DE10004939C1 - Steuerbare Gasanströmeinrichtung für Strahlschichtapparate - Google Patents
Steuerbare Gasanströmeinrichtung für StrahlschichtapparateInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine steuerbare Gasanströmeinrichtung, die vorzugsweise in rechteckigen, langgestreckten Strahlschichtapparaten angewendet werden kann. Zweck der Erfindung ist eine steuerbare Gasanströmeinrichtung, die eine stabile Regelung der Strahlschicht ermöglicht, funktionssicher ist und keinen überhöhten gerätetechnischen Aufwand erfordert. DOLLAR A Die erfindungsgemäße steuerbare Gasanströmeinrichtung hat die Form eines Durchbrüche aufweisenden drehbar gelagerten Zylinders 5, der im unteren Bereich der Fluidisierungskammer 1 eines Strahlschichtapparates zwischen der Strahleinströmungswand 3 und der Strahlrückströmungswand 4 angeordnet ist. Er grenzt mit seinem geschlossenen Bereich an die Strahlrückströmungswand 4 und mit seinem Durchbrüche aufweisenden Bereich an die Strahleinströmungswand 3. Das Fluidisierungsgas 7 strömt durch die Durchbrüche, deren effektive Querschnittsfläche durch Drehung des Zylinders 5 verändert werden kann, in die Fluidisierungskammer 1. Menge und Strömungsgeschwindigkeit des Fluidisierungsgases können so verändert werden, daß eine stabile Strahlschicht ausgebildet wird. Die Beeinflussung des Fluidisierungsgasstromes 7 durch Drehung des Zylinders 5 ist dabei so effektiv, daß auch geringe Störungen der Strahlschicht ausgeregelt werden können.
Description
Die Erfindung betrifft eine steuerbare Gasanströmeinrichtung für Strahlschichtapparate.
Sie ist insbesondere anwendbar bei rechteckigen, langgestreckten Apparaten, deren An
strömbereich rinnenförmig ausgebildet ist und die eine seitlich geneigte Strahlein
ström-, ggf. auch eine seitlich geneigte Strahlrückströmwand aufweisen. Die Erfindung
kann sowohl bei einseitigen als auch bei doppelseitigen Strahlschichtapparaten
angewendet werden.
Zur Fluidisierung weitgehend beliebig geformter und in ihren Partikelabmessungen
sowie Partikelmassen unterschiedlicher Güter in Strahlschichtapparaten sind regelbare
Fluidisierungsgasströme erforderlich. Diese können zum einen dadurch realisiert
werden, dass der Gasanströmeinrichtung des Strahlschichtapparates unterschiedliche
Gasmengen zugeleitet werden, zum anderen kann aber auch die Gasanströmeinrichtung
selbst als steuerbare Einrichtung ausgeführt sein.
So wird in der DE-OS 41 08 048 eine Gasanströmeinrichtung beschrieben, die eine
Vielzahl von rohrförmigen Fluidisierungselementen aufweist, von denen jedes mit
einer gesonderten Zuführleitung für das Fluidisierungsgas versehen ist und jede
Zuführleitung ein Regelorgan zur Einzelregelung des Fluidisierungsgasstromes
aufweist. Der apparate- und steuerungstechnische Aufwand einer derartigen
Einrichtung ist sehr hoch. Außerdem sind bei im Kreislauf geführten Fluidisierungs
gasen hohe Aufwendungen zur Reinigung der Gase notwendig, um funktionsstörende
Ablagerungen in den Regelorganen sowie den Fluidisierungselementen zu verhindern.
Lösungen, bei denen die Gasanströmeinrichtung selbst als steuerbare Einrichtung
ausgeführt ist, sind beispielsweise in der DE-PS 37 05 343 sowie der DE-OS 40 40 246
beschrieben. Bei beiden Lösungen weist die Gasanströmeinrichtung in ihrer Breite
veränderbare Schlitze auf, mittels derer der Fluidisierungsgasstrom variiert werden
kann. Bei der DE-OS 40 40 246 besteht die Gasanströmeinrichtung aus jalousienartig
übereinander liegenden Elementen. Die zwischen den jalousienartigen Elementen
liegenden Schlitze sind in ihrer Breite so veränderbar, dass eine gezielte Beeinflussung
des Fluidisierungsgasstromes möglich ist.
