DE1001877B - Vorrichtung zum Herstellen von Vertiefungen, Schlitzen, Sacknuten oder aehnlichen Aussparungen in Werkstuecken, insbesondere von Ausnehmungen in Lagerkaefigen - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Vertiefungen, Schlitzen, Sacknuten oder aehnlichen Aussparungen in Werkstuecken, insbesondere von Ausnehmungen in Lagerkaefigen

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DE1001877B
DE1001877B DEH13394A DEH0013394A DE1001877B DE 1001877 B DE1001877 B DE 1001877B DE H13394 A DEH13394 A DE H13394A DE H0013394 A DEH0013394 A DE H0013394A DE 1001877 B DE1001877 B DE 1001877B
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    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F5/00Slotted or mortised work
    • B27F5/02Slotting or mortising machines tools therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
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Description

  • Vorrichtung zum Herstellen von Vertiefungen, Schlitzen, Sacknuten oder ähnlichen Aussparungen in Werkstücken, Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von Vertiefungen, Schlitzen, Sacknuten oder ähnlichen Aussparungen in Werkstücken, insbesondere von zur Aufnahme von Wälzkörpern dienenden Ausnehmungen in Lagerkäfigen.
  • Es sind bereits Verfahren und Vorrichtungen bekanntgeworden, um beispielsweise eckige Schlitze aus einem plattenförmigen oder gewölbten Material herausarbeiten zu können. Man bohrte zunächst eine Reihe von zweckmäßig sich überschneidenden zylindrischen Löchern und fräste sodann mit einem Fingerfräser die Seitenflächen des Schlitzes glatt, wobei jedoch an den beiden Enden des Schlitzes dem Fräserdurchmesser entsprechende Abrundungen verblieben. Schließlich räumte man die Schlitze mit besonderen eckigen Räumnadeln auf das endgültige Maß aus, wobei infolge der erforderlichen größeren Materialabnahme an den herzustellenden Ecken und infolge der oft eng begrenzten Räumtiefe meist eine Reihe von Räumnadeln geringen Räumhubes nacheinander verwendet werden mußten.
  • Die Aussparungen lassen sich auch nach dem bekannten Langlochfräsverfahren herstellen, wobei die endgültige eckige Form derselben dann noch durch nachträgliches Räumen erzeugt wird.
  • Eine andere bekannte Vorrichtung bedient sich eines Spezialbohrers mit geraden Schneidkanten, der von einer besonderen beweglichen Antriebsvorrichtung derart geführt ist, daß während seiner Drehung die bearbeitende Schneidkante zunehmend in der herauszuarbeitende Ecke hineingeführt wird, während der Bohrer rechtzeitig wieder so weit zurückgezogen wird, daß die nachfolgende Schneidkante die Seitenfläche des Schlitzes unbearbeitet läßt, um danach mit einem neuen Vorschub des Bohrers für sich in die Ecke geführt zu werden.
  • Die Erfindung geht von einer anderen bekannten Vorrichtung aus, bei der die Herstellung der Vertiefungen, Sacknuten od. dgl. mit einem Werkzeug erfolgt, dessen in einem Werkzeughalter befestigter Schaft an seinem freien, einen Schneidkopf bildenden Ende die längs eines Kreisbogens angeordneten und über einen Teil des Umfanges sich erstreckenden, fräserzahnartigen Schneiden aufweist. Der Werkzeughalter ist hierbei um eine senkrecht zur Vorschubrichtung und Längsrichtung der Ausnehmung verlaufende, die Mittelachse des Schneidkopfes bildende Schwenkachse durch eine einen verstellbaren Kurbel-oder Exzentertrieb aufweisende Schwenkvorrichtung periodisch in wechselnden Richtungen drehbar, und das Schneidwerkzeug oder das Werkstück wird parallel zur Mittellage des Schaftes in bezug auf dessen Schwenklagen schrittweise vorgeschoben.
