DE1003405B - Narkosegeraet - Google Patents

Narkosegeraet

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DE1003405B
DE1003405B DEA23067A DEA0023067A DE1003405B DE 1003405 B DE1003405 B DE 1003405B DE A23067 A DEA23067 A DE A23067A DE A0023067 A DEA0023067 A DE A0023067A DE 1003405 B DE1003405 B DE 1003405B
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DE
Germany
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line
absorber
bag
inhalation
valve
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Pending
Application number
DEA23067A
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English (en)
Inventor
Henry Rex Marrett
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airmed Ltd
Original Assignee
Airmed Ltd
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M16/00Devices for influencing the respiratory system of patients by gas treatment, e.g. ventilators; Tracheal tubes
    • A61M16/10Preparation of respiratory gases or vapours
    • A61M16/104Preparation of respiratory gases or vapours specially adapted for anaesthetics

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Emergency Medicine (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Geräte zur Narkose und Schmerzstillung.
Bei einem Standardgerät dieser Art atmet der Patient in einen Atmungssack ein und aus, wobei die Ausatmungsgase des Patienten durch einen Absorber geleitet werden, in dem der Gehalt an Kohlendioxyd aus ihnen abgeschieden wird, bevor die Rückleitung zum Patienten erfolgt.
Es sind zur Zeit zwei Systeme für die Führung der Gase in Gebrauch, ein System mit Hin- und Hergang und ein System mit Kreislauf. Beim Betrieb im Hin- und Hergang gehen die Gase sowohl auf ihrem Weg zum Atmungssack als auch auf ihrem Rückweg zum Patienten durch den Absorber. Mit anderen Worten atmet also der Patient sowohl beim Einatmen als auch beim Ausatmen jeweils durch den Absorber. Beim Kreislaufbetrieb gehen die Gase jedoch nur auf ihrem Weg zum Atmungssack durch den Absorber und kehren zum Patienten über einen Durchlauf zurück, der den Absorber umgeht. Mit anderen Worten atmet hierbei der Patient nur beim Ausatmen durch den Absorber.
Das System mit Hin- und Hergang ergibt einen hohen Grad an Absorption des Kohlendioxyds, ist aber mit einem ziemlich hohen Widerstand beim Atmen verbunden. Ferner kann sich bei diesem System des Hin- und Hergangs eine Ansammlung von Kohlendioxyd im Leitungssystem ergeben, wodurch ein toter Raum entsteht.
Andererseits ist beim Kreislaufsystem ein ziemlich geringer Widerstand beim Atmen und eine verminderte Gefahr von toten Räumen vorhanden, jedoch ist der Absorptionsgrad des Kohlendioxyds nicht sehr hoch.
Bei dem Gerät nach der vorliegenden Erfindung ist die Möglichkeit vorgesehen, nach beiden Betriebsweisen, also mit Hin- und Hergang und mit Kreislauf, zu arbeiten, und jede Betriebsweise kann nach Wunsch gewählt werden.
Normalerweise ist ein Inhalationsgerät entweder für den Betrieb im Hin- und Hergang oder für den Kreislaufbetrieb eingerichtet. Wenn es während einer chirurgischen Operation für wünschenswert erachtet wird, von einem System zum anderen überzugehen, beispielsweise in dem Fall, wo der Patient zu schwach wird, um den Widerstand beim Betrieb im Hin- und Hergang zu überwinden, muß die Zufuhr des Betäubungsmittels von einem Gerät auf ein anderes umgeschaltet werden.
