DE1001723B - Schaltungsanordnung fuer die Verbindungsherstellung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Speichern und Markierern - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer die Verbindungsherstellung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Speichern und Markierern

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DE1001723B
DE1001723B DEST8963A DEST008963A DE1001723B DE 1001723 B DE1001723 B DE 1001723B DE ST8963 A DEST8963 A DE ST8963A DE ST008963 A DEST008963 A DE ST008963A DE 1001723 B DE1001723 B DE 1001723B
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Dipl-Ing Kurt Klinkhammer
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0004Selecting arrangements using crossbar selectors in the switching stages

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)
  • Exchange Systems With Centralized Control (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für die Verbindungsherstellung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Speichern und Markierern, in denen mehrere Verbindungssätze mit jeweils mehreren Schalterstufen vorgesehen sind.
In der Vermittlungstechnik sind sowohl direkt einstellbare Vermittlungssysteme, welche auch als Verlustsysteme bezeichnet werden, bekanntgeworden, als auch indirekte Systeme, die auch unter der Bezeichnung Wartezeitsysteme geführt werden.
Bei den direkt einstellbaren Systemen werden als Verbindungsoirgane Laufwähler, wie z. B. Drehwähler, Hebdrehwähler oder Motorwähler verwendet, welche durch die vom rufenden Teilnehmer abgegebenen Wahlstromstoßreihen im Zuge des Verbindungsaufbaue« unmittelbar eingestellt werden. Im Gegensatz hierzu werden bei den indirekten Systemen als Verbindungsoirgane Schalter oder Mehrfachschalter benutzt, welche zur unmittelbaren Aufnahme von Einstellimpulsen nicht geeignet sind. Aus diesem Grunde werden bei den letztgenannten Systemen Speichereinrichtungen verwendet, welche die Wahlstromstoßreihen für die Verbindungsherstellung aufnehmen und diese Einstellinformationen auf Markierer übergeben, die wiederum in den Schaltern bzw. Mehrfachschaltern die erforderlichen Einstellungen veranlassen. Sowohl die Speicher- als auch die Markiereinrichtungen sind als zentrale Steuerorgane ausgebildet und aus Gründen der Wirtschaftlichkeit jeweils einer Gruppe von Verbindungssätzen zugeordnet.
Es sind bereits derartige indirekte Systeme für Fernsprechnebenstel lenanlagen bekanntgeworden, bei denen mehreren internen Verbindungssätzen über Anschaltemittel ein gemeinsamer Speicher zugeordnet und bei welchen ein weiterer Speicher vorgesehen ist, welcher ebenfalls über Anschaltemittel einer Mehrzahl von Amtsleitungen zugeteilt ist. Hierdurch ist die Möglichkeit gegeben, für Umlegevorgänge die individuellen Umschaltemittel für die einzelnen Verbindungssätze zu sparen und diese Umlegevorgänge mit Hilfe der zentralen Speicher in Verbindung mit einem gemeinsamen Markierer durchzuführen.
Der Vorzug von direkt einstellbaren Vermittlungssystemen unter Verwendung von Laufwählern liegt in der kürzeren Einstellzeit der Verbindungen und in dem einfacheren und übersichtlicheren Systemaufbau. Der Nachteil dagegen ist in der stärkeren Abnutzung der mechanisch bewegten Laufwähler und in den, damit verbundenen Erschütterungen der Verbindungsorgane zu sehen.
Bei den indirekten Vermittlungssystemen mit Schaltern fallen die starken Erschütterungen bei den Einstellvorgängen weg, weil hierbei nur die jeweils gewünschte Leitung ohne vorheriges Überlaufen anderer
Schaltungsanordnung
für die Verbindungsherstellung
in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Speichern und Markierern
Anmelder:
Standard Elektrik Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Zuffenhausen,
Hellmuth-Hirth-Str. 42
Dipl.-Ing. Kurt Klmkhammer, Stuttgart-Zuffenhausen,
ist als Erfinder genannt worden
Leitungen unmittelbar eingestellt wird. Dieser Vorteil wird jedoch mit zusätzlichen Einrichtungen in Form von Speichern und Markierern erkauft. Hinzu kommt noch, daß die Verbindungsherstellung in Zeiten starken Verkehrsandranges verzögert wird, und zwar durch das zeitweise Besetztsein der zentral angeordneten Speicher und Markierer.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein indirekt einstellbares Vermittlungssystem mit Schaltern zu schaffen, welches hinsichtlich der für die Verbindungsherstellung erforderlichen Zeit den direkten Systemen sehr nahe kommt. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß jedem Verbindungssatz ein individueller Speicher zur Aufnahme der vom rufenden Teilnehmer gegebenen Einstellinformation und mehreren oder allen Verbindungssätzen ein für eine oder mehrere Schalterstufen individueller Markierer zugeordnet ist, und daß die Speicher die aufgenommenen Einstellinformationen erst bei gleichzeitiger Freiprüfung aller für die jeweiligen Verbindungen benutzten Markierer an diese absetzen, um die Einstellungen der Verbindungen über alle jeweils erforderlichen Schalters.tufen zu bewirken.
Bekanntlich bestehen für die Schnelligkeit des Verbinidungsaufbaues bei indirekten Vermittlungssystemen zwei Engpässe. Der erste Engpaß liegt in dem mehreren Leitungen gemeinsam zugeordneten Speicher und der zweite Engpaß in dem mehreren Speichern gemeinsam zugeordneten Markierer. Erfindungsgemäß werden die beiden Engpässe dadurch vermieden, daß den einzelnen Verbindungssätzen individuelle Speicher
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zugeteilt werden. Dies ist aus dem Grunde möglich, Teilnehmergruppen drei I. Anrufsucher für den inweil die heutige Technik billige Speichermittel, z. B. tarnen Verkehr zugeordnet, Die Anzahl der I. Anrufin Form von bekannten Zählmagneten, bietet. Der sucher ist so· ausgelegt, daß darüber die Grundlast des individuelle Einsatz von solchen billigen Speicher- abgehenden Verkehrs der 50er-Gruppen abgewickelt mitteln schließt den Engpaß für die Aufnahme von 5 werden kann. Für den Fall, daß alle I. Anrufsucher Wahlstromstoß reihen aus. in einer 50er-Gruppe belegt sind, wird ein freier End-
Werden bei einem indirekten Vermittlungssystem wähler EW dieser 50er-Gruppe und über diesen ein mit Schaltern mehrere Schaltstufen verwendet und II. Anrufsucher II.AS belegt, der ebenfalls Zugang beispielsweise jeweils einer oder zwei Schaltstufen, zu einer Innenübertragung hat. Sämtliche Endwähler jedoch über mehrere Verbindungssätze, ein gemein- 10 sind als Doppelbetriebswähler ausgebildet und dienen samer Markierer zugeordnet, so sind bei einer Ver- zur Aufnahme des abgehenden Spitzenverkehrs der bindungsherstellung über mehrere Schaltstufen auch einzelnen 50er-Gruppen und außerdem zur Aufnahme mehrere Markierer beteiligt. Da diese Markierer aber des ankommenden internen Verkehrs und, wie später auch für Verbindungen über andere Verbindungssätze gezeigt wird, ebenfalls zur Abwicklung des anbeansprucht werden können, ist es nicht immer gesagt, 15 kommenden und abgehenden Amtsverkehrs. Jede daß alle für eine bestimmte Verbindung erforderlichen Innenübertragung IUe enthält neben den Einrichtun-Markierer für den Augenblick der Einstellung frei gen zur Speisung des rufenden Teilnehmers und Imsind. Aus diesem Grunde werden erfindungsgemäß pulsübertragung einen Speicher Sp, welcher zur Aufdie Einstellinformationen von dem Speicher erst dann nähme der jeweiligen Wahlinformationen dient, auf die Markierer abgesetzt, wenn vorher festgestellt 20 Da die Endwähler EW als Doppelbetriebswähler wurde, daß alle an dieser Verbindung beteiligten Mar- eine verhältnismäßig hohe Verkehrslast zu tragen kierer frei sind. Durch diese Maßnahme wird die Be- haben, sind für jede Gruppe von 50 Teilnehmern vierlegungszeit der Markierer verkürzt und ausschließlich zehn solche Endwähler vorgesehen. Von den II. Anauf den eigentlichen Einstellvorgang beschränkt. rufsuchern sind innerhalb einer Gruppe von 200 Teil-
Durch diese beiden Maßnahmen, nämlich die indi- 25 nehmern zehn solcher Anrufsucher vorhanden. Da aus viduelle Zuordnung von billigen Speichern zu den jeder Gruppe von 50 Teilnehmern drei Leitungen von einzelnen Verbindungssätzen und die Beschränkung den I. Anrufsuchern ausgehen, so müssen für die der Belegungszeit für die zentralen Markierer auf ein 200er-Gruppe 4 X 3 = 12 Innenübertragungen IUe anMindestmaß, werden die bekannten Engpässe für die genommen werden. Dazu kommen noch die von den Schnelligkeit des Verbindungsaufbaues bei indirekten 3o II. Anruf Suchern abgehenden Leitungen, welche eben-Systemen so> weit herabgesetzt, daß ein solches Ver- falls zu Innenübertragungen führen, so daß innerhalb mittlungssystem wohl nicht funktionell, aber zeitlich einer Gruppe von 200 Teilnehmern 22 Innenübertragesehen an ein direktes Vermittlungssystem heran- gungen vorhanden sein müssen.
