DE10023210A1 - Verfahren zur Positionierung von Untermessern an einer Einrichtung zum Längsteilen einer Materialbahn - Google Patents
Verfahren zur Positionierung von Untermessern an einer Einrichtung zum Längsteilen einer MaterialbahnInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Positionierung von Messern, insbesondere Untermessern an einer Einrichtung zum Längsteilen einer Materialbahn mit einer Meßeinrichtung und einer antreibbaren durch die ein Sensor an dem zu positionierenden Untermesser vorbei bewegt wird und hierbei von den Kanten des Untermessers nacheinander jeweils ein Signal erzeugt wird, wobei ausd er gegebenen Zuordnung der Bewegungsrichtung des Sensors zur Ausrichtung der Schneidkanten der Untermesser die vom Sensor ausgehenden Signale als "Schneidkante" und als "Konstruktionskante" in der Meßeinrichtung identifiziert werden, und über das Signal einer der Kanten, die in der Meßeinrichtung als "Meßkante" definiert ist, der tatsächliche Abstand der "Meßkante" zu einer Basismarke in der Meßeinrichtung erfaßt wird (IST-Abstand) und danach das zu positionierende Untermesser nach Eingriff der Verschiebeeinrichtung verschoben wird, bis der vorgegebene Abstand der "Meßkante" zur Basismarke (SOLL-Abstand) erreicht und der Eingriff wieder gelöst wird.
Description
An Einrichtungen zum Längsteilen einer Materialbahn mit ein
ander zugeordneten Obermessern und Untermessern, die mitein
ander im Eingriff stehen, sind auf einer entsprechenden Mes
serwelle oder an einem entsprechenden Untermesserbalken meh
rere Untermesser in Form von Tellermessern, Schneidringen
oder dergleichen angeordnet. Derartige Messer sind entweder
auf der Messerwelle verschieb- und festlegbar gehalten oder
aber über gesonderte Messerhalter auf einem Messerbalken ver
schieb- und festlegbar angeordnet. Je nach Konzeption der
Einrichtung müssen zumindest die Schneiden der Untermesser
von Zeit zu Zeit nachgeschliffen werden. Bei sogenannten Nut
messern, die auf einer Messerwelle gelagert sind, werden zum
Nachschleifen alle Untermesser von der Messerwelle abgenommen
und nach dem Schleifen wieder aufgeschoben. Bei Untermessern,
die an Messerhaltern angeordnet sind, werden die Untermesser
von den einzelnen Messerhaltern abgenommen und nach dem
Schleifen wieder mit dem Messerhalter verbunden, der in sei
ner gegebenen Position mit dem Untermesserbalken verbunden
bleibt. In beiden Fällen ist es erforderlich, die Untermesser
neu zu positionieren, da sich durch das Nachschleifen die La
ge der Schneidkante verändert hat.
Aus DE-U-29 50 9893 ist eine Positioniereinrichtung für Un
termesser bekannt, die eine Verschiebeeinrichtung aufweist,
an der eine die Untermesser über den Außenumfang umfassende
Greifvorrichtung für das jeweils zu verschiebende Untermesser
und zwei optische Laser zur Erfassung der Schneidkante ange
ordnet sind. Die Laser sind in Verschieberichtung in geringem
Abstand von etwa 0,1 mm zueinander angeordnet, um die Positi
on der Schneidkante durch ein "positives" Signal des einen
Lasers und ein "negatives" Signal des anderen Lasers zu er
fassen. Diese Anordnung ist sehr aufwendig und vermag nicht
eine "Schneidkante" von einer anderen Kante an den einzelnen
Untermessern zu unterscheiden.
Aus EP-A-0 770 460 ist es bekannt, jeweils zu positionierende
Messer mit einer Verschiebeeinrichtung über eine programmier
te Steuereinrichtung anzufahren, die jeweilige, zuerst über
einen induktiven Sensor erfaßte Kante des Messers über ein
Signal zu registrieren. Danach wird über die im Programm ge
speicherte Breite des Messers die Verschiebeeinrichtung auf
die vorgegebene geometrische Mitte des Messers verschoben und
danach die Mitnehmermittel aktiviert und das Messer auf die
von der Steuereinrichtung vorgegebene neue Position verscho
ben. Eine Korrektur in bezug auf einen Nachschliff und der
sich daraus ergebenden Änderung der Messerbreite ist nicht
möglich, da die Position der Schneidkante nicht erfaßt wird.
Aus EP-A-0 976 509 ist es bekannt, die tatsächliche Position
der Schneidkante zu einem Träger über einen ersten Sensor zu
erfassen und die Position des verfahrbaren Trägers gegenüber
einer Nullmarke über einen zweiten Sensor zu erfassen und
über eine entsprechende Steuereinrichtung diese beiden Werte
in einer Rechenoperation zu verknüpfen. Danach wird dann die
Verschiebeeinrichtung angesteuert. Eine derartige Anordnung
ist nicht nur aufwendig, sondern beinhaltet auch vielfältige
Ursachen für Meßfehler.
Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren zur Positionierung
von Messern, insbesondere von Untermessern an einer Einrich
tung zum Längsteilen einer Materialbahn der eingangs bezeich
neten Art, die eine mit dem jeweils zu positionierenden Un
termesser über Eingriffsmittel in Eingriff bringbare, mit ei
ner Meßeinrichtung in Verbindung stehende, mit einem steuer
baren Antrieb verbundene Verschiebeeinrichtung aufweist, das
erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet ist, daß mit der Ver
schiebeeinrichtung ein Sensor an dem zu positionierenden Un
termesser vorbei bewegt wird und hierbei von den Kanten des
Untermessers nacheinander jeweils ein Signal erzeugt wird,
daß aus der gegebenen Zuordnung der Bewegungsrichtung des
Sensors zur Ausrichtung der Schneidkanten der Untermesser die
vom Sensor ausgehenden Signale als "Schneidkante" und als
"Konstruktionskante" in der Meßeinrichtung identifiziert wer
den, daß über das Signal einer der Kanten, die in der Meßein
richtung als "Meßkante" definiert ist, vorzugsweise über das
Signal der "Schneidkante", der tatsächliche Abstand der "Meß
kante" zu einer Basismarke in der Meßeinrichtung erfaßt wird
(IST-Abstand) und danach das zu positionierende Untermesser
nach Eingriff der Verschiebeeinrichtung verschoben wird, bis
der vorgegebene Abstand der "Meßkante" zur Basismarke (SOLL-
Abstand) erreicht ist und der Eingriff wieder gelöst wird.
Eine "Meßeinrichtung" im Sinne der Erfindung umfaßt einen
programmierbaren elektronischen Rechner mit Datenspeicher,
mit diesem verknüpfte Mittel zur Ansteuerung des Antriebes
der Verschiebeeinrichtung, ferner Mittel zur Erfassung und
Signalisation des Verschiebeweges an den Rechner sowie den
Sensor zur Erfassung der "Kanten" der Messer.
Mit Hilfe dieses Verfahrens läßt sich mit nur einem Sensor,
vorzugsweise einem Laserstrahl-Sender-Empfänger, in der Vor
beifahrt eindeutig die vorgegebene "Meßkante" identifizieren.
Die sich aus der Konstruktion des Messers ergebende Zahl der
je Messer vom Sensor erfaßbaren Kanten können im abgespei
cherten Programm jeweils berücksichtigt werden. So weisen so
genannte Nutmesser oder Tellermesser zwei Kanten auf, während
sich bei sogenannten Schneidringen aufgrund der konstruktiven
Gegebenheiten drei Kanten ergeben, die bei Bewegung des Mes
sers am Messer entlang erfaßt werden.
Sind die Untermesser beispielsweise so angeordnet, daß alle
als "Meßkanten" definierten Schneidkanten jeweils auf der der
Null-Marke abgekehrten Seite des Untermessers angeordnet
sind, was im Speicher der Meßeinrichtung programmiert ist,
dann werden von der Meßeinrichtung über den Sensor von jedem
Untermesser zwei von den Kanten ausgelöste Signale erfaßt.
Aufgrund der vorstehend beschriebenen Zuordnung ist das "Si
gnal 1" durch die von der Rückenfläche definierten Kante und
das "Signal 2" von der Schneidkante erzeugt. Hierbei ist es
grundsätzlich unbeachtlich, in welchem Abstand die einzelnen
Untermesser zueinander angeordnet sind, sofern zumindest das
für den Betrieb erforderliche, bezogen auf die Bewegungsrich
tung erste Untermesser mit beiden Kanten vom Sensor der Ver
schiebeeinrichtung erfaßt wird. Hierbei ist es lediglich not
wendig, daß von der Meßeinrichtung die Bewegungsrichtung der
Verschiebeeinrichtung während des Erfassungsvorganges berück
sichtigt wird. Beginnt der Erfassungsvorgang an der Null-
Marke, dann kann bei einer entsprechenden "Programmierung"
der elektrischen bzw. elektronischen Meßeinrichtung vorgege
ben werden, daß nur jedes zweite Signal, also das durch eine
Schneidkante eines jeden Untermessers ausgelöste Signal, als
"Meßkante" erfaßt wird.
Bei sogenannten Schneidringen sind jeweils vier vom Sensor
erfaßbare Kanten vorhanden, wobei je Zuordnung zur Bewegungs
richtung die zweite Kante oder die dritte Kante die Schneid
kante und damit zweckmäßigerweise die "Meßkante" bildet.
