DE1002437B - Laengs wasserdichte Verbindungsstelle fuer luftraumisolierte Hochfrequenzseekabel - Google Patents

Laengs wasserdichte Verbindungsstelle fuer luftraumisolierte Hochfrequenzseekabel

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DE1002437B
DE1002437B DES7461D DES0007461D DE1002437B DE 1002437 B DE1002437 B DE 1002437B DE S7461 D DES7461 D DE S7461D DE S0007461 D DES0007461 D DE S0007461D DE 1002437 B DE1002437 B DE 1002437B
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DE
Germany
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watertight
tube
connection point
sealing
cable
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Pending
Application number
DES7461D
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English (en)
Inventor
Herbert Schulz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/08Cable junctions
    • H02G15/085Cable junctions for coaxial cables or hollow conductors
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/14Submarine cables

Landscapes

  • Cable Accessories (AREA)

Description

Wird bei luftraumisolierten Hochfrequenzkabeln der Kabelmantel beschädigt, so kann gegebenenfalls eindringendes Wasser fast ungehindert in Längsrichtung durch die durch die Luftraumisolierung gebildeten Hohlräume fließen, so daß vielfach in kurzer Zeit eine große Länge des Kabels beschädigt bzw. außer Betrieb gesetzt wird. Es sind daher schon mehrere \^orscbläge bekanntgeworden, die Verbindungsstellen von -luftraumisolierten Hochfrequenzkabeln längs wasserdicht auszubilden. Bei Kabelmarftelfehlern kann dann nur die beschädigte Kaballänge Feuchtigkeit bzw. Wasser aufnehmen, und es braucht nur diese Länge wieder in Ordnung gebracht bzw. ausgewechselt zu werden.
Die bisherigen Vorschläge auf die längs wasserdichte Ausbildung der Verbiiirfungssitellen von luftraumisolierten Hochfrequenzkabeln sind durchweg auf die bei Landkabeln vorliegenden Verhältnisse zugeschnitten. Bei einer für Hochfrequenzlandkabel praktisch eingeführten längs wasserdichten Verbindungsstelle wird jedes Ende der zu verbindenden Kal>ellängen durch einen besonderen Dichtungskörper für sich abgedichtet, wobei die Innenleiter so weit über diese Dichtungskörper vorstehen, daß zwischen den beiden Dichtungskörpern genügend Platz zur Verbindung der Innenleiter verbleibt. Die leitenden Außenhüllen (Außenleiter bzw. Schirm) der beiden Kabellängen werden durch ein zusätzliches Rohrstück, das längs geteilt ist, miteinander verbunden, so daß zwischen den Dichtungskörpern ein lufthaltiger Raum entsteht und störende Wellenwiderstandsschwankungen an den längs wasserdichten Verbindungsstellen vermieden werden.
Bei Hochfrequenzkabeln, bei denen die leitende Außenhülle vom Bleimantel gegebenenfalls durch eine Isolierung getrennt ist, ist es ferner bekanntgeworden, die leitenden Außenhüllen und die Bleimantel durch zwei kurze ineinandeiiiegende Metallrohrstücke zu verbinden, wobei zwischen den beiden Metall rohrstücken eine Diehtungsschicht aus Gummi od. dgl. vorgesehen ist, um eine Abdichtung der Verbindungsstelle auch außerhalb der leitenden Außenhülle zu erzielen. Bei dieser bekannten Ausführung befindet sich innerhalb des kurzen dreischichtigen Rohrstückes ein einziger Diehtungskörper zur Abdichtung des zwischen dem Innenleiter und der leitenden Außenhülle vorhandenen Raumes. In das dreischichtige Rohrstück soll dabei beiderseits des inneren Dichtungskörpers je eine alle drei Schiebten durchdringende Querrilk eingepreßt werden, om die Dichtungswirkung der zwischen den beiden Metallrohrstücken befindlichen Dichtungsschicht zu verbessern. Diese bekannten längs wasserdichten Verbindungsstelten werden einerseits möglichst kurz ausgeführt;
