DE10018280C2 - Betätiger für einen Sicherheitsschalter - Google Patents
Betätiger für einen SicherheitsschalterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Betätiger für einen Sicherheitsschalter nach
dem Oberbegriff der Ansprüche 1, 16 und 31.
Bei Sicherheitsschaltern zur Überwachung der Position von zwei relativ
zueinander beweglichen Bauteilen einer Schutzeinrichtung bezüglich des Zugangs
zu einer Maschine oder maschinellen Anlage, deren Abschaltung und
Einschaltbarkeit über eine die Ausgangssignale der Sicherheitsschalter
auswertenden Steuerung steuerbar ist, handelt es sich um Sicherheits-Bauteile,
die nicht in einfacher Weise etwa durch ein einfaches Werkzeug und/oder eine
einfache Manipulation überlistet werden können, um den geschlossenen Zustand
der relativ zueinander beweglichen Bauteile vorzutäuschen, etwa um (unerlaubten
und gefährdeten) Zugang zu einer laufenden Maschine zu bekommen. Derartige
Sicherheitsschalter sind daher mit entsprechend komplizierten,
schlüsseltragenden Betätigern betätigbar, die an einem der beiden relativ
zueinander beweglichen Bauteile befestigt bei Erreichen der Schließposition der
beiden zueinander beweglichen Bauteile in den zugehörigen, am anderen Bauteil
befindlichen Sicherheitsschalter zu dessen Betätigung eingeführt werden.
Ein derartiger Betätiger weist gemäß DE 198 10 735 A1 einen Schlüssel
auf, der mittels eines Halters an einer hinsichtlich Offen- und Schließstellung zu
überwachenden Abdeckung, Tür, Klappe od. dgl. angelenktem und damit
verschwenkbaren Verschließelement befestigt wird. Der Betätiger besitzt einen
Fuß, über den der Schlüssel beweglich vom Halter aufgenommen wird, wobei der
Fuß zwischen Lagern verdrehbar und in einer Ebene verschiebar aufgenommen
und in eine zentrale Position federvorgespannt ist. Hierdurch lassen sich
bestimmte Toleranzen, die bei der Montage des Sicherheitsschalters und seines
Betätigers an verschiedenen Teilen oder zwischen diesen Teilen auftreten,
ausgleichen. Hierbei ist jedoch keine Bewegung des Schlüssels in Richtung auf
den Halter oder ein Schwenken des Schlüssel bezüglich einer Längsebene des
Schlüssels möglich, so daß entsprechende Toleranzen nicht ausgleichbar sind.
Aus DE 44 32 862 C1 ist ein Betätiger für einen Sicherheitsschalter
bekannt, der zwar ein Kippen des Schlüssels als auch ein Schwenken des
Schlüssels, d. h. ein Schwenken in zwei zueinander senkrechten Richtungen
ermöglicht, jedoch kann der Schlüssel nicht gedreht oder in einer Ebene im
wesentlichen senkrecht zum Halter verschoben werden.
Aus DE 297 01 797 U1 ist ein Betätiger für einen Sicherheitsschalter mit
einem Halter bekannt, in dem ein durch zwei Durchbrechungen des Halters
geführter Betätigungsbügel beweglich gehalten ist. Der Betätigungbügel weist im
Innern des Halters eine Kugel auf, die kopfseitig mit einer Halbkugelschale kraft-
oder reibschlüssig verbunden ist, wobei die Halbkugelschale unterseitig mit einer
Feder beaufschlagt wird, so daß die Halbkugelschale formschlüssig gegen einen
halbkugelartigen, kopfseitigen Innenraumabschnitt des Halters gedrückt ist. Ein
Schwenken und Drehen des Betätigerbügels ist hierdurch möglich, allerdings ist
das Ausmaß dieser Bewegungsmöglichkeit aufgrund der Größe der
Durchbrechungen im Halter beschränkt. Auch kann der Betätigungsbügel nicht in
einer Ebene im wesentlichen senkrecht zum Halter verschoben werden.
