DE1003071C2 - Einrichtung eines Taucherdruckkessels - Google Patents
Einrichtung eines TaucherdruckkesselsInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63C—LAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
- B63C11/00—Equipment for dwelling or working underwater; Means for searching for underwater objects
- B63C11/34—Diving chambers with mechanical link, e.g. cable, to a base
- B63C11/44—Diving chambers with mechanical link, e.g. cable, to a base of open type, e.g. diving-bells
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT:
AUSGABE DER
PATENTSCHRIFT:
kl. 65 b 11
INTERNAT. KL. B 63 C
18. JANUAR 1955
21. FEBRUAR 1957 2 5. JULI 1957
stimmt Oberein mit auslegeschrift
1003 071 (U 3162 XI/65 b)
Taucherdruckkessel und Taucherkessel ohne Druck werden, zur Übung von Tauchern und zum Erproben
von Geräten seit langem benutzt. .
Die Entwicklung der Tauchergeräte lim Laufe der
Zeit vom Helmgerät, zum leichteren Schwimmgerät
mit Flossen und ohne direkte Verbindung mit dem
Schiff oder dem. Land stellt auch an den Druckkessel neue Aufgaben.
Der Kessel muß unter anderem so> groß im Durchmesser
sein, daß die übenden Personen frei beweglich sind, und ohne wesentlichei räumliche Behinderung
horizontal schwimmen, können. Die Leute müssen, eben daran gewöhnt werden, sich ohne Leine im Wasser
unfallsicher zu bewegen.
Es muß aus Sicherheitsgründen im Druckkessel die 15'
Möglichkeit vorhanden sein, die Übenden, bei Unfallgefahr
aus dem Wasser zu heben, ohne die Druckverhältnisse wesentlich zu ändern und ohne an die
eigene Entschlußkraft oder das Vermögen der übenden.
Personen irgendwelche Anforderungen,· zu stellen.
Die bisher geübte Art, die Leute an die Leine zu nehmen,, gibt nicht das gleiche. Maß von Sicherheit
wie die Vorrichtung gemäß der Erfindung. Außerdem sollte die Erziehung heute den Mann, vom Hilfsmittel
der Leine frei machen, da dem Tauchschwimmer im freien Wasser die Leine auch nicht zur Verfügung
steht.
Die Erfindung betrifft einen: Taucherdruckkessel und besteht darin, daß eine den Boden des Kessels
ganz oder teilweise deckende Plattform hochfahrbar ist. Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat den Vorteil,
daß alle am Tauchen beteiligten Personen, gleichzeitig
und schnell unter den jeweilig gewünschten Druck gesetzt werden können. Ein weiterer Vorteil
besteht darin, daß es nicht mehr notwendig ist, den Druckkessel zu, öffnen, wenn die Tauchenden angehoben
werden sollen.
Das Anheben, der den Boden des Kessels ganz oder
teilweise deckenden Plattform kann auf. unterschiedliche Weise geschehen. Eine vorteilhafte Ausführungsform
besteht: darin, daß die Plattform auf flutbaren Schwimmerkörpern ruht, aus denen auf übliche Weise
durch Preßluft oder Gase das Wasser verdrängt werden
kann, so daß die Scheibe mit den im Wasser befindlichen.
Personen hochschwimmt.
Eine andere -Bauform besteht darin, daß das Hochfahren der Plattform durch eine mechanische Einrichtung
mit oder ohne Gegengewichte erfolgt.
Das Hochfahren der Plattform kann auch durch eine hydraulisch, betätigte Einrichtung bewirkt werden.
In allen Fällen' kann es zweckmäßig sein, die Plattform zu führen. Dabei kann die Einsteigleiter
als Führungselement dienen.
Es ist bereits eine Vorrichtung zur Verhinderung Einrichtung eines Taucherdruckkessels
Patentiert für:
Dipl.-Ing. Werner Uddrich,
Köln-Ehrenfeld,
und Drägerwerk, Heinr. & Bernh. Dräger, Lübeck
Ernst Asmus Müller, Köln,
und Dipl.-Ing. Werner Uddrich, Köln-Ehrenfeld,
sind als Erfinder genannt worden
des Ertrinkens von Personen in Schwimmbecken, bekannt,
bei der ein der Gestalt des Schwimmbeckens entsprechendes Netz od. dgl. an den Innenwandungen
anliegt und bei einem eintretenden Unglücksfall durch
ein. bislang gebremst gehaltenes, nunmehr gelöstes Gewicht plötzlich aus dem Wasser gehoben wird, wobei
gleichzeitig die gefährdeten Personen mit hinausgehoben werden. Dabei ist das Netz an, den oberen
Kanten des· Beckens befestigt und derart mit Gewichten
beschwert, daß es sich glatt am die Seitenwände,
des Beckens anlegt, während das zum Herausziehen,
des Netzes aus dem Wasser dienende Gewicht vermittels eines über Rollen: geführten Seilzuges
od. dgl. in der Mitte des, Netzes angreift.
Eine derartige Vorrichtung ist für Taucherdruckkessel nicht anwendbar.
