DE10003438A1 - Vorrichtung zum Bereitstellen von Material an Arbeitsplätzen - Google Patents

Vorrichtung zum Bereitstellen von Material an Arbeitsplätzen

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DE10003438A1
DE10003438A1 DE10003438A DE10003438A DE10003438A1 DE 10003438 A1 DE10003438 A1 DE 10003438A1 DE 10003438 A DE10003438 A DE 10003438A DE 10003438 A DE10003438 A DE 10003438A DE 10003438 A1 DE10003438 A1 DE 10003438A1
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Germany
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chute
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material shaft
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DE10003438A
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Joerg Walther
Torsten Buenning
Olaf Klemd
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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    • B65G11/02Chutes of straight form
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Abstract

Es wird eine Vorrichtung (10, 10', 50) zum Bereitstellen von Material (12) an Arbeitsplätzen vorgeschlagen. Die Vorrichtung (10, 10', 50) weist einen als Materialschacht (14, 14', 54) ausgebildeten Speicher für das Material (12) auf. An den Materialschacht (14, 14', 54) schließt sich eine Entnahmestelle (16, 16', 56) mit einer Greifzunge (18, 18', 58) an. Der Materialschacht (14, 14', 54) und die Entnahmestelle (16, 16', 56) sind als lösbar miteinander verbindbare Teile ausgebildet. Die Entnahmestelle (16, 16', 56) ist an einer Stirnseite (36, 40, 76, 110) des Materialschachts anordenbar. Durch diese Ausbildung ist es möglich, mit wenigen verschiedenen Teilen eine große Vielfalt bezüglich der Speichervolumen der Vorrichtung (10, 10', 50) zu erreichen.

Description

Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zum Bereitstellen von Material an Arbeitsplätzen nach der Gattung des Hauptanspruchs. Eine solche Vorrichtung ist bereits aus dem DE-GM 73 37 769 bekannt. Diese Vorrichtung weist einen als Materialschacht ausgebildeten Speicher für das Material auf, an den sich eine Entnahmestelle mit einer Greifzunge und einer Materialdosiervorrichtung anschließt. Der Materialschacht und die Entnahmestelle sind als ein Teil ausgebildet. Mit der Auswahl der Vorrichtung ist somit auch das zur Verfügung stehende Speichervolumen an Material festgelegt. Um eine Anpassung an möglichst viele unterschiedliche Speichervolumen zu erreichen, ist eine sehr große Anzahl an verschieden großen Vorrichtungen erforderlich. Dies hat jedoch den Nachteil, daß die Teilevielfalt steigt.
Um mehrere Vorrichtungen an einem Arbeitsplatz übereinander anordnen zu können, weisen diese an ihren Unterseiten Ausklinkungen auf und an ihren Oberseiten Aussparungen, in die die Ausklinkungen eingehakt werden können. Dadurch sind mehrere Vorrichtungen übereinander und versetzt zueinander anordenbar. Durch die festen Abstände der Ausklinkungen und Aussparungen sind jedoch nur begrenzte Möglichkeiten bezüglich des Versatzes der Vorrichtungen zueinander realisierbar.
Zur Führung einer schieberförmigen Materialdosiervorrichtung sind zwei gebogene Laschen vorgesehen, in denen die Materialdosiervorrichtung nur eine recht kurze Führung hat. Dadurch kann sich die Materialdosiervorrichtung leicht verkanten, wodurch die Handhabung erschwert ist.
Vorteile der Erfindung
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Bereitstellen von Material an Arbeitsplätzen mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß eine sehr hohe Variantenvielfalt möglich ist und dennoch nur wenig verschiedene Teile benötigt werden. Dies liegt daran, daß der Materialschacht und die Entnahmestelle als lösbar miteinander verbindbare Teile ausgebildet sind und daß die Entnahmestelle an einer Öffnung des Materialschachts anordenbar ist. Als weiterer Vorteil ist anzusehen, daß das Speichervolumen exakt an die jeweilige Aufgabe angepaßt werden kann. Außerdem läßt sich somit der Raum am Arbeitsplatz optimal ausnutzen. Da eine abgestimmte Teilebevorratung möglich ist, werden weniger Nachfüllvorgänge notwendig, wodurch eine Reduzierung von Nebenzeiten in der Fertigung möglich ist.
Weiterhin können Behälter separat vorgefüllt werden und durch Schieber problemlos verschlossen und somit transportiert werden. Materialschächte können sowohl nebeneinander als auch übereinander angeordnet werden. Bei der vertikalen Anordnung können mehrere Behälter zu einem Teilesilo aufgerüstet werden. Außerdem lassen sich die Materialschächte ohne Werkzeuge montieren. Schieber können gleichzeitig der Dosierung dienen. Ferner schützen sie das Material vor Verunreinigung.
Da der Materialschacht als extrudiertes oder stranggepreßtes Profil herstellbar ist, ist die Herstellung recht preiswert.
Sind an zwei gegenüberliegenden Außenseiten des Materialschachts miteinander korrespondierende Fortsätze und hinterschnittene Nuten ausgebildet, so lassen sich auf einfache Weise und stufenlos versetzt zueinander mehrere Vorrichtungen übereinander anordnen. Zum Fixieren der Position von übereinander angeordneten Vorrichtungen können in den Nuten mit Schrauben fixierten Nutensteine angeordnet werden.
