DE1003246B - Verfahren bei der Herstellung von Gegenstaenden mit kreisfoermigem Querschnitt aus Beton mit vorgespannter Stahlbewehrung aus schraubenlinienfoermig um den Gegenstand gewickeltem Draht und Vorrichtung zur Ausuebung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren bei der Herstellung von Gegenstaenden mit kreisfoermigem Querschnitt aus Beton mit vorgespannter Stahlbewehrung aus schraubenlinienfoermig um den Gegenstand gewickeltem Draht und Vorrichtung zur Ausuebung des Verfahrens

Info

Publication number
DE1003246B
DE1003246B DES32821A DES0032821A DE1003246B DE 1003246 B DE1003246 B DE 1003246B DE S32821 A DES32821 A DE S32821A DE S0032821 A DES0032821 A DE S0032821A DE 1003246 B DE1003246 B DE 1003246B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
concrete
section
iron
counter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES32821A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TUYAUX BONNA
Original Assignee
TUYAUX BONNA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TUYAUX BONNA filed Critical TUYAUX BONNA
Publication of DE1003246B publication Critical patent/DE1003246B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D8/00Modifying the physical properties of ferrous metals or ferrous alloys by deformation combined with, or followed by, heat treatment
    • C21D8/06Modifying the physical properties of ferrous metals or ferrous alloys by deformation combined with, or followed by, heat treatment during manufacturing of rods or wires
    • C21D8/08Modifying the physical properties of ferrous metals or ferrous alloys by deformation combined with, or followed by, heat treatment during manufacturing of rods or wires for concrete reinforcement
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/12Mounting of reinforcing inserts; Prestressing
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/12Mounting of reinforcing inserts; Prestressing
    • E04G2021/127Circular prestressing of, e.g. columns, tanks, domes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Metal Extraction Processes (AREA)

