DE10017151C2 - Verfahren und Einrichtung zum Herstellen eines Metallgußerzeugnisses - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Herstellen eines MetallgußerzeugnissesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zum
Herstellen eines Metallgußerzeugnisses durch Formen eines
Metalls aus Schmelze in einem Formraum einer Preßform unter
Anwendung von Druck auf die Schmelze gemäß einem Druckgußver
fahren (Verfahren der direkten Schmelzeformung).
Bei herkömmlichen Metallformeinrichtungen wird ein Metall
gußerzeugnis allgemein durch unter Druck Setzen von Schmelze
hergestellt, die in einen Formraum in einer Matrize (untere
Preßformeinheit) mit einer Patrize (obere Preßformeinheit)
zugeführt, zusammenpreßt und verfestigt wird. Das heißt, daß
die Patrize auf die Schmelze Formdruck aufbringen soll. Weil
die Patrize sich im Formraum der Matrize verschieben muß, ist
zwischen Matrize und Patrize ein Spiel vorzusehen.
Zum Verringern des Gewichts von Automobilteilen, Elektroteilen
und dergleichen, werden häufig geformte Erzeugnisse aus bei
spielsweise Aluminium oder Magnesium verwendet. Dazu wird eine
erhöhte Festigkeit der geformten Erzeugnisse gefordert.
Um die Festigkeit der geformten Erzeugnisse zu vergrößern, ist
es erforderlich, ihre Dichte zu erhöhen, indem man innere
Fehlstellen, wie beispielsweise Hohlräume, vermeidet. Weil
jedoch bei herkömmlichen Formeinrichtungen mit dem obigen
Aufbau auf die Schmelze in einem großen Bereich von der Patri
ze schnell hoher Druck aufgebracht wird, bildet sich in dem
Spiel ein Grat, so daß die Schmelze im Formraum knapp wird.
Folglich wird die Schmelze nicht ausreichend unter Druck
gesetzt, was innere Fehlstellen, wie Hohlräume, verursacht,
die Dichte vermindert und zu einem hohen Prozentsatz geformter
Erzeugnisse mit inakzeptabler Festigkeit führt. Ferner machen
die Grate ein Nacharbeiten gefährlicher. Weil ein Entfernen
von Graten ein Schneiden und Stanzen erfordert, entstehen zu
sätzliche Kosten, wie beispielsweise Stanzformkosten, Stanzmaschinen-Herstell-
und Installationskosten sowie Betriebs- und
Wartungskosten. Weil ferner der Formdruck von der Patrize auf
gebracht wird, wird die Formeinrichtung selbst sperrig.
Beim Druckgießen ist es an sich bekannt (DE 100 17 151 A1),
eine in einen Formhohlraum eingebrachte Schmelze mittels eines
in den geschlossenen Formhohlraum eintauchenden Nachverdich
tungskolbens nachzuverdichten, um Lunker im Formling zu ver
meiden und dessen Festigkeit zu steigern. Ebenfalls an sich
bekannt ist es (WO 00/02 686), zum gleichen Zweck die Gießform
vibrieren zu lassen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Einrich
tung zum Formen eines Metalls zu schaffen, das bzw. die das
Herstellen geformter Metallgusserzeugnisse von weiter erhöhter
Qualität, insbesondere Festigkeit, ermöglicht.
Die Aufgabe ist, soweit sie das Verfahren betrifft, erfin
dungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und, soweit sie
die Einrichtung betrifft, mit den Merkmalen des Anspruchs 4
gelöst. Weiterbildungen ergeben sich aus den jeweils zugehöri
gen Unteransprüchen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend mit
Bezug auf die beigefügten schematischen Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen teilweisen Vertikalschnitt einer erfindungsgemä
ßen Metallformeinrichtung,
Fig. 2 den Schnitt nach Fig. 1, bei einem Betriebsstadium der
erfindungsgemäßen Einrichtung,
Fig. 3 den Schnitt nach Fig. 1 bei einem weiteren Betriebssta
dium, das auf das in Fig. 2 dargestellte folgt, und
Fig. 4 ebenfalls den Schnitt nach Fig. 1 bei einem Betriebssta
dium, das auf das in Fig. 3 dargestellte folgt.
