DE1003127C2 - Schutzvorrichtung an der Umkehrstation fuer Foerderbaender - Google Patents

Schutzvorrichtung an der Umkehrstation fuer Foerderbaender

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DE1003127C2
DE1003127C2 DE1954M0021872 DEM0021872A DE1003127C2 DE 1003127 C2 DE1003127 C2 DE 1003127C2 DE 1954M0021872 DE1954M0021872 DE 1954M0021872 DE M0021872 A DEM0021872 A DE M0021872A DE 1003127 C2 DE1003127 C2 DE 1003127C2
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65G2812/02009Common features for belt or chain conveyors
    • B65G2812/02108Protection means

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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT 1003127
ANMELDETAG:
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT:
AUSGABE DER
PATENTSCHRIFT:
kl. 81 e 13
INTERNAT. KL. B 65 g 10. FEBRUAR 1954
21. FEBRUAR 1957 25. JULI 1957
stimmt Oberein mit auslegeschrift
1 003 127 (M 21872 XI / 81 e)
Bei Umkehrstationen für Förderbänder, insbesondere solchen, die in den engen Strecken im Grubenbetrieb verwendet werden, besteht die Schwierigkeit, während des Betriebes des Bandes das sich im Bereich der Umköhrstation ansammelnde und sich stetig vom Band ablösende feine Gut unfallsicher zu entfernen. Hierbei ist zu berücksichtigen, daß es bei diesen Umkehrstationen darauf ankommt, daß ein einfacher Aufbau beibehalten wird und daß das Kohlenklein seitlich vom Gehweg aus während des Betriebes gefahrlos entfernt werden kann. Es sollen ferner verwickelt ausgebildete, selbsttätig arbeitende Reinigungsvorrichtungen vermieden werden, weil diese eine besondere Überwachung ihrer Betriebsweise nicht ausschließen und eine erneute Gefahrenquelle gegen Unfälle darstellen. Betriebsstörungen bei solchen selbsttätig arbeitenden Vorrichtungen wirken sich nachteilig auf den Betrieb der Gesamtanlage aus und können erhebliche Förderausfälle zur Folge haben. Ein Ausfallen der selbsttätig arbeitenden Reinigungsvorrichtung kann ebenso wie eine vollständig geschlossene Schutzverkleidung der Umkehrstation dazu führen, daß sich der Fördergurt infolge starker Gutansammlungen festsetzt und die Lagerder Umkehrrollen heißlaufen, wodurch Brände verursacht werden können.
Die Erfindung geht von einer solchen Grundbauart einer Umkehrstation für Förderbänder aus, bei welcher die Umlenkrolle zwischen Seitenschilden gelagert ist und Mittel zum Auffangen und Entfernen des vom Band sich ablösenden Gutes vorgesehen sind. Diese Umkehrstation wird gemäß dem Vorschlag nach der Erfindung dadurch der Verwendung im Grubenbetrieb besonders angepaßt, daß der Fördergurt bis über die Laufebene des Obergurtes und auf eine et1· a dem doppelten Rollendurchmesser entsprechende Länge von wandartigen Seitenschilden abgedeckt ist, in welchen für unter der Ebene des Obertrums und unter der Ebene des'Untertrums angeordnete querrinnenartige Sammelräume Entnahme-Öffnungen vorgesehen sind, wobei der untere Sammelraum gegen den Untertrum durch einen Rost od. dgl. . abgedeckt ist. '
Trotz der von allen Seiten geschlossenen Bauweise der Bandutnkehrstation ist in einfacher Weise. eine Entfernung des angesammelten Fördergutes möglich, und zwar aus den dafür vorgesehenen Sammelräumen, die durch in den Seitenschilden der Umkehrstation vorgesehene Öffnungen vom Gehweg aus ohne Stillsetzen des Bandes und völlig gefahrlios saubergehalten werden können. Die Banduimkehrstation ist von oben zur weiteren Erhöhung des Unfallschutzes auf der ganzen Länge des Umkehrrahmens mit einer Abdeckung versehen. Zur Erleichterung der Entnahme Schutzvorrichtung an der Umkehrstation für Förderbänder
Patentiert für:
Maschinenfabrik Glückauf Günther Klerner, Gelsenkirchen