  • Der zweck der Erfindung ist, eine derartige Vorrichtung zu verbessern. Sie besteht darin, daß die Schwenkachse des Schneidkopfes des Schneidwerkzeuges während der Schwenkbewegung auf einer in sich geschlossenen Kurvenbahn zusätzlich geführt ist und die Kurvenbahn symmetrisch zur Mittellage des Schaftes liegt. Der Werkzeughalter kann hierbei die Pleuelstange des Kurbel- oder Exzenterantriebes bilden, an deren freiem Ende der Schaft des Schneidwerkzeuges befestigt ist, wobei zwischen dem Schneidwerkzeug und dem Kurbel- oder Exzenterantrieb eine in einem Gestell drehbar gelagerte Kulisse als Führung für die Pleuelstange angeordnet ist. Ist der Werkzeughalter an einem um die Schwenkachse des Schneidkopfes verschwenkbaren Kurbelarm befestigt, dessen Schwenkwelle in einem Gehäuse gelagert ist, dann kann die Schwenkwelle in einer Büchse exzentrisch gelagert werden, die um ihre fest liegende Längsachse in derselben Drehrichtung ständig angetrieben wird.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in den beiden soeben geschilderten Ausführungsformen wiedergegeben. Die Bewegungsrichtung von bewegten Teilen ist durch Pfeile gekennzeichnet. Es zeigt Abb. 1 die Vorrichtung nach dem ersten Beispiel in einer Seitenansicht und einem teilweisen Schnitt nach der Linie I-1 der Abb. 2, Abb. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Abb. 1, Abb.3 ein in vergrößertem Maßstab dargestelltes Werkzeug nach der Erfindung in Draufsicht; Abb. 4 die Vorrichtung nach dem zweiten Beispiel in einem Längsschnitt nach der Linie IV-IV,der Abb. 5, Abb. 5 eine Seitenansicht in Richtung V auf die Vorrichtung nach Abb. 4.
  • In den Abb. 1 bis 3 ist 1 ein Schneidwerkzeug mit einer etwa halbkreisförmig entsprechend dem Radius r abgerundeten Stirnseite, die an der Rundung mit etwa einem Fräser entsprechenden Schneiden 2 versehen ist. Die Schneiden erstrecken sich von der kreisbogenförmigen Abrundung aus an beiden Seitenflächen 3 der Stirnseite noch ein geringes Stück radial nach innen, wobei der übrige Teil der Seitenflächen gegenüber den Schneiden etwas zurücktritt. Das Schneidwerkzeug 1 ist mit seinem Schaft 4 in einen Werkzeughalter 5 eingespannt, der über das Schaftende nach hinten verlängert und mit seinem dortigen Ende 6 auf einem Exzenter 7 einer Antriebswelle 8 gelagert ist. Auf der Seite des Schaftes ist der Werkzeughalter als Gleitstück 9 ausgebildet und in einer drehbaren Kulisse 10 gleitend gelagert. Sowohl die Antriebswelle 8 als auch die Kulisse 10 sind in einem Tragbock 11 parallel zueinander gelagert, die Antriebswelle über zwei kräftige Kugellager 12 und die weniger beanspruchte Kulisse 10 mittels eines einfachen drehbaren Bolzens 13, der gegen eine axiale Verschiebung durch zwei Gegenmuttern 14 gesichert ist. Der Werkzeughalter ist durch die Kulisse und einen auf der Kulisse befestigten Deckel 15 geführt. Mit 16 ist ein von der Vorrichtung mit Aussparungen zu versehender Rollenlagerkäfig bezeichnet, der strichpunktiert dargestellt ist und an dem verschiedene Aussparungen durch ebenfalls strichpunktierte Konturen 17 angedeutet sind. Wie aus den Abb. 1 und 2 zu ersehen ist, ist die Lage der Vorrichtung zum Werkstück derart, daß die Bewegung des Werkzeuges innerhalb der durch die Breite der herzustellenden Aussparung gegebenen Ebenen erfolgt.
  • Wird die Vorrichtung durch Drehen der Antriebswelle 8 in Pfeilrichtung in Bewegung gesetzt, so macht die Stirnseite des Schneidwerkzeuges 1 eine der Kurvenbahn k folgende Bewegung, und es ist offensichtlich, daß bei einer Bearbeitung die Schneiden 2 das Werkstück 16 stets in einem günstigen Schneidwinkel angreifen, wobei die erzeugte Höhe h der Aussparung um einen der Höhe der Kurvenbahn k entsprechenden Betrag größer als die Höhe h' der Werkzeugstirnseite ist. Außerdem ist ersichtlich, daß das Werkzeug außer einer in einer Richtung H auf das Werkstück zu- und von demselben wegführenden Hauptbewegung gemeinsam mit dem Werkzeughalter 5 eine Schwenkbewegung um die Achse A des Bolzens 13 ausführt, wobei sämtliche Bewegungen des Werkzeuges innerhalb der durch die Breite der herzustellenden Aussparung gegebenen Ebenen erfolgen.
