DE10003481A1 - Lichtleiterbündel für ein Endoskop - Google Patents
Lichtleiterbündel für ein EndoskopInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Lichtleiterbündel eines Endoskops, bei dem Ausschnitte (15a) in der Nähe eines Endes eines wendelförmigen Schlauchs (15) gebildet sind, wobei das Stück mit den Ausschnitten (15a) über einer Muffe (12) angeordnet ist. Ein fadenförmiges Verbindungselement (16) ist auf die äußere Oberfläche des wendelförmigen Schlauchs (15) gewunden und tritt durch die Ausschnitte (15a), so daß die Muffe (12) fest mit dem wendelförmigen Schlauch (15) verbunden ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Lichtleiterbündel für ein Endoskop, das durch den ein
zuführenden Teil des Endoskops geführt ist.
Wird ein Lichtleiterbündel eines Endoskops einfach durch den Einführteil eines
Endoskops geführt, z. B. ohne einen schützenden Überzug, werden die Lichtleiter
in mehreren Bereichen steckenbleiben und brechen. Um dieses Problem zu lö
sen, ist das Bündel in einen flexiblen Schlauch gehüllt, abgesehen von einer
Muffe an einem Endstück.
Jedoch wird das Lichtleiterbündel typischerweise in einem gebogenen Bereich
des Endoskops, der durch Fernsteuerung in verschiedene Richtungen gebogen
wird, das Lichtleiterbündel häufig in unterschiedliche Richtungen mit geringen
Krümmungsradien gebogen. Aufgrund der daraus resultierenden starken wieder
holten Biegebelastung reißt der Umhüllungsschlauch an dem Übergang zu der
Muffe, wodurch die umhüllten Lichtleiter häufig bis zum Bruch gebogen werden
können.
Eine Möglichkeit, dieses Problem zu lösen, besteht darin, den flexiblen Umhül
lungsschlauch über dem Lichtleiterbündel durch Umhüllen mit einem wendelför
migen Schlauch aus Metallstreifen mindestens im Bereich des gebogenen Teils
des Endoskops zu verstärken. In Fig. 6 ist ein Ende und das angrenzende Stück
des Lichtleiterbündels des Endoskops gemäß der erfindungsgemäßen Idee dar
gestellt. Die Enden vieler Lichtleiter 91, die im Bund angeordnet sind, sind in ei
ner rohrförmigen Muffe 92 gesichert.
Die Lichtleiter 91, die im Bund angeordnet sind, sind von dem flexiblen Schlauch
93 umhüllt, der an einem Ende fest mit der Muffe 92 verbunden ist. Die Muffe
wiederum ist mit einem wendelförmigen Schlauch 94 umgeben. Ein Ende des
wendelförmigen Schlauchs 94 ist in einen Schlauch 95 eingeführt, der fest mit der
Muffe 92 verbunden ist. Der eingeführte wendelförmige Schlauch 94 ist dadurch
sicher mit dem Schlauch 95 verbunden.
Ein weiteres Problem mit dem Lichtleiterbündel des Endoskops, das in Fig. 6 dar
gestellt ist, besteht darin, daß der starre Schlauch 95 bei wiederholtem Biegen
während der Benutzung des Endoskops an der Spitze des wendelförmigen
Schlauchs 94 stark beansprucht ist und reißen kann (im Bereich A).
Weiterhin konzentriert sich die wiederholte intensive Biegebelastung an dem
Übergang (Bereich B) zwischen dem Umhüllungsschlauch 93 und der Muffe 92.
Das führt dazu, daß der Umhüllungsschlauch 93 in diesem Bereich reißt. Die
Folge sind Beschädigungen der Lichtleiter 91.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein dauerhaft haltbares Lichtleiterbündel für ein En
doskop anzugeben, bei dem ein wendelförmiger Schlauch um einen Umhüllungs
schlauch installiert ist, der dauerhaft haltbar an einer Muffe gesichert ist, damit
das Lichtleiterbündel während der Benutzung des Endoskops nicht durch Biegen
beschädigt wird.
Die Aufgabe wird durch eine Anordnung mit den Merkmalen eines der Ansprüche
1 und 5 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den jeweiligen Unteransprü
chen angegeben.
Die vorliegende Erfindung gibt ein dauerhaft haltbares Lichtleiterbündel für ein
Endoskop an, bei dem ein wendelförmiger Schlauch um einen Umhüllungs
schlauch installiert ist, wobei der wendelförmige Schlauch sicher mit der Muffe
verbunden ist, um sicherzustellen, daß die Lichtleiter bei wiederholter Benutzung
des Endoskops nicht beschädigt werden.