Erfolgt die Bewegung der Verschiebeeinrichtung von dem der
Null-Marke abgewandten Ende aus, dann ergibt sich zwangsläu
fig für die Meßeinrichtung, daß jeweils das "Signal 1" die
"Meßkante" darstellt und entsprechend das "Signal 2" ledig
lich in der Abfolge der Signale zur Identifizierung der
nächstfolgenden Schneidkante berücksichtigt wird. Nachdem auf
diese Weise über die Meßeinrichtung für ein Untermesser je
weils der IST-Abstand der Schneidkante zur Null-Marke erfaßt
ist, kann über die Meßeinrichtung die Verschiebeeinrichtung
entsprechend angesteuert werden, so daß von der Verschiebe
einrichtung nach Eingriff eines entsprechenden Eingriffsmit
tels das Untermesser soweit verschoben ist, bis die Schneid
kante im SOLL-Abstand gestellt ist.
Da durch die jeweils aufeinanderfolgenden Signale ein Unter
messer definiert ist, läßt sich auch aus der jeweiligen Ab
folge der Signale das jeweils zu verschiebende Untermesser
identifizieren, so daß über die in der Meßeinrichtung vorge
gebenen Zahl der Untermesser mit ihren zugehörigen SOLL-Ab
ständen der Schneidkanten nacheinander jedes Untermesser po
sitioniert werden kann.
Da die Breite der Untermesser und damit die Zuordnung der
Kanten zueinander, von geringen Maßabweichungen nach dem
Schleifen der Schneidkante abgesehen, als Grundmaß bekannt
ist, können die Untermesser in beliebigem Abstand zueinander
auf der Untermesserwelle angeordnet sein. Bei "richtigem"
Zählbeginn ist jedes Untermesser aus der Signalfolge "1" und
"2" für Nut- oder Tellermesser und aus der Signalfolge "1",
"2", "3" und "4" für Schneidringe identifizierbar. Bei
Schneidringen muß dann die Bewegungsrichtung für die Identi
fizierung der "Schneidkante" berücksichtigt werden. Ja nach
Bewegungsrichtung wird die Schneidkante durch das Signal "2"
oder das Signal "3" identifiziert.
Bei Untermessern, die auf einer Untermesserwelle verschiebbar
geführt sind, werden nach dem Schleifen die einzelnen Unter
messer auf die Untermesserwelle aufgeschoben, wobei die ein
zelnen Untermesser bei von außen zugänglicher Untermesserwel
le provisorisch von Hand in etwa auf die vorgegebene Position
vorgeschoben werden können. Über die Verschiebeeinrichtung
wird dann mit Hilfe des Programms der Steuereinrichtung je
weils das Untermesser in die durch das Schnittprogramm vorge
gebene und durch die Schneidkante definierte Position ver
schoben. Die erforderlichen Verschiebewege ergeben sich im
wesentlichen aus der durch das freihändige Aufschieben gege
benen und vom Sensor der Verschiebeeinrichtung erfaßten IST-
Position.
Bei Untermessern, die an Messerhaltern befestigt sind, blei
ben die Messerhalter in der durch das Schnittprogramm vorge
gebenen Einstellung, so daß die nachgeschliffenen Untermes
ser zunächst wieder mit den Messerhaltern verbunden werden
und anschließend über den Sensor der Meßeinrichtung die durch
den Nachschliff veränderte IST-Position der Schneidkante er
faßt und der Messerhalter insgesamt über ein entsprechendes
auf den Messerhalter einwirkendes Eingriffsmittel soweit ver
schoben wird, daß die SOLL-Position der Schneidkante wieder
erreicht ist.
Die vorstehende ausführliche Darlegung läßt den besonderen
Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens erkennen. Es wird
nur ein Sensor benötigt, der an der Verschiebeeinrichtung an
geordnet ist. Die erforderliche "Intelligenz" ist insgesamt
der programmierbaren Steuereinrichtung zugeordnet. Da in der
Steuereinrichtung über die Programmierung nicht nur die je
weils gewünschte Position der Messer vorgebbar ist, sondern
auch die charakteristischen konstruktiven Daten der verwende
ten Messer berücksichtigt werden können, ist immer eine Er
fassung der wichtigsten Position, nämlich die Position der
"Schneidkante" unmittelbar möglich. Damit ist auch eine auf
die Schneidkante bezogene Positionierung des jeweiligen Mes
sers möglich.
Das erfindungsgemäße Verfahren erlaubt nicht nur die exakte
Positionierung der Messer bei einer Neueinstellung oder zur
Korrektur eines Nachschliffs bzw. eines Verschleißes, sondern
auch eine Verstellung im laufenden Betrieb mit langsam lau
fender Materialbahn bei einer Änderung des Schnittprogramms.
Hierzu ist es dann erforderlich, auch für die Obermesser eine
Verschiebeeinrichtung vorzusehen, die synchron zur Bewegung
der ein Untermesser bewegenden Verschiebeeinrichtung bewegt
wird.