  • Wie weiterhin aus den Abb. 1 und 2 zu ersehen ist, kann durch die Wahl der Exzentrizität e und des Abstandes a die Größe und Form der Kurvenbahn k weitgehend bestimmt werden, so daß mit entsprechend abgewandelten Vorrichtungen die verschiedensten Bearbeitungsformen, z. B. verschiedene Kurvenhöhen und Kurventiefen, erzeugt werden können. Das erfindungsgemäße Verfahren könnte auch mit einer Vorrichtung durchgeführt werden, bei der das Schneidwerkzeug an der dem Gleitstück gegenüberliegenden Seite, d. h. an dem Ende 6 des Werkzeughalters 5 angeordnet ist, wobei dieser entsprechend auszubilden wäre und das Werkstück sich an der entsprechenden Seite befinden müßte.
  • In den Abb. 4 und 5 ist das Schneidwerkzeug 1 in einem Werkzeughalter 18 eingespannt, der in einem Abstand b vom Werkzeug in eine Schwenkwelle 19 übergeht, deren Mittelachse senkrecht zur Werkzeugbewegungsebene in Richtung der Schwenkachse B (vgl. Abb. 3) der stirnseitigen Werkzeugabrundung verläuft. Die Schwenkwelle 19 ist in einer exzentrischen Büchse 21 gelagert, welche ihrerseits über zwei Wälzlager 22 in einem Tragbock 23 der Vorrichtung gelagert ist. Die Mittenverlagerung ei der Schwenkwelle gegenüber der Drehachse der Büchse 21 ist etwa halb so groß wie der Radius r der Abrundung der Werkzeugstirnseite. Die Büchse 21 ragt jenseits des Werkzeughalters 18 aus dem Tragbock 23 heraus und wird dort durch ein auf ihm befestigtes Zahnrad 24 von einem gleich großen Antriebszahnrad 25 aus angetrieben, dessen Antriebswelle 26 durch zwei Wälzlager 27 in dem genannten Tragbock 23 gelagert ist. Die Schwenkwelle 19 ragt an der Seite des Zahnrades 24 noch aus der Büchse 21 heraus, und an seinem dortigen freien Ende ist ein Schwenkhebel 29 befestigt, in dessen Längsschlitz 30 ein als Kurbelzapfen 31 ausgebildeter Exzenter der Antriebswelle 26 eingreift. Infolge einer in diesem Ausführungsbeispiel gewählten größeren Exzentrizität ist dieser Kurbelzapfen nicht unmittelbar auf der Antriebswelle, sondern auf dem von derselben angetriebenen Antriebszahnrad 25 befestigt und trägt gegenüber den Schlitzwandungen des Schwenkhebels 29 noch ein Kugellager 32. Die Schwenkwelle 19 ist schließlich gegenüber der Büchse 21 noch durch je ein Längskugellager 33 und 34 axial abgestützt. Das Zahnrad 24 und das Antriebszahnrad 25 greifen in dem Ausführungsbeispiel derart ineinander, daß beide Exzenter (Schwenkwelle 19 und Kurbelzapfen 31) zu ihren Drehachsen stets eine gleiche Winkelstellung einnehmen.