Description

  • Verfahren bei der Herstellung von Gegen-. ständen mit kreisförmigem Querschnitt aus Beton mit vorgespannter Stahlbewehrung aus schraubenlinienförmig um den Gegenstand gewickeltem Draht und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens Verfahren bei der Herstellung von Gegenständen mit kreisförmigem Querschnitt aus Beton mit vorgespannter Stahlbewehrung aus schraubenlinienförmig um den Gegenstand gewickeltem Draht und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens.
  • Die Erfindung bezieht* sich auf ein Verfahren bei der Herstellung von Gegenständen mit kreisförmigem Querschnitt aus Beton mit vorgespannter Stahlbewehrung aus schraubenlinienförmig um den Gegenstand gewickelten Draht und auf eine Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens.
  • Es ist bekannt, daß sich die Werkstoffeigenschaften, z. B. das Gefüge, die mechanischen Eigenschaften und die Kaltverformungsfähigkeit des Spanndrahtes durch eine Wärmebehandlung, insbesondere das »Patentieren«, verbessern lassen. Ebenso ist es bekannt, als Betonspanndraht einen vergleichsweise hochkohlenstoffhaltigen Stahl zu verwenden. Es ist ferner bereits vorgeschlagen worden, Walzdraht zunächst durch eine Ziehdüse zu verformen und so zu glätten, dann zu »patentieren« und diesen gezogenen und wärmebehandelten Draht dann in einer Ziehdüse auf Fertigmaß zu verformen, wobei die durch das Kaltziehen entstehende Erwärmung zu berücksichtigen ist. Schließlich ist beim Drahtziehen als solchem auch die Anwendung eines in seinem Ausmaß einstellbaren Gegenzuges bekannt.
  • Es wurde nun gefunden, daß es zur Erzielung des besten Ergebnisses nicht gleichgültig ist, ob die Behandlung und Verformung, denen der Bewehrungsdraht zu unterwerfen ist, in beliebiger Reihenfolge vorgenommen werden, sondern daß dieselben in einer bestimmten Reihenfolge ausgeführt werden müssen.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren, bei dem der Draht zuerst eine Kalibriervorrichtung und dann ein seinen Querschnitt verringerndes und seine Temperatur erhöhendes Zieheisen durchläuft, ist demnach durch die in nachstehender Reihenfolge vorzunehmenden Maßnahmen gekennzeichnet: 1. Als Draht wird ein für Betonbewehrungen an sich bekannter hochkohlenstoffhaltiger Stahldraht benutzt, der durch eine hierfür ebenfalls an sich bekannte Drahtpatentierung oder -vergütung hinsichtlich Gefüge und Festigkeitseigenschaften sowie seiner Eignung zu hoher Kaltverformung verbessert wurde; 2. dieser Stahldraht wird in an sich bekannter Weise durch Drehung des zu bewehrenden Gegenstandes auf denselben aufgewickelt, nachdem er beim Durchgang durch ein bei der Herstellung von mit vorgespanntem Draht zu bewehrenden Betongegenständen bekanntes, seinen Querschnitt verringerndes und seine Temperatur erhöhendes Zieheisen stark kaltverformt wurde, wobei vor diesem Zieheisen ein im Verhältnis zur sonst üblichen Größe hohen Gegenzug auf den Draht ausgeübt wird.
  • Ein weiteres Merkmal des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß die Kalibrierung des entweder unabhängig von dem auf denselben ausgeübten Gegenzug und vor Ausübung desselben oder gleichzeitig mit dem ganzen Gegenzug oder einem Teil desselben derart ausgeführt wird, daß die Ergänzung des Gegenzuges von einer anderen Stelle bewirkt wird als die Kalibrierung.
  • Durch die Kombination dieser Maßnahmen kann der Bewehrungsdraht einer größeren Spannung unterworfen werden, und man erhält daher bei gleicher Zusammenziehung des Betons einen bewehrten Gegenstand, z. B. ein Rohr, bei dem das Gewicht der Bewehrungswicklung wesentlich geringer ist und bei dem daher auch die Herstellungskosten viel niedriger sind. Bei den Rohren für mittleren oder hohen Druck, bei welchen die Zusammenziehung des Betons hauptsächlich angewendet wird, machen die Kosten der Metallbewehrung 50 bis 70% des Herstellungspreises aus.
  • Um eine Vorstellung von der Größe des durch die Kombination der angeführten Verfahrensmaßnahmen erzielbaren Fortschrittes zu geben, sei nur beispielsweise ein Betonrohr angenommen, das mit einem Draht aus besonders hartem Kohlenstoffstahl zu bewehren ist, der einen Kohlenstoffgehalt von 0,75% aufweist. Dieser Draht wird im Walzwerk durch Warmwalzen hergestellt,-Seine.Zugfestigkeit sei beispielsweise 100 kg/mm2 mit einer Streckgrenze von 70 kg/mm2.
  • Durch eine Wärmebehandlung wird seine Zugfestigkeit auf 125 bis 130 kg/inm2 und seine Streckgrenze auf 90 bis 100 kg/miri2 erhöht.' Wenn man mit diesem Draht, so wie er ist, die Bewehrung mittels einer üblichen mechanischen Einrichtung ausführt, kann man,, ihm keine über diese Streckgrenze hinausgehende gräßere Spannung erteilen, z. B. bei einem Draht von 5 mm Durchmesser eine Zugbeanspruchung von mehr. als 2 t. Außerdem riskiert man Brüche infolge von Unregelmäßigkeiten des Querschnitts, nachdem die Toleranzen beim Walzen gewöhnlich 10% überschreiten. Schließlich lassen die Spannungsverluste infolge Erschlaffung des Stahles und infolge der Deformation des Betons nach dem Zusammenpressen nur etwa 80% des Wertes der erforderlichen Spannung bestehen, ohne noch einen späteren Spannungsabfall zu berücksichtigen, der vom Schwinden oder von der unterschiedlichen plastischen Deformation des Betons herrührt.
