DE1001499C2 - Vorrichtung zum selbsttaetigen Aufsetzen und Abheben eines Tonarmes - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Aufsetzen und Abheben eines Tonarmes

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DE1001499C2
DE1001499C2 DE1954N0009708 DEN0009708A DE1001499C2 DE 1001499 C2 DE1001499 C2 DE 1001499C2 DE 1954N0009708 DE1954N0009708 DE 1954N0009708 DE N0009708 A DEN0009708 A DE N0009708A DE 1001499 C2 DE1001499 C2 DE 1001499C2
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tonearm
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tiltable
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DE1954N0009708
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English (en)
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DE1001499B (de
Inventor
Dipl-Phys Ingo Pritsching
Original Assignee
Norddeutsche Mende Rundfunk G
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Publication date
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    • G—PHYSICS
    • G11—INFORMATION STORAGE
    • G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00—Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/02—Arrangements of heads
    • G11B3/08—Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers
    • G—PHYSICS
    • G11—INFORMATION STORAGE
    • G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B7/00—Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor
    • G11B7/08—Disposition or mounting of heads or light sources relatively to record carriers

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  • Toys (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT 1 001
INTERNAT. KL. GlOj ANMELDETAG: 8.NO VEMBER 1954
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UND AUSGABE DER AUSLEGESCHRIFT:
AUSGABE DER PATENTSCHRIFT:
24. JANUAR 1957 18. JULI 1957
stimmt Oberein mit aüslegeschrift
1001499 (N 9708 VIIId/42 g) ' .
Bei den bekannten Eirifachplattenspielern sind verschiedene Verfahren: zum Aufsetze» des Tonarmes auf die Platte gebräuchlich. Das älteste Verfahren ist das Aufsetzen von Hand. Im Zuge der Entwicklung von Schallplatten kleineren Durchmessers mit demselben Spielumfang und von Langspielplatten, deren Spielrillen bedeutend enger beieinanderliiegen und die damit gegen ungenaues Aufsetzen der Spielnadel erheblich empfindlicher sind, wurde eis jedoch erforder-. Hch, Vorrichtungen1 zu entwickeln, die die Abtastnadel mit Hilfe einer genau einstellbaren Automatik sehr behutsam und, genau aufsetzen, um eine Beschädigung der empfindlichen Schallplatten zu vermeiden.
Es sind Einrichtungen bekanntgeworden, die den Tonarm mit Hilfe automatisch einschaltbarer Antriebsmittel in seine Betriebsstellung über die Schallplatte drehen, ihn dort am Plattenanfang aufsetzen und nach dem Abspielen der Platte wieder in seine Ruhelage; zurückdrehen/ Zum Aufsetzen der Abtastnadel ist dabei vorgeschlagen worden, den Tonarm in seiner Drehachse kardanisch zu lagern öder die Drehachse selbst, schwenkbar auszubilden, wobei der erforderliche Auflagediruck für die Spielnadel bei ausbalancierten Tonarmen durch eine entsprechend abgestimmte Feder oder durch das Gewicht des. Tonarmes bewirkt wird. Diese Vorrichtungen sind aber insbesondere für Einfachplattenispieler zu umfangreich, zu ■ störanfällig und vor1 allem auch zu teuer.
Bei einem anderen bekannten Gerät ist der Tonarm nicht am Boden des Plattenspielers angebracht, sondern an der Innenseite des Gehäusedeckels. Der Tonarm wird dann durch das Schließen und Öffnen des Deckels auf die Schallplatte aufgesetzt oder wieder abgehoben. Auch diese Einrichtung ist zu umfangreich, und insbesondere bei Plattenspielern in Musiktruhen nur , durch zusätzliche Einbauten verwendbar. ; .'■■"'■
Die Erfindung will die bekannten Erfindungen verbessern. Sie erreicht dies dadurch, daß die vorzugsweise in einem Spurzapfenlager gelagerte Drehachse des Tonarmes in einer im wesentlichem tangential zur Schallplatte verlaufenden Vertikalebenei nach zwei . Richtungen hin in, diesem Lager als Drehpunkt derart kippbar ist, daß der Tonarm infolge, der Schrägstellung der Drehachse durch sein Eigengewicht, sich um diese Achse drehend, selbsttätig in, dieBetrieibsstellung oder zurück in die Ruhestellung einschwenkt.
Weiterhin, ist erfindüngsgemäß die Drehachse des Tonarmes durch ein Einstellorgan, beispielsweise einen mit einer Kulisse versehenen Schieber kippbar, das vorzugsweise mit Hilfe von Drucktasten verstellbar ist. Die Drehachse kann auch durch ein anderes geeignetes Einstellorgan, z. B. einen gelenkig mit ihr verbundenen Hebel gekippt werden, der mit einem als Vorrichtung zum selbsttätigen Aufsetzen und Abheben eines Tonarmes
Patentiert für:
Norddeutsche Mende-Rundfunk G. m. b. H., Bremen-Hemelingen.
Dipl.-Phys. Ingo Pritsching, Bremen-Hemelingen, ist als Erfinder genannt worden
Kippschalter ausgebildeten Bedienungshebel verbunden ist.
