DE10036104C2 - Luftauslass - Google Patents

Luftauslass

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    • F24F13/00Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
    • F24F13/02Ducting arrangements
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
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    • F24F13/14Air-flow control members, e.g. louvres, grilles, flaps or guide plates movable, e.g. dampers built up of tilting members, e.g. louvre
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Description

Die Erfindung betrifft einen Luftauslass mit einer Auslassplatte, in die Ausnehmungen, insbesondere radial angeordnete Schlitze eingeformt sind, wobei den Ausnehmungen Luftleitelemente an zumindest einer Achse zugeordnet sind.
Derartige Luftauslässe sind in vielfältiger Form und Ausführung bekannt und auf dem Markt. Sie dienen zum Einbringen von Luft in einen Raum. Sind, wie in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel, die Schlitze radial angeordnet und mit Luftleitelementen versehen, so dienen sie als Drallauslass, da dem Luftstrom beim Austreten aus dem Luftauslass ein Drall mitgegeben wird. Ein derartiger Luftauslass ist beispielsweise in der DE 92 06 475 U1 gezeigt.
In der DE 38 32 052 A1 ist die Zuordnung der Luftleitelemente zu den Schlitzen näher gezeigt. Dabei werden in die Schlitze Lagerplättchen eingesetzt, an denen die Luftleitelemente festgelegt werden. Hierzu greifen die Luftleitelemente mit aus ihnen herausragenden Wellenstummeln bzw. Drehachsen durch die Lagerplättchen hindurch.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Luftauslass der oben genannten Art bezüglich ddie Einfachheit der Herstellung zu verbessern.
Zur Lösung dieser Aufgabe führt in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Patentanspruches 1, dass das Luftleitelement zur Aufnahme der Achse einen Längskanal aufweist, in den die Achse eingeklipst ist.
Festgelegt werden diese Luftleitelemente auf kleinen Drehachsen, die aus einem nicht brennbaren Material bestehen sollten.
Zum Verbinden mit der Drehachse wurde das Luftleitelement so geformt, dass es einfach auf die Drehachse aufgeklipst wird und dort sehr gut hält. Hierzu dienen zwei Schalenstreifen, welche jeweils sich gegenüberliegen und kreisbogenartig geformt sind. Sie übergreifen dabei in Gebrauchslage sich gegenüberliegend eine Diagonale der Drehachse, so dass die Drehachse gut zwischen den beiden Schalenstreifen gehalten ist.
Zwei Rückwandstreifen, an die jeweils ein Schalenstreifen anschliesst, sind konkav gekrümmt, so dass ein Druck in Richtung auf die Drehachse ausgeübt wird. Auch hierdurch wird die Halterung des Luftleitelementes auf der Drehachse nochmals verbessert.
Die Erfindung schlägt ferner Luftleitelemente aus einem metallischen Werkstoff vor, insbesondere aus Stahlblech, Aluminium oder einem sonstigen nicht brennbaren Material. Bisher wurden die Luftleitelemente in der Regel aus Kunststoff gefertigt. Insbesondere bei öffentlichen Bauten führt dies aber zu Problemen, weil aus brandschutztechnischen Gründen die Gebäude von Kunststoff frei sein sollten. Diesem Problem wird dadurch begegnet, dass das Luftleitelement aus einem metallischen Werkstoff besteht. Da soll allerdings nicht ausschliessen, dass das Luftleitelement auch aus Kunststoff bestehen kann.
Das Lufleitelement ist ferner so konzipiert, dass alle Kanten gut abgerundet sind und somit strömungstechnisch den besten Wirkungsbereich erreichen. Die Frontwand ist flach und leicht gerundet, so dass aus optischen Gesichtspunkten das beste erreicht wurde.
Die Ausgestaltung der Drehachse und des Luftleitelementes erlaubt auch eine sehr rationelle Fertigung. Es können Roboter zum Zusammenfügen verwendet werden. Dagegen ist dies mit den bisherigen Methoden nicht möglich, da entweder die Luftleitelemente auf durchgehenden Achsen befestigt sind oder zuerst Haltezapfen angeschweisst werden müssen. Deshalb wurde auch meist kein metallisches Material verwendet, da Schweissarbeiten ein nachträgliches Lackieren notwendig machen. Die Verwendung der neu konzipierten Luftleitelemente erlaubt die Benutzung von lackiertem Blech in beliebigen Farbtönen als Bandmaterial.
Hervorzuheben ist auch, dass die Erfindung es auch ermöglicht, die Auslässe komplett aus nicht brennbarem Material herzustellen.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt in
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemässen Luftauslass;
Fig. 2 eine Seitenansicht des Luftauslasses gemäss Fig. 1;
Fig. 3 einen vergrössert und perspektivisch dargestellten Ausschnitt aus dem Luftauslass gemäss Fig. 1 im Bereich A;
Fig. 4 eine Seitenansicht eines vergrössert dargestellten Lufleitelementes mit Drehachse.
Ein Luftauslass gemäss Fig. 1 weist eine Auslassplatte 1 auf, in welche eine Vielzahl von Schlitzen 2 eingeformt ist. Die Schlitze 2 haben bevorzugt unterschiedliche Längen und sind radial angeordnet, so dass das gesamte Erscheinungsbild des Luftauslasses ziffernblattartig ausgestaltet ist.
Im Bereich der Schlitze 2 sind bevorzugt Luftleitelemente 3 (siehe Fig. 2) vorgesehen. Diese Luftleitelemente 3 sind schwenkbar an Halteplättchen 4 angeordnet. Mit ihnen kann der Strömungsweg der ausströmenden Luft beeinflusst werden.
In die Auslassplatte 1 sind desweiteren Bohrungen 5 eingebracht, durch welche Befestigungselemente eingesetzt werden können. Über diese Befestigungselemente ist die Festlegung des Luftauslasses beispielsweise an einer Decke möglich.
In Fig. 2 ist erkennbar, dass von der Auslassplatte 1 Seitenstreifen 6 aufgekantet sind. Allerdings ist nur ein Seitenstreifen 6 gezeigt. In den Seitenstreifen 6 sind Ausnehmungen 7 eingeformt, die besser in Fig. 3 erkennbar sind. Die Ausnehmungen 7 befinden sich nahe einer freien Randkante 8 des Seitenstreifens 6. Sie besitzen eine in etwa rechteckige Schlitzform.
Die Luftleitelemente 3 sollen im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus Metall hergestellt sein. Dabei ist eine dem Schlitz 2 zugewandte Frontwand 9 (Fig. 4) des Luftleitelementes 3 schwach gekrümmt. Die Frontwand 9 geht in zwei abgerundeten Kantenbereichen 10 und 11 in zwei Rückwandstreifen 12 und 13 über. Diese Rückwandstreifen 12 und 13 besitzen eine konkave Krümmung und gehen jeweils nach einer Schleife 14 bzw. 15 in einen bogenartigen Schalenstreifen 16 bzw. 17 über. In Gebrauchslage nehmen die Schalenstreifen 16 und 17 zwischen sich eine Drehachse 18 auf, um welche oder mit welcher das Luftleitelement 3 gedreht werden kann. Dabei liegen sich die Schalenstreifen 16 und 17 gegenüber und übergreifen dabei eine strichpunktiert angedeutete Diagonale 19 der Drehachse 18.
Positionszahlenliste
1
Auslassplatte
2
Schlitz
3
Luftleitelement
4
Halteplättchen
5
Bohrung
6
Seitenstreifen
7
Ausnehmungen
8
Freie Randkante
9
Frontwand
10
Kantenbereich
11
Kantenbereich
12
Rückwandstrei­ fen
13
Rückwandstrei­ fen
14
Schleife
15
Schleife
16
Schalenstreifen
17
Schalenstreifen
18
Drehachse
19
Diagonale

