DE10036632C2 - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Etikettes sowie damit angefertigte Visitenkarte - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Etikettes sowie damit angefertigte Visitenkarte

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Description

Die Erfindung richtet sich auf eine Visitenkarte, bestehend aus einem kartenförmigen Substrat mit daran lesbar angebrachten, personenbezogenen Daten einerseits sowie mit einem portablen, maschinenlesbaren Speichermedium andererseits, in welchem personenbezogene Daten eingespeichert werden, die von einer Leseeinrichtung auslesbar sind, sowie auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen eines Etikettes für eine solche Visitenkarte.
Obwohl bspw. im Rahmen von Personalausweisen jedem Bundesbürger zur Identifikation eine amtliche registrierte Personalausweisnummer zugeordnet ist, so erfolgt die Identifizierung einer Person bei der Vornahme personenbezogener, rechtswirksamer Handlungen, insbesondere beim Abschluß von schuldrechtlichen Verträgen, nahezu ausschließlich anhand individueller Daten in Form von Namen und Adresse. Zur Erleichterung der Kontaktaufnahme wird allenfalls noch die Telefonnummer hinzugefügt. Hierbei stellt sich das Problem, beim Ausfüllen von Verträgen oder Formularen diese individuellen Daten, welche sich aus Vor- und Zunamen, Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Wohnort, Telefonvorwahl und - anschlußnummer zusammensetzen, handschriftlich oder mit Schreibmaschine oder über ein Textverarbeitungsprogramm in das betreffende Formular einzutragen. Dies erfolgt derzeit notwendigerweise manuell, d. h., die notwendigen Informationen werden verbal von der betreffenden Person an eine das betreffende Formular ausfüllende Person weitergegeben und von dieser ggf. unter Zuhilfenahme technischer Hilfsmittel in das Formular eingetragen. Da hierbei oft Hörfehler auftreten können, ist es ferner bekannt, zu diesem Zweck vorübergehend einen Personalausweis oder eine Visitenkarte zu übergeben, von welcher sodann die betreffenden Informationen abgelesen werden können. Man denke hierbei z. B. an den Abschluß von Kauf- oder Leasingverträgen über hochwertige Wirtschaftsartikel, bspw. Kraftfahrzeuge, aber auch Möbel, etc., ferner an Verträge mit Handwerkern, Speditionsfirmen, etc., an den Abschluß von Leihverträgen mit öffentlichen Bibliotheken, weiterhin an das Ausfüllen der vielfältigsten Formulare bei Behörden. Aber auch beim selbständigen Ausfüllen von Formularen, bspw. bei Postämtern, beim Einchecken in einem Hotel, etc. hat es sich als sehr mühsam erwiesen, die betreffenden Informationen mit einem Stift in ein bereitliegendes Formular einzutragen.
In dem Deutschen Gebrauchsmuster DE 297 14 414 U1 ist eine elektronische Visitenkarte offenbart, bestehend aus einer Trägerkarte mit einem integrierten, elektronischen Microchip, in den persönliche Daten des Visitenkarteninhabers eingespeichert sind, welche gleichzeitig auch auf der Vorder- oder Rückseite der Visitenkarte in Form von Schriftzeichen, Bildern oder Grafiken aufgedruckt sein können. Die Daten des elektronischen Microchips können mit Hilfe eines Visitenkartenlesegerätes gelesen und auf einer Anzeige dargestellt werden oder an eine Anwendersoftware, bspw. ein Textverarbeitungsprogramm, eines Computers übertragen werden, um die manuelle Eingabe von Daten zu sparen. Da die Informationen gleichzeitig eingespeichert und aufgedruckt sind, handelt es sich dabei um ein höherwertiges Produkt als bei üblichen Visitenkärtchen. Andererseits ist eine Weiterverwendung bspw. bei einem Umzug der betreffenden Person nur möglich, wenn die enthaltenen Informationen vom Endverbraucher mit geringem Aufwand geändert werden können. Dies ist bei direkt bedruckten Visitenkarten nicht möglich.