Aus FR 26 55 187 A1 ist ein Betätiger für einen Sicherheitsschalter
bekannt, der einen Halter umfaßt, der einen einen Fuß aufweisenden, beweglich
gehaltenen Schlüssel trägt. Dabei ist der Fuß des Schlüssels in dem Halter
gelagert, wobei die Lagerung eine kreuzschlittenartige Führung umfaßt. Dadurch
kann der Schlüssel in einer Ebene im wesentlichen senkrecht zum Halter in zwei
zueinander senkrechte Richtungen verschoben werden. Eine Verschwenkung des
Schlüssels bezüglich des Halters ist nicht möglich. Der Halter kann in einer
bestimmten, einstellbaren Winkelstellung angebracht werden. Eine Verdrehung
des Schlüssels gegenüber dem Halter ist ebenfalls nicht vorgesehen, zumal der
Schlüssel eine Nut aufweist, die in einer bestimmten Lage in einen Kanal des
Sicherheitsschalters eingeführt werden soll.
Aus DE 295 10 071 U1 ist ein Betätiger für einen Sicherheitsschalter
bekannt, bei dem ein Schlüssel in einer Raumrichtung verschwenkbar angeordnet
ist, wobei die Verschwenkung gegen je eine, in der Raumrichtung an
gegenüberliegenden Seiten am Schlüssel angeordnete Druckfedern erfolgt. Dabei
ist der Grad der Verschwenkung über von außen zugängliche Stellschrauben
einstellbar. Die Verschwenkung des Schlüssels kann dabei nur bezüglich einer
Achse erfolgen, und eine Drehung des Schlüssels ist nicht möglich.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Betätiger nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 zu schaffen, der bei möglichst einfacher Konstruktion bezüglich einer
Längsebene des Schlüssels eine Bewegung des Schlüssels in Richtung des
Halters und ein Verschwenken des Schlüssels zum Halter ermöglicht.
Diese Aufgabe wird entsprechend dem kennzeichnenden Teil des
Anspruchs 1 gelöst.
Hierdurch kann sich der Betätiger um seine Mittellängsachse drehen, sich
in Richtung seiner Mittellängsachse bewegen und hierzu in irgendeiner Richtung
verschwenkt werden. Abgesehen davon ist hierbei dann einfach, zusätzlich eine
Bewegung in einer Ebene senkrecht zu seiner Mittellängsachse vorzusehen, so
daß sich dann insgesamt sechs Freiheitsgrade für die Bewegung des Betätigers
ergeben.
Außerdem ist es Aufgabe der Erfindung, einen Betätiger nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 16 zu schaffen, dessen Schlüssel neben einer
möglichen Bewegung in der Ebene seines Halters einen zusätzlichen
Bewegungsfreiheitsgrad in Richtung auf seinen Halter aufweist.
Diese Aufgabe wird entsprechend dem kennzeichnenden Teil des
Anspruchs 16 gelöst.
Zusätzlich ist es Aufgabe der Erfindung, einen Betätiger nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 31 zu schaffen, dessen Schlüssel in einfacher und
ohne weiteres zugänglicher Weise hinsichtlich seiner Neigung zu seinem Halter
einstellbar ist.
Diese Aufgabe wird entsprechend dem kennzeichnenden Teil des
Anspruchs 31 gelöst.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden
Beschreibung und den Unteransprüchen zu entnehmen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von in den beigefügten
Abbildungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Sicherheitsschalter mit zugehörigem Betätiger.
Fig. 2 zeigt schematisiert und auseinandergezogen Teile einer
Ausführungsform eines Betätigers.
Fig. 3 und 4 zeigen zwei um 90° versetzte Schnitte des Betätigers von Fig.
2.
Fig. 5 und 6 zeigen zwei um 90° versetzte Schnitte einer weiteren
Ausführungsform eines Betätigers.