Die einzelnen Elemente lassen sich leicht verbinden, wenn in Eckbereichen des Materialschachts Schraubkanäle vorgesehen sind und die Entnahmestelle und vorzugsweise ein Anschlußteil über Schrauben am Materialschacht befestigt sind. Hierzu weist die Entnahmestelle eine Greifzunge und einen rahmenförmigen Abschnitt auf, in dessen Eckbereichen Durchbrüche für die Schrauben vorgesehen sind.
Eine gute Führung einer Materialdosiervorrichtung ist durch zwei an der Entnahmestelle vorgesehene Schienen gegeben, die senkrecht zur Greifzunge verlaufen und in denen ein flacher Abschnitt der Materialdosiervorrichtung führbar ist. Hierbei ist es günstig, die Schienen über die ganze Höhe zweier die Greifzunge seitlich begrenzender Wände auszubilden.
Zur gestuften Veränderung der Größe der Öffnung der Entnahmestelle sind an der Entnahmestelle Bohrungen und an der Materialdosiervorrichtung ein Noppen vorgesehen.
Weitere Vorteile und vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Bereitstellen von Material an Arbeitsplätzen ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Beschreibung.
Zeichnung
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zum Bereitstellen von Material an Arbeitsplätzen in einer perspektivischen Explosionsdarstellung,
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung in einer perspektivischen Explosionsdarstellung,
Fig. 3 eine weitere Ansicht des zweiten Ausführungsbeispiels in einer anderen Perspektive,
Fig. 4 eine Seitenansicht mehrerer übereinander gestapelter Materialschächte einer Vorrichtung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 5 eine Schnittdarstellung gemäß den Schnittlinien V-V in Fig. 4,
Fig. 6 eine weitere Befestigungsmöglichkeit für eine Vorrichtung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel
Fig. 7 eine erste perspektivische Darstellung zweier übereinander angeordneter Vorrichtungen,
Fig. 8 eine zweite perspektivische Darstellung der zwei übereinander angeordneter Vorrichtungen nach Fig. 7,
Fig. 9 eine perspektivische Explosionsdarstellung einer der Vorrichtungen gemäß Fig. 7 und
Fig. 10 eine perspektivische Explosionsdarstellung einer Materialdosiervorrichtung gemäß Fig. 8.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
In der Fig. 1 ist eine Vorrichtung 10 zum Bereitstellen von Material 12 an Arbeitsplätzen in Form eines ersten Ausführungsbeispiels dargestellt. Bei dem Material 12 kann es sich um verschiedenartigste Bauteile handeln, wie z. B. die dargestellten Scheiben oder beispielsweise Schrauben, Muttern, elektronische Bauteile usw., die an Arbeitsplätzen montiert werden. Die Vorrichtung 10 weist mindestens einen als Materialschacht 14 ausgebildeten Speicher für das Material 12 auf. Der Materialschacht 14 kann eine im wesentlichen eckige, vorzugsweise eine rechteckige Querschnittsfläche aufweisen. Andere Querschnittsflächen sind jedoch auch möglich. Bei dem Materialschacht 14 handelt es sich um ein Halbzeug, das beispielsweise als Blechteil oder stranggepreßtes Aluminiumprofil oder extrudiertes Kunststoffprofil hergestellt ist. Dadurch ist eine sehr preisgünstige Herstellung möglich. Außerdem kann der Materialschacht 14 auf das erforderliche Maß abgelängt werden und somit auch in einfacher Weise das erforderliche Volumen erzielt werden. Die Wanddicke des Materialschachts 14 wird in Abhängigkeit des Materials des Materialschachts 14, einer möglichen maximalen Länge und des Materials 12, das darin gespeichert werden soll, gewählt.
An den Materialschacht 14 schließt sich als weiterer Bestandteil der Vorrichtung 10 eine Entnahmestelle 16 an, die aus einer Greifzunge 18, einem rahmenförmigen bzw. schachtförmigen Abschnitt 30 und vorzugsweise einer Materialdosiervorrichtung 20 besteht. Die Greifzunge 18 und die Materialdosiervorrichtung 20 sind beispielsweise als Druckgußteile aus Metall und/oder Spritzgußteile aus Kunststoff hergestellt. Die Greifzunge 18 weist eine Grundplatte 22 auf, auf der das Material 12 zum Erliegen kommt. An der Zugriffseite 24, d. h. an der Seite, an der das Material 12 zu den Montagezwecken entnommen wird, ist eine schräg nach oben abstehende Wand 26 vorgesehen. Ferner hat die Greifzunge 18 zwei Seitenwände 28.
Der rahmenförmige bzw. schachtförmige Abschnitt 30 der Entnahmestelle 16 weist eine im wesentlichen eckige, vorzugsweise eine rechteckige Querschnittsfläche auf. Zwei sich gegenüberliegende Wände 32a, 32b gehen in die Seitenwände 28 der Grundplatte 22 über. Eine weitere von der Zugriffseite 24 abgewandte Wand 32c des Abschnitts 30 geht über eine Rundung in die Grundplatte 22 über. Eine vierte dieser Wand 32c gegenüberliegende Wand 32d reicht nicht bis zur Grundplatte 22 hinunter. Dadurch entsteht eine Öffnung 33, durch die Material 12 vom Abschnitt 30 auf die Grundplatte 22 der Greifzunge 18 rutschen kann. Durch die schräge Stellung der Vorrichtung 10 bezüglich der Lotrechten rutscht das Material 12 aufgrund der Schwerkraft durch den Materialschacht 14 auf die Greifzunge 18 und wird gegebenenfalls durch die schräg nach oben stehende Wand 26 gestoppt.
