DE10018280C2 - Betätiger für einen Sicherheitsschalter - Google Patents

Betätiger für einen Sicherheitsschalter

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Description

Die Erfindung betrifft einen Betätiger für einen Sicherheitsschalter nach dem Oberbegriff der Ansprüche 1, 16 und 31.
Bei Sicherheitsschaltern zur Überwachung der Position von zwei relativ zueinander beweglichen Bauteilen einer Schutzeinrichtung bezüglich des Zugangs zu einer Maschine oder maschinellen Anlage, deren Abschaltung und Einschaltbarkeit über eine die Ausgangssignale der Sicherheitsschalter auswertenden Steuerung steuerbar ist, handelt es sich um Sicherheits-Bauteile, die nicht in einfacher Weise etwa durch ein einfaches Werkzeug und/oder eine einfache Manipulation überlistet werden können, um den geschlossenen Zustand der relativ zueinander beweglichen Bauteile vorzutäuschen, etwa um (unerlaubten und gefährdeten) Zugang zu einer laufenden Maschine zu bekommen. Derartige Sicherheitsschalter sind daher mit entsprechend komplizierten, schlüsseltragenden Betätigern betätigbar, die an einem der beiden relativ zueinander beweglichen Bauteile befestigt bei Erreichen der Schließposition der beiden zueinander beweglichen Bauteile in den zugehörigen, am anderen Bauteil befindlichen Sicherheitsschalter zu dessen Betätigung eingeführt werden.
Ein derartiger Betätiger weist gemäß DE 198 10 735 A1 einen Schlüssel auf, der mittels eines Halters an einer hinsichtlich Offen- und Schließstellung zu überwachenden Abdeckung, Tür, Klappe od. dgl. angelenktem und damit verschwenkbaren Verschließelement befestigt wird. Der Betätiger besitzt einen Fuß, über den der Schlüssel beweglich vom Halter aufgenommen wird, wobei der Fuß zwischen Lagern verdrehbar und in einer Ebene verschiebar aufgenommen und in eine zentrale Position federvorgespannt ist. Hierdurch lassen sich bestimmte Toleranzen, die bei der Montage des Sicherheitsschalters und seines Betätigers an verschiedenen Teilen oder zwischen diesen Teilen auftreten, ausgleichen. Hierbei ist jedoch keine Bewegung des Schlüssels in Richtung auf den Halter oder ein Schwenken des Schlüssel bezüglich einer Längsebene des Schlüssels möglich, so daß entsprechende Toleranzen nicht ausgleichbar sind.
Aus DE 44 32 862 C1 ist ein Betätiger für einen Sicherheitsschalter bekannt, der zwar ein Kippen des Schlüssels als auch ein Schwenken des Schlüssels, d. h. ein Schwenken in zwei zueinander senkrechten Richtungen ermöglicht, jedoch kann der Schlüssel nicht gedreht oder in einer Ebene im wesentlichen senkrecht zum Halter verschoben werden.
Aus DE 297 01 797 U1 ist ein Betätiger für einen Sicherheitsschalter mit einem Halter bekannt, in dem ein durch zwei Durchbrechungen des Halters geführter Betätigungsbügel beweglich gehalten ist. Der Betätigungbügel weist im Innern des Halters eine Kugel auf, die kopfseitig mit einer Halbkugelschale kraft- oder reibschlüssig verbunden ist, wobei die Halbkugelschale unterseitig mit einer Feder beaufschlagt wird, so daß die Halbkugelschale formschlüssig gegen einen halbkugelartigen, kopfseitigen Innenraumabschnitt des Halters gedrückt ist. Ein Schwenken und Drehen des Betätigerbügels ist hierdurch möglich, allerdings ist das Ausmaß dieser Bewegungsmöglichkeit aufgrund der Größe der Durchbrechungen im Halter beschränkt. Auch kann der Betätigungsbügel nicht in einer Ebene im wesentlichen senkrecht zum Halter verschoben werden.