kommt. : , Jeder der Innenübertragungen ist in abgehender
Die Einzelheiten der Erfindung werden unter Zu- 35 Richtung ein 50er-Gruppenwähler FGW zugeordnet, hilfenahme der Figuren näher erläutert. Hierbei zeigt welcher die Aufgabe hat, unter den vier vorhandenen Fig. 1 einen Gruppierungsplan für eine Neben- 50er-Gruppen die jeweils gewünschte auszuwählen, Stellenanlage mit einem Ausbau von 200 Teilnehmern, um einen freien Endwähler EW dieser 50er-Gruppe Fig. 2 einen Gruppierungsplan gemäß Fig. 1, je- zu erreichen. Entsprechend dem Vorhandensein von doch mit den Änderungen für die Erweiterung auf 40 22 Innenübertragungen müssen auch 22 50er-Gruppeneine Anlage mit 2000 Teilnehmern, wähler vorhanden sein. Über die Endwähler wird in
Fig. 3 ein Prinzipschema für eine Nebenstellen- ankommender Richtung die Durchschaltung zum geanlage mit 200 Teilnehmern sowie den Änderungen rufenen Teilnehmer vorgenommen, für Erweiterung auf ein System mit 1000 Teil- Für den ankommenden und abgehenden Amtsver-
nehmern, 45 kehr ist eine entsprechende Anzahl von Amtsüber-
Fig. 4 ein Prinzipschema für eine Nebenstellen- tragungen AUe vorhanden, welche über Amts-50eranlage mit 400 Teilnehmern nach dem 1000er-System, Gruppenwähler AFGW den Verkehr zu den Teil-Fig. 5 einen Gruppierungsplan für eine Neben- nehmerstufen abwickeln. Zwischen den II. Anrufstellenanlage nach dem lOOOer-System mit doppelt Suchern bzw. 50er-Gruppenwählern FGW sowie den gerichtetem Verkehr über eine Amtsübertragung, 50 Amts-50er-Gruppenwählern AFGW einerseits und den
Fig. 6 ein Schaltschema für die Stromläufe zwischen End Wählern EW der einzelnen Gruppen von 50 Teil-Innenübertragungen, Hausmarkierern sowie Gruppen- nehmern andererseits besteht ein vollkommenes Bünmarkierern (Interne Verbindungen und Querverbin- del. Gemäß dem Vorhandensein von 4 X 14 Endwähdungen) in einem lOOOer-System, lern müssen die II.AS, FGW und AFGW jeweils
Fig. 7 ein Schaltschema für die Stromläufe zwischen 55 56 Ausgänge haben; dadurch besteht die Möglichkeit, Innenübertragungen, Hausmarkierern und Gruppen- daß jeder der zuletzt genannten Wahlstufen jeden markierern in einem lOOOer-System, Endwähler erreichen kann. Dies ist für die Einfach-
Fig. 8 einen Belegungsplan für die in den einzelnen heit des beschriebenen Systems und die Schnelligkeit Wahlstufen verwendeten Wählschalter, der Markiervorgänge wesentlich.
Fig. 9 ein Schaltschema für die Stromläufe zwischen 60 Ein weiterer wesentlicher Gesichtspunkt für die Innenübertragung und in nachfolgenden Wahlstufen Auslegung der Gruppierung liegt darin, daß die Innenzum gerufenen Teilnehmer sowie die dazugehörenden Übertragungen mit ihren Speichern als aufwendige Markierer. Bauteile angesehen werden müssen, die man möglichst
In Fig. 1 ist ein Gruppierungsplan für eine Neben- nicht im Zuge von Amtsverbindungen verwenden Stellenanlage mit 200 Teilnehmern gezeigt, die sich 65 sollte, da für diesen Zweck ohnehin besondere Überin vier Untergruppen A, B, C1 D zu je 50 Teilnehmern tragungen, nämlich die Amtsübertragung A Ue benutzt aufteilen. Der interne Verkehr wickelt sich über die werden.
Innenübertragungen IUe, die von den Teilnehmern Bei bekannten Schrittschaltsystemen wird im allabgehend1; über I. Anrufsucher I.AS erreichbar sind, gemeinen eine Amtsübertragung, abgehend über einen ab. In dem betrachteten Beispiel sind jeder der vier 7o I. Gruppenwähler, erreicht, während im ankommenden
Amtsverkehr ein I. Gruppenwähler und ein Leitungswähler in der Verbindung liegen. Hierbei werden hochwertige Relaissätze im Zuge von Amtsverbindungen mitverwendet, was in dem hier betrachteten Beispiel, bei welchem an Stelle von Wählern relaisartig wirkende Schalter verwendet werden, praktisch vollständig vermieden ist.
In dem Beispiel gemäß der Erfindung wird der abgehende und ankommende Amtsverkehr über die Amtsübertragungen AUe ausschließlich über die Amts-50er-Gruppenwähler AFGW abgewickelt, die dementsprechend als Doppelbetriebswähler ausgebildet sind. Will ein Teilnehmer eine automatisch abgehende Amtsverbindung herstellen, so kann er gemäß der gezeigten Gruppierung nach Fig. 1 durch Abheben seines Handapparates und Wahl einer Kennzahl in die zugeordnete Innenübertragung oder durch Betätigung seiner Erdtaste die Innenübertragung zum Abwurf veranlassen. Durch diese Maßnahme wird die Teilnehmerschaltung des rufenden Teilnehmers auf eine Amtsanlassung umgesteuert. Im vorliegenden System wird also in der Teilnehmerschaltung des rufenden Teilnehmers nach Erzeugung des Amtsanlaßkriteriums durch den rufenden Teilnehmer eine neue Anlassung bewirkt, welche die zusätzliche Kennzeichnung enthält, daß eine Amtsverbindung gewünscht wird. Das bedeutet, daß die I. Anrufsucher für diese Verkehrsart ausscheiden und der abgehende Amtsverkehr über einen freien Endwähler und über einen freien Amts-50er-Gruppenwähler auf eine Amtsübertragung geleitet wird. Dieser Einstellvorgang entspricht daher völlig dem einer Hausanlassung, sofern die I. Anrufsucher belegt sind, nur mit dem Unterschied, daß an Stelle eines II. Anrufsuchers ein Amts-50er-Gruppenwähler eingestellt wird. Mit Erreichen einer Amtsübertragung ist also die Teilnehmerleitung unmittelbar auf eine Amtsübertragung geschaltet und bezieht von dort ihre Speisung.
Der ankommende Amtsverkehr wird bekanntlich durch eine Vermittlung abgefragt, wobei letztere die Verbindung zum gerufenen Teilnehmer herstellt. Gruppierungsmäßig gesehen ist die Einstellaufgabe für ein ankommendes Amtsgespräch genau die gleiche, wie die Einstellung eines ankommenden Hausgespräches. Zur Abwicklung des ankommenden und abgehenden Amtsverkehrs muß auch der Amts-50er-Gruppenwähler als Doppelbetriebswähler ausgebildet sein.
Die Amtsleitung selbst besitzt außerdem zwei Rückfrageanschlüsse RSl, RS 2, über die nach bekannter Art Rückfrage gehalten werden kann und Gespräche umgelegt werden können. Da die Rückfrageanschlüsse im allgemeinen verkehrsmäßig nicht stark belastet sind, können im vorliegenden Fall die noch weniger verkehrstragenden Rückfrageanschlüsse über einen Rückfragesucher RS zusammengefaßt werden. Die zweiten Rückfrageanschlüsse können erst dann benutzt werden, wenn nach erfolgter erstmaliger Umlegung eine weitere Rückfrage bzw. Umlegung gewünscht wird. Auf diese Weise läßt sich erreichen, daß einer Amtsübertragung nicht zwei vollständige Teilnehmerschaltungen und Teilnehmerleitungen zugeordnet werden müsssen. Es werden daher nur die ersten Rückfrageleitungen als Teilnehmerleitungen geschaltet.
Es ist notwendig, für große Nebenstellenanlagen eine stetige Möglichkeit zur nachträglichen Erweiterung vorzusehen. Da die bisher in Fig. 1 beschriebene 200er-Gruppe in der dargestellten Form eine natürliche Grenze für das Fassungsvermögen von Leitungen besitzt, wird in Fig. 2 auf die Konsequenzen einer Vergrößerung des Systems eingegangen.
In Fig. 2 ist in etwas vereinfachter Darstellung die 200er-Gruppe gemäß Fig. 1 dargestellt und zusätzlich angegeben, welche Leitungen beim Übergang auf ein lOOOer-System aufzutrennen sind und an welchen Stellen zusätzliche Einfügungen gemacht werden müssen.
Das Prinzip der Vergrößerung besteht darin, daß ίο man die Verbindung zwischen IUe und FGW löst und über einen 200er-GruppenwählerZG:iF führt. Damit besteht die Möglichkeit, über die Ausgänge des ZGW die gewünschte 200er-Gruppe anzusteuern und in dieser einen freien FGW zu suchen, über den die Verbindung zum Endwähler EW und über diesen zum gerufenen Teilnehmer führt. Der ZGW muß somit beim Übergang auf ein lOOOer-Systern fünf Richtungen. (Dekaden) besitzen, über welche die fünf 200er-Gruppen eines lOOOer-Sy stems angesteuert werden können. Zum Unterschied zur vorher beschriebenen Gruppierung der II.AS bzw. FGW und der EW kann zwischen den ZGW und FGW kein vollkommenes Bündel auf wirtschaftliche Weise gebildet werden. Es empfiehlt sich daher, im System eine Misch- bzw. Staffelschaltung nach bekannten Verfahren mit Rangiermöglichkeit über einen Zwischenverteiler Vz vorzusehen.