An der Wand 32d ist die Materialdosiervorrichtung 20 vorgesehen. Hierzu ist in der Wand 32d eine Ausnehmung 20a ausgebildet, in der ein Schieber 20b angeordnet ist, über den die Größe der Öffnung 33 verändert werden kann. Wird der Schieber 20b aus der Ausnehmung 20a herausgezogen, kann mehr Material 12 durch die Öffnung 33 treten, wird der Schieber 20b hineingeschoben, ist es entsprechend weniger.
Der Abschnitt 30 ist vorzugsweise unter einem bestimmten Winkel zur Grundplatte 22 der Greifzunge 18 angeordnet. Der Abschnitt 30 endet in einer Öffnung bzw. Stirnseite 34, die an einer Öffnung bzw. Stirnseite 36 des Materialschachts 14 anordenbar ist. Vorzugsweise sind der Materialschacht 14 und die Entnahmestelle 16 zusammensteckbar. Hierzu schließt sich an den Abschnitt 30 ein an dessen Stirnseite 34 umlaufender Fortsatz 38 an, der in den Materialschacht 14 steckbar ist. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn der umlaufende Fortsatz 38 und der Materialschacht 14 einen Preßsitz aufweisen. Es sind jedoch auch andere Verbindungsmöglichkeiten zwischen dem Materialschacht 14 und der Entnahmestelle 16 möglich. Beispielsweise kann es sich um eine Klebe-, Schweiß-, Schraub-, Niet- oder sonstige Verbindung handeln.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß Wände des Materialschachts 14 wie im DE-GM 73 37 769 ausgebildet sein können, so daß in vorteilhafter Weise mehrere Vorrichtungen 10 übereinander anordenbar sind.
An der zweiten Öffnung bzw. Stirnseite 40 des Materialschachts 14 ist ein Anschlußteil 42 anordenbar. Das Anschlußteil 42 weist bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 so wie die Entnahmestelle 16 einen umlaufenden Fortsatz 38 auf. Somit ist der umlaufende Fortsatz 38 des Anschlußteils 42 in den Materialschacht 14 steckbar. Vorzugsweise schließt sich an diesen umlaufenden Fortsatz 38 ein Befülltrichter 44 und/oder eine nicht dargestellte Abdeckung an. Der Befülltrichter 44 ist so ausgestaltet, daß Material 12 eingefüllt werden und in den Materialschacht 14 gelangen kann.
Wesentlich bei diesem Ausführungsbeispiel ist, daß der mindestens eine Materialschacht 14 und die Entnahmestelle 16 als separate Teile bzw. als lösbar miteinander verbindbare Teile ausgebildet sind und daß die Entnahmestelle 16 an einer der Stirnseiten 36, 40 des mindestens einen Materialschachts 14 anordenbar ist. Dadurch ist es möglich, daß der Materialschacht 14 als Halbzeug mit variabler Länge herstellbar ist. Wären der Materialschacht 14 und die Entnahmestelle 16 als ein Teil ausgebildet, wäre dies nicht möglich.
In der Fig. 2 ist eine Vorrichtung 50 zum Bereitstellen von Material 12 an Arbeitsplätzen in Form eines zweiten Ausführungsbeispiels dargestellt. Bei dem Material kann es sich um verschiedenartigste Bauteile handeln, wie z. B. Scheiben, Schrauben, Muttern, elektronische Bauteile usw., die an Arbeitsplätzen montiert werden. Die Vorrichtung 50 weist mindestens einen als Materialschacht 54 ausgebildeten Speicher für das Material auf. Der Materialschacht 54 kann eine eckige, vorzugsweise eine rechteckige Querschnittsfläche aufweisen. Andere Querschnittsflächen sind jedoch auch möglich. Bei dem Materialschacht 54 handelt es sich beispielsweise um ein Blechteil oder Kunststoffteil. Dadurch ist eine sehr preisgünstige Herstellung möglich. Die Wanddicke des Materialschachts 54 wird in Abhängigkeit des Materials des Materialschachts 54, einer möglichen maximalen Länge und des darin zu speichernden Materials gewählt.
An den Materialschacht 54 schließt sich als weiterer Bestandteil der Vorrichtung 50 eine Entnahmestelle 56 an, die aus einer Greifzunge 58 und einem Materialschacht 70 besteht. Die Greifzunge 58 weist eine Grundplatte 62 auf. An der Zugriffseite 64. d. h. an der Seite, an der das Material zu den Montagezwecken entnommen wird, ist eine schräg nach oben abstehende Wand 66 vorgesehen. Ferner hat die Greifzunge 58 zwei Seitenwände 68.
Der schachtförmige Abschnitt 70 der Entnahmestelle 56 weist eine im wesentlichen eckige, vorzugsweise eine rechteckige Querschnittsfläche auf. Zwei sich gegenüberliegende Wände 72a, 72b gehen in die Seitenwände 68 der Grundplatte 62 über. Eine weitere von der Zugriffseite 64 abgewandte Wand 72c des schachtförmigen Abschnitts 70 geht in die Grundplatte 62 über. Eine vierte dieser Wand 72c gegenüberliegende Wand 72d reicht nicht bis zur Grundplatte 62 hinunter. Dadurch entsteht eine Öffnung 73, durch die Material vom schachtförmigen Abschnitt 70 auf die Grundplatte 62 der Greifzunge 58 fallen kann. Die Öffnung 73 und die schräg nach oben abstehende Wand 66 sind dabei so ausgebildet, daß das auf der Grundplatte 62 nach unten rutschende Material an der Wand 66 zum Erliegen kommt.
