DE10030742C2 - Oberflächenmontierbares elektronisches Bauelement - Google Patents
Oberflächenmontierbares elektronisches BauelementInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft oberflächenmontierbare
elektronische Bauelemente, und sie betrifft insbesondere ein
oberflächenmontierbares elektronisches Bauelement mit einem
Anschlußelektrodenfilm, der durch ein filmbildendes Verfahren
wie zum Beispiel Galvanisieren hergestellt wurde.
Fig. 11 zeigt ein Beispiel für ein herkömmliches oberflächen
montierbares elektronisches Bauelement. Ein oberflächenmon
tierbares elektronisches Bauelement 60 umfaßt eine rechteck
tige Haupteinheit 11 mit drei Anschlußelektrodenfilmen 12 bis
14, die durch chemische Metallabscheidung oder Galvanisieren
auf der Oberfläche derselben bereitgestellt wurden. Die An
schlußelektrodenfilme 12 und 14 sind auf den entsprechenden
Enden der Haupteinheit 11 vorgesehen und dienen als Eingangs
anschluß bzw. als Ausgangsanschluß. Der Anschlußelektroden
film 13 befindet sich zwischen den Anschlußelektrodenfilmen
12 und 14 und dient als Masseanschluß.
Die Haupteinheit 11 wird hergestellt durch Zusammenkleben ei
nes piezoelektrischen Substrats 15, eines darüberliegenden
keramischen Abdeckelements 16 und eines darunterliegenden ke
ramischen Abdeckelements 17. Auf den einander gegenüberlie
genden Hauptflächen des piezoelektrischen Substrats 15 sind
entsprechende vibrierende Elektroden 21 und 22 vorgesehen,
wie in Fig. 12 gezeigt. Diese vibrierenden Elektroden 21 und
22 dienen als innere Elektroden und bilden zusammen mit dem
piezoelektrischen Substrat 15 einen piezoelektrischen Resona
tor 230. Gemäß Fig. 11 erstreckt sich ein Zuleitungsanschluß
21a der vibrierenden Elektrode 21 zum rechten Endabschnitt
des piezoelektrischen Substrats 15 und liegt an der eine
rechte Stirnfläche 11a umfassenden Oberfläche der Hauptein
heit 11 frei. Ein Zuleitungsanschluß 22a der vibrierenden
Elektrode 22 erstreckt sich zum linken Endabschnitt des pie
zoelektrischen Substrats 15 und liegt an der eine linke
Stirnfläche 11b umfassenden Oberfläche der Haupteinheit 11
frei.
Der Anschlußelektrodenfilm 12 ist mit dem Zuleitungsanschluß
21a elektrisch verbunden, und der Anschlußelektrodenfilm 14
ist mit dem Zuleitungsanschluß 22a elektrisch verbunden.
Das oberflächenmontierbare elektronische Bauelement 60 ist
somit als elektronisches Bauelement mit drei Anschlüssen (ein
Oszillator) mit einem äquivalenten Schaltkreis gemäß Fig. 13
aufgebaut. Das heißt, der piezoelektrische Resonator 230 ist
zwischen dem Anschlußelektrodenfilm 12 (dem Eingangsanschluß)
und dem Anschlußelektrodenfilm 14 (dem Ausgangsanschluß) ge
schaltet. Ein Kondensator C1 befindet sich zwischen den An
schlußelektrodenfilmen 12 und 13 (dem Masseanschluß) und ist
über die Anschlußelektrodenfilme 12 und 13 gekoppelt. Ein
Kondensator C2 befindet sich zwischen den Anschlußelektroden
filmen 13 und 14 und ist über die Anschlußelektrodenfilme 13
und 14 gekoppelt.
Bei dem herkömmlichen oberflächenmontierbaren elektronischen
Bauelement 60 gemäß Fig. 11 und 12 liegen die Zuleitungsan
schlüsse 21a und 22a an den Stirnflächen 11a bzw. 11b der
Haupteinheit 11 frei. Wenn die Anschlußelektroden 12 bis 14
durch chemische Metallabscheidung oder Galvanisieren ausge
bildet werden, wird demzufolge ein galvanisch abgeschiedener
Film 26 auf der Oberfläche eines jeden der freiliegenden Zu
leitungsanschlüsse 21a und 22a ausgebildet.
Da jedoch jeder der Zuleitungsanschlüsse 21a und 22a dünn
ist, ist die Klebefläche zwischen dem galvanisch abgeschiede
nen Film 26 und den Zuleitungsanschlüssen 21a oder 22a sehr
klein. Die Haftung dazwischen ist daher schwach, was dazu
führt, daß sich der galvanisch abgeschiedene Film 26 leicht
von dem Zuleitungsanschluß 21a oder 22a löst. Wenn beispiels
weise im Verlauf der Ausbildung der Anschlußelektroden 12 bis
14 eine Kraft oder ein Schlag auf den galvanisch abgeschiede
nen Film 26 ausgeübt wird, oder wenn eine Spannung entsteht,
wenn geschmolzenes Lötmetall im Verlauf der Montage der Lei
terplatte auf den galvanisch abgeschiedenen Film 26 aufge
bracht wird, kann sich der galvanisch abgeschiedene Film 26
leicht von den Zuleitungsanschlüssen lösen. Wenn dabei der
abgelöste galvanisch abgeschiedene Film 26 beispielsweise mit
dem Anschlußelektrodenfilm 12 oder 13 in Kontakt kommt, wie
in Fig. 11 gezeigt, kommt es zu einem Kurzschluß zwischen den
Anschlußelektrodenfilmen 12 und 13.
