DE1003654B - Uhraufzieh- und Zeigerstellvorrichtung mit Wippe - Google Patents

Uhraufzieh- und Zeigerstellvorrichtung mit Wippe

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DE1003654B
DE1003654B DEM23514A DEM0023514A DE1003654B DE 1003654 B DE1003654 B DE 1003654B DE M23514 A DEM23514 A DE M23514A DE M0023514 A DEM0023514 A DE M0023514A DE 1003654 B DE1003654 B DE 1003654B
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DE
Germany
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winding
rocker
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shaft
pointer
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Application number
DEM23514A
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English (en)
Inventor
Ernst Stein
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Friedrich Mauthe GmbH
Original Assignee
Friedrich Mauthe GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B27/00Mechanical devices for setting the time indicating means
    • G04B27/02Mechanical devices for setting the time indicating means by making use of the winding means
    • G04B27/06Mechanical devices for setting the time indicating means by making use of the winding means with rocking bar

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)

Description

  • Uhraufzieh- und Zeigerstellvorrichtung mit Wippe Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufziehen und Zeigerstellen von Uhren, insbesondere von wasserdichten Uhren. Üblicherweise besitzen derartige Vorrichtungen Wippen mit drei miteinander kämmenden Zahnrädern, von denen die beiden äußeren je nach der von einem Handstellglied über einen Riegel gesteuerten Stellung der Wippe entweder das Aufziehen der Uhrfeder oder das Zeigerstellen bewirken. Die Drehung des Handstellgliedes wird dabei von einem mit dem Mittelrad der drei auf der Wippe sitzenden Räder im Eingriff befindlichen Zahnrad auf die äußeren Räder übertragen.
  • Bei wertvollen Uhren soll das Gehäuse möglichst staubdicht sein. Bei wasserdichten Uhren muß in noch höherem Maße für völlige Abdichtung gesorgt werden. Durch das Abdichten wird das freie Lagerspiel des aus dem Gehäuse herausragenden Handstellgliedes, im allgemeinen einer axial in zwei Lagen einstellbaren Aufziehwelle, aufgehoben, insbesondere wenn festklemmende Dichtungseinlagen vorgesehen sind. Infolgedessen kann das Handstellglied etwaigen Rückstellkräften vom Getriebe her nicht folgen. Solche Rückstellkräfte aber treten bei der üblichen baulichen Gestaltung zwangläufig auf. Auf Grund der Kreisbogenbewegung der Wippe kann nämlich das Zeigerstellrad niemals radial in das ihm zugeordnete, die Verstellbewegung auf das Zeigerwerk übertragende Zahnrad einschwenken und ebensowenig radial ausschwenken. Die Folge davon ist, daß sich beim Zeigerstellen entgegen dem Uhrzeigersinn die Zahnflanken des die Zeigerstellbewegung auf das Zeigerwerk übertragenden Zahnrades und des diesem zugeordneten äußeren Wippenrades so stark gegeneinanderpressen, daß die zum Ausschwenken der Wippe notwendige Zahnluft nicht mehr verbleibt. Um ein Herausschwenken der Wippe zu ermöglichen, müßten daher die Zahnräder einander etwas ausweichen. Da, wie bereits dargelegt, das Handstellglied und die mit ihm Betrieblich verbundenen Zahnräder nicht ausweichen können, bleibt gegebenenfalls nach Beendigung des Zeigerstellens die Betriebliche Verbindung des vom Handstellglied beeinflußten Stellrades über die hängenbleibende Wippe mit dem Zeigerwerk und dadurch mit dem Laufwerk bestehen. Dies bleibt daher infolge der Hemmung stehen.
  • Würde, um das zu vermeiden, das Herausschwenken der Wippe zwangläufig vorgenommen, so könnte ein Weiterdrehen des Zeigerwerkes erfolgen oder mindestens ein die Zähne überstark beanspruchender Druck auftreten. Eine bekannte Konstruktion, bei der der vom Handstellglied betätigte Riegel zwangläufig mit der Wippe verbunden ist und die bereits deshalb recht umständlich herzustellen und einzubauen ist, zeigt den vorerwähnten Nachteil. Infolge der Zwangläufigkeit wird die Wippe beim Auskuppeln der Zeigerstellvorrichtung mit Gewalt herausgehoben, so daß hierdurch eine Verstellung des Wechselrades und damit der Zeiger bewirkt werden kann.
  • Eine weitere bekannte Konstruktion sucht diesen Mißstand mit Hilfe eines entsprechend gestalteten Vierkantes der Aufziehwelle zu beheben. Dabei wird vorgeschlagen, den Vierkant der Aufziehwelle schraubenförmig oder als Pyramidenstumpf auszubilden.