Der schachtförmige Abschnitt 70 ist vorzugsweise unter einem bestimmten Winkel zur Grundplatte 62 der Greifzunge 58 angeordnet. Der schachtförmige Abschnitt 70 endet in einer Öffnung 74, die an einer Stirnseite bzw. Öffnung 76 des Materialschachts 54 anordenbar ist. Vorzugsweise sind der Materialschacht 54 und die Entnahmestelle 56 zusammensteckbar.
Wie aus der Fig. 3 hervorgeht, sind an einer Außenseite 77 einer Wand 78 des Materialschachts 54, die von der Zugriffsseite 64 abgewandt ist, Mittel 80 zum Befestigen der Vorrichtung 50 an einem anderen in diesem Ausführungsbeispiel als Profilstab 82 ausgebildeten Teil vorgesehen. Die Mittel 80 weisen zwei übereinander angeordnete U-förmige nach unten offene Aufnahmen 84, die an der Außenseite 77 des Materialschachts 54 ausgebildet sind, und zwei Verbindungselemente 85 auf.
Eine U-förmige Aufnahme 84 weist zwei parallel verlaufende U-Schenkel 86 auf, in denen Hinterschnitte 88 ausgebildet sind. Zwischen den oberen Enden der U-Schenkel 86 verläuft der Basisschenkel 90. Jedes Verbindungselement 85 weist eine Scheibe 92 auf, mit der es durch Einschieben in einer Aufnahme 84 anordenbar ist, und einen an einer Fläche 94 der Scheibe 92 ausgebildeten T-förmigen Fortsatz 96. Durch den T-förmigen Fortsatz 96 verläuft ein Schlitz 98 derart, daß zwei hakenförmige Fortsätze 100 entstehen, die elastisch zusammendrückbar sind. Die beiden hakenförmigen Fortsätze 100 des T-förmigen Fortsatzes 96 sind in ihrer Querschnittsform an eine hinterschnittene Nut 102 des Profilstabs 82 angepaßt und in dieser anordenbar. Hierbei können die hakenförmigen Fortsätze 100 des T-förmigen Fortsatzes 96 von einer Stirnseite oder von einer Längsseite des Profilstabs 82 in eine hinterschnittene Nut 102 eingeführt werden. Weiterhin ist noch mindestens ein Nutenstein 104 mit einer Querbohrung 106 für einen Gewindestift 108 zur Fixierung des T-förmigen Fortsatzes 96 in der richtigen Position in der hinterschnittenen Nut 102 des Profilstabs 82 vorgesehen.
Zur Montage der Vorrichtung 50 an dem Profilstab 82 wird in jeder der Aufnahmen 84 ein Verbindungselement 85 angeordnet. Es sind somit insgesamt zwei Verbindungselemente 85 nötig. Außerdem wird ein Nutenstein 104 in einer hinterschnittenen Nut 102 des Profilstabs 82 angeordnet und mit dem Gewindestift 108 in der erforderlichen Position fixiert. Anschließend werden die von der Außenseite 77 der Wand 78 abstehenden hakenförmigen Fortsätze 100 der an der Vorrichtung 50 angeordneten Verbindungselemente 85 in die hinterschnittene Nut 102 des Profilstabs 82 geführt. Hierbei werden die hakenförmigen Fortsätze 100 zunächst von den Seitenwänden des Nuthalses der hinterschnittenen Nut 102 zusammengedrückt. Sobald die hakenförmigen Fortsätze 100 im Bereich des Hinterschnitts der hinterschnittenen Nut 102 angelangt sind, schnappen sie aufgrund ihrer elastischen Ausbildung wieder auseinander. Die Vorrichtung 50 zusammen mit den Verbindungselementen 85 werden in der Nut 102 verschoben, bis eines der Verbindungselemente 85 am Nutenstein 104 zur Anlage kommt.
Alternativ kann der T-förmige Fortsatz 96 des Verbindungselements 85 ohne einen Schlitz 98 ausgebildet werden. Zur Montage an einem Profilstab 82 ist das Verbindungselement 85 dann von einer Stirnseite eines Profilstabes 82 in die hinterschnittene Nut 102 einzuführen.
In der Fig. 4 ist dargestellt, wie in vorteilhafter Weise an einem lotrecht ausgerichteten Profilstab 82 mehrere Materialschächte 54, 54', 54" einer Vorrichtung 50 zu einem Teilesilo mit variablem Speichervolumen zusammengefaßt sind. Durch die Anzahl der Materialschächte 54, 54', 54" läßt sich hierbei leicht das Speichervolumen beeinflussen. Jeder einzelne Materialschacht 54, 54', 54" ist wie bei Fig. 3 beschrieben am Profilstab 82 montiert. Aufgrund der Darstellung sind nur die U-Schenkel 86 sichtbar.
Wie aus der Fig. 5 hervorgeht, liegt die zweite Stirnseite bzw. Öffnung 110 des Materialschachts 54 dabei auf der ersten Öffnung 76 des zweiten Materialschachts 54' auf. An der ersten Öffnung 76 des zweiten Materialschachts 54' ist ein umlaufender Fortsatz 112 ausgebildet, der in den ersten Materialschacht 54 hineinragt und dort zumindest einen leichten Preßsitz hat. Der erste Materialschacht 54 ist ebenfalls über einen solchen umlaufenden Fortsatz 112 mit der Entnahmestelle 56 verbunden. Im vorliegenden Fall handelt es sich also beim zweiten Materialschacht 54' um ein Anschlußteil, das an der zweiten Öffnung 110 des ersten Materialschachts 54 anordenbar ist.