  • Wenn die Bewehrung statt mittels einer mechanischen Einrichtung (Bremse oder Gewicht) mittels eines Zieheisens ausgeführt wird, wird eine wichtige Verbesserung infolge einer Steigerung der Zugfestigkeit des Drahtes und seiner. Streckgrenze erzielt. Diese Verbesserung ist abhängig vom Ziehvorgang, d. h. vom Verhältnis des Querschnitts des rohen Drahtes und der Öffnung im Zieheisen. Hier kommt die Wichtigkeit der vorhergehenden Kalibrierung des Drahtes zur Geltung, damit dieses Verhältnis bekannt und konstant sei. Wenn der rohe Draht veränderliche Querschnitte aufweist; rnuß in die Berechnung der Bewehrung als Sicherheitsmaßnahme der Querschnitt eingesetzt werden, der die geringste Kaltverfestigung aufweist. Wenn beispielsweise durch ein Zieheisen von 4,2 mm Durchmesser ein Draht von 5 mm Durchmesser gezogen wird, der die obenerwähnten Eigenschaften aufweist, wird seine Zugfestigkeit auf 140 kg/mm2 heraufgesetzt. Wenn aber der Draht einen Durchmesser von 5,25 mm aufweist, wird die Erhöhung seiner Zugfestigkeit viel größer sein, nämlich 160 kg/mm2.
  • Deshalb erfüllt bei der.-Ausführung der Bewehrung die Verwendung eines Zieheisens nur dann vollkommen ihren Zweck, wenn ein vorher genau kalibrierter Draht benutzt wird. Gleichzeitig wird eine konstante Beanspruchung beim Ziehvorgang erzielt, der einen Teil der für die Ausführung der Bewehrung erforderlichen Spannung liefert.
  • Für die Fortsetzung des Zahlenbeispiels soll nun diese Beanspruchung beim Ziehvorgang berücksichtigt werden. Sie beträgt für einen normalen Arbeitsgang zwei Drittel der Zugfestigkeit des gezogenen Drahtes, d. h. ungefähr 95 kg/mm2. Die einheitliche Spannung wäre also ungefähr dieselbe, wie bei der anfangs beschriebenen mechanischen Ausführung der Bewehrung. Wenn daher nur diese Beanspruchung beim Ziehvorgang als Spannung für die Ausführung der Bewehrung angewendet würde, wäre fast nichts gewonnen, außer einer gewissen Vereinfachung der mechanischen Vorrichtung für die Ausführung des Verfahrens.
  • Indem man aber vor dem Zieheisen einen »Gegenzug« erteilt, wird die Spannung des Drahtes schon vorher gesteigert, wobei sich dieser Gegenzug, der meßbar ist, nicht arithmetisch zur Beanspruchung beim Ziehvorgang addiert, weil diese Beanspruchung dadurch etwas verringert wird. Wenn z. B. ein Draht von 5 mm auf 4,2 mm gezogen wird, wäre die Beanspruchüng . beim Ziehvorgang ohne Gegenzug 14 mm2 - 95 kg = 1330 kg.
  • Mit einem Gegenzug von 300 kg erzielt man eine Gesamtbeanspruchung von 1550 kg oder 110 kg/mm2, was schon einen Fortschritt in der Verwendung des Drahtes darstellt, weil man auf diese Weise eine erforderliche Spannung erzielt, die drei Viertel der Zugfestigkeit übersteigt, die nun schon fast 2000 kg erreicht hat.
  • Nun kommt als letztes Hilfsmittel noch die Wärmewirkung hinzu. Wenn der aus dem Zieheisen austretende Draht mit der erhöhten Temperatur, die ihm beim Durchgang durch das Zieheisen verliehen worden ist, auf den zu bewehrenden Gegenstand aufgewickelt wird, verhält sich dieser so, als ob der Draht auf 1750 bis 1800 kg gespannt worden wäre, und diese Zahl, die 125 kg/mm2 entspricht, muß für die .Berechnung der Zusammenziehung festgehalten werden, was gegenüber den ursprünglichen 95 kg/mm2 eine Steigerung von 30% bedeutet.
  • Zusammenfassend zeigt dieses Beispiel, daß man durch die Kombination der vorgeschlagenen Verfahrensschritte den Draht mit einer erforderlichen Spannung verwenden kann, die nahezu der Zugfestigkeit des ursprünglichen Drahtes entspricht.
  • Wenn es sich um die Bewehrung eines zylindrischen Gegenstandes, insbesondere eines Betonrohres handelt, wird die zur Ausübung des Verfahrens gemäß der Erfindung dienende Vorrichtung durch die Kombination von sehr einfachen Organen gebildet.
  • Diese Vorrichtung besteht aus einer Drehbank, aus drehbaren Stützorganen für das Betonrohr, aus einem Schlitten, der sich auf der Drehbank parallel zur Drehachse des Betonrohres verschiebt und ein Spannungszieheisen trägt, das gegen das Rohr gerichtet und in der Nähe desselben angeordnet ist, sowie aus einer Kalibriervorrichtung für den Draht, die gegen das Spannungszieheisen gerichtet ist. Das wesentliche Merkmal dieser Vorrichtung wird darin gesehen, daß außer der regelbaren Kalibriervorrichtung ein Halteorgan mit starker Gegenzugwirkung auf den einer Querschnittsverminderung unterliegenden Draht vorgesehen ist.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung zur Ausübung des erfindungsgemäßen Verfahrens dargestellt.