In der DE-PS 34 00 397 ist eine Gasanströmeinrichtung für einen doppelseitigen
rechteckigen, langgestreckten Strahlschichtapparat beschrieben. Hierbei ist die
Gasanströmeinrichtung in Form von zwei rinnenförmigen Elementen ausgebildet, die
durch ein dachförmiges Element so abgedeckt werden, dass zwischen den
rinnenförmigen Elementen und dem dachförmigen Element für jede Strahlschicht
apparatehälfte je eine spaltförmige Fluidisierungsgasanströmöffnung entsteht. Das
dachförmige Element besitzt an seiner höchsten Stelle eine senkrecht angeordnete
Zwischenwand, die die Trennwand beider Strahlschichtapparatehälften bildet. Es ist so
angeordnet, dass es in seiner Höhe variierbar ist, so dass die Spaltbreite der Fluidisie
rungsgasanströmöffnung verändert werden kann. Das dachförmige Element kann
zusätzlich mit in Strömungsrichtung des Fluidisierungsgasstromes weisenden Schlitzen
versehen sein, wodurch eine spezielle Beeinflussung des Fluidisierungsgasstromes
erreicht werden kann. Außerdem ist es möglich, das dachförmige Element um eine quer
zur Strömungsrichtung des Fluidisierungsgasstromes liegende Achse zu drehen,
wodurch eine in ihrer Breite über die Länge des Strahlschichtapparates unterschiedliche
spaltförmige Fluidisierungsgasanströmöffnung gebildet wird. Der wesentliche Nachteil
der beschriebenen Gasanströmeinrichtung ist ihre große Störanfälligkeit infolge von
Ablagerungen an den den Fluidisierungsgasstrom steuernden Bauteilen, die insbeson
dere bei im Kreislauf geführten Fluidisierungsgasen auf Grund der Partikelbeladung
der Fluidisierungsgase auftreten. Folgen dieser Ablagerungen sind Funktionsein
schränkungen bzw. häufige Wartungs- oder Reinigungszyklen. Außerdem neigen die
beschriebenen Gasanströmeinrichtungen bei hohen Strömungsgeschwindigkeiten zu
Schwingungen und ermöglichen keine ausreichende Ausregelung von kurzzeitigen
Belastungsschwankungen. Ein weiterer Nachteil der beschriebenen Gasanström
einrichtungen besteht darin, dass es infolge örtlich und zeitlich wechselnder
Strömungsgeschwindigkeiten häufig zum Durchfallen von Partikeln des zu fluidisierenden
Gutes kommt. Prozessstörungen oder zusätzliche Einrichtungen zur Rück
führung der durchgefallenen Partikel sind die Folge.
Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer steuerbaren Gasanströmeinrichtung für
Strahlschichtapparate, die ohne hohen gerätetechnischen Aufwand auskommt,
funktionssicher ist und lange störungsfreie Betriebsphasen des Strahlschichtapparates
ermöglicht. Dazu besteht die Aufgabe, eine Gasanströmeinrichtung zu entwickeln, bei
der funktionsstörende Ablagerungen von im Fluidisierungsgas enthaltenen Partikeln an
den den Fluidisierungsgasstrom steuernden Bauteilen weitgehend vermieden werden
bzw. während des Betriebes entfernt werden können. Außerdem soll die Gasanström
einrichtung auch bei hohen Strömungsgeschwindigkeiten schwingungsfrei arbeiten und
kurzzeitige schnelle Steuerbewegungen zur Ausregelung von kurzzeitigen Belastungs
schwankungen zulassen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine steuerbare Gasanströmeinrichtung
gemäß dem 1. Patentanspruch gelöst. Die weiteren Ansprüche beschreiben vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung.
Die steuerbare Gasanströmeinrichtung ist als quer zu seiner Längsachse Durchbrüche
aufweisender Zylinder ausgeführt, der im unteren Bereich der Fluidisierungskammer
eines Strahlschichtapparates mit bevorzugt rechteckiger Grundfläche um seine Längs
achse drehbar so zwischen Strahleinströmungswand und Strahlrückströmungswand
angeordnet ist, dass er die Fluidisierungskammer des Strahlschichtapparates nach unten
hin bzw. seitlich im unteren Bereich der Gasrückströmungswand abschließt. Ein Teil
der Mantelfläche des Zylinders bildet mindestens teilweise den Boden bzw. den
unteren seitlichen Bereich der Gasrückströmungswand der Fluidisierungskammer, ein
anderer Teil der Mantelfläche des Zylinders bildet einen Teil der Wand der Gasverteil
kammer des Strahlschichtapparates. Das Fluidisierungsgas gelangt von der Gasverteil
kammer durch die Durchbrüche des Zylinders in die Fluidisierungskammer, wobei die
Menge des durchströmenden Gases von der radialen Stellung des Zylinders und damit
der Richtung und Lage der Durchbrüche abhängt. Durch Drehung des Zylinders kann
die Menge des in die Fluidisierungskammer strömenden Gases beeinflusst werden.