Die Materialschächte 54, 54', 54" weisen im Bereich der Öffnung 76, 110 einen Verschluß 114 auf. Jeder Verschluß 114 weist hierbei eine Platte 116 auf, die durch einen Schlitz 118 in einer der Wand 78 gegenüberliegenden Wand 120 des Materialschachts 54 führbar ist und in im Materialschacht 54 ausgebildeten Schienen 122 führbar ist. Die Schienen 122 sind so angeordnet, daß die Öffnung 76, 110 durch seitliches Einführen der Platte 116 verschließbar ist. Die Schienen 122 sind in den Wänden 124, die zwischen der Wand 120 und der Wand 78 verlaufen, ausgebildet.
In der Fig. 6 ist eine weitere Befestigungsmöglichkeit für Vorrichtungen 50 dargestellt. Zwei waagerecht angeordnete Profilstäbe 82 sind so beabstandet, daß zwei in ihnen angeordnete Verbindungselemente 85 sowohl in hinterschnittenen Längsnuten 102 der Profilstäbe 82 als auch in den zwei Aufnahmen 84 einer Vorrichtung 50 anordenbar sind. Auf diese Weise lassen sich entlang der beiden Profilstäbe 82 beliebig viele Vorrichtungen 50 nebeneinander anordnen.
Wesentlich bei diesem Ausführungsbeispiel ist ebenfalls, daß der mindestens eine Materialschacht 54 und die Entnahmestelle 56 als separate bzw. lösbar miteinander verbindbare Teile ausgebildet sind und daß die Entnahmestelle 56 an einer der zwei Öffnungen 76, 110 des mindestens einen Materialschachts 54 anordenbar ist. Dadurch ist es möglich, daß aus mehreren Materialschächten 54, 54', 54" ein Teilesilo mit variablem Speichervolumen herstellbar ist. Wären der Materialschacht 54 und die Entnahmestelle 56 als ein Teil ausgebildet, wäre dies nicht möglich.
Die beiden in den Fig. 7 bis 10 dargestellten Vorrichtungen 10' sind dem ersten Ausführungsbeispiel ähnlich und können teilweise als detailliertere Darstellungen betrachtet werden. Deshalb haben gleiche Teile das gleiche Bezugszeichen; abgewandelte Teile sind mit einem Strich versehen.
In der Fig. 7 sind zwei Vorrichtungen 10' dargestellt, die übereinander gestapelt sind. Es können jedoch auch mehr Vorrichtungen 10' übereinander angeordnet werden. Ein Basisteil, auf dem die untere Vorrichtung 10' befestigt ist, ist nicht dargestellt. Die Vorrichtungen 10' dienen ebenfalls dem Bereitstellen von Material 12 an Arbeitsplätzen. Bei dem Material 12 kann es sich um Bauteile, wie z. B. die dargestellten Scheiben oder beispielsweise Schrauben, Muttern, elektronische Bauteile usw., handeln; es sind insbesondere Kleinteile, die an Handarbeitsplätzen montiert werden.
Die Vorrichtungen 10' weisen jeweils einen Materialschacht 14', eine Entnahmestelle 16' und ein Anschlußteil 42' auf. Die Entnahmestelle 16' und das Anschlußteil 42' sind über Schrauben 125 - vorzugsweise mit selbstschneidendem Gewinde - an dem Materialschacht 14' befestigt. Es sind jedoch auch andere Verbindungsmöglichkeiten zwischen dem Materialschacht 14 und der Entnahmestelle 16 möglich. Beispielsweise kann es sich um eine Klebe-, Schweiß-, Schraub-, Niet- oder sonstige Verbindung handeln.
Der als Materialschacht 14' ausgebildete Speicher für das Material 12 hat im wesentlichen eine eckige, vorzugsweise eine rechteckige Querschnittsfläche, wobei die Außenkanten verrundet sind. Andere Querschnittsflächen sind jedoch auch möglich. Bei dem Materialschacht 14' handelt es sich um ein Halbzeug, das beispielsweise als stranggepreßtes Aluminiumprofil oder extrudiertes Kunststoffprofil hergestellt ist. Dadurch ist eine sehr preisgünstige Herstellung möglich. Außerdem kann der Materialschacht 14' auf das erforderliche Maß abgelängt werden und somit in einfacher Weise das erforderliche Volumen für das Material 12 erzielt werden. Die Wanddicke des Materialschachts 14' wird in Abhängigkeit des Materials des Materialschachts 14', einer möglichen maximalen Länge und des Materials 12, das darin gespeichert werden soll, gewählt.
Zur stabilen Anordnung der Vorrichtungen 10' übereinander sind entlang zweier sich gegenüberliegenden Außenseiten 126 und 127 des Materialschachts 14' miteinander korrespondierende vorzugsweise T-förmige Fortsätze 128 und hinterschnittene Nuten 129 ausgebildet, die vorzugsweise in Längsrichtung des Materialschachts 14' verlaufen. Die Außenseite 126 ist in diesem Fall bei der betriebsmäßigen Anordnung der Vorrichtung 10' bzw. des Materialschachts 14' die Oberseite und die Außenseite 124 die Unterseite. Zur Montage werden die Fortsätze 128 der ersten Vorrichtung 10' in die Nuten 129 der zweiten Vorrichtung 10' geschoben.