  • Auf der Drehbank ist zwischen drehbaren Stützorganen ein Betonrohr 1 eingespannt, das durch den Motor 2 um die Achse X-X gedreht wird. Parallel zu dieser Achse verschiebt sich auf der Drehbank ein Schlitten 3, der ein Spannungszieheisen 8 trägt, das gegen das Rohr gerichtet und in der Nähe desselben angeordnet ist.
  • Die relativen Geschwindigkeiten der Drehung des Rohres 1 und der Verschiebung des Schlittens 3 sind derart geregelt, daß die gewünschte Steigung der schraubenlinienförmigen Wicklung 5 erzielt wird, die der Draht auf dem Rohr bildet.
  • Der in einer Kalibriervorrichtung kalibrierte und behandelte Draht 4 kommt von einer Spule 6 und läuft über eine Ablenkrolle 7, die vom Schlitten 3 getragen wird.
  • Mit 9 ist ein Halteorgan bezeichnet, das dem Draht den Gegenzug erteilt. Das Halteorgan wird durch Abziehrollen oder eine Reibungsbremse von bekannter Bauart oder durch eine andere Vorrichtung gebildet, deren Haltewirkung (Gegenzug) nach Belieben regelbar ist. Sie ist derart angeordnet, daß die auf den Draht ausgeübte Haltekraft gemessen werden kann, und ist beispielsweise auf einem Wagen befestigt, der in der Bewegungsrichtung des Drahtes beweglich ist. Die Bahn des Wagens wird durch ein Dynamometer 10 begrenzt, das ihn mit einem festen Punkt 11 verbindet.
  • Bei einer abgeänderten Ausführungsform braucht der Draht 4 zwischen der Spule 6 und dem Zieheisen 8 nicht über eine Ablenkrolle geleitet zu werden, indem beispielsweise die Spule und das Halteorgan 9 von dem Schlitten 3 getragen werden. Das Halteorgan 9 kann auch durch eine Bremsvorrichtung gebildet werden, die auf der Spule selbst angeordnet ist, obwohl in diesem Falle die Messung der Kraft weniger leicht sein würde.
  • Ferner kann der Schlitten 3 feststehen, und das Rohr 1 kann gleichzeitig mit einer Drehung um seine Achse eine Verschiebung längs der Achse X-X erfahren.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren bei der Herstellung von Gegenständen mit kreisförmigem Querschnitt aus Beton mit vorgespannter Stahlbewehrung aus schraubenlinienförmig um den Gegenstand gewickeltem Draht, der zuerst eine Kalibriervorrichtung und dann ein seinen Querschnitt verringerndes und seine Temperatur erhöhendes Zieheisen durchläuft, gekennzeichnet durch die in nachstehender Reihenfolge vorzunehmenden Maßnahmen: a) Als Draht wird ein für Betonbewehrungen an sich bekannter hochkohlenstoffhaltiger Stahldraht benutzt, der durch eine hierfür ebenfalls an sich bekannte Drahtpatentierung oder -vergütung hinsichtlich Gefüge und Festigkeitseigenschaften sowie seiner Eignung zu hoher Kaltverformung verbessert wurde; b) dieser Stahldraht wird in an sich bekannter Weise durch Drehung des zu bewehrenden Gegenstandes auf denselben aufgewickelt, nachdem er beim Durchgang durch ein bei der Herstellung von mit vorgespanntem Draht zu bewehrenden Betongegenständen bekanntes, seinen Querschnitt verringerndes und seine Temperatur erhöhendes Zieheisen stark kaltverformt wurde, wobei vor diesem Zieheisen ein im Verhältnis zür sonst üblichen Größe hoher Gegenzug auf den Draht ausgeübt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kalibrierung des entweder unabhängig von dem auf denselben ausgeübten Gegenzug und vor Ausübung desselben oder gleichzeitig mit dem ganzen Gegenzug oder einem Teil desselben derart ausgeführt wird, daß die Ergänzung des Gegenzuges von einer anderen Seite bewirkt wird als die Kalibrierung.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, bestehend aus einer Drehbank, aus drehbaren Stützorganen für das Betonrohr, aus einem Schlitten, der sich auf der Drehbank parallel zur Drehachse des Betonrohres verschiebt und ein Spannungszieheisen trägt, das gegen das Rohr gerichtet und in der Nähe desselben angeordnet ist, sowie aus einer Kalibriervorrichtung für den Draht, die gegen das Spannungszieheisen gerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, däß außer der regelbaren Kalibriervorrichtung ein Halteorgan mit starker Gegenzugwirkung auf den einer Querschnittsverminderung unterliegenden Draht vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 438 275, 625 915, 744 483, 830 318; französische Patentschrift Nr. 35 836 (Zusatz zu Nr. 567 564) ; A. Pomp, »Stahldraht«, 2. Auflage, 1953, S.82, 83; Werkstoffhandbuch »Stahl und Eisen«, Blatt Nr. 21 (Ausgabe Nov. 1937), S. 1, 2.
DES32821A 1952-03-28 1953-03-27 Verfahren bei der Herstellung von Gegenstaenden mit kreisfoermigem Querschnitt aus Beton mit vorgespannter Stahlbewehrung aus schraubenlinienfoermig um den Gegenstand gewickeltem Draht und Vorrichtung zur Ausuebung des Verfahrens Pending DE1003246B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1003246X 1952-03-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1003246B true DE1003246B (de) 1957-02-28

