORAGE MEANS FOR WORKSHOPS
- B25H3/00—Storage means or arrangements for workshops facilitating access to, or handling of, work tools or instruments
- B25H3/06—Trays
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chutes (AREA)
- Warehouses Or Storage Devices (AREA)
- Vending Machines For Individual Products (AREA)
Abstract
Es wird eine Vorrichtung (10, 10', 50) zum Bereitstellen von Material (12) an Arbeitsplätzen vorgeschlagen. Die Vorrichtung (10, 10', 50) weist einen als Materialschacht (14, 14', 54) ausgebildeten Speicher für das Material (12) auf. An den Materialschacht (14, 14', 54) schließt sich eine Entnahmestelle (16, 16', 56) mit einer Greifzunge (18, 18', 58) an. Der Materialschacht (14, 14', 54) und die Entnahmestelle (16, 16', 56) sind als lösbar miteinander verbindbare Teile ausgebildet. Die Entnahmestelle (16, 16', 56) ist an einer Stirnseite (36, 40, 76, 110) des Materialschachts anordenbar. Durch diese Ausbildung ist es möglich, mit wenigen verschiedenen Teilen eine große Vielfalt bezüglich der Speichervolumen der Vorrichtung (10, 10', 50) zu erreichen.
Description
Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zum
Bereitstellen von Material an Arbeitsplätzen nach der
Gattung des Hauptanspruchs. Eine solche Vorrichtung ist
bereits aus dem DE-GM 73 37 769 bekannt. Diese Vorrichtung
weist einen als Materialschacht ausgebildeten Speicher für
das Material auf, an den sich eine Entnahmestelle mit einer
Greifzunge und einer Materialdosiervorrichtung anschließt.
Der Materialschacht und die Entnahmestelle sind als ein Teil
ausgebildet. Mit der Auswahl der Vorrichtung ist somit auch
das zur Verfügung stehende Speichervolumen an Material
festgelegt. Um eine Anpassung an möglichst viele
unterschiedliche Speichervolumen zu erreichen, ist eine sehr
große Anzahl an verschieden großen Vorrichtungen
erforderlich. Dies hat jedoch den Nachteil, daß die
Teilevielfalt steigt.
Um mehrere Vorrichtungen an einem Arbeitsplatz übereinander
anordnen zu können, weisen diese an ihren Unterseiten
Ausklinkungen auf und an ihren Oberseiten Aussparungen, in
die die Ausklinkungen eingehakt werden können. Dadurch sind
mehrere Vorrichtungen übereinander und versetzt zueinander
anordenbar. Durch die festen Abstände der Ausklinkungen und
Aussparungen sind jedoch nur begrenzte Möglichkeiten
bezüglich des Versatzes der Vorrichtungen zueinander
realisierbar.
Zur Führung einer schieberförmigen Materialdosiervorrichtung
sind zwei gebogene Laschen vorgesehen, in denen die
Materialdosiervorrichtung nur eine recht kurze Führung hat.
Dadurch kann sich die Materialdosiervorrichtung leicht
verkanten, wodurch die Handhabung erschwert ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Bereitstellen von
Material an Arbeitsplätzen mit den kennzeichnenden Merkmalen
des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß eine
sehr hohe Variantenvielfalt möglich ist und dennoch nur
wenig verschiedene Teile benötigt werden. Dies liegt daran,
daß der Materialschacht und die Entnahmestelle als lösbar
miteinander verbindbare Teile ausgebildet sind und daß die
Entnahmestelle an einer Öffnung des Materialschachts
anordenbar ist. Als weiterer Vorteil ist anzusehen, daß das
Speichervolumen exakt an die jeweilige Aufgabe angepaßt
werden kann. Außerdem läßt sich somit der Raum am
Arbeitsplatz optimal ausnutzen. Da eine abgestimmte
Teilebevorratung möglich ist, werden weniger
Nachfüllvorgänge notwendig, wodurch eine Reduzierung von
Nebenzeiten in der Fertigung möglich ist.
Weiterhin können Behälter separat vorgefüllt werden und
durch Schieber problemlos verschlossen und somit
transportiert werden. Materialschächte können sowohl
nebeneinander als auch übereinander angeordnet werden. Bei
der vertikalen Anordnung können mehrere Behälter zu einem
Teilesilo aufgerüstet werden. Außerdem lassen sich die
Materialschächte ohne Werkzeuge montieren. Schieber können
gleichzeitig der Dosierung dienen. Ferner schützen sie das
Material vor Verunreinigung.
Da der Materialschacht als extrudiertes oder stranggepreßtes
Profil herstellbar ist, ist die Herstellung recht preiswert.
Sind an zwei gegenüberliegenden Außenseiten des
Materialschachts miteinander korrespondierende Fortsätze und
hinterschnittene Nuten ausgebildet, so lassen sich auf
einfache Weise und stufenlos versetzt zueinander mehrere
Vorrichtungen übereinander anordnen. Zum Fixieren der
Position von übereinander angeordneten Vorrichtungen können
in den Nuten mit Schrauben fixierten Nutensteine angeordnet
werden.
Die einzelnen Elemente lassen sich leicht verbinden, wenn in
Eckbereichen des Materialschachts Schraubkanäle vorgesehen
sind und die Entnahmestelle und vorzugsweise ein
Anschlußteil über Schrauben am Materialschacht befestigt
sind. Hierzu weist die Entnahmestelle eine Greifzunge und
einen rahmenförmigen Abschnitt auf, in dessen Eckbereichen
Durchbrüche für die Schrauben vorgesehen sind.
Eine gute Führung einer Materialdosiervorrichtung ist durch
zwei an der Entnahmestelle vorgesehene Schienen gegeben, die
senkrecht zur Greifzunge verlaufen und in denen ein flacher
Abschnitt der Materialdosiervorrichtung führbar ist. Hierbei
ist es günstig, die Schienen über die ganze Höhe zweier die
Greifzunge seitlich begrenzender Wände auszubilden.
Zur gestuften Veränderung der Größe der Öffnung der
Entnahmestelle sind an der Entnahmestelle Bohrungen und an
der Materialdosiervorrichtung ein Noppen vorgesehen.