Aus FR 26 55 187 A1 ist ein Betätiger für einen Sicherheitsschalter bekannt, der einen Halter umfaßt, der einen einen Fuß aufweisenden, beweglich gehaltenen Schlüssel trägt. Dabei ist der Fuß des Schlüssels in dem Halter gelagert, wobei die Lagerung eine kreuzschlittenartige Führung umfaßt. Dadurch kann der Schlüssel in einer Ebene im wesentlichen senkrecht zum Halter in zwei zueinander senkrechte Richtungen verschoben werden. Eine Verschwenkung des Schlüssels bezüglich des Halters ist nicht möglich. Der Halter kann in einer bestimmten, einstellbaren Winkelstellung angebracht werden. Eine Verdrehung des Schlüssels gegenüber dem Halter ist ebenfalls nicht vorgesehen, zumal der Schlüssel eine Nut aufweist, die in einer bestimmten Lage in einen Kanal des Sicherheitsschalters eingeführt werden soll.
Aus DE 295 10 071 U1 ist ein Betätiger für einen Sicherheitsschalter bekannt, bei dem ein Schlüssel in einer Raumrichtung verschwenkbar angeordnet ist, wobei die Verschwenkung gegen je eine, in der Raumrichtung an gegenüberliegenden Seiten am Schlüssel angeordnete Druckfedern erfolgt. Dabei ist der Grad der Verschwenkung über von außen zugängliche Stellschrauben einstellbar. Die Verschwenkung des Schlüssels kann dabei nur bezüglich einer Achse erfolgen, und eine Drehung des Schlüssels ist nicht möglich.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Betätiger nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zu schaffen, der bei möglichst einfacher Konstruktion bezüglich einer Längsebene des Schlüssels eine Bewegung des Schlüssels in Richtung des Halters und ein Verschwenken des Schlüssels zum Halter ermöglicht.
Diese Aufgabe wird entsprechend dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst.
Hierdurch kann sich der Betätiger um seine Mittellängsachse drehen, sich in Richtung seiner Mittellängsachse bewegen und hierzu in irgendeiner Richtung verschwenkt werden. Abgesehen davon ist hierbei dann einfach, zusätzlich eine Bewegung in einer Ebene senkrecht zu seiner Mittellängsachse vorzusehen, so daß sich dann insgesamt sechs Freiheitsgrade für die Bewegung des Betätigers ergeben.
Außerdem ist es Aufgabe der Erfindung, einen Betätiger nach dem Oberbegriff des Anspruchs 16 zu schaffen, dessen Schlüssel neben einer möglichen Bewegung in der Ebene seines Halters einen zusätzlichen Bewegungsfreiheitsgrad in Richtung auf seinen Halter aufweist.
Diese Aufgabe wird entsprechend dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 16 gelöst.
Zusätzlich ist es Aufgabe der Erfindung, einen Betätiger nach dem Oberbegriff des Anspruchs 31 zu schaffen, dessen Schlüssel in einfacher und ohne weiteres zugänglicher Weise hinsichtlich seiner Neigung zu seinem Halter einstellbar ist.
Diese Aufgabe wird entsprechend dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 31 gelöst.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung und den Unteransprüchen zu entnehmen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von in den beigefügten Abbildungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Sicherheitsschalter mit zugehörigem Betätiger.
Fig. 2 zeigt schematisiert und auseinandergezogen Teile einer Ausführungsform eines Betätigers.
Fig. 3 und 4 zeigen zwei um 90° versetzte Schnitte des Betätigers von Fig. 2.
Fig. 5 und 6 zeigen zwei um 90° versetzte Schnitte einer weiteren Ausführungsform eines Betätigers.
Der in Fig. 1 dargestellte Sicherheitsschalter 1 besitzt mehrere in diesem Fall schlitzförmige Einführöffnungen 2 für einen in den dargestellten Ausführungsbeispielen flachen, ebenen Schlüssel 3 eines Betätigers 4, wobei der eine Mittellängsachse 3' aufweisende Schlüssel 3 beweglich von einem Halter 5 gehalten wird. Der Betätiger 4 ist an einem um eine Achse 6 schwenkbaren Verschließelement 7 etwa in Form einer Klappe, Deckel, Tür od. dgl. befestigt, während der Sicherheitsschalter 1 an einem gegenüber dem Verschließelement 7 feststehenden, eine durch das Verschließelement zu verschließende Öffnung aufweisenden Teil 8, an dem das Verschließelement 7 angelenkt ist, befestigt ist. Durch Öffnen oder Schließen des Verschließelements 7 wird der Schlüssel 3 aus der Einführöffnung 2 herausgezogen bzw. in diese eingeführt, wodurch der Sicherheitsschalter 1 betätigt wird. Infolge der verschiedenen Einführöffnungen 2 können der Sicherheitsschalter 1 und der Betätiger 4 in unterschiedlichen Positionen zueinander angeordnet werden. Die Einführöffnungen 2 können Einführschrägen für den Betätiger 4 aufweisen.