Family

ID=9562821

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES32821A Pending DE1003246B (de) 1952-03-28 1953-03-27 Verfahren bei der Herstellung von Gegenstaenden mit kreisfoermigem Querschnitt aus Beton mit vorgespannter Stahlbewehrung aus schraubenlinienfoermig um den Gegenstand gewickeltem Draht und Vorrichtung zur Ausuebung des Verfahrens

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1003246B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0199715A3 (de) * 1985-04-26 1987-09-30 Austria Draht Gesellschaft m.b.H. Verfahren zur Herstellung von Stahldraht

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE438275C (de) * 1924-08-31 1926-12-15 Bruno Weissenberg Dipl Ing Verfahren zum Ziehen von Stangen und Draehten
FR35836E (fr) * 1928-09-05 1930-03-28 Machine à fabriquer des panneaux en paille comprimée et armée
DE625915C (de) * 1931-06-06 1936-02-17 Ludwig Gerhard Verfahren und Vorrichtung zum Bewehren von Baukoerpern, wie Hochdruckrohren, Saeulen u. dgl.
DE744483C (de) * 1937-04-29 1944-01-21 Ewald Hoyer Verfahren zum Herstellen von aufteilbaren Verbundbaukoerpern
DE830318C (de) * 1941-08-14 1952-02-04 Cie De Pont A Mousson Verfahren zum Herstellen von bewehrten Roehren bzw. anderen Werkstuecken aus Beton o.dgl.