Bei der vorliegenden Erfindung ist das Narkosegerät mit einem Atemsack, einem Kohlendioxydabsorber und ventilgesteuerten Leitungen, die den Sack, den Absorber und die Einatmungs- und Ausatmungsleitungen für den Patienten verbinden, dadurch ge- Narkosegerät
Anmelder:
Airmed Limited, Harlow, Essex
(Großbritannien)
Vertreter: Dipl.-Ing. W. Meissner, Berlin-Grunewald, und Dipl.-Ing. H. Tischer, München 2, Tal 71,
Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 16. Juli 1954
Henry Rex Marrett, Coventry, Warwickshire
(Großbritannien),
ist als Erfinder genannt worden
kennzeichnet, daß die Ventile oder vorzugsweise ein einziges Steuerventil die Herstellung eines Durchlaufs von der Ausatmungsleitung zur Einatmungsleitung durch den Absorber und den Sack für Kreislaufbetrieb oder wahlweise eines Durchlaufs von der einen Leitung zur anderen Leitung durch den Absorber, den Sack und den Absorber für Betrieb im Hin- und Hergang ermöglicht, ohne daß die Zuführung zum Patienten unterbrochen wird.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ein einziges Ventil vorgesehen, um von einer Betriebsweise auf die andere umzuschalten. Ein einziges Ventil hat gegenüber einer Anzahl von Ventilen bedeutende Vorteile. Es werden dadurch schwerfällige Konstruktionen vermieden und, was noch wichtiger ist, die Arbeit des Narkosearztes wird vereinfacht, der, was ohne weiteres verständlich ist, die Umschaltung als eine Notbetätigung vorzunehmen hat. Ein einziges Ventil muß natürlich notwendigerweise einen etwas komplizierteren Aufbau haben. Dies ist aber nicht von großer Bedeutung, wenn damit eine einfache Betätigung verbunden ist. Die einfachste Form der Betätigung ist eine Drehbewegung. Daher ist die bevorzugte Form des Ventils eine Form nach Art eines Drehschiebers.
In der Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Narkosegeräts,
Fig. 2 eine Aufsicht zu Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, des Absorbers, des Atemsacks und des Steuerventils des Geräts in größerem Maßstab,
509 837/23
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3 mit dem Steuerventil auf Betrieb mit Hin- und Hergang geschaltet,
Fig. 5 einen entsprechenden Schnitt mit dem Ventil auf Kreislaufbetrieb geschaltet,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 3.
Das Betäubungsgerät nach Fig. 1 und 2 hat einen Steuerteil 10, einen Verdampfer 12 für ein Gas, wie etwa Äther, und einen Verdampfer 14 für ein zweites
des Steuerventils 22 durch Anschlagen einer der Kanten 73 und 75 gegen den Zapfen begrenzt wird.
Die Drehung des Ventils 22 zwischen beiden Stellungen, in denen die Kanten 73 und 75 gegen den 5 Zapfen 84 anschlagen, dient dazu, die verschiedenen Durchgänge zu steuern, die den Sack 30, den Absorber 26 und die Einatmungs- und Ausatmungsleitung 36 bzw. 38 miteinander verbinden, so daß ein Durchlauf von der Leitung 38 zur Leitung 36 durch den
Gas wie etwa Chloroform oder Trichlorathylen. Der io Absorber und den Sack für eine Betriebsweise im Steuerteil 10 ist mit den Verdampfern durch Leitun- Kreislauf hergestellt werden kann, oder es kann wahlgen 16 und 18 verbunden, und die Verdampfer sind
unter sich durch eine Leitung 20 in Verbindung.
Der Steuerteil 10 besteht aus einem Steuerventil 22
weise ein Durchlauf von der Leitung 38 zur Leitung 36 durch den Absorber 26, den Sack 30 und wieder durch den Absorber 26 für eine Betriebsweise im (Fig. 1), einem Gehäuse 24 für das Steuerventil und 15 Hin- und Hergang eingestellt werden, einem Absorber 26 für Kohlendioxyd, der eine Menge Zur besseren Veranschaulichung sei dies unter Be
an Natronkalk 27 enthält. Eine Leitung 28 führt vom Steuerventilgehäuse 24 zu einem Atemsack 30. Eine
zugnahme auf Fig. 3 bis 6 näher erläutert.
In Fig. 4 ist das Ventil 22 in der Lage dargestellt, in der es sich beim Betrieb mit Hin- und Hergang Ventilgehäuse 24 verbunden ist, wird auch an die 20 befindet.
Maske angeschlossen. In den Leitungen 36 und 38 be- Wenn der Patient ausatmet, strömen die Gase durch
finden sich entsprechende in einer Richtung öffnende das Rückschlagventil 34 und die Leitung 38 in die
Kammer 56 (Fig. 6). Infolge der Stellung des Ventils 22 ist die Öffnung 78 in der Abteilung 40 nicht 25 abgedeckt und die Gase gehen also durch diese öffnung 78 und durch die Öffnung 76 in der Grundplatte 71 des Ventils 22 in den Raum, der in Fig. 4 links von der Trennwand 77 liegt. Die hier angekommenen Gase können nicht durch die Verdampfer durchgehen, da und der Kohlendioxydabsorber 26 und die Leitung 38 30 das Rückschlagventil 32 geschlossen ist und damit sind mit der Abteilung 44 verbunden. den Gasweg abschließt. Die Gase gehen also wieder
Das Steuerventil 22 liegt drehbar in der oberen durch die Öffnung 76 hindurch, d. h. in Fig. 3 nach Abteilung 42 und ist zum Drehen mit einem Betäti- unten, und dann weiter durch die Öffnung 80 in der gungsknopf 46 versehen. Trennwand 40 in die Kammer 58 der Abteilung 44,
Die untere Abteilung 44 ist durch drei radiale 35 vgl. Fig. 6.
