DE1000983B - Einrichtung zum Herstellen von Unterdecken - Google Patents

Einrichtung zum Herstellen von Unterdecken

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DE1000983B
DE1000983B DESCH18890A DESC018890A DE1000983B DE 1000983 B DE1000983 B DE 1000983B DE SCH18890 A DESCH18890 A DE SCH18890A DE SC018890 A DESC018890 A DE SC018890A DE 1000983 B DE1000983 B DE 1000983B
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DE
Germany
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panels
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row
wire
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DESCH18890A
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English (en)
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Albert Schweiker
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ALBERT SCHWEIKER
Original Assignee
ALBERT SCHWEIKER
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B9/00Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation
    • E04B9/22Connection of slabs, panels, sheets or the like to the supporting construction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Herstellen von Unterdecken Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Herstellen von Unter- oder Zwischendecken, die dazu dienen, hohen Räumen mittels wärmedämmender Leichtbauplatten nach oben einen gefälligen, fugenlosen Abschluß zu geben, durch den zugleich eine gute Isolierung gegen, Feuchtigkeit gebildet wird.. Während man früher für wärmedümmende Zwischendecken tragende Unterkonstruktionen aus Holz, Stahlprofilen oder Streckmetall verwendete, auf die entweder Bauplatten. genagelt, geschraubt oder geklebt wurden oder auf die unmittelbar ein Putz aufgebracht wurde, ist man später dazu übergegangen, mit Nut und Feder versehene Deckenplatten zu verwenden, die von Spanndrähten, getragen werden, die längs der Stoßstellen der Platten in den Nuten verlaufen. Bei bekannten Anc,rdnungen, dieser Art erfolgte die Befestigung der Spanndrähte mittels Haken, die in die lotrechten Wände eingeschlagen waren und an, denen die Drähte untez Zwischensetzung von Spannschlösseni angehängt wurden. Diese Befestiguingsart, hat bei der Montage den technischen Nachteil, daß es schwierig ist, bei Verwendung der genannten Haken Differenzen in, der Plattenbreite, wie sie besonders bei Decken größerer Flächenabmessungen auftreten, auszugleiiehen, und daß die verwendeten Spannschlösser besondere Ab- deckungen erfordern, da die Platten infolge der Zwischensetzung der Spannschlösser nicht unmittelbar bis an die Wandfläche herangelegt werden können. Andere bekannte Unterdeckenanordnungen verwenden für das Spannen von zwischen Spanndrähten. ausgebreitetem Rohrgewebe drehbare- Hebel, die gleichfalls an in. die Wände eingeschlagenen Stiften, sitzen und infolgedessen ebenfalls bei der Montage denAusgleich von Längendiff erenzen. in der Ebene der Zwischendecke erschweren und außerdem keine ebene Zwischendecke! liefern, weil das Spannen in diesem Falle durch Drehen der Hebel erfolgt, deren beiderseitige Enden über oder unter dem Zwischendeckenträger liegen. Eine, weitere, Verteuerung und Erschwernis bei der Anbringung bekannter Hängedecken besteht auch in dem dabei erforderlichen nachträglichen Ausfüllen etwaiger Fugen durch Putz.
