DE1002736B - Mit Fluessigkeitsbad ausgestattetes Umlauffilter - Google Patents

Mit Fluessigkeitsbad ausgestattetes Umlauffilter

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Publication number
DE1002736B
DE1002736B DED12349A DED0012349A DE1002736B DE 1002736 B DE1002736 B DE 1002736B DE D12349 A DED12349 A DE D12349A DE D0012349 A DED0012349 A DE D0012349A DE 1002736 B DE1002736 B DE 1002736B
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DE
Germany
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filter
bath
circulation
air
liquid bath
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Pending
Application number
DED12349A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Gennermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Delbag Luftfilter GmbH
Original Assignee
Delbag Luftfilter GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Delbag Luftfilter GmbH filed Critical Delbag Luftfilter GmbH
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Publication of DE1002736B publication Critical patent/DE1002736B/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/34Constructional details or accessories or operation thereof
    • B03C3/74Cleaning the electrodes
    • B03C3/78Cleaning the electrodes by washing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/18Particle separators, e.g. dust precipitators, using filtering belts

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Materials (AREA)

Description

  • Mit Flüssigkeitsbad ausgestattetes Umlauffilter Die Erfindung bezieht sich auf ein mit Flüssigkeitsbad ausgestattetes Umlauffilter.
  • Deartige Umlauffilter, bei denen die einzelnen Filterelemente durch ein Flüssigkeitsbad geführt werden, sind bekannt. Die Filter bestehen aus einzelnen Zellen, die nacheinander in Querrichtung durch den zu filternden Gasstrom geführt werden und hierbei die aus dem Gasstrom auszuscheidenden Verunreinigungen aufnehmen. Die einzelnen Filterzellen der bekannten Umlauffilter sind zu einem. endlosen Band vereinigt, beispielsweise bei einem Paternosterfilter; am Boden des Filtergehäuses ist ein Flüss:igkeitsbad angeordnet, durch. das die Filterzellen hindurchgeführt werden. Dieses Flüssigkeitsbad hat bei den bekannten Umlauffiltern zwei Aufgaben. Es soll einmal die mit Staub beladenen Zellen reinigen, d. h. den aufgenommenen Staub aus den Filterzellen auswaschen, zum andern soll das Flüssigkeitsbad die aus ihm austretenden und gereinigten Filterzellen mit einem die Staubaufnahme vergrößernden. Überzug versehen. Zu diesem Zweck wird als Flüssigkeitsbad stets ein ölbad gewählt, da die Olhaut, mit der das Filter nach dem Velrlassen des Bades bedeckt ist, durch seine klebende Wirkung die Aufnahmefäheigkeit der Zelle vergrößert.
  • Das Olbad kann nun die ihm obliegende Doppelfunktion als Reimgungsbad und als Benetzungsbad nicht mit gleicher Vollkommenheit erfüllen. So erfolgt beim Durchgang der Filterzelle durch das ölbad keine vollständige Auswaschung der aufgenommenen Staubter chen, so daß diel aus dem Flüssigkeitsbad. austretenden, mit einem neuen t)lüberzug versehenen Filterzellen nicht vollständig vom Staub gereinigt sind. Infolge dessen sinkt bei wachsender Betriebszeit die Filterw irkung dieser bekannten Umlauffilter, da die einzelnen Zellen in laufend stärkerem Maße durch die sich bildenden Verkrustungen zugedeckt werden. Haben diese Verkrustu.ngen einen bestimmten Umfang erreicht, wird es erforderlich, die Filterzelle einer gründlichen Reinigung zu unterziehen, die aber nur durch Stillsetzen des Filters und Ausbau der einzelnen Filterzellen erreicht werden kann.
  • Für gesteigerte Ansprüche sind diese bekannten, mit Flüssigkeitsbad ausgestatteten Umlauffilter nicht verwendbar, da sie. keine gleichbleibende FilteHeistung besitzen und außerdem bei der in bestimmten Zeitabständen laufend erforderlichen grtindlicben Reinigung für den Betrieb ausfallen.
  • Man hat auch bereits sogenannte Elektrofilter als Umlauffilter ausgebildet und mit einem Reinigungsbad ausgestattet. Die abscheidende Wirkung eines Elektrofilters beruht darauf, daß zwischen zwei Metallpla.tten e.in starkes elektrisches Feld erzeugt wird, wobei die auszuscheidenden Staubteilchen mittels eines an den hoch aufgeladenen Sprühelektroden austreten- den lonenstromes ionisiert werden und entlang den Kraftlinien des erzeugten elektrischen Feldes zur negativen Meltallplatte wandern, wo die Niederschlagung erfolgt.