Es gehört mit zur Erfindung, dass um die Mantelfläche des Zylinders
Fluidisierungsgasleiteinrichtungen angeordnet sind, wobei diese bevorzugt mindestens
teilweise linienförmig eng an der Mantelfläche des Zylinders anliegen. Die Gasleit
einrichtungen bewirken zum einen eine bessere Steuerung der Menge des hindurch
tretenden Fluidisierungsgases, sie vermindern zum anderen auch deutlich die
Ablagerung von im Fluidisierungsgas enthaltenen Partikeln auf dem Zylinder bzw.
führen zur Ablösung von Ablagerungen bei Drehung des Zylinders.
Vorteilhaft ist die Anordnung eines rinnenförmigen Elementes unterhalb des Zylinders,
wobei dieses rinnenförmige Element beispielsweise vom unteren Teil der Strahlein
strömungswand der Fluidisierungskammer gebildet werden kann. Das rinnenförmige
Element verhindert das Hindurchfallen von Partikeln aus der Fluidisierungskammer in
die Gasverteilkammer. Eventuell bei Druckschwankungen aus der Strahlschicht nach
unten durchfallende Partikel sammeln sich in dem rinnenförmigen Element und werden
vom Fluidisierungsgas wieder in die Fluidisierungskammer getragen.
Querschnittsform und Anordnung der Durchbrüche des Zylinders können sehr
unterschiedlich sein. Ihre Lage zur Längsachse des Zylinders kann in weiten Grenzen
variieren. Entscheidend für die Funktion der Erfindung ist, dass sie so gestaltet und
angeordnet sind, dass bei Drehung des Zylinders um seine Längsachse in Wirkver
bindung mit den an die Mantelfläche des Zylinders angrenzenden Wänden der Fluidi
sierungskammer oder spezieller angeordneter Gasleiteinrichtungen eine Veränderung
der die Einströmung des Fluidisierungsgases in die Fluidisierungskammer bestimmen
den effektiv sich ergebenden Querschnittsfläche der Durchbrüche bewirkt wird. Dabei
kann es für die Ausbildung spezieller Strahlschichten auch vorteilhaft sein, wenn ent
lang der Längsachse des Zylinders unterschiedliche effektive Öffnungsquerschnitts
flächen und damit unterschiedliche Fluidisierungsgasströme realisiert werden können.
Mit quer zur Längsachse des Zylinders angeordneten rechteckigen, dreieckförmigen
oder trapezförmigen Schlitzen wurden bisher gute Ergebnisse hinsichtlich der
Steuerbarkeit der erfindungsgemäßen Gasanströmeinrichtung erreicht. Die Erfindung
ist selbstverständlich nicht auf diese wenigen genannten Formen eingegrenzt.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, den Zylinder länger als die
Fluidisierungskammer des Strahlschichtapparates auszuführen, ihn mit in Längs
richtung bezüglich Querschnittsfläche und/oder Querschnittsform und/oder Lage
unterschiedlichen Durchbrüchen zu versehen und in Längsrichtung verschiebbar
anzuordnen. Dadurch kann der Fluidisierungsgasstrom zusätzlich beeinflusst werden.
Es ist bei dieser Ausgestaltung der Erfindung beispielsweise auch möglich, deutlich
voneinander abweichende Strahlschichtparameter zu realisieren, ohne größere
Veränderungen am Strahlschichtapparat vorzunehmen.
Eine weitere Möglichkeit der Gestaltung der erfindungsgemäßen Gasanströmein
richtung besteht darin, den Zylinder als Hohlzylinder mit Durchbrüchen in der
Zylindermantelfläche auszuführen und innerhalb des Zylinders ein Steuerelement
anzuordnen, mittels dessen die effektive Querschnittsfläche der Durchbrüche verändert
werden kann. Dieses Steuerelement kann beispielsweise ein ebenfalls Durchbrüche
aufweisender Zylinder sein. Durch Drehung dieses inneren Zylinders wird die den
Gasdurchtritt bestimmende effektive Querschnittsfläche der Durchbrüche verändert.