Die Metallformeinrichtung dient zum Herstellen eines Metall
gußerzeugnisses 20 durch Anwenden von Druck auf Schmelze 2 in
einem Formraum 11. Die Einrichtung weist eine Matrize 1 mit
einem derartigen Formraum 11, und eine Patrize 3 zum Ver
schließen des Formraums 11 auf. Die Matrize 1 ist mit einer
Preßkolbenanordnung 5 und zwei Vibratoren 7, und die Patrize 3
mit einem Vibrator 8 versehen. Zwischen der Matrize 1 und der
Patrize 3 ist ein Spiel vorgesehen, damit die Patrize 3 in dem
Formraum 11 verschiebbar ist.
Zur Preßkolbenanordnung 5 gehört ein Zylinderraum 51, der
unter dem Formraum 11 angeordnet und am Boden 111 des Form
raums 11 der Matrize 1 geöffnet ist, und ein Preßkolben 52,
der in dem Zylinderraum 51 verschiebbar ist. Die Preßkolbenan
ordnung 5 ist von einem Antrieb 6 angetrieben. Die offene
Fläche des Zylinderraums 51 am Boden 111 des Formraums 11 ist
kleiner als die Fläche des Bodens 111 des Formraums 11 und die
Stirnfläche 31 eines Vorsprungs der Patrize 3. Das Verhältnis
der offenen Fläche des Zylinderraums 51, das ist der Preßbe
reich einer Dichtplatte 521, zur Fläche des Bodens 111, ist
1 : 4. Der Preßkolben 52 weist eine in dem Zylinderraum 51 ver
schiebbare Dichtplatte 521 und einen Kolben 522 mit der an
seinem Ende befestigten Dichtplatte 521 auf. Wenn der Antrieb
6 nicht betrieben ist, verschließt die Dichtplatte 521 eine
Öffnung 511 des Zylinderraums 51 zum Formraum 11.
Der Antrieb 6 weist einen Schieber (Plunger) auf, der von
einer Hydraulikpumpe 62, einem Entlastungsventil 63, einem
Rückschlagventil 64 und weiterem gesteuert wird.
Der Antrieb 6 wird wie folgt betrieben:
Der Schieber, die Hydraulikpumpe 62, das Entlastungsventil 63 und das Rückschlagventil 64 bilden einen Antrieb zum Steuern eines Ansteigens und Absenkens des Preßkolbens 52. Das bedeu tet, der Antrieb 6
Der Schieber, die Hydraulikpumpe 62, das Entlastungsventil 63 und das Rückschlagventil 64 bilden einen Antrieb zum Steuern eines Ansteigens und Absenkens des Preßkolbens 52. Das bedeu tet, der Antrieb 6
- 1. senkt die Dichtplatte 521 allmählich zu einer vorgegebenen Stelle in dem Zylinderraum 51 ab, wenn die Schmelze 2 in den Formraum 11 zugeführt wird,
- 2. drückt die Dichtplatte 521 nach oben, um Formdruck auf die Schmelze 2 aufzubringen, nachdem der Schritt des Schmelze-Zu führens beendet ist und der Formraum 11 mit der Patrize 3 verschlossen ist, und
- 3. hebt die Dichtplatte 521 an, wenn das Metallgußerzeugnis 20 aus der Formraum 11 gelöst wird.
Die Vibratoren 7 sind an entgegengesetzten Seiten der Matrize
1 vorgesehen, um auf die Schmelze 2 im Formraum 11 von dessen
beiden Seiten Vibration aufzubringen. Ein Vibrator 8 ist an
einem oberen Abschnitt der Patrize 3 vorgesehen, um auf die
Schmelze 2 im Formraum 11 von dessen oberer Seite in dem
Stadium Vibration aufzubringen, bei dem die Patrize 3 den
Formraum 11 verschließt. Als Vibratoren 7 und 8 können Vibra
tionsmotoren oder Ultraschallwellengeneratoren verwendet wer
den. Die Vibratoren 7 und 8 sind jedoch nicht auf diese be
schränkt, vorausgesetzt, daß Vibration erzeugt wird. Die
Frequenz der aufgebrachten Vibration ist vorzugsweise nicht
geringer als 30 Hz.