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE438275C (de) * 1924-08-31 1926-12-15 Bruno Weissenberg Dipl Ing Verfahren zum Ziehen von Stangen und Draehten
FR35836E (fr) * 1928-09-05 1930-03-28 Machine à fabriquer des panneaux en paille comprimée et armée
DE625915C (de) * 1931-06-06 1936-02-17 Ludwig Gerhard Verfahren und Vorrichtung zum Bewehren von Baukoerpern, wie Hochdruckrohren, Saeulen u. dgl.
DE744483C (de) * 1937-04-29 1944-01-21 Ewald Hoyer Verfahren zum Herstellen von aufteilbaren Verbundbaukoerpern
DE830318C (de) * 1941-08-14 1952-02-04 Cie De Pont A Mousson Verfahren zum Herstellen von bewehrten Roehren bzw. anderen Werkstuecken aus Beton o.dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0199715A3 (de) * 1985-04-26 1987-09-30 Austria Draht Gesellschaft m.b.H. Verfahren zur Herstellung von Stahldraht

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1510151B2 (de)
DE10014043C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Vorformung von Stahldrähten
DE1533953B2 (de) Kontinuierliches Verfahren zur Behandlung eines beschichteten Eisenbandes
DE1003246B (de) Verfahren bei der Herstellung von Gegenstaenden mit kreisfoermigem Querschnitt aus Beton mit vorgespannter Stahlbewehrung aus schraubenlinienfoermig um den Gegenstand gewickeltem Draht und Vorrichtung zur Ausuebung des Verfahrens
DE2218131C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Profilstäben, insbesondere zur Verwendung bei Beton-Bewehrungsmatten
AT211767B (de) Verfahren zur Herstellung von an Teilen seines Umfanges quer gerilltem Bewehrungsstahl
AT166309B (de) Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von Vorspannung in Betonarmierungen
DE2241954A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines betonbewehrungsstabes
DE1072949B (de) Verfahren zum Herstellen von an Teilen seines Umfanges quer gerilltem Bewehrungsstahl
DE855671C (de) Verfahren zur Herstellung von Hohlkoerpern aus hydraulischen Bindemitteln und Zuschlagstoffen mit gespannter Bewehrung
DE937649C (de) Verfahren zur Kaltverfestigung von Betonbewehrungsstaehlen
AT232249B (de) Bewehrung für Verbundkörper sowie Verfahren und Vorrichtung zu ihrer Herstellung
DE3250083C2 (de) Gerichtete Eisenbahnschienen
DE2641864C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Drähten aus einer Aluminiumseele und einer Kupferumhüllung
DE2216368B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von kaltverformtem Rippenstahl
DE2214768B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Blankstahl
AT218560B (de) Verfahren zur Verfestigung stab- oder drahtförmiger, profilierter Bewehrungsstähle
WO2025114006A1 (de) Verfahren, vorrichtung und computerprogramm zum regeln der verteilung des bandzugs beim aufhaspeln eines kaltgewalzten metallbandes
EP0403916B1 (de) Verfahren zur Herstellung von geripptem Betonstahl
AT256594B (de) Verfahren zum Herstellen kalt gezogener Drähte mit geprägter Oberfläche für Stahlbetonkonstruktionen
DE904294C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Walzhaerten unmittelbar aus dem Fertigkaliber, und zwar bei groesserer Walzgeschwindigkeit und Walzader- bzw. Haeterohrlaenge
CH358773A (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von metallenen längsgewellten Bändern
DE666899C (de) Verfahren zur Herstellung von Lichtbogenschweisselektroden, bei dem auf den Elektrodenkern eine Schicht aus Reduziermitteln unter hohem Druck aufgepresst wird
CH669128A5 (en) High yield strength precision wire rod prodn. - by stretching and calibrating, useful for reinforcing rod mfr.
DE853365C (de) Verfahren zum Herstellen bewehrter Hohlkoerper, insbesondere von Rohren, aus einem Gemisch aus hydraulischen Bindemitteln mit Zuschlagstoffen