Um dies zu erreichen, gibt die vorliegende Erfindung gemäß Anspruch 1 eine An
ordnung zum sicheren Befestigen des wendelförmigen Schlauchs an einer Muffe
an. Der wendelförmige Schlauch, der einen Umhüllungsschlauch umgibt, ist auch
dann sicher mit der Muffe verbunden, wenn der gebogene Teil des Endoskops
wiederholt gebogen wird. Der wendelförmige Schlauch bleibt sicher mit der Muffe
verbunden, so daß der wendelförmige Schlauch den größten Teil der starken
wiederholten Biegebelastung aufnimmt. Dadurch wird erreicht, daß der Umhül
lungsschlauch nicht an dem Übergang zu der Muffe reißt und somit die Lichtleiter
nicht durch Biegen beschädigt werden.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung wird ein Lichtleiterbündel durch den ein
zuführenden Teil des Endoskops geführt. Mindestens ein Ende des Bündels ist
innerhalb einer rohrförmigen Muffe gesichert und von einem flexiblen Umhül
lungsschlauch umgeben, der mit einem Ende an der Muffe befestigt ist. Minde
stens ein Teil des Umhüllungsschlauchs ist mit einem wendelförmigen Sehlauch
umgeben, der aus einem Metallstreifen besteht, der in einem vorbestimmten
Durchmesser spiralförmig gewunden ist.
Ausschnitte sind am Ende des wendelförmigen Schlauchs ausgebildet. Der Be
reich des wendelförmigen Schlauchs, in dem die Ausschnitte angeordnet sind, ist
über die Muffe geschoben. Ein fadenförmiges Verbindungselement ist auf der
äußeren Oberfläche um den wendelförmigen Schlauch gewickelt und dabei durch
die Ausschnitte geführt, so daß die Muffe fest mit dem wendelförmigen Schlauch
verbunden ist. Es ist möglich, das fadenförmige Verbindungselement durch Nuten
zu führen, die in der äußeren Oberfläche der Muffe angeordnet sind. Ein solches
fadenförmiges Verbindungselement ist ein dünnes längliches Element. Das Ver
bindungselement ist z. B. ein Faden, ein Draht, ein Band, eine Schelle oder ein
Strick.
Bei einer weiteren Lösungsmöglichkeit gemäß Anspruch 5 wird ein Lichtleiterbün
del durch den einzuführenden Teil des Endoskops geführt. Mindestens ein Ende
des Bündels ist innerhalb einer rohrförmigen Muffe gesichert und von einem flexi
blen Umhüllungsschlauch umgeben, der mit einem Ende an der Muffe befestigt
ist. Mindestens ein Teil des Umhüllungsschlauchs ist mit einem wendelförmigen
Schlauch umgeben, der aus einem Metallstreifen besteht, der in einem vorbe
stimmten Durchmesser spiralförmig gewunden ist.
Die Muffe hat einen Flansch, an dem es einem Ende des wendelförmigen
Schlauchs möglich ist, anzustoßen. Der wendelförmige Schlauch ist dabei in dem
anstoßenden Bereich mit der Muffe verschmolzen. Es ist möglich, das Verschmel
zen durch Laserschweißen zu realisieren.
Bei jeder Ausführungsform des Lichtleiterbündels des Endoskops kann der wen
delförmige Schlauch durch Zwischenräume beabstandet sein. Diese Zwischen
räume können mit flexiblen Klebstoff gefüllt sein. Es ist möglich, den wendelförmi
gen Schlauch mindestens im Bereich des gebogenen Teils des Endoskops anzu
ordnen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden
Beschreibung, welche in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen die Erfin
dung an Hand eines Ausführungsbeispiels erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 ein distales Ende eines Lichtleiterbündels für ein Endoskop gemäß
einer ersten Ausführungsform der Erfindung, wobei von dem Licht
leiterbündel eine Hälfte der Lichtleiter entlang der Längsachse ge
schnitten dargestellt ist,
Fig. 2 einen Schnitt einer wendelförmigen Hülle entlang der Ebene X-Y
gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 3 einen Schnitt des Lichtleiterbündels des Endoskops gemäß einer
zweiten Ausführungsform der Erfindung entlang der Ebene X-Y,
Fig. 4 eine Außenansicht eines Endoskops,
Fig. 5 das distale Ende des Lichtleiterbündels für das Endoskop gemäß
der zweiten Ausführungsform der Erfindung, wobei von dem Licht
leiterbündel eine Hälfte der Lichtleiter entlang der Längsachse ge
schnitten dargestellt ist, und
Fig. 6 das distale Ende eines Lichtleiterbündel für das Endoskop, wobei
von dem Lichtleiterbündel eine Hälfte der Lichtleiter entlang der
Längsachse geschnitten dargestellt ist,.