Weitere Vorteile und vorteilhafte Weiterbildungen der
erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Bereitstellen von Material
an Arbeitsplätzen ergeben sich aus den Unteransprüchen und
der Beschreibung.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der
Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung
näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zum
Bereitstellen von Material an Arbeitsplätzen in einer
perspektivischen Explosionsdarstellung,
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung in
einer perspektivischen Explosionsdarstellung,
Fig. 3 eine weitere Ansicht des zweiten
Ausführungsbeispiels in einer anderen Perspektive,
Fig. 4 eine Seitenansicht mehrerer übereinander gestapelter
Materialschächte einer Vorrichtung gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel,
Fig. 5 eine Schnittdarstellung gemäß den Schnittlinien V-V
in Fig. 4,
Fig. 6 eine weitere Befestigungsmöglichkeit für eine
Vorrichtung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel
Fig. 7 eine erste perspektivische Darstellung zweier
übereinander angeordneter Vorrichtungen,
Fig. 8 eine zweite perspektivische Darstellung der zwei
übereinander angeordneter Vorrichtungen nach Fig. 7,
Fig. 9 eine perspektivische Explosionsdarstellung einer der
Vorrichtungen gemäß Fig. 7 und
Fig. 10 eine perspektivische Explosionsdarstellung einer
Materialdosiervorrichtung gemäß Fig. 8.
In der Fig. 1 ist eine Vorrichtung 10 zum Bereitstellen von
Material 12 an Arbeitsplätzen in Form eines ersten
Ausführungsbeispiels dargestellt. Bei dem Material 12 kann
es sich um verschiedenartigste Bauteile handeln, wie z. B.
die dargestellten Scheiben oder beispielsweise Schrauben,
Muttern, elektronische Bauteile usw., die an Arbeitsplätzen
montiert werden. Die Vorrichtung 10 weist mindestens einen
als Materialschacht 14 ausgebildeten Speicher für das
Material 12 auf. Der Materialschacht 14 kann eine im
wesentlichen eckige, vorzugsweise eine rechteckige
Querschnittsfläche aufweisen. Andere Querschnittsflächen
sind jedoch auch möglich. Bei dem Materialschacht 14 handelt
es sich um ein Halbzeug, das beispielsweise als Blechteil
oder stranggepreßtes Aluminiumprofil oder extrudiertes
Kunststoffprofil hergestellt ist. Dadurch ist eine sehr
preisgünstige Herstellung möglich. Außerdem kann der
Materialschacht 14 auf das erforderliche Maß abgelängt
werden und somit auch in einfacher Weise das erforderliche
Volumen erzielt werden. Die Wanddicke des Materialschachts
14 wird in Abhängigkeit des Materials des Materialschachts
14, einer möglichen maximalen Länge und des Materials 12,
das darin gespeichert werden soll, gewählt.
An den Materialschacht 14 schließt sich als weiterer
Bestandteil der Vorrichtung 10 eine Entnahmestelle 16 an,
die aus einer Greifzunge 18, einem rahmenförmigen bzw.
schachtförmigen Abschnitt 30 und vorzugsweise einer
Materialdosiervorrichtung 20 besteht. Die Greifzunge 18 und
die Materialdosiervorrichtung 20 sind beispielsweise als
Druckgußteile aus Metall und/oder Spritzgußteile aus
Kunststoff hergestellt. Die Greifzunge 18 weist eine
Grundplatte 22 auf, auf der das Material 12 zum Erliegen
kommt. An der Zugriffseite 24, d. h. an der Seite, an der das
Material 12 zu den Montagezwecken entnommen wird, ist eine
schräg nach oben abstehende Wand 26 vorgesehen. Ferner hat
die Greifzunge 18 zwei Seitenwände 28.
Der rahmenförmige bzw. schachtförmige Abschnitt 30 der
Entnahmestelle 16 weist eine im wesentlichen eckige,
vorzugsweise eine rechteckige Querschnittsfläche auf. Zwei
sich gegenüberliegende Wände 32a, 32b gehen in die
Seitenwände 28 der Grundplatte 22 über. Eine weitere von der
Zugriffseite 24 abgewandte Wand 32c des Abschnitts 30 geht
über eine Rundung in die Grundplatte 22 über. Eine vierte
dieser Wand 32c gegenüberliegende Wand 32d reicht nicht bis
zur Grundplatte 22 hinunter. Dadurch entsteht eine Öffnung
33, durch die Material 12 vom Abschnitt 30 auf die
Grundplatte 22 der Greifzunge 18 rutschen kann. Durch die
schräge Stellung der Vorrichtung 10 bezüglich der Lotrechten
rutscht das Material 12 aufgrund der Schwerkraft durch den
Materialschacht 14 auf die Greifzunge 18 und wird
gegebenenfalls durch die schräg nach oben stehende Wand 26
gestoppt.
An der Wand 32d ist die Materialdosiervorrichtung 20
vorgesehen. Hierzu ist in der Wand 32d eine Ausnehmung 20a
ausgebildet, in der ein Schieber 20b angeordnet ist, über
den die Größe der Öffnung 33 verändert werden kann. Wird der
Schieber 20b aus der Ausnehmung 20a herausgezogen, kann mehr
Material 12 durch die Öffnung 33 treten, wird der Schieber
20b hineingeschoben, ist es entsprechend weniger.
Der Abschnitt 30 ist vorzugsweise unter einem bestimmten
Winkel zur Grundplatte 22 der Greifzunge 18 angeordnet. Der
Abschnitt 30 endet in einer Öffnung bzw. Stirnseite 34, die
an einer Öffnung bzw. Stirnseite 36 des Materialschachts 14
anordenbar ist. Vorzugsweise sind der Materialschacht 14 und
die Entnahmestelle 16 zusammensteckbar. Hierzu schließt sich
an den Abschnitt 30 ein an dessen Stirnseite 34 umlaufender
Fortsatz 38 an, der in den Materialschacht 14 steckbar ist.
Hierbei ist es vorteilhaft, wenn der umlaufende Fortsatz 38
und der Materialschacht 14 einen Preßsitz aufweisen. Es sind
jedoch auch andere Verbindungsmöglichkeiten zwischen dem
Materialschacht 14 und der Entnahmestelle 16 möglich.
Beispielsweise kann es sich um eine Klebe-, Schweiß-,
Schraub-, Niet- oder sonstige Verbindung handeln.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß Wände des
Materialschachts 14 wie im DE-GM 73 37 769 ausgebildet sein
können, so daß in vorteilhafter Weise mehrere Vorrichtungen
10 übereinander anordenbar sind.