Einatmungsleitung 38 für den Patienten, die mit dem
Einatmungs- und Ausatmungsventile 32 und 34.
Der Steuerteil 10 des Geräts ist in Fig. 3 in allen Einzelheiten dargestellt.
Das Ventilgehäuse 24 ist durch eine Trennwand 40 in zwei Abteilungen zerlegt, nämlich eine obere Abteilung 42 und eine untere Abteilung 44. Die Leitungen 16, 18 und 28 sind an die Abteilung 42 angeschlossen
Wände 50, 52 und 54 in drei Kammern 56, 58 und 60 unterteilt, wie sich aus Fig. 6 ergibt. Die Ausatmungsleitung 38 des Patienten führt in die Kammer 56 und die Kammern 58 und 60 sind je mit dem Natronkalk-
Da die Kammer58 zum Natronkalk im Absorber 26 führt, gehen die Gase durch den Natronkalk in Richtung des Pfeils A (Fig. 3) hindurch und strömen dann durch den Raum 89 zwischen den Behältern 86 und 88
absorber 26 an solchen Stellen verbunden, daß Gas 40 in Richtung der Pfeile B. Durch den Schlitz 92 gelangen sie dann in die Kammer 60 der Abteilung 44.
Die Kammer 60 hat einen Auslaß in Form der öffnung 82 in der Trennwand 40. Die Gase gehen daher durch diese Öffnung durch, die infolge der Stellung des Ven
aus einer Kammer in die andere nur durch den Natronkalk im Absorber hindurch strömen kann. Der Absorber 26 ist in Form einer doppelwandigen Blechbüchse mit einem inneren und einem äußeren Behälter
86 bzw. 88 ausgeführt. Der innere Behälter 86 enthält 45 tils 22 nicht abgedeckt ist, sie strömen dann weiter den Natronkalk und die beiden Behälter sitzen so in- durch die Öffnung 74 in der Grundplatte 71 des Veneinander, daß zwischen ihnen ein Raum 89 vorhanden tils 22 in den Raum, der in Fig. 4 rechts von der ist. Von der Außenwand der Abteilung 42 ragt ein Trennwand 77 liegt. Nunmehr folgen die Gase dem mit Innengewinde versehener Flansch 90 nach unten, aus diesem Raum für sie einzig offenen Weg, nämlich in den der am oberen Rand mit Außengewinde ver- 50 durch die Öffnung 66 und die Leitung 28 in den Sack 30. sehene Behälter 88 eingeschraubt wird. Ist der Ab- Wenn der Patient bei der Einstellung des Ventils
sorber eingeschraubt, so ist die Öffnung des inneren nach Fig. 4 auf Betrieb mit Hin- und Hergang einBehälters 86 in direkter Verbindung mit der Kammer atmet, nehmen die Gase denselben Weg, wie eben be-58 der Abteilung 44, und der Raum 89 zwischen den schrieben, nur in umgekehrter Richtung, bis sie zum beiden Behältern 86 und 88 ist mit der Kammer 60 55 zweiten Mal in dem Raum links von der Trennwand der Abteilung 44 durch eine Öffnung 92 in ihrer 77 ankommen. Aus dieser Kammer können sie aber Außenwand in Verbindung. den früheren Weg durch die öffnungen 76 und 78 in
Das Steuerventil 22 hat einen äußeren Mantel 61 die Kammer 56 nicht mehr nehmen, weil das Rück- und eine Grundplatte 71, vgl. Fig. 1. Wie aus Fig. 4 schlagventil 34 geschlossen ist und hier also den Gas- und 5 ersichtlich ist, befindet sich im äußeren Mantel 60 weg sperrt. Statt dessen werden die Gase durch den 61 eine Anzahl von öffnungen 62 bis 72 und in der Patienten aus der Abteilung 42 durch die öffnung 72, Grundplatte 71 sind zwei Öffnungen 74 und 76 vor- die Leitung 18, ferner durch die Verdampfer 14 und 12 handen. Der Raum über der Grundplatte, der durch hindurch abgesaugt und kehren dann durch die Leiden Mantel 61 begrenzt wird, hat eine Trennwand 77, tungen 16 und 38 und das Rückschlagventil 32 zum die zwischen den Öffnungen 74 und 76 der Grund- 65 Patienten zurück, platte liegt. In Fig. 5 ist das Ventil in der Stellung für den Be-
Die Trennwand 40 zwischen den Abteilungen 42 trieb im Kreislauf dargestellt.