In Fig. 4 ist eine Außenansicht eines Endoskops dargestellt. Es hat einen Betäti
gungsbereich 1, der mit einer flexiblen Hülfe 2 des einzuführenden Teils verbun
den ist. Das distale Ende dieser Hülle 2 ist mit einem gekrümmten Bereich 3 ver
bunden, welcher durch Drehen eines Betätigungsknopfs 4, der am Betätigungs
bereich 1 angeordnet ist, in jede gewünschte Richtung in einem gewünschten
Winkel gebogen werden kann.
Das distale Ende des gebogenen Bereichs 3 ist mit einem distalen Endstück 5
verbunden, in dem ein optisches Objektiv (nicht dargestellt) und andere Kompo
nenten als Einbauteile enthalten sind. Ein bildübertragendes Lichtleiterbündel 10
und ein beleuchtendes Lichtleiterbündel 20 sind durch einen gekrümmten Bereich
3 und eine flexible Hülle 2 durchgeführt, um ihre distalen Enden an dem Gehäuse
des distalen Endstücks 5 zu fixieren.
In Fig. 1 ist das distale Ende und der angrenzende Bereich des bildübertragen
den Lichtleiterbündels 10 dargestellt. Endbereiche von vielen Lichtleitern, von
denen ein Lichtleiter mit 11 bezeichnet ist, sind im Bündel in eine rohrförmige
Metallmuffe 12 eingeführt und werden darin mit Hilfe von Klebstoff fixiert. Die di
stalen Stirnflächen der Lichtleiter 11 sind durch Polieren geglättet. Die Muffe 12
ist in das Gehäuse des distalen Endstücks 5 von der Rückseite eingeführt und in
der Lage fixiert.
Ein flexibler Umhüllungsschlauch, z. B. ein Silikongummischlauch, welcher die
eingeführte Länge der Lichtleiter 11 umschließt, ist mit 13 bezeichnet. Das distale
Ende des Umhüllungsschlauchs 13 ist fest an einer Ringnut 12a an der äußeren
Oberfläche der Muffe 12 nahe dem rückwärtigen Ende mit Hilfe eines ersten fa
denförmigen Verbindungselements 14 verbunden. Ein solches fadenförmiges
Verbindungselement 14 ist ein dünnes längliches Element. Das Verbindungsele
ment 14 ist z. B. ein Faden, ein Draht, ein Band, eine Schelle oder ein Strick. Die
durch das fadenförmige Element 14 erzeugte Verbindung kann z. B. eine Spreiz
verbindung je nach Ausführungsform mit einem plastisch und/oder einem ela
stisch verformbaren Verbindungselement 14 sein.
In dem Bereich, in dem sich die Lichtleiter in dem gebogenen Bereich 3 befinden,
ist der Umhüllungsschlauch 13 von einem wendelförmigen Schlauch 15 umgeben.
Der wendelförmige Schlauch 15 besteht z. B. aus Edelstahlstreifen, welche spi
ralförmig in einem spezifischen Durchmesser gebogen sind, wobei angrenzende
Windungen der Streifen einen Abstand zueinander haben.
Der wendelförmige Schlauch 15 ist so bemessen, daß er mit Spiel um den Um
hüllungsschlauch 13 angeordnet ist, wodurch etwas Abstand zwischen den bei
den Teilen entstanden ist. Das rückwärtige Ende des wendelförmigen Schlauchs
15 ist etwas in den flexiblen Schlauch 2 des einzuführenden Teils des Endoskops
eingelassen. Im Überlappungsbereich ist ein kurzes Distanzstück 17 über der
äußeren Umfangsfläche des Umhüllungsschlauchs 13 angeordnet, um das radiale
Spiel des wendelförmigen Schlauchs 15 zu beseitigen.