An der zweiten Öffnung bzw. Stirnseite 40 des
Materialschachts 14 ist ein Anschlußteil 42 anordenbar. Das
Anschlußteil 42 weist bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.
1 so wie die Entnahmestelle 16 einen umlaufenden Fortsatz 38
auf. Somit ist der umlaufende Fortsatz 38 des Anschlußteils
42 in den Materialschacht 14 steckbar. Vorzugsweise schließt
sich an diesen umlaufenden Fortsatz 38 ein Befülltrichter 44
und/oder eine nicht dargestellte Abdeckung an. Der
Befülltrichter 44 ist so ausgestaltet, daß Material 12
eingefüllt werden und in den Materialschacht 14 gelangen
kann.
Wesentlich bei diesem Ausführungsbeispiel ist, daß der
mindestens eine Materialschacht 14 und die Entnahmestelle 16
als separate Teile bzw. als lösbar miteinander verbindbare
Teile ausgebildet sind und daß die Entnahmestelle 16 an
einer der Stirnseiten 36, 40 des mindestens einen
Materialschachts 14 anordenbar ist. Dadurch ist es möglich,
daß der Materialschacht 14 als Halbzeug mit variabler Länge
herstellbar ist. Wären der Materialschacht 14 und die
Entnahmestelle 16 als ein Teil ausgebildet, wäre dies nicht
möglich.
In der Fig. 2 ist eine Vorrichtung 50 zum Bereitstellen von
Material 12 an Arbeitsplätzen in Form eines zweiten
Ausführungsbeispiels dargestellt. Bei dem Material kann es
sich um verschiedenartigste Bauteile handeln, wie z. B.
Scheiben, Schrauben, Muttern, elektronische Bauteile usw.,
die an Arbeitsplätzen montiert werden. Die Vorrichtung 50
weist mindestens einen als Materialschacht 54 ausgebildeten
Speicher für das Material auf. Der Materialschacht 54 kann
eine eckige, vorzugsweise eine rechteckige
Querschnittsfläche aufweisen. Andere Querschnittsflächen
sind jedoch auch möglich. Bei dem Materialschacht 54 handelt
es sich beispielsweise um ein Blechteil oder Kunststoffteil.
Dadurch ist eine sehr preisgünstige Herstellung möglich. Die
Wanddicke des Materialschachts 54 wird in Abhängigkeit des
Materials des Materialschachts 54, einer möglichen maximalen
Länge und des darin zu speichernden Materials gewählt.
An den Materialschacht 54 schließt sich als weiterer
Bestandteil der Vorrichtung 50 eine Entnahmestelle 56 an,
die aus einer Greifzunge 58 und einem Materialschacht 70
besteht. Die Greifzunge 58 weist eine Grundplatte 62 auf. An
der Zugriffseite 64. d. h. an der Seite, an der das Material
zu den Montagezwecken entnommen wird, ist eine schräg nach
oben abstehende Wand 66 vorgesehen. Ferner hat die
Greifzunge 58 zwei Seitenwände 68.
Der schachtförmige Abschnitt 70 der Entnahmestelle 56 weist
eine im wesentlichen eckige, vorzugsweise eine rechteckige
Querschnittsfläche auf. Zwei sich gegenüberliegende Wände
72a, 72b gehen in die Seitenwände 68 der Grundplatte 62
über. Eine weitere von der Zugriffseite 64 abgewandte Wand
72c des schachtförmigen Abschnitts 70 geht in die
Grundplatte 62 über. Eine vierte dieser Wand 72c
gegenüberliegende Wand 72d reicht nicht bis zur Grundplatte
62 hinunter. Dadurch entsteht eine Öffnung 73, durch die
Material vom schachtförmigen Abschnitt 70 auf die
Grundplatte 62 der Greifzunge 58 fallen kann. Die Öffnung 73
und die schräg nach oben abstehende Wand 66 sind dabei so
ausgebildet, daß das auf der Grundplatte 62 nach unten
rutschende Material an der Wand 66 zum Erliegen kommt.
Der schachtförmige Abschnitt 70 ist vorzugsweise unter einem
bestimmten Winkel zur Grundplatte 62 der Greifzunge 58
angeordnet. Der schachtförmige Abschnitt 70 endet in einer
Öffnung 74, die an einer Stirnseite bzw. Öffnung 76 des
Materialschachts 54 anordenbar ist. Vorzugsweise sind der
Materialschacht 54 und die Entnahmestelle 56
zusammensteckbar.
Wie aus der Fig. 3 hervorgeht, sind an einer Außenseite 77
einer Wand 78 des Materialschachts 54, die von der
Zugriffsseite 64 abgewandt ist, Mittel 80 zum Befestigen der
Vorrichtung 50 an einem anderen in diesem
Ausführungsbeispiel als Profilstab 82 ausgebildeten Teil
vorgesehen. Die Mittel 80 weisen zwei übereinander
angeordnete U-förmige nach unten offene Aufnahmen 84, die an
der Außenseite 77 des Materialschachts 54 ausgebildet sind,
und zwei Verbindungselemente 85 auf.
Eine U-förmige Aufnahme 84 weist zwei parallel verlaufende
U-Schenkel 86 auf, in denen Hinterschnitte 88 ausgebildet
sind. Zwischen den oberen Enden der U-Schenkel 86 verläuft
der Basisschenkel 90. Jedes Verbindungselement 85 weist eine
Scheibe 92 auf, mit der es durch Einschieben in einer
Aufnahme 84 anordenbar ist, und einen an einer Fläche 94 der
Scheibe 92 ausgebildeten T-förmigen Fortsatz 96. Durch den
T-förmigen Fortsatz 96 verläuft ein Schlitz 98 derart, daß
zwei hakenförmige Fortsätze 100 entstehen, die elastisch
zusammendrückbar sind. Die beiden hakenförmigen Fortsätze
100 des T-förmigen Fortsatzes 96 sind in ihrer
Querschnittsform an eine hinterschnittene Nut 102 des
Profilstabs 82 angepaßt und in dieser anordenbar. Hierbei
können die hakenförmigen Fortsätze 100 des T-förmigen
Fortsatzes 96 von einer Stirnseite oder von einer Längsseite
des Profilstabs 82 in eine hinterschnittene Nut 102
eingeführt werden. Weiterhin ist noch mindestens ein
Nutenstein 104 mit einer Querbohrung 106 für einen
Gewindestift 108 zur Fixierung des T-förmigen Fortsatzes 96
in der richtigen Position in der hinterschnittenen Nut 102
des Profilstabs 82 vorgesehen.