Der Halter 5 umfaßt ein durch eine deckelartige, eine Öffnung 9 aufweisende Frontplatte 10 (nur in Fig. 5, 6 dargestellt) verschließbares, quaderförmiges Gehäuse 11. Das Gehäuse 11 ist mittels vier an seinen Ecken angeordneten Schrauben 12 an dem Verschließelement 7 befestigbar, wobei die Schrauben 12 zugleich vorzugsweise zum Einklemmen der Frontplatte 10 zwischen dem Gehäuse 11 und ihren Köpfen dienen. Vom Boden 11' des Gehäuse 11 erstrecken sich in den Ecken angeordnete, mit einer Durchgangslochung versehene Zapfen 13 in Richtung zur Frontplatte 10 und dienen zur Aufnahme und Halterung der Schrauben 12. Jedoch kann die Frontplatte 10 auch mit separaten Schrauben am Gehäuse 11 befestigt werden.
An einer Seite des Gehäuses 11 ist etwa mittig zwischen benachbarten Zapfen 13 ein zusätzlicher Zapfen 13' mit einer mit Innengewinde versehenen Bohrung 13a für eine Halteschraube 15 vorgesehen.
Druckfedern 14 (im dargestellten Ausführungsbeispiel drei) stützen eine Stützplatte 17 gegenüber dem Boden 11' ab, wobei die Stützplatte 17 im Bereich über den Druckfedern 14 jeweils eine Öffnung 18 aufweist. Die Öffnungen 18, die die Stellschrauben 16 aufnehmen, sind im Bereich von quadratischen Einsenkungen 19 angeordnet, die jeweils eine Vierkantmutter 20 für die Stellschrauben 16 aufnehmen, so daß die Stützplatte 17 im wesentlichen in ihrer Position gegenüber dem Gehäuse 11 abgesehen von ihrer Schräglage festgelegt ist. Dementsprechend ist soviel Spiel zu den Schäften der Stellschrauben 16 bzw. zu einem weiteren, keine Bohrung aufweisenden und von einer der Druckfedern 14 umgebenen Zapfen 13" vorgesehen, daß die Stützplatte 17 in einem vorbestimmten Ausmaß eine Schräglage in bezug auf das Gehäuse 11 einnehmen kann.
Über die beiden Stellschrauben 16 läßt sich eine eventuelle vorbestimmte Schräglage der Stützplatte 17 einstellen, indem die Höhe der Stützplatte 17 gegenüber dem Boden 11' durch Drehen der Stellschrauben 16 und damit der Abstand der Vierkantmuttern 20 vom Boden 11' verstellt wird. Die Stellschrauben 16 besitzen hierzu am freien Ende ihres Schaftes Zapfen 16', die von entsprechenden Löchern (nicht dargestellt) im Boden 11' aufgenommen werden. Da die Stellschrauben 16 von der als Gegenlager zur Kompensierung der Druckfederkräfte dienenden Frontplatte 10 her zugänglich und verstellbar (sowie von letzterer gegen Herausdrücken gehalten) sind, kann diese Justierung nicht durch eine eventuell vorhandene Wand od. dgl. behindert werden, wie es bei einer Justierung von der Seite her der Fall sein könnte. Die Druckfeder 14 mit dem Zapfen 13" wirkt als "Festpunkt", während die Einstellung der Winkellage der Stützplatte 17 in Längs- und Querrichtung des Gehäuses 11 über die beiden Stellschrauben 16 zusammen mit den übrigen Druckfedern 14 erfolgt.
Die Stützplatte 17 besitzt eine im wesentlichen ovale Ausnehmung 17' und trägt ein großes Kugelsegment 21, das mehrere seitliche Fortsätze 22 aufweist, mit denen das Kugelsegment 21 auf der Stützplatte 17 aufliegt. Das Kugelsegment 21 steht mit seiner Kugelfläche 21' mit dem Rand der Öffnung 9 in Eingriff, der vorzugsweise entsprechend abgeschrägt ist und mit der Kugelfläche 21' eine Kugel/Pfannen-Paarung bildet, wobei das Kugelsegment 21 über die Druckfedern 14 und die Stützplatte 17 gegen den Rand der Öffnung 9 gedrückt wird.