Aus DE 198 49 952 A1 und JP-11168343 A ist ein oberflächenmontierbares elektro
nisches Bauelement mit einer quaderförmigen Haupteinheit bekannt. JP 07022272 A
beschreibt ein elektronisches Bauelement mit einer quaderförmigen Haupteinheit mit
mehreren Schichten. Zwischen den Schichten sind innere Elektroden angeordnet,
die mit äußeren Elektroden an einer Oberfläche des Hauptelementes verbunden
sind.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes oberflächenmontier
bares elektronisches Bauelement anzugeben, das die oben beschriebenen Probleme
löst.
Diese Aufgabe wird mit einem oberflächenmontierbaren elektronischen Bauelement
mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Es wird ein höchst zuverlässiges oberflächenmontierbares elektronisches Bauele
ment bereitgestellt, das so konstruiert ist, daß es einen Kurzschluß zwischen
Anschlußelektrodenfilmen verhindert, wobei Filme verwendet werden, die durch ver
schiedene filmbildende Verfahren wie z. B. Galvanisieren hergestellt wurden. Im
Kontext des vorliegendes Textes
bezeichnet der Begriff "beschichtet" auch einen Fall,
wo nur ein Abschnitt eines freiliegenden Teils beschichtet
ist.
Ein Abschnitt des an der Oberfläche der Haupteinheit freilie
genden Zuleitungsanschlusses ist mit dem Anschlußelektroden
film bzw. dem Schutzfilm beschichtet. Wenn der Anschlußelek
trodenfilm durch Galvanisieren hergestellt wird, erlaubt der
aufgebrachte Anschlußelektrodenfilm bzw. Schutzfilm nicht die
Ausbildung der galvanischen Metallabscheidung auf dem frei
liegenden Teil des Zuleitungsanschlusses. Demzufolge kommt es
nicht zur Ausbildung des leicht ablösbaren und nutzlosen gal
vanisch abgeschiedenen Films.
Bei der erfindungsgemäßen Anordnung ist die Länge des nutzlosen galvanisch
abgeschiedenen Filmes, der jeweils auf dem die Oberfläche reichenden Teil der Zu
leitungsanschlüsse ausgebildet ist und weder mit einem Anschlußelektrodenfilm noch
von einem Schutzfilm abgedeckt ist, kürzer als der Abstand zwischen zwei
benachbarten Anschlußelektrodenfilmen. Selbst wenn sich der nutzlose galvanisch
abgeschiedene Film von dem an die Oberfläche reichenden Teil des Zuleitungsan
schlusses löst, kann demzufolge dieser abgelöste galvanisch abgeschiedene Film
keinen Kurzschluß zwischen den zwei benachbarten Anschlußelektrodenfilmen her
beiführen.
Die Unteransprüche sind auf bevorzugte Ausführungsformen gerichtet.
Weitere Merkmale, Eigenschaften, Elemente und Vorteile bevor
zugter Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden
aus der ausführlichen Beschreibung bevorzugter Ausführungs
formen der vorliegenden Erfindung anhand der beigefügten
Zeichnungen ersichtlich.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines oberflächenmon
tierbaren elektronischen Bauelements gemäß einer ersten be
vorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht des Aufbaus von Elek
troden eines piezoelektrischen Substrats, das in dem oberflä
chenmontierbaren elektronischen Bauelement gemäß Fig. 1 ent
halten ist;
Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht eines oberflächenmon
tierbaren elektronischen Bauelements gemäß einer zweiten be
vorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht des Aufbaus von Elek
troden eines piezoelektrischen Substrats, das in dem oberflä
chenmontierbaren elektronischen Bauelement gemäß Fig. 3 ent
halten ist;
Fig. 5 ist eine perspektivische Ansicht eines oberflächenmon
tierbaren elektronischen Bauelements gemäß einer dritten be
vorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 6 ist eine perspektivische Ansicht eines oberflächenmon
tierbaren elektronischen Bauelements gemäß einer vierten be
vorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 7 ist eine perspektivische Ansicht des Aufbaus von Elek
troden eines piezoelektrischen Substrats, das in dem oberflä
chenmontierbaren elektronischen Bauelement gemäß Fig. 6 ent
halten ist;
Fig. 8 ist eine perspektivische Ansicht eines oberflächenmon
tierbaren elektronischen Bauelements gemäß einer fünften be
vorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 9 ist eine perspektivische Ansicht des Aufbaus von Elek
troden eines piezoelektrischen Substrats, das in dem oberflä
chenmontierbaren elektronischen Bauelement gemäß Fig. 8 ent
halten ist;
Fig. 10 ist eine perspektivische Ansicht eines oberflächen
montierbaren elektronischen Bauelements gemäß einer sechsten
bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 11 ist eine perspektivische Ansicht eines herkömmlichen
oberflächenmontierbaren elektronischen Bauelements;
Fig. 12 ist eine perspektivische Ansicht des Aufbaus von
Elektroden eines piezoelektrischen Substrats, das in dem
oberflächenmontierbaren elektronischen Bauelement gemäß Fig.
11 enthalten ist;
Fig. 13 ist ein äquivalentes Schaltschema des oberflächenmon
tierbaren elektronischen Bauelements gemäß Fig. 1;
Fig. 14 ist eine perspektivische Ansicht eines oberflächen
montierbaren elektronischen Bauelements gemäß einer siebten
bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und
Fig. 15 ist eine perspektivische Ansicht eines oberflächen
montierbaren elektronischen Bauelements gemäß einer weiteren
bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung wer
den anhand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben. Identi
sche Elemente in den verschiedenen bevorzugten Ausführungs
formen haben entsprechende Bezugszeichen, und eine Wiederho
lung der Beschreibung wurde vermieden.