Die Vibratoren 7 sind eingeschaltet,
- 1. wenn die Schmelze 2 in den Formraum 11 zugeführt wird, und
- 2. wenn der Formdruck auf die Schmelze 2 in dem Formraum 11 aufgebracht wird.
Der Vibrator 8 ist eingeschaltet, wenn der Formdruck auf die
Schmelze 2 in dem Formraum 11 aufgebracht wird.
Nachfolgend wird der Betrieb der oben beschriebenen Metallfor
meinrichtung erläutert.
Während die Schmelze 2 anfänglich dem Formraum 11 in dem
Stadium zugeführt wird, bei dem die Patrize 3 über der Matrize
1 angeordnet ist, bewegt der Antrieb 6 die Preßkolbenanordnung
5 derart, daß der Preßkolben 52 allmählich zu einer vorgegebenen
Stelle in dem Zylinderraum 51 abgesenkt wird. Dabei wird
die Schmelze 2 in den Formraum 11 gegossen, während sie in den
Zylinderraum 51 gesogen wird. Daher wird die Schmelze 2 lüc
kenlos in den Formraum 11 eingefüllt. Zusätzlich werden, wäh
rend die Preßkolbenanordnung 5 betätigt wird, die Vibratoren 7
eingeschaltet, um auf die in den Formraum 11 zugeführte
Schmelze 2 die Vibration aufzubringen. Fig. 2 stellt ein Stadi
um dar, bei dem das Laden der Schmelze 2 beendet ist.
Als nächstes wird, wie in Fig. 3 dargestellt, die Patrize 3
abgesenkt, um den Formraum 11 zu verschließen. Dann werden,
während der Preßkolben 52 in dem Zylinderraum 51 nach oben
gedrängt wird, um den Formdruck auf die Schmelze 2 aufzubrin
gen, die Vibratoren 7 und 8 eingeschaltet, um auf die Schmelze
2 in dem Formraum 11 die Vibration aufzubringen. Somit wird
die halbverfestigte Schmelze 2 während des Vibrierens verdich
tet und verfestigt, wodurch ein Metallgußerzeugnis 20 ent
steht.
Die Einrichtung weist die folgenden Funktionen auf:
- 1. Weil die Vibratoren 7 und 8 während des Formens Vibra tions-energie in die Schmelze 2 einbringen, wird die Bewegung der Metallatome der Schmelze 2 angeregt, einheitliche Gruppen kristalliner Partikel zu bilden und eine Segregation während des Verfestigens verhindert. Weil auch während des Zuführens Vibrationsenergie in die Schmelze 2 eingebracht wird, tritt der obige Effekt ausgeprägter auf. Daher können hochwertige und hochfeste Metallgußerzeugnisse 20 mit einheitlicher Struk tur und hoher Dichte ohne innere Fehlstellen, wie Hohlräume, erhalten werden.
- 2. Weil der Preßbereich der Dichtplatte 521 klein ist, ver teilt sich der von ihr auf die Schmelze 2 aufgebrachte Druck ausgehend von der Dichtplatte 521 leicht über die gesamte Schmelze 2. Daher wird die Schmelze 2 vor einem Eintreten in das Spiel zwischen der Matrize 1 und der Patrize 3 bewahrt, wodurch das Bilden von Graten verhindert wird. Folglich wird die Schmelze 2 im Formraum 11 nicht knapp, und die Schmelze 2 wird ausreichend unter Druck gesetzt. Somit werden innere Fehlstellen, wie beispielsweise Gußhohlräume, vermieden und das Metallgußerzeugnis 20 ist höher verdichtet, so daß ein hochwertiges und hochfestes Metallgußerzeugnis 20 erhalten wird. Der auf die Schmelze 2 von der Dichtplatte 521 aufge brachte Formdruck ist insbesondere vorzugsweise nicht geringer als 800 kg/cm2. Wenn der aufgebrachte Druck zunimmt, wird die Dichte und die Qualität des erhaltenen Metallgußerzeugnisses 20 höher.