Andererseits zeigt die Deutsche Offenlegungsschrift DE 196 14 808 A1 ein Verfahren zur Herstellung von Kreditkarten, Scheckkarten, Ausweiskarten, Telefonkarten od. dgl., wobei eine folienförmige Hilfsschicht aufgetragen wird, die zwar bedruckt sein kann, jedoch nur mit standardisierten Informationen, bspw. einer fortlaufenden Kartennummer. Der Aufdruck individueller, personenbezogener Daten ist dagegen ebensowenig vorgesehen wie der Einsatz dieses Verfahrens bei der Herstellung von Visitenkarten.
Die DE 693 00 027 T2 offenbart ein System zum automatischen Drucken eines medizinischen Verwaltungsformulars, wobei als Systemkomponenten eine Patienten- Chipkarte mit eingespeicherten Patienten-Informationen, eine Arzt-Chipkarte mit eingespeicherten Arzt-Informationen, ein Lesegerät für derartige Karten und ein Drucker für die gewünschten Formulare erforderlich sind. Mit der Arzt-Chipkarte wird das Lesegerät aktiviert und kann sodann patientenspezifische Informationen von einer Patienten-Chipkarte auslesen und zwecks Ausdruck eines medizinischen Verwaltungsformulars an einen Drucker übertragen. Weder eine solche Patienten- Chipkarte noch eine derartige Arzt-Chipkarte ist als Visitenkarte ausgebildet.
Ein vergleichbares Prinzip ist der japanischen Offenlegungsschrift JP 2000099589 A zu entnehmen, dort allerdings bezogen auf die medizinische Behandlung von Tieren sowie ohne Aktivierung durch eine Arzt-Chipkarte.
Darüber hinaus sind sog. Kredit- oder Euroscheckkarten bekannt, welche einen elektronischen Speicher aufweisen, in welchem Informationen über Kontozugangsberechtigungen hinterlegt sind. Diese Kreditkarten sind jedoch ausschließlich zum Gebrauch mit Geldausgabeautomaten der Kreditinstitute gedacht, da bei einer Kopie der darauf enthaltenen Daten ein Mißbrauch zu befürchten ist. Entsprechende Lesegeräte sind daher nicht zum Ausdruck der darin abgespeicherten Daten ausgebildet, weil solchenfalls die Anfertigung einer Kopie und deren mißbräuchliche Verwendung erheblich begünstigt wäre. Statt dessen sind solche Lesegeräte stets mit einem Sicherheitscode Viel sehen, und erst bei richtiger Eingabe desselben wird sodann zunächst eine Verbindung mit dem betreffenden Kreditinstitut aufgebaut. Allenfalls nach erfolgreicher Abwicklung einer Geldtransaktion kann sodann ein Beleg ausgedruckt werden, wobei die hierbei verwendeten Daten jedoch nicht dem Inhalt der betreffenden Kreditkarte entsprechen, sondern dem Speicher des betreffenden Kreditinstituts entnommen sind. Es ist dagegen nicht möglich, den Speicherinhalt der Kreditkarte für sich genommen sichtbar zu machen, ohne eine Geldtransaktion durchzuführen. Eine derartige Kreditkarte eignet sich daher nicht zur Weitergabe personenbezogener Daten.
Ähnliches beschreibt die Deutsche Patentschrift DE 196 37 769 C1, nämlich ein System und Verfahren für den bargeldlosen Zahlungsverkehr von Konto zu Konto. Komponenten dieses Systems sind Berechtigungskarten mit je einem Speicher für Daten von Überweisungsaufträgen einerseits sowie eine oder mehrere Überweisungsvorrichtungen mit Ein- und Ausgabemedien zum Lesen der Daten einer Berechtigungskarte andererseits. Da eine solche Berechtigungskarte geheimzuhaltende Informationen über den Besitzer enthält, nämlich Kontonummer und Bankleitzahl des Karteninhabers, kommt eine Verwendung als Visitenkarte nicht in Betracht; vielmehr müssen diese geheimen Informationen durch Abfrage einer persönlichen Identifikationsnummer (PIN) geschützt werden. Ferner dient eine solche Berechtigungskarte zum vorübergehenden Einspeichern von Daten zu einer vorzunehmenden Geldtransaktion, die auch mit einem geeigneten Gerät zu Dokumentationszwecken ausgedruckt werden können. Diese ausgedruckten Eingabeberichte werden wie Kassenbons auf Papierrolle gedruckt und werden anschließend davon abgerissen, um einzeln abgeheftet werden zu können.