Längs wasserdichte Verbindungsstelle
für luftriaumisolierte
Hochfrequenzseekabel
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 4
Herbert Schulz, Berlin-Haselhorst,
ist als Erfinder genannt worden
andererseits sind .sie stärkeren Biegungen und Zugbeanspruchungen nicht gewachsen und daher für Iiochirequenzseekabel nicht geeignet. Um eine längs wasserdichte Verbindungsstelle für luftraumisolierte Seekabel zu schaffen, wird nach einem bekannten Vorschlag zwischen den Adern, z. B. dem Innenleiter, und der leitenden- Außenhülle, z. B. Außenleiter, eine Stopfenmasse aus einem plastischen oder elastischen Stoff angeordnet, die durch feste verschiebbare Stirnwände fest gegen die Adern und die Hülle gepreßt werden kann. Es hat sich aber gezeigt, daß ein derartig ausgeführter Dichtungsstopfen bei stärkeren Biegungen undicht wird. Ferner hat die massive Stopfenmasse den Nachteil einer großen wirksamen Dielektrizitätskonstante und damit einer störenden Wellenwiderstandsänderung an der Dichtungsstelle.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine längs wasserdichte Verbindungsstelle für luftraumisolierte Hochfrequenzseekabel zu schaffen, bei der die Hochfrequenzteilung jeder Kabellänge durch einen derart ausgebildeten Dichtungskörper abgedichtet ist, daß hierdurch noch keine störenden Wellenwiderstandsschwankungen entstehen. Die Erfindung besteht in der Überbrückung der leitenden Außenhüllen (Außenleiter bzw. Schirm) der zu verbindenden Hochfrequenzleitungen durch ein wasserdichtes geschlossenes Rohr, dessen Länge mehr als das Fünffache, vorzugsweise aber mehr als das Zehnfache seines mittleren Durchmessers beträgt, und in der Anordnung eines zwischen diesem Rohr und einem äußeren wasserdichten Mantel liegenden, aus Gummi od. dgl. bestehenden Dichtungsschlauches, wobei das wasserdichte Rohr und der äußere wasserdichte Mantel mit Querrillen oder schraubenförmig verlaufenden Rillen
609 77W305
versehen sind, die sich in den Dichtungsschlauch eindrücken. Eine so ausgebildete Verbindungsstelle kann, ohne undicht zu werden, großen Biegungs- und Zugbeanspruchungen unterworfen werden.
Gemäß einer vorteilhaften weiteren Ausbildung der Erfindung sind bei Anordnung von weiteren Seekabelleitern diese in Längsrichtung durch die zylindrische Wandung des Dichtungsschlauches wasserdicht hindurchgeführt. Zweckmäßig bildet der äußere wasserdichte Mantel mit den Kabelmänteln ein fortlaufend glattes Rohr ohne Ansätze.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand des in der Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Bei dem Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß das luftraumisolierte Hochfrequenzseekabel lediglich eine konzentrische Leitung enthält, die aus dem Innenleiter 10, der Luftraumisolierung 11 und dem Außenleiter 12 besteht. Über dem Außenleiter 12 mit den Querrillen 13 befinden sich eine oder mehrere nicht dargestellte Bandwicklungen und der wasserdichte Kabelmantel 14. Die erfindungsgemäß ausgebildete längs wasserdichte Verbindungsstelle besteht im wesentlichen aus dem Innenleiterstück 15, auf das nahe jedem Ende je ein mit einer inneren Metallhülse 16 und einer- äußeren Metallhülse 17 versehener Dichtungsring 18 aufgebracht ist. Im Bereich zwischen den Dichtungsringen 18 befindet sich über dem Innenleiterstück 15 eine aus Bandwicklungen· 19 und offenen Fadenwicklungen 20 gebildete Luftraumisolierung, deren elektrische Eigenschaften im wesentliehen mit den Eigenschaften der Luftraumisolierung 11 des konzentrischen Hochfrequenzseekabels übereinstimmen.