  • Die Herstellung eines schraubenförmigen Vierkantes ist recht schwierig und damit kostspielig. Außerdem dreht der schraubenförmige Vierkant beim Bewegen der Aufziehwelle stets ein mit ihm zusammenwirkendes Transmissionsrad, so daß ein unerwünschtes Drehen aller weiteren im Eingriff befindlichen Räder und der Zeiger nur schwer zu verhindern ist. Infolge dieses Mitdrehens von Rädern und durch ein hierbei gegebenenfalls eintretendes Dehnen der Aufziehfeder wird außerdem das Herausziehen der Aufziehwelle erheblich erschwert.
  • Diese Mängel treten zwar bei der Ausbildung des Vierkantes als Pyramidenstumpf nicht auf, da sie eine in der Aufziehlage wirksame Lose hervorruft, die eine zwanglose Rückführung der Wippe sichert. Jedoch erfordert ein derartiger Vierkant eine sehr genaue Fertigung, damit auch bei kleinstem Querschnitt noch genügend Sicherheit gegen Verdrehen vorhanden ist. Weiterhin liegt infolge der Konizität die Lochwand des Aufziehrades nicht flächenhaft, sondern im günstigsten Falle linienmäßig am Vierkant der Aufziehwelle .an, so daß das Aufziehrad ungenügend geführt wird und sich leicht schief stellen und kippen kann. Vor allem bewirkt die .maximal linienmäßige, beim Herausziehen der Aufziehwelle sogar -nur punktförmige Anlage sehr bald an den Kanten des Vierkantes und an der Lochwand unerwünschte Eindruckstellen und starke Abnutzungen, die zu großen Ungenauigkeiten und zu unsicherer Arbeitsweise führen.
  • Alle diese Nachteile zu vermeiden, ist das Ziel der Erfindung. Sie besteht darin, daß zur Schaffung der in der Aufziehlage wirksamen Lose der prismatische Mehrkant, vorzugsweise Vierkant der Aufziehwelle zwei Abschnitte mit infolge unterschiedlicher Abfasung verschiedenen Diagonalma,ßen aufweist, wobei der Abschnitt mit dem geringeren Diagonalmaß in der Aufziehlage wirksam ist.
  • Diese Gestaltung des Mehrkantes der Aufziehwelle ergibt wegen der durchgehenden Seitenflächen praktisch flächenhaftes Anliegen an der Lochwand der Aufziehwelle und damit ein einwandfreies Arbeiten ohne wesentliche Abnutzung. Der erfindungsgemäße Mehrkant ist als durchgehender Mehrkant leicht zu fertigen, und die der Bildung der Stufen bzw. Abschnitte dienenden Abfasungen sind in einfachster Weise durch Abdrehen herzustellen.
  • Weder die Abfasungen noch die Wandungen des Mehrkantloches werden unzulässigen Beanspruchungen ausgesetzt, sie behalten daher ihre Form praktisch ständig bei. Damit aber sind die Führung des Aufziehrades und die sichere Arbeitsweise gewährleistet.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besitzt das Vierkantloch unmittelbar anschließend an die, Ecken Ausbuchtungen, deren Tiefe dem Diagonalmaß beim stärker abgefästen Abschnitt der Aufziehwelle entspricht. Wie oben dargelegt, tritt im allgemeinen das zu vermeidende Zwängen der Zahnflanken nur beim Verstellen des Zeigerwerkes entgegen dem Uhrzeigersinn auf. Es genügt daher, wenn die Ausbuchtungen im Vierkantloch des Aufziehrades nur in der der Linksdrehung des Zeigers entsprechenden Richtung vorgesehen sind.
  • Nachstehend werden ein Ausführungsbeispiel der Erfindung und ihre Wirkungsweise an Hand der Zeichnungen erläutert. In diesen zeigt Abb. 1 die Gesamtanordnung, Abb. 2 die Handstellwelle und Abb. 3 das von der Handstellwelle unmittelbar betätigte Aufziehrad.
  • Die Uhraufzieh- und Zeigerstellvorrichtung besitzt eine durch das Uhrgehäuse hindurchragende Handstellwelle, die Aufziehwelle 1, die ein Aufziehrad 2 durchdringt. Sie umgreift mit einer Nut 3 den Stift 4 eines hebelartigen Riegels 5. Das Aufziehrad 2 steht mit einem Zahnrad 6 in Wirkverbindung, um dessen Drehachse eine Wippe 7 mit zwei äußeren, mit dem Zahnrad 6 kämmenden Zahnrädern 8 und 9 schwenkbar ist. Diese Wippe wird bei hineingedrückter Aufziehwelle 1 durch eine Feder 10 entgegen dem Uhrzeigersinn, bei Herausziehen der Aufziehwelle 1 dagegen mittels des Riegelhebels 5 im Uhrzeigers.inn verschwenkt und von ihm in der so erreichten Lage gehalten. In der Normallage der Wippe 7, der Aufziehlage, ist das linke Zahnrad 8 in nicht dargestellter Weise mit dem Federaufziehgetriebe im Eingriff, während in der verschwenkten Lage, der Zeigerstellage, das rechte Zahnrad 9 mit einem Zahnrad 11 in Eingriff kommt, das über ein weiteres Ritze112 das Zeigerstellen bewirkt. Da die Erfindung besondere Bedeutung für den Fall des Zeigerstellens entgegen dem Uhrzeigersinn besitzt, seien die hierbei auftretenden Vorgänge an Hand von Abb. 1 näher erläutert.