  • Wird die Vorrichtung beispielsweise von der Antriebswelle 26 aus durch deren Drehung in Pfeilrichtung angetrieben, so erfährt die Schwenkwelle 19 und damit das Schneidwerkzeug 1 sowohl eine der Mittenverlagerung ei entsprechende ständige Kreisbewegung, durch welche das Schneidwerkzeug zum Werkstück hin- und von demselben wieder weggeführt wird, als auch eine Schwenkbewegung von etwa 45° durch den Kurbelzapfen 31, wobei die Bearbeitung des Werkstückes (vgl. Abb. 1 und 2) im vorliegenden Beispiel gerade bei der in den Abb. 4 und 5 gezeigten vorderen Stellung beider Exzenter (Büchse 21 und Kurbelzapfen 31) erfolgt. Für eine stetige Bearbeitung des Werkstückes ist noch erforderlich, daß nach jedem Bewegungszyklus des Schneidwerkzeuges die ganze Vorrichtung dem Werkstück durch Vorschub näher gebracht wird. Das kann entweder durch Bewegung des Werkstückes gegen das Schneidwerkzeug oder auch durch die Bewegung der Vorrichtung mitsamt dem Schneidwerkzeug gegen das Werkstück erfolgen. In den Abb. 4 und 5 ist ein der letztgenannten Ausführung entsprechender Vorschub für die dort gezeigte Vorrichtung mit dargestellt. Dort befindet sich auf der Antriebswelle 26 noch ein weiterer Exzenter 35 mit einem Hebel 36. Parallel zur Antriebswelle befindet sich hinter derselben eine Vorschubwelle 37, auf der ein Vorschubhebel 38 befestigt ist. Dieser Hebel 38 ist an seinem Ende mit einem Schlitz 39 versehen, in welchen das Ende des Hebels 36 mittels eines Bolzens 40 einstellbar angelenkt ist. Auf der Welle 37 ist weiterhin frei beweglich eine Kurvenscheibe 41 angeordnet, deren Kurve einer logarithmischen Spirale entspricht, wobei der Gesamthub der Kurvenscheibe während einer Umdrehung mindestens dem Gesamtvorschub der Vorrichtung vom Beginn des Bearbeitungsvorganges bis zur Fertigstellung eines Schlitzes entspricht. Diese Kurvenscheibe stützt sich hinten gegen einen an einer feststehenden Konsole 42 befindlichen Anschlag 43 ab. Die Kurvenscheibe 41 ist mit dem Hebel 38 über einen Freilauf 44 gekuppelt, der von den durch den Exzenter 35 hervorgerufenen hin- und hergehenden Bewegungen des Hebels 38 nur jeweils die Bewegungen in einer Richtung auf die Kurvenscheibe 41 überträgt, wobei die Kurvenscheibe im Sinne eines zunehmenden Hubes gegenüber dem Anschlag 43 gedreht wird. Da die Vorschubbewegung nur während eines Bruchteils einer Umdrehung der Antriebswelle 26 erfolgt, kann sie durch eine geeignete Lage des Exzenters 35 in bezug auf die Bewegungszyklen des Schneidwerkzeuges leicht so gelegt werden, daß der Vorschub der Vorrichtung nur dann erfolgt, wenn das Schneidwerkzeug sich nicht im Eingriff befindet. Damit sich die Kurvenscheibe 41 und damit die ganze Antriebsvorrichtung nicht von selbst von dem Anschlag 43 gegen das Werkstück bewegen kann, ist noch eine Schraubenfeder 45 vorgesehen, mit der die ganze Vorrichtung nach hinten gegen den Anschlag 43 gespannt ist. Diese Schraubenfeder bewirkt schließlich auch, daß nach Herstellung jedes Schlitzes die Vorrichtung selbsttätig wieder in ihre Ausgangslage zurückgeführt wird.
  • Bei einer beispielsweise um eine Schwenkwelle 19 erfolgenden Schwenkbewegung der Werkzeugspitze ist es nicht erforderlich, daß die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des Schneidwerkzeuges gleichzeitig, z. B. durch eine überlagerte Kreisbewegung, erfolgt. Wird z. B. die am Werkzeughalter befestigte Schwenkwelle nicht in einer exzentrischen Büchse, sondern in einem Schlitten gelagert, mit welchem er in Richtung auf das Schneidwerkzeug zu und von demselben wieder weg verschiebbar ist, so erfolgt die Schwenkung des Schneidwerkzeuges nur um die Achse der Schwenkwelle. Hierbei könnte die hin- und hergehende Bewegung des Schlittens so erfolgen, daß-z. B. bei einem Schlittenantrieb durch einen Exzenter der Antriebswelle, der in einem senkrecht zur Bewegungsrichtung verlaufenden Schlitz des Schlittens geführt ist - die Schwenkachse während des Schwenkens des Schneidwerkzeuges mit dem Schneidwerkzeug und dem Schlitten auf das Werkstück zu- und von demselben wegbewegt wird, oder auch so - z. B. bei einem Krümmungsradius der vorderen (dem Werkzeug zugekehrten) Seite des Schlitzes, der etwa gleich dem Radius des die Exzenterbewegung umschließenden Kreises ist --, daß mindestens während der vorderen (beim Werkstück erfolgenden) Schwenkbewegung des Schneidwerkzeuges die Schwenkachse praktisch keine Bewegung durchführt. Diese letztgenannte Ausführung ist in den Fällen zweckmäßig, wo auf eine genau kreisförmige Drehung des Schneidwerkzeuges am Werkstück besonderer Wert gelegt wird, während jedoch in den meisten Fällen die vorstehend ausführlich geschilderten anderen Arbeitsweisen die Betriebsbedingungen erfüllen.