Da mit Hilfe eines Laserstrahls die jeweilige Position der
"Meßkante", vorzugsweise der "Schneidkante", des zu verschie
benden Untermessers mit Hilfe einer entsprechenden Meßein
richtung an der Verschiebeeinrichtung sehr genau erfaßt wer
den kann, ist es in einer Ausgestaltung der Erfindung zweck
mäßig, für das zu positionierende Untermesser bei der Festle
gung des Verschiebeweges zwischen IST-Abstand und SOLL-Ab
stand die geometrischen Eingriffsbedingungen zwischen Ver
schiebeeinrichtung und zu positionierendem Untermesser in der
Meßeinrichtung zu berücksichtigen. Diese Verfahrensweise er
laubt es, die Verschiebeeinrichtung mit Eingriffsmitteln,
beispielsweise in Form von verschieb- oder schwenkbaren Mit
nehmefingern, zu versehen, die bei Eingriff je nach Gestal
tung entweder an der durch die Schneidkante definierten Anla
gefläche und/oder an der durch die Rückenkante definierten
Anlagefläche, aber auch an der Umfangsfläche formschlüssig
oder reibschlüssig, anlegbar sind. Hierbei bedarf es keiner
komplizierten Präzisionseingriffsmittel, sondern es ist le
diglich notwendig, daß der Abstand zwischen der Anlagefläche
des Eingriffsmittels und dem Sensor in der Meßeinrichtung
vorgegeben ist. Dieser Abstand kann durchaus einige Millime
ter betragen, so daß immer ein genügender Freiraum zwischen
dem Eingriffsmittel und der betreffenden Anlagefläche am Un
termesser gewährleistet ist. Der in der Meßeinrichtung fest
vorgegebene Abstand Δa zwischen der Anlagefläche am Ein
griffsmittel und dem Sensor kann dann bei der Festlegung des
aus der Erfassung des IST-Abstandes zur Verschiebung auf den
SOLL-Abstand vorgegebenen Maße berücksichtigt werden. Das
Eingriffsmittel kann hierbei so ausgebildet sein, daß es
wahlweise sowohl an der durch die Schneidkante definierten
Eingriffsfläche als auch an der durch die Rückenfläche defi
nierten Eingriffsfläche anlegbar ist. Über die Bewegungsrich
tung der Verschiebeeinrichtung zur Verschiebung des Untermes
sers auf den SOLL-Abstand läßt sich immer eine genaue Posi
tionierung der Schneidkante auf ihren SOLL-Abstand bewerk
stelligen.
Da der Sensor fest mit der mit einem steuerbaren Antrieb ver
sehenen Verschiebeeinrichtung verbunden ist, die ihrerseits
mit dem Rechner in Verbindung steht und ihre Position dem
Rechner signalisiert, besteht auch die Möglichkeit, während
des Betriebes die Messer in bezug auf Verschleiß zu prüfen.
Die Verschiebeeinrichtung wird dann lediglich längs des Mes
serbalkens bzw. der Untermesserwelle verfahren, das Ein
griffsmittel bleibt inaktiviert, und es werden hierbei die
IST-Maße der Schneidkanten mit den im Rechner abgespeicherten
SOLL-Maßen verglichen. Damit kann der Verschleiß und die Ein
haltung eines Toleranzfeldes laufend überwacht und die Quali
tätskontrolle verbessert werden.
In besonders vorteilhafter Ausgestaltung des Verfahrens ist
vorgesehen, daß jeweils nach dem Erfassen des Signals "Kon
struktionskante" der Antrieb der Verschiebeeinrichtung auf
"Schleichfahrt" umgeschaltet und über das Signal "Schneidkan
te" abgeschaltet wird. Damit ist eine genaue Positionierung
der Verschiebeeinrichtung bei genauer Erfassung der "Meßkan
te" auch mit nur einem Sensor, insbesondere einem Laser, mög
lich.
In einer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist
ferner vorgesehen, daß durch einen Meßlauf der Verschiebeein
richtung über die gesamte Breite der Einrichtung vor der Po
sitionierung der einzelnen Untermesser die Zahl der im Ar
beitsbereich befindlichen Untermesser und ihre Position zur
Basis-Marke über die vom Sensor ausgehenden Signale in der
Meßeinrichtung erfaßt wird und daß anschließend die einzelnen
neu zu positionierenden Untermesser nach den Vorgaben des
Schnittprogramms auf ihren SOLL-Abstand zur Basis-Marke posi
tioniert werden. Da, wie vorstehend bereits beschrieben, die
Ausrichtung der Schneidkanten der einzelnen Untermesser in
bezug auf die Null-Marke grundsätzlich bekannt sind und für
den Meßlauf die Bewegungsrichtung vorgegeben werden kann,
beispielsweise in einer Richtung, die für ein Nutmesser so
vorgegeben wird, daß jeweils das "Signal 1" die durch die
Rückenfläche definierte Kante anzeigt und das "Signal 2" die
durch die Schneide definierte Kante anzeigt, läßt sich zum
einen aus der Zahl der Aufeinanderfolge von "Signal 1" und
"Signal 2" nicht nur die Zahl der im Arbeitsbereich befindli
chen Untermesser erfassen, sondern auch jeweils der Abstand
ihrer Schneidkante zur Null-Marke.