  • Die Linksdrehung der Aufziehwelle im Sinne des Pfeiles A bewirkt über die entsprechenden Drehungen der Zahnräder 2, 6, 9 und 11 ein Aneinanderpressen der Zahnflanken 9' und 11' der zur Verdeutlichung herausgezeichneten Zähne der Zahnräder 9 und 11. Wird nach dem Zeigerstellen die Aufzieliwelle 1 hineingedrückt, so da,ß der Riegelhebel 5 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt wird, dann sucht die Feder 10 die Wippe 7 entgegen dem Uhrzeigersinn zurückzuschwenken. Dabei bewegt sich -der Berührungspunkt zwischen den Zahnflanken 9' und 11' etwa auf dem Kreisbogen B, und die Zahnflanke 9' versucht die Zahnflanke 11' wegzudrücken, wenn sie nicht selbst zurückweichen kann.
  • Dieses Zurückweichen zu ermöglichen und ein unerwünschtes Weiterstellen der Zeiger zu verhindern, ist der Zweck der in Abb. 2 dargestellten erfindungsgemäßen. Anordnung.
  • Der in ein Vierkantloch des Aufziehrades 2 eingreifende Vierkant 13 der Aufziehwelle 1 besitzt zwei Abschnitte I und II. Bei dem oberen Abschnitt I sind die Kanten mit verhältnismäßig breiten Abfasungen a versehen, während bei dem unteren Abschnitt II nur schmale Abfasungen vorgesehen sind. Das Vierkantloch des Aufziehrades 2 besitzt die gleichen Abmessungen wie der Vierkant der Aufziehwelle, jedoch sind im Sinne der durch den Pfeil C angedeuteten Linksdrehung hinter den Ecken des Vierkantloches Ausbuchtungen c vorgesehen, deren Tiefe dem Diagonaldurchmesser des stärker abgefasten Vierkantabschnittes I entspricht.
  • Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist wie folgt: Zum Zeigerstellen wird die Aufziehwelle 1 herausgezogen. Dabei kommt der untere Abschnitt II mit dem Vierkantloch des Aufziehrades 2 in Wirkverbindung. Beim Drehen liegen daher die Seitenflächen des Vierkantabschnittes II voll an den Innenflächen des Vierkantloches des Auf ziehrades 2 an.
  • Wird nach dem Zeigerstellen die Aufziehwelle 1 hineingedrückt, dann kommt der stärker abgefaste Abschnitt I zur Einwirkung auf das Vierkantloch. Infolgedessen kann sich nun das Aufziehrad 2, wenn auf dieses infolge der Pressung der Flanken 9' und 11' eine rückdrehende Kraft ausgeübt wird, so weit zurückdrehen, bis die Ausbuchtungen c die abgefasten Kanten des Abschnittes I umfassen. Damit aber ist ein zwangloses Zurückführen der Wippe 7 in die Ausgangslage, die Aufziehlage, gewährleistet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Uhraufzieh- und Zeigerstellvorrichtung mit Wippe, insbesondere für wasserdichte Uhren, bei der die Auf ziehwelle an der Eingriffstelle mit dem Aufziehrad einen derart gestalteten Mehrkant besitzt, daß er eine nur in der Aufziehlage der Aufziehwelle wirksame, eine zwanglose Rückführung der Wippe sichernde Lose aufweist, dadurch gekennzeichnet, da.ß der prismatische Mehrkant, vorzugsweise Vierkant (13), der Aufziehwelle (1) zwei Abschnitte (I, II) mit infolge unterschiedlicher Abfasung (a, b) verschiedenen Diagonalmaßen aufweist, wobei der Abschnitt (II) mit dem geringeren Diagonalmaß in der Aufziehlage wirksam ist. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vierkantloch des Aufziehrades (2) unmittelbar anschließend an die Ecken mindestens in der der Linksdrehung entsprechenden Richtung Ausbuchtungen (c) besitzt, deren Tiefe dem Diagonalmaß des Vierkantes beim stärker abgefasten Abschnitt (I) der Aufziehwelle (1) entspricht. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 290 648; britische Patentschrift Nr. 690 464.
DEM23514A 1954-06-21 1954-06-21 Uhraufzieh- und Zeigerstellvorrichtung mit Wippe Pending DE1003654B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB690464A (en) * 1951-03-07 1953-04-22 Ebauches S I A Winding and setting mechanism with rocking-bar for watch or clock movements
CH290648A (de) * 1951-05-10 1953-05-15 Ebauchesfabrik Eta Ag Aufzug- und Zeigerstellmechanismus für Uhren mit Wippklobenaufzug.

Patent Citations (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB690464A (en) * 1951-03-07 1953-04-22 Ebauches S I A Winding and setting mechanism with rocking-bar for watch or clock movements
CH290648A (de) * 1951-05-10 1953-05-15 Ebauchesfabrik Eta Ag Aufzug- und Zeigerstellmechanismus für Uhren mit Wippklobenaufzug.

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