Abb. 1 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung.
Im Taucherdruckkessel 1 befindet sich eine Platt-" form 2, die" z. B. durch einen Gitterrost gebildet sein
kann;. Diese Plattform: ruht auf einem oder mehreren Schwimmkörpern 3, die nach Bedarf geflutet werden
oder aus denen in bekannter Weise durch. Preßluft oder Gas das Wesser verdrängt wird. Zum Einleiten
von Preßluft können flexible Schläuche. 4, die außen mit Absperrventilen, 5 versehen und mit einem Druckbehälter
mit Preßluft 6 oder einem Kompressor verbunden sind, dienen. Anschläge 7 sorgen dafür, daß
die Plattform, nicht so hoch gehoben werden kann,, daß auf ihr befindliche Personen, zu Schaden kommen.
In den Schwimmkörpern 3 befindet sich, am tiefsten
Punkt eine Öffnung, durch die das Wasser je nach
dem Druck der Luft oder des Gases ein,- oder austritt.
Die Entlüftung kann auf verschiedene, bekannte Weise erfolgen, z.B. durch ein Ventil 8 an, der Zuleitung.
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Eine oder mehrere Führungen 9 sorgen dafür, daß die
Plattform sich nicht verdrehen kann.
Vorteilhaft kann die Einsteigleiter als Führung ausgebildet werden.
Nach Aufschwimmen kann: die Plattform durch Veränderung des Wasserstandes im Kessel beliebig
festgelegt werden.
Abb. 2 zeigt eine Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung mit mechanischer Bewegung der Plattform.
Im Taucherdrückkessel 1 befindet sich die Plattform 2, die an Drahtseilen 10 hängt und durch ein
oder mehrere Gegengewichte 11 angehoben wird, wenn diei Arretierung des Zugseiles 12 gelöst.wird. Das
Herunterziehen' der Plattform 2 geschieht mit: Hilfe
des Zugseiles 12, das z. B. auf eine Winde 13 außerhalb oder innerhalb des Kessels aufgespult wird. Die
Winde kann entweder von, Hand oder durch einen Elektromotor betätigt werden.
Durch geeignete Abmessungen des Druckkessels kann, ohne weiteres erreicht werden., daß beim Einr
stellen der Plattform auf die gewünschte Höhenlage im Behälter die zulässige Dekompressionsstufe nicht
unterschritten! wird, ohne daß zu diesem Zweck neue Druckluft eingefüllt zu werden, ,braucht.
Abb. 3 stellt eine Ausführungsform der Erfindung mit hydraulischer Bewegung der Plattform dar.
Die Plattform 2 ist in diesem Fall mit einem oder mehreren Kolben 14 verbunden, die sich im Zylinder
15 in, bekannter Weise bewegen können und durch Stopfbuchsen abgedichtet sind.
Durch öl und Wasser, das durch die Pumpe 16 gefördert
wird und über einen Druckkessel 17 durch ein, Ventil in die Zylinder eingelassen werden kann, wird
die Plattform gehoben. Auch hier können Führungen,9 zum Halten der Plattform dienen.
Das Herablassen der Plattform in, die Ausgangsstellung
erfolgt: durch Ablassen des Druckwassers oder Drucköls durch das Ventil 19 in den Sammelbehälter
2Ö.
Claims (5)
1. Taucherdruckkessel, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Boden des Kessels (1) ganz oder teilweise
deckende Plattform (2) hochfahrbar und absenkbar ist.
2. Taucherdruckkessel nach. Anspruch, 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform (2) auf
flutbaren Schwimmerkörpern (3) ruht, aus denen, auf übliche -Weise durch Preßluft oder Gase das
Wasser verdrängt werden kann.
3. Taucherdruckkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für das Hochfahren der
Plattform (2) eine mechanische Einrichtung mit oder ohne Gegengewichte (11) vorgesehen ist.
4. Taucherdruckkessel nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, daß für das Hochfahren eine
hydraulisch, betätigte Einrichtung vorgesehen ist.
■
5. Taucherdruckkessel nach Anspruch 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einsteigleiter als. Führung für die Plattform dient.
In Betracht gezogene Druckschriften,:
Deutsche Patentschrift Nr. 144 734.
Deutsche Patentschrift Nr. 144 734.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 836/78 2.57 (709 603/134 7.57)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1955U0003162 DE1003071C2 (de) | 1955-01-18 | 1955-01-18 | Einrichtung eines Taucherdruckkessels |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1955U0003162 DE1003071C2 (de) | 1955-01-18 | 1955-01-18 | Einrichtung eines Taucherdruckkessels |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1003071B DE1003071B (de) | 1957-02-21 |
| DE1003071C2 true DE1003071C2 (de) | 1957-07-25 |
Family
ID=7565363
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1955U0003162 Expired DE1003071C2 (de) | 1955-01-18 | 1955-01-18 | Einrichtung eines Taucherdruckkessels |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1003071C2 (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE144734C (de) * |
-
1955
- 1955-01-18 DE DE1955U0003162 patent/DE1003071C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1003071B (de) | 1957-02-21 |
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