Ferner weist das Kugelsegment 21 unterseitig eine Gleitführung 23 für eine Führungsplatte 24 auf. Die Führungsplatte 24 trägt den Schlüssel 3, dessen Fuß 25, der seitliche, sich gegenüberliegende Ausnehmungen 25' besitzt, in eine entsprechende Ausnehmung 26 der Führungsplatte 24 eingesetzt und dort mittels einer im wesentlichen U-förmigen Klammer 27, die mit den Ausnehmungen 25' und entsprechenden Nuten in der Führungsplatte 24 in Eingriff steht, gehalten ist, so daß der Schlüssel 3 mit der Führungsplatte 24 fest verbunden ist. - Anstelle der Klammer 27 können auch Klemmstifte od. dgl. verwendet werden, um den Fuß 25 mit der Führungsplatte 24 fest zu verbinden.
Das Kugelsegment 21 besitzt eine im dargestellten Fall im wesentlichen rechteckige Öffnung 28 für den Durchtritt des Schlüssels 3 mit entsprechendem Spiel, so daß sich der Schlüssel 3 und die Führungsplatte 24 gegenüber dem Kugelsegment 21 nach allen Seiten bewegen können.
Die Führungsplatte 24 besitzt unterseitig eine im Schnitt im wesentlichen halbkreisförmige Nut 29, die ein kleines, etwa halbkugeliges Kugelsegment 30 verschiebbar aufnimmt. Die Nut 29 verläuft im wesentlichen senkrecht zur Gleitführung 23, so daß eine kreuzschlittenartige Führung gebildet wird. Das Kugelsegment 30 bildet somit zusammen mit der Nut 29 eine weitere Kugel/Pfannen-Paarung. Auf diese Weise ist die gesamte Einheit bestehend aus großem Kugelsegment 21, Stützplatte 17 und Führungsplatte 24 auf dem kleinen Kugelsegment 30 in jeder Richtung drehbar angeordnet.
Das Kugelsegment 30 weist unterseitig mindestens einen Fortsatz 31 auf, der formschlüssig mit einer sich auf dem Boden 11' des Gehäuses 11 abstützenden, mittig angeordneten Spiralfeder 32 in Eingriff steht. Die Spiralfeder 32 dient dazu, gegen eine Verdrehung des Schlüssels 3 im wesentlichen um dessen Mittellängsachse 3' eine entsprechende Rückstellkraft aufzubringen. Außerdem hält die räumliche Spiralfeder 32 das Kugelsegment 30 in Eingriff mit der Führungsplatte 24 und diese in Eingriff mit dem Kugelsegment 21 und folgt dessen Bewegung, wenn der Schlüssel 3 in das Gehäuse 11 gegen die Kraft der Druckfedern 14 (und der Spiralfeder 32) eingedrückt wird.
Das Kugelsegment 30 besitzt in Richtuni der Nut 29 sich erstreckend an jeder Seite eine Nase 33, die als Mitnehmer für die Führungsplatte 24 bei der Rückstellung durch die Spiralfeder 32 nach einer Verdrehung des Schlüssels 3 dienen.
Wie in den Fig. 5 und 6 dargestellt, kann die Führungsplatte 24 auch unterseitig mit einer Kugelfläche 34 versehen sein, die mit einem Pfannenelement 35 zusammenwirkt, um so die weitere Kugel/Pfannen-Paarung zu bilden.
Bei den dargestellten Ausführungsformen ist es zweckmäßig, da die Frontplatte 10 vor der Montage nicht fest mit dem Gehäuse 11 verbunden ist, die zusätzliche, von dem Zapfen 13' des Gehäuses 11 aufgenommene Halteschraube 15 (Fig. 2) beispielsweise zwischen zwei der Schrauben 12 vorzusehen, deren Kopf an der Außenseite des benachbarten Fortsatzes 22 des Kugelsegments 21 angreift und damit die Bauteile zusammenhält.
Der Schlüssel 3 kann irgendeine für den zugehörigen Sicherheitsschalter 1 geeignete Form besitzen, wie sie beispielsweise hier oder in DE 198 10 735 A1 oder in DE 44 32 862 C1 dargestellt ist.
Vorzugsweise ist der Schlüssel 3 mit seiner Mittellängsachse 3' in seiner Ausgangsstellung nicht senkrecht zur Frontplatte 10 angeordnet, sondern in einer oder zwei zueinander senkrechten Richtungen zu dieser "Nullage" um einen kleinen Winkel von beispielsweise bis zu 12° verschwenkt. Dieser kann in der in Fig. 3 bzw. 5 gezeigten Darstellung kleiner als 1° und in der in Fig. 4 bzw. 6 dargestellten Stellung beispielsweise etwa 6° mit beispielsweise eine Maximalauslenkung von etwa 12° (Fig. 6) betragen.