Der in Fig. 1 dargestellte Sicherheitsschalter 1 besitzt mehrere in diesem
Fall schlitzförmige Einführöffnungen 2 für einen in den dargestellten
Ausführungsbeispielen flachen, ebenen Schlüssel 3 eines Betätigers 4, wobei der
eine Mittellängsachse 3' aufweisende Schlüssel 3 beweglich von einem Halter 5
gehalten wird. Der Betätiger 4 ist an einem um eine Achse 6 schwenkbaren
Verschließelement 7 etwa in Form einer Klappe, Deckel, Tür od. dgl. befestigt,
während der Sicherheitsschalter 1 an einem gegenüber dem Verschließelement 7
feststehenden, eine durch das Verschließelement zu verschließende Öffnung
aufweisenden Teil 8, an dem das Verschließelement 7 angelenkt ist, befestigt ist.
Durch Öffnen oder Schließen des Verschließelements 7 wird der Schlüssel 3 aus
der Einführöffnung 2 herausgezogen bzw. in diese eingeführt, wodurch der
Sicherheitsschalter 1 betätigt wird. Infolge der verschiedenen Einführöffnungen 2
können der Sicherheitsschalter 1 und der Betätiger 4 in unterschiedlichen
Positionen zueinander angeordnet werden. Die Einführöffnungen 2 können
Einführschrägen für den Betätiger 4 aufweisen.
Der Halter 5 umfaßt ein durch eine deckelartige, eine Öffnung 9
aufweisende Frontplatte 10 (nur in Fig. 5, 6 dargestellt) verschließbares,
quaderförmiges Gehäuse 11. Das Gehäuse 11 ist mittels vier an seinen Ecken
angeordneten Schrauben 12 an dem Verschließelement 7 befestigbar, wobei die
Schrauben 12 zugleich vorzugsweise zum Einklemmen der Frontplatte 10
zwischen dem Gehäuse 11 und ihren Köpfen dienen. Vom Boden 11' des
Gehäuse 11 erstrecken sich in den Ecken angeordnete, mit einer
Durchgangslochung versehene Zapfen 13 in Richtung zur Frontplatte 10 und
dienen zur Aufnahme und Halterung der Schrauben 12. Jedoch kann die
Frontplatte 10 auch mit separaten Schrauben am Gehäuse 11 befestigt werden.
An einer Seite des Gehäuses 11 ist etwa mittig zwischen benachbarten
Zapfen 13 ein zusätzlicher Zapfen 13' mit einer mit Innengewinde versehenen
Bohrung 13a für eine Halteschraube 15 vorgesehen.
Druckfedern 14 (im dargestellten Ausführungsbeispiel drei) stützen eine
Stützplatte 17 gegenüber dem Boden 11' ab, wobei die Stützplatte 17 im Bereich
über den Druckfedern 14 jeweils eine Öffnung 18 aufweist. Die Öffnungen 18, die
die Stellschrauben 16 aufnehmen, sind im Bereich von quadratischen
Einsenkungen 19 angeordnet, die jeweils eine Vierkantmutter 20 für die
Stellschrauben 16 aufnehmen, so daß die Stützplatte 17 im wesentlichen in ihrer
Position gegenüber dem Gehäuse 11 abgesehen von ihrer Schräglage festgelegt
ist. Dementsprechend ist soviel Spiel zu den Schäften der Stellschrauben 16 bzw.
zu einem weiteren, keine Bohrung aufweisenden und von einer der Druckfedern
14 umgebenen Zapfen 13" vorgesehen, daß die Stützplatte 17 in einem
vorbestimmten Ausmaß eine Schräglage in bezug auf das Gehäuse 11
einnehmen kann.
Über die beiden Stellschrauben 16 läßt sich eine eventuelle vorbestimmte
Schräglage der Stützplatte 17 einstellen, indem die Höhe der Stützplatte 17
gegenüber dem Boden 11' durch Drehen der Stellschrauben 16 und damit der
Abstand der Vierkantmuttern 20 vom Boden 11' verstellt wird. Die Stellschrauben
16 besitzen hierzu am freien Ende ihres Schaftes Zapfen 16', die von
entsprechenden Löchern (nicht dargestellt) im Boden 11' aufgenommen werden.