Das zur Überbrückung der Außenleiter 12 dienende geschlossene und zur Erhöhung der Biegsamkeit gerillte Metallrohr 21 weist eine Länge von vorzugsweise mehr als dem Zehnfachen des Rohrdurchmessers auf und ist mit dem aus Gummi od. dgl. bestehenden Dichtungsschlauch 22 forlaufend eng umgeben. Während die leitende Verbindung des Innenleiters 10 mit dem Innenleiterstück 15 an der Stelle 23 in an sich bekannter Weise vorgenommen wird, erfolgt die leitende Verbindung des Außenleiters 12 mit dem Metallrohr 21 an der über der Metallbüchse 17 liegenden Lötstelle 24. Durch die Lötstelle 25 wird die innere Metallbuchse 16 des Dichtungsringes mit dem Innenleiterstück 15 wasserdicht und mechanisch fest verbunden. Als äußerer wasserdichter Abschluß der Verbindungsstelle dient der wasserdichte Mantel 26, der an den Stellen 27 mit dem wasserdichten Kabelmantel 14 so verbunden ist, daß an diesen Stellen keine Ansätze entstehen und der äußere Mantel ein fortlaufend glattes Rohr bildet. Der an den konischen Übergängen vom Kabel zur Verbindungsstelle entstehende freie Raum zwischen dem Außenleiter 12 und dem äußeren Mantel 26 wird mit der Dichtungsschicht 28 ausgefüllt, die vorzugsweise aus Gummibändern od. dgl. gewickelt ist. Der äußere Mantel 26 wird so fest auf den Dichtungsechlauch 22 aufgebracht, daß sich das Mantelmaterial in die Rillen des Dichtungsschlauches bzw. des Metallrohres einpreßt, wodurch die Abdichtung zwischen dem Metallrohr 21 und dem Mantel 26 wesentlich verbessert wird. Für das Innenleiterstück und das gerillte Metallrohr 21 werden vorzugsweise gut leitende Metalle, wie Kupfer oder Aluminium, verwendet. Die Bänder 19 und Fäden 20 bestehen möglichst aus für Hochfrequenz hochwertigem Isoliermaterial, z. B. aus hochpolymeren Kohlenwasserstoffen, wie Polystyrol od. dgl. Ebenso bestehen auch die Dichtungsringe 18 vorzugsweise aus hochwertigen Isolierstoffen, z. B. aus verlustarmen keramischen Stoffen, gegebenenfalls auch aus Hartgummi od. dgl. Die Dichtungsringe 18 werden möglichst kurz ausgeführt, um merkliche Kapazitätserhöhungen und dadurch bedingte Wellenwiderstandsschwankungen zu vermeiden. An Stelle der Metallbuchsen 16 und 17 können auch unmittelbar auf die Dichtungskörper aufgebrachte Metallisierungen vorgesehen sein. Für den Dichtungsschlauch 22 können neben Gummi auch die an sich bekannten gummiartigen Kunststoffe verwendet werden. Der äußere wasserdichte Mantel 26 wird in Übereinstimmung mit dem Kabelmantel 14 vorzugsweise aus Blei hergestellt, doch können hierfür auch andere an sich bekannte Kabelmantelstoffe zur Anwendung kommen.
Die Fig. 2 zeigt den Fall, daß in dem Gummischlauch 22 eine offene Stiahldrahtwendel 29 eingebettet ist, um die Druckfestigkeit der wasserdichten Verbindungsstelle zu vergrößern, ohne deren Biegsamkeit zu beeinträchtigen.
Die Erfindung kann selbstverständlich auch eine andere konstruktive Ausgestaltung erhalten, ohne vom Erfindungsgedamken abzuweichen. Beispielsweise können die im Metallrohr 21 vorgesehenen Rillen in Abständen voneinander angeordnet sein, etwa in ähnlicher Weise wie die Rillen 13 des Außenleiter^ 12 gemäß der Fig. 1. Es ist weiterhin möglich, die gesamte Dichtungsstelle auf das frei gemachte Ende der einen Hochfrequenz'kabellänge aufzubringen, so daß die eine der Verbindungsstellen 23 fortfällt. In diesem Fall wird das Innenleiterstück 15 durch den Innenleiter 10 des Kabels gebildet. Die Erfindung ist sinngemäß anwendbar für luftraumisolierte Hochfrequenzseekabel mit zwei oder vier innerhalb einer leitenden Außenhülle luftraumisoliert angeordneten Innenleitern. Soweit das Seekabel außer der luftraumisolierten Hochfrequenzleitung noch weitere Leiter, z.B. verdrillte Adergruppen, enthält, so werden diese in Längsrichtung durch den Dichtungsschlauch 22 wasserdicht hindurchgeführt, der zu diesem Zweck mit einer entsprechend stärkeren Wandung ausgeführt wird.