Um den Amtsverkehr abzuwickeln, ist ein weiterer Eingriff notwendig. Die bisherigen AFGW erlauben sowohl in abgehender wie ankommender Richtung keinen ausreichenden Zugang von und zur Amtsübertragung, so- daß die Leitungen zwischen den Amtsübertragungen und AFGW aufgetrennt werden und im lOOOer-System die bisherigen AFGW zu den bereits vorhandenen FGW hinzugefügt werden müssen und mit diesen gemeinsam rangiert werden. In den Zug der Amts verbindungen wird daher ein dem 200er-Gruppenwähler entsprechender Amts-200er-Gruppenwähler AZGW eingefügt, welcher den abgehenden wie ankommenden Amtsverkehr übernimmt.
Wird also' eine automatische abgehende Amtsverbindung verlangt, so erfolgt, wie vorher beschrieben, eine Kennzeichnung in der Teilnehmerschaltung des rufenden Teilnehmers, welche von dort aus die Einstellung eines EW, eines FGW und eines AZGW veranlaßt. Dadurch ist der rufende Teilnehmer wiederum direkt an eine Amtsübertragung angeschaltet, von welcher er seine Speisung erhält. Bei ankommenden Amtsgesprächen baut eine Vermittlungsbeamtin den gleichen Verbindungsweg in umgekehrter Richtung auf. Aus dem Vorstehenden ist bereits ersichtlich, daß die Art der Zusammenschaltung von Wählern bzw. Schaltern, die Reihenfolge ihrer Betätigung und die Anreizkennzeichnung von wesentlicher Bedeutung für die Gruppierung und die Möglichkeiten zur Schaltung von Verbindungen sind. Es ist deswegen in Fig. 3 näher auf diesen Zusammenhang eingegangen und eine 200er-Gruppe in abgeänderter Darstellung mit ihren Markierbeziehungen gezeigt.
In Fig. 3 sind die als Verbindungsorgane verwendeten Koordinatenschalter so gezeigt, daß die horizontalen Leitungen den vielfachgeschalteten Ausgängen von Wählern entsprechen, wogegen die vertikalen Leitungen den Schaltarmen von Wählern entsprechen.
Die Beziehungen zwischen den Markierern, welche zur Einstellung der Verbindungsorgane dienen, sind im wesentlichen auf Anreizvorgänge aus der rufenden Teilnehmerschaltung angewiesen. Es ist daher jeder Gruppe von 50 Teilnehmern ein Markierer M 50 züge-
hörigen Anlaß leitungen Bestandteil einer 200er-Gruppe, während die Ausgänge einschließlich der Leitungen für die Einstellinformation zum gerufenen Teilnehmer anders geführt werden. Die Amtsübertragungen und Zahlengeber gehören in einem 1000er-System ebenfalls nicht mehr einer bestimmten 200er-Gruppe an.
In Fig. 4 ist der prinzipielle Systemaufbau für ein lOOOer-System mit einem Ausbau für 400 Teilnehmer
Einstellvorgang abwickeln kann. Es ergeben sich io und Querverbindungen dargestellt. Die innerhalb je-Schwierigkeiten, wenn man wesentlich größere Grup- weils einer Gruppe von 200 Teilnehmern vorhandenen
Systemeinheiten sind die gleichen, wie in Fig. 3 beschrieben. Der wesentliche Unterschied besteht darin, daß bei einem lOOOer-System zur Auswahl der einzelnen 200er-Gruppen bzw. Querverbindungen eine neue Wahlstufe hinzukommt, und zwar der sogenannte 200er-Gruppenwähler ZGW für Hausverbindungeni und ein Amts-200er-Gruppenwähler AZGW. Jedem ZGW ist ein sogenannter Haiusmarkierer HM zu-
dung kennzeichnet. Außerdem wird das Wirksam- 20 geteilt, welcher dessen Einstellung veranlaßt. In anawerden dieses Kriteriums auf die Einstelleinrichtung loger Weise besitzt der AZGW einen Amtsmarkierer
ordnet, welcher zur Aufnahme von Anlaßkennzeichen aus der Teilnehmerschaltung sowie zur Einstellung der betreffenden Koordinatenschalter bei abgehendem und ankommendem Verkehr dient. Die einzelnen Markierer M 50 haben zu einem koordinierenden Markierer M 200 Zugang, wobei jeweils ein M 200 einer Gruppe von 200 Teilnehmern zugehörig ist. Damit ist innerhalb einer Gruppe von 200 Teilnehmern dafür gesorgt, daß sich in einer Zeiteinheit jeweils nur ein
pen, ζ. B. bis zu 1000 Teilnehmern, durch einen einzigen Markierer koordiniert. Hierbei kann der Verkehr so· hoch werden, daß es nicht mehr möglich ist, die Einstellvorgänge hintereinanderzureihen.
Gemäß Fig. 3 wird beim Abheben des Handapparates durch einen rufenden Teilnehmer ein Anlaßkriterium erzeugt, welches diesen Teilnehmer selbst sowie den Wunsch zur Erlangung einer Hausverbin-
des diesem Teilnehmer zugehörigen Koordinatenschalters davon, abhängig gemacht, daß sich zur Zeit kein anderer Einstellvorgang innerhalb der 200er-Gruppe abspielt.
Im Falle einer Hausanlassung wird ein entsprechender Impuls über den Af 200 auf den I.AS einer freien Innenübertragung IUe gegeben, wodurch die Anschaltung des rufenden Teilnehmers an eine Innenübertra-
AM. Für die Querverbindungen ist analog den gemeinsamen Markierern M200 ein besonderer Markierer M-Quer vorgesehen.
Die wesentlichen Schaltfunktionen wickeln sich bei dieser Anordnung folgendermaßen ab:
Wenn von einer Innenübertragung IUe eine Wahlinformation aufgenommen ist, so wird diese auf dem Wege einer Vorinformation an den zugehörigen Haus-
notwendig werdenden Freiwahlvorgang zwischen EW und AFGW bzw. II.AS durchführt. Die Einzelheiten für diese Schaltvorgänge werden später beschrieben und im Augenblick als gelöst unterstellt.
Es sei angenommen, daß ein rufender Teilnehmer eine Innenübertragung IUe belegt und in diese eine aus mehreren Ziffern bestehende Wahl eingesteuert hat. Nach Beendigung dieser Wahl fragt die IUe bei
gung bewirkt wird. Desgleichen wird bei Vorliegen 30 markierer HM weitergeleitet, welcher sich zunächst eines Amtsanlaßkriteriums ein entsprechender Anlaß- mit dem gemeinsamen Markierer M 200 in Verbindung impuls auf die nächste freie Amtsübertragung und setzt, der der 200er-Gruppe zugehörig ist. Ist dieser den hierzu gehörigen AFGW wirksam. Anschließend Markierer frei (z. B, der 2.1/200), so wird ein wird gezeigt, wie im Fall einer Amtsanlassung und Koppelrelais 21 zwischen dem 2.1'/200 und beispielsebenfalls für den weitgehend analogen Fall der Haus- 35 weise dem Hausmarkierer HM1 betätigt, welches die anlassung über den II.AS das Anlaßkriterium den Verbindung zwischen den beiden Markierern herstellt.
Dieser Schaltzustand wird der Innenübertragung IUe mitgeteilt, welche die Einstellung veranlaßt hatte, worauf die Innenübertragung IUe ihre Wahlinformation über den Hausmarkierer HM1 an den gemeinsamen Markierer 2. M 200 abgibt. Die Einzelheiten dieser Schaltfunktionen werden später beschrieben, wobei jedoch zu bemerken ist, daß die Innenübertragung IUe keine Kenntnis davon zu besitzen braucht,
dem i¥200 an, ob sie die ihr mitgegebene Einstell- 45 ob sie in einem 200er- oder in einem lOOOer-System information absetzen und zur Einstellung von FGW eingesetzt ist.
und EW auf den gerufenen Teilnehmer auswerten Bei dieser Schaltungsanordnung ist es notwendig,
kann. Dieses Abfrageverfahren wird ebenfalls später nur diejenigen Markierer zu belegen, die für den Aufnäher erläutert. In derselben Weise, wie die Innen- bau einer speziellen Verbindung notwendig sind. So übertragung eine Einstellung vornimmt, wird die Ein- 50 sind z. B. in vorliegendem Fall für die Verbindung, stellung durch den Zahlengeber ZCP der Vermittlung von der betrachteten Innenübertragung ausgehend, nur an den M 200 weitergeleitet, welcher die Kriterien an der Hausmarkierer UM 1 und der zweite .¥200 zur -Ei-F und an AFGW weitergibt. Einstellung herangezogen worden, und so könnte z. B.