Da die Stellschrauben 16 von der als Gegenlager zur Kompensierung der
Druckfederkräfte dienenden Frontplatte 10 her zugänglich und verstellbar (sowie
von letzterer gegen Herausdrücken gehalten) sind, kann diese Justierung nicht
durch eine eventuell vorhandene Wand od. dgl. behindert werden, wie es bei einer
Justierung von der Seite her der Fall sein könnte. Die Druckfeder 14 mit dem
Zapfen 13" wirkt als "Festpunkt", während die Einstellung der Winkellage der
Stützplatte 17 in Längs- und Querrichtung des Gehäuses 11 über die beiden
Stellschrauben 16 zusammen mit den übrigen Druckfedern 14 erfolgt.
Die Stützplatte 17 besitzt eine im wesentlichen ovale Ausnehmung 17' und
trägt ein großes Kugelsegment 21, das mehrere seitliche Fortsätze 22 aufweist,
mit denen das Kugelsegment 21 auf der Stützplatte 17 aufliegt. Das
Kugelsegment 21 steht mit seiner Kugelfläche 21' mit dem Rand der Öffnung 9 in
Eingriff, der vorzugsweise entsprechend abgeschrägt ist und mit der Kugelfläche
21' eine Kugel/Pfannen-Paarung bildet, wobei das Kugelsegment 21 über die
Druckfedern 14 und die Stützplatte 17 gegen den Rand der Öffnung 9 gedrückt
wird.
Ferner weist das Kugelsegment 21 unterseitig eine Gleitführung 23 für eine
Führungsplatte 24 auf. Die Führungsplatte 24 trägt den Schlüssel 3, dessen Fuß
25, der seitliche, sich gegenüberliegende Ausnehmungen 25' besitzt, in eine
entsprechende Ausnehmung 26 der Führungsplatte 24 eingesetzt und dort mittels
einer im wesentlichen U-förmigen Klammer 27, die mit den Ausnehmungen 25'
und entsprechenden Nuten in der Führungsplatte 24 in Eingriff steht, gehalten ist,
so daß der Schlüssel 3 mit der Führungsplatte 24 fest verbunden ist. - Anstelle
der Klammer 27 können auch Klemmstifte od. dgl. verwendet werden, um den Fuß
25 mit der Führungsplatte 24 fest zu verbinden.
Das Kugelsegment 21 besitzt eine im dargestellten Fall im wesentlichen
rechteckige Öffnung 28 für den Durchtritt des Schlüssels 3 mit entsprechendem
Spiel, so daß sich der Schlüssel 3 und die Führungsplatte 24 gegenüber dem
Kugelsegment 21 nach allen Seiten bewegen können.
Die Führungsplatte 24 besitzt unterseitig eine im Schnitt im wesentlichen
halbkreisförmige Nut 29, die ein kleines, etwa halbkugeliges Kugelsegment 30
verschiebbar aufnimmt. Die Nut 29 verläuft im wesentlichen senkrecht zur
Gleitführung 23, so daß eine kreuzschlittenartige Führung gebildet wird. Das
Kugelsegment 30 bildet somit zusammen mit der Nut 29 eine weitere
Kugel/Pfannen-Paarung. Auf diese Weise ist die gesamte Einheit bestehend aus
großem Kugelsegment 21, Stützplatte 17 und Führungsplatte 24 auf dem kleinen
Kugelsegment 30 in jeder Richtung drehbar angeordnet.
Das Kugelsegment 30 weist unterseitig mindestens einen Fortsatz 31 auf,
der formschlüssig mit einer sich auf dem Boden 11' des Gehäuses 11
abstützenden, mittig angeordneten Spiralfeder 32 in Eingriff steht. Die Spiralfeder
32 dient dazu, gegen eine Verdrehung des Schlüssels 3 im wesentlichen um
dessen Mittellängsachse 3' eine entsprechende Rückstellkraft aufzubringen.