Claims (5)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Längs wasserdichte Verbindungsstelle für luftraumisolierte Hochfrequenzseekabel, bei der die luftraumisolierte Hochfrequenzleitung jeder Kabellänge durch einen derart ausgebildeten Dichtungskörper abgedichtet ist, daß hierdurch noch keine störenden Wellenwiderstandsschwankungen entstehen, gekennzeichnet durch die Überbrückung der leitenden Außenhüllen (Außenleiter bzw. Schirm) der zu verbindenden Hochfrequenzleitungen durch ein wasserdichtes geschlossenes Rohr (21), dessen Länge mehr als das Fünffache, vorzugsweise aber mehr als das Zehnfache seines mittleren Durchmessers beträgt, und durch einen zwischen diesem Rohr und einem äußeren wasserdichten Mantel (26) liegenden aus Gummi od. dgl. bestehenden Dichtungsschlauch (22), wobei das wasserdichte Röhr und der äußere wasserdichte Mantel mit Ouerrillen oder schraubenförmig verlaufenden Rillen versehen sind, die sich in den Dichtungsschlauch eindrücken.
2. Längs wasserdichte \7erbindungsstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung von weiteren Seekabelleitern diese in
Längsrichtung durch die zylindrische Wandung des Dichtungsschlauches wasserdicht hindurchgeführt sind.
3. Längs wasserdichte Verbindungsstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere wasserdic'hte Mantel mit den Kabelmänteln ein fortlaufend glattes Rohr ohne Ansätze bildet.
4. Längs wasserdichte Verbindungsstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Innenleiterstück der Verbindungsstelle von dem gerillten Metallrohr im Bereich zwischen den Dichtungskörpern durch eine lufthaltige Isolierung getrennt ist, die vorzugsweise ihren elektrischen Eigenschaften nach mit der Luftraumisolierung der Hochfrequenzleitung der Kabellängen übereinstimmt.
5. Länge wasserdichte Verbindungsstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem über dem gerillten Metallrohr liegenden Dichtungsschlauch ein zusätzliches Druckschutzorgan, vorzugsweise in Form einer Stahldrahtwendel, eingebettet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 902 268;
österreichische Patentschrift Nr. 150 459.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
ι 609 770/305 2.57
DES7461D 1942-03-18 1942-03-18 Laengs wasserdichte Verbindungsstelle fuer luftraumisolierte Hochfrequenzseekabel Pending DE1002437B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT150459B (de) * 1935-09-16 1937-08-25 Siemens Ag Längswasserdichter Abschluß von Hohlkabeln.
DE902268C (de) * 1937-12-07 1954-01-21 Fernkabel Ges M B H Deutsche Einrichtung an Verbindungsmuffen von luftraumisolierten Hochfrequenzleitungen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT150459B (de) * 1935-09-16 1937-08-25 Siemens Ag Längswasserdichter Abschluß von Hohlkabeln.
DE902268C (de) * 1937-12-07 1954-01-21 Fernkabel Ges M B H Deutsche Einrichtung an Verbindungsmuffen von luftraumisolierten Hochfrequenzleitungen

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