Zur Montage der Vorrichtung 50 an dem Profilstab 82 wird in
jeder der Aufnahmen 84 ein Verbindungselement 85 angeordnet.
Es sind somit insgesamt zwei Verbindungselemente 85 nötig.
Außerdem wird ein Nutenstein 104 in einer hinterschnittenen
Nut 102 des Profilstabs 82 angeordnet und mit dem
Gewindestift 108 in der erforderlichen Position fixiert.
Anschließend werden die von der Außenseite 77 der Wand 78
abstehenden hakenförmigen Fortsätze 100 der an der
Vorrichtung 50 angeordneten Verbindungselemente 85 in die
hinterschnittene Nut 102 des Profilstabs 82 geführt. Hierbei
werden die hakenförmigen Fortsätze 100 zunächst von den
Seitenwänden des Nuthalses der hinterschnittenen Nut 102
zusammengedrückt. Sobald die hakenförmigen Fortsätze 100 im
Bereich des Hinterschnitts der hinterschnittenen Nut 102
angelangt sind, schnappen sie aufgrund ihrer elastischen
Ausbildung wieder auseinander. Die Vorrichtung 50 zusammen
mit den Verbindungselementen 85 werden in der Nut 102
verschoben, bis eines der Verbindungselemente 85 am
Nutenstein 104 zur Anlage kommt.
Alternativ kann der T-förmige Fortsatz 96 des
Verbindungselements 85 ohne einen Schlitz 98 ausgebildet
werden. Zur Montage an einem Profilstab 82 ist das
Verbindungselement 85 dann von einer Stirnseite eines
Profilstabes 82 in die hinterschnittene Nut 102 einzuführen.
In der Fig. 4 ist dargestellt, wie in vorteilhafter Weise
an einem lotrecht ausgerichteten Profilstab 82 mehrere
Materialschächte 54, 54', 54" einer Vorrichtung 50 zu einem
Teilesilo mit variablem Speichervolumen zusammengefaßt sind.
Durch die Anzahl der Materialschächte 54, 54', 54" läßt
sich hierbei leicht das Speichervolumen beeinflussen. Jeder
einzelne Materialschacht 54, 54', 54" ist wie bei Fig. 3
beschrieben am Profilstab 82 montiert. Aufgrund der
Darstellung sind nur die U-Schenkel 86 sichtbar.
Wie aus der Fig. 5 hervorgeht, liegt die zweite Stirnseite
bzw. Öffnung 110 des Materialschachts 54 dabei auf der
ersten Öffnung 76 des zweiten Materialschachts 54' auf. An
der ersten Öffnung 76 des zweiten Materialschachts 54' ist
ein umlaufender Fortsatz 112 ausgebildet, der in den ersten
Materialschacht 54 hineinragt und dort zumindest einen
leichten Preßsitz hat. Der erste Materialschacht 54 ist
ebenfalls über einen solchen umlaufenden Fortsatz 112 mit
der Entnahmestelle 56 verbunden. Im vorliegenden Fall
handelt es sich also beim zweiten Materialschacht 54' um ein
Anschlußteil, das an der zweiten Öffnung 110 des ersten
Materialschachts 54 anordenbar ist.
Die Materialschächte 54, 54', 54" weisen im Bereich der
Öffnung 76, 110 einen Verschluß 114 auf. Jeder Verschluß 114
weist hierbei eine Platte 116 auf, die durch einen Schlitz
118 in einer der Wand 78 gegenüberliegenden Wand 120 des
Materialschachts 54 führbar ist und in im Materialschacht 54
ausgebildeten Schienen 122 führbar ist. Die Schienen 122
sind so angeordnet, daß die Öffnung 76, 110 durch seitliches
Einführen der Platte 116 verschließbar ist. Die Schienen 122
sind in den Wänden 124, die zwischen der Wand 120 und der
Wand 78 verlaufen, ausgebildet.
In der Fig. 6 ist eine weitere Befestigungsmöglichkeit für
Vorrichtungen 50 dargestellt. Zwei waagerecht angeordnete
Profilstäbe 82 sind so beabstandet, daß zwei in ihnen
angeordnete Verbindungselemente 85 sowohl in
hinterschnittenen Längsnuten 102 der Profilstäbe 82 als auch
in den zwei Aufnahmen 84 einer Vorrichtung 50 anordenbar
sind. Auf diese Weise lassen sich entlang der beiden
Profilstäbe 82 beliebig viele Vorrichtungen 50 nebeneinander
anordnen.
Wesentlich bei diesem Ausführungsbeispiel ist ebenfalls, daß
der mindestens eine Materialschacht 54 und die
Entnahmestelle 56 als separate bzw. lösbar miteinander
verbindbare Teile ausgebildet sind und daß die
Entnahmestelle 56 an einer der zwei Öffnungen 76, 110 des
mindestens einen Materialschachts 54 anordenbar ist. Dadurch
ist es möglich, daß aus mehreren Materialschächten 54, 54',
54" ein Teilesilo mit variablem Speichervolumen herstellbar
ist. Wären der Materialschacht 54 und die Entnahmestelle 56
als ein Teil ausgebildet, wäre dies nicht möglich.
Die beiden in den Fig. 7 bis 10 dargestellten
Vorrichtungen 10' sind dem ersten Ausführungsbeispiel
ähnlich und können teilweise als detailliertere
Darstellungen betrachtet werden. Deshalb haben gleiche Teile
das gleiche Bezugszeichen; abgewandelte Teile sind mit einem
Strich versehen.
In der Fig. 7 sind zwei Vorrichtungen 10' dargestellt, die
übereinander gestapelt sind. Es können jedoch auch mehr
Vorrichtungen 10' übereinander angeordnet werden. Ein
Basisteil, auf dem die untere Vorrichtung 10' befestigt ist,
ist nicht dargestellt. Die Vorrichtungen 10' dienen
ebenfalls dem Bereitstellen von Material 12 an
Arbeitsplätzen. Bei dem Material 12 kann es sich um
Bauteile, wie z. B. die dargestellten Scheiben oder
beispielsweise Schrauben, Muttern, elektronische Bauteile
usw., handeln; es sind insbesondere Kleinteile, die an
Handarbeitsplätzen montiert werden.