Entlang der Außenseite 126 sind vier hinterschnittene Nuten 129 vorgesehen. Die Mittellängsebenen der Nuten 129 sind in gleichmäßigen Abständen aN zueinander angeordnet. Entlang der Außenseite 127 verlaufen zwei Fortsätze 128, die eine T-förmige Querschnittsfläche aufweisen und in den Nuten 129 einen Spiel- bzw. Schiebesitz haben. Der Abstand aF der Mittellängsebenen der Fortsätze 128 beträgt 3.aN. Der Grund hierfür ist, daß mit verschieden breiten Vorrichtungen 10' ein Baukasten mit unterschiedlich großen Vorrichtungen 10' aufgebaut werden kann. Auf der gezeigten Vorrichtung 10' mit vier Nuten 129 können zwei nicht dargestellte Vorrichtungen 10' aufgesetzt werden, die jeweils die halbe Breite aufweisen und an deren Außenseiten 127 jeweils zwei Fortsätze 128 mit einem Abstand aT, der gleich dem Abstand aN ist, ausgebildet sind. An deren Außenseiten 126 sind entsprechend zwei Nuten 129 mit einem Abstand der Mittellängsebenen von aN vorgesehen. Auf diese zwei Vorrichtungen 10' kann dann zum Beispiel wieder eine Vorrichtung 10' der gezeigten Art aufgesetzt werden usw. Auf diese Weise lassen sich für einen Arbeitsplatz baukastenartig verschiedene, aufeinander abgestimmte Vorrichtungen 10' zusammenstellen, die einen stabilen Verbund bilden.
Wie in der Fig. 8 symbolisch dargestellt ist, ist zum Fixieren der Position von übereinander angeordneten Vorrichtungen 10' in den Nuten 129 wenigstens ein Nutenstein 130 angeordnet, der mit einer Schraube 132, zum Beispiel einem Gewindestift, fixiert ist. Durch die Fortsätze 128, die hinterschnittenen Nuten 129, die Nutensteine 130 und die Schrauben 132 können übereinander angeordnete Vorrichtungen 10' mit einem stufenlos einstellbaren Versatz aV zueinander positioniert werden. Dadurch läßt sich die Ergonomie an einem Arbeitsplatz optimieren.
Entlang der zwischen den Außenseiten 126, 127 verlaufenden Außenseiten 134, 136 sind parallel zueinander verlaufende Rillen 138 ausgebildet. Dadurch ist die Griffigkeit der Vorrichtung 10' verbessert.
Wie aus der Fig. 9 hervorgeht, sind in den vier Eckbereichen des Materialschachts 14' Schraubkanäle 140 für die Schrauben 125 ausgebildet. Die Schraubkanäle 140 sind durch einen Schlitz 142 nach außen offen, was günstig für die Herstellung des Materialschachts 14' ist.
An den Materialschacht 14' schließt sich als weiterer Bestandteil der Vorrichtung 10' die Entnahmestelle 16' an, die in der Darstellung der Fig. 9 und 10 deutlich hervorgeht, die aus einer Greifzunge 18', einem rahmenförmigen Abschnitt 30' und einer Materialdosiervorrichtung 20' besteht, was besonders deutlich in den Fig. 9 und 10 dargestellt ist. Die Greifzunge 18 und die Materialdosiervorrichtung 20 sind beispielsweise als Druckgußteile aus Metall und/oder Spritzgußteile aus Kunststoff hergestellt.
Die Greifzunge 18' weist eine Grundplatte 22' mit an und für sich bekannten Greifmulden auf, auf der das Material 12 zum Erliegen kommt. An der Zugriffseite 24, d. h. an der Seite, an der das Material 12 zu den Montagezwecken entnommen wird, ist eine schräg nach oben abstehende Wand 26 vorgesehen. Ferner hat die Greifzunge 18' zwei Seitenwände 28.
Der Abschnitt 30' der Entnahmestelle 16' weist eine im wesentlichen eckige, vorzugsweise eine rechteckige Querschnittsfläche mit verrundeten Eckbereichen auf. Zwei sich gegenüberliegende Wände 32a', 32b' gehen in die Seitenwände 28 der Grundplatte 22' über. Eine weitere von der Zugriffseite 24 abgewandte Wand 32c' des Abschnitts 30' geht über eine Rundung in die Grundplatte 22' über. Eine Wand 32c', die der Wand 32d' gegenüberliegt, schließt den Abschnitt 30' zu einem Rahmen. Durch eine Öffnung 33' des Abschnitts 30' kann Material 12 vom Abschnitt 30' auf die Grundplatte 22' der Greifzunge 18' rutschen. Durch die schräge Stellung der Vorrichtung 10' bezüglich der Lotrechten rutscht das Material 12 aufgrund der Schwerkraft durch den Materialschacht 14' auf die Greifzunge 18' und wird durch die schräg nach oben stehende Wand 26 gestoppt.
Der Abschnitt 30' ist vorzugsweise unter einem bestimmten Winkel zur Grundplatte 22' der Greifzunge 18' angeordnet. Der rahmenförmige bzw. schachtförmige Abschnitt 30' endet in einer Stirnseite 34', die an einer Stirnseite 36 des ' Materialschachts 14' anordenbar ist. Vorzugsweise sind der Materialschacht 14' und die Entnahmestelle 16' zusammensteckbar, wobei der Abschnitt 30' so bemessen ist, daß der Materialschacht 14' in den Abschnitt 30' der Entnahmestelle 16' steckbar ist.