  • Ziel der Erfindung ist es, diese Mängel zu vermeiden und eine Unterdeckei zu schaffen, bei der Leichtbauplatten, die in an sich bekannter Weise mit Nut und Feder ineinandergreifen, zu einer fugenlosen ebenen Fläche zusammengefügt werden können und bei der die Montage dieser Zwischendecke unter Verwendung des erwähnten, Spanndrahtprinzips mit Hilfe von Rund- oder Flachsaiten aus korrosionsbeständigem Material hoher Zugfestigkeit derart erfolgt, daß auch bei großen Flächen in einfacher Weise ein leichtem Ausgleich e-,twa. bestehender Breitendifferenzen erreicht werden kann- Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß die Einrichtung so getroffen, daß die genarmten Spannsaiten, an ihren Enden: mit Halteknebeln, versehen, sind, die in im Mauerwerk verlegten, einseitig offenen Ankerschienen verschiebbar derart gelagert sind, daß jeder Spamidraht nach dem Verlegen der ihm zugeordneten Plattenreihe durch VeT# schiebung in der Zwischendeckenebene in, die zugehörigen, Lagernuten einzuschieben ist, worauf dann die- nächste, Plattenreihe fugunJos anschließend in derselben Weise verlegt werden, kann. Auf diese Weise können also die die Zwischendecke hildenden Platten bis unmittelMr an, die Wandflächen herangelegt werden, und bei der reihenweisen Montage dieser Platten ist durch die genannte Verschiebbarkeit der Spannsaiten die-, Möglichkeit gegeben, in einfacher Weise das Entstehen von Zwischenfugen zu vermeiden und etwaige Breitendifferenzen der Platten während der Montage sofort auszugleichen. Die Decke erhält dadurch ein einwandfreies Aussehen, und, die Verwendung besonderer Abdeckmittel an den, Rändern ist überflüssig.
  • Zur Erleichterung des Anbringens bei der Veirlegung der einzelnen Leichtbauplatten, empfiehlt es sich, in die jeweils verlegten Platten Hilfsnadeln, etwa. in Stricknadelgröße einzuführen, die die Platten während der Verlegung schon ' vor dem Hecanschieben des jeweiligen SpanrLdiaJites vorübergehend in der Höhe dieses Drahtes festhalten. Wenn dann, also die erste Reihe der Platten, längs des ersten. Spanndrahtes verlegt und, der Spannd2raht dann in die Reihe der zu-, gehörigen Lagernuten eingesphoben ist, können die Hilfsnadeln wieder entfernt werden, da dann ja der Spanndraht seine Tragfunktion ausüben, kann. Dieses Spiel wiederholt sich dann bei dein Verlegen der nächsten Plattenreihe, bis die Decke geschlossen ist. Bei größeren Spannweiten können dJie Tragsaiten durch, Abfangdrähte. von der:J.)achseite aus auch noch zwischen den Wänden abgespannt werden. Ein Ausfüh.rungsbeispiel der Einrichtung gemäß der Erfindung wird an Hand der Zeichnung beschrieben. In di-,ser stellt dar Fig. 1 die gegenüberliegenden Enden eines Spanndrahtes, der mittels Knebel von den in den Wänden eingelassenen Ankerschienen gehulten wird, Z, Fig. 2 eine recbtwinl-,elig zu der Doxstellung der F ig. 1 gezeichnete Ansicht einer in der Wand verlügtcn Ankerschiene mit einem Spanndraht, in kleinerem Maßstah, Fig. 3 die Aufisicht auf eine. für die, Zwischendecke verwendete, Leichtbauplatte mit vergrößert beratisgezeichneten Profilen der Kanten, Fig. 4 den, Anschluß einer solchen Platte an der Wand mittels eines Anschlußprismas, Fig. 5 eine andere Form des Auischlusses mit zwei Richtleisten, Fig. 6 eine Phase der Montage, bei der die zu verlegende Platte zunächst mit einer Hilfsnadel in Höhe des vorgespannten Draht-es gehalten wird, Fig. 7 dieselbe Platte nach Einschicben des zugebörigen Spanndralites. in seine Endlage, Fig* 8 die Stoßstelle zweier Leichtbauplatten nach der Verlegung mit einem Abspann:draht zur Dach7 kenstri:Ation. und Fig. 9 eine entsprechende. Stoßstelle, bei der statt einer Rundsaite eine Flachsaite als Tragelernent dient. gleichfalls mit Deckenverspannung.