Aus den Nachteilen des beschriebenen Stands der Technik resultiert das die Erfindung initiierende Problem, eine Visitenkarte sowie ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, mit der das Ausfüllen von Formularen, Verträgen od. dgl. mit den persönlichen Daten der beteiligten Personen so weit als möglich erleichtert werden kann, wobei im Falle einer Änderung der persönlichen Daten des Besitzers eine Visitenkarte mit geringem Aufwand änderbar sein soll.
Die Lösung dieses Problems gelingt im Rahmen eines gattungsgemäßen Verfahrens dadurch, dass die auf einem portablen, maschinenlesbaren Speichermedium abgespeicherten, personenbezogenen Daten bestimmten Variablen zugeordnet und in Druckerbefehle umgewandelt und sodann in für die betreffenden Variablen vordefinierter Form auf selbstklebende Etiketten ausgedruckt werden, die auf ein das portable, maschinenlesbare Speichermedium tragendes, kartenförmiges Substrat aufklebbar sind.
Ein zentrales Element des Verfahrens bildet das portable, maschinenlesbare Speichermedium, das vorzugsweise flach und nicht zu groß ausgebildet sein sollte, damit es eine Person ständig in ihrer Brieftasche mit sich führen kann. Soll - bspw. beim Einchecken in einem Hotel - ein Formular mit den individuellen Personalien ausgefüllt werden, so gibt die betreffende Person ihre Chipkarte an der Rezeption ab, die Empfangsdame führt die Chipkarte in die Leseeinrichtung ein, so dass ihr Inhalt ausgelesen werden kann, und gibt die Chipkarte sodann ihrem Besitzer wieder zurück. Die ausgelesenen Informationen werden sodann aufgrund von beigegebenen Informationen, bspw. Erkennungsziffern, bestimmten Variablen zugeordnet wie bspw. "Rufname", "Zweiter Vorname", "Nachname", "Wohnort", etc., und sodann werden diese Daten nach einem für die betreffenden Variablen vordefinierten Muster in Druckerbefehle umgewandelt, derart, dass bestimmte Variablen-Informationen vorgegebenen Positionen beim Ausdruck zugeordnet werden. Dadurch lassen sich die nunmehr der aus Lese- und Druck- Einrichtung gebildeten Textverarbeitungseinrichtung bekannten Informationen bei Verwendung von mit dem Formularmuster versehenem Druckpapier an den jeweils richtigen Positionen ausgeben, so dass das Formular weitgehend automatisch und dabei noch in einer gut lesbaren Form vervollständigt werden kann. Dies wird erreicht durch die Aufteilung der notwendigen Informationen auf einzelne Variablen, deren Druckposition individuell für jedes Formular anders gewählt werden kann. Indem der Ausdruck auf selbstklebenden Etiketten erfolgt, ist es möglich, standardisierte und verhältnismäßig kleine Etikettendrucker zu verwenden, während andererseits die solchermaßen erhaltenen Etiketten auf jedes beliebige Formular aufgeklebt werden können. Natürlich ist auch das direkte Eindrucken in das betreffende Formular möglich, wozu jedoch Druckeinrichtungen für mindestens DIN A4-Format erforderlich sind. Ein derartiges Etikett läßt sich auch für eine Visitenkarte verwenden, indem es auf ein das portable, maschinenlesbare Speichermedium tragendes, kartenförmiges Substrat aufklebbar ist.
Die Erfindung erlaubt eine Weiterbildung dahingehend, dass die Etiketten auf Formulare geklebt werden, welche derart gestaltet sind, dass jeder Variablen eine vorgegebene Position zugeordnet ist, welche mit der Position der betreffenden Variablen auf dem Etikett korrespondiert. Diese Übereinstimmung hinsichtlich der variablen Positionen kann aber auch durch eine Software-Änderung des Druckprogramms herbeigeführt werden, indem die Positionen der auszudruckenden Variablen an ein vorgegebenes Formular angepaßt werden. Dadurch lässt sich das erfindungsgemäße Verfahren auch ohne jegliche Änderung an den bereits in Verwendung genommen Formularen einsetzen.