Gemäß weiterer Erfindung wird die Vorrichtung dadμrch vervollkommnet, daß auf der Drehachse unmittelbar unterhalb deis Tonarmlagers eine mit Kreisnuten unterschiedlicher Tiefe versehene., als Stützlager für-den Tonarm dienende Scheibe angeordnet ist, wobei in den Kreisnuten mindestens zwei sich· gegenüberliegende, am unteren Teil des Tonarmlagers dreh-.bar gelagerte Rollen laufen, mit denen die Auf setz und Abhebbewegung des Tonarmes steuerbar ist.
Außerdem ist erfindungsgemäß zur Anpassung der Aufsetzbewegung der Abtastnadel auf Schallplatten verschiedenen Durchmessers sein Stützlager mittels eines angelenkten mit Anzeigevorrichtung, versehenen Hebels um die Drehachse verstellbar.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt: Es bedeutet
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Plattenspieler,
Fig. 2 den Tonarm mit kippbarer Drehachse, Fig. 3 den Tonarm in Betriebssfcellung,
Fig. 4 das Tonarmlager mit seinem Stützlager im Schnitt,
Fig. 5 das Stützlager in. Draufsicht.
In Fig. 1 ist der Plattenspieler schematisch dargestellt. Auf einer Grundplatte 1 befindet sich der Plattenteller 2 und der Tonarm 3, der um seine kippbare Drehachse 4 in Pfeilrichtung zum Plattenteller hin oder zurück in seine Ruhelage gegen den Anschlag 5 schwenkbar ist. Der die Kippbewegung der Drehachse 4 steuernde Schieber 6 ist unter dem Grundplattenschlitz 7 angedeutet. Der Schieber 6 wird: über die Drucktasten 8 hin und her bewegt. ...
Fig. 2 zeigt in vergrößerter Darstellung und im Schnitt die, Ausbildung und Anordnung der Tonarm-
. . 709 593/275
lagerung. Der Tonarm 3 befindet sich in der dargestellten Lage mit seiner Drehachse 4 in Ruhestellung gegenüber dem Plattenteller 2. Die Drehachse 4 steht unter einem Neigungswinkel α gegenüber der Horizontalen. Sie ruht mit ihrem unteren abgerundeten Ende in einem Spurzapfenlager 9 und ist durch eine kulissenartige öffnung 10 durch den Schieber 6. hindurchgefühirt. Durch Verstellen des Schiebers 6 in Pfeilrichtung wurde die Drehachse 4 nach rechts gekippt und damit der Tonarm 3 in seine Ruhelage ge- ίο schwenkt. Er dreht sich dabei selbst mit seinem Lager
11 und den Rollen 12 auf dem als Scheibe ausgebildeten Stützlager 13 unter der Wirkung seines eigenen Gewichtes um seine: Drehachse 4 in die Ruhelage und gegen den in Fig. 1 dargestellten Anschlag 5.
Fig. 3 zeigt den Tonarm 3 in. Betriebsstellung," nachdem durch den Schieber 6 die Drehachse 4 in Pfeilrichtung nach links in die Stellung mit dem Neigungswinkel β gegenüber der Horizontalen gekippt wurde. Durch diese Kippbewegung der Drehachse 4 wird das Gewicht des Tonarmes 3 ebenfalls in diese Richtung verlagert. Dadurch dreht er sich, von seinem eigenen Gewicht gezogen, mit seinem Lager 11 auf den Rollen
12 und dem Stützlager 13 um die Achse 4 in die Betriebsstellung. Dabei kann es zweckmäßig sein, das Ausschwenken des Tonarmes zurück in die'Ruhelage schneller vor sich gehen zu lassen als das Einschwen-• ken in die Betriehsstellung. Das wird am einfachsten dadurch bewirkt, daß der Neigungswinkel α der Drehachse 4 größer gewählt wird als der Neigungswinkel ß. Jm Laufe der 'Schwenkbewegung muß der Tonarm gleichzeitig zum Aufsetzen auf die Schallplatte abgesenkt und zum Transport in. die Ruhelage wieder angehoben werden. Aus den Darstellungen gemäß Fig. 4 und 5 ist zu ersehen, wie diese Bewegungen gesteuert werden. ■
In Fig. 4 sind das Tonarmlager 11 und das Stützlager 13 im Schnitt dargestellt. Die beiden Rollen, 12 liegen im Tonarmlager 11 gegenüber und sind drehbar angeordnet. Sie laufen, wie auch Fig. 5 zeigt, in Kreisnuten 14 und 15, die in das Stützlager eingelassen . sind. Diese Kreisnuten sind an ihren schraffiert ge^- zeichneten Enden flacher als in ihrem übrigen Teil, und zwar gehen die flachen Teile über schiefe Ebenen' in die tiefen Teile über. Befindet sich der Tonarm in Ruhestellung, so· stehen die Rollen 12 in dem flachen, schraffiert gezeichneten Teil der Kreisnuten 14 und 15, so· daß der Tonarm 3 angehoben ist. .Dreht er sich aber nach dem Kippen seiner Drehachse 4 durch sein Gewicht in die Betriebsstellung über die Schallplatte, so laufen die Rollen 12 in den Kreisnuten 14 und 15 von dem flachen Teil über das in Form einer schiefen Ebene, ausgebildete Teilstück in den tiefen Abschnitt. Dadurch wird der Tonarm gleichzeitig im gewünschten. Maße abgesenkt und am Plattenanfäng aufgesetzt. Um kleinere Höhendifferenzen auszugleichen, wird der die Abtastnadel tragende Kopf des Tonarmes in.bekannter Weise beweglich, am Arm angeordnet. Will man den Beginn des Aufsetzens der Abtastnadel entsprechend der jeweiligen Platterigröße verändern, so versieht man das Stützlager 13 mit einem Hebel 16, mit dem dieses relativ zur' Achse 4 verdreht werden kann. Dadurch werden die Kreisnuten 14 und 15 so verstellt, daß die Rollen 12 den Tonarm früher oder später absenken, je nach Größe der abzuspielenden Schallplatte. Am freien Ende des Hebels 16 ist eine hier nicht dargestellte Anzeigevorrichtung, beispielsweise eine Pfeilspitze angebracht, die auf eine entsprechend der abzuspielenden Plaittengröße geeichte, auf der Gehäuseplatte 1 (Fig. 1) befestigte Skala zeigt. . .