Die Vorrichtungen 10' weisen jeweils einen Materialschacht
14', eine Entnahmestelle 16' und ein Anschlußteil 42' auf.
Die Entnahmestelle 16' und das Anschlußteil 42' sind über
Schrauben 125 - vorzugsweise mit selbstschneidendem
Gewinde - an dem Materialschacht 14' befestigt. Es sind
jedoch auch andere Verbindungsmöglichkeiten zwischen dem
Materialschacht 14 und der Entnahmestelle 16 möglich.
Beispielsweise kann es sich um eine Klebe-, Schweiß-,
Schraub-, Niet- oder sonstige Verbindung handeln.
Der als Materialschacht 14' ausgebildete Speicher für das
Material 12 hat im wesentlichen eine eckige, vorzugsweise
eine rechteckige Querschnittsfläche, wobei die Außenkanten
verrundet sind. Andere Querschnittsflächen sind jedoch auch
möglich. Bei dem Materialschacht 14' handelt es sich um ein
Halbzeug, das beispielsweise als stranggepreßtes
Aluminiumprofil oder extrudiertes Kunststoffprofil
hergestellt ist. Dadurch ist eine sehr preisgünstige
Herstellung möglich. Außerdem kann der Materialschacht 14'
auf das erforderliche Maß abgelängt werden und somit in
einfacher Weise das erforderliche Volumen für das Material
12 erzielt werden. Die Wanddicke des Materialschachts 14'
wird in Abhängigkeit des Materials des Materialschachts 14',
einer möglichen maximalen Länge und des Materials 12, das
darin gespeichert werden soll, gewählt.
Zur stabilen Anordnung der Vorrichtungen 10' übereinander
sind entlang zweier sich gegenüberliegenden Außenseiten 126
und 127 des Materialschachts 14' miteinander
korrespondierende vorzugsweise T-förmige Fortsätze 128 und
hinterschnittene Nuten 129 ausgebildet, die vorzugsweise in
Längsrichtung des Materialschachts 14' verlaufen. Die
Außenseite 126 ist in diesem Fall bei der betriebsmäßigen
Anordnung der Vorrichtung 10' bzw. des Materialschachts 14'
die Oberseite und die Außenseite 124 die Unterseite. Zur
Montage werden die Fortsätze 128 der ersten Vorrichtung 10'
in die Nuten 129 der zweiten Vorrichtung 10' geschoben.
Entlang der Außenseite 126 sind vier hinterschnittene Nuten
129 vorgesehen. Die Mittellängsebenen der Nuten 129 sind in
gleichmäßigen Abständen aN zueinander angeordnet. Entlang
der Außenseite 127 verlaufen zwei Fortsätze 128, die eine
T-förmige Querschnittsfläche aufweisen und in den Nuten 129
einen Spiel- bzw. Schiebesitz haben. Der Abstand aF der
Mittellängsebenen der Fortsätze 128 beträgt 3.aN. Der Grund
hierfür ist, daß mit verschieden breiten Vorrichtungen 10'
ein Baukasten mit unterschiedlich großen Vorrichtungen 10'
aufgebaut werden kann. Auf der gezeigten Vorrichtung 10' mit
vier Nuten 129 können zwei nicht dargestellte Vorrichtungen
10' aufgesetzt werden, die jeweils die halbe Breite
aufweisen und an deren Außenseiten 127 jeweils zwei
Fortsätze 128 mit einem Abstand aT, der gleich dem Abstand
aN ist, ausgebildet sind. An deren Außenseiten 126 sind
entsprechend zwei Nuten 129 mit einem Abstand der
Mittellängsebenen von aN vorgesehen. Auf diese zwei
Vorrichtungen 10' kann dann zum Beispiel wieder eine
Vorrichtung 10' der gezeigten Art aufgesetzt werden usw. Auf
diese Weise lassen sich für einen Arbeitsplatz
baukastenartig verschiedene, aufeinander abgestimmte
Vorrichtungen 10' zusammenstellen, die einen stabilen
Verbund bilden.
Wie in der Fig. 8 symbolisch dargestellt ist, ist zum
Fixieren der Position von übereinander angeordneten
Vorrichtungen 10' in den Nuten 129 wenigstens ein Nutenstein
130 angeordnet, der mit einer Schraube 132, zum Beispiel
einem Gewindestift, fixiert ist. Durch die Fortsätze 128,
die hinterschnittenen Nuten 129, die Nutensteine 130 und die
Schrauben 132 können übereinander angeordnete Vorrichtungen
10' mit einem stufenlos einstellbaren Versatz aV zueinander
positioniert werden. Dadurch läßt sich die Ergonomie an
einem Arbeitsplatz optimieren.
Entlang der zwischen den Außenseiten 126, 127 verlaufenden
Außenseiten 134, 136 sind parallel zueinander verlaufende
Rillen 138 ausgebildet. Dadurch ist die Griffigkeit der
Vorrichtung 10' verbessert.
Wie aus der Fig. 9 hervorgeht, sind in den vier
Eckbereichen des Materialschachts 14' Schraubkanäle 140 für
die Schrauben 125 ausgebildet. Die Schraubkanäle 140 sind
durch einen Schlitz 142 nach außen offen, was günstig für
die Herstellung des Materialschachts 14' ist.
An den Materialschacht 14' schließt sich als weiterer
Bestandteil der Vorrichtung 10' die Entnahmestelle 16' an,
die in der Darstellung der Fig. 9 und 10 deutlich
hervorgeht, die aus einer Greifzunge 18', einem
rahmenförmigen Abschnitt 30' und einer
Materialdosiervorrichtung 20' besteht, was besonders
deutlich in den Fig. 9 und 10 dargestellt ist. Die
Greifzunge 18 und die Materialdosiervorrichtung 20 sind
beispielsweise als Druckgußteile aus Metall und/oder
Spritzgußteile aus Kunststoff hergestellt.
Die Greifzunge 18' weist eine Grundplatte 22' mit an und für
sich bekannten Greifmulden auf, auf der das Material 12 zum
Erliegen kommt. An der Zugriffseite 24, d. h. an der Seite,
an der das Material 12 zu den Montagezwecken entnommen wird,
ist eine schräg nach oben abstehende Wand 26 vorgesehen.