  • Die Verwendung derartiger bekannter Elektrofilter für Umlauffilter bietet erhebliche konstruktive Schwierigkeiten, da es notwendig i.st, zwei Gruppen von Platten gegeneinander zu isolieren und sie mit unterschiedlicher Polarität zu versehen. Außerdem verbrauchen solche Filter erhebliche Strommengen. Daher haben sich diese Elektrofilter als Umlauffilter nicht durchsetzen können.
  • Auch die bekannten Elektrete lassen sich für Umlauffilter, die mit Flüssigkeitsbad ausgestattet sind, nicht verwenden, da die Elektretel ihre durch elektrische Aufladung bedingte Staubbindekraft auch beim Durchgang durch das Flüssigkeitsbad beibehalten.
  • Die Erfindung führt zu einem mit einem Flüssigkeitshad ausgestatteten Umlauffilter einfacher Konstruktionsform, das die den bekannten mit Ölbad ausgestatteten Umlauffilter anhaftenden Nachteile vermeidet und ein Filter darstellt, dessen Abscheidewirkung unabhängig von der Bsetriebszeit konstant bleibt, ohne daß eine Reinigung vorgenommen werden muß, die zu einer Unterbrechung des Betriebes führt. Das erfindungsgemäße Umlauffilter ist dadurch gelcennzeichnet, daß das Filtermaterial ganz oder teilweise aus solchen an sich bekannten Stoffen, beispielsweise Kunststoffen der Polyäthylenreihe, besteht, die dem Filter eine durch die Reibung des vorbei streichenden Mediums bedingte, die Staubabscheidung erhöhende elektrostatische Wirkung verleihen, daß als Flüssigkeitsbad ein Wasserbad vorgesehen ist, bei dessen Passieren die durch den elektrostatischen Effekt gebundenen Verunreinigungen freigegeben werden, und daß Mittel vorgesehen sind, die eine; beschleunigte Troclinung des Filters nach Verlassen des Wasserbades bewirken. Stoffe, die durch Reibung eine elektrostatische Aufladung erhalten, wie es beispielsweise bei den Kunststoffen der Polyäthylenre!ihe der Fall ist, sind bekannt; es ist auch bereits bekannt, daß sich diese durch elektrostatische Aufladung bedingte, die Staubabscheidung erhöhende Eigenschaft dieser Stoffe für Filterzwecke verwenden läßt. Es ist aber das Verdienst der Anmelderin, als erste erkannt zu haben, daß es möglich ist, ein mit einem Flüssigkeitsbad ausgestattetes Umlauffilter zu schaffen, das die vorstehend gekennzeichneten Vorteile aufweist, wenn diese Kunststoffe der Polyäthylen reihe in Zusammenwirkung mit einem Wasserbad als Flüssigkeitsbad und einer Troclnungseinr,ichtung verve ndet werden, die eine sofortige Trocknung der einzelnen Filterzellen nach Verlassen des Wasserbades bewirkt. Die Kunststoffe der Polyäthylenreihe verlieren nämlich ihre elektrostatische Eigenschaft, wenn sie mit Feuchtigkeit in Berührung kommen, und gewinnen diese elektrostatische Eigenschaft zurück, wenn sie wieder den trockenen Zustand erreicht haben. Wenn also der zu reinigende Luftstrom die Filterelemente des Umlauffilters passiert, werden die Staubteilchen durch die elektrostatische Wirkung des verwandten bIaterials zusätzlich an die Filteroberfläche gebunden. Gelangt die mit Staub beladene Zelle in das Wasserbad, so verliert sie augenblickllich ihre elektrostatische Eigenschaft, so daß die Haftwirkung zwischen den Staubteilchen und der Filteroberfläche aufgehoben wird. Beim Durchgang durch das Wasser bad werden also die Staubteilchen mit Leichtigkeit vollständig aus der Filterzelle ausgewaschen werden und setzen sich zufolge ihrer Schwere am Boden des Wasserbades ab. Es erfolgt also eine restlose Entfernung der Staubteilchen aus den einzelnen Filterzellen, so daß diese nach Durchlauf durch das Wasserbad in absolut gereinigtem Zustand zur erneuten Staubaufnahme zur Verfügung stehen. Bei dem erfindungsgemäßen Umlauffilter behalten also die einzelnen Filterzellen auch. bei längerer Betriebszeit hinsichthch des Staubaufnahmevermögens die gleiche Wirkung, so daß sich die Leistung des Filters auch bei langen Be triebszeiten nicht verändern kann. Eine zusätzliche Reinigung des erfindungsgemäßen Umlauffilters wird daher nicht erforderlich. Um die im Wasserbad vollständig gereinigte Filterzelle beim Austritt aus dem Bad in möglichst kurzer Zeit wieder betriebsfähig zu machen, wird unmittelbar hinter dem Wasserbad eine geeignete Trockenvorrichtung für die Filterzellen angeordnet.
  • Die die Trocknung des Filters nach Verlassen des Wasserbades bewirken.den Mittel sind erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß luftaustrittsseitig oberhalb des Wasserbades eine sich über die Filterbreite erstreckende, vorzugsweise schlitzförmig ausgebildete, mittels eines Ventilators oder Lufthitzers mit Fremdluft gespeiste Düse derart angeordnet ist, daß der von ihr- erzeugte Luftstrom das Filter zwecks Trocknung durchdringt.
  • Zweckmäßigerweise ist die schlitzförmige Düse im Innenraum des Filters angeordnet, und auf der gegenüberliegenden Seite des Filters ist ein rinnenförmiges Auffangblecli vorgesehen, das auf der Filteroberfläche aufliegt und durch das die Trocknungsluft abgeleitet wird.
  • Durch die zur beschleunigten Trocknung vorgesehenen Mittel wird erreicht, daß die Filterzellen unmittelbar nach dem Verlassen des Wasserbades von der ihnen anhaftenden Feuchtigkeit befreit werden und somit ihre elektrostatische Eigenschaft zurückerhalten.
  • Auf diese Weise wird erreicht, daß bereits die luftaustrittsseitig im Filterstrom liegenden Filterelemente ihre volle elektrostatische Eigenschaft besitzen und neben den lufteintrittsseitig liegenden Filterelementen zusätzlich der Staubreimgung dienen können.
  • Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Er,indungsgedankens.
  • In der Zeichnung ist ein Bandfilter dargestellt, das aus einzelnen Zellen 1 besteht, die über die Rolle 2 und 3 in Richtung des Uhrzeligers bewegt werden. In der unteren Wanne 4 des Filters befindet s.ich das Wasserbad 5, in das die Rolle 3 mit den Filterelementen 1 eintaucht. Bei Passieren des Ävasserbades fallen die Staubteilchen 6 unter Einwirkung der Schwere und der Spülwirkung des Wasserbades aus den Filterelementen 1 aus und sinken zu Boden. Die auf diese Weise gereinigten Filterelemente 1 werden nach Verlassen des Wasserbades 5 an der Düse 7 -orbeigeführt.
  • Diese Düse wird durch den Ventilator bzw. Lufterhitzer 8 mit Fremdluft gespeist, die durch den Schlitz 9 austritt und in der gezeigten Pfeilrichtung die Filterelemente durchdringt und ihre beschleumgte Trocknung bewirkt. Auf der der Düse gegenüberliegenden Seite des Filterbandes ist die Rinne10 angeordnet, die mit ihren Flanschen 11 auf der Filteroberfläche aufliegt und so die aus der Düse 9 austretende Luft nach Durch strömung der Filterelemente 1 auffängt und in der Füllrichtung ableitet.
  • PATENTANSPRU-CH E 1. Mit Flüssigkeitsbad ausgestattetes Umlauffilter, dadurch gekennzeichnet, daß das Filtermaterial ganz oder teilweise aus solchen an sich bekannten. Stoffen, beispielsweise Kunststoffen der Polyäthylenreihe, besteht, die dem Filter eine durch die Reibung des vorbeistreichenden Mediums bedingte, die Stauhabscheidung erhöhende elektrosltatische Wirkung verleihen, daß als Flüssigkeitsbad ein Wasserbad vorgesehen ist, bei dessen Passieren die durch den elektrostatischen Effekt gebundenen Verunreinigungen freigegebes werden, und daß Mittel vorgesehen sind, die eine beschleunigte Trocknung des Filters nach Verlassen des Wasserbades bewirken.

Claims (1)

  1. 2. Umlauffilter nach Anspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, daß luftaustrittsseitig oberhalb des Wasserbades eine sich über die Filterbreite erstreckende, vorzugsweise schlitzförmig ausgebildete, mittels eines Ventilators oder Lufthitzers mit Fremdluft gespeiste Düse derart angeordnet ist, daß der von ihr erzeugte Luftstrom das Filter zwecks Trocknung durchdringt.
    3. Umlauffilter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die schlitzförmige Düse im Innenraum des Filters angeordnet ist und daß auf der get,enüberliegenden Filterauß enseite ein an der Filteroberfläche anliegendes rinnenförmiges Auffangblech zwecks Ableitung der Trocknungsluft vorgesehen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche PatentschFriften Nr. 518 087, 839 345, 589 609, 588 707, 452 437; belgische Patentschrift Nr. 499 333.
DED12349A 1952-05-26 1952-05-26 Mit Fluessigkeitsbad ausgestattetes Umlauffilter Pending DE1002736B (de)

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