  • Zur Anfertigung von Teilen mit mehreren Aussparungen ist es schließlich besonders zweckmäßig, auf ein entsprechendes Werkstück zugleich zwei z. B. gegenüberliegende Vorrichtungen oder auch mehrere gegebenenfalls rund um das Werkstück verteilte Vorrichtungen arbeiten zu lassen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPROCHE: 1. Vorrichtung zum Herstellen von Vertiefungen, Schlitzen, Sacknuten oder ähnlichen Aussparungen in Werkstücken, insbesondere von zur Aufnahme von Wälzkörpern dienenden Ausnehmungen in Lagerkäfigen, mit einem Schneidwerkzeug, dessen in einem Werkzeughalter befestigter Schaft an seinem freien, einen Schneidkopf bildenden Ende, die längs eines Kreisbogens angeordneten und über einen Teil des Umfanges sich erstreckenden, fräserzahnartigen Schneiden aufweist, und der Werkzeughalter um eine senkrecht zur Vorschubrichtung und Längsrichtung der Ausnehmung verlaufende, die Mittelachse des Schneidkopfes bildende Schwenkachse durch eine einen verstellbaren Kurbel- oder Exzentertrieb aufweisende Schwenkvorrichtung periodisch in wechselnden Richtungen drehbar ist und entweder das Schneidwerkzeug oder das Werkstück parallel zur Mittellage des Schaftes in bezug auf dessen Schwenklagen schrittweise vorgeschoben wird, dadurch gekennzeichnet, d:aß,die Schwenkachse (B) des Schneidkopfes des Schneidwerkzeuges (1) während der Schwenkbewegung auf einer in sich geschlossenen Kurvenbahn (k) zusätzlich geführt ist und die Kurvenbahn symmetrisch zur Mittellage des Schaftes (4) liegt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeughalter (5) die Pleuelstange des Kurbel- oder Exzenterantriebes bildet, an deren freiem Ende der Schaft (4) des Schneidwerkzeuges (1) befestigt ist und zwischen Schneidwerkzeug und Kurbel- oder Exzenterantrieb (7) eine in einem Gestell drehbar gelagerte Kulisse (10) als Führung für die Pleuelstange angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kulisse an dem einen Ende eines im Gestell drehbar gelagerten Bolzens (13) sitzt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der der Werkzeughalter an einem um die Schwenkachse des Schneidkopfes verschwenkbaren Kurbelarm befestigt ist, dessen Schwenkwelle in einem Gehäuse gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkwelle (19) in einer Büchse (21) exzentrisch gelagert ist, die um ihre fest liegende Längsachse in derselben Drehrichtung ständig angetrieben wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Schwenkwelle (19) und der über ein Zahnradpaar (25, 24) erfolgende Antrieb der Büchse (21) von einer gemeinsamen im Gehäuse (23) angeordneten Antriebswelle (26) abgenommen ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der in einem Längsschlitz (30) eines mit der Schwenkwelle (19) fest verbundenen Schwenkhebels (29) geführte Kurbelzapfen (31) des Kurbeltriebes in an sich bekannter Weise auf der Stirnseite des antreibenden Zahnrades (25) des Zahnradpaares angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 141838, 321448, 399 988, 526 180, 739 404, 869 722; französische Patentschrift Nr. 334 265; »Zeitschrift für wirtschaftliche Fertigung«, 50. Jahrgang, Heft 4/5, S. 5 und 12.
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