Ferner hat die Greifzunge 18' zwei Seitenwände 28.
Der Abschnitt 30' der Entnahmestelle 16' weist eine im
wesentlichen eckige, vorzugsweise eine rechteckige
Querschnittsfläche mit verrundeten Eckbereichen auf. Zwei
sich gegenüberliegende Wände 32a', 32b' gehen in die
Seitenwände 28 der Grundplatte 22' über. Eine weitere von
der Zugriffseite 24 abgewandte Wand 32c' des Abschnitts 30'
geht über eine Rundung in die Grundplatte 22' über. Eine
Wand 32c', die der Wand 32d' gegenüberliegt, schließt den
Abschnitt 30' zu einem Rahmen. Durch eine Öffnung 33' des
Abschnitts 30' kann Material 12 vom Abschnitt 30' auf die
Grundplatte 22' der Greifzunge 18' rutschen. Durch die
schräge Stellung der Vorrichtung 10' bezüglich der
Lotrechten rutscht das Material 12 aufgrund der Schwerkraft
durch den Materialschacht 14' auf die Greifzunge 18' und
wird durch die schräg nach oben stehende Wand 26 gestoppt.
Der Abschnitt 30' ist vorzugsweise unter einem bestimmten
Winkel zur Grundplatte 22' der Greifzunge 18' angeordnet.
Der rahmenförmige bzw. schachtförmige Abschnitt 30' endet in
einer Stirnseite 34', die an einer Stirnseite 36 des '
Materialschachts 14' anordenbar ist. Vorzugsweise sind der
Materialschacht 14' und die Entnahmestelle 16'
zusammensteckbar, wobei der Abschnitt 30' so bemessen ist,
daß der Materialschacht 14' in den Abschnitt 30' der
Entnahmestelle 16' steckbar ist.
In den Eckbereichen der Entnahmestelle 16' sind Ausnehmungen
142 mit sich daran anschließenden Bohrungen 143 durch die
Eckbereiche des Abschnitts 30' mit Auflageflächen 144 für
die Schrauben 125 vorgesehen.
An der Entnahmestelle 16' sind zwei Schienen 146 vorgesehen,
die an den zwei Seitenwänden 28 der Greifzunge 18'
ausgebildet sind und die vorzugsweise nahezu über deren
ganze Höhe verlaufen. Die Schienen 146 haben eine L-förmige
Querschnittsfläche. An den Schienen 146 ist ein im
vorliegenden Ausführungsbeispiel flach ausgebildeter
Abschnitt 148 der Materialdosiervorrichtung 20' geführt.
Hierzu stehen am Abschnitt 148 zwei Stege 148a ab, die mit
den Schienen 146 im Eingriff stehen. Die
Materialdosiervorrichtung 20' ist weiterhin zwischen den
Schienen 146 und dem Abschnitt 30' geführt. Gerade durch die
große Länge der Schienen 146 ist eine gute Führung der
Materialdosiervorrichtung 20' gegeben. An der
Materialdosiervorrichtung 20' ist zur besseren Handhabung
noch ein Griff 149 bzw. eine griffförmige Leiste vorgesehen.
Zur gestuften Veränderung der Größe der Öffnung 33' der
Entnahmestelle 16' sind an der Entnahmestelle 16' Bohrungen
150 vorgesehen. Hierzu ist vorzugsweise der Abschnitt 30'
der Entnahmestelle 16' in dem der Greifzunge 18'
gegenüberliegenden Bereich teilweise von einer Wand 154
verschlossen. In der Wand 154 sind die Bohrungen 150 auf
einer Linie angeordnet. Die Materialdosiervorrichtung 20'
weist ferner zumindest einen mit den Bohrungen 150
korrespondierenden Noppen 152 auf. Durch entsprechendes
Verstellen der Materialdosiervorrichtung 20' ist der Noppen
152 wahlweise in Eingriff mit den Bohrungen 150 bringbar.
Dadurch ist die Größe der Öffnung 33' fest und sicher
einstellbar.
Ferner weist die Wand 32c' des Abschnitts 30' Schlitze 32e'
für die Fortsätze 128 des Materialschachts 14' auf. Es sind
jedoch nur jeweils zwei Schlitze 32e' dargestellt. Die Wand
32d' weist Aufnahmen 32f' für die Nuten des Materialschachts
14' auf.
An der zweiten Stirnseite 40 des Materialschachts 14' ist
das Anschlußteil 42' angeordnet. Besonders aus Fig. 9 geht
hervor, daß das Anschlußteil 42' einen Befülltrichter 44
aufweist. Der Befülltrichter 44 ist so ausgestaltet, daß
Material 12 eingefüllt werden und in den Materialschacht 14'
gelangen kann. Das Anschlußteil 42' weist einen dem
Abschnitt 30' ähnlichen Rahmen 156 auf, der die Stirnseite
40 des Materialschachts 14' umschließt. An den Stellen, an
denen die Fortsätze 128 und die hinterschnittenen Nuten 129
in den Bereich der Stirnseite 40 münden, weist der Rahmen
156 nutenförmige Ausformungen 158 bzw. Ausbrüche 160 auf.
Vier Ausformungen 158 fluchten mit den vier Nuten 129 und
zwei Ausbrüche 160 mit den Fortsätzen 128. Auf diese Weise
lassen sich auch mehrere fertig montierte Vorrichtungen 10'
zusammensetzen. Zur Befestigung des Anschlußteils 42' sind
ebenfalls den Ausnehmungen 142 bzw. Bohrungen 143 ähnliche
Ausnehmungen 162 und Bohrungen 163 für die Schrauben 125
vorgesehen.
Wesentlich bei der Vorrichtung 10' ist ebenfalls, daß der
mindestens eine Materialschacht 14' und die Entnahmestelle
16' als separate Teile bzw. als lösbar miteinander
verbindbare Teile ausgebildet sind und daß die
Entnahmestelle 16' an einer der Stirnseiten 36, 40 des
mindestens einen Materialschachts 14' anordenbar ist.
Dadurch ist es möglich, daß der Materialschacht 14' als
Halbzeug mit variabler Länge herstellbar ist. Wären der
Materialschacht 14' und die Entnahmestelle 16' als ein Teil
ausgebildet, wäre dies nicht möglich.