Selbstverständlich kann das Steuerelement auch anders, beispielsweise als drehbar
gelagerter Halbzylinder oder den Hohlzylinder in radialer Richtung durchspannendes
ebenes, um die Zylinderlängsachse drehbar gelagertes Element, das das Innere des
Hohlzylinders in zwei Halbzylinder teilt, ausgeführt sein.
Neben den bereits beschriebenen Vorteilen zeichnet sich die erfindungsgemäße
Gasanströmeinrichtung durch eine hohe Flexibilität in ihrer Steuerbarkeit aus.
Kurzzeitige Belastungsschwankungen können dadurch optimal ausgeregelt werden,
wodurch stabile und sichere Strahlschichten auch bei schwierig zu fluidisierenden
Gütern zu realisieren sind.
Nachfolgend soll die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert
werden. Die zugehörigen Zeichnungen zeigen in
Fig. 1: den Querschnitt eines schematisierten Strahlschichtapparates mit einer
erfindungsgemäßen Gasanströmeinrichtung, in
Fig. 2: den Querschnitt einer erfindungsgemäßen Gasanströmeinrichtung, in
Fig. 3: einen mit dreieckförmigen Schlitzen versehenen Zylinder einer
erfindungsgemäßen Gasanströmeinrichtung, in
Fig. 4: den Querschnitt des mit dreieckförmigen Schlitzen versehenen
Zylinders und in
Fig. 5: den Querschnitt eines schematisierten doppelseitigen Strahlschicht
apparates mit erfindungsgemäßer Gasanströmeinrichtung.
Die in Fig. 1 gezeigte Strahlschichtapparatur weist eine Fluidisierungskammer 1 und
eine darunter liegende Gasverteilkammer 2 auf. Die Fluidisierungskammer 1 ist
gegenüber der Gasverteilkammer 2 durch eine Strahleinströmungswand 3, eine Strahlrück
strömungswand 4 und die erfindungsgemäße Gasanströmeinrichtung 5 abgegrenzt.
Strahleinströmungswand 3 und Strahlrückströmungswand 4 sind gegenüber der
Senkrechten geneigt. Die Strahleinströmungswand 3 läuft nach unten hin rinnenförmig
aus. Die Gasanströmrichtung 5 hat die Form eines Zylinders, der, wie in den Fig. 3
und 4 gezeigt, dreieckförmige Schlitze 8 aufweist. Der Zylinder 5 ist drehbar so im
Strahlschichtapparat angeordnet, dass der mit Schlitzen 8 versehene Bereich an der
rinnenförmig auslaufenden Strahleinströmungswand 3 und der halbkreisförmig
geschlossene Bereich an der Strahlrückströmungswand 4 anliegt. Wie in Fig. 2
gezeigt, befindet sich an der Strahlrückströmungswand 4 eine teilweise den Zylinder 5
umschließende Gasleiteinrichtung 6. Die Strahleinströmungswand 3, die Strahlrück
strömungswand 4 und die Gasanströmeinrichtung 5 sind so angeordnet, dass ein
seitlicher Eintritt des Fluidisierungsgases 7 in die Fluidisierungskammer 1 erfolgt. Das
Fluidisierungsgas 7 strömt aus der Gasverteilkammer 2 durch die Schlitze 8 des
Zylinders 5 in die Fluidisierungskammer 1. Durch Drehung des Zylinder 5 kann die
effektiv für das Hindurchströmen des Fluidisierungsgases 7 zur Verfügung stehende
Querschnittsfläche der z. B. dreieckförmigen Schlitze 8 verändert werden. Strömungs
geschwindigkeit und Menge des in die Fluidisierungskammer 1 einströmenden
Fluidisierungsgases 7 können damit so gesteuert werden, dass eine stabile, walzen
förmige Strahlschicht innerhalb der Fluidisierungskammer 1 entsteht. Die Beeinflussung
des Fluidisierungsgasstromes durch Drehung des Zylinders 5 ist dabei so
effektiv, dass auch geringfügige Störungen der Strahlschicht ausgeregelt werden
können.
Partikel des zu fluidisierenden Gutes, die infolge Druckschwankungen nach unten
durchfallen, sammeln sich in der rinnenförmig nach unten auslaufenden Strahlein
strömungswand 3 und werden durch das Fluidisierungsgas 7 in die Strahlschicht
zurückgetragen.