Fig. 1 zeigt ein oberflächenmontierbares elektronisches Bau
element 10 gemäß der ersten bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. Das oberflächenmontierbare elektroni
sche Bauelement 10 erhält man durch Anwenden der vorliegenden
Erfindung auf das in Fig. 11 beschriebene oberflächenmontier
bare elektronische Bauelement 60. Drei Anschlußelektrodenfil
me 12 bis 14 sind vorzugsweise auf der Oberfläche der Haupt
einheit 11 durch chemische Metallabscheidung, Galvanisieren
oder andere geeignete Verfahren zur Ausbildung von Elektroden
vorgesehen.
Die Anschlußelektrodenfilme 12 und 14 sind so ausgebildet,
daß sie um die entsprechenden Endabschnitte der Haupteinheit
11 herumlaufen, und dienen als Eingangsanschluß bzw. als Aus
gangsanschluß. Der Anschlußelektrodenfilm 13 ist zwischen den
Anschlußelektroden 12 und 14 angeordnet, so daß er ungefähr
um den Mittelteil der Haupteinheit 11 herumläuft, und dient
als Masseanschluß. In Fig. 1 bildet die Unterseite 11a der
Haupteinheit 11 eine Fläche für die Oberflächenmontage dieses
elektronischen Bauelements 10.
Gemäß Fig. 2 sind vibrierende Elektroden 31 und 32 auf den
entsprechenden Hauptflächen des piezoelektrischen Substrats
15 einander gegenüberliegend angeordnet. Diese vibrierenden
Elektroden 31 und 32 und das piezoelektrische Substrat 15
bilden einen piezoelektrischen Resonator 33. Ein Zuleitungs
anschluß 31a der vibrierenden Elektrode 31 ist zur rechten
Seite des piezoelektrischen Substrats 15 geführt und liegt
gemäß Fig. 1 jeweils am rechten Abschnitt der Seitenflächen
11b (der nahen Seite der Haupteinheit 11) und 11c (der fernen
Seite der Haupteinheit 11) frei. Der Zuleitungsanschluß 31a
ist so angeordnet, daß er nicht bis zur rechten Seite des
piezoelektrischen Substrats 15 reicht (bzw. ist so konstru
iert, daß er davon beabstandet ist), was bedeutet, daß der
Zuleitungsanschluß 31a an der rechten Stirnfläche 11d der
Haupteinheit 11 nicht freiliegt. Ebenso ist ein Zuleitungsan
schluß 32a der vibrierenden Elektrode 32 zur linken Seite des
piezoelektrischen Substrats 15 geführt und liegt jeweils am
linken Abschnitt der Seitenfläche 11b bzw. 11c der Hauptein
heit 11 frei. Der Zuleitungsanschluß 32a ist so angeordnet,
daß er nicht bis zur linken Seite des piezoelektrischen Sub
strats 15 reicht (bzw. ist so konstruiert, daß er davon beab
standet ist), was bedeutet, daß der Zuleitungsanschluß 31a an
der linken Stirnfläche 11e der Haupteinheit 11 nicht frei
liegt.
Die Anschlußelektrodenfilme 12 und 14 sind mit dem Zulei
tungsanschluß 31a bzw. 32a elektrisch verbunden.
Da bei dem elektronischen Bauelement 10 mit dem oben be
schriebenen Aufbau Abschnitte der Zuleitungsanschlüsse 31a
und 32a an den Seitenflächen 11b und 11c freiliegen und die
freiliegenden Abschnitte derselben mit den Anschlußelektro
denfilmen 12 und 14 beschichtet sind, kommt es nicht zur Aus
bildung des leicht ablösbaren und nutzlosen galvanisch abge
schiedenen Films 26 auf jedem der freiliegenden Abschnitte
der Zuleitungsanschlüsse 31a und 32a. Demgemäß löst das oberflächenmontierbare
elektronische Bauelement 10 gemäß der er
sten bevorzugten Ausführungsform das Problem herkömmlicher
oberflächenmontierbarer elektronischer Bauelemente, bei denen
es infolge der Ablösung nutzloser Filme zu einem Kurzschluß
zwischen Anschlußelektrodenfilmen kommt.
Fig. 3 zeigt ein oberflächenmontierbares elektronisches Bau
element 20 gemäß der zweiten bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. Das oberflächenmontierbare elektroni
sche Bauelement 20 umfaßt vorzugsweise zwei Anschlußelektro
denfilme 23 und 24, die durch ein filmbildendes Verfahren wie
zum Beispiel Galvanisieren oder andere geeignete Verfahren
auf der Oberfläche der Haupteinheit 11 ausgebildet worden
sind. Der Anschlußelektrodenfilm 23 ist auf der Oberfläche
der Haupteinheit 11 mit der linken Stirnfläche 11e ausgebil
det und dient als Eingangsanschluß. Der Anschlußelektroden
film 24 ist auf der Oberfläche der Haupteinheit 11 mit der
rechten Stirnfläche 11d ausgebildet und dient als Ausgangsan
schluß. In Fig. 3 bildet die Unterseite 11a der Haupteinheit
11 eine Fläche für die Oberflächenmontage des oberflächenmon
tierbaren elektronischen Bauelements 20.