Claims (19)
1. Vorrichtung (10, 10', 50) zum Bereitstellen von Material
(12) an Arbeitsplätzen, die mindestens einen als
Materialschacht (14, 14', 54) ausgebildeten Speicher für das
Material (12) aufweist, an den sich eine Entnahmestelle (16,
16', 56) mit einer Greifzunge (18, 16', 58) und vorzugsweise
mit einer Materialdosiervorrichtung (20, 20') anschließt,
dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine
Materialschacht (14, 14', 54) und die Entnahmestelle (16,
16', 56) als lösbar miteinander verbindbare Teile
ausgebildet sind und daß die Entnahmestelle (16, 16', 56) an
einer der zwei Stirnseiten (36, 40, 76, 110) des mindestens
einen Materialschachts (14, 14', 54) anordenbar ist.
2. Vorrichtung (10, 10', 50) nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß sich an eine Greifzunge (18, 18', 58)
der Entnahmestelle (16, 16', 56) ein Abschnitt (30, 30', 70)
anschließt, dessen Öffnung (33, 33', 74) an der Stirnseite
(36, 40, 76, 110) des mindestens einen Materialschachts (14,
14', 54) anordenbar ist.
3. Vorrichtung (10, 10', 50) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der mindestens eine Materialschacht (14,
14', 54) und der Abschnitt (30, 30', 70) der Entnahmestelle
(16, 16', 56) eine im wesentlichen eckige, vorzugsweise eine
rechteckige Querschnittsfläche aufweisen.
4. Vorrichtung (10, 10', 50) nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine
Materialschacht (14, 14', 54) und die Entnahmestelle (16,
16', 56) zusammensteckbar sind.
5. Vorrichtung (10, 50) nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß sich an den Abschnitt (30, 70) ein an
dessen Öffnung (33, 74) umlaufender Fortsatz (38)
anschließt, der in den mindestens einen Materialschacht (14,
54) steckbar ist und daß der umlaufende Fortsatz (38) und
der mindestens eine Materialschacht (14, 54) vorzugsweise
einen Preßsitz aufweisen.
6. Vorrichtung (10, 10', 50) nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß an einer zweiten Stirnseite
(40, 110) des mindestens einen Materialschacht (14, 14', 54)
ein Anschlußteil (42, 42', 54', 54") anordenbar ist, an den
sich vorzugsweise ein Befülltrichter (44) und/oder eine
Abdeckung anschließt.
7. Vorrichtung (10, 10') nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Vorrichtungen (10, 10')
übereinander anordenbar sind.
8. Vorrichtung (10, 10', 50) nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß der Materialschacht ein
stranggepreßtes oder extrudiertes Profil ist.
9. Vorrichtung (10') nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß zum Übereinanderanordnen von
Vorrichtungen (10') an zwei gegenüberliegenden Außenseiten
(126, 127) des Materialschachts (14') miteinander
korrespondierende Fortsätze (128) und hinterschnittene Nuten
(129) ausgebildet sind.
10. Vorrichtung (10') nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß an einer der Außenseiten (127)
T-förmige Fortsätze (128) und an der gegenüberliegenden
Außenseite (126) hinterschnittene Nuten (129) vorgesehen
sind und daß die Fortsätze (128) und hinterschnittenen Nuten
(129) in Längsrichtung des Materialschachts (14') verlaufen.
11. Vorrichtung (10') nach Anspruch 9 oder 10, dadurch
gekennzeichnet, daß zum Fixieren der Position von
übereinander angeordneten Vorrichtungen (10') in den Nuten
(129) wenigstens ein Nutenstein (130) anordenbar ist, der
mit einer Schraube (132) fixierbar ist.
12. Vorrichtung (10') nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß in Eckbereichen des
Materialschachts (14') Schraubkanäle (140) vorgesehen sind
und daß die Entnahmestelle (16') und vorzugsweise ein
Anschlußteil (42') über Schrauben (125) am Materialschacht
(16') befestigbar sind.
13. Vorrichtung (10') nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Entnahmestelle (16') eine
Greifzunge (18') und einen Abschnitt (30') in Form eines
Rahmens aufweist, in dessen Eckbereichen Ausnehmungen (142)
für die Schrauben (125) vorgesehen sind
14. Vorrichtung (10') nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß der Materialschacht (14') in den
Abschnitt (30') der Entnahmestelle (16') steckbar ist.
15. Vorrichtung (10') nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Entnahmestelle (16')
Schienen (146) vorgesehen sind, die vorzugsweise über nahezu
die ganze Höhe zweier die Greifzunge (18') Seitenwände (28)
verlaufen und in die ein Abschnitt (148) der
Materialdosiervorrichtung (20') führbar ist.
16. Vorrichtung (10') nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß zur gestuften Veränderung der
Größe der Öffnung (33') der Entnahmestelle (16') an der
Entnahmestelle (16') Bohrungen (150) vorgesehen sind und daß
die Materialdosiervorrichtung (20') wenigstens einen Noppen
(152) aufweist, der wahlweise mit den Bohrungen (150) in
Eingriff bringbar ist.
17. Vorrichtung (10') nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt (30') der
Entnahmestelle (16') in dem von der Greifzunge (18')
entfernten Bereich teilweise von einer Wand (154)
verschlossen ist und daß die Bohrungen (150) auf einer Linie
an der Wand (154) angeordnet sind.
18. Vorrichtung (50) nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das Anschlußteil mindestens ein
Materialschacht (54, 54', 54") ist, der im Bereich der
Öffnungen (76, 110) vorzugsweise einen Verschluß (114)
aufweist, der eine Platte aufweist, die durch einen Schlitz
(118) in einer Wand (120) des Materialschachts (54, 54',
54") und in im Materialschacht (54, 54', 54")
ausgebildeten. Schienen (122) führbar ist.
19. Vorrichtung (50) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß an einer Wand (78) des
Materialschachts (54, 54', 54") Mittel (80) zum Befestigen
der Vorrichtung (50) an wenigstens einem anderen Teil (82)
vorgesehen sind, wobei an der Wand (78) eine U-förmige
Aufnahme (84) vorgesehen ist, in der eine Scheibe (92) eines
Verbindungselements (85) anordenbar ist, an dem wenigstens
ein Fortsatz (96, 100) vorgesehen ist, der in einer
hinterschnittenen Nut (102) eines Profilstabes (82)
anordenbar ist und daß vorzugsweise Nutensteine (104) mit
einer Querbohrung (106) für einen Gewindestift (108) zur
Fixierung des T-förmigen Fortsatzes (96) vorgesehen sind.