Weitere Vorteile ergeben sich dadurch, dass die Position der einzelnen Variablen auf dem Etikett oder sonstigen Ausdruck durch Steuervariablen auf ihre durch ein Formular vorgegebene Position einstellbar ist. Diese Funktionalität erlaubt es dem Anwender, eine Schablone für den Ausdruck auf einem Formular oder Etikett selbst zu erstellen und/oder abzuändern, indem er auf die die Position der einzelnen Textvariablen bestimmenden Steuervariablen zugreift und diese seinen Wünschen anpaßt.
Die Erfindung bietet die weitere Möglichkeit, dass die ausgelesenen Daten an eine zentrale Datenbank der betreffenden Wirtschaftseinheit (Firma, Amt, Verein, etc.) übertragen werden. Da nach der Lehre der Erfindung die auf dem portablen Speichermedium zu hinterlegenden Informationen keinerlei Geheimnis darstellen, weil ihnen jeglicher Bezug zu irgendwelchen Datenbanken bspw. von Kreditunternehmen oder sonstigen Behörden fehlt, ist gegen eine Speicherung dieser Informationen nichts einzuwenden. Bspw. werden beim Ausfüllen von Antragsformularen für Bibliotheksbenutzungen die einzelnen Benutzerinformationen ohnehin an zentraler Stelle eingespeichert, so dass dies auch ohne weitere, manuelle Tätigkeit auf direktem Weg erfolgen kann. Auch bei der Aufnahme in Vereinen oder beim Abschluß sonstiger Verträge mit Liefer-, Handwerks- oder sonstigen Firmen ist gegen eine Datenspeicherung nichts einzuwenden, da eine solche auch bislang in den meisten Fällen bereits vorgenommen wird. Dies resultiert daraus, dass auf dem erfindungsgemäßen Speichermedium keinerlei geheimzuhaltenden Informationen wie Zugangsberechtigungscodes, Registrierungsnummern od. dgl. gespeichert sind. Es handelt sich hierbei ausschließlich um solche Daten, mit deren Kenntnis niemand einen Schaden anrichten kann.
Es hat sich als günstig erwiesen, dass die Daten in verschlüsselter Form abgespeichert sind und vor dem Ausdruck entschlüsselt werden. Durch diese Maßnahme kann der Mißbrauch erfindungsgemäßer Speichermedien reduziert werden.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass auf dem Speichermedium eine Geheimzahl abgelegt ist, welche zu Beginn jedes Lesevorgangs abgefragt wird, und dass die Datenausgabe erst aktiviert wird, nachdem die richtige Geheimzahl in die Steuerung der Druckeinrichtung eingegeben wurde. Auch diese Maßnahme dient dazu, den Zugang zu den abgespeicherten Daten für Unbefugte weiter zu erschweren.
Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich aus durch einen Drucker, der als Etikettendrucker ausgebildet ist für selbstklebende Etiketten von dem Format des das Speichermedium tragenden, kartenförmigen Substrats, die (zunächst) auf einer abziehbaren, rückwärtigen Folie aufgeklebt sind, einer Einrichtung zwecks Austausch von Daten mit dem auf dem kartenförmigen Substrat angeordneten, maschinenlesbaren Speichermedium, und einer Steuereinrichtung für den Drucker, wobei in der Steuereinrichtung eine Baugruppe zur Zuordnung der eingespeicherten Daten zu bestimmten Variablen und zur Umwandlung derselben anhand der für die jeweiligen Variablen vordefinierten Druckmuster in einen vollständigen Druckjob für ein selbstklebendes Etikett vorgesehen ist.
Zentraler Bestandteil des Systems ist eine kombinierte Lese- und Druckeinheit, welche entweder im Stand-Alone-Betrieb oder in mit weiteren Datenverarbeitungseinrichtungen vernetztem Zustand betrieben werden kann. Diese Lese-Druck-Einheit kann aus einem einzigen Gerät mit einem gemeinsamen Gehäuse gebildet sein, sie kann aber auch aus über Kabel od. dgl. miteinander Verbundenen Einzelgeräten bestehen. Einer zwischen die Informationsquelle in Form der Leseeinrichtung und der Datensenke in Form des Druckers eingeschalteten Steuereinrichtung obliegt es, die ausgelesenen Daten den jeweiligen Variablen zuzuordnen und damit die Druckpositionen der verschiedenen Informationen festzulegen und sodann hieraus Druckerbefehle zu generieren, um den Datenausdruck auszulösen. Während bei dieser unidirektionalen Betriebsweise von dem Speichermedium ausschließlich gelesen wird, kann auch eine vorzugsweise mit der Leseeinrichtung kombinierte Schreibeinrichtung vorgesehen sein, um das Speichermedium mit den individuellen Informationen einer Person zu programmieren.