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum . selbsttätigen Aufsetzen eines Tonarmes auf die Schallplatte mit kippbarer Drehachse für den Tonarm und durch Anschläge oder von Hand zu betätigender Steuerungs-mittel für die Kippbewegung,, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise in einem Spurzapfenlager (9) gelagerte Drehachse (4) des Tonarmes (3) in einer im wesentlichen tangential zur Schallplatte verlaufenden Vertikalebene nach zwei Richtungen in. diesem Lager als Drehpunkt derart kippbar angeordnet ist, daß der Tonarm (3) infolge der Schrägstellung der Drehachse (4) durch sein Eigengewicht, sich um diese Achse drehend, selbsttätig in die1 Betriebsstellung oder Ruhestellung einschwenkt. . ·
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (4) durch ein vorzugsweise mittels Drucktasten (8) verstellbares Einstellorgan, beispielsweise einen mit einer Kulisse (10) versehenen Schieber (6), kippbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Drehachse (4) unmittelbar unterhalb des Tonarmlagers (11) einer mit Kreisnuten (14, 15). unterschiedlicher Tiefe versehene, als Stützlager für den Tonarm (3) dienende Scheibe (13) angeordnet ist, wobei in den Kreisnuten .(14, 15) mindestens, zwei sich gegenüberliegende;, am unteren Teil des Tonarmlagers (11). drehbar gelagerte Rollen (12) laufen, mit denen die Aufsetz- und Abhebbewegung des Tonarmes (3) steuerbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Anpassung der Aufsetzbewegung der Abtastnadel auf Schallplatten verschiedenen Durchmessers sein Stützlager (13) mittels eines angelenkten, mit Anzeigevorrichtung versehenen Hebels (16) , um die Drehachse (4) verstellbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 845 405; . französische Patentschrift Nn 1075 279;' schweizerische Patentschrift Nr. 296 053.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©ΐθ J 767/202 1j57 (709 593/27S 7. 57)
DE1954N0009708 1954-11-08 1954-11-08 Vorrichtung zum selbsttaetigen Aufsetzen und Abheben eines Tonarmes Expired DE1001499C2 (de)

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US4434483A (en) 1981-11-27 1984-02-28 Vinogradov Vladimir F Tone arm

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FR1075279A (fr) * 1952-01-23 1954-10-14 Perfectionnements apportés au montage des bras reproducteurs de tourne-disques phonographiques

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