Claims (31)

1. Betätiger für einen Sicherheitsschalter (1), der mit wenigstens einer Einführöffnung (2) für den Betätiger versehen ist, mit einem an einem bezüglich seiner Offen- bzw. Schließstellung zu überwachenden Teil (7) befestigbaren Halter (5), der einen einen Fuß (25) aufweisenden, beweglich gehaltenen Schlüssel (3) trägt und an der dem Schlüssel (3) zugekehrten Seite eine Frontplatte (10) mit einer Öffnung (9) sowie mit einer gegenüber dem Halter (5) verdrehbaren Lagerung für den Fuß (25) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung ein Kugelsegment (21) umfaßt, das mit seiner Kugelfläche (21') formschlüssig gegen den Rand der Öffnung (9), gegenüber dieser drehbar und schwenkbar angeordnet, druckfedervorgespannt ist und über eine weitere, beweglich zum Kugelsegment (21) angeordnete Kugel/Pfannen-Paarung (29, 30; 34, 35) im Halter (5) gelagert ist, wobei die Lagerung über eine Spiralfeder (32) in eine Ausgangsstellung bezüglich Verdrehung vorgespannt ist.
2. Betätiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kugelsegment (21) und die weitere Kugel/Pfannen-Paarung (29, 30; 34, 35) eine kreuzschlittenartige Führung für den Schlüssel (3) bilden.
3. Betätiger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kugelsegment (21) mit einer Öffnung (28) für den Durchtritt des Schlüssels (3) mit vorbestimmtem Spiel versehen und der Schlüssel (3) mit der weiteren Kugel/Pfannen-Paarung (29, 30; 34, 35) gegenüber dem Kugelsegment (21) in einer Kugelschnittebene der das Kugelsegment (21) bildenden Kugel verschiebbar ist.
4. Betätiger nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Kugel/Pfannen-Paarung (29, 30; 34, 35) über eine Gleitführung (23) gegenüber dem Kugelsegment (21) geführt ist.
5. Betätiger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Kugel/Pfannen-Paarung (29, 30; 34, 35) eine Führungsplatte (24) umfaßt.
6. Betätiger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsplatte (24) gegenüber dem Kugelsegment (21) gleitgeführt ist.
7. Betätiger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Kugelsegment (30; 34) und die Pfanne (29; 35) der weiteren Kugel/Pfannen-Paarung (29, 30; 34, 35) in einer Richtung relativ zueinander verschiebbar sind.
8. Betätiger nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiralfeder (32) an dem Kugelsegment (30) oder der Pfanne (35) der weiteren Kugel/Pfannen-Paarung (29, 30; 34, 35) angreift.
9. Betätiger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Kugelsegment (30) oder die Pfanne (35) unterseitig formschlüssig mit der Spiralfeder (32) in Eingriff steht.
10. Betätiger nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Fuß (25) mit der Führungsplatte (24) über ein Befestigungselement (27) fest verbunden ist.
11. Betätiger nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement (27) eine im wesentlichen U-förmige Klammer ist, die in seitliche gegenüberliegende Ausnehmungen (25') am Fuß (25) eingreift.
12. Betätiger nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Kugelsegment (21) auf einer beweglichen Stützplatte (17) verschiebbar angeordnet ist, die eine Ausnehmung (17') zur beweglichen Aufnahme des Schlüssels (3) aufweist.
13. Betätiger nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Kugelsegment (21) über mehrere, insbesondere drei, in Richtung zur Frontplatte (10) wirkende Druckfedern (14) vorgespannt ist.
14. Betätiger nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der maximale Hub von wenigstens zwei der Druckfedern (14) über Stellschrauben (16) einstellbar ist.
15. Betätiger nach Anspruch 14, daß die Stellschrauben (16) von der Schlüsselseite her verstellbar sind.
16. Betätiger für einen Sicherheitsschalter (1), der mit wenigstens einer Einführöffnung (2) für den Betätiger versehen ist, mit einem an einem bezüglich seiner Offen- bzw. Schließstellung zu überwachenden Teil (7) befestigbaren Halter (5), der einen einen Fuß (25) aufweisenden, beweglich gehaltenen Schlüssel (3) trägt und an der dem Schlüssel (3) zugekehrten Seite eine Frontplatte (10) mit einer Öffnung (9) sowie mit einer im Halter (5) verdrehbaren Lagerung für den Fuß (25) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung eine kreuzschlittenartige Führung (23, 29) umfaßt, die mit einem durch eine Spiralfeder (32) in eine Ausgangsstellung bezüglich Verdrehung vorgespannten Element (29, 34) eine Kugel/Pfannen-Paarung (29, 30; 34, 35) bildet.