Claims (8)

1. Luftauslass mit einer Auslassplatte (1), in die Ausnehmungen, insbesondere radial angeordnete Schlitze (2) eingeformt sind, wobei den Ausnehmungen Luftleitelemente (3) an zumindest einer Drehachse (18) zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftleitelement (3) zur Aufnahme der Drehachse (18) einen Längskanal aufweist, in den die Drehachse (18) eingeklipst ist.
2. Luftauslass nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Längskanal querschnittlich kreisförmig ausgebildet ist.
3. Luftauslass nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kreisform mehr als ein Halbkreis ist.
4. Luftauslass nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwei sich gegenüberliegende bogenförmig gekrümmte Schalenstreifen (16, 17) den Längskanal ausbilden.
5. Luftauslass nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftleitelemente (3) aus einem metallischen Werkstoff hergestellt sind.
6. Luftauslass nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftleitelemente (3) aus Stahlblech oder Aluminium hergestellt sind.
7. Luftauslass nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftleitelemente (3) aus einem Bandmaterial hergestellt sind.
8. Luftauslass nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kantenbereiche (10, 11) der Luftleitelemente (3) abgerundet sind.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7324288U (de) * 1973-09-27 Siegwart Emil Hohlprofil, insbesondere für lufttechnische Gliederklappen
US4382460A (en) * 1981-11-23 1983-05-10 Ben Tal Ram Slats for assembly into door or window shutters
DE3832052A1 (de) * 1988-09-21 1990-03-22 Schako Metallwarenfabrik Drallauslass
DE9206475U1 (de) * 1992-05-13 1992-08-27 "Schako" Metallwarenfabrik Ferdinand Schad KG Zweigniederlassung Kolbingen, 7201 Kolbingen Deckenauslaß

Patent Citations (4)

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