Gemäß Fig. 4 ist der Zuleitungsanschluß 31a der vibrierenden
Elektrode 31 bis zur rechten Seite des piezoelektrischen Sub
strats 15 geführt und liegt gemäß Fig. 3 an der rechten
Stirnfläche 11d der Haupteinheit 11 frei. Der Zuleitungsan
schluß 31a ist so ausgebildet, daß er weder bis zur nahen
Seite noch bis zur fernen Seite des piezoelektrischen Sub
strats 15 reicht, was bedeutet, daß der Zuleitungsanschluß
31a weder an der nahen Seitenfläche 11b noch an der fernen
Seitenfläche 11c der Haupteinheit 11 freiliegt. Ebenso ist
der Zuleitungsanschluß 32a der vibrierenden Elektrode 32 bis
zur linken Seite des piezoelektrischen Substrats 15 geführt
und liegt an der linken Stirnfläche 11e der Haupteinheit 11
frei. Der Zuleitungsanschluß 32a ist so ausgebildet, daß er
weder bis zur nahen Seite noch bis zur fernen Seite des piezoelektrischen
Substrats 15 reicht, was bedeutet, daß der Zu
leitungsanschluß 32a weder an der nahen Seitenfläche 11b noch
an der fernen Seitenfläche 11c der Haupteinheit 11 freiliegt.
Die Anschlußelektrodenfilme 23 und 24 sind mit dem Zulei
tungsanschluß 32a bzw. 31a elektrisch verbunden.
Da bei dem oberflächenmontierbaren elektronischen Bauelement
20 mit dem oben beschriebenen Aufbau Abschnitte der Zulei
tungsanschlüsse 31a und 32a an den Seitenflächen 11d und 11e
freiliegen und die freiliegenden Teile derselben mit den An
schlußelektrodenfilmen 24 und 23 beschichtet sind, kommt es
nicht zur Ausbildung des leicht ablösbaren und nutzlosen gal
vanisch abgeschiedenen Films 26 auf jedem der freiliegenden
Teile der Zuleitungsanschlüsse 31a und 32a. Demgemäß werden
mit dem oberflächenmontierbaren elektronischen Bauelement 20
gemäß der zweiten bevorzugten Ausführungsform dieselben Vor
teile erzielt wie mit dem oberflächenmontierbaren elektroni
schen Bauelement 10 gemäß der ersten bevorzugten Ausführungs
form.
Fig. 5 zeigt ein oberflächenmontierbares elektronisches Bau
element 30 gemäß der dritten bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. Das oberflächenmontierbare elektroni
sche Bauelement 30 umfaßt eine Haupteinheit 41 mit einem pie
zoelektrischen Resonator (nicht dargestellt), der sich bei
spielsweise eine Dicken-Scher-Schwingung zunutze macht und
in einem konkaven Abschnitt eines keramischen Gehäuseelements
42 untergebracht ist, wobei auf eine konkave Öffnung des Ge
häuseelements 42 ein Abdeckelement 43 aufgeklebt ist. An
schlußelektroden 44 und 45 sind auf den entsprechenden Enden
der Haupteinheit 41 durch ein filmbildendes Verfahren wie zum
Beispiel Galvanisieren oder andere geeignete Verfahren ausge
bildet. Ein Anschlußelektrodenfilm 46 ist ungefähr auf dem
mittleren Abschnitt der Haupteinheit 41 ausgebildet und dient
als Masseanschluß. In Fig. 5 bildet die Unterseite 41a der
Haupteinheit 41 eine Fläche für die Oberflächenmontage des
elektronischen Bauelements 30.
Die Anschlußelektrodenfilme 44 und 45 sind jeweils mit Zulei
tungsanschlüssen 48 bzw. 49 der entsprechenden vibrierenden
Elektroden des piezoelektrischen Resonators elektrisch ver
bunden. Die Zuleitungsanschlüsse 48 und 49 sind bis zu den
Seitenflächen 41b und 41c geführt. Freiliegende Teile der Zu
leitungsanschlüsse 48 und 49 auf den Seitenflächen 41b und
41c sind mit den Anschlußelektrodenfilmen 44 und 45 beschich
tet.
Demgemäß löst das oberflächenmontierbare elektronische Bau
element 30 gemäß der dritten bevorzugten Ausführungsform ge
nauso wie bei dem oberflächenmontierbaren elektronischen Bau
element 10 gemäß der ersten bevorzugten Ausführungsform das
Problem bei den herkömmlichen oberflächenmontierbaren elek
tronischen Bauelementen, wo es infolge der Ablösung der nutz
losen Filme zu einem Kurzschluß zwischen Anschlußelektroden
filmen kommt.
Bei einem oberflächenmontierbaren elektronischen Bauelement
gemäß der vierten bevorzugten Ausführungsform sind nur Ab
schnitte freiliegender Zuleitungsanschlüsse mit Anschlußelek
trodenfilmen beschichtet. Gemäß Fig. 6 sind bei dem oberflä
chenmontierbaren elektronischen Bauelement 40 die drei An
schlußelektrodenfilme 12 bis 14 durch ein filmbildendes Ver
fahren wie zum Beispiel Galvanisieren oder andere geeignete
Verfahren auf der Oberfläche der Haupteinheit 11 ausgebildet.