des sich ansammelnden Gutes können an Stelle fester Rinnen auch Kästen verwendet werden, die von der Seite, d. h. durch die Entnahmeöffnung hindurch, einschiebbar sind. ■.
Bezüglich der bei der Bauart nach der Erfindung verwendeten Einzelmerkmale wird darauf hingewiesen, daß Schutzgitteranordnungen für Bandumkehrstationen an sich bekannt sind, wobei die Schutzgitter zusammen mit einem Traggestell den Endabschnitt der Umkehrrolle und des Fördergutes in Obergurthöhe und auf einer etwa dem doppelten Rollendurchmesser entsprechenden Länge seitlich abdecken. Ferner sind querrinnenartige Sammelräume bekannt, die unter dem Austragende eines Strebförderers vorgesehen sind. Es handelt sich hierbei um eine Querrinne, die seitlich eines Streckenförderers angeordnet ist, wobei in der Rinne ein durch einen Vorschubzylinder bewegter Schieber geführt ist, der das sich ansamimelnde Gut über einen schurrenartigen Krümmer in den Streckenförderer abdrückt.1 Auch bei: einem Höhenförderer ist es bekannt, an einen den Bandobertrum auf ganzer Länge seitlich begrenzenden Rahmen querrinnenartige Schurren so anzuhängen, daß diese zwischen Ober- und Untertrum liegen und das sich vom Gurt ablösende Gut nach der Seite ableiten. Die Erfindung ist nicht auf solche Einzelmerkmale gerichtet, sondern betrifft eine Gesamtbauart, wobei die verschiedenen Merkmale zusammengenommen der Lösung einer gemeinsamen Aufgabe dienen, nämlich der Schaffung einer Schutzvorrichtung. Durch das Zusammenwirken der in Kombination beanspruchten Merkmale wird ein erhöhter Unfallschutz gerade bei einer Umlenkstation für Förderbänder erzielt, da diese Schutzvorrichtung während des Betriebes des Bandes ein gefahrloses Entfernen des sich ansammelnden Gutes zuläßt, ohne
709 603/268
daß Teile der Schutzvorrichtung entfernt werden müssen.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt
Fig. Leine Seitenansicht der Umkehrstation,
Fig. 2 eine Draufsicht zur Fig. 1, teilweise im Schnitt.
Die Umkehrstation besteht aus den Seitenschilden 1 und 2, zwischen welchen die Umkehrrolle 3 für den Fördergurt gelagert ist. Die Seitenschilde 1 und 2 sind an der oberen Seite durch eine Platte 4 miteinander verbunden. Die Länge der Platte 4 ist gleich oder größer der Länge der Seitenschilde 1 und 2. Die Länge der Seitenschilde 1 und 2 entspricht etwa dem doppelten Durchmesser der Umkehrrolle 3; die Länge kann aber auch etwas geringer oder wesentlich größer bemessen sein. Die Höhe der Seitenschilde entspricht der gewünschten Gesamthöhe des Förderers, jedoch soll die Oberkante der Seitenschilde nicht wesentlich über die Ebene des Obergurtes 5 hinausragen. Die Höhe des unter der Ebene des Untergurtes 6 liegenden Teiles der Seitenschidde kann etwas geringer gehalten sein als der Abstand zwischen dem oberen und dem Untergurt. Zwischen dem Obergurt 5 und dem Untergurt 6 ist unmittelbar neben der Umkehrrolle 3 eine Querrinne 7 vorgesehen, die nach oben offen ist. In den Seitenschilden 1 und 2 sind öffnungen 8 vorgesehen, die etwa dem Querschnitt der Rinne 7 entsprechen. Die Rinne 7 ist dicht über dem Untergurt 6 und in einem etwas größeren Abstand vom Obergurt 5 angeordnet. Im Bereich der Umkehrrolle 3 ist unterhalb des Untergurtes 6 eine zweite Querrinne 9 vorgesehen, die durch Seitenwände 10 begrenzt ist. Die Rinne 9 ist an der Oberseite durch ein weitmaschiges Sieb 11 überdeckt. Der Boden der Rinne wird durch das Liegende gebildet, kann aber auch plattenartig ausgebildet sein. Zur Entnahme des sich ansammelnden Gutes sind auch hier in den Seitenschilden 1 und 2 öffnungen 12 vorgesehen, deren Größe etwa dem Querschnitt der Rinne 9 entspricht.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Seitenöffnungen 8 und ,12 offen. Es können aber zum Verschließen dieser Öffnungen auch Deckel vorgesehen werden. Zum Sammeln sowie zur leichten Entnahme des Gutes können durch die Ausnehmungen 8 und 12 auch kastenartige Sammelbehälter eingeschoben werden. Bei dem unteren Sammelraum können ferner die Seitenwände 10 entfallen, und dafür kann die siebartige Abdeckung