Außerdem hält die räumliche Spiralfeder 32 das Kugelsegment 30 in Eingriff mit
der Führungsplatte 24 und diese in Eingriff mit dem Kugelsegment 21 und folgt
dessen Bewegung, wenn der Schlüssel 3 in das Gehäuse 11 gegen die Kraft der
Druckfedern 14 (und der Spiralfeder 32) eingedrückt wird.
Das Kugelsegment 30 besitzt in Richtuni der Nut 29 sich erstreckend an
jeder Seite eine Nase 33, die als Mitnehmer für die Führungsplatte 24 bei der
Rückstellung durch die Spiralfeder 32 nach einer Verdrehung des Schlüssels 3
dienen.
Wie in den Fig. 5 und 6 dargestellt, kann die Führungsplatte 24 auch
unterseitig mit einer Kugelfläche 34 versehen sein, die mit einem Pfannenelement
35 zusammenwirkt, um so die weitere Kugel/Pfannen-Paarung zu bilden.
Bei den dargestellten Ausführungsformen ist es zweckmäßig, da die
Frontplatte 10 vor der Montage nicht fest mit dem Gehäuse 11 verbunden ist, die
zusätzliche, von dem Zapfen 13' des Gehäuses 11 aufgenommene Halteschraube
15 (Fig. 2) beispielsweise zwischen zwei der Schrauben 12 vorzusehen, deren
Kopf an der Außenseite des benachbarten Fortsatzes 22 des Kugelsegments 21
angreift und damit die Bauteile zusammenhält.
Der Schlüssel 3 kann irgendeine für den zugehörigen Sicherheitsschalter 1
geeignete Form besitzen, wie sie beispielsweise hier oder in DE 198 10 735 A1
oder in DE 44 32 862 C1 dargestellt ist.
Vorzugsweise ist der Schlüssel 3 mit seiner Mittellängsachse 3' in seiner
Ausgangsstellung nicht senkrecht zur Frontplatte 10 angeordnet, sondern in einer
oder zwei zueinander senkrechten Richtungen zu dieser "Nullage" um einen
kleinen Winkel von beispielsweise bis zu 12° verschwenkt. Dieser kann in der in
Fig. 3 bzw. 5 gezeigten Darstellung kleiner als 1° und in der in Fig. 4 bzw. 6
dargestellten Stellung beispielsweise etwa 6° mit beispielsweise eine
Maximalauslenkung von etwa 12° (Fig. 6) betragen.
Claims (31)
1. Betätiger für einen Sicherheitsschalter (1), der mit wenigstens einer
Einführöffnung (2) für den Betätiger versehen ist, mit einem an einem bezüglich
seiner Offen- bzw. Schließstellung zu überwachenden Teil (7) befestigbaren Halter
(5), der einen einen Fuß (25) aufweisenden, beweglich gehaltenen Schlüssel (3)
trägt und an der dem Schlüssel (3) zugekehrten Seite eine Frontplatte (10) mit
einer Öffnung (9) sowie mit einer gegenüber dem Halter (5) verdrehbaren
Lagerung für den Fuß (25) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lagerung ein Kugelsegment (21) umfaßt, das mit seiner Kugelfläche (21')
formschlüssig gegen den Rand der Öffnung (9), gegenüber dieser drehbar und
schwenkbar angeordnet, druckfedervorgespannt ist und über eine weitere,
beweglich zum Kugelsegment (21) angeordnete Kugel/Pfannen-Paarung (29, 30;
34, 35) im Halter (5) gelagert ist, wobei die Lagerung über eine Spiralfeder (32) in
eine Ausgangsstellung bezüglich Verdrehung vorgespannt ist.
2. Betätiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Kugelsegment (21) und die weitere Kugel/Pfannen-Paarung (29, 30; 34, 35) eine
kreuzschlittenartige Führung für den Schlüssel (3) bilden.