Nach Erfassung dieses IST-Zustandes bezüglich aller Untermes
ser im Arbeitsbereich kann dann die Verschiebung der einzel
nen Untermesser auf das neue Schnittprogramm vorgenommen wer
den. Hierbei können in der gegebenen Programmierung des neuen
Schnittprogramms für die einzelnen Untermesser Verschiebungen
mit dem geringstmöglichen Verschiebeweg vorgenommen und in
ihrem neuen SOLL-Abstand positioniert werden. Da die Zahl und
die Zuordenbarkeit der einzelnen Untermesser in bezug auf die
Null-Marke gegeben ist, erlaubt es dieses Verfahren auch, bei
einer Umstellung des Schnittprogramms überzählige Untermesser
aus dem Arbeitsbereich herauszuschieben oder aber zusätzliche
Untermesser aus einem "Vorratsbereich", der in der Regel in
einem Stauraum im Bereich der Null-Marke gegeben ist, zusätz
lich einzuführen.
Die Erfindung wird anhand schematischer Zeichnungen eines
Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schneideinrichtung mit auf einer
Untermesserwelle verschieb- und fest
legbaren Untermessern,
Fig. 2 in vergrößerter Darstellung den Ver
fahrensablauf für die Verschiebung
eines Untermessers.
Fig. 3 ein Tellermesser,
Fig. 4 einen Schneidring.
Die in Fig. 1 schematisch dargestellte Einrichtung zum Längs
teilen einer Materialbahn weist einen Messerbalken 1 auf, an
dem mehrere Messerhalter 2 verschieb- und festlegbar gela
gert, an denen jeweils Obermesser A, B und C angeordnet sind.
Die Messerhalter 2 sind in üblicher Weise so ausgebildet, daß
die mit ihnen verbundenen Obermesser aus der dargestellten
Ruheposition durch Absenken in Richtung des Pfeiles 3 und
Verschieben über ein Stellmittel 2.1 am Messerhalter 2 in
Richtung des Pfeiles 4 mit ihrer Schneidkante 5 an der
Schneidkante 6 eines zugeordneten Untermessers I, II, III in
Schnittposition gebracht werden, wie dies für das Obermesser
A und das Untermesser I dargestellt ist. Bei dem dargestell
ten Beispiel sind die Untermesser I, II, III in Form von Nut
messern auf einer Untermesserwelle 7 verschieb- und festleg
bar angeordnet. Die Untermesserwelle 7 steht mit einem hier
nicht näher dargestellten Drehantrieb in Verbindung, so daß
in der für das Untermesser I dargestellten Schnittposition
die zwischen den Obermessern und den Untermessern durchlau
fende Materialbahn im Durchlauf von den Untermessern unter
stützt wird.
Den Untermessern ist eine Verschiebeeinrichtung 8 zugeordnet,
die mittels eines hier nicht näher dargestellten Fahrantrie
bes auf einem Meßbalken 9 verfahrbar ist. Die Verschiebeein
richtung 8 ist mit einem dem Meßbalken 9 zugeordneten Positi
onsgeber 10 versehen, der über eine hier nur schematisch an
gedeutete Verbindung mit einem vorzugsweise elektronischen,
programmierbaren und mit einem Datenspeicher versehenen Rech
ner 12 in Verbindung steht. Über die Verbindung 11 kann mit
Hilfe des Rechners 12 nicht nur die jeweilige Position der
Verschiebeeinrichtung 8 auf dem Meßbalken 9 erfaßt werden,
sondern auch der Fahrantrieb so angesteuert werden, daß jede
vorgebbare Position der Verschiebeeinrichtung 8 auf dem Meß
balken 9 angefahren werden kann.
Die Verschiebeeinrichtung 8 ist mit einem hier nur schema
tisch dargestellten, über den Rechner 12 ansteuerbaren Ein
griffsmittel 13 versehen, das in seiner Funktion nachstehend
noch näher beschrieben werden wird. Dem Meßbalken 9 ist eine
Null-Marke 14 zugeordnet, so daß sich für die Schneidkanten 6
der einzelnen Untermesser I, II, II jeweils der Abstand l1,
l2, l3 zur Null-Marke 14 ergibt.