Vorzugsweise umfaßt eine Vorrichtung eine von der Steuereinrichtung angesteuerte, alphanumerische Anzeigevorrichtung, insbesondere in Form einer Flüssigkristallanzeige. Diese alphanumerische Anzeigevorrichtung erlaubt eine direkte Kommunikation mit einem Anwender, indem dieser zu bestimmten Handlungen aufgefordert werden kann, wie bspw.: "Bitte Chipkarte einstecken", "Bitte Geheimziffer eingeben", "Speichermedium beschreiben?, Bitte Name eingeben:", "Bitte Wohnort eingeben:", etc.
Ein weiteres Bestandteil einer Vorrichtung bildet eine Tastatur zur Eingabe von Informationen, insbesondere eine Zifferntastatur. Mit einer derartigen Zifferntastatur kann bspw. eine den Ausdruck auslösende Geheimzahl eingegeben werden, oder es können die Personalien zum Programmieren eines Speichermediums eingegeben werden. Ferner kann mit einer derartigen Tastatur auch eine Programmierung der Druckersteuereinrichtung derart erfolgen, dass die Positionen der verschiedenen Variableninformationen anhand der zugeordneten Steuervariablen modifiziert werden.
Zum Vergleich einer über die Tastatur eingegebenen Zahl mit einer von dem Speichermedium eingelesenen Geheimzahl kann ein Komparator vorgesehen sein, der mit dem Speichermedium gekoppelt oder koppelbar ist. Sofern sich ein Anwender auch vor einer unerwünschten Nutzung der ohnehin nicht geheimen Informationen schützen möchte, so kann er dies mit einer Geheimzahl tun, die nur ihm bekannt ist und vor der Ausgabe der eingespeicherten Daten in richtiger Form eingegeben werden muss. Hierbei wird die eingegebene Geheimzahl mit einem hinterlegten Code verglichen, was von einem Komparatorbaustein automatisch durchgeführt werden kann. Dieser Komparator kann entweder mit dem Speichermedium gekoppelt, d. h. bei einer Chipkarte in dieser integriert sein, so dass die in Form der Halbleiterdotierung in den Chip mikroskopisch eingespeicherten und damit ohne aktives Zutun desselben nicht auslesbaren Daten ohne richtig eingegebenen Geheimcode nicht in elektrische Signale umgewandelt werden und somit selbst bei Zerstörung der Chipkarte nicht lesbar sind. Darüber hinaus kann sogar vorgesehen sein, dass der Komparator oder eine diesem nachgeschaltete Baugruppe nach mehrmaligem Eingeben einer falschen Geheimziffer eine Zerstörung des Mikrochips auslöst und damit die erfindungsgemäße Speicherkarte wertlos macht. Der Verlust einer derartigen Chipkarte ist für den Besitzer leicht zu verkraften, da er sich jederzeit eine neue anfertigen lassen kann. Bei Verwendung anderer Speichermedien, bspw. Magnetstreifen, ist es erforderlich, einen Komparator der Leseeinrichtung nachzuschalten, so dass derartige Speichermedien weniger gut geschützt werden können; insbesondere könnte durch Manipulation an der Leseeinrichtung die Abfrage eines Geheimcodes umgangen werden. Allerdings werden auch derartige Betrugsversuche bei der erfindungsgemäßen Speicherkarte zu keinerlei Erfolg führen, da die solchenfalls mühsam gewonnenen Informationen ohnehin bei einem Blick in ein Telefonbuch ausfindig zu machen gewesen wären.
Die Datensicherheit läßt sich weiter verbessern durch eine Einrichtung zum Chiffrieren und/oder Dechiffrieren eingegebener und/oder eingelesener Daten. Insbesondere bei Verwendung von Magnetstreifen karten kann das physische Auslesen der magnetisch gespeicherten Informationen durch dazu nicht berechtigte Personen bei einem Kartenverlust nicht verhindert werden. Für diesen Fall kann jedoch durch eine Chiffrierung der abgespeicherten Daten Sorge dafür getragen werden, dass ein solchermaßen ausgelesener Speicherinhalt ohne Kenntnis des Dechiffrierungscodes wertlos ist.
