DE10013402A1 - Gebrannte Nüsse und Verfahren zur Herstelllung von gebrannten Nüssen - Google Patents
Gebrannte Nüsse und Verfahren zur Herstelllung von gebrannten NüssenInfo
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Abstract
Um gebrannte Nüsse mit vielfältigen Geschmacksrichtungen zu ermöglichen, wird bei der Herstellung ein zusätzlicher Aromastoff beigegeben.
Description
Die Erfindung betrifft gebrannte Nüsse, und ein Verfahren zur
Herstellung von gebrannten Nüssen.
Bei der bekannten Herstellung von gebrannten Mandeln, werden
geschälte oder ungeschälte Mandeln mit Zucker und Wasser in einer
größeren Schüssel angesetzt. Die Mischung wird erhitzt und unter
Rühren zum Kochen gebracht. Dabei setzt sich Zucker auf den
Mandeln ab und ergibt einen gleichförmigen Überzug.
Anschließend werden die derart überzuckerten Mandel nochmals mit
Zucker versetzt und ohne weitere Hitzezufuhr getrocknet.
Die Mandeln werden dann aus dem Kessel in ein Sieb gegeben und im
Kessel wird erneut Zucker bis zum Karamellisieren aufgekocht. Dann
werden die wie oben beschrieben vorbehandelten Mandeln
dazugegeben. Hierbei ist darauf zu achten, dass der Zucker die richtige
Konsistenz aufweist.
Derartige Mandeln werden in großen Umfang, vorzugsweise auf
Jahrmärkten hergestellt, wobei die genaue Art der Herstellung vom
Hersteller zu Hersteller variiert.
Es hat sich herausgestellt, dass die übliche Herstellungsweise der
Mandeln zu einem vereinheitlichten Produkt geführt hat und somit eine
Herausstellung einzelner Mandelverkäufer auf Jahrmärkten unmöglich
macht.
Es ist Aufgabe vorliegender Erfindung, diesbezüglich Abhilfe zu
schaffen.
Als Lösung schlägt die Erfindung gebrannte Nüsse mit einem
zusätzlichen Aromastoff vor. Es versteht sich, dass die
vorgeschlagenen Nüsse alle zum Verzehr geeigneten nussartigen
Früchte, insbesondere Mandeln, Erdnüsse, Paranüsse und so weiter
umfassen können. In vorliegendem Zusammenhang beschreibt der
Begriff "gebrannt" jede Nuss, die hoch erhitzt und einer Temperatur,
die oberhalb des Schmelzpunkte von Zucker liegt, ausgesetzt wird.
Der zusätzliche Aromastoff führt dazu, dass die Nüsse einen
zusätzlichen Geschmack aufweisen. Hierzu eignen sich insbesondere
Geschmacksrichtungen wie Amaretto, Rum, Zimt, Kakao, Vanille,
Banane, Mokka, Irish Coffee, Bienenhonig, und Glühwein.
Es wird vorgeschlagen, dass der Aromastoff in einer Zuckerglasur
befindlich ist. Dadurch kann der angenehm süße Geschmack des
Zuckers um eine zusätzliche Komponente erweitert werden.
Vorteilhaft ist es, wenn die Aromastoffe, natürliche, naturbelassene,
bzw. naturidentische Aromastoffe umfassen. Dadurch können nahezu
beliebige Geschmacksausrichtungen ermöglicht werden.
Darüber hinaus schlägt die Erfindung einen Ersatzzuckerüberzug der
gebrannten Nüsse vor, der einen Ersatz für raffinierten Zucker, wie
Fruchtzucker, Sorbit und Milchzucker umfasst. Es versteht sich, dass
unter Ersatzzurücküberzug in diesem Zusammenhang jeder zum
Verzehr geeignete und insbesondere süß schmeckende Überzug, außer
raffiniertem Zucker, verstanden wird. Dadurch können beispielsweise
die gebrannten Nüsse auch für Diabetiker geeignet sein. Ein derartiger
Ersatzzuckerüberzug ist auch unabhängig von den übrigen Merkmalen
der Erfindung vorteilhaft und kann auch - je nach konkretem
Anwendungsfall - mit raffiniertem Zucker kombiniert werden.
Dementsprechend schlägt die Erfindung auch ein Verfahren zur
Herstellung von gebrannten Nüssen vor, durch welches die Nüsse mit
einer karamellisierten Zuckerglasur umgeben werden, wobei ein
Aromastoff beigegeben wird. Dadurch wird, wie bereits vorstehend
beschrieben, der süßen Zuckerglasur eine weitere Geschmacks
komponente zugefügt, die je nach Wunsch verschiedenste
Geschmacksrichtungen aufweisen kann.
Üblicherweise wird bei einem "Brennen" derart vorgegangen, dass die
Zuckerglasur in einem ersten Schritt durch Bilden einer Zuckerschicht,
in einem zweiten Schritt durch Anzuckern und in einem dritten Schritt
durch einen Karamellisierungsprozess gebildet wird. Hierbei kann,
insbesondere in Abhängigkeit von dem ausgewählten Aromastoff,
dieser in dem ersten, dem zweiten und/oder dem dritten Schritt
aufgegeben werden.
Die geschälten oder auch ungeschälten Nüsse werden in dem ersten
Schritt mit Zucker und Wasser in einer größeren Schüssel angesetzt.
Hierzu kann, wenn wie oben angesprochen erwünscht, der Aromastoff
beigegeben werden. Die Mischung wird erhitzt und unter Rühren zum
Kochen gebracht. Dabei setzt sich der Zucker mit dem Aromastoff auf
den Nüssen ab und ergibt eine gleichmäßig aromatisierte Glasur bzw.