3. Betätiger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Kugelsegment (21) mit einer Öffnung (28) für den Durchtritt des Schlüssels (3) mit
vorbestimmtem Spiel versehen und der Schlüssel (3) mit der weiteren
Kugel/Pfannen-Paarung (29, 30; 34, 35) gegenüber dem Kugelsegment (21) in
einer Kugelschnittebene der das Kugelsegment (21) bildenden Kugel verschiebbar
ist.
4. Betätiger nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
weitere Kugel/Pfannen-Paarung (29, 30; 34, 35) über eine Gleitführung (23)
gegenüber dem Kugelsegment (21) geführt ist.
5. Betätiger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die weitere Kugel/Pfannen-Paarung (29, 30; 34, 35) eine Führungsplatte (24)
umfaßt.
6. Betätiger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungsplatte (24) gegenüber dem Kugelsegment (21) gleitgeführt ist.
7. Betätiger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kugelsegment (30; 34) und die Pfanne (29; 35) der weiteren
Kugel/Pfannen-Paarung (29, 30; 34, 35) in einer Richtung relativ zueinander
verschiebbar sind.
8. Betätiger nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spiralfeder (32) an dem Kugelsegment (30) oder der Pfanne (35) der
weiteren Kugel/Pfannen-Paarung (29, 30; 34, 35) angreift.
9. Betätiger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
Kugelsegment (30) oder die Pfanne (35) unterseitig formschlüssig mit der
Spiralfeder (32) in Eingriff steht.
10. Betätiger nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Fuß (25) mit der Führungsplatte (24) über ein Befestigungselement (27)
fest verbunden ist.
11. Betätiger nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das
Befestigungselement (27) eine im wesentlichen U-förmige Klammer ist, die in
seitliche gegenüberliegende Ausnehmungen (25') am Fuß (25) eingreift.
12. Betätiger nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kugelsegment (21) auf einer beweglichen Stützplatte (17) verschiebbar
angeordnet ist, die eine Ausnehmung (17') zur beweglichen Aufnahme des
Schlüssels (3) aufweist.
13. Betätiger nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kugelsegment (21) über mehrere, insbesondere drei, in Richtung zur
Frontplatte (10) wirkende Druckfedern (14) vorgespannt ist.
14. Betätiger nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der
maximale Hub von wenigstens zwei der Druckfedern (14) über Stellschrauben (16)
einstellbar ist.
15. Betätiger nach Anspruch 14, daß die Stellschrauben (16) von der
Schlüsselseite her verstellbar sind.
16. Betätiger für einen Sicherheitsschalter (1), der mit wenigstens einer
Einführöffnung (2) für den Betätiger versehen ist, mit einem an einem bezüglich
seiner Offen- bzw. Schließstellung zu überwachenden Teil (7) befestigbaren Halter
(5), der einen einen Fuß (25) aufweisenden, beweglich gehaltenen Schlüssel (3)
trägt und an der dem Schlüssel (3) zugekehrten Seite eine Frontplatte (10) mit
einer Öffnung (9) sowie mit einer im Halter (5) verdrehbaren Lagerung für den Fuß
(25) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung eine
kreuzschlittenartige Führung (23, 29) umfaßt, die mit einem durch eine Spiralfeder
(32) in eine Ausgangsstellung bezüglich Verdrehung vorgespannten Element (29,
34) eine Kugel/Pfannen-Paarung (29, 30; 34, 35) bildet.
17. Betätiger nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lagerung ein Kugelsegment (21) umfaßt, das mit seiner Kugelfläche (21')
formschlüssig gegen den Rand der Öffnung (9), gegenüber dieser drehbar und
schwenkbar angeordnet, druckfedervorgespannt ist und über die beweglich zum
Kugelsegment (21) angeordnete Kugel/Pfannen-Paarung (29, 30; 34, 35) im
Halter (5) gelagert ist.