und 44 hat drei Öffnungen 78, 80 und 82 und ist Wenn der Patient ausatmet, strömen die Gase
ferner mit einem Zapfen 84 versehen, der durch die durch das Rückschlagventil 34 und die Leitung 38 in öffnung 74 hindurchragt, so daß die Drehbewegung 70 die Kammer 56 (Fig. 6). Infolge der Stellung des
Ventils 22 ist die öffnung 78 in der Trennwand 40 nicht abgedeckt und die Gase gehen also durch diese öffnung 78 und durch die öffnung 76 in der Grundplatte 71 des Ventils 22 in den Raum, der in Fig. 5 links von der Trennwand 77 liegt. Aus diesem Raum ist nur ein einziger Weg für die Gase offen, nämlich zurück durch die Öffnung 76 in der Grundplatte 71 des Ventils 22, weiter durch die öffnung 80 in der Trennwand 40 und in die Kammer 58, vgl. Fig. 6.
Da die Kammer 58 zum Natronkalk im Absorber 26 führt, gehen die Gase durch den Natronkalk in Richtung des Pfeils A hindurch und strömen dann durch den Raum 89 zwischen den Behältern 86 und 88 in Richtung der Pfeile B. Durch den Schlitz 92 gelangen sie dann in die Kammer 60 der Abteilung 44. Die Kammer 60 hat einen Auslaß in Form der öffnung 82 in der Trennwand 40, die Gase gehen daher durch diese öffnung durch, die infolge der Stellung des Ventils 22 nicht abgedeckt ist, sie strömen dann weiter durch die öffnung 74 in der Grundplatte 71 des Ventils 22 in den Raum, der in Fig. 4 rechts von der Trennwand 77 liegt. Nunmehr folgen die Gase dem aus diesem Raum für sie einzig offenen Weg, nämlich durch die öffnung 66 und die Leitung 28 in den Sack 30.
In Fig. 5 ist das Ventil 22 entgegen der Uhrzeigerrichtung um etwa 45° aus seiner Stellung nach Fig. 4 herausgedreht worden und die Leitung 18 ist daher mit dem Raum rechts von der Trennwand 77 durch die öffnung 70 in Verbindung. Daher verlassen die Gase beim Einatmen des Patienten in der Kreislaufstellung den Sack 30 und gehen durch die öffnung 66 und die Leitung 28 hindurch in den Raum rechts von der Trennwand 77. Die Gase können durch die öffnungen 74 und 82 nicht zurückströmen, weil das Rückschlagventil 34 geschlossen ist und somit den Gasweg absperrt, sie werden also vom Patienten durch die öffnung 70, die Leitung 18, ferner durch die Verdampfer 14 und 12 und die Leitungen 20 und 16 hindurch abgesaugt und kehren durch die Leitung 38 und das Rückschlagventil 32 zum Patienten zurück.
Die Verdampfer 12 und 14 sind in Form von Flaschen vorgesehen, die »Gas« in verflüssigtem Zustand enthalten. Sie sind mit Regelknöpfen 13 und 15 versehen, durch die Dampfeinlaßventile (nicht dargestellt) betätigt werden, so daß der Dampf durch die Leitungen 16, 18 und 20 in das Gerät strömen kann. Befinden sich beide Regelknöpfe 13 und 15 in der Sperrstellung, wird ein Durchlauf von der Leitung 16 zur Leitung 18 hergestellt, der durch die Verdampfer hindurchgeht, jedoch den Innenraum der Flaschen umgeht.
Es ist wesentlich, daß bei der Verwendung von Trichloräthylen dieses nicht mit dem Natronkalk im Absorber in Berührung kommt. Sofern dies stattfindet, würde sich ein giftiges Gas ergeben, das für den Patienten schädlich ist. Das Steuerventil gewährleistet die erforderliche Sicherheit, daß dies nicht vorkommen kann.