Die Anschlußelektrodenfilme 12 und 14 sind so ausgebildet,
daß sie um die entsprechenden Endabschnitte der Haupteinheit
11 herumlaufen, und dienen als Eingangsanschluß bzw. als Aus
gangsanschluß. Der Anschlußelektrodenfilm 13 ist zwischen den
Anschlußelektroden 12 und 14 ausgebildet, so daß er ungefähr
um den mittleren Abschnitt der Haupteinheit 11 herumläuft,
und dient als Masseanschluß. Die Unterseite 11a der Hauptein
heit 11 bildet eine Fläche für die Oberflächenmontage des
oberflächenmontierbaren elektronischen Bauelements 40.
Gemäß Fig. 7 sind die vibrierenden Elektroden 31 und 32 auf
den entsprechenden Hauptflächen des piezoelektrischen Sub
strats 15 einander gegenüberliegend ausgebildet. Diese vi
brierenden Elektroden 31 und 32 und das piezoelektrische Sub
strat 15 bilden den piezoelektronischen Resonator 33. Außer
dem sind Pseudoelektrodenfilme 410 und 420 auf den entspre
chenden Hauptflächen des piezoelektrischen Substrats 15 aus
gebildet. Der Zuleitungsanschluß 31a der vibrierenden Elek
trode 31 und der Pseudoelektrodenfilm 420 sind zur rechten
Seite des piezoelektrischen Substrats 15 geführt und liegen
gemäß Fig. 6 am rechten Abschnitt der Seitenfläche 11b (der
nahen Seite der Haupteinheit 11) bzw. 11c (der fernen Seite
der Haupteinheit 11) und an der rechten Stirnfläche 11d frei.
Abschnitte des Zuleitungsanschlusses 31a und Abschnitte des
Pseudoelektrodenfilms 420 sind so ausgebildet, daß sie nicht
bis zur rechten Seite des piezoelektrischen Substrats 15 rei
chen (sind so ausgebildet, daß sie davon beabstandet sind).
Ebenso sind der Zuleitungsanschluß 32a der vibrierenden Elek
trode 32 und der Pseudoelektrodenfilm 410 zur linken Seite
des piezoelektrischen Substrats 15 geführt und liegen am lin
ken Abschnitt der Seitenflächen 11b bzw. 11c und an der lin
ken Stirnfläche 11e frei. Abschnitte des Zuleitungsanschlus
ses 32a und Abschnitte des Pseudoelektrodenfilms 410 sind so
ausgebildet, daß sie nicht bis zur linken Seite des piezo
elektrischen Substrats 15 reichen (sind so ausgebildet, daß
sie davon beabstandet sind).
Bei dem oberflächenmontierbaren elektronischen Bauelement 40
mit dem oben beschriebenen Aufbau liegen die Zuleitungsan
schlüsse 31a und 32a und die Pseudoelektrodenfilme 410 und
420 an den Seitenflächen 11b und 11c frei, und die freilie
genden Abschnitte derselben sind mit den Anschlußelektrodenfilmen
12 und 14 beschichtet. Die Zuleitungsanschlüsse 31a
und 32a und die Pseudoelektrodenfilme 420 und 410 liegen an
den entsprechenden Stirnflächen 11d und 11e frei, und die
freiliegenden Abschnitte derselben sind mit keinem der An
schlußelektrodenfilme 12 und 14 beschichtet.
Gemäß Fig. 6 sind die Abstände zwischen den Anschlußelektro
denfilmen 12 und 13 und zwischen den Anschlußelektrodenfilmen
13 und 14 im wesentlichen gleich D. Die Längen der freilie
genden, aber unbeschichteten Abschnitte der Anschlußelektro
denfilme 12 und 14 und die Längen der Pseudoelektrodenfilme
410 und 420 sind im wesentlichen gleich L1, L2 und L3. Die
Abschnitte der Zuleitungsanschlüsse 31a und 32a und der Pseu
doelektrodenfilme 410 und 420 sind so angeordnet, daß sie von
der rechten Seite des piezoelektrischen Substrats 15 beab
standet sind, so daß die bedingten Ausdrücke L1 < D, L2 < D
und L3 < D erfüllt sind.
Wenn bei dem oben beschriebenen Aufbau die Anschlußelektro
denfilme 12 bis 14 ausgebildet werden, ist die Länge des
nutzlosen galvanisch abgeschiedenen Films 26, der auf jedem
der freiliegenden Abschnitte der Zuleitungsanschlüsse 31a und
32a und auf jedem der freiliegenden Abschnitte der Pseudo
elektrodenfilme 410 und 420 ausgebildet wird, kürzer als der
Abstand D. Selbst wenn sich der nutzlose galvanisch abge
schiedene Film 26 vielleicht von dem freiliegenden Teil des
Zuleitungsanschlusses 31a oder 32a löst, kann demzufolge die
ser abgelöste galvanisch abgeschiedene Film 26 keinen Kurz
schluß zwischen den Anschlußelektrodenfilmen 12 und 13 oder
zwischen den Anschlußelektrodenfilmen 13 und 14 herbeiführen.
Bei der vierten bevorzugten Ausführungsform befinden sich bei
jedem der Zuleitungsanschlüsse 31a und 32a und der Pseudo
elektrodenfilme 410 und 420 die drei freiliegenden Abschnitte
auf jeder der Seitenflächen 11d und 11e der Haupteinheit 11.
Die Anzahl der freiliegenden Teile ist jedoch nicht notwendigerweise
drei. Die Anzahl der freiliegenden Teile kann 1, 2
oder mehr als 3 sein, solange die Länge eines jeden der frei
liegenden Abschnitte der Zuleitungsanschlüsse 12 und 14 und
der Pseudoelektrodenfilme 410 und 420 kürzer ist als der Ab
stand D.