Mindestens ein Ausschnitt 15a ist in dem wendelförmigen Schlauch 15 in der
Nähe des distalen Endes angeordnet. In Fig. 2 ist ein Schnitt des Umhüllungs
schlauchs 15 in der Ebene X-Y, der durch die Ausschnitte 15a verläuft, darge
stellt, wobei zwei Ausschnitte 15a auf demselben Kreisumfang diametrisch und
symmetrisch zueinander angeordnet sind. Obwohl das Vorsehen von nur einem
Ausschnitt 15a zum Befestigen des wendelförmigen Schlauchs 15 an der Muffe
12 mit einem fadenförmigen Verbindungselement 16, welches später beschrieben
wird, ausreichend ist, verstärkt das Vorsehen von mehreren Ausschnitten, die auf
demselben Kreisumfang oder symmetrisch angeordnet sind, das Befestigen des
wendelförmigen Schlauchs 15 an der Muffe 12 mit Hilfe des fadenförmigen Ver
bindungselements 16.
Wie in Fig. 1 dargestellt, hat die Muffe 12 eine zweite Ringnut 12b, die an die er
ste Ringnut 12a angrenzt, wobei distale Ende des wendelförmigen Schlauchs 15,
der von der Muffe 12 umschlossen ist. Dadurch ist sichergestellt, daß die Aus
schnitte 15 in Eingriff mit der zweiten Ringnut 12b sind.
In Fig. 3 ist ebenfalls ein Schnitt der Fig. 1 in der Ebene X-Y dargestellt, in dem
ein zweites fadenförmiges Verbindungselement 16 durch die Ausschnitte 15a
geführt ist, um den äußeren Umfang des wendelförmigen Schlauchs 15 fest zu
umschließen, wodurch der wendelförmige Schlauch 15 sicher mit der Muffe 12
verbunden ist. Der Teil des wendelförmigen Schlauchs 15, der mit dem zweiten
drahtförmigen Bauteil 16 verbunden ist, ist im Durchmesser federnd verringert.
Die dadurch entstehende zusammenziehende Kraft verhindert das Lösen des
zweiten fadenförmigen Verbindungselements 16.
So kann das fadenförmige Verbindungselement 16 plastisch so geformt sein, daß
es den wendelförmigen Schlauch 15 umschließt, wobei es so durch die Aus
schnitte 15a ragt, daß es in die Ringnut 12a der Muffe 12 eingreift, und daß es
eine Federkraft in Richtung der Ringnut 12a aufweist. Das Verbindungselement
16 ist in Richtung dieser Ringnut 12a auch elastisch verformbar. Es sind auch
Ausführungsformen des Verbindungselements 16 denkbar, bei denen der wen
delförmige Schlauch 15 nicht vollständig von den Verbindungselementen 16 um
schlossen ist und/oder mehrere Verbindungselemente 16 um den wendelförmigen
Schlauch 15 und um die Muffe 12 angeordnet sind.
In der Praxis sind die Zwischenräume des wendelförmigen Schlauchs 15, die zwi
schen den angrenzenden Windungen der Streifen vorhanden sind, mit einem fle
xiblen Klebstoff, wie z. B. ein Klebstoff auf Silikonbasis gefüllt, obwohl dies nicht
dargestellt ist.
Wird der gebogene Teil 3 des Endoskops wiederholt während der Benutzung ge
bogen, bleibt der wendelförmige Schlauch 15 sicher mit der Muffe 12 verbunden,
so daß er den größten Teil der starken flexiblen Belastung aufnehmen kann, wo
durch der Umhüllungsschlauch 13 nicht an der Grenzstelle mit der Muffe 12
reißen wird und die Lichtleiter 11 nicht beschädigt werden.
Das zweite ringförmige Bauelement 16 wirkt wie eine Klemme in der Vertiefung
der zweiten Ringnut 12b an der Muffe 12 und wird sich nicht von der Nut lösen,
selbst wenn seine Klemmkraft etwas nachläßt.
Die Festigkeit der Verbindung zwischen dem wendelförmigen Schlauch 15 und
der Muffe 12 kann weiter erhöht werden, wenn die verbindenden Flächen zusam
mengeklebt werden, wobei teilweise die innere Umfangsfläche des wendelförmi
gen Schlauchs 15 und die Muffe 12 zusammengeklebt werden. Die Steigung der
Windungen des wendelförmigen Schlauchs 15 kann sich progressiv ändern, um
eine entsprechende Entlastung der sich in dem wendelförmigen Schlauch 15 ent
wickelnden Biegebelastung zu erreichen.
In Fig. 5 ist das bildübertragende Lichtleiterbündel 10 gemäß eines zweiten
Aspekts der Erfindung dargestellt, welches im wesentlichen mit dem bildübertra
genden Lichtleiterbündel 10 des ersten Aspekt der Erfindung mit der Ausbildung
der sicheren Verbindung des wendelförmigen Schlauchs 15 an die Muffe 12
übereinstimmt.