Nachdem die Preßkolbenanordnung 5 und die Vibratoren 7 und 8
angehalten sind, wird die Patrize 3 nach oben bewegt, wie in
Fig. 4 dargestellt. Dann wird die Preßkolbenanordnung 5 betä
tigt, um den Preßkolben 52 in dem Zylinderraum 51 anzuheben
und das Metallgußerzeugnis 20 mit der Dichtplatte 521 nach
oben zu drücken. Dadurch wirkt der Preßkolben 52 als Aussto
ßer, so daß das Metallgußerzeugnis 20 leicht aus der Preßform
gelöst wird.
Die beschriebene Metallformeinrichtung kann ein Metallformver
fahren mit den folgenden Schritten verrichten:
- 1. dem Schritt des Schmelze-Zuführens, bei dem, während die Schmelze 2 in den Formraum 11 der Matrize 1 zugeführt wird, Vibration auf die Schmelze 2 aufgebracht und der Preßkolben 52, der im am Boden 111 des Formraums 11 offenen Zylinderraum 51 verschiebbar ist, allmählich zu einer vorgegebenen Stelle des Zylinderraums 51 abgesenkt wird,
- 2. dem Schritt des Verschließens, bei dem der Formraum 11 mit der Patrize 3 nach dem Schritt des Zuführens verschlossen wird, und
- 3. dem Schritt des Formens, bei dem nach dem Schritt des Verschließens, während die Vibration auf die Schmelze 2 aufge bracht wird, der Preßkolben 52 nach oben gedrängt wird, um Formdruck auf die Schmelze 2 aufzubringen.
Mit der beschriebenen Metallformeinrichtung wird, wegen der
auf die Schmelze 2 aufgebrachten Vibration während des Zufüh
rens und Formens, die Bewegung der Metallatome in der Schmelze
2 angeregt und die Segregation während der Verfestigung verhindert.
Daher wird das hochwertige und hochfeste Metallgußer
zeugnis 20 mit einer einheitlichen Struktur und einer hohen
Dichte ohne innere Fehlstellen, wie beispielsweise Gußhohlräu
me, erhalten.
Weil der Formdruck auf die Schmelze 2 vom Preßkolben 52 der
unter der Matrize 1 vorgesehenen Preßkolbenanordnung 5 aufge
bracht wird, wird ferner der Druck schonend auf die Schmelze 2
aufgebracht, um Grate zu verhindern. Somit wird die Schmelze 2
in dem Formraum 11 nicht knapp, so daß das hochverdichtete
Metallgußerzeugnis 20 erhalten wird, während ein Herstellen
eines inakzeptablen Erzeugnisses mit inneren Fehlstellen
verhindert ist.
Weil der Preßkolben 52 während des Zuführens der Schmelze 2
allmählich zu einer vorgegebenen Stelle des Zylinderraums 51
abgesenkt wird, wird die Schmelze 2 in den Formraum 11 gegos
sen, während sie in den Zylinderraum 51 gesogen wird. Dadurch
wird die Schmelze 2 lückenlos in den Formraum 11 gefüllt.
Solange die Vibration ausreichend auf die Schmelze 2 aufge
bracht wird, ist das Vibrieren der Schmelze 2 mit den Vibrato
ren 7 und das Vorsehen des Vibrators 8 nicht unbedingt erfor
derlich. Ferner ist die Anzahl der Vibratoren 7 nicht auf zwei
beschränkt, solange ausreichend Vibration auf die Schmelze 2
aufgebracht wird.