  • In die beiden gegenüberliegenden Wände 1 und 2 ,eines Raumes, in den die Unterdecke eingezogen werden soll, sind bereits im Rohbau handelsübliche Ankerschienen 3 in Gestalt längs verlaufender, nach außen offener Kanäle, z. B. sogenannte Halfencisen, in Höhe der Zwischendecke. einbetoniert oder eingemauert. In diesen Ankerschienen. sind längs verschiebb3,r angeordnete Halteknebel 4 gelagert, um die die End,en der Spnnndräbte., 5 gelegt und, fest angezogen werden. Der Abstand dieser Spannsaiten von der Ouze,#nvand. 6 ist so bemessen, daß er etwas größer ist ils die Plattenbreite.
  • Zum Verlegen. der Decke wird zunächst die erste Rund- oder Flachsaite zwischen den in den Ankerschienen 3 liegenden Kneheln gespannt, sol daß die erste Reihe der Platten verlegt werden kann,. Zum Spannen, der Tragdrähte dient eine an sich bekannte, die Spannkraft anzeigende Spannvorrichtung, die nach ,dein Spannen wieder abgenommen und zum Spannen der nächsten Rund- oder Flachsaite benutzt werden kann.
  • Die Platten bestehen aus ho#cbgr#ad:ig wärmedämmendem Material, z. B. aus den bekannten Isolierplatten itis Schaumpolystyrol. Die Kanten der zur Verlegung kommenden Piatien sind so vorbereitet, daß zwei Kanten als negative und zwei Kanten als positive Pristnen, die genau ineinanderpassen, ausgebildet sind (Fig. 3). An. den Quenv, änden empfiehlt es sich., zur Unterstützung der ersten Platte prismatische- Körper 7 (Fig. 4) oder kleine Leisten 8 (Fig. 5 bis 7) anzubringen, in. welche die Platten der ersten Reihe geschohen werden. Bei Verwendung der genannten Leisten kann die betreffende Stoßkante, der Endplatte glatt verlaufen.
  • Nun beginnt das reihenweise Auflegen der Platten. Zu diesem Zweck wird in die, negativ prismatische l\Tut jeder Platte 9 eine, Hilfs=#de,1 10 gesteckt, die auf der- gespannten Saite aufliegt (Fig-. 6) und die Platte-- so, lange in horizontaler Lage festhält, bis die ganze- Plattenreihe verlegt ist und die gespannte! Trugsaite in ihre Endstellung herangerückt ist (Fig. 7). D;e Platten selbst werden an, ihren Kanten mit Leim gestrichen und cn- zusammengeschoben. Auf diese Weise ist die erste Plattenreihe, genau fixiert und bindet mit Hilfe des Leinies unter Spannung ab.
  • Nun werden die Hilfsnadeln herausgezogen, die zweite, Saite wird gespannt und die weiteren Platten der nächsten Reihe in derself,-en Weise verlegt. Die Schlußplatten werden durch eint an der Wand angebrachte Leiste 11 nach oben abgesichert, Eine- untere Sicherungsleiste an der durch den Pfeil 12 bezeichnoten Stelle, ist dabei nicht mehr -erforderlich.
  • Bei großen Spannweiten kann jede Saite durch einen Draht 13 gegen die Dachkonstruktion abgespannt werden, so, daß die Decke nicht durchhüngen kann. Für den Durchgang des Spwridrahtes nach oben "enü, cy gt es, in die betreffende Kante der Platte einen kleinen Schlitz einzuschneiden.
  • An Stelle der Rundsaiten gemäß den. Fig. 6 bis 8 kann als Spanndraht 14 auch eine Flachsaite aus korrosionsbeständigern Material verwendet werden, die dann gleichzeitig eine zusätzliche Sicherung der Stoßstellen gegen Wärme- und Feuchtigkeitsdurchtritt bietet (Fig. 9).