Gemäß Fig. 8 sind bei einem oberflächenmontierbaren elektro
nischen Bauelement 50 gemäß der fünften bevorzugten Ausfüh
rungsform die beiden Anschlußelektrodenfilme 23 und 24 durch
ein filmbildendes Verfahren wie zum Beispiel Galvanisieren
oder andere geeignete Verfahren auf der Oberfläche der Haupt
einheit 11 ausgebildet.
Gemäß Fig. 9 sind der Zuleitungsanschluß 31a der vibrierenden
Elektrode 31 und der Pseudoelektrodenfilm 420 bis zur rechten
Seite des piezoelektrischen Substrats 15 geführt und liegen
gemäß Fig. 8 an der rechten Stirnfläche 11d sowie an der na
hen Seitenfläche 11b und der fernen Seitenfläche 11c frei.
Ebenso sind der Zuleitungsanschluß 32a der vibrierenden Elek
trode 32 und der Pseudoelektrodenfilm 410 bis zur linken Sei
te des piezoelektrischen Substrats 15 geführt und liegen an
der linken Stirnfläche 11e sowie an der nahen Seitenfläche
11b und der fernen Seitenfläche 11c frei.
Bei dem oberflächenmontierbaren elektronischen Bauelement 50
mit dem oben beschriebenen Aufbau liegen Abschnitte der Zu
leitungsanschlüsse 31a und 32a und Abschnitte der Pseudoelek
trodenfilme 420 und 410 an den entsprechenden Stirnflächen
11e und 11d frei, und diese freiliegenden Abschnitte sind mit
den entsprechenden Anschlußelektrodenfilmen 23 und 24
beschichtet.
Andererseits liegen die Abschnitte der Zuleitungsanschlüsse
31a und 32a und die Abschnitte der Pseudoelektrodenfilme 420
und 410 an der nahen Seitenfläche 11b und der fernen Seiten
fläche 11c frei und sind mit keinem der Anschlußelektrodenfilme
23 und 24 beschichtet. Das oberflächenmontierbare elek
tronische Bauelement 50 ist so aufgebaut, daß gemäß Fig. 8
der Abstand zwischen den Anschlußelektrodenfilmen 23 und 24
vorzugsweise im wesentlichen gleich D ist und die Längen der
freiliegenden, aber unbeschichteten Abschnitte der Zulei
tungsanschlüsse 31a und 32a und die Längen der Pseudoelektro
denfilme 410 und 420 im wesentlichen gleich L4 und L5 sind,
so daß die bedingten Ausdrücke L4 < D und L5 < D erfüllt
sind.
Wenn bei dem oben beschriebenen Aufbau die Anschlußelektro
denfilme 23 und 24 ausgebildet sind, ist die Länge des nutz
losen galvanisch abgeschiedenen Films 26 auf jedem der frei
liegenden, aber unbeschichteten Abschnitte der Zuleitungsan
schlüsse 31a und 32a und jedem der freiliegenden, aber unbe
schichteten Abschnitte der Pseudoelektrodenfilme 410 und 420
so ausgebildet, daß sie kürzer ist als der Abstand D. Selbst
wenn sich der nutzlose galvanisch abgeschiedene Film 26 viel
leicht von dem freiliegenden Abschnitt des Zuleitungsan
schlusses 31a oder 32a ablöst, kann daher dieser abgelöste
galvanisch abgeschiedene Film 26 keinen Kurzschluß zwischen
den Anschlußelektrodenfilmen 23 und 24 herbeiführen.
Gemäß Fig. 10 weist ein oberflächenmontierbares elektroni
sches Bauelement 55 freiliegende Abschnitte von inneren Elek
troden auf, die mit einem Schutzfilm 56 und den Anschlußelek
trodenfilmen 12 und 14 beschichtet sind. Auf dem piezoelek
trischen Substrat 15 sind die vibrierenden Elektroden 31 und
32 und die Pseudoelektroden 410 und 420 genauso ausgebildet
wie bei dem piezoelektrischen Substrat 15 gemäß der fünften
bevorzugten Ausführungsform in Fig. 9 gezeigt.
Der aus Harz bestehende Schutzfilm 56 wird auf jeder der ge
samten Stirnflächen 11d und 11e der Haupteinheit 11 ausgebil
det, bevor die Anschlußelektrodenfilme 12 und 14 ausgebildet
werden. Die Anschlußelektrodenfilme 12 und 14 und der Schutzfilm
56 bedecken die gesamten freiliegenden Teile der Zulei
tungsanschlüsse 31a und 32a und der Pseudoelektrodenfilme 410
und 420, die bis zu den Seitenflächen 11b und 11c und den
entsprechenden Stirnflächen 11d und 11e geführt sind.
Da bei diesem Aufbau die an den Seitenflächen 11b und 11c und
den entsprechenden Stirnflächen 11d und 11e freiliegenden Ab
schnitte der Zuleitungsanschlüsse 31a und 32a und der Pseudo
elektrodenfilme 410 und 420 mit den Anschlußelektrodenfilmen
12 und 14 und dem Schutzfilm 56 beschichtet sind, besteht bei
der Ausbildung der Anschlußelektrodenfilme 12 und 14 durch
Galvanisieren keine Gefahr, daß leicht ablösbare und nutzlose
galvanisch abgeschiedene Filme 26 auf den Oberflächen der Zu
leitungsanschlüsse 31a und 32a und der Pseudoelektrodenfilme
410 und 420 ausgebildet werden. Das oberflächenmontierbare
elektronische Bauelement 55 löst also das Problem der her
kömmlichen oberflächenmontierbaren elektronischen Bauelemen
te, bei denen es infolge der Ablösung nutzloser Filme zu ei
nem Kurzschluß zwischen Anschlußelektrodenfilmen kommt.