Die Muffe 12 hat einen Flansch 12c, der an der Ringnut 12a und der in der Nähe
des rückwärtigen Endes der Muffe 12 angeordnet ist. Dem distalen Ende des
wendelförmigen Schlauchs 15 ist es möglich, an dem Flansch 12c anzugrenzen,
wobei die angrenzende Fläche (Fläche C) des wendelförmigen Schlauchs 15 ge
schmolzen wird, z. B. durch Laserschweißen, wodurch der wendelförmige
Schlauch mit der Muffe 12 verbunden ist.
Auf diese Art kann der wendelförmige Schlauch 15 am sichersten mit der Muffe 12
durch ein sehr einfaches Verfahren verbunden werden, das sicherstellt, daß keine
Lichtleiter 11 durch Biegung beschädigt werden.
Die vorliegende Erfindung ist keinesfalls auf die zwei oben beschriebenen Aus
führungsformen beschränkt. Der Gedanke der Erfindung kann z. B. auch auf das
beleuchtende Lichtleiterbündel 20 angewendet werden.
Claims (9)
1. Lichtleiterbündel für ein Endoskop mit einem Bündel (10) von Lichtleitern
(11), die so angepaßt sind, daß sie durch einen einzuführenden Bereich ei
nes Endoskops hindurchgeführt werden können,
mit einer rohrförmigen Muffe (12), in die mindestens ein Ende des Lichtlei
terbündels (10) eingeführt und gesichert ist,
mit einem flexiblen Umhüllungsschlauch (13), der das Lichtleiterbündel (10)
umschließt und der mit einem Ende an der Muffe (12) befestigt ist,
mit einem wendelförmigen Schlauch (15), der mindestens einen Teil des
Umhüllungsschlauchs (13) umgibt, wobei der wendelförmige Schlauch (15)
einen Metallstreifen hat, der in einem vorgegebenen Durchmesser spiral
förmig gewunden ist,
mit mindestens einem Ausschnitt (15a), der in diesem wendelförmigen
Schlauch (15) gebildet ist und über der Muffe (12) angeordnet ist, und
mit einem Verbindungselement (16), das durch mindestens den einen Aus
schnitt (15a) durchgeführt ist, um die äußere Oberfläche des wendelförmi
gen Schlauchs (15) und der Muffe (12) zu umschließen.
2. Lichtleiterbündel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, die äußere
Oberfläche der Muffe (12) eine Nut (12a) hat, die das Verbindungselement
(16) aufnimmt.
3. Lichtleiterbündel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß der wendelförmige Schlauch (15) zwei Ausschnitte (15a)
hat, die einander diametral gegenüberliegen.
4. Lichtleiterbündel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß der wendelförmige Schlauch (15) zwei Ausschnitte (15a)
hat, die auf derselben Umfangslinie angeordnet sind.
5. Lichtleiterbündel für ein Endoskop mit einem Bündel (10) von Lichtleitern
(11), die so angepaßt sind, daß sie durch einen einzuführenden Bereich ei
nes Endoskops hindurchgeführt werden können,
mit einer rohrförmigen Muffe (12), in die mindestens ein Ende des Lichtlei
terbündels (10) eingeführt und gesichert ist,
mit einem flexiblen Umhüllungsschlauch (13), der das Lichtleiterbündel (10)
umschließt und der mit einem Ende an der Muffe (12) befestigt ist,
mit einem wendelförmigen Schlauch (15), der mindestens einen Teil des
Umhüllungsschlauchs (13) umgibt, wobei der wendelförmige Schlauch (15)
einen Metallstreifen hat, der in einem vorgegebenen Durchmesser spiral
förmig gewunden ist,
und einem Flansch (12c), der von der Muffe (12) hervorsteht und mit einem
Ende des wendelförmigen Schlauchs verschweißt ist.
6. Lichtleiterbündel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Flansch mit dem wendelförmigen Schlauch (15) durch Laserschweißen ver
schweißt ist.
7. Lichtleiterbündel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß der wendelförmige Schlauch (15) aus beabstandeten
Windungen des Streifens gebildet ist, und daß einzelne Zwischenräume
zwischen angrenzenden Windungen mit einem flexiblen Klebstoff gefüllt
sind.
8. Lichtleiterbündel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß der wendelförmige Schlauch (15) mindestens in einem
gebogenen Teil des Endoskops (3) angeordnet ist.
9. Lichtleiterbündel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß der wendelförmige Schlauch (15) die Muffe (12) direkt
berührt.
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