  • Die Vorteile der erfindungsgemäß ausgebildeten UnteTdecke gegenüber bisher bekannten Hängedecken bestehen einmal in der Einfachheit der -Montage-, zu der keine gelernten Ha-iidw,-rl,.er mehr notwendig sind. Ein. weiteres Bearbeiten der Unterkonstrukt12n, ist nicht mehr erforderlich, wodurch eine wesentliche Zeit- und Materialersparnis erzielt wird. Die Unterdeckenanordnung nach, der Erfindung ist auch weitgehend unabhängig von der Bauart und, Lage der eigentlichen tragendlen, Decke und d-,r Seitenwände. Durch das noch während der ' Montage mögliche, Heranschieben der Tragsaiten an die, Platten wird. mit Sicherheit das Entstehen sichtbarer StoßfÜgen ausgeschlossen. Der Aufbau der Unterdecke erfordert a'uch keine zeitraubende Einteilung der Deckenfläche für Platten vcn bestimmter Größe, da es nur noch notwendig ist, die eine Ausdehnung der Platten in Anpassung an, den jeder Reihe zugwrdneten Spanndraht gleichmäßig zu halten, während, die andere- Flächenausdehnung beliebig sein kann. Ein nachträgliches Springen, und, Reißen der Decke, wie bei bekannten Putzdecken, ist nicht mehr möglich, da sich. Wärmeausdebnungen u. dgl. erfahrungsgemäß bei der Verlegungsa.rt von selbst ausgleichen. Die Isoliereigenschaften: der Unterdecke sind besonders günstig, da keine Wärrnehrücken durch Unterkonstruktionen Nägel oder Schrauben vorhanden sind. und da auch keine Stellen für den Durchtritt von, Feuchtigkeit auftreten. Die geschilderte Decke bietet von unten ein gleichmäßiges Aussehen, zumal keinerlei Nägel oder Schraubenköpfe erscheinen. Die Herstellungskosten sind dementsprechend auch wesentlich geringer als für Hängedecken üblicher Bauart.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE-. 1. Einrichtung zum Herstellen von Unterdecken, bei der mit Nut und Feder versehene Deckenplatten ineinandergreifen und von Spanndrähten getragen werden, die längs der Stoßstellen, in den Nuten der Platten verlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß die atis Rund- oder Flachsaiten aus korrusionsbeständigem Ma-terial bestehenden Sp-annd,rähte (5, 14) an ihren Enden mit Halteknebeln, (4) versehen sind, die in im Mauerwe.Tk verlegten, einseitig offenen Ankerschienen (3) verschiebhar derart gelagert sind, daß jeder Spanndraht nach dem Verlegen der ihm zugeordneten Plattenreihe durch, Parallelverschiebung zu der verlegten Plattenreihe in die zugehörigen Lagernuten eingebracht und. darauf die nächste Plattenreihe fugenlos anschließend in derselben Weise verlegt werden kann.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch in, die freie Seite der verlegten Platten (9) einführbare Hilfsnadeln (10), die die Platten während der Verlegung schon vor dem Heranschieben des jeweiligen. Spanndrahtes (5, 14) vor-Übergehend in, der Höhe des Drahtes festha.Iten. 3. Einrichtung nach A_nspruch 1, daduT&# gekennzeichnet, daß bed größeren Spannweiten die tr*4-,endei Spanndrähte (5, 14) durch Abfangdrähte (13) von der Dachseite aus abgespannt sind. In Betra-cht gezogene Druckschriften: Deutsche. Patentschrift Nr. 178 335; britische Patentschrift Nr. 643 419; Buch »Das hängende Dach« von Frei, Otto, Jhrg. 1954, S. 70.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1187777B (de) * 1957-07-20 1965-02-25 Emil Grohmann Dipl Ing Vorrichtung zum Halten von Leichtbauplatten, Isolierplatten od. dgl., insbesondere zur Bildung von Unterdecken
DE1194550B (de) 1960-11-11 1965-06-10 Hans Julius Schmitt Unterdecke
DE1238645B (de) 1964-10-22 1967-04-13 Heinrich Kalkhoff Unterdecke als Abdeckung von Decken, Hallendaechern od. dgl.

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE178335C (de) *
GB643419A (en) * 1947-04-17 1950-09-20 Menuiserie De L Ozon Improvements in false ceilings for buildings

Patent Citations (2)

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