Fig. 14 zeigt ein oberflächenmontierbares elektronisches Bau
element 70 gemäß der siebten bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. Das oberflächenmontierbare elektroni
sche Bauelement 70 umfaßt die drei Anschlußelektrodenfilme 12
bis 14, die durch chemische Metallabscheidung, Galvanisieren
oder andere geeignete Verfahren auf der Oberfläche der Haupt
einheit 11 ausgebildet sind. Die Anschlußelektrodenfilme 12
und 14 sind auf den entsprechenden Enden der Haupteinheit 11
ausgebildet und dienen als Eingangsanschluß bzw. als Aus
gangsanschluß. Der Anschlußelektrodenfilm 13 ist zwischen den
Anschlußelektrodenfilmen 12 und 14 ausgebildet und dient als
Masseanschluß.
Die aus Harz bestehenden Schutzfilme 310 werden vor dem Aus
bilden der Anschlußelektrodenfilme 12 bis 14 auf den entspre
chenden Stirnflächen 11d und 11e der Haupteinheit 11 ausgebildet.
Gemäß Fig. 14 decken diese Schutzfilme 310 freilie
gende Abschnitte der Zuleitungsanschlüsse 21a und 22a der vi
brierenden Elektroden 21 und 22 teilweise ab, die bis zu den
Stirnflächen 11d bzw. 11e der Haupteinheit 11 geführt sind.
Bei diesem Aufbau liegen Abschnitte der Zuleitungsanschlüsse
21a und 22a an den Seitenflächen 11d und 11e frei, und diese
freiliegenden Abschnitte sind teilweise mit den Schutzfilmen
310 beschichtet. Wenn die Anschlußelektrodenfilme 12 bis 14
durch Galvanisieren ausgebildet sind, besteht daher keine Ge
fahr, daß auf den Oberflächen der Zuleitungsanschlüsse 21a
und 22a leicht ablösbare und nutzlose galvanisch abgeschiede
ne Filme ausgebildet werden. Das oberflächenmontierbare elek
tronische Bauelement 70 löst somit das Problem der herkömmli
chen oberflächenmontierbaren elektronischen Bauelemente, bei
denen es infolge der Ablösung nutzloser Filme zu einem Kurz
schluß zwischen Anschlußelektrodenfilmen kommt.
Die Länge und die Breite des Schutzfilms 310 werden wie folgt
definiert. Wenn der Abstand zwischen den Anschlußelektroden
filmen 12 und 13 und der Abstand zwischen den Anschlußelek
trodenfilmen 13 und 14 im wesentlichen gleich D ist, und die
Länge der freiliegenden, aber unbeschichteten Teile der Zu
leitungsanschlüsse 21a und 22a im wesentlichen gleich L1 und
L2 ist, wird die Länge K des Schutzfilms 310 so ausgelegt,
daß die bedingten Ausdrücke L1 < D und L2 < D erfüllt sind.
Außerdem ist die Breite M des Schutzfilms 310 vorzugsweise
größer als die Dicke t eines jeden der freiliegenden, aber
unbeschichteten Teile der Zuleitungsanschlüsse 21a und 22a.
Wenn die Anschlußelektrodenfilme 12 bis 14 ausgebildet wer
den, ist mit der oben beschriebenen Einstellung der Länge K
und der Breite M eines jeden der Schutzfilme 310 die Länge
des auf jedem der freiliegenden, aber unbeschichteten Teile
der Zuleitungsanschlüsse 21a und 22a ausgebildeten nutzlosen
galvanisch abgeschiedenen Films 26 kürzer als der Abstand D.
Selbst wenn sich der nutzlose galvanisch abgeschiedene Film
26 von dem freiliegenden, aber unbeschichteten Teil des Zu
leitungsanschlusses 21a oder 22a löst, kann daher dieser ab
gelöste galvanisch abgeschiedene Film 26 keinen Kurzschluß
zwischen den Anschlußelektrodenfilmen 12 oder 13 oder zwi
schen den Anschlußelektrodenfilmen 13 und 14 herbeiführen.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebe
nen bevorzugten Ausführungsformen begrenzt, und es können
verschiedene Änderungen und Modifikationen an der vorliegen
den Erfindung vorgenommen werden, ohne vom Geist und vom Rah
men derselben abzuweichen.
Bei einem oberflächenmontierbaren elektronischen Bauelement
80 kann der Schutzfilm 310 gemäß der in Fig. 14 gezeigten
siebten bevorzugten Ausführungsform in eine Vielzahl von
Schutzfilmen unterteilt sein, beispielsweise in die Schutz
filme 310a und 310b gemäß Fig. 15. Die Längen der freiliegen
den Teile des Zuleitungsanschlusses 21a, die mit keinem der
Schutzfilme 310a und 310b beschichtet sind, sind dabei so
ausgelegt, daß die bedingten Ausdrücke L1 < D, L2 < D und L3
< D erfüllt sind. Die vorliegende Erfindung kann nicht nur
bei dem piezoelektrischen Element verwendet werden, sondern
auch bei einem Induktor, einem Kondensator oder einem anderen
geeigneten elektronischen Bauelement.