Wesentlicher Inhalt der Darstellung von Fig. 3 ist zur selben Zeit der zweite Hausmarkierer HM2 sich es, die Änderungen von Wähler- bzw. Schalterbezie- 55 mit dem ersten M 200 in Verbindung setzen,
hungen und Markierleitungen anzudeuten, die beim Genauso wie eine Gruppe von 200 Teilnehmern
Übergang von einem 200er- auf ein lOOOer-System wird, von Hausmarkierern abgehend, die Quervernotwendig werden. Dabei sind, wie vorher bereits be- bindungsrichtung mit ihrem Markierer M-Quer beschrieben, die direkten Beziehungen zwischen IUe und handelt. Es besteht lediglich der Unterschied, daß der- FGW sowie die direkten Beziehungen zwischen AUe 60 artige Ouerverbindungsrichtungen im allgemeinen und AFGW aufzuheben. Wie bereits angedeutet, ist einstellig angewählt werden und der rufende Teildie Bedienung der gesamten lOOOer-Gruppe durch nehmer erwartet, innerhalb der üblichen Zwischeneinen einzigen Markierer nicht mehr möglich, so daß wahlzeit über Querverbindungen oder Verbindungsauch die direkten Beziehungen zwischen IUe und leitungen hinweg ein wahlempfangsbereites Glied M 200 aufgehoben werden müssen. Da ferner die An- 65 ansteuern zu können. Es sei an dieser Stelle noch belassung der Amtsübertragungen über eine weitere merkt, daß bei dem gezeigten Vermittlungssystem Schaltstufe AZGW erfolgen soll, ist auch die Anlaß- keine Speicherung derjenigen Wahlziffern erfolgt, leitung zwischen M 200 und AUe aufzutrennen. Wie welche für ein außenliegendes Amt bestimmt sind, aus der Fig. 3 hervorgeht, bleibt im lOOOer-System Um in diesem Fall in der Wahlpause die Wahldie IUe nur noch mit ihrem Eingang und den züge- 70 empfangseinrichtung des außenliegenden Amtes recht-
zeitig belegen zu können, dürfen für derartige Verbindungen keine zu großen Wartezeiten für die Einstellung des Ausgangsamtes auftreten. Aus diesem Grunde wird bei Mitteilung eines Querverbindungswunsches von seiten einer Innenübertragung der entsprechende Hausmarkierer veranlaßt, ohne Rücksicht auf aufgelaufene Anfragen zu anderen 200er-Gruppen (d. h. interne Verbindungen) die Beziehung zum Markierer M-Quer bevorzugt aufzunehmen und dementsprechend den Querverbindungswunsch bevorzugt abzufertigen.
Für die Beziehungen von 200er-Gruppen zu Amtsverbindungen gilt ähnliches wie für Hausverbindungen. Insbesondere verhält sich der Amtsmarkierer bei Zuteilung eines Amtsgespräches gegenüber einem M 200 genau gleich wie ein Hausmarkierer bei der Durchschaltung einer Hausverbindung. Es ist dabei jedoch zu beachten, daß die Vermittlung über den Zahlengeber ZG zunächst den Amtsmarkierer aufzusuchen hat, um sich mit ihm zu verbinden, und zwar denjenigen, der zur abgefragten Amtsübertragung gehört. Dies geschieht z. B. mit Hilfe des Koppelrelais 3 Z für die Verbindung zwischen dem Amtsmarkierer AM und dem Zahlengeber ZG.
Es besteht noch eine Variante, wenn ein abgehendes Amtsgespräch von einem rufenden Teilnehmer gewünscht wird:. Das Amtsanlaßkennzeichen erscheint, wie bereits vorher beschrieben, in den- Teilnehmerschaltung des rufenden Teilnehmers, und es wird dabei über eine in Fig. 4 nicht gezeigte Abschaltelinie festgestellt, ob die 200er-Gruppe des rufenden Teilnehmers über die Wahlstufen FGW und AZGW Verbindungsmöglichkeiten zu der Amtsverbindungsstufe besitzt. Es sei z. B. angenommen, daß im vorliegenden Falle noch eine Verbindungsmöglichkeit zwischen einem der AZGW vom Amtsrahmen und einem der FGW der ersten 200er-Gruppe besteht. In diesem Fall wird auf der genannten Abschaltelinie dem Amtsmarkierer AM eine Anfrage zugeleitet, die ihn vorausschauend für weitere Belegungen sperrt. Aus dieser Anfrage erkennt dieser Amtsmarkierer, daß von ihm aus der ersten 200er-Gruppe heraus eine Amtsverbindung verlangt wird. Daraufhin führt der Amtsmarkierer eine Belegung des ersten Markierers M 200 und in der Folge die Durchschaltung des Koppelrelais 13 durch. Nachdem auf diese Weise die Beziehung zwischen den beiden Markierern hergestellt ist (AM und 1. M200), wird der Verbindungsaufbau über die Schaltstufen EW, FGW und AZGW zu der nächsten freien Amtsübertragung automatisch durchgeführt, wobei der Amtsmarkierer einen Anlaßimpuls auf die Amtsübertragung gibt, der dem Anlaßimpuls einer Amtsübertragung im 200er-System entspricht. Da hiermit Anfang und Ende der aufzubauenden Verbindung bekannt sind, können die Schaltstufen AZGW, FGW und EW eingestellt und durchgeschaltet werden.
Für den Verkehr über Querverbindungs-leitungen ist in Fig. 4 eine Variante gezeigt, welche den ankommenden Querverbindungsverkehr über eine Teilnehmerleitung zuführt und damit ähnliche Funktionen auslöst, wie sie beim Abheben des Handapparates durch einen rufenden Teilnehmer gegeben werden. Bei besonderer Wichtigkeit der Querverbindungsleitungen oder bei hohem zufließendem Verkehr empfiehlt es sich, den ankommenden Verkehr direkt auf dazu vorgesehene Innenübertragungen zu geben, die sich ausgangsseitig und hinsichtlich ihrer Einstellung von den normalen Innenübertragungen nicht unterscheiden.
Desgleichen kann der abgehende Querverbindungsverkehr auch über Teilnehmerleitungen auf die Quer verbindungsübertragung gegeben werden, was insbesondere dann von Vorteil ist, wenn auf der Schaltstuf e ZGW keine Richtung bzw. Dekade für den Querverbindungsverkehr frei ist und die Zahl der Querverbindungsleitungen selbst nur gering ist. Es sei bemerkt, daß die Frage, ob man Querverbindungen über die Schaltstufe ZGW aus dem Amt herausführt oder über Teilnehmerleitungen leitet, nicht von der Frage abhängig ist, ob Querverbindungen einsteilig
ίο oder mehrstellig angewählt werden. Auf dieses Problem wird später eingegangen.
Der weitere Ausbau eines lOOOer-Systems bietet zwei Möglichkeiten in seiner Durchführung. Es sei bemerkt, daß der ZGW gemäß dem hier verwendeten Schalter nur 56 Ausgänge besitzt und dementsprechend wirtschaftlich nur in fünf Hauptrichtungen mit jeweils etwa zehn Leitungen Verbindungsmöglichkeiten bietet. Will man also das lOOOer-System vergrößern, so ist es naheliegend, den ZGW durch Parallelschal-
ao tung mit einer weiteren, zusätzlichen Brücke (Durchschalteorgan) auf eine Ausgangskapazität von 112 Leitungen zu bringen, wodurch die Möglichkeit bestände: bis zu zehn 200er-Gruppen auszuwählen, also ein 2000er-System zu bilden. Das gleiche gilt für die AZGW. Gleichzeitig muß, um die Rufnummern des 2000er-Systems ausschöpfen zu können, Vorsorge getroffen werden, daß die Innenübertragungen vier Wahlziffern an Stelle von bisher drei Ziffern aufnehmen können. Für den Systemaufbau und den Be-Ziehungen zu den Markierern würde sich hierbei nichts Wesentliches ändern. Insbesondere ist es den Innenübertragungen und ebenso den Amts übertragt! η ge π gleichgültig, ob sie durch eine einfache oder eine Doppelbrücke Zugang zu den folgenden Wahlstufen bekommen. Damit findet ein solches System in der Baugröße 2000 eine natürliche Grenze1, da es nicht wirtschaftlich ist, einzelne Schaltstufen, wie z. B. ZGW bzw. AZGW, zu vergrößern, wenn, mit dem gleichen Aufwand an Schaltmitteln die zusätzlich einzufügenden Erweiterungsbrücken in Reihe in den Verbindungsaufbau eingegliedert werden könnten. Dies führt zu einer weiteren Variante, die dadurch gebildet wird, daß man in einem lOOOer-System die Verbindungen zwischen Innenübertragungen und den da vorliegenden Anrufsuchern auftrennt und an dieser Stelle einen I.GW einsetzt (Fig. 5). Dieser LGW würde nunmehr an Stelle des Innenübertragungseingangs Bestandteil einer 200er-Gruppe sein und dieser beim abgehenden Belegungsvorgang zugeordnet bleiben. Der GW müßte so ausgebildet sein, daß er nur eine einzige Wahlziffer aufnimmt und nach Wahlende über einen dem GW zugeordneten Markierer die Auswahl und Belegung einer ihm erreichbaren Innenübertragung der gewünschten lOOOer-Gruppe ansteuert.