In den Eckbereichen der Entnahmestelle 16' sind Ausnehmungen 142 mit sich daran anschließenden Bohrungen 143 durch die Eckbereiche des Abschnitts 30' mit Auflageflächen 144 für die Schrauben 125 vorgesehen.
An der Entnahmestelle 16' sind zwei Schienen 146 vorgesehen, die an den zwei Seitenwänden 28 der Greifzunge 18' ausgebildet sind und die vorzugsweise nahezu über deren ganze Höhe verlaufen. Die Schienen 146 haben eine L-förmige Querschnittsfläche. An den Schienen 146 ist ein im vorliegenden Ausführungsbeispiel flach ausgebildeter Abschnitt 148 der Materialdosiervorrichtung 20' geführt. Hierzu stehen am Abschnitt 148 zwei Stege 148a ab, die mit den Schienen 146 im Eingriff stehen. Die Materialdosiervorrichtung 20' ist weiterhin zwischen den Schienen 146 und dem Abschnitt 30' geführt. Gerade durch die große Länge der Schienen 146 ist eine gute Führung der Materialdosiervorrichtung 20' gegeben. An der Materialdosiervorrichtung 20' ist zur besseren Handhabung noch ein Griff 149 bzw. eine griffförmige Leiste vorgesehen.
Zur gestuften Veränderung der Größe der Öffnung 33' der Entnahmestelle 16' sind an der Entnahmestelle 16' Bohrungen 150 vorgesehen. Hierzu ist vorzugsweise der Abschnitt 30' der Entnahmestelle 16' in dem der Greifzunge 18' gegenüberliegenden Bereich teilweise von einer Wand 154 verschlossen. In der Wand 154 sind die Bohrungen 150 auf einer Linie angeordnet. Die Materialdosiervorrichtung 20' weist ferner zumindest einen mit den Bohrungen 150 korrespondierenden Noppen 152 auf. Durch entsprechendes Verstellen der Materialdosiervorrichtung 20' ist der Noppen 152 wahlweise in Eingriff mit den Bohrungen 150 bringbar. Dadurch ist die Größe der Öffnung 33' fest und sicher einstellbar.
Ferner weist die Wand 32c' des Abschnitts 30' Schlitze 32e' für die Fortsätze 128 des Materialschachts 14' auf. Es sind jedoch nur jeweils zwei Schlitze 32e' dargestellt. Die Wand 32d' weist Aufnahmen 32f' für die Nuten des Materialschachts 14' auf.
An der zweiten Stirnseite 40 des Materialschachts 14' ist das Anschlußteil 42' angeordnet. Besonders aus Fig. 9 geht hervor, daß das Anschlußteil 42' einen Befülltrichter 44 aufweist. Der Befülltrichter 44 ist so ausgestaltet, daß Material 12 eingefüllt werden und in den Materialschacht 14' gelangen kann. Das Anschlußteil 42' weist einen dem Abschnitt 30' ähnlichen Rahmen 156 auf, der die Stirnseite 40 des Materialschachts 14' umschließt. An den Stellen, an denen die Fortsätze 128 und die hinterschnittenen Nuten 129 in den Bereich der Stirnseite 40 münden, weist der Rahmen 156 nutenförmige Ausformungen 158 bzw. Ausbrüche 160 auf. Vier Ausformungen 158 fluchten mit den vier Nuten 129 und zwei Ausbrüche 160 mit den Fortsätzen 128. Auf diese Weise lassen sich auch mehrere fertig montierte Vorrichtungen 10' zusammensetzen. Zur Befestigung des Anschlußteils 42' sind ebenfalls den Ausnehmungen 142 bzw. Bohrungen 143 ähnliche Ausnehmungen 162 und Bohrungen 163 für die Schrauben 125 vorgesehen.
Wesentlich bei der Vorrichtung 10' ist ebenfalls, daß der mindestens eine Materialschacht 14' und die Entnahmestelle 16' als separate Teile bzw. als lösbar miteinander verbindbare Teile ausgebildet sind und daß die Entnahmestelle 16' an einer der Stirnseiten 36, 40 des mindestens einen Materialschachts 14' anordenbar ist. Dadurch ist es möglich, daß der Materialschacht 14' als Halbzeug mit variabler Länge herstellbar ist. Wären der Materialschacht 14' und die Entnahmestelle 16' als ein Teil ausgebildet, wäre dies nicht möglich.

Claims (19)

1. Vorrichtung (10, 10', 50) zum Bereitstellen von Material (12) an Arbeitsplätzen, die mindestens einen als Materialschacht (14, 14', 54) ausgebildeten Speicher für das Material (12) aufweist, an den sich eine Entnahmestelle (16, 16', 56) mit einer Greifzunge (18, 16', 58) und vorzugsweise mit einer Materialdosiervorrichtung (20, 20') anschließt, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Materialschacht (14, 14', 54) und die Entnahmestelle (16, 16', 56) als lösbar miteinander verbindbare Teile ausgebildet sind und daß die Entnahmestelle (16, 16', 56) an einer der zwei Stirnseiten (36, 40, 76, 110) des mindestens einen Materialschachts (14, 14', 54) anordenbar ist.