Während bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung offenbart
wurden, werden verschiedene Möglichkeiten zur Durchführung
der hierin offenbarten Prinzipien als im Rahmen der folgenden
Ansprüche liegend betrachtet. Es versteht sich daher, daß der
Rahmen der Erfindung ansonsten nur durch die Ausführungen in
den Ansprüchen begrenzt sein soll.
Claims (7)
1. Oberflächenmontierbares elektronisches Bauelement, das folgendes umfaßt:
eine quaderförmige Haupteinheit (11) mit zumindest zwei Schichten (15, 16, 17);
zumindest eine zwischen den Schichten angeordnete innere Elektrode (21; 22, 31, 32);
zumindest zwei Anschlußelektrodenfilme (12, 13, 14), die durch Dünnschicht verfahren hergestellt wurden und auf jeweils wenigstens einer Oberfläche der Haupteinheit (11) des oberflächenmontierbaren elektronischen Bauelementes angeordnet sind; und
zumindest zwei Zuleitungsanschlüsse (21a, 22a, 31a, 32a) zur Verbindung der zumindest einen inneren Elektrode mit jeweils zumindest einem der Anschlußelektrodenfilme (12, 13, 14), wobei die zumindest zwei Zuleitungsan schlüsse (21a, 22a, 31a, 32a) jeweils zumindest teilweise an eine Oberfläche des Hauptelementes (11) reichen, die weder zur Oberflächenmontage vorge sehen ist noch einer zur Oberfächenmontage vorgesehenen Oberfläche ge genüberliegt, und die an die Oberfläche reichenden Bereiche der Zuleitungs anschlüsse zumindest teilweise entweder mit einem der Anschlußelektroden filme (12, 13, 14) und/oder einem Schutzfilm (56, 310, 310a, 310b) beschichtet sind,
wobei die jeweilige Länge (L1, L2) der an die Oberfläche reichenden Bereiche der Zuleitungsanschlüsse, die weder von einem Anschlußelektrodenfilm (12, 13, 14) noch von einem Schutzfilm (56, 310, 310a, 310b) abgedeckt sind, kürzer als der Abstand (D) zwischen zwei Anschlußelektrodenfilmen ist.
eine quaderförmige Haupteinheit (11) mit zumindest zwei Schichten (15, 16, 17);
zumindest eine zwischen den Schichten angeordnete innere Elektrode (21; 22, 31, 32);
zumindest zwei Anschlußelektrodenfilme (12, 13, 14), die durch Dünnschicht verfahren hergestellt wurden und auf jeweils wenigstens einer Oberfläche der Haupteinheit (11) des oberflächenmontierbaren elektronischen Bauelementes angeordnet sind; und
zumindest zwei Zuleitungsanschlüsse (21a, 22a, 31a, 32a) zur Verbindung der zumindest einen inneren Elektrode mit jeweils zumindest einem der Anschlußelektrodenfilme (12, 13, 14), wobei die zumindest zwei Zuleitungsan schlüsse (21a, 22a, 31a, 32a) jeweils zumindest teilweise an eine Oberfläche des Hauptelementes (11) reichen, die weder zur Oberflächenmontage vorge sehen ist noch einer zur Oberfächenmontage vorgesehenen Oberfläche ge genüberliegt, und die an die Oberfläche reichenden Bereiche der Zuleitungs anschlüsse zumindest teilweise entweder mit einem der Anschlußelektroden filme (12, 13, 14) und/oder einem Schutzfilm (56, 310, 310a, 310b) beschichtet sind,
wobei die jeweilige Länge (L1, L2) der an die Oberfläche reichenden Bereiche der Zuleitungsanschlüsse, die weder von einem Anschlußelektrodenfilm (12, 13, 14) noch von einem Schutzfilm (56, 310, 310a, 310b) abgedeckt sind, kürzer als der Abstand (D) zwischen zwei Anschlußelektrodenfilmen ist.
2. Oberflächenmontierbares elektronisches Bauelement nach Anspruch 1, bei dem
sich zumindest einer der Zuleitungsanschlüsse (31a, 32a) zu Stirnflächen (11d,
11e) der Haupteinheit, nicht aber zu Seitenflächen (11b, 11c) der Haupteinheit
(11) erstreckt.
3. Oberflächenmontierbares elektronisches Bauelement nach Anspruch 1, bei dem
sich zumindest einer der Zuleitungsanschlüsse (31a, 32a) zu Seitenflächen (11b,
11c) der Haupteinheit (11), aber nicht zu Stirnflächen (11d, 11e) der Haupteinheit
erstreckt.
4. Oberflächenmontierbares elektronisches Bauelement nach einem der Ansprüche
1 bis 3 mit einem piezoelektrischen Substrat (15), wobei die zumindest eine inne
re Elektrode (31, 32) auf dem piezoelektrischen Substrat (15) angeordnet ist.
5. Oberflächenmontierbares elektronisches Bauelement nach Anspruch 4, das
zumindest einen auf dem piezoelektrischen Substrat (15) angebrachten Pseudo
elektrodenfilm (410, 420) umfaßt.
6. Oberflächenmontierbares elektronisches Bauelement nach einem der Ansprüche
1 bis 5, bei dem die Zuleitungsanschlüsse (31a, 32a) jeweils eine Vielzahl von
Bereichen umfassen, die an eine Stirnfläche (11d, 11e) der Haupteinheit (11)
reichen.
7. Oberflächenmontierbares elektronisches Bauelement nach einem der Ansprüche
1 bis 5, bei dem die Zuleitungsanschlüsse jeweils eine Vielzahl von Bereichen
umfassen, die an eine Seitenfläche (11b, 11c) der Haupteinheit (11) reichen.
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