Die Gestaltung der erfindungsgemäßen Gasanströmeinrichtung verhindert weitgehend
das Auftreten von Ablagerungen, die den Gaseintritt in die Fluidisierungskammer 1
behindern. Eventuell dennoch auftretende Ablagerungen lösen sich bei Drehung des
Zylinders 5.
Fig. 5 zeigt einen doppelseitig ausgeführten Strahlschichtapparat mit erfindungsge
mäßer Gasanströmeinrichtung.
Claims (12)
1. Steuerbare Gasanströmeinrichtung für Strahlschichtapparate mit mindestens
einer Strahleinströmungswand 3 und einer der Strahleinströmungswand 3
gegenüberliegenden Strahlrückströmungswand 4 ,
dadurch gekennzeichnet, dass die Gasanströmeinrichtung aus mindestens
einem, Durchbrüche 8 für das Hindurchtreten von Fluidisierungsgas 7
aufweisenden, im unteren Bereich der Fluidisierungskammer 1 des
Strahlschichtapparates zwischen der Strahleinströmungswand 3 und der
Strahlrückströmungswand 4 horizontal und so um seine Längsachse drehbar
angeordnetem Zylinder 5 besteht, und dass durch Drehung des Zylinders 5
der effektive Querschnitt der Durchbrüche 8 für das Einströmendes
Fluidisierungsgases 7 in die Fluidisierungskammer 1 verändert wird.
2. Steuerbare Gasanströmeinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass um den Zylinder 5 ein oder mehrere
Fluidisierungsgasleiteinrichtungen 6 angeordnet sind.
3. Steuerbare Gasanströmeinrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Fluidisierungsgasleitein
richtung 6 am Zylinder 5 in Längsrichtung mindestens linienförmig eng
anliegt.
4. Steuerbare Gasanströmeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Zylinders 5 eine die
Zylindermantelfläche in radialer Richtung partiell umschließende Rinne
angeordnet ist.
5. Steuerbare Gasanströmeinrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Strahleinströmungswand 3 der
Fluidisierungskammer 1 des Strahlschichtapparates nach unten den Zylinder
5 in radialer Richtung partiell, rinnenförmig umschließend ausläuft.
6. Steuerbare Gasanströmeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrüche 8 für das Hindurchtreten
von Fluidisierungsgas 7 in Richtung der Längsachse des Zylinders 5
hinsichtlich ihres effektiven Querschnittes so bemessen sind, dass unter
schiedliche Volumina an Fluidisierungsgas 7 hindurchtreten können.
7. Steuerbare Gasanströmeinrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrüche 8 für das Hindurchtreten
von Fluidisierungsgas 7 in Richtung der Längsachse des Zylinders 5
hinsichtlich ihres effektiven Querschnittes und ihrer radialen Lage so bemessen
und angeordnet sind, dass in Abhängigkeit von der radialen Stellung des
Zylinders 5 entlang der Längsachse des Zylinders 5 unterschiedliche
Volumina an Fluidisierungsgas 7 hindurchtreten können.
8. Steuerbare Gasanströmeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrüche 8 für das Hindurchtreten
von Fluidisierungsgas 7 im Zylinder 5 als seitliche quer zur Längsachse des
Zylinders 5 liegende Schlitze ausgeführt sind.
9. Steuerbare Gasanströmeinrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittsfläche der Schlitze 8 die
Form eines Dreieckes besitzt.
10. Steuerbare Gasanströmeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder 5 als in seiner Mantelfläche
Öffnungen aufweisender Hohlzylinder ausgeführt ist und innerhalb des
Hohlzylinders ein Steuerelement angeordnet ist, mittels dessen der effektive
Querschnitt der Öffnungen verändert werden kann.
11. Steuerbare Gasanströmeinrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass das innerhalb des Hohlzylinders angeordnete
Steuerelement als drehbar gelagerter Durchbrüche aufweisender Zylinder
ausgeführt ist.
12. Steuerbare Gasanströmeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Zylinders 5 größer als die
Länge der Fluidisierungskammer 1 des Strahlschichtapparates ist, dass der
Zylinder 5 in Längsrichtung bezüglich Querschnittsfläche und/oder
Querschnittsform und/oder Lage unterschiedliche Durchbrüche 8 aufweist
und der Zylinder 5 in Längsrichtung verschiebbar im Strahlschichtapparat
angeordnet ist.
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