Anstelle von ölhydraulischem Druck kann pneumatischer oder
hydraulischer Druck für den Antrieb 6 verwendet werden.
Claims (8)
1. Verfahren zum Herstellen eines Metallgußerzeugnisses (20)
durch Formen eines Metalls aus Schmelze (2) in einem Formraum
(11) einer Preßform (1, 3) unter Anwendung von Druck auf die
Schmelze (2), mit den Schritten:
- - Zuführen der Schmelze (2) in den Formraum (11) einer Matrize (1) dar Pressform (1, 3),
- - Verschließen des Formraums (11) mit einer Patrize (3) nach dem Beenden des Zuführens der Schmelze (2),
- - Formen der Schmelze (2) in dem verschlossenen Formraum (11), indem Formdruck auf die Schmelze (2) aufgebracht wird,
- - während des Zuführens der Schmelze (2) in den Formraum (11) dieser erweitert wird, indem ein in einem Zylinderraum (51) dicht verschiebbarer Preßkolben (52) allmählich in eine vorge gebene Stellung im Formraum (11) abgesenkt wird, und
- - Vibration auf die Schmelze (2) im Formraum (11) aufgebracht wird, während der Formdruck auf die Schmelze (2) durch Anheben des Preßkolbens (52) aufgebracht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch
während des Zuführens der Schmelze (2) auf diese Vibration
aufgebracht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Preßkolben (52) zum Lösen des Metallgußerzeugnisses
(20) aus dem Formraum (11) angehoben wird.
4. Metallformeinrichtung zum Herstellen eines Metallgußer
zeugnisses (20) gemäß einem Druckverfahren durch Aufbringen
von Druck auf eine Schmelze (2) in einem Formraum (11), wobei
die Einrichtung eine Matrize (1) mit dem Formraum (11) und ei
ne Patrize (3) zum Verschließen des Formraumes (11) aufweist,
gekennzeichnet durch
eine Preßkolbenanordnung (5),
einen Vibrator (7, 8) und
einen Preßkolbenantrieb (6), wobei
die Preßkolbenanordnung (5) einen Zylinderraum (51) und einen Preßkolben (52) aufweist, der dicht in dem Zylinderraum (51) verschiebbar ist, wobei der Zylinderraum (51) unter dem Formraum (11) angeordnet und zu einem Boden (111) des Formrau mes (11) in einer Fläche (511) offen ist, die kleiner als die des Bodens (111) ist,
der Preßkolben (52) bei zum Zuführen der Schmelze (2) geöff netem Formrum (11) mittels des Presskolbenantriebes (6) all mählich in eine vorgegebenen Stellung im Zylinderraum (51) ab senkbar ist und der Preßkolben (52) zum Aufbringen von Form druck auf die Schmelze (2) bei mit der Patrize (3) verschlos senem Formraum (11) anhebbar ist.
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eine Preßkolbenanordnung (5),
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die Preßkolbenanordnung (5) einen Zylinderraum (51) und einen Preßkolben (52) aufweist, der dicht in dem Zylinderraum (51) verschiebbar ist, wobei der Zylinderraum (51) unter dem Formraum (11) angeordnet und zu einem Boden (111) des Formrau mes (11) in einer Fläche (511) offen ist, die kleiner als die des Bodens (111) ist,
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5. Metallformeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß der Vibrator (7, 8) so eingerichtet ist, daß er auf
die Schmelze (2) durch die Patrize (3) Vibration aufbringt,
wenn auf die Schmelze (2) in dem Formraum (11) der Formdruck
aufgebracht ist.
6. Metallformeinrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Vibrator je eine Vibratoreinheit
(7; 8) für die Matrize (1) und die Patrize (3) aufweist.
7. Metallformeinrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß der Preßkolbenantrieb (6) ein Schie
ber oder Druckstempel ist.
8. Metallformeinrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Presskolben (52) zum Lösen des
Metallgusserzeugnisses (20) aus dem Formraum (11) mittels des
Preßkolbenantriebes (6) zusätzlich anhebbar ist.
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