Durch Drehen des Steuerventils 22 um ungefähr 45° entgegen dem Uhrzeigersinn aus seiner Stellung nach Fig. 5 wird ein Durchlauf hergestellt, der es dem Patienten ermöglicht, durch dieEinatmungs- und Ausatmungsleitungen 36 bzw. 38 in den Sack 30 hinein und aus diesem heraus zu atmen, ohne daß die Gase durch den Absorber 26 strömen. Nur bei dieser sogenannten Verriegelstellung des Ventils 22 kann Trichloräthylen in das Gerät überhaupt eingeführt werden. In allen anderen Stellungen des Ventils 22 ist eine Sicherheitseinrichtung wirksam, die eine Betätigung des Knopfes 15 verhindert, der den Trichloräthylendampf freigibt.
Die Sicherheits- bzw. Verriegelungseinrichtung besteht aus einem federbelasteten Zapfen 96 (Fig. 1), der in einem Rohr 98 axial beweglich ist, das zwischen dem Verdampfer 14 und dem Gehäuse 24 des Steuerteils 10 liegt. Ist der Regelknopf 15 in der Sperrstellung, so kommt eine Raste gegenüber dem Verdampferende des Zapfens 96 zu liegen, in die der Zapfen infolge seiner Federbelastung eingedrückt wird, so daß sein am Steuerteil befindliches Ende mit der Innenwand des Gehäuses 24 bündig liegt. Bei dieser Lage des Zapfens 96 kann der Ventilknopf 46 in seine verschiedenen Stellungen eingestellt und aus diesen heraus bewegt werden. Ist aber das Steuerventil 22 nicht in seiner Verriegelstellung, so ist jeder Versuch einer Bewegung des Knopfes 15 ergebnislos, weil der Zapfen 96 daran gehindert wird, sich axial zu bewegen, und zwar durch den Teil des äußeren Mantels 61 des Ventils, der eine durchlaufende Fläche hat und unter den öffnungen 62 bis 72 liegt.
Es ist jedoch eine Bohrung vorhanden, die, falls sich das Steuerventil in seiner Verriegelstellung befindet, und zwar nur dann, wenn dies der Fall ist, gegenüber dem Zapfen an seinem Ende am Steuerteil liegt. In dieser Stellung, wo also der Absorber 26 aus dem Durchlauf abgeschaltet ist, kann der Knopf 15 gedreht werden, wobei der Zapfen aus der Raste herausgedrückt wird und in die Bohrung eintritt, um dem Patienten Trichloräthylen zuführen zu können.
Wenn nun der Knopf 15 gedreht ist und dadurch der Zapfen 96 in die Bohrung im Mantel 61 des Ventils 22 eingedrungen ist, befindet sich das Ventil selbst gegen Bewegung verriegelt. Wird also Trichloräthylen dem Patienten zugeführt, so ist es unmöglich, den Absorber in den Durchlauf einzuschalten. Die Gefahr der Erzeugung von giftigen Gasen ist also beseitigt.
Außer der Zuführung von Gas in Dampfform aus den Verdampfern können andere Gase, wie etwa Sauerstoff oder Stickoxydul, mittels eines Rohres 100 über Durchflußmesser 101,102,103 und 104 zugeführt werden.
Es ist ersichtlich, daß das Steuerventil, das einen Teil des Geräts gemäß der Erfindung bildet, ein sehr einfaches Steuermittel darstellt, und insbesondere den Narkosearzt in die Lage versetzt, vom Betrieb des Hin- und Hergangs durch einfache Drehung auf das Kreislaufsystem umzuschalten, oder umgekehrt. Das Steuerventil vermeidet ferner die Gefahr, daß Trichloräthylen durch den Absorber geleitet wird.

Claims (8)

PA TE N TA N S P R 0 C II E:
1. Narkosegerät mit einem Atemsack, einem Kohlendioxydabsorber und ventilgesteuerten Leitungen^ die den Sack, den Absorber und die Einatmungs- und Ausatmungsleitungen für den Patienten verbinden, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile oder vorzugsweise ein einziges Steuerventil (22) die Herstellung eines Durchlaufs von der Ausatmungsleitung (38) zur Einatmungsleitung (36) durch den Absorber (26) und den Sack (30) für Kreislaufbetrieb oder wahlweise eines Durchlaufs von der einen Leitung (38) zur anderen Leitung (36) durch den Absorber (26), den Sack (30) und den Absorber (26) für Betrieb im Hin- und Hergang ermöglicht, ohne daß die Zuführung zum Patienten unterbrochen wird.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Herstellung der Durchläufe mittels
eines einzigen, drehschieberartigen Steuerventils (22) erfolgt.