18. Betätiger nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das
Kugelsegment (21) mit einer Öffnung (28) für den Durchtritt des Schlüssels (3) mit
vorbestimmtem Spiel versehen und der Schlüssel (3) mit der Kugel/Pfannen-
Paarung (29, 30; 34, 35) gegenüber dem Kugelsegment (21) in einer
Kugelschnittebene der das Kugelsegment (21) bildenden Kugel verschiebbar ist.
19. Betätiger nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kugel/Pfannen-Paarung (29, 30; 34, 35) über eine Gleitführung (23) gegenüber
dem Kugelsegment (21) geführt ist.
20. Betätiger nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch
gekennzeichnet, daß die kreuzschlittenartige Führung (23, 29) eine
Führungsplatte (24) umfaßt.
21. Betätiger nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungsplatte (24) gegenüber dem Kugelsegment (21) gleitgeführt ist.
22. Betätiger nach einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch
gekennzeichnet, daß das Kugelsegment (30, 34) und die Pfanne (29, 35) der
Kugel/Pfannen-Paarung (29, 30; 34, 35) in einer Richtung relativ zueinander
verschiebbar sind.
23. Betätiger nach einem der Ansprüche 17 bis 22, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spiralfeder (32) an dem Kugelsegment (30) oder der
Pfanne (35) der Kugel/Pfannen-Paarung (29, 30; 34, 35) angreift.
24. Betätiger nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das
Kugelsegment (30) oder die Pfanne (35) unterseitig formschlüssig mit der
Spiralfeder (32) in Eingriff steht.
25. Betätiger nach einem der Ansprüche 21 bis 24, dadurch
gekennzeichnet, daß der Fuß (25) mit der Führungsplatte (24) über ein
Befestigungselement (27) fest verbunden ist.
26. Betätiger nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß das
Befestigungselement (27) eine im wesentlichen U-förmige Klammer ist, die in
seitliche gegenüberliegende Ausnehmungen (25') am Fuß (25) eingreift.
27. Betätiger nach einem der Ansprüche 17 bis 26, dadurch
gekennzeichnet, daß das Kugelsegment (21) auf einer beweglichen Stützplatte
(17) verschiebbar angeordnet ist, die eine Ausnehmung (17') zur beweglichen
Aufnahme des Schlüssels (3) aufweist.
28. Betätiger nach einem der Ansprüche 17 bis 27, dadurch
gekennzeichnet, daß das Kugelsegment (21) über mehrere, insbesondere drei, in
Richtung zur Frontplatte (10) wirkende Druckfedern (14) vorgespannt ist.
29. Betätiger nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß der
maximale Hub von wenigstens zwei der Druckfedern (14) über Stellschrauben (16)
einstellbar ist.
30. Betätiger nach Anspruch 29, daß die Stellschrauben (16) von der
Schlüsselseite her verstellbar sind.
31. Betätiger für einen Sicherheitsschalter (1), der mit wenigstens einer
Einführöffnung (2) für den Betätiger versehen ist, mit einem an einem bezüglich
seiner Offen- bzw. Schließstellung zu überwachenden Teil (7) befestigten Halter
(5), der einen einen Fuß ((25) aufweisenden, beweglich gehaltenen Schlüssel (3)
trägt und an der dem Schlüssel zugekehrten Seite eine Frontplatte (10) mit einer
Öffnung (9) sowie mit einer im Halter (5) verdrehbaren Lagerung für den Fuß (25)
versehen ist, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 30, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lagerung ein Kugelsegment (21) umfaßt, das mit seiner
Kugelfläche (21') formschlüssig gegen den Rand der Öffnung (9), gegenüber
dieser drehbar und schwenkbar angeordnet, durch Druckfedern (14) vorgespannt
ist, deren Hub über von der Frontplatte (10) her zugänglichen Stellschrauben (16)
einstellbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000118280 DE10018280C2 (de) | 2000-04-13 | 2000-04-13 | Betätiger für einen Sicherheitsschalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000118280 DE10018280C2 (de) | 2000-04-13 | 2000-04-13 | Betätiger für einen Sicherheitsschalter |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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