17. Betätiger nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung ein Kugelsegment (21) umfaßt, das mit seiner Kugelfläche (21') formschlüssig gegen den Rand der Öffnung (9), gegenüber dieser drehbar und schwenkbar angeordnet, druckfedervorgespannt ist und über die beweglich zum Kugelsegment (21) angeordnete Kugel/Pfannen-Paarung (29, 30; 34, 35) im Halter (5) gelagert ist.
18. Betätiger nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Kugelsegment (21) mit einer Öffnung (28) für den Durchtritt des Schlüssels (3) mit vorbestimmtem Spiel versehen und der Schlüssel (3) mit der Kugel/Pfannen- Paarung (29, 30; 34, 35) gegenüber dem Kugelsegment (21) in einer Kugelschnittebene der das Kugelsegment (21) bildenden Kugel verschiebbar ist.
19. Betätiger nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel/Pfannen-Paarung (29, 30; 34, 35) über eine Gleitführung (23) gegenüber dem Kugelsegment (21) geführt ist.
20. Betätiger nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die kreuzschlittenartige Führung (23, 29) eine Führungsplatte (24) umfaßt.
21. Betätiger nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsplatte (24) gegenüber dem Kugelsegment (21) gleitgeführt ist.
22. Betätiger nach einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Kugelsegment (30, 34) und die Pfanne (29, 35) der Kugel/Pfannen-Paarung (29, 30; 34, 35) in einer Richtung relativ zueinander verschiebbar sind.
23. Betätiger nach einem der Ansprüche 17 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiralfeder (32) an dem Kugelsegment (30) oder der Pfanne (35) der Kugel/Pfannen-Paarung (29, 30; 34, 35) angreift.
24. Betätiger nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das Kugelsegment (30) oder die Pfanne (35) unterseitig formschlüssig mit der Spiralfeder (32) in Eingriff steht.
25. Betätiger nach einem der Ansprüche 21 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Fuß (25) mit der Führungsplatte (24) über ein Befestigungselement (27) fest verbunden ist.
26. Betätiger nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement (27) eine im wesentlichen U-förmige Klammer ist, die in seitliche gegenüberliegende Ausnehmungen (25') am Fuß (25) eingreift.
27. Betätiger nach einem der Ansprüche 17 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß das Kugelsegment (21) auf einer beweglichen Stützplatte (17) verschiebbar angeordnet ist, die eine Ausnehmung (17') zur beweglichen Aufnahme des Schlüssels (3) aufweist.
28. Betätiger nach einem der Ansprüche 17 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß das Kugelsegment (21) über mehrere, insbesondere drei, in Richtung zur Frontplatte (10) wirkende Druckfedern (14) vorgespannt ist.
29. Betätiger nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß der maximale Hub von wenigstens zwei der Druckfedern (14) über Stellschrauben (16) einstellbar ist.
30. Betätiger nach Anspruch 29, daß die Stellschrauben (16) von der Schlüsselseite her verstellbar sind.
31. Betätiger für einen Sicherheitsschalter (1), der mit wenigstens einer Einführöffnung (2) für den Betätiger versehen ist, mit einem an einem bezüglich seiner Offen- bzw. Schließstellung zu überwachenden Teil (7) befestigten Halter (5), der einen einen Fuß ((25) aufweisenden, beweglich gehaltenen Schlüssel (3) trägt und an der dem Schlüssel zugekehrten Seite eine Frontplatte (10) mit einer Öffnung (9) sowie mit einer im Halter (5) verdrehbaren Lagerung für den Fuß (25) versehen ist, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung ein Kugelsegment (21) umfaßt, das mit seiner Kugelfläche (21') formschlüssig gegen den Rand der Öffnung (9), gegenüber dieser drehbar und schwenkbar angeordnet, durch Druckfedern (14) vorgespannt ist, deren Hub über von der Frontplatte (10) her zugänglichen Stellschrauben (16) einstellbar ist.
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