-
Die
Erfindung bezieht sich auf ein Cabriolet-Fahrzeug mit einem ein
spiegelbildlich zur Fahrzeuglängsmittelebene
aufgebautes Verdeckgestell mit heckseitigem Verdeckspannbügel aufweisenden und
bei Verlagerung um ein karosseriefestes Hauptlager in einem heckseitigen
Verdeckkasten ablegbaren bzw. aus diesem rückführbarem Faltverdeck, dessen
flexible Dachhaut im Heckbereich eine oberhalb des Verdeckspannbügels verlaufende,
insbesondere formstabile Heckscheibe mit im wesentlichen rechteckiger
Umfangskontur aufweist.
-
Bei
einem bekannten Cabriolet-Fahrzeug der vorgenannten Bauart (
DE 41 28 115 C1 )
weist das Faltverdeck eine die Heckscheibe einfassende flexible
Dachhaut auf, die auch im Bereich oberhalb des heckseitigen Verdeckspannbügels mit
einem breiten Gewebestreifen zur Heckscheibe hin verläuft. Bedingt
durch die damit verringerten Abmessungen der Heckscheibe ist für einen
Fahrzeugbenutzer die Übersichtlichkeit,
insbesondere bei einer Rückwärtsfahrt,
nachteilig eingeschränkt.
-
Aus
der
DE 43 09 607 A1 ist
ein Fahrzeugfaltverdeck mit verstellbarer Heckscheibe bekannt, die
bei geschlossenem Faltverdeck von innen vor eine Hecköffnung im
Verdeckstoff verlagert ist und an beiden Seitenbereichen von zwei
Stützgliedern
gestützt
ist, die jeweils um eine Querachse schwenkbar an einem Hebelende
mit der Heckscheibe bzw. einem Heckscheibenrahmen und mit dem unteren
Hebelende mit einem Stangenelement des Verdeckgestänges verbunden
sind. Der untere Querseitenrand der Heckscheibe stützt sich
unmittelbar von oben auf dem Verdeckspannbügel ab. Der Verdeckspannbügel und
die Heckscheibe sind durch ein Abheben nach oben relativ zueinander
verlagert. Nachteilig hierbei ist, daß sich der untere Randbereich
der Heckscheibe von innen gegen den Verdeckspannbügel oder
gegen einen an diesem vorgesehenen Dichtungsrandstreifen stützt, so
daß bei
nachteilig eingeschränkter
Durchsicht oberhalb des Verdeckspannbügels eine außenliegende
Dichtfuge gebildet wird, die Dichtungsprobleme verursachen kann.
Darüber hinaus
ist eine derartige Dichtfuge verschmutzungsanfällig und stellt besondere Anforderungen
an die Steuerung der relativ zueinander verlagerbaren Bauteile,
um eine stets zuverlässig
dichte Anbindung zu erreichen.
-
Aus
der
US 4,784,428 ist
ein Cabriolet-Fahrzeug bekannt, das eine rückwärtige Heckscheibe sowie in
Fahrtrichtung seitlich vor der Heckscheibe angeordnete Seitenfenster
umfaßt.
Bei einem Öffnungsvorgang
des Daches ist die Heckscheibe durch an den Seitenscheiben angelenkte
Lenker zu verschwenken und danach mitsamt den Seitenscheiben in
eine Ablagestellung zu überführen. Dies
erfordert einen erheblichen Bauaufwand und zudem besondere Dichtelemente,
um Heckscheibe und Seitenscheiben aneinander abzudichten.
-
Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Cabriolet-Fahrzeug zu
schaffen, dessen in die Dachhaut integrierte Heckscheibe eine gute
heckseitige Durchsicht ermöglicht,
unter Vermeidung von Dachhautspannungen mit einfachen Steuerungs mitteln
in ihre Öffnungs-
bzw. Schließstellung
verlagerbar ist, die im Heckbereich des Fahrzeuges eine raumsparende
Packstellung einnimmt und zudem keine Dichtigkeitsprobleme verursacht.
-
Zur
Lösung
dieser Aufgabe zeichnet sich das Cabriolet-Fahrzeug durch die im
Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale aus. Hinsichtlich weiterer wesentlicher
Ausgestaltungen wird auf die Patentansprüche 2 bis 11 verwiesen.
-
Das
erfindungsgemäß ausgebildete
Cabriolet-Fahrzeug ist mit einer einen dreiseitigen Rahmen aufweisenden
Heckscheibe versehen, deren freier unterer Querseitenrand unmittelbar
auf dem Verdeckspannbügel
auflegbar ist, so daß eine
große Heckscheibenfläche realisiert
sein kann, was zu einer guten Durchsichtmöglichkeit im Heckbereich des Fahrzeugs
führt.
Die aus Rahmen und Heckscheibe bestehende Baugruppe ist dabei so
in die Dachhaut integriert, daß durch
eine randseitig am Rahmen eingreifende Steuerungsbaugruppe diese
Baueinheit während
der Öffnungs-
bzw. Schließbewegung
des Verdeckgestells auf einer Bahnkurve geführt wird und Überbelastungen
der flexiblen Dachhaut im heckseitigen Bereich vermieden sind.
-
In
einer ersten Bewegungsphase beim Öffnen des Cabriolet-Fahrzeuges wird die
heckseitige Baugruppe in Fahrtrichtung hochgeschwenkt, wobei in
dieser Bewegungsphase der untere Querseitenrand der Heckscheibe
aus seinem Verbindungseingriff auf dem Verdeckspannbügel gelöst wird,
dieser mit der Heckscheiben-Baugruppe in eine nach oben gerichtete
Lage gelangt und eine über
die Steuerungsbaugruppe vermittelte Abstandsstellung zwischen Heckscheibe
und Verdeckspannbügel
gebildet ist. Nunmehr kann ein Verdeckkastendeckel geöffnet und
die Öffnungsbewegung
des Verdeckgestells fortgesetzt werden. Die Heckscheibenbaugruppe
mit dem Verdeckspannbügel
wird dabei entgegen der Fahrtrichtung nach unten verlagert, gleichzeitig
der untere Querseitenrand der Heckscheibe aus seiner Abstandslage
in den Nahbereich des Verdeckspannbügels zurückbewegt und damit eine Bahnkurve durchlaufen,
auf der das Verdeck behinderungsfrei auch im Bereich der heckseitigen
Verdeckwanne in einen engen Karosseriebereich nach unten abgelegt werden
kann.
-
Die
Steuerungsbaugruppe weist zur Steuerung der vorbeschriebenen Heckscheibenbewegung eine
Schwenkstrebe und eine Schubführungseinheit auf,
mit der die Relativbewegung zwischen Verdeckspannbügel und
Heckscheibe so möglich
ist, daß diese
zwangsgeführt
eine optimale Bewegungskurve durchläuft und eine Anpassung an die
Platzverhältnisse
im Heckbereich unterschiedlicher Fahrzeuge möglich ist.
-
Hinsichtlich
wesentlicher weiterer Einzelheiten und vorteilhafter Ausgestaltungen
der Erfindung wird auf die nachfolgende Beschreibung und die Zeichnung
verwiesen, in der ein Ausführungsbeispiel des
Cabriolet-Fahrzeugs mit der erfindungsgemäßen Heckscheibenanbindung näher erläutert ist.
In der Zeichnung zeigen:
-
1 eine perspektivische Heckansicht
eines Cabriolet-Fahrzeuges mit einem eine Heckscheibe aufweisenden
Faltverdeck in Schließstellung,
-
2 eine Seitenansicht des
erfindungsgemäßen Verdeckgestells
in Schließstellung
gemäß 1,
-
3 bis 5 jeweilige Darstellungen unterschiedlicher
Bewegungsphasen bei der Verlagerung des Verdeckgestells gemäß 2 in die Öffnungsstellung,
-
6 eine vergrößerte Einzelteildarstellung der
in Schließstellung
auf dem Verdeckspannbügel aufliegenden
Heckscheibe,
-
7 eine Darstellung ähnlich 6 mit der Heckscheibe und
dem Verdeckspannbügel
in einer Abstandsstellung,
-
8 eine Einzeldarstellung ähnlich 6 mit den heckseitigen Bauteilen
in der Öffnungsstellung
des Faltverdecks gemäß 5,
-
9 eine vergrößerte Ausschnittsdarstellung
des Faltverdecks ähnlich 1 mit der Steuerungsbaugruppe
zwischen Verdeckspannbügel
und Heckscheibe in einer zweiten Ausführung,
-
10 das Verdeckgestell gemäß 9 in einer Öffnungsphase
mit Bewegungskurve der Bauteile,
-
11 eine vergrößerte Ausschnittsdarstellung
der am Verdeckspannbügel
abgestützten
Heckscheibe im Bereich einer an der Steuerungsbaugruppe vorgesehenen
Schubführungseinheit,
-
12 eine Querschnittsdarstellung
der Schubführungseinheit
gemäß 11,
-
13 eine vergrößerte Einzeldarstellung der
Bauteile der Schubführungseinheit
gemäß 11, und
-
14 eine Darstellung der
Schubführungseinheit
gemäß einer
Linie XII-XII in 12.
-
In 1 ist ein insgesamt mit 1 bezeichnetes Cabriolet-Fahrzeug dargestellt,
dessen spiegelbildlich zur Fahrzeug längsmittelebene 2 aufgebautes Verdeckgestell 3 (2) einen heckseitigen Verdeckspannbügel 4 aufweist.
Bei Verlagerung um ein allgemein mit 5 bezeichnetes, karosseriefestes Hauptlager
ist das eine flexible Dachhaut 6 aufweisende Faltverdeck 7 in
die gemäß 5 dargestellte Öffnungsstellung
verlagerbar und aus dieser in die Schließstellung rückführbar. In der Öffnungsstellung kann
das zurückgeklappte
Faltverdeck 7 mitsamt dem Verdeckgestell 3 in
einem nicht näher
dargestellten Verdeckkasten 8 (2) abgelegt werden. Das Faltverdeck 7 ist
im Heckbereich seiner flexiblen Dachhaut 6 mit einer oberhalb
des Verdeckspannbügels 4 verlaufenden,
insbesondere als Festglasscheibe ausgebildeten Heckscheibe 9 mit
im wesentlichen rechteckiger Umfangskontur versehen.
-
Bei
dem erfindungsgemäß ausgebildeten Cabriolet-Fahrzeug 1 weist
die im Bereich ihres unteren Querseitenrandes 13 unmittelbar
auf dem Verdeckspannbügel
abgestützte
Heckscheibe 9 einen mit der Dachhaut 6 im Bereich
des oberen Querseitenrandes 10 und der beiden Längsseitenränder 11, 12 (1) verbundenen Rahmen 15 auf,
an dem eine Steuerungsbaugruppe 14 angelenkt ist, mit der der
Rahmen 15 und die Heckscheibe 9 gemeinsam verlagerbar
sind (2 bis 5).
-
Die
Zusammenschau von 2 mit
den vergrößerten Einzeldarstellungen
gemäß 6 bis 8 verdeutlicht die Stützverbindung der Heckscheibe 9 am
Verdeckspannbügel 4 mit der
Steuerungsbaugruppe 14. Diese weist eine sich nahe dem
Hauptlager 5 zwischen einem jeweiligen Seitenteil 17 des Rahmens 15 und
dem Verdeckspannbügel 4 erstreckende
Schwenkstrebe 16 auf, die mit einer andererseits den Rahmen 15 mit
dem Verdeckspannbügel 4 verbindenden
Schubführungseinheit 18 zusammenwirkt.
-
Die
Schenkstrebe 16 ist mit zwei durch ein Gelenk 19 verbundenen
Schenkeln 20 und 21 versehen, die im Bereich des
Gelenkes 19 durch einen Verbindungshebel 22 (2) mit dem Verdeckgestell 3 (Hauptführungsstange
H, 4) bzw. dem Hauptlager 5 verbunden
sind. Mit diesem Verbindungshebel 22 ist eine zusätzliche
Abstützung
der heckseitigen Bauteile erreicht. Die Ablegebewegung der Heckscheibe 9 (3 bis 5) und die dabei erfolgende Verlagerung
des Querseitenrandes 13 relativ zum Verdeckspannbügel 4 (Abstand
A, 3) ist im wesentlichen
durch die Verlagerung der Dachhaut 6 gesteuert, wobei mit
dem Verbindungshebel 22 gleichzeitig eine Zwangssteuerung
erreicht ist.
-
In
einer ersten Bewegungsphase (Pfeil B, 3)
wird die heckseitige Baueinheit in eine nahezu vertikale Zwischenstellung
dadurch verlagert, daß ein
am Hautlager 5 vorgesehenes Antriebsorgan (nicht dargestellt)
und/oder ein Hydraulikzylinder 23 als Verdeckantrieb diese
Schwenkbewegung einleitet. Die Heckscheibe 9 wird bei dieser
Bewegung von einem auf dem Verdeckspannbügel 4 vorgesehenen Dich tungsteil
D (12) abgehoben und
relativ zur Schließstellung
um den Abstand A verschoben.
-
Bei
der Fortsetzung des Öffnungsvorganges (4, 5) wird mittels des Zylinders 23 (Pfeil
Z) das gesamte Verdeckgestell 3 (Pfeil E) bewegt und nunmehr
mit einer Absenkbewegung B' in
Richtung des Verdeckkastens 8 verlagert, wobei die Heckscheibe 9 in
Richtung zum Verdeckspannbügel 4 hin
zurückverlagert
wird (Abstand A'; 4) und danach eine Schubbewegung
(Pfeil F) auf die Heckscheibe 9 derart eingeleitet, daß in der
gemäß 5 dargestellten Ablagestellung
die Heckscheibe 9 mit einem Abstand A'' über den
abgelegten Verdeckspannbügel 4 nach hinten
vorsteht.
-
In 6 bis 8 ist die Schubführungseinheit 18 in
einer vergrößerten Ausschnittsdarstellung sichtbar,
wobei diese einen am Rahmen 15 im Bereich des Seitenteils 17 festgelegten
Lenkprofilkörper 24 aufweist,
an dessen bogenförmig
gekrümmter Führungsschiene 25 eine
schwenkbeweglich mit dem Verdeckspannbügel 4 verbundene Halteklaue 27 angreift.
Die Halteklaue 27 ist an einem Lagerblock L durch ein Gelenk 26 abgestützt (13), wobei die Bauteile
der Schubführungseinheit 18 in
vorteilhafter Ausführung
im Bereich der gleitend aneinanderliegenden Teile 25 und 27 aus
Kunststoff bestehen.
-
In 11 bis 14 ist die Anbindung des Lenkprofilkörpers 24 in
jeweiligen Ausschnittsdarstellungen veranschaulicht, wobei deutlich
wird, daß die Halteklaue 27 die
ein T-Profil aufweisende
Führungsschiene 25 mit
einer hinterschnittenen Führungsnut 28 hintergreift
und im Bereich des Gelenkes 26 eine Stützachse 29 die Halteklaue 27 schwenkbeweglich mit
dem Lagerbock L verbindet.
-
Mit
dieser konstruktiv einfachen Verbindungskonstruktion ist die Gleitverbindung
der Teile so hergestellt, daß die
in 7 und 8 mit einem Schwenkpfeil R bzw. R' dargestellte Verlagerung
der Heckscheibe 9 durch die Schubführungseinheit 18 während des Öffnungsvorgangs
(3 bis 5) bzw. Schließvorgangs (in entgegengesetztem
Bewegungsablauf) beeinflußt
werden kann. Die Schwenkbewegung im Bereich der Schwenkstrebe 16 erfolgt bei
der Bewegung der Bauteile in einer Schwenkrichtung T (7), so daß die in
der komplementären Halteklaue 27 gleitende
Führungsschiene 25 entsprechend
synchron verlagert wird (8)
und die Heckscheibe 9 durch die Schwenk-Schub-Bewegung (Pfeil
R') in die Ablagestellung
gelangt.
-
In 9 und 10 ist die Steuerungsbaugruppe 14' in einer zweiten
Ausführungsform
dargestellt, wobei diese eine sich zwischen der vorderen Schwenkstrebe 16' und der hinteren
Schubführungseinheit 18 erstreckende
Spannbaugruppe 31 aufweist. Diese Spannbaugruppe 31 ist
in Form einer einstellbaren Druckfeder 32 ausgebildet,
die zwischen einem Ansatzschenkel 33 an der Schwenkstrebe 16' und einem Stützteil 34 am
Verdeckspannbügel 4 im
Bereich jeweiliger Lager 35 und 36 gehalten ist.
-
Diese
Steuerungsbaugruppe 14' ist
mit der Spannbaugruppe 31 so auf die Bewegung der Teile im
Heckbereich des Fahrzeuges einstellbar, daß bei der Öffnungs- bzw. Schließbewegung
(10) eine optimale Faltung
der Dachhaut 6 erfolgt. Wie bereits anhand der Ausführung der
Baugruppe 14 beschrieben, wird die jeweilige Schwenkstellung
der Heckscheibe 9 im Nahbereich der Schwenkstrebe 16 (3) bzw. 16' (10) und der mit dieser zusammenwirkenden
Schubführungseinheit 18 unmittelbar durch
die Falt- oder Spannbewegung der Dachhaut 6 geführt. Bei
dieser Falt- bzw.
Spannbewegung werden im Bereich der vorbeschriebenen Bauteile, insbesondere
durch die Schwenkbewegung T der Schwenkstrebe 16 bzw. 16' entsprechende
Zugkräfte auf
der Dachhaut 6 wirksam.
-
Um
die daraus resultierenden Verdeckspannungen optimal auf die Randanbindung
der Heckscheibe 9 im Bereich des Rahmens 15 zu übertragen,
weist die Druckfeder 32 eine bei Verlagerung der Dachhaut
der Schwenkbewegung T der Schwenkstreben 16 bzw. 16' entgegenwirkende
Federkraft P auf. Damit ist eine straffe Voreinstellung der Dachhaut-Spannung
erreicht und diese Voreinstellung führt dazu, daß beim Öffnungsvorgang (10) erst bei Überschreiten
der an der Druckfeder 32 eingestellten Federkraft P eine
vorgesehene Bewegung und Faltung der Dachhaut 6 erfolgt.
Damit sind Überbelastungen
des Verdeckstoffes im heckseitigen Bereich 6' (9)
vermieden und bei geschlossenem Faltverdeck 7 wird auch
der heckseitige Dachhaut-Bereich 6' so ausgesteift, daß dieser eine
glatte und optisch ansprechende Kontur aufweist.
-
An
Stelle der vorbeschriebenen Druckfeder 32 kann auch eine
in den Lagern 40 und/oder 41 der Schwenkstrebe 16' angreifende
Torsionsfeder (nicht dargestellt) vorgesehen sein, mit der die vorbeschriebene
Spannkraft-Wirkung erzielt wird.
-
Für eine optimale
Verbindung der Dachhaut 6 mit dem Rahmen 15 der
Heckscheibe 9 ist in diesem Bereich zusätzlich eine zum Verdeckspannbügel 4 hin
verlaufende und als Spannungsausgleichszone in der Dachhaut 6 vorgesehene
Verdeckstofftasche 37 (9)
in das System integriert. In 10 ist
mit einer Bahnkurve X die Verlagerung des Faltverdecks 7 ähnlich 4 dargestellt, wobei eine
eine Karosseriekante 39 bildende Wasserablaufrinne 38 o.
dgl. heckseitiges Bauteil die engen Platzverhältnisse verdeutlicht. Insbesondere
bei diesen Einbau- und Schwenkbedingungen ist mit der Steuerungsbaugruppe 14, 14' im Bereich
der Heckscheiben-Anbindung eine kollisionsfreie Verlagerung des
Verdeckgestells 3 ermöglicht.