DE10028573C2 - Verfahren und Vorrichtung zur Bekämpfung von Schädlingen der Biene und des Bienenstockes - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Bekämpfung von Schädlingen der Biene und des Bienenstockes

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DE10028573C2 DE2000128573 DE10028573A DE10028573C2 DE 10028573 C2 DE10028573 C2 DE 10028573C2 DE 2000128573 DE2000128573 DE 2000128573 DE 10028573 A DE10028573 A DE 10028573A DE 10028573 C2 DE10028573 C2 DE 10028573C2
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren mit den Merk­ malen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1 sowie eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 9 zur Bekämpfung von Schädlingen der Biene und Ihrer Brut in Bienenstöcken, insbesondere zur Bekämpfung von Varroa-Milben sowie von anderen Schädlingen des Bie­ nenstockes, wie der afrikanische Bienenstockkäfer (aethi­ na tumida).
Leiden Bienenvölker unter Varroa-Milben-Befall und werden die Milben nicht bekämpft, ist mit dem Untergang des Bienenvolks zu rechnen. Die Ansteckung weiterer Bie­ nenvölker ist nicht zu vermeiden. Diese gehen dann eben­ falls unter. Deshalb ist die Bekämpfung sowohl eines aku­ ten Milbenbefalls als auch die vorbeugende Behandlung schwach befallener Bienenvölker in der Imkerei unumgäng­ lich. Zur Bekämpfung des Milbenbefalls sind verschiedene chemische Mittel in Gebrauch.
Der afrikanische Bienenstockkäfer breitet sich im Moment durch den weltweiten Handel mit Bienen aus. Der erwachsene Käfer und auch seine Larven schädigen den gan­ zen Bienenstock. Die Waben mit Brut, Honig und Pollen werden gefressen und die Ernte durch den auftretenden Gestank unbrauchbar. Bei stärkerem Befall geht das Bie­ nenvolk zugrunde.
Beide Schädlinge sind nach heutigem Ermessen nicht auszurotten; der Befall muß regelmäßig reduziert werden. Durch die erwähnten Schädlinge der Bienen werden jährlich große volkswirtschaftliche Schäden hervorgerufen.
Wie bspw. aus der EP 0221488 A2 bekannt, wird als in der Bundesrepublik Deutschland zugelassenes Akarizid, ein 4,4'-Dibrombenzilsäureisopropylester verwandt. Die Anwen­ dung hinterläßt im Bienenwachs und auch im Honig Rück­ stände. Wegen der starken Rückstände wird dieses Mittel nur ungern verwendet.
Aus der gleichen Druckschrift ist die Anwendung von N-Methylbis-(2,4-Xylyliminomethyl)amin bekannt. Es han­ delt sich hier um einen festen Wirkstoff, der in einem Mineralöl gelöst und in Wasser emulgiert wird. Diese Emulsion wird dann mit Hilfe eines Zerstäubungsapparats auf die Bienen aufgestäubt. Das Mittel gilt als kanzero­ gen - es finden sich auch Rückstände in Honig und Wachs.
Ebenfalls aus der EP 0221488/ist die Varoa-Milben- Bekämpfung mittels Pyrethrum-Präparaten bekannt. Bei die­ sen Giften handelt es sich ebenfalls um humantoxische Substanzen, deren Rückstände sich im Honig finden können, was abzulehnen ist.
Gegen beide zuvor erwähnten Wirkstoffgruppen zur Behandlung der Varroatose bestehen inzwischen Resistenzen die sich immer mehr ausbreiten. Auch gegen andere der zugelassenen und nicht zugelassenen Tierarzneimittel sind, wie zu erwarten, erste Verdachtsmomente bzgl. einer Resistenz aufgetreten.
Wie aus der erwähnten Druckschrift EP 0221488 A2 be­ kannt, ist die Behandlung mit 60%-iger Ameisensäure zu­ gelassen. Zur Behandlung werden mit Ameisensäure getränk­ te Platten mehrere Wochen in dem Bienenstock angeordnet. Die in dem Honig auftretenden Ameisensäurekonzentrationen sind jedoch so hoch, dass das Verfahren während der Ho­ nigsammelzeit nicht angewendet werden darf. Weil der Wir­ kungsgrad nicht hoch genug und zudem wechselnd ist und bei der Anwendung Königinnen zugrunde gehen, wird diese Maßnahme nicht gerne genutzt.
Die EP 0221488 A2 schlägt vor, ein unspezifisch narko­ tisch und/oder toxisch wirkendes Gift in hoher Konzen­ tration kurze Zeit auf ein Bienenvolk einwirken zu las­ sen, wobei die Behandlungszeit so kurz sein soll, dass die viel kleineren Varroa-Milben schon betäubt oder abge­ storben sind, während die vergleichsweise größeren Bienen noch wenig geschädigt sind. Als chemische Stoff für eine solche Kurzzeitbehandlung werden Stoffe mit einem hohen Dampfdruck entsprechend einem Siedepunkt von unter 100°C und vorzugsweise unter 90°C wie Cyanwasserstoff, Alkohole, Äther, Ketone, Kohlenwasserstoffe und andere Stoffe vor­ geschlagen. Zur Behandlung wird in einen Bienenstock ein Warmluftstrom von 35°C mit 20 l/min geblasen. Diesem Warmluftstrom wird Schwefelkohlenstoff oder Azetylen bei­ gemischt.
Die Handhabungssicherheit eines solchen Verfahrens ist nicht sehr hoch. Wegen der Brennbarkeit und/oder Ex­ plosivität der verwendeten Stoffe können Gefahren für den Imker und das Bienenvolk entstehen.
Ebenfalls eine Behandlung mittels eines Warmluft­ gebläses ist der EP 0259506 A1 zu entnehmen. Mittels eines Luftvorwärmers wird ein Warmluftstrom erzeugt, dem ein Behandlungsmittel zugefügt wird. Als Behandlungsmittel werden Ameisensäure oder Räucherstreifen angegeben. Au­ ßerdem werden Tabak, Tee, Rinde oder andere rauchbare Stoffe zur Beräucherung vorgeschlagen.
Bei diesem Verfahren wird, wie auch bei dem vorge­ nannten Verfahren, mit großen Luftmengen gearbeitet, die nicht nur das Behandlungsmittel in den Bienenstock ein­ tragen, sondern zugleich auch aus diesem wieder herau­ stragen. Damit gelangt das Behandlungsmittel in die Umge­ bung, was auch für den Imker schädlich sein kann.
Die DE 33 08 017 C1 schlägt dagegen vor, in den ein­ zelnen Bienenstöcken Heizplatten vorzusehen und auf den Heizplatten einen offenen Vorrat von Ameisensäure anzuordnen. Diese Behandlungsmethode benötigt eine spezielle Ausbildung oder Einrichtung der Bienenstöcke.
Noch weiter in dieser Richtung geht die DE 33 35 808 A1, die vorschlägt, in den Bienenstöcken Verdampfungs­ platten anzuordnen. Ein automatisches Dosiersystem soll den Verdampfungsplatten dann periodisch Behandlungsmittel zuführen, um in dem Bienenstock die Varroa-Milben zu be­ kämpfen.
Aus der DE 697 02 960 T2 ist die Behandlung von Bie­ nen zur Bekämpfung von Schädlingen mit einem ätherischen Öl oder einer organischen Säure, u. a. Oxalsäure bekannt, die als Gelformulierung mit langsamer Wirkstoffabgabe vorliegen. Ob damit eine ausreichende Wirksamkeit er­ reicht wird, bleibt offen.
Weiter ist aus Imdorf, A., Charriere, J.-D., Maque­ lin, C., Kilchenmann, V. und Bachofen, B.: "Alternative Varroabekämpfung" in Deutsches Bienen Journal 2/96, S. 59­ -63, die Anwendung von Oxalsäure als wässrige Lösung zur Varroabekämpfung bekannt. Die Oxalsäure ist gemäß diesem Fachartikel mit einem Zerstäuber auf die Bienen aufzu­ sprühen. Das Besprühen aller Bienen mit der wässrigen Formulieren erfordert der Öffnen der Stöcke und somit beispielsweise die Störung der Winterruhe.
Aus dem Gebrauchsmuster DE 19 38 939 U ist eine Vor­ richtung zum Erzeugen eines Sprühnebels innerhalb eines Bienenstocks bekannt. Dazu ist ein endseitig geschlosse­ nes, seitlich gelochtes Rohr bekannt, das auf eine Sprit­ ze aufzustecken ist. Das Rohr wird über das Flugloch in den Bienenstock eingeführt und soll dort einen Sprühnebel erzeugen.
Weiter ist aus der DE 195 25 782 C2 ein Verdampfer für ein Insektizid bekannt, der der Stechmückenabwehr dient. Der Verdampfer weist ein in der Nähe der zu schüt­ zenden Person aufzustellendes Gehäuse auf, das eine Bat­ terie enthält. An der Oberseite des Gehäuses ist ein Heizelement angeordnet, das zur Erwärmung des Insektizid­ trägers, beispielsweise eines Dochts oder einer Zell­ stoffmatte, dient. Durch die milde Erwärmung dieses In­ sektizidträgers wird der Wirkstoff über längere Zeit hin in die Umgebung abgegeben. Zur Varroamilbenbekämpfung an Bienenvölkern ist diese Vorrichtung jedoch nicht vorgese­ hen.
Davon ausgehend ist es Aufgabe der Erfindung, ein einfaches, wirksames und handhabungssicheres Verfahren zur Bekämpfung der verschiedenen Schädlinge an Bienen­ stöcken zu schaffen. Außerdem ist es Aufgabe der Erfin­ dung, eine entsprechende Vorrichtung zu schaffen.
Diese Aufgabe wird mit dem Verfahren nach Anspruch 1 bzw. der Vorrichtung nach Anspruch 9 gelöst.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird Oxalsäure (Ethandisäure, Kleesäure, HOOC-COOH) in zumindest tech­ nisch reiner Form oder eine Oxalsäure enthaltende Zusam­ mensetzung in dem Bienenstock so weit erwärmt, dass das Mittel verdampft. Die Erwärmung kann durch eine elektri­ sche Heizeinrichtung oder eine anderweitige, z. B. che­ mische Wärmequelle erfolgen. Es entstehen Turbulenzen bei denen sich die Dämpfe mit der kühleren Luft des Bienens­ tockes mischen und dabei kondensieren. Dadurch entsteht ein Aerosol (Rauch), das den Bienenstock ganz durchdringt und sogar in die Wintertraube der Bienen eindringt. Das Verfahren verteilt die Oxalsäure im Inneren des Bienens­ tocks, ohne das ein nennenswerter Überdruck entsteht. Bei Verfahren, die Luft und Behandlungsmittel von außen in den Bienenstock hinein pumpen oder ihn auch nur durch­ strömen, treten diese aus den Ritzen der Bienenwohnung aus. Bei dem neuen Verfahren werden dem Bienenstock weder Luft noch ein sonstiges Fluid/Medium von außen zuge­ führt. Aus dem Bienenstock treten somit kaum Dämpfe oder sonstige Fluidströme aus, die das Behandlungsmittel in die Umgebung tragen könnten. Dies trägt wesentlich zur Handhabungssicherheit bei, wenn die entsprechenden Ar­ beitsschutzvorschriften eingehalten werden.
Bei dem neuen Verfahren ist deshalb eine optimale Dosierung möglich. Die gesamte Menge des Behandlungsmit­ tels wird in dem Bienenstock wirksam, so daß mit relativ geringen Stoffmengen gearbeitet werden kann. Bei der Be­ handlung mit Oxalsäure reichen, wie Feldversuche gezeigt haben, 0,5 bis 5 g zur weitgehenden Abtötung aller Varroa- Milben aus. Das Verfahren ist außerordentlich wirksam und die Schwankungsbreite der Wirksamkeit ist vernachlässig­ bar gering. Das Verfahren eignet sich auch zur Bekämpfung anderer Parasiten, insbesondere Ektoparasiten. Die Be­ handlung geht sehr schnell von statten. In 1 bis 5 Minu­ ten, bspw. innerhalb von 3 Minuten, wird die Maßnahme abgeschlossen. Die Wirkung ist im Winter über mehr als drei Wochen nachweisbar. In dieser Zeit fallen je nach Dosis fast alle Schädlinge ab ohne das Verluste von Köni­ ginnen auftreten oder nennenswerter Bienentotfall zu ver­ zeichnen ist. Bei diesem Verfahren und ist es möglich innerhalb von drei Wochen eine Reduktion der Zahl der Varroa-Milben um 99% zu erreichen.
Im Unterschied zu vielen anderen Methoden bilden sich bei dem neuen Verfahren unter Verwendung der Oxal­ säure keine Rückstände im Bienenwachs, da Oxalsäure nicht fettlöslich ist. Die Rückstände der imkerlichen Tierarz­ neimittel gelangen aber zumeist auf dem Umweg über das Wachs in den Honig. Durch die Ausschaltung dieses Weges und den richtigen Anwendungszeitpunkt (siehe unten) sind Rückstände im Honig mit großer Sicherheit, auf bei regel­ mäßiger Anwendung, nicht zu erwarten.
Die Verwendung von Oxalsäure hat zudem den Vorteil, daß es sich dabei um eine Substanz handelt die von Natur aus im Honig und vielen anderen Lebensmitteln vorkommt und vom Verdauungsstoffwechsel der Bienen und des Men­ schen abgebaut werden kann. Oxalsäure zählt zu den ver­ breitetsten Planzensäuren.
Das Mittel kann eine Zusammensetzung sein, die Oxal­ säure und andere Stoffe, bspw. zur Konfektionierung der Oxalsäure, enthält. Alternativ kann die Oxalsäure in Form von Tabletten oder in kristalliner Form als Stücken oder als Pulver zur Anwendung kommen. Zur Verbesserung der Handhabungssicherheit kann sie bspw. auch in Blisterver­ packungen bereitgestellt werden.
Mit der Verwendung der Oxalsäure ist das neue Ver­ fahren in der Behandlung der Varroatose so wirksam, daß unter normalen Umständen eine einmalige Behandlung pro Jahr ausreicht. Diese ist vorzugsweise im brutfreien Zu­ stand durchzuführen oder wenn zumindest keine verdeckel­ ten Brutzellen vorhanden sind. So z. B. in der Winterruhe oder im Sommerhalbjahr bei Brutunterbrechungen durch Wechsel der Königin, bei Ablegerbildung oder bei Jungvöl­ kern, die aus dem Schwarmtrieb hervorgegangen sind. Das erfindungsgemäße Verfahren bietet den Vorteil, daß die Winterruhe durch die Behandlung wenig gestört wird. Dies ist besonders deshalb der Fall, weil der Bienenstock zur Behandlung nicht geöffnet wird, sondern wenn die Behand­ lung durch das Flugloch erfolgt. Im Winter, wenn alle Bienen im Bienenstock sind, ist der Wirkungsgrad optimal. Die jährliche Behandlung wird also vorzugsweise im Zeit­ raum von Oktober bis Januar durchgeführt.
Es ist darüber hinaus vorteilhaft nackte Bienenvöl­ ker (Natur- oder Kunstschwärme) zu behandeln, zumal wenn sie von stark befallenen oder unbekannten Muttervölkern stammen.
Durch Reinfektion besonders stark befallene Völker können mit dem neuen Verfahren auch schon im Spätsommer saniert werden um die Winterbienen vor zu starker Parasi­ tierung zu schützen. Dies wird zu diesem Zeitpunkt mög­ lich, obwohl noch in großem Umfang Brut gepflegt wird, wenn Wiederholungsbehandlungen vorgenommen werden (z. B. drei Behandlungen im Abstand von jeweils vier Tagen).
Zur Anwendung von Oxalsäure zur Bekämpfung der Var­ roatose sieht die Erfindung eine Vorrichtung mit einem Gefäß, einer Heizeinrichtung und einer Handhabe vor, mit der das mit der Heizeinrichtung in Verbindung stehende Gefäß durch das Flugloch in den Bienenstock einführbar ist. Das Gefäß weist einen Aufnahmeraum auf, der eine ausreichende Menge des Behandlungsmittels aufnehmen kann. Das Behandlungmittel kann Oxalsäure oder ein anderes Behandlungsmittel sein. Durch die mit dem Gefäß verbundene Heizeinrichtung können in das Gefäß gegebene Behandlungs­ mittel verdampft werden, wodurch unmittelbar in dem Bie­ nenstock der gewünschte Dampf, bzw. Aerosol erzeugt wird. Der Aufnahmeraum ist nach außen hin offen, so dass das Behandlungsmittel austreten kann.
Mittels der Handhabe können Gefäß und Heizeinrich­ tung durch das Flugloch in den Bienenstock geschoben wer­ den, wodurch die Behandlung bei geschlossenem Bienens­ tock, sogar während der Winterruhe des Bienenvolks, mög­ lich wird.
Die Vorrichtung weist vorzugsweise einen Fuß oder Ständer auf, der durch das Flugloch passt und der Vor­ richtung einen sicheren Stand gibt. Außerdem ist der Fuß vorzugsweise so ausgebildet, dass der beheizte und sich somit erwärmende Kopf nicht auf dem Boden des Bienens­ tocks aufliegt, sondern im Abstand zu diesem gehalten ist. Alternativ oder ergänzend ist die Vorrichtung mit einer Wärmeisolation versehen. Diese kann z. B. als Schutzschild ausgebildet, das unter dem Kopf angeordnet ist.
Das Gefäß ist vorzugsweise als oben offene Pfanne oder Schale ausgebildet, die mit der Heizeinrichtung ei­ nen von der Handhabe getragenen Kopf bildet. Dieser Ver­ dampferkopf kann zur Behandlung durch das Flugloch auf den Boden des Bienenstocks aufgelegt werden. Die infolge der Wärmewirkung auftretende Luftbewegung unterstützt die Verteilung des Dampfes und trägt das Aerosol dann zwi­ schen die Waben. Das Gefäß, das vorzugsweise als Pfanne oder Schale ausgebildet ist, ist bei einer zweckmäßigen Ausführungsform an seiner Außenseite mit der Heizeinrich­ tung verbunden. Dadurch wird das Gefäß gleichmäßig vom Rand her erwärmt und somit eine gute Verdampfung mit niedrigstmöglichen Temperaturen erreicht. Insbesondere werden lokale Überhitzungen vermieden, die zu schädlichen Wirkungen führen könnten. Die Heizung kann aber bei ent­ sprechender Dimensionierung auch innerhalb der Pfanne angebracht werden.
An der Pfanne oder dem sonstigen Gefäß kann eine Vorrichtung zur Verhinderung des Aufschäumens angebracht werden. Dies kann ein gelochter Deckel oder ähnliches sein. Zusätzlich kann ein nach oben weisendes Schutz­ schild vorgesehen sein, um zu vermeiden, dass Bienen irr­ tümlich in die Pfanne oder Schale fallen. Das Schutz­ schild kann ein flacher oder pilzförmiger Deckel über der Pfanne sein, wobei durch Abstandshalter vorzugsweise ein gewisser Abstand zwischen der Pfanne und dem Deckel ge­ halten wird. Vorzugsweise werden Schutzschild und Vor­ richtung zur Verhinderung des Aufschäumens als ein nach oben aufgewölbtes Drahtgitter ausgebildet. Zum Befüllen kann es mit einer Scharnierartigen Vorrichtung am Ver­ dampferkopf befestigt sein.
Die Handhabe der Vorrichtung ist vorzugsweise nicht lediglich als einfacher Griff ausgebildet. An ihr ist ein Blech oder eine anders geartete Vorrichtung angebracht, welche die Standsicherheit verbessert, weil die Verdamp­ fungspfanne möglichst waagerecht auf dem Boden des Bie­ nenkastens aufliegen soll, damit das Behandlungsmittel nicht aus der Pfanne fallen oder fließen kann.
Zumindest auf der Unterseite der Pfanne und der Heizeinrichtung wird vorzugsweise eine thermisch isolie­ rende Materialschicht oder Platte oder Scheibe an­ gebracht, da zunehmend Bienenwohnungen aus Kunststoffen und Böden mit Kunststoffgitter in Benutzung sind. Diese müssen mit einem thermischen Schutzschild vor der Hitze des Verdampferkopfes geschützt werden.
Die Vorrichtung weist vorzugsweise einen Standfuß auf, der den Verdampferkopf in einem gewissen Abstand zu dem Boden des Bienenstocks hält. Dies vermeidet das An­ schmelzen des Bodens und das Ansammeln von anschmelzenden Wachsresten an dem Verdampferkopf.
Zum Verschluss des Fluglochs kann ein geeigneter Stopfen oder ein an der Handhabe vorgesehenes Schild die­ nen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht. Es zeigen:
Fig. 1 einen Bienenstock und eine Behandlungsvor­ richtung in perspektivischer und schematisierter Darstel­ lung,
Fig. 2 die Behandlungsvorrichtung nach Fig. 1, in einer schematisierten Schnittdarstellung,
Fig. 3 die Behandlungsvorrichtung nach Fig. 2, in einem anderen Maßstab und in perspektivischer Darstellung, und
Fig. 4 die Behandlungsvorrichtung nach Fig. 3, mit einem aufgesetzten Schutzschild, in einer schematisierten Seitenansicht.
In Fig. 1 ist ein Bienenstock 1 veranschaulicht, der ein Bienenvolk beherbergt und an seiner Vorderwand mit einem Flugloch 1a versehen ist. Zur Behandlung des Volks gegen die Varroatose ist eine Behandlungsvorrich­ tung 2 vorgesehen, die einen elektrisch beheizbaren Kopf 3 und einen als Handhabe mit Handgriff 4 aufweist. Zur Stromversorgung dient ein sich von dem Handgriff 4 weg erstreckendes Anschlusskabel 5, das an seinem Ende mit einem nicht weiter veranschaulichten Anschluss, bspw. einem Stecker, für eine 12-Volt Spannungsquelle oder al­ ternativ eine 220-Volt Spannungsquelle versehen ist. Die Handhabe 4 ist hat im Querschnitt ein möglichst kleines Format. Ein Blech 6 bildet einen Fuß zur Verbesserung der Standsicherheit. Es ist als flaches U-Profil mit sich nach unten erstreckenden Schenkeln ausgebildet. Die Schenkel sind so kurz ausgebildet, in jedem Falle so klein, dass die Behandlungsvorrichtung 2 gut in unter­ schiedliche Fluglöcher (wie 1a) eingeführt werden kann. Zum zeitweiligen Verschluss des Fluglochs 1a während der Behandlung dient ein vorzugsweise keilförmiger Stopfen S. bspw. aus einem geeigneten Kunststoffschaum.
Zur Veranschaulichung der Behandlungsvorrichtung 2 wird auf Fig. 2 verwiesen. Zu dem Kopf 3 gehört eine ringförmige Heizeinrichtung 7, die eine rohrförmige Me­ tallumhüllung 8 aufweist, in deren Innenraum ein- oder mehrere elektrische Heizelemente 9 isoliert angeordnet sind. Die Heizeinrichtung 7 umgibt eine zylindrische Schale 11, deren zylinderförmiger äußerer Rand 12 mit dem Heizelement 7 in Verbindung steht.
Die Heizung kann auch auf der Innenseite der Pfanne angebracht werden, Das gilt besonders für eine Ausführung mit einem entsprechend säurefestem Heizdraht, der bei Niederspannungsbetrieb, so z. B. bei 12 Volt, auch ohne jegliche Ummantelung das Behandlungsmittel direkt er­ hitzt.
Der flache zylindrische Innenraum der Pfanne 11 ist ausreichend zur Aufnahme von 1 bis 5 g Oxalsäurekristall, einer Oxalsäuretablette oder einer Zubereitung, die eine entsprechende Oxalsäuremenge oder einen anderen Wirkstoff enthält.
Um den Innenraum der Pfanne 11 bedarfsweise abdecken zu können, bspw. um ein Aufschäumen der Oxalsäure zu ver­ hindern, ist, wie insbesondere aus Fig. 3 hervorgeht, ein siebartiger Deckel 14 vorgesehen. Dieser weist einen im Wesentlichen flachen, mit einer Vielzahl von Bohrungen 15 versehene Oberseite 16 auf, von der sich ein umlaufen­ der Rand 17 nach unten erstreckt. Anstelle des Rands 17 können auch einzelne Fortsätze vorgesehen sein. Auf diese Weise wird zwischen dem flachen scheibenförmigen Boden 16 des Siebs 15 und dem Boden der Pfanne 11 in jedem Fall ein Abstand eingehalten werden, wenn das Sieb 15 in die Pfanne 11 eingesetzt ist.
Alternativ kann anstelle des Siebs 15, oder ergän­ zend zu diesem, auch ein Schutzschild 18 vorgesehen sein, das den Kopf 3 pilzförmig überwölbt. Der nach oben hin konvex gekrümmte Schild 18 weist einen kreisförmigen Rand 19 auf, der den Kopf 3 seitlich deutlich überragt. Ein rohrförmiger Fortsatz 21, der den Schild 18 hält, kann sich bis in die Pfanne 11 hinein erstrecken und somit als Halterung für den Schild 18 dienen. Seitliche Schlitze 22 in dem Fortsatz 21 gestatten den Austritt des durch Wär­ meeinwirkung zu sublimierenden oder zu verdampfenden Be­ handlungsmittels, wobei der Schild 18 verhindert, dass Bienen auf den warmen oder heißen Kopf 3 fallen.
Zur Vermeidung unerwünschter Wärmeeinwirkungen auf den Boden des Bienenstocks 1 oder auf diesem befindliche Partikel ist an der Unterseite des aus Heizeinrichtung 7 und Pfanne 11 gebildeten Verdampferkopfs ein Hitzeschild 31 angeordnet. Dieses nimmt die gesamte Unterseite des Verdampferkopfs ein und überragt diesen seitlich etwas. Das Hitzeschild 31 besteht aus einem Wärme schlecht lei­ tenden wärmebeständigen Material, z. B. Schaumglas ö. ä. Es kann auch eine gelochte oder ungelochte Keramikplatte, eine Kunststoffplatte oder dergleichen zur Anwendung kom­ men. Ergänzend oder anstelle des Hitzeschilds 31 kann das Blech 6 so ausgebildet sein, dass immer ein Abstand zwi­ schen dem Verdampferkopf und dem Boden des Bienenstocks 1 verbleibt.
Die insoweit beschriebene Behandlungsvorrichtung 2 arbeitet wie folgt:
Zur Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Vorrichtung 2 benutzt, indem die Pfanne 11 mit einer vorgegebenen oder vorgewählten Dosis eines Behandlungs­ mittels, das vorzugsweise Oxalsäure enthält, versehen wird. Bspw. kann die Oxalsäure in einer Blisterverpackung portioniert vorliegen. Der Imker hat dann lediglich eine Portion der Blisterverpackung in die Pfanne 11 zu füllen. Ist dies geschehen, wird das Sieb 15 aufgesetzt oder zugeklappt und die Behandlungsvorrichtung 2 wird durch das Flugloch 1a in den Innenraum des Bienenstocks 1 einge­ führt. Dabei wird sie so weit durch das Flugloch 1a ge­ schoben, dass der Verdampferkopf in etwa unter die von Bienen besetzten Waben gelangt. Am Flugloch selbst befin­ det sich lediglich der Teil der Handhabe mit kleinem Querschnitt. Die verbleibende Öffnung wird nun mit dem Stopfen S verschlossen. Zur Verdampfung des Behandlungs­ mittels, vorzugsweise Oxalsäure, in dem Innenraum des Bienenstocks 1 wird nun das Kabel 5 an eine geeignete Spannungsquelle, z. B. 12 Volt vom Bordnetz eines Kraft­ fahrzeugs für einen bestimmten Zeitraum angeschlossen. Die Heizelemente 9 erhalten dadurch Strom, wodurch die Temperatur des Kopf 3 der Behandlungsvorrichtung 2 auf eine Temperatur oberhalb 110EC erwärmt wird. Die Tempera­ tur sollte während der Heizphase nicht über 200°C steigen. In der Pfanne 11 vorhandene Oxalsäure verdampft dabei, wobei der Dampf in der kalten Luft im inneren des Bie­ nenstocks 1 zu feinen Mikrokristallen kondensiert. Die Kristalle bleiben als Aerosol in der Luft des Bienens­ tocks in der Schwebe, diffundieren durch seinen gesamten Innenraum und setzten sich überall in der Bienenwohnung und auf der Körperoberfläche der Bienen und Schädlinge ab.
Das Beenden der Heizphase geschieht durch Herausziehen des Steckers aus der Steckdose, oder durch eine Zeit­ steuerung, die mit dem Griff verbunden, in dem Griff an­ geordnet oder auch getrennt von ihr in der Zuleitung an­ gebracht sein kann. Die Dauer der z. B. fest vorgegebenen Heizphase beläuft sich z. B. bei der Verdampfung von Oxal­ säurekristallen auf 3 Minuten. Die Zeitsteuerung kann so ausgebildet sein, dass das Heizzeitintervall bei jedem Verbinden der Vorrichtung 2 mit der Spannungsquelle er­ neut gestartet wird. Zur Sicherheit kann der Start auch über einen geeigneten Schalter (Taster) erfolgen.
Die Heizeinrichtung 7 ist so dimensioniert, dass einige Gramm Oxalsäure binnen weniger Minuten vollständig verdampft werden. Die Behandlung wird dann beendet, indem der Stopfen S und die Behandlungsvorrichtung 2 aus dem Flugloch 1a entfernt werden. Für weitere 5 bis fünfzehn Minuten wird das Flugloch nochmals mit dem Stopfen S ver­ schlossen. In dieser Zeit beruhigt sich die Luft und das erzeugte Aerosol sedimentiert in dem Innenraum des Bie­ nenstocks 1. Ein Austritt von Oxalsäure aus dem Bienens­ tock 1 ist wegen der nicht vorhandenen Durchströmung oder Zuführung eines Dampfvolumens von Außen minimal. Die Be­ handlungsmenge ist somit gering. Der Verdampfungskopf der Vorrichtung wird nach der Entnahme aus dem Stock gleich in Wasser abgekühlt, sodaß eine nächste Behandlung ge­ fahrlos erfolgen kann.
Die regelmäßige Behandlung kann und soll während der Winterruhe des Bienenvolks durchgeführt werden. Bis zum Beginn der neuen Trachtzeit hat sich der Oxalsäure-Nie­ derschlag so weit abgebaut bzw. verflüchtigt, dass der neu eingetragene Honig nicht belastet wird.
Die Anwendung der in Fig. 4 veranschaulichten Aus­ führungsform der Behandlungsvorrichtung 2 mit Schutz­ schild 18 erfolgt in gleicher Weise wie oben beschrieben. Weiter ist eine Abwandlung der beschriebenen Behandlungs­ vorrichtung 2 dahingehend sinnvoll, dass der Kopf 3 nach außen, zumindest aber nach unten, thermisch isoliert wird, so dass nur die Pfanne 11 erwärmt wird, während der Kopf 3 außen kühl bleibt.