3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerventil (22) zwei Stellungen hat, wobei in der einen Stellung ein Durchlauf von der Ausatmungsleitung (38) zur Einatmungsleitung (36) über den Absorber (26) und den Sack (30) in dieser Reihenfolge und in der anderen Stellung ein Durchlauf von der Ausatmungsleitung (38) zur Einatmungsleitung (36) über den Absorber (26), den Sack (30) und den Absorber (26) in dieser Reihenfolge hergestellt wird.
4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerventil (22) ein Dreiwegventil ist, wobei in einer Stellung ein Durchlauf von der Ausatmungsleitung (38) zur Einatmungsleitung (36) über den Absorber (26) und den Sack (30) in dieser Reihenfolge und in einer weiteren Stellung ein Durchlauf von der Ausatmungsleitung (38) zur Einatmungsleitung (36) über den Absorber (26), den Sack (30) und den Absorber (26) in dieser Reihenfolge und schließlich in einer dritten Stellung ein Durchlauf von der Ausatmungsleitung (38) zur Einatmungsleitung (36) über den Sack (30) hergestellt wird.
5. Gerät nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zuerst erwähnte Durchlauf von der Ausatmungsleitung (38) zur Einatmungsleitung (36) über den Absorber (26) und den Sack (30) in dieser Reihenfolge hergestellt wird.
6. Gerät nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zuerst erwähnte Durchlauf von der Ausatmungsleitung (38) zur Einatmungsleitung (36) über den Sack (30) und den Absorber (26) in dieser Reihenfolge hergestellt wird.
7. Gerät nach Anspruch 1 mit einem zusätzlich vorgesehenen Verdampfer und Mitteln zur Herstellung eines Durchlaufs von diesem zur Einatmungsleitung des Patienten, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerventil drei Stellungen hat, wobei in einer Stellung ein Durchlauf von der Ausatmungsleitung (38) zur Einatmungsleitung (36) über den Absorber (26) und den Sack (30), in einer weiteren ein Durchlauf von der Ausatmungsleitung (38) zur Einatmungsleitung (36) über den Absorber (26), den Sack (30) und den Absorber (26) in dieser Reihenfolge, und in einer dritten Stellung ein Durchlauf von der Ausatmungsleitung (38) zur Einatmungsleitung (36) über den Sack (30) hergestellt wird, und daß ferner eine Verriegelungseinrichtung (96, 98) vorgesehen ist, die die Herstellung des Durchlaufs vom Verdampfer (14) zur Einatmungsleitung (36) des Patienten verhindert, wenn sich das Steuerventil (22) nicht in seiner dritten Stellung befindet.
8. Gerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerventil (22) ein Gehäuse (24) hat, das durch eine Trennwand (40) in eine obere und eine untere Abteilung (42 bzw. 44) aufgeteilt ist, wobei Leitungen (16, 18, 28) die obere Abteilung (42) mit der Einatmungsleitung (36) des Patienten und mit dem Sack (30) verbinden, während Öffnungen (78, 80, 82) in der Trennwand (40) zur unteren Abteilung (44) führen, die in Kammern (56, 58, 60) unterteilt ist, die zur Ausatmungsleitung (38) des Patienten und zum Absorber (26) führen, und daß ferner das drehbare Ventil Öffnungen (74, 76) in seiner Grundplatte (71) und öffnungen (62, 64, 66, 68, 70, 72) in seinem äußeren Mantel (61) hat, von denen die Öffnungen (74, 76) in der Grundplatte (71) bei der Drehung des Ventils in und außer Verbindung mit den Öffnungen (78, 80, 82) in der Trennwand (40) und die Öffnungen (62, 64, 66, 68, 70, 72) im Mantel (61) bei der Drehung des Ventils in und außer Verbindung mit den Leitungen (16, 18, 28) kommen, so daß das Ventil (22) in eine Stellung gedreht werden kann, bei der ein Durchlauf für Kreislaufbetrieb entsteht, und wahlweise in eine Stellung, bei der ein Durchlauf für Betrieb im Hin- und Hergang entsteht.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 609 8S7/23 2.57
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GB20860/54A GB788103A (en) 1954-07-16 1954-07-16 Improvements in and relating to the apparatus for the administration of anaesthetics

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