Priority Applications (9)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10003438A DE10003438A1 (de) | 1999-02-27 | 2000-01-27 | Vorrichtung zum Bereitstellen von Material an Arbeitsplätzen |
| JP2000602152A JP4705246B2 (ja) | 1999-02-27 | 2000-02-22 | 材料を作業場所に準備するための装置 |
| EP00909051A EP1080024B1 (de) | 1999-02-27 | 2000-02-22 | Vorrichtung zum bereitstellen von material an arbeitsplätzen |
| AT00909051T ATE266587T1 (de) | 1999-02-27 | 2000-02-22 | Vorrichtung zum bereitstellen von material an arbeitsplätzen |
| DE50006383T DE50006383D1 (de) | 1999-02-27 | 2000-02-22 | Vorrichtung zum bereitstellen von material an arbeitsplätzen |
| ES00909051T ES2220416T3 (es) | 1999-02-27 | 2000-02-22 | Dispositivo para aprontar material en puestos de trabajo. |
| PCT/DE2000/000486 WO2000051917A1 (de) | 1999-02-27 | 2000-02-22 | Vorrichtung zum bereitstellen von material an arbeitsplätzen |
| KR1020007011904A KR20010043041A (ko) | 1999-02-27 | 2000-02-22 | 작업장에 재료를 공급하기 위한 장치 |
| US09/673,931 US6371272B1 (en) | 1999-02-27 | 2000-02-22 | Device for delivering material to work stations |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19908600 | 1999-02-27 | ||
| DE10003438A DE10003438A1 (de) | 1999-02-27 | 2000-01-27 | Vorrichtung zum Bereitstellen von Material an Arbeitsplätzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10003438A1 true DE10003438A1 (de) | 2000-08-31 |
Family
ID=7899119
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10003438A Withdrawn DE10003438A1 (de) | 1999-02-27 | 2000-01-27 | Vorrichtung zum Bereitstellen von Material an Arbeitsplätzen |
| DE50006383T Expired - Lifetime DE50006383D1 (de) | 1999-02-27 | 2000-02-22 | Vorrichtung zum bereitstellen von material an arbeitsplätzen |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE50006383T Expired - Lifetime DE50006383D1 (de) | 1999-02-27 | 2000-02-22 | Vorrichtung zum bereitstellen von material an arbeitsplätzen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JP4705246B2 (de) |
| KR (1) | KR20010043041A (de) |
| DE (2) | DE10003438A1 (de) |
| TW (1) | TW429205B (de) |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5943102Y2 (ja) * | 1980-03-14 | 1984-12-19 | サカエ金属工業株式会社 | 作業用小物入れ |
| JPH0315086U (de) * | 1989-06-24 | 1991-02-15 | ||
| JPH08150518A (ja) * | 1994-11-24 | 1996-06-11 | Sony Corp | バルクケ−ス |
-
2000
- 2000-01-27 DE DE10003438A patent/DE10003438A1/de not_active Withdrawn
- 2000-02-22 JP JP2000602152A patent/JP4705246B2/ja not_active Expired - Lifetime
- 2000-02-22 KR KR1020007011904A patent/KR20010043041A/ko not_active Withdrawn
- 2000-02-22 DE DE50006383T patent/DE50006383D1/de not_active Expired - Lifetime
- 2000-02-25 TW TW089103344A patent/TW429205B/zh not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| TW429205B (en) | 2001-04-11 |
| KR20010043041A (ko) | 2001-05-25 |
| DE50006383D1 (de) | 2004-06-17 |
| JP2003527274A (ja) | 2003-09-16 |
| JP4705246B2 (ja) | 2011-06-22 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3343066C2 (de) | ||
| EP0902513A2 (de) | Vorrichtung zur Befestigung und Verdrahtung einer Vielzahl von elektrischen Einheiten, insbesondere in einem Schaltschrank | |
| EP3294502B1 (de) | Aufbewahrungsbehälter | |
| EP1427310B1 (de) | Schublade mit abnehmbaren aufsatzzargen | |
| EP1845024A1 (de) | Fachteilereinrichtung zur Unterteilung des Innenraums eines Behälters | |
| EP1080024B1 (de) | Vorrichtung zum bereitstellen von material an arbeitsplätzen | |
| DE2808997A1 (de) | Quaderfoermiger kasten | |
| DE10003438A1 (de) | Vorrichtung zum Bereitstellen von Material an Arbeitsplätzen | |
| DE2652672C2 (de) | Vorrichtung zur Befestigung eines Gehäuses für elektrische Geräte in einer Öffnung einer Schalttafel | |
| EP0943860A1 (de) | Befestigungsbausatz für Plattenteile in Gehäusen | |
| DE10010708B4 (de) | Verteilerdose für die Elektro-Installation | |
| DE4334554C2 (de) | Kasten für elektrische Installationen | |
| EP3865013A1 (de) | Vorrichtung zum vorschub von waren | |
| EP1268138B1 (de) | Vorrichtung zum bereitstellen von material an arbeitsplätzen | |
| DE3900412A1 (de) | Koffer | |
| EP4114231B1 (de) | Verbindungselement | |
| DE3905488C2 (de) | ||
| DE2532110A1 (de) | Gehaeuse fuer elektronische bauteile | |
| EP0128872B1 (de) | Kabelklemme und Kabelverbinder mit Kabelklemme | |
| DE8122035U1 (de) | "verstellbare unterteilungseinrichtung fuer schubladen oder regale, insbesondere fuer apotheken-spezialitaetenschraenke" | |
| AT405260B (de) | An einem montagearbeitsplatz vorgesehener kleinteilebehälter | |
| EP0256164A2 (de) | Vorrichtung für den Transport von Leiterplatten | |
| DE19829181C2 (de) | Vorrichtung zur Befestigung von Bauteilen | |
| DE102005011425B4 (de) | Montageplatte zur Befestigung eines Scharnierarms eines Möbelscharniers o.ä. | |
| EP0262453A2 (de) | Tragevorrichtung für quaderförmige Gehäuse elektrischer Geräte, insbesondere für 19"- Tischgehäuse |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |