DE1003000B - Kantelsprungwerk fuer elektrische und mechanische Geraete - Google Patents

Kantelsprungwerk fuer elektrische und mechanische Geraete

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DE1003000B
DE1003000B DES36507A DES0036507A DE1003000B DE 1003000 B DE1003000 B DE 1003000B DE S36507 A DES36507 A DE S36507A DE S0036507 A DES0036507 A DE S0036507A DE 1003000 B DE1003000 B DE 1003000B
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DE
Germany
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bearing
kantelsprungwerk
pressure
traverse
rolling elements
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Pending
Application number
DES36507A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Geyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Publication of DE1003000B publication Critical patent/DE1003000B/de
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G7/00Manually-actuated control mechanisms provided with one single controlling member co-operating with one single controlled member; Details thereof
    • G05G7/02Manually-actuated control mechanisms provided with one single controlling member co-operating with one single controlled member; Details thereof characterised by special provisions for conveying or converting motion, or for acting at a distance
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G2700/00Control mechanisms or elements therefor applying a mechanical movement
    • G05G2700/12Control mechanisms with one controlling member and one controlled member
    • G05G2700/18Systems wherein the control element may be placed in two or more positions

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Bearings For Parts Moving Linearly (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

  • Kantelsprungwerk für elektrische und mechanische Geräte Für elektrische und mechanische Geräte, die mehrere Betriebsstellungen haben, ist es gegebenenfalls erforderlich, die jeweilige Betriebsstellung kraftschlüssig festzuhalten. Die Kraftschlüssigkeit darf auch während der durch eine Handhabe vollzogenen Bewegung vorhanden sein. Sie wirkt zumeist während des ersten Teils der Bewegung der eingeleiteten Bewegung entgegen, im Restabschnitt die Bewegung fördernd und beim Loslassen rastend. Solche Anordnungen stellen Sprungwerke dar. Bekannte Ausführungen bestehen aus einem in geometrischer Form gestalteten Kantet auf der Antriebswelle und den darauf einwirkenden Druckkörpern. Die Druckkörper, die entweder selbstfedernd sind oder als Druckleisten unter Wirkung von Federn stehen, wirken unter Zwischenschaltung besonderer verschleißfester Körper auf das Kantel ein. Diese Körper sind oft Wälzkörper, insbesondere Kugeln, die in Aufnahmen des Kantels angeordnet sind. Die Einwirkung auf die Antriebswelle erfolgt dabei senkrecht oder beinahe senkrecht zur Antriebswellenachse. Sämtliche beteiligten Organe sind hoch beansprucht und werden bei großen Anforderungen besonders sorgfältig ausgeführt. Auch sind die Raststellen außerhalb der Lagerung der Antriebswelle angeordnet. plan hat daher eine doppelte Lagerung der Antriebswelle notwendig, um Querkräfte oder Biegungsbeanspruchungen möglichst klein zu halten.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Kantelsprungwerk, an welchem die Rastung mit Hilfe von Wälzkörpern, insbesondere Kugeln, erfolgt, die in Aufnahmen eines auf der Antriebswelle sitzenden Kantels angeordnet sind und mit einer oder mehreren unter Federdruck stehenden Druckleisten zusammenwirken. Erfindungsgemäß sind zur Bildung eines Lagers für die Antriebswelle die Wälzkörper zugleich unmittelbar in einer Bohrung einer Lagertraverse gehalten und bei ihrem Umlauf geführt. Bei der erfindungsgemäßen Lagerbildung ist die Antriebswelle von den im Sprungwerk wirkenden, nicht drehenden Kräften vollständig entlastet. Es wird das bisher übliche Lager für die Antriebswelle, das für die Aufnahme von Querkräften ausgebildet ist, eingespart. Die von der Antriebswelle angetriebenen Geräte, insbesondere elektrische Schalter, Zählwerke, können unabhängig von dem Kantelsprungwerk ausgebildet werden. Ein weiterer Vorzug besteht darin, daß man bei dem Aufbau des Kantelsprungwerks mit handelsüblichen Wälzkörpern, z. B. Stahlkugeln, auskommt, die keiner weiteren Bearbeitung bedürfen. Durch die Verwendung der Wälzkörper ist der Verschleiß an dem das Lager bildenden Sprungwerk besonders gering, so daß eine lange Lebensdauer erzielt ist. Weitere vorteilhafte Einzelheiten sind bei der Erläuterung des Ausführungsbeispiels hervorgehoben.
  • Die Fig. 1 und 2 zeigen ein erstes, die Fig. 3 und 4 ein zweites und die Fig. 5 und 6 ein drittes Ausführungsbeispiel. Die Fig. 1, 3 und 5 geben Aufsichten und die Fig. 2, 4 und 6 Schnitte wieder. -Mit 1 ist die Lagertraverse bezeichnet, an der das Kantelsprungwerk gemäß der Erfindung sitzt. Die Lagertraverse 1 ist eine ebene Platte. 2 ist die Antriebswelle des Drehschalters. Das Kantelsprungwerk gemäß der Erfindung hat ein Kantel 3, durch das die Antriebswelle2 hindurchgeführt ist. DasKantelwirkt mit zwei Druckleisten 4 zusammen, die an der Lagertraverse 1 geführt sind und unter Wirkung von Federn 5 stehen. Zwischen dem Kantel 3 und den Druckleisten 4 sind Wälzkörper, insbesondere Kugeln 6, konzentrisch um die Antriebswelle 2 angeordnet. Die Kugeln 6 sitzen in Aufnahmen 7 des Kantels 3. Ihr Sitz wird dadurch gesichert, daß sich das Kantel 3 mit den Kugeln 6 innerhalb einer Bohrung 8 der Lagertraverse 1 befindet. Der Rand der Bohrung 8 hält die Kugeln in den Aufnahmen 7 des Kantels 3. Durch die Anordnung der Kugeln in der Bohrung 8 der Lagertraverse 1 ist in einfacher Weise eine unverlierbare Halterung der Kugeln in dem Sprungwerk erreicht. Lagertraverse, Kantel, Kugeln und Antriebswelle bilden ein Drehlager, insbesondere ein Lauflager. Bei dieser erfindungsgemäßen Lagerbildung ist die Antriebswelle von den in dem Sprungwerk wirkenden, nicht drehenden Kräften vollständig entlastet. Da keine Querkräfte und Biegungsbeanspruchungen an der Antriebswelle auftreten, kann für die Antriebswelle eine einfache Lagerung vorgesehen werden. Vorzugsweise haben die Druckleisten 4 einen Z-förmigen Querschnitt. Im Innern der U-Form nehmen die Druckleisten Teile der Lagertraverse, insbesondere diejenigen Teile, die die Bohrung 8 einschließen, auf. Die Kugeln 6 wirken mit den Schenkelenden der U-förmigen Druckleisten 4 zusammen.
  • Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 2 sind die Druckleisten 4 mit ihren Enden über die Breite der Lagertraverse 1 hinaus verlängert. Beide Enden der Druckleisten stehen unter Wirkung der Federn 5. Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 und 4 sind die Druckleisten 4 lediglich an ihrem einen Ende über die Lagertraverse 1 hinaus verlängert. Diese hinausragenden Enden sind durch die Federn 5 miteinander verbunden. Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig.5 und 6 befinden sich die Druckleisten 4 vollständig im Innern der Lagertraverse 1. jede Druckleiste steht unter Wirkung von je zwei Federn 5, die in der gleichen Aussparung 9 der Lagertraverse angeordnet sind, in der die Druckleiste 4 sitzt. An Stelle der beiden Federn kann auch je eine Feder für je eine Druckleiste vorgesehen werden. Die Anordnung der Federn und der Druckleisten im Innern der Haltetraverse hat den Vorzug, daß man mit kleinen Gesamtabmessungen für das Sprungwerk auskommt. Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig.5 und 6 ist vorzugsweise die eine der Druckleisten 4 an der mit der Kugel 6 zusammenwirkenden Stelle mit einer besonderen Kurvenfläche versehen. Diese Kurvenfläche hat eine solche Gestalt, daß die Möglichkeit des Stehenbleibens des Kantels 3 in Zwischenstellungen vermindert ist. Bei allen dargestellten Ausführungsbeispielen ist es von Vorteil, daß die Druckleisten 4 bei ihrer Führung an der Lagertraverse Auflager finden. Bei den Ausführungsbeispielen der Fig. 1 und 5 befinden sich die Auflager 10 innerhalb der Aussparung 9. Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 sind die Auflager an den Stellen 11 angeordnet. Wesentlich ist es, daß die Verbindungslinie der Auflager außerhalb derjenigen Durchmesserlinie liegt, auf der die Druckleisten durch die Wälzkörper am weitesten auseinandergedrückt werden. Durch das Abstützen an den Auflagern erhalten die Druckleisten 4 eindeutige Lagen während des Stillstands und der Bewegung des Sprungwerks. je weiter die Auflager von der Achse des Sprungwerks entfernt sind, um so sicherer ist die Ausrichtung der Druckleisten an dem Sprungwerk. Diesen besonderen Vorzug weist das Ausführungsbeispiel der Fig. 3 auf, bei dem die Auflager in großer Entfernung von der Achse angeordnet sind, wodurch auch die Genauigkeit des Einstellwinkels in den einzelnen Schaltstellungen erhöht wird.
  • Außer dem Vorteil einer großen Lebensdauer und eines verhältnismäßig geringen Kraftaufwandes beim Schalten hat das Sprungwerk gemäß der Erfindung den weiteren Vorzug, daß es sich besonders flach in einer Ebene aufbauen läßt, so daß die gesamte Bauhöhe des Hauptgerätes nicht erheblich vergrößert wird. Die dargestellten Ausführungsbeispiele zeigen ein vierstelliges Kantelsprungwerk. Bei Anpassung der Druckleistung an eine andere Wälzkörperanzahl ist jede gewünschte Rastzahl bei einer Umdrehung der Antriebswelle zu erzielen, die größer als drei ist. Es ist dabei gleichgültig, ob zur Rastung jeweils nur drei oder mehr Kugeln zum Eingriff mit den Druckleisten kommen. Es kann auch nur eine Druckleiste zur Rastung herangezogen werden. Die Führung der Kugeln kann auch in der Lagertraverse durch entsprechende Formgebung, z. B. Spurrille. wie sie bei Kugel- und Wälzlagern bekannt ist, erfolgen.

Claims (5)

  1. PATEN TANSPRI;CHf? 1. Kantelsprungwerk für elektrische und mechanische Geräte mit Wälzkörpern, insbesondere Kugeln, die in Aufnahmen eines auf der Antriebswelle sitzenden Kantels angeordnet sind und mit einer oder mehreren unter Federdruck stehenden Druckleisten zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung eines Lagers für die Antriebswelle (2) die Wälzkörper (6) zugleich unmittelbar in einer Bohrung (8) einer Lagertraverse (1) gehalten und bei ihrem Umlauf geführt sind.
  2. 2. Kantelsprungwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckleisten (4) U-förmig ausgebildet sind, in ihrem Inneren Teile der Lagertraverse (1) umgreifen und an ihren Schenkelenden mit den Wälzkörpern (6) zusammenwirken.
  3. 3. Kantelsprungwerk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Lagertraverse (1) umgreifenden Druckleisten (4) außerhalb der Lagertraverse (1) an ihren beiden Enden oder an ihrem einen Ende in an sich bekannter Weise unter Wirkung von Federn (5) stehen, die zwischen den Enden der Druckleisten wirksam sind.
  4. 4. Kantelsprungwerk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Lagertraverse (1) umgreifenden Druckleisten (4), die in an sich bekannter Weise unter Wirkung von je zwei oder je einer Feder (5) stehen, sich innerhalb der Lagertraverse (1) an dieser abstützen.
  5. 5. Kantelsprungwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung des Umlaufs der Wälzkörper, insbesondere der Kugeln, die Lagertraverse eine Spurrille enthält. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. -153 804, 618 118, 444 551, 891285; schweizerische Patentschrift Nr. 225 045; USA.-Patentschrift Nr. 2 407 840.
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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE444551C (de) * 1924-03-18 1927-05-23 Emanuele Sanguineti Kupplung zum unmittelbaren Kuppeln oder Entkuppeln von Maschinenteilen o. dgl.
DE453804C (de) * 1927-12-19 Voigt & Haeffner Ag Anordnung fuer Schaltsterne von elektrischen Drehschaltern
DE618118C (de) * 1933-11-29 1935-09-02 Stotz Kontakt Gmbh Elektrischer Drehschalter, insbesondere Walzenschalter
CH225045A (de) * 1941-01-30 1942-12-31 Stotz Kontakt Gmbh Rollengesperre an einem elektrischen Drehschalter.
US2407840A (en) * 1945-02-02 1946-09-17 Robert D Leonard Rotary indexing mechanism
DE891285C (de) * 1943-02-20 1953-09-28 Stotz Kontakt Gmbh Rollengesperre fuer elektrische Drehschalter

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