Die Verschiebeeinrichtung 8 weist einen Sensor 15 auf, der
beispielsweise als Laserstrahl-Sender-Empfänger ausgebildet
ist, dessen Strahl in Richtung des Pfeiles 16 senkrecht zur
Untermesserwelle 7 ausgerichtet ist, wobei ein Reflex von der
Umfangsfläche 17 eines Untermessers bzw. das Ausbleiben eines
Reflexes vom Sensor 15 als Signal erfaßt wird. Die hieraus
resultierenden Signale werden an dem Rechner 12 in Verbindung
mit dem durch den Positionsgeber 10 an den Rechner 12 abgege
benen Abstandssignal weitergeleitet.
Wird nun die Verschiebeeinrichtung 8 an den Untermessern I,
II und III von der Null-Marke 14 ausgehend vorbei bewegt, so
ergibt sich bei entsprechender Auslegung des Sensors, bei
spielsweise entsprechender Signalbildung, ein erstes Signal
beim Auftreffen des Strahles 16 auf die durch die Rückenflä
che 18 der jeweiligen Untermesser definierten Konstruktions
kante 19 sowie ein zweites Signal beim erreichen der Schneid
kante 6.
Definiert man nun unter Berücksichtigung der Bewegungsrich
tung der Verschiebeeinrichtung in Richtung des Pfeiles 20 das
von der Kante 19 ausgehende "Signal 1" als Signal der Kon
struktionskante 19 und das danach von der Schneidkante 6 aus
gehende "Signal 2" als Schneidkante, dann läßt sich im Rech
ner 12 aus der Abfolge jeweils von "Signal 1" und "Signal 2"
nicht nur jeweils die Position einer Schneidkante 6 erfassen,
sondern auch aus der Zahl der Aufeinanderfolge dieser Doppel
signale die Zuordnung der einzelnen Untermesser in bezug auf
die Null-Marke und damit jeweils das Untermesser selbst iden
tifizieren.
Das Verschieben eines Untermessers wird anhand von Fig. 2 für
das Untermesser I näher beschrieben. Hierbei soll das Unter
messer I aus der voll ausgezogenen Position IIst in die
strichpunktiert wiedergegebene Position ISoll verschoben wer
den.
Bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Ein
griffsmittel 13 auf der Verschiebeeinrichtung 8 als horizon
tal gegen das Untermesser vorschiebbare oder radial ein
schwenkbare Gabel ausgebildet, deren Maulweite größer ist als
der Abstand zwischen der Schneidkante 6 und der Rückenkante
19 des Untermessers I.
Wird die Verschiebeeinrichtung 8 mit zunächst zurückgezogenem
Eingriffsmittel 13 auf dem Meßbalken 9 in Richtung des Pfei
les 20, von der Null-Marke 14 ausgehend, bis zum Untermesser
I verfahren, dann wird zunächst über die Rückenkante 19 das
"Signal 1" und danach von der Schneidkante 6 das "Signal 2"
an den Rechner 12 abgegeben. Aufgrund der Programmierung des
Rechners 12 wird die Verschiebeeinrichtung 8 nach dem "Signal
1" auf "Schleichfahrt" umgeschaltet und dann über das "Signal
2" auf dem Meßbalken 9 exakt positioniert, so daß sich der
Abstand IIst der Schneidkante 6 zur Null-Marke 14 erfassen
läßt.
Nunmehr wird das Eingriffsmittel 13 gegen das Untermesser I
vorbewegt, wobei sich der als Anschlag dienende Finger 13.1
mit seiner Anlagefläche 21.1 in einem genau definierten Ab
stand Δa von der durch die Schneidkante 6 definierten Anla
geebene am Untermesser I befindet. Der Abstand Δa ist eine
systemfeste Größe und in der Programmierung des Rechners 12
mit berücksichtigt.
Soll nun das Untermesser I aus seiner Position IIst mit seiner
Schneidkante 6 in die Position ISoll auf der Untermesserwelle
7 verschoben werden, so wird die Verschiebeeinrichtung 8 mit
Hilfe ihres über den Rechner 12 angesteuerten, hier nur sche
matisch dargestellten Antriebes 22 in Richtung des Pfeiles 23
verschoben. Hierbei liegt die Verschiebeeinrichtung 8 zu
nächst den Weg Δa zurück, bis ihr Finger 13.1 an der durch
die Schneidkante 6 definierten Anlagefläche zur Anlage kommt
und kann dann bis auf den Abstand ISoll bezogen auf die Null-
Marke 14 verschoben zu werden. Der gesamte, von der Verschie
beeinrichtung 8 zurückzulegende Verschiebeweg Δs beträgt so
mit IIst + Δa - ISoll. Sobald die Verschiebeeinrichtung 8 das
Untermesser I mit seiner Schneidkante 6 in seiner SOLL-
Stellung ISoll positioniert hat, wird das Eingriffsmittel 13
zurückbewegt, so daß anschließend das Untermesser II und das
Untermesser III in seine vorgegebene SOLL-Position verschoben
werden kann.