Zuckerschicht.
Anschließend werden in dem zweiten Schritt die derart mit einer
aromatisierten Zuckerschicht versehenen Nüsse nochmals mit Zucker
versetzt und ohne weitere Hitzezufuhr getrocknet. Während die Nüsse
mit Zucker versetzt bzw. Bestreut werden, kann ebenfalls,
insbesondere pulverförmiger, Aromastoff beigegeben werden. Um zu
erreichen, dass die Nüsse eine besonders gleichmäßige Aromatisierung
erhalten, wird vorgeschlagen, dass abwechselnd eine Teilmenge
Zucker und Aromastoff dazugegeben wird.
Die Nüsse werden dann aus dem Kessel in ein Sieb gegeben, und im
Kessel wird erneut Zucker bis zum Karamellisieren aufgekocht. Durch
den Karamellisierungsprozess wird der Zucker in ein braungefärbtes
Gemisch verschiedenster Röstprodukte überführt und mit einem
charakteristischen Geschmack versehen.
Dann werden die wie oben beschriebenen vorbereiteten Nüsse
dazugegeben, wobei darauf zu achten ist, dass der Zucker die richtige
Konsistenz aufweist.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung entsprechend schlägt vor,
dass während des dritten Schritts der Aromastoff zugegeben wird.
Dadurch befinden sich die Aromastoffe in der äußeren Hülle der
gebrannten Nüsse. Dies führt dazu, dass die gebrannten Nüsse
geruchlich ihr Aroma abgeben und beim ersten Schmecken der Nüsse
sofort die Aromastoffe wahrgenommen werden können.
Der Aromastoff kann pulverförmig beigegeben werden. Dies ist
insbesondere beim zweiten Schritt mit Aromastoffen, wie
beispielsweise Zimt, Kakao, Vanille und so weiter, vorteilhaft.
Darüber hinaus kann der Aromastoff in flüssiger Form beigegeben
werden. Dies ist insbesondere beim ersten Brennen für Aromastoffe,
wie beispielsweise Rum, Sahne, Mokka, Irish Coffee oder
Bienenhonig, vorteilhaft. So kann beispielsweise ein feiner Geschmack
der Nüsse und Bienenhonig durch Zugabe eines üblichen
Haushaltshonigs erzeugt werden.
Claims (11)
1. Gebrannte Nüsse, gekennzeichnet durch einen zusätzlichen
Aromastoff.
2. Gebrannte Nüsse, dadurch gekennzeichnet, dass der Aroma
stoff in einer Zuckerglasur befindlich ist.
3. Gebrannte Nüsse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch einen natürlichen, naturbelassenen,
bzw. naturidentischen Aromastoff.
4. Gebrannte Nüsse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch einen Ersatzzuckerüberzug, der einen
Ersatz für raffinierten Zucker, wie Fruchtzucker, Sorbit und
Milchzucker umfasst.
5. Verfahren zur Herstellung von Nüssen, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Nüsse mit einer karamellisierten Zucker
glasur umgeben werden, wobei ein Aromastoff beigegeben
wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass
die Zuckerglasur in einem ersten Schritt durch Bilden einer
Zuckerschicht, in einem zweiten Schritt durch Anzuckern und
in einem dritten Schritt durch einen Karamellisierungsprozess
gebildet wird, wobei der Aromastoff während des ersten
Schritts zugegeben wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, dass die Zuckerglasur in einem ersten
Schritt durch Bilden einer Zuckerschicht, in einem zweiten
Schritt durch Anzuckern und in einem dritten Schritt durch
einen Karamellisierungsprozess gebildet wird, wobei der A
romastoff während des zweiten Schritts zugegeben wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass
während des zweiten Schrittes abwechselnd eine Teilmenge
Zucker und Aromastoff dazugegeben wird.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, dass die Zuckerglasur in einem ersten
Schritt durch Bilden einer Zuckerschicht, in einem zweiten
Schritt durch Anzuckern und in einem dritten Schritt durch
einen Karamellisierungsprozess gebildet wird, wobei der A
romastoff während des dritten Schritts zugegeben wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch ge
kennzeichnet, dass der Aromastoff pulverförmig beigegeben
wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch ge
kennzeichnet, dass der Aromastoff in flüssiger Form beige
geben wird.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10013402A DE10013402A1 (de) | 1999-12-07 | 2000-03-17 | Gebrannte Nüsse und Verfahren zur Herstelllung von gebrannten Nüssen |
| AU25047/01A AU2504701A (en) | 1999-12-07 | 2000-12-07 | Roasted nuts and method for preparing roasted nuts |
| PCT/DE2000/004366 WO2001041588A2 (de) | 1999-12-07 | 2000-12-07 | Gebrannte nüsse und verfahren zur herstellung von gebrannten nüssen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19959042 | 1999-12-07 | ||
| DE10013402A DE10013402A1 (de) | 1999-12-07 | 2000-03-17 | Gebrannte Nüsse und Verfahren zur Herstelllung von gebrannten Nüssen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10013402A1 true DE10013402A1 (de) | 2000-10-26 |
Family
ID=7931776
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10013402A Withdrawn DE10013402A1 (de) | 1999-12-07 | 2000-03-17 | Gebrannte Nüsse und Verfahren zur Herstelllung von gebrannten Nüssen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10013402A1 (de) |
-
2000
- 2000-03-17 DE DE10013402A patent/DE10013402A1/de not_active Withdrawn
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