Die Innenübertragung ist also mit ihrem Eingang nicht mehr Bestandteil einer 200er-Gruppe, sondern bietet Zugang zu einer lOOOer-Gruppe. Zwischen I.GW und Innenübertragungen können dieselben Rangierungen verwendet werden, die man üblicherweise in SchrittschaltiSystemen verwendet. Da der I.GW unmittelbar nach Wahl der ersten Ziffer die Durchschaltung zur folgenden Wahlstufe, d. h. Innenübertragung vornimmt, braucht keine Beziehung zwischen den Markierern für den I.GW und dem der Innenübertragung zugeordneten Hausmarkierer bestehen. An dieser Stelle findet also bezüglich der Markiertecbnik ein Systemsprung statt. Während das lOOOer-System eine geschlossene Markierung besaß, indem bei einer Einstellung die gesamte Einstellinformation zu gleieher Zeit auf den gesamten einzustellenden Verbin-
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dungsweg gegeben wurde und zu diesem Zewck sich alle beteiligten Markierer vorher verständigten, wird in einem 10 OOOer-System die Markierung stufenweise durchgeführt. Dies geschieht, wie bereits angedeutet, dadurch, daß zunächst in der Schaltstufe J.GW eine Ziffer ausgewertet wird und zur Durchschaltung führt, womit eine Innenübertragung belegt wird. Diese Innenübertragung nimmt die restlichen drei Ziffern wie im 1 OOOer-System auf undi führt, wie bereits beschrieben, die geschlossene Markierung durch.
Dieses Verfahren hat den Vorteil, daß die bei großen Nebenstellenanlagen sehr zahlreichen Querverbindungen und dazugehörigen Einrichtungen nicht über Innenübertragungen angesteuert werden müssen, sondern direkt von der Schaltstufe I.GW aus erreicht werden können. Es wird damit vermieden, daß relativ teuere Verbindungsorgane, wie die Innenübertragungen, in großer Zahl für den Querverbindungsverkehr mitbenutzt werden. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß eine geschlossene Markierung, die über ein 1000er-S3''stem hinausgeht, möglicherweise unerwünschte Wartezeiten erzeugen würde, die bei der Aufnahme der Beziehungen zwischen Hausmarkierern und 200er-Markierern M200 bzw. zwischen Amtsmarkierern und 200er-Markierern entstehen könnten. Ferner würde in einem sehr großen System die Zahl der Koppelrelais, die zur Verbindung aller Hausmarkierer bzw. Amtsmarkierer mit allen 200er-Grupper erforderlich würden, erheblich anwachsen, während bei der Beschränkung auf lOOOer-Gruppen ihre Zahl in vertretbaren Grenzen gehalten werden kann.
Für den Amtsverkehr im 10 OOOer-System ist es zweckmäßig, im wesentlichen eine Bündeltrennung für abgehende und ankommende Amtsübertragungen durchzuführen, wobei die abgehenden Amtsübertragungen wie im lOOOer-System über AZGW(ab) erreicht werden, während die nur ankommenden Amtsübertragungen mit einer zusätzlichen Schaltstufe (Amtsgruppenwähler A G W) bestückt werden und hierüber in ein Bündel von AZGW (an) hineinstoßen. Will man eine weitere Gruppe von Amtsübertragungen doppelt gerichtet einsetzen, so können AZGW (ab) für den. nur abgehenden Verkehr und AGW für den ankommenden Verkehr gleichzeitig einer Amtsübertragung zugeordnet werden. Die Prinzipien für den abgehenden Verkehr entsprechen denen des 1000er-Systems. Die Verbindungsprinzipien für den ankommenden Verkehr entsprechen denen, die bei dem Hausverkehr im abgehenden Verkehr gültig sind. Hierzu ist zu bemerken, daß die Beamtin die Einstellung der Verbindung nicht mit Hilfe von Impulsen, wie bei Schrittschaltwähler vornimmt, sondern aus ihrem Zahlengeber heraus eine Markierung der entsprechenden Leitung besorgt.
Wie bereits angedeutet, ist es für einen beliebigen nachträglichen Ausbau des beschriebenen Systems wichtig, daß die vorhandenen Verbindungselemente, wie Innenübertragungen und Amtsübertragungen, im wesentlichen davon unabhängig sind, ob sie in einem 200er-System, im 1 OOOer-System, im 2000er- oder 10 OOOer-System eingesetzt sind.
Die hierbei auftretenden Probleme sind unter Zuhilfenahme der Fig. 6 anschließend näher erläutert:
An Hand des in Fig. 6 gezeigten Schaltschemas werden die wichtigsten Schaltfunktionen zwischen den Innenübertragungen, dem Hausmarkierer und dem Markierern innerhalb einer Gruppe von 200 Teilnehmern beschrieben. In dieser Figur sind beispielsweise die beiden Innenübertragungen IUel und IUe2 in ihren Hauptstromläufen gezeigt. Diese arbeiten gemeinsam auf einen Hausmarkierer HMl und über diesen hinweg auf den Markierer einer Querverbindungsrichtung M-Quer und denjenigen der zweiten 200er-Gruppe. Die Innenübertragungen zeigen drei Speicherwähler mit den Bahnen H, Z und E zur Aufnahme der 100er-, 10er- und ler-Ziffern. Hierbei ist die lOOer-Bahn unterteilt, und zwar in eine Bahn H (E) für diejenigen lOOer-Ziffern, auf die unmittelbar nach Abgabe dieser Ziffer ein Schaltvorgang ausgelöst werden soll (einstellige Wahl bei Querverbindungen) und eine Bahn H (M), über welche die 100er-Ziffer gegeben wird, jedoch nur in Verbindung mit der 10er- und ler-Ziffer (mehrstellige Wahl, z. B. dreistellige Wahl).
Jede Innenübertragung enthält ein, Sperrelais S (SI für IUeI), welches mit dem entsprechenden Sperrrelais (SII für IUel) derart in eine Kettenschaltung gelegt ist, daß in einer Zeiteinheit nur eines der Sperrelais -,S" ansprechen kann. Ferner enthält jede Innenübertragung einen Kontakt ν eines nicht gezeigten Steuerrelais V, welches nach Beendigung einer Wahl seinen Kontakt schließt (KontakteI für IUeI und Kontakt w II für IUe2). In entsprechender Weise sind Kontakte w vorgesehen, welche das Wahlende kennzeichnen, d. h., wenn der rufende Teilnehmer im gezeigten Beispiel die dritte Wahlziffer eingesteuert hat. Weiterhin sind für die Innenübertragungen die Kontakte gwl und gwll vorgesehen, welche den Stromkreis für das jeweilige Sperrelais.? auftrennen, sobald die nachfolgenden Gruppenwähler FGW bzw. ZGW eingestellt sind.
Für die Kontaktbahnen der Impulsspeicher if, Z und E (I und II) sind nur einige Markierleitungen gezeigt, welche vielfachgeschaltet sind, sofern sie auf denselben Hausmarkierer HM1 wirken. Im gezeigten Beispiel wird über die Bahnen H (E) I und H (E) II eine Querverbindung erreicht, während über die entsprechenden Kontaktbahnen H (M) durch. Wahl der Ziffer 3 bzw. 4 die zweite 200er-Gruppe erreicht wird.
Im nunmehr betrachteten Beispiel wird angenommen, daß auf die InnenübertragungIUeI durch einen rufenden Teilnehmer als erste Ziffer eine 1 gewählt wurde. Damit kommt ein Stromkreis über Erde, die Sperrkontakte s12, ill2, das Sperrelais SI, Kontakt gwl, den Kontakt vl des Steuerrelais, die Bahn H (E) I, den ersten Ausgang, ein Richtungsrelais R1, Wicklung I und II sowie Kontakt r 1II und Kontakt 21VI eines nicht gezeigten Koppelrelais 21 nach Batterie zustande. In diesem Stromkreis spricht zunächst das hochohmige Richtungsrelais R1 an, während das Sperrelais 5* der Innenübertragung IUeI Fehlstrom erhält. Dadurch wird erreicht, daß das Halten eines von anderer Seite in üblicher Weise eingeschalteten. Richtungsrelais R3 bzw. i?4 durch Schalten des Richtungskontaktes r 11 verhindert wird. Das Richtungsrelais R1 stellt durch Schalten des Kontaktes rl IV mit Relais MQ des Querverbindungsmarkierers M-Quer fest, ob dieser Markierer belegungsbereit ist. Diese Bereitschaft wird durch Ansprechen von einem Relais MQ im Querverbindungsmarkierer bestätigt und durch einen Kontakt q 11 des Koppelrelais Q1 im Hausmarkierer quittiert. Hierdurch wird die Beziehung zwischen dem Hausmarkierer HMl und dem Querverbindungsmarkierer M-Quer hergestellt und letzterer gegen weitere Belegungen gesperrt. Durch den Quittungskontakt q 11 wird eine Wicklung I des Richtungsrelais R1 kurzgeschlossen und dadurch das Ansprechen des in Reihe liegenden Sperrelais SI der Innenübertragung IUeI ermöglicht. Durch Ansprechen des Sperrelais 6" wird
die Herstellung der Verbindung eingeleitet. In ebenfalls nicht gezeigter Weise1 wird durch das Koppelrelais Q1 der Prüfvorgang für den ZGW bzw. die Schalter ZGW, welche dem Hausmarkierer HM1 zugeordnet sind, eingeleitet und die Einstellmagnete eines freien Ausganges in der gewählten Richtung 1, in diesem Fall einer Ouerverbindungsrichtung, betätigt, so daß die in zeitlicher Folge zum Sperrelais SI ansprechende Gruppenschalterbrücke den inzwischen festgestellten Ausgang anschalten kann. Mit Ansprechen des Gruppenschaltmagnets, der ebenfalls nicht gezeigt ist, wird durch einen Kontakt gwl der Anreizstromkreis für das Sperrelais SI unterbrochen und der Markiervorgang ausgelöst. Da in diesem Beispiel nur eine einstellige Wahl durchgeführt wurde, sind die Bahnen ZI und £1 des Impulsspeichers nicht eingestellt, so daß hierüber keine Informationen abgesetzt wurden.