Zur Behandlung von Bienenvölkern gegen Varroatose oder andere Schädlinge mittels der Behandlungsvorrichtung 2 wird in dem Bienenstock 1 eine vorbestimmte Menge Be­ handlungsmittel, vorzugsweise Oxalsäure oder ein Mittel das zu wesentlichen Bestandteilen Oxalsäure enthält, ver­ dampft. Dies erfolgt ohne Einleitung von Luft in den In­ nenraum des Bienenstocks 1, mittels einer Behandlungsvor­ richtung 2 die eine beheizbare Pfanne 11 zur Verdampfung des Behandlungsmittels aufweist.

Claims (19)

1. Verfahren zur Bekämpfung von Ektoparasiten an Bienen, insbesondere zur Bekämpfung von Varroa-Milben, bei dem ein zur Parasitenbekämpfung geeignetes Mittel in den Bienenkorb eingeführt und in diesem durch Erwärmung verdampft wird, dadurch gekennzeichnet,
dass das zur Parasitenbekämpfung dienende Mittel eine Oxalsäure enthaltende Zusammensetzung oder Oxalsäure in wenigstens technisch reiner Form ist und
dass die Zusammensetzung Oxalsäure in pulverisierter oder kristalliner Form enthält.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, dass das Mittel innerhalb des Bienenstocks unter Vermeidung einer Durchströmung desselben verdampft wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, dass die Behandlung während eines brutfreien Zu­ stands des Bienenvolks, der Winterruhe des Bienenvolks oder am nackten Bienvolk (Natur- oder Kunstschwärme) durch geführt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich­ net, dass die Behandlung in 1-jährigen Abständen durch­ geführt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlung an einem Bienenvolk mit verde­ ckelter Brut mehrmals jährlich durchgeführt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, dass eine festgelegte Dosis des Mittels in eine Sub­ limationsvorrichtung gegeben und mit dieser durch das Flugloch oder eine entsprechende Öffnung in den Innenraum des Bienenstocks überführt und in diesem innerhalb einer Zeitspanne von 1 bis 10 Minuten vollständig verdampft wird, wonach die Sublimationsvorrichtung wieder aus dem Bienenstock entfernt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, dass eine festgelegte Dosis des Mittels in eine Sub­ limationsvorrichtung gegeben und mit dieser durch das Flugloch oder eine entsprechende Öffnung in den Innenraum des Bienenstocks überführt und in diesem innerhalb einer Zeitspanne von 5 Minuten vollständig verdampft wird, wo­ nach die Sublimationsvorrichtung wieder aus dem Bienen­ stock entfernt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, dass der Bienenstock während der Behandlung ge­ schlossen bleibt.
9. Vorrichtung (2) zur Bekämpfung von Schädlingen von Bienen, Bienenbrut und Wabenwerk mittels des Verfah­ rens nach Anspruch 1,
mit einem Gefäß (11) zur Aufnahme eines Behandlungs­ mittels, wobei die Außenabmessungen des Gefäßes (11) kleiner sind als das Flugloch (1a) eines Bienenstocks (1),
mit einer Heizeinrichtung (7), die mit dem Gefäß (11) verbunden ist, um dieses zu erwärmen, und
mit einer Handhabe (4), die das Gefäß (11) und die Heizeinrichtung (7) trägt und mittels derer das Gefäß (11) und die Heizeinrichtung (7) durch das Flugloch (1a) in den Bienenstock (1) einführbar sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekenn­ zeichnet, dass das Gefäß (11) als oben offene Pfanne oder Schale ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die Heizeinrichtung (7) eine elektrische Heizeinrichtung (9) ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die Pfanne oder Schale an ihrem Außenum­ fang mit der Heizeinrichtung (7) verbunden ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekenn­ zeichnet, dass das Gefäß (11) mit einer Einrichtung (15) zur Verhinderung des Aufschäumens des in dem Gefäß (11) befindlichen Mittels versehen ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die Einrichtung (15) ein Sieb ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekenn­ zeichnet, dass oberhalb des Gefäßes (11) ein Schutzschild (18) vorgesehen ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ihr Gesamtquerschnitt kleiner ist, als die Abmessungen des Fluglochs (1a) des Bienenstocks (1).
17. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekenn­ zeichnet, dass das Gefäß (11) an seiner Unterseite ther­ misch isoliert ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die Vorrichtung einen Standfuß (6) auf­ weist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekenn­ zeichnet, dass der Standfuß derart angeordnet ist, dass das Gefäß (11) in Gebrauchsposition in einem die Wärme­ übertragung hemmenden Abstand zu dem Boden des Bienens­ tocks (1) gehalten ist.
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