Soll jedoch ein Untermesser in bezug auf die Null-Marke 14 in
Richtung des Pfeiles 20 verschoben werden, wobei ein Finger
13.2 des Eingriffsmittels 13 an der Rückenfläche des Unter
messers zur Anlage kommt, dann ist es erforderlich, neben dem
Abstand der beiden Kanten 6 und 19 zur Null-Marke 14 auch die
Differenz des Abstandes der beiden Kanten zueinander über die
Verschiebeeinrichtung 8 mit Hilfe der Meßeinrichtung 12 zu
erfassen. Bei der Genauigkeit des Lasersensors läßt sich über
diese Recheninformation der Abstand der Schneidkante 6 zu der
Rückenkante 19 genau erfassen. Da auch hier wieder der Ab
stand Δb des Sensors 15 von der Anlagefläche 13.2 als sy
stem-immanentes Maß vorhanden ist, läßt sich über die Erfas
sung der Breite b des Untermessers der genaue Verschiebeweg
für ein Untermesser in Richtung des Pfeiles 20 ermitteln und
über die Verschiebeeinrichtung 8 umsetzen.
Die vorbeschriebene Verfahrensweise läßt sich entsprechend
auch für Untermesser einsetzen, die an Messerhaltern befe
stigt sind, die auf einer entsprechenden Traverse verschieb
bar und feststellbar gelagert sind.
Bei einer derartigen Ausführungsform wird die Position der
jeweiligen Schneidkante vom Sensor erfaßt. Die Eingriffsmit
tel der Verschiebeeinrichtung wirken dann auf den Messerhal
ter ein, wobei in der Regel auch eine zwischen dem Messerhal
ter und dem Messerbalken vorhandene Feststellbremse gelöst
wird.
Ordnet man dem Messerbalken 1, wie in Fig. 1 angedeutet,
ebenfalls eine Verschiebeeinrichtung 8.1 zu, deren Fahran
trieb mit dem Rechner 12 verknüpft ist, dann können auch die
Messerhalter 2 der Obermesser A, B und C ebenfalls auf die
durch die Schneidkante des zugehörigen Untermessers vorgege
bene Schneidposition nach Aktivierung eines entsprechenden
auf die Messerhalter 2 einwirkenden Eingriffsmittels 13.3
verfahren und positioniert werden.
Eine Sensorik wird für diese Verschiebeeinrichtung 8.1 nicht
benötigt, da alle Positionierungen über die Sensorik der Ver
schiebeeinrichtung 8 und den Rechner 12 vorgenommen werden.
Bei einer Synchronisierung des Fahrantriebes der Verschiebe
einrichtung 8 und der Verschiebeeinrichtung 8.1 über den
Rechner 12 lassen sich entsprechend die einander zugeordneten
Ober- und Untermesser gleichzeitig verschieben.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte und beschriebene
Ausgestaltung von Meßbalken und Verschiebeeinrichtung sowie
ihre Verknüpfung mit der Meßeinrichtung beschränkt.
Der Begriff "Meßbalken" im Sinne der vorliegenden Erfindung
umfaßt eine Laufschiene für die Verschiebeeinrichtung und da
mit verknüpft alle Systeme, die eine Erfassung des Verschie
beweges auf der Laufschiene und die Position der Verschiebe
einrichtung zu einer "Null-Marke" und die positionierende An
steuerung des Fahrantriebes der Verschiebeeinrichtung ermög
lichen.
Der Fahrantrieb kann hierbei durch einen vom Rechner ange
steuerten Schrittmotor gebildet werden, der eine Stellspindel
oder ein Endlosband antreibt, mit dem die Verschiebeeinrich
tung verbunden ist.
Der Fahrantrieb kann auch durch einen aus Laufschiene und
Verschiebeeinrichtung gebildeten Linearmotor dargestellt wer
den.
Auch ein Meßbalken im eigentlichen Sinne ist möglich, d. h.
eine impulsgebende Fahrschiene, bei der über integrierte Ma
gnete an den Fahrantrieb bzw. einen damit verbundenen Sensor
entsprechende Impulse abgegeben werden, die vom Rechner ver
arbeitet werden.
Fig. 3 zeigt in einem Teilschnitt ein sogenanntes Tellermes
ser, das sich von dem in Fig. 2 dargestellten Nutmesser nur
dadurch unterscheidet, daß beide Kanten 6.1 und 6.2 als
Schneidkanten ausgebildet sind. Bei der in Fig. 1 angegeben
Zuordnung der Schneide 5 des Obermessers A zur Schneide 6 des
Untermessers I stellt für den Rechner nur die Kante 6.1 die
"Schneidkante" dar. Nach Abnutzung der Kante 6.1 wird das
Messer lediglich gewendet. Die jeweils dem Obermesser abge
kehrte Kante bildet immer die "Konstruktionskante".