Nunmehr wird ein zweites Beispiel gezeigt, bei welchem als erste Ziffer (lOOer-Ziffer) eine 3 gewählt wurde. Da es sich bei dieser Wahl nicht um eine Querverbindung, sondern um die dritte lOOer-Gruppe handelt, muß erst die Wahl der gewünschten 10er- und ler-Ziffer des gerufenen Teilnehmers abgewartet werden, bevor Informationen, auf die Markierer abgegeben werden,. Demgemäß liegt der Anschluß für die lOOeir-Ziffer, die Zahl 3 (auch die Zahl 4), auf der Bahn H (M) I, so daß hierüber erst ein Abfragestromkreis zu dem Markierer zustande kommen kann, nachdem das Wahlenderelais W angesprochen hat.
In diesem Schaltzustand wird, ähnlich wie für das Anwählen einer Querverbindung beschrieben, das Richtungsrelais i?3 hochohmig erregt, wobei das in Reihe liegende Sperrelais 5"I vorerst im Fehlstrom bleibt. Das Richtungsrelais 2? 3 fragt bei dem zweiten Markierer M 200 an, ob dieser belegungsfähig ist, und wenn dies der Fall ist, spricht in dem zweiten Markierer Λ/200 das Relais MX an, welches die Belegungsfähigkeit durch Einschalten eines Koppelrelais 21 mit einem Kontakt tnx quittiert. Durch das betätigte Koppelrelais 21 ist die Verbindung zwischen dem Hausmarkierer HM1 und dem zweiten. Markierer M 200 hergestellt. Wie bereits für den Querverbindungsbetrieb beschrieben, bewirkt das Ansprechen des Koppelrelais 21 mit seinem Kontakt 211 den Kurzschluß der hochohmigen Wicklung I des Richtungsrelais RZ, wodurch das bisher im Fehlstrom liegende Sperrelais SI ansprechen kann, um den Verbindungsaufbau einzuleiten.
In diesem Zusammenhang sei auch der Fall betrachtet, daß zur gleichen Zeit von der anderen Innenübertragung IUe2 eine Anfrage in dieselbe Teilnehmergruppe geleitet wurde und dementsprechend nach Kurzschluß von Richtungsrelais R3 sowohl das Sperrelais SI der Innenübertragung/f/el und ebenso das andere Sperrelais SII der anderen Innenübertragung erregt wurde. Da alle Sperrelais S in Kettenschaltung angeordnet sind, ist sichergestellt, daß nur ein Sperrelais in einer Zeiteinheit ansprechen kann. Das ansprechende Sperrelais 511 setzt nunmehr die Informationen über die 10er- und ler-Ziffer dadurch ab, daß es mit seinem Kontakt ί 13 an die Bahnen ZI und £1 der Wahlimpulsspeicher ein Erdpotential anlegt und über die inzwischen betätigten Kontakte 21IV und 21V die Information an den zweiten Markierer M200 absetzt.
Die Auswertung dieser Information im zweiten Markierer M200 ist hier nicht näher dargestellt. Es sei hierzu nur bemerkt, daß die abgesetzte Information zur Einstellung eines Gruppenschalters FGW und zur Einstellung eines Endschalters EW führt. Desgleichen ist nicht gezeigt, wie der Hausmarkierer HM1 den Prüfvorgang für den einzustellenden Schalter ZGfF vornimmt. Es sei lediglich festgestellt, daß, wie bereits angedeutet, der Gruppenischalter ZGW in zeitlicher Folge zum Ansprechen! des Sperrelais SI geschaltet wird und mit seinem Kontakt zgzvl den Anreizvorgang wieder auslöst.
Es sei nunmehr der Fall angenommen, daß die Anfrage für die dritte lOOer-Gruppe, d. h, die Anfrage auf Belegungsfähigkeit an den zweiten Markierer M 200 noch nicht positiv beantwortet werden kann, da dieser Markierer noch anderweitig belegt ist. In diesem Schaltzustand werde z. B. durch die Innenübertragung IUe2 die bereits beschriebene Querverbindungsrichtung durch Wahl der Kennziffer 1 verlangt. Da hierbei die Durchschaltung zu der Querverbindungsrichtung ohne Wartezeit durch bereits vorher liegende Anfragen in der Zwischenwahlzeit erfolgen muß, wird der Querverbindungsrichtung dadurch der Vorzug gegeben, daß das Richtungsrelais. R1 ansprechen kann und mit seinem Kontakt rll den Stromkreis für das vorher betätigte Richtungsrelais R 3 unterbricht. Dies ist jedoch nur so> lange möglich, wie die Verkopplung zwischen dem Hausmarkierer HM1 und dem zweiten Markierer M200 durch Ansprechen des Koppelrelais 21 noch nicht erfolgt war. Nach Beendigung des Querverbindungswunsches wird daher erneut die Anfrage an die dritte lOOer-Gruppe gerichtet, um die gewünschte Verbindung herzustellen.
Es ist ein besonderes Kennzeichen, für das hier beschriebene Verfahren, das die Absetzung der Wahlinformation an den Hausmarkierer in zwei Stufen erfolgt:
Es wird eine Vorinformation bezüglich der ersten Wahlziffer gegeben, die entweder nach bereits einstelliger Wahl über die Bahn H (E) oder nach vollendeter mehrstelliger Wahl über die Bahn H (M) an den Markierer weitergeleitet wird, ohne daß diese Information in der informierenden Innenübertragung bereits irgendwelche Schaltvorgänge auslöst. Es wird dadurch erreicht, daß der Hausmarkierer zunächst die Beziehung zu den gewünschten Markierern (z. B. zum M-Quer) aufnehmen kann und die Aufnahme dieser Beziehung damit quittiert, daß er einen niederohmigen Stromkreis für das Sperrelais S der informierenden Innenübertragung bereitstellt. Da die Anschaltung der Gruppenwahlstufe, die der Innenübertragung folgt, in zeitlicher Folge zum Ansprechen des Sperrelais 6* und dementsprechend in zeitlicher Folge zum Ablauf des Einstellvorganges für den ZGW und die nachfolgenden Schalter durchgeführt wird, ist dafür Sorge getragen, daß die Aussendung der Wahlinformation und die Durchschaltung der Verbindungswege stets in der gleichen zeitlichen Folge vorgenommen werden. Dies beruht im wesentlichen, darauf, daß das Sperrelais S über die Bahn H (E) bzw. H (M) in Reihe an den Hausmarkierer angelegt wird.
Die in Fig. 6 dargestellte bevorzugte Abfertigung von Querverbindungswünschen läßt sich ebenfalls in ähnlicher Weise bei größeren Systemen durchführen, bei welchen die aufzunehmende Wahlserie beispielsweise vierstellig bzw. einstellig oder vierstellig ist (Fig. 7). Außerdem ist noch zu bemerken, daß die von der Innenübertragung ausgehenden Steuervorgänge zwangsweise zeitlich begrenzt werden (Impulssteue1-rung), und zwar derart, daß unabhängig vom Erfolg oder Mißerfolg bei Erfüllung des Verbindungswunsches die Aussendung der Markierinformation und deren Beendigung allein durch die Innenübertra-
gung selbst gesteuert wird. Auf diese Weise läßt sich eine erhöhte Betriebssicherheit erzielen und Störungen innerhalb nachfolgender Verbindungsorgane bleiben von geringem Einfluß auf die Gesamtbetriebssicherheit der Anlage.
Es sei fernerhin bemerkt, daß das Prinzip, welches für das Zusammenspiel von Innenübertragungen und Markierern gezeigt wurde, ebenso sinnvoll für das Zusammenwirken von Registern mit entsprechenden
Dabei sind im oberen Teil von Fig. 9 die Wählerlinien und im unteren Teil die zugehörigen Markiervorgänge dargestellt. Die Innenübertragung beisitzt einen vierdrähtigen Ausgang für zwei Sprechadern, 5 eine Prüfader (durchgehend geschaltet bis zu den Teilnehmerrelais) und eine Belegungsader, über die die Brückenmagnete der im Verbindungsaufbau folgenden Wähler gehalten werden. Der untere Teil von Fig. 9 zeigt die Markier-, Prüf- und Einstellwege, die
Markiereinrichtungen angewendet werden kann. io für die Schaltung eines Verbindungsweges von der Systemtechnisch gesehen bilden die hier beschriebenen Innenübertragung zum gewünschten Teilnehmer er-
diie
Innenübertragungen ebenfalls Register, die sich lediglich dadurch von diesen unterscheiden, daß sie in relativ großer Zahl vorhanden sind.