2. Vorrichtung (10, 10', 50) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich an eine Greifzunge (18, 18', 58) der Entnahmestelle (16, 16', 56) ein Abschnitt (30, 30', 70) anschließt, dessen Öffnung (33, 33', 74) an der Stirnseite (36, 40, 76, 110) des mindestens einen Materialschachts (14, 14', 54) anordenbar ist.
3. Vorrichtung (10, 10', 50) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Materialschacht (14, 14', 54) und der Abschnitt (30, 30', 70) der Entnahmestelle (16, 16', 56) eine im wesentlichen eckige, vorzugsweise eine rechteckige Querschnittsfläche aufweisen.
4. Vorrichtung (10, 10', 50) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Materialschacht (14, 14', 54) und die Entnahmestelle (16, 16', 56) zusammensteckbar sind.
5. Vorrichtung (10, 50) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich an den Abschnitt (30, 70) ein an dessen Öffnung (33, 74) umlaufender Fortsatz (38) anschließt, der in den mindestens einen Materialschacht (14, 54) steckbar ist und daß der umlaufende Fortsatz (38) und der mindestens eine Materialschacht (14, 54) vorzugsweise einen Preßsitz aufweisen.
6. Vorrichtung (10, 10', 50) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an einer zweiten Stirnseite (40, 110) des mindestens einen Materialschacht (14, 14', 54) ein Anschlußteil (42, 42', 54', 54") anordenbar ist, an den sich vorzugsweise ein Befülltrichter (44) und/oder eine Abdeckung anschließt.
7. Vorrichtung (10, 10') nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Vorrichtungen (10, 10') übereinander anordenbar sind.
8. Vorrichtung (10, 10', 50) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Materialschacht ein stranggepreßtes oder extrudiertes Profil ist.
9. Vorrichtung (10') nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zum Übereinanderanordnen von Vorrichtungen (10') an zwei gegenüberliegenden Außenseiten (126, 127) des Materialschachts (14') miteinander korrespondierende Fortsätze (128) und hinterschnittene Nuten (129) ausgebildet sind.
10. Vorrichtung (10') nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an einer der Außenseiten (127) T-förmige Fortsätze (128) und an der gegenüberliegenden Außenseite (126) hinterschnittene Nuten (129) vorgesehen sind und daß die Fortsätze (128) und hinterschnittenen Nuten (129) in Längsrichtung des Materialschachts (14') verlaufen.
11. Vorrichtung (10') nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß zum Fixieren der Position von übereinander angeordneten Vorrichtungen (10') in den Nuten (129) wenigstens ein Nutenstein (130) anordenbar ist, der mit einer Schraube (132) fixierbar ist.
12. Vorrichtung (10') nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß in Eckbereichen des Materialschachts (14') Schraubkanäle (140) vorgesehen sind und daß die Entnahmestelle (16') und vorzugsweise ein Anschlußteil (42') über Schrauben (125) am Materialschacht (16') befestigbar sind.
13. Vorrichtung (10') nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Entnahmestelle (16') eine Greifzunge (18') und einen Abschnitt (30') in Form eines Rahmens aufweist, in dessen Eckbereichen Ausnehmungen (142) für die Schrauben (125) vorgesehen sind
14. Vorrichtung (10') nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Materialschacht (14') in den Abschnitt (30') der Entnahmestelle (16') steckbar ist.
15. Vorrichtung (10') nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß an der Entnahmestelle (16') Schienen (146) vorgesehen sind, die vorzugsweise über nahezu die ganze Höhe zweier die Greifzunge (18') Seitenwände (28) verlaufen und in die ein Abschnitt (148) der Materialdosiervorrichtung (20') führbar ist.
16. Vorrichtung (10') nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß zur gestuften Veränderung der Größe der Öffnung (33') der Entnahmestelle (16') an der Entnahmestelle (16') Bohrungen (150) vorgesehen sind und daß die Materialdosiervorrichtung (20') wenigstens einen Noppen (152) aufweist, der wahlweise mit den Bohrungen (150) in Eingriff bringbar ist.
17. Vorrichtung (10') nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt (30') der Entnahmestelle (16') in dem von der Greifzunge (18') entfernten Bereich teilweise von einer Wand (154) verschlossen ist und daß die Bohrungen (150) auf einer Linie an der Wand (154) angeordnet sind.
18. Vorrichtung (50) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußteil mindestens ein Materialschacht (54, 54', 54") ist, der im Bereich der Öffnungen (76, 110) vorzugsweise einen Verschluß (114) aufweist, der eine Platte aufweist, die durch einen Schlitz (118) in einer Wand (120) des Materialschachts (54, 54', 54") und in im Materialschacht (54, 54', 54") ausgebildeten. Schienen (122) führbar ist.
19. Vorrichtung (50) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Wand (78) des Materialschachts (54, 54', 54") Mittel (80) zum Befestigen der Vorrichtung (50) an wenigstens einem anderen Teil (82) vorgesehen sind, wobei an der Wand (78) eine U-förmige Aufnahme (84) vorgesehen ist, in der eine Scheibe (92) eines Verbindungselements (85) anordenbar ist, an dem wenigstens ein Fortsatz (96, 100) vorgesehen ist, der in einer hinterschnittenen Nut (102) eines Profilstabes (82) anordenbar ist und daß vorzugsweise Nutensteine (104) mit einer Querbohrung (106) für einen Gewindestift (108) zur Fixierung des T-förmigen Fortsatzes (96) vorgesehen sind.
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