Fig. 4 zeigt im Teilschnitt einen sogenannten Schneidring.
Dieser besteht aus einem Trägerring 24, der mit einer Schul
ter 25 versehen ist, auf die ein Messerring 26 aufgeschoben
ist. Der Messerring 26 ist über einen Schließring 27 fest
verspannt.
Vom Sensor 15 werden bei einer Vorbeibewegung somit insgesamt
vier Kanten erfaßt. Lediglich die freiliegende Kante 6.3 des
Messerringes 26 bildet dann die "Schneidkante" für den Rech
ner. Alle anderen Konturen sind konstruktiv bedingte Kanten
und stellen für den Rechner somit "Konstruktionskanten" dar.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß die Bewegungsrichtung
für die Signalerfassung bedeutsam ist.
Bei einer Bewegung in Richtung des Pfeiles 28 zeigt das Si
gnal "2" die Schneidkante 6.3 an, während die Signale "1",
"3" und "4" die Konstruktionskante anzeigen.
Bei einer Bewegung in umgekehrter Richtung (Pfeil 29) wird
die Schneidkante 6.3 erst durch das Signal "3" angezeigt.
Claims (7)
1. Verfahren zur Positionierung von Messern, insbesondere Un
termessern an einer Einrichtung zum Längsteilen einer Mate
rialbahn, bei der jeweils ein Obermesser mit einem Untermes
ser zusammenwirken, die wenigstens eine mit den jeweils zu
positionierenden Messern über Eingriffsmittel in Eingriff
bringbare, mit einer Meßeinrichtung in Verbindung stehende,
mit einem steuerbaren Antrieb verbundene Verschiebeeinrich
tung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Verschie
beeinrichtung ein Sensor an dem zu positionierenden Untermes
ser vorbei bewegt wird und hierbei von den Kanten des Unter
messers nacheinander jeweils ein Signal erzeugt wird, daß aus
der gegebenen Zuordnung der Bewegungsrichtung des Sensors zur
Ausrichtung der Schneidkanten der Untermesser die vom Sensor
ausgehenden Signale als "Schneidkante" und als "Konstrukti
onskante" in der Meßeinrichtung identifiziert werden, daß
über das Signal einer der Kanten, die in der Meßeinrichtung
als "Meßkante" definiert ist, vorzugsweise über das Signal
der "Schneidkante", der tatsächliche Abstand der "Meßkante"
zu einer Basismarke in der Meßeinrichtung erfaßt wird (IST-
Abstand) und danach das zu positionierende Untermesser nach
Eingriff der Verschiebeeinrichtung verschoben wird, bis der
vorgegebene Abstand der "Meßkante" zur Basismarke (SOLL-
Abstand) erreicht und der Eingriff wieder gelöst wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für
das zu positionierende Untermesser bei der Festlegung des
Verschiebeweges zwischen IST-Abstand und SOLL-Abstand die
geometrischen Eingriffsbedingungen zwischen Verschiebeein
richtung und zu positionierendem Untermesser in der Meßein
richtung berücksichtigt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die zu berücksichtigenden geometrischen Eingriffsbedin
gungen durch den Abstand zwischen Sensor und Eingriffsmittel
vorgegeben sind.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß durch einen Meßlauf der Verschiebeeinrich
tung über die gesamte Breite der Einrichtung vor der Positio
nierung der einzelnen Untermesser die Zahl der im Arbeitsbe
reich befindlichen Untermesser und ihre Position zur Basis
marke über die vom Sensor ausgehenden Signale erfaßt wird und
daß anschließend die einzelnen neu zu positionierenden Unter
messer nach den Vorgaben des Schnittprogramms auf ihren SOLL-
Abstand zur Basismarke positioniert werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß nach dem Erfassen des Signals "Konstrukti
onskante" der Antrieb der Verschiebeeinrichtung auf
"Schleichfahrt" angesteuert und über das Signal "Schneidkan
te" abgeschaltet wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß als Sensor ein Laser-Strahler-Empfänger-
Element verwendet wird.
7. Verfahren zur Positionierung von Obermessern an einer Ein
richtung zum Längsteilen einer Materialbahn, die eine den
Obermessern zugeordnete, mit dem jeweils zu positionierenden
Obermesser über Eingriffsmittel in Eingriff bringbare, mit
einem steuerbaren Fahrantrieb verbundene Verschiebeeinrich
tung aufweist, insbesondere Verfahren nach den Ansprüchen 1
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das zu positionierende
Obermesser über die Meßeinrichtung der Untermesser in bezug
auf das zugeordnete Untermesser nachgeführt wird.
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