forderlich, sind. Darin sind nicht behandelt die Linien, die bereits in Fig. 6 und 7 erläutert wurden und die im wesentlichen dazu dienen, die Sperrung der
um letzlich ein Koppel-
Es sei weiterhin auf die Art des gleichzeitigen Ver- 15 Markierer vorzubereiten, bindungsaufbaues eingegangen, die am Beispiel der relais, im Beispiel Koppelrelais 21, anschalten zu der Innenübertragung nachfolgenden Wahlstufen in können. Es sei also angenommen, daß aus der Innenden Fig. 8 und 9 gezeigt ist. In Fig. 8 ist im Prinzip Übertragung heraus eine Einstellanordnung gegeben die Belegung der in diesen Wablstufen vorkommenden wurde·, die zunächst, wie in Fig. 9 ganz links unten Schalter mit gleichzeitiger Kennzeichnung für die am 20 angedeutet, zur Betätigung eines Richtungsrelais RX Einstellvorgang beteiligten Umschalteeinrichtungen dient, welches ·— wie in Fig. 9 nicht erneut gezeigt (Umschaltestangen-) bzw. Durchschalteeinrichtung ist — durch eine Anfrage bei dem gewünschten M 200 (Feldstangenmagnete) gezeigt. Die verwendeten Koor- die Verbindung des entsprechenden Hausmarkierers dinatenschalter sind nach dem bekannten Prinzip auf- mit dem gewünschten i¥200 durch Betätigung des gebaut, nach welchem mittels einer Umschaltestange 25 Koppelrelais 21 veranlaßt hat. Nach Betätigung des der Eingang des Schalters auf die linke oder rechte Koppelrelais wird eine Stromverstärkung auf das Hälfte einer vertikalen Kontaktbahn geschaltet wird. Sperrelais S der Innenübertragung gegeben und von Bei einer derartigen Anordnung werden mit Hilfe dort aus ein Potential an 10er- und ler-Bahnen der eines der Feldstangenmagnete zwei Kontaktsätze ge- Speichermittel angelegt. Dies wird über entsprechende schaltet, von denen je nach Stellung der Umschalte- 30 Kontakte des Koppelrelais 21 in einem dem M200 stange der linke oder rechte Kontaktsatz zur Wirkung zugehörigen Übersetzer wirksam, der gleichzeitig kommt. Die in Fig. 8 gezeigten eindrähtigen Leitungen über einen Kontakt des angesprochenen Richtungssind jedoch vier- bzw. dreidrähtig zu denken. relais RX die lOOer-Kennzeichnung aufnimmt. Damit Bei der Belegung der ZGW ist angenommen, daß ist dafür gesorgt, daß in dem Übersetzer 100er-, 10erdie Ausgänge zu FGWl, FGW3 usw., d. h, die ersten 35 und ler-Kennzeichnung des gewünschten Teilnehmers Ausgänge der linken Hälfte des Vielfachen zu einer aufgenommen worden sind und von dort aus diese Ingemeinsamen Richtung, z. B. einer 200er-Gruppe ge- formation in nicht dargestellter Weise so umgewertet hören, während die Ausgänge FGW2, PGW4= usw. wird, daß entsprechend den vier möglichen 50ereiner anderen 200er-Gruppe zugeordnet sind. Dadurch Gruppen von Teilnehmern A bis D ein 50er-Relais Fa, ist es möglich, daß das Ansprechen eines Koppelrelais, 40 Fb, Fc oder Fd anspricht. Außerdem wird durch den welches bereits die 200er-Gruppe kennzeichnet, eine Übersetzer entsprechend der Ungeradzahligkeit oder Ausscheidung für den zu betätigten Umschaltestangen- der Geradzahligkeit des anzuschaltenden Teilnehmers magnet SL bzw. SR zu liefern in der Lage ist. das Relais U oder das Relais G angeschaltet und ferner Die FGW haben Zugang zu sämtlichen Endwählern ein Potential ausgesendet, welches dem Teilnehmerbzw. Endschaltern einer 200er-Gruppe und scheiden 45 Stangenmagnet des anzuschaltenden Teilnehmers (im durch ihre Umschaltestange mit Hilfe des Umschalte- Beispiel Stangenmagnet 5*23/24) entspricht, magnets Sac die 50er-Gruppen A bzw. C aus und mit Das Relais U stellt — wie in Fig. 9 ersichtlich — Hilfe des Umschaltemagnets Sbd die 50er-Grup- den Stangenumschaltemagnet SU ein, so daß in Kompen B bzw. D. Damit folgen auf der linken Seite des bination mit dem Teilnehmerstangenmagnet 5"23/24 Kontaktfeldes zunächst die Endschalter der Gruppe A, 50 die Anschaltung des Teilnehmers 23 durch den der welche mit EWaI, EWa2 usw. bezeichnet sind für Teilnehmergruppe zugehörigen Koordinatenschalter die Richtung der ersten 50er-Gruppe. Die weiteren vorbereitet ist.
Belegungen der FGW sind aus der in Fig. 8 gezeigten Gleichzeitig findet ein Prüfvorgang zwischen den Übersicht ohne weitere Erläuterung verständlich. Feldstangenmagnet des ZGfF und den Kennzeich-Die Endwähler EW (wie übrigens auch die in der 55 nungskontakten der FGW statt, wobei in der gezeiggleichen Schaltereinheit gelegenen I. Anrufsucher) ten Anordnung durch eine Kettenanordnung der FGW scheiden mit Hilfe der Umsclialtstangenmagnete SU
bzw. SG nach Ungeradzahligkeit bzw. Geradzahligkeit des anzuschaltenden Teilnehmers aus. Damit
folgen auf der linken Seite des Kontaktfeldes die Teil- 60 relais 21 hatte bereits gekennzeichnet, daß sich die nehmer 11, 13 usw. und auf der rechten Seite des Kon- Richtung in der linken Hälfte des Kontaktfeldeis^ be-
der Kontakt des FGWl wirksam wird und seinerseits den Feldstangenmagnet 6" 1/2 des 200er-Gruppenr
Wählerrahmens erregt. Das Ansprechen des Koppel
takt eldes alle geradzahligen Teilnehmer. Um im Beispiel den Teilnehmer 23 anschalten ζιτ können,, muß also der Umschaltestangenmagnet SU und der Teilnehmsrstangenmagnet 523/24 betätigt werden.
Die in Fig. 8 gezeigte Belegung ist angenommen in dem Übersichtsbild von Fig. 9, welches eine Innenübertragung mit nachgeordneten ZGW und den von dort aus entspringenden Verbindungsaufbau über
findet und dementsprechend den Stangenumschaltemagnet SL erregt. Das Ansprechen der Stangenmagnete bzw. Stangenumschaltemagnete.ST und 5*1/2
65 bewirkt durch eine geeignete Kombination, daß ein
Kriterium an den M200 gegeben wird, welches kennzeichnet, in welchem der FGW-Tlahmen die Verbindungseinstellung vorgenommen werden soll. Es sei in
diesem Zusammenhang noch einmal zurückgegriffen
FGW und EW im Beispiel zum Teilnehmer 23 zeigt. 70 auf die Zeichnung Fig. 2 bzw. 3, in denen gezeigt ist,

Claims (25)

daß ein anzuschaltender FGW sich im Verbindungsrahmen Fi? 1, Fi? 2 oder VR 3 befinden kann. Um dementsprechend nicht unnötige Schaltvorgänge vornehmen zu müssen, wird durch die Kennzeichnung des gewünschten Verbindungsrahmens dafür Sorge getragen, daß nur in diesem die Einstellung auf einen freien End wähler EW der gewünschten Gruppe vorgenommen wird. Dies bedeutet, daß in Fig. 9 entsprechend der Kombination der Stangenmagnete eine Rangierung auf dem Punkt VR1 vorgenommen worden ist, und zwar zur Kennzeichnung, daß der durch die Stangenmagnete des ZGW ausgewählte FGWl im Verbindungsrahmen VR1 gelegen ist. Bis dahin wären also- bereits unabhängig voneinander die Einstellung des gewünschten Endwählerrahmens und des 200er-Gruppenwähilerrahmens vorgenommen worden, so daß die Potentialkennzeichnung im Punkt VR1 nunmehr den Einstellvorgang in dem gewünschten Verbindungsrahmen einleitet. Von Punkt Fi? 1 aus wird über Kontakt fa2 des 50er-Relais Fa der Stangenumschaltemagnet Sac erregt, der kennzeichnet, daß die gewünschte Verbindung der Teilnehmergruppe A bzw. C zugeführt werden soll. Über den. Kontakt /al von Relais Fa wird Potential angelegt an eine Belegungskontaktrelaiskette der Endwähler, die der 50er-Gruppe A zugehörig ist, im Beispiel also aus Kontakten ewal, ewa2 usw. besteht. Hierbei wird im Beispiel das Potential über die Ruheseite des Kontaktes ewal auf den Feldstangenmagnet Sah 1 weitergeleitet. Damit ist, wie ein Vergleich mit Fig. 8 zeigt, der Ausgang zum Endwähler EWaI einstellmäßig vorbereitet. Feldstangenmagnet 5a& 1 schaltet über einen Kontakt ein Brückenanschalterelais Ba an, welches die bisherigen Prüflinien! abtrennt und sich selbst sowie den angeschalteten Feldstangenmagnet Sah 1 an einen Haltestromkreis legt. Das Brückenanschalterelais Ba sorgt nunmehr dafür, daß sowohl die Endwählerbrücke EWa 1 über eine Kontaktkombination von sac und sab I erregt wird und außerdem ein Kennzeichen zurückgegeben wird an den Hausmarkierer, von wo aus über eine Kontaktkombination von si und: sll2 der inzwischen ausgewählte 50er-Gruppenwähler FGWl erregt wird. Unabhängig von diesen Einstell- und Prüfvorgängen wird zu einer bestimmten Zeit durch das Ansprechen von ^-Relais der Innenübertragung und Abfall eines dazugehörigen Folgerelais SH ein Anschaltepotential an den der Innenübertragung zugehörigen ZGW gegeben, wobei vorausgesetzt ist, daß inzwischen der Prüfvorgang von ZGW auf FGW abgelaufen ist. Wie aus obigem ersichtlich ist, besteht der große Vorteil des beschriebenen Verfahrens darin, daß die Einstellung des Verbindungsweges nicht durch nacheinander erfolgende Anschaltung der Wähler und damit ein Aufbau der Verbindung von der Innenübertragung über ZGW, über FGW auf die Endwähler EW erfolgt, sondern: dadurch, daß die Einstellung und die Anschaltung der beteiligten Wähler praktisch gleichzeitig vorgenommen wird. Dies ist die Voraus-Setzung dafür, daß man mittels der beschriebenen Markiervorgänge die Markierer gegen andere Belegungsvorgänge vorübergehend sperren darf, ohne dabei durch übermäßig lange Belegungszeit der Markierer Verkehrseinschränkung erkaufen zu müssen. Pate ν ta ν s ρ r γ c η Ε:
1. Schaltungsanordnung für die Verbindungsherstellung in Fernmelde-, insbesondere Fern-Sprechanlagen mit Speichern und Markierern, in denen mehrere Verbindungssätze mit jeweils mehreren Schalterstufen vorgesehen sind, vorzugsweise in Fernisprechnebenstellenanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Verbindungssatz (IUe in Fig. 4) ein individueller Speicher (Sp in Fig. 4) zur Aufnahme der vom rufenden Teilnehmer gegebenen Einstellinformation und mehreren oder allen Verbindungssätzen ein für eine oder mehrere Schalterstufen individueller Markierer (M50, M200, HM, AM in Fig. 4) zugeordnet ist und daß die Speicher die aufgenommenen Einstellinformationen erst bei gleichzeitiger Freiprüfung aller für die jeweiligen Verbindungen benutzten Markierer an diese absetzen, um die Einstellungen der Verbindungen über alle jeweils erforderlichem Schalterstufen zu bewirken.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellinformation an alle am Verbindungsaufbau beteiligten Schalter gleichzeitig abgegeben wird.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit Beginn der vollen Informationsaussendung in den Speichereinrichtungen (IUeI oder IUe2 in Fig. 6) eine Zeitvorgabe einsetzt, welche die Gesamtzeit dieser Informationsaussendung begrenzt.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Vorliegen eines besonders eiligen Verbindungswunsches (z. B. Querverbindung) andere, bereits früher vorliegende, jedoch noch nicht durch Kopplung der Markierer mit den Speichern ausgewertete Verbindungswünsche zugunsten des eiligen Verbindungswunsches zurückgestellt werden.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,, daß nach Abwicklung des eiligen Verbindungswunsches der vorhergehende Verbindungswunsch abgewickelt wird.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anfrage nach einem Verbindungswunsch über ein Speicherelement [H (E) bzw. H (M) in Fig. 6] erfolgt, in Reihe mit welchem ein Schaltmittel (Sperrelais S in Fig. 6) liegt, welches mit anderen gleichartigen Schaltmitteln anderer Speicherorgane in Kettenschaltung liegt, so daß in einer Zeiteinheit jeweils nur eines dieser Schaltmittel ansprechen kann.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis für das genannte Sperrelais (S in Fig. 6) über ein zunächst hochohmiges Richtungsrelais (i? 1 in Fig. 6) führt und .erst dann niederohmig geschaltet wird, wenn die Vorinformation über die gewünschte Richtung beantwortet ist.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Speicherelement zwei Einstellbahnen aufweist und (H in Fig. 6) je nachdem, ob der Verblndüngswunsch bereits nach einer [H (E) in Fig. 6] oder nach mehreren [H (M) in Fig. 6] in den Speicher eingegebenen Wahlziffern wirksam werden soll, die Anfrage über die eine oder die andere der beiden Einstellbahnen erfolgt.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine doppelte Vorinformation von dem Speicher an den angeschalteten Markierer (Fig. 7) gegeben wird, welcher die Angabe über die lOOOer-Ziffer (Relais T2 in Fig. 7) und die lOOer-Ziffer (Relais i?3 in
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Fig. 7) aufnimmt, bevor er eine weitere Informationsanfrage (Relais MX in Fig. 7) aussendet.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, da.-durch gekennzeichnet, daß in zeitlicher Folge zur Einstellinformation, welche durch den Speicher vorgenommen wird (IUe in Fig. 9), der dem Speicher zugehörige Schalter (ZGfI^ in Fig. 9) angeschaltet wird.
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch, gekennzeichnet, daß nach Aufnahme der Einstellinformation am Schalter (FGW in Fig. 9) ein Anschalterelais (Relais Ba in Fig. 9) erregt wird.
12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das· Anschalterelais dien bestehenden Einstellstromkreis für die Kennzeichnungsmagnete des Schalters unterbricht und die über diesen Stromkreis ausgewählte Durchschalteeinrichtung (Brücke) einschaltet.
13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gruppe von Teilnehmern (z.B. 200 Teilnehmer), eine erste und zweite Schalterstufe (EW und FGW in Fig. 3) durch einen gemeinsamen Markierer (M 200 in Fig. 3) koordiniert werden und daß bei Vermittlungssystemen mit weiteren Schalterstufen die Einsteilleitungen von Innenübertragungen und Anlaßleitungen zu Amtsübertragungen über gesonderte Zwischenglieder (zusätzliche Markierer HMl und HM 2 sowie zusätzliche Wahlstufe ZGW in Fig. 4) geführt werden.
14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem solchen Vermittlungssystem Koppelrelais (z, B. 11, 21 und q in Fig. 4) vorhanden sind, welche die Verbindung zwischen den für die Herstellung eines Verbindungsweges benötigten Markierern (z. B. Koppelrelais 11 für Verbindung zwischen 1.M 200 und HMl in Fig. 4) herstellen,
15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sperrung gegen fremden Belegungseinfluß nur jeweils die Markierer betrifft, die an der Herstellung eines Verbindungsaufbaues unmittelbar beteiligt sind.
16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellinformation von. der Innenübertragung aus zunächst nur die Angabe über die gewünschte lOOer-Gruppe (bzw. Querverbindungsrichtung) enthält und daß weitere Angaben der Innenübertragung erst dann angefordert werden, wenn ein zwischen der Innenübeirtragung (IUeI in Fig. 4) und einem Gruppenmarkierer (1.M200 in Fig. 4) liegender Hausmarkierer (HM 1 in Fig. 4) das eratsprechende Koppelrelais (11 in Fig. 4) betätigt.
17. Schaltungsanordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuteilung von Amtsverbindungen auf die gleiche Art und Weise er-"olgt wie die Durchschaltung des ankommenden Zweiges einer Innenverbindung.
18. Schaltungsanordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine Amtsverbindung außer an die Amtsübertragung (AUe in Fig. 4) an keine Relaissätze in den dazwischenliegenden Wahlstufen gebunden ist.
19. Schaltungsanordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der abgehende und ankommende Amtsverkehr sich über dieselben VerbindungsoTgane erstreckt.
20. Schaltungsanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß von einer bestimmten Systemgröße ab (z.B. lOOOOer-System) die geschlossene (gleichzeitige) Markierung durch Einfügung eines nach, bekannten Direktwahlmethoden arbeitenden I. Gruppenwählers (LGW in Fig. 5) verlassen wird.
21. Schaltungsanordnung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß nach Wahl der 1000er-Ausscheidungsziffer auf den I. Gruppenwähler (LGW in Fig. 5) eine Innenübertragung (IUe in Fig. 5) belegt wird, welche die weiteren Wahlziffern aufnimmt und die Einstellung der Verbindungwege innerhalb ihrer lOOOer-Gruppe einleitet.
22. Schaltungsanordnung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß doppelt gerichtete Amtsübertragungen einen dem I. Gruppenwähler entsprechenden Amtsgruppenwähler (AGW in Fig. 5) besetzen, worüber sie für den ankommenden Amtsverkehr einen dem 200er-Gruppenwähler entsprechenden Amts - 200er - Gruppenwähler (AZGW in Fig. 5) erreichen können, während ihnen für den abgehenden Amtsverkehr gerichtete Amts - 200er - Gruppenwählei [AZGW (ab) in Fig. 5] zugänglich sind.
23. Schaltungsanordnung nach Anspruch. 22, dadurch gekennzeichnet, daß nur abgehend gerichtete Amtsübertragungen direkt über einen Amts-200er-Gruppenwähler [AZGW (ab) in Fig. 5] erreicht werden.
24. Schaltungsanordnung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die den I. Gruppenwählern entsprechenden Amtsgruppenwähler (AGW in Fig. 5) zum Unterschied zu den ersteren nicht mit Hilfe von Wahlimpulsen, sondern durch Markierinformation von Seiten der Vermittlung (Zahlengeber ZG in Fig. 4) eingestellt werden.
25. Schaltungsanordnung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß bei Amtsübertragungen mit den bekannten zwei Ausgängen für Rückfrage und Umlegung eine Konzentration der zweiten Rückfrageleitungen dadurch vorgenommen wird, daß zwischen die Amtsübertragungen und die zweiten Rückfrageteilnehmerschaltungen ein Rückfragesucher (RS in Fig. 1) eingeschoben ist, der die zweiten Rückfrageleitiungen mehrerer Amtsübertragungen über eine« bzw. mehrere Rückfragesucher konzentriert.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutschei Patentschrift Nr. 884 968.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
©609 768/102 1.57
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