11 nach beiden Seiten über die Breite der öffnungen
12 hinausreichend verlängert sein. Wesentlich ist, daß das Gut durch, die öffnungen der Seitenschilde entnommen werden kann und daß durch die siebartige Abdeckung eine Schutzwand nach der Seite des Bandes hin geschaffen wird.
An der Einlaufseite der Umkehrstation ist an der Innenseite des Untergurtes 6; etwa entsprechend den strichpunktierten Linien gemäß Fig. 2, ein Abstreifer anzuordnen, damit möglichst wenig Gut zwischen Fördergurt und Umlenkrolle gelangt. Das restliche Gut, welches über die Bandrolle 3 mitgeführt wird, fällt in den Sammelraum 7. Das an der Unterseite des Untergurtes, d. h. auf der Förderfläche haftende Gut fällt in den Sammelraum 9.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Schutzvorrichtung an der Umkehrstation für Förderbänder, bei welcher die Umlenkrolle zwischen Seitenschilden gelagert ist und Mittel zum Auffangen und Entfernen des vom Band sich ablösenden Gutes vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Fördergurt (5, 6) bis über die Lauf ebene des Obergurtes (5) und auf eine etwa dem doppelten Rollendurchmesser entsprechende Länge von wandartigen Seitenschilden (1, 2) seitlich abgedeckt ist, in welchen für unter der Ebene des Obertrums (5) und unter der Ebene des Untertrums (6) angeordnete querrinnenartige Sammelräume (7, 9) Entnahmeöffnungen vorgesehen sind, wobei der untere Sammelrautn (9) gegen den Untertrum durch einen Rost (11) od. dgl. abgedeckt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Samimelraum (7) als eine zwischen den Seitenschilden (1, 2) fest ein gebaute Rinne, ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Sammelraum (7) kastenartig ausgebildet und nach der Seite herausziehbar in den Seitenschilden (1, 2) geführt bzw. gelagert ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Obertrum (5) durch eine der Länge der Seitenschilde (1, 2) etwa entsprechende und mit diesen Seitenwänden verbundene Platte (4) abgedeckt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das über dem unteren Sammelrautn (9) angeordnete Sieb (11) in Längsrichtung des 'Förderers nach beiden Seiten hin über die Breite der in den Seitenschilden vorgesehenen Entnahmeöffnungen (7,12) übersteht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 821 170;
USA.-Patentschrift Nr. 1527 486;
»Fördern und Heben«, 1953, S. 98;
»Der Kompaß«, 1930, S. 59.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
2.57
DE1954M0021872 1954-02-10 1954-02-10 Schutzvorrichtung an der Umkehrstation fuer Foerderbaender Expired DE1003127C2 (de)

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DE1003127B DE1003127B (de) 1957-02-21
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US1527486A (en) * 1925-02-24 Loader and unloader eor railroad cars

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE821170C (de) * 1950-06-15 1951-11-15 Gewerk Eisenhuette Westfalia Vorrichtung zum Auffangen des bei der UEbergabe von einem Strebfoerderer auf einen Streckenfoerderer verschuetteten Foerdergutes

Patent Citations (1)

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US1527486A (en) * 1925-02-24 Loader and unloader eor railroad cars

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DE1003127B (de) 1957-02-21

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