Der Nutzeffekt der Erfindung läßt sich weiter steigern, indem mit der Steuereinrichtung ein Speicher gekoppelt oder koppelbar ist, in welchem die eingelesenen und ggf. dechiffrierten, personenspezifischen Informationen hinterlegt werden. Hierdurch lässt sich eine erfindungsgemäße Leseeinrichtung zu einer firmeninternen Datenverarbeitungsanlage weiterbilden, in der sämtliche Kunden anhand ihrer persönlichen Daten eingespeichert werden, bspw. um für eine zukünftige Korrespondenz die hierzu erforderliche Anschrift kurzfristig parat zu haben. Gegen eine derartige Abspeicherung bei Geschäftspartnern der betreffenden Person ist grundsätzlich nichts einzuwenden, da hier die betreffenden Informationen benötigt werden.
Besondere Vorteile bietet eine Schnittstelle zum Anschluß einer Datenverarbeitungs- und/oder -speicheranlage. Sofern die Speicherkapazität der Vorrichtung für die Anlage und Pflege einer Datenbank nicht ausreichend ist, so kann diese auch auf einem physisch getrennten Rechner implementiert werden. Die Pflege dieser Datenbank erfolgt sodann bspw. über eine Schnittstelle, in der jeweils neu hinzukommende Personalien von der Lese-Druck-Einrichtung an den Datenbankcomputer übertragen werden.
Es hat sich bewährt, dass der Drucker als Thermodrucker ausgebildet ist. Derartige Druckeinrichtungen sind äußerst preiswert und haben dennoch eine für Textverarbeitung ausreichende Qualität.
Gemäß der Erfindung ist das kartenförmiges Substrat einer gattungsgemäßen Visitenkarte mit einem selbstklebenden Etikett etwa vom Scheckkartenformat beklebt, das mit den in dem Speichermedium hinterlegten, individuellen Daten einer Person bedruckt ist, indem diese bestimmten Variablen zugeordnet und in für die betreffenden Variablen vordefinierter Form ausgedruckt werden.
Indem das maschinenlesbare Speichermedium flach ausgebildet ist, läßt es sich in oder an einem steifen, kartenförmigen Substrat anordnen und kann sodann ständig und ohne Zusatzbelastung in einer Brieftasche mitgeführt werden, um bei Bedarf einer Leseeinrichtung zugeführt zu werden. Da ferner die individuelle Daten einer Person (Name, Adresse, Telefonnummer) in digitalisierter Form (ASCII-Code) ohne jeden weiterführenden Code, inbesondere bei Behörden, Krankenkassen, Banken, etc. registrierte Nummern (Personalausweis-, Krankenkassen-, Kontonummer, etc.), eingespeichert sind, ist bei Mißbrauch der auf dem Speichermedium hinterlegten Daten keinerlei Zugangscode zu einer Datenbank verfügbar. Somit ist der Verlust einer derartigen Karte nicht tragisch, so dass sie bedenkenlos auch bspw. in der Brusttasche eines Hemdes oder an einem anderen, allgemein zugänglichen Ort aufbewahrt werden kann. Ein steifes, kartenförmiges Substrat erleichtert ferner die Handhabung, insbesondere das Einschieben in eine Leseeinrichtung, und hierbei hat sich vor allem die Verwendung eines Plastikkärtchens bewährt, da solche Karten bei normalem Gebrauch nicht geknickt werden können. Andererseits kann insbesondere bei Verwendung eines aufklebbaren Speichermediums nahezu jedes kartenförmige Substrat mit geeignetem Format verwendet werden, bspw. bereits vorhandene Telefon- oder Kopierkarten, die nach Aufbrauchen der gekauften Einheiten im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens weiter verwendet werden können.
Da das standardisierte Scheckkartenformat hinsichtlich seiner Breite etwa mit dem Adreßfeld handelsüblicher Briefumschläge korrespondiert und in der Höhe etwas größer ist als ein Adreßfeld, kann ein dem Adreßfeld und/oder Scheckkartenformat entsprechendes Etikett sowohl bei Formularen mit einem Adreßfeld üblicher Größe verwendet werden wie auch zum Aufkleben auf eine erfindungsgemäße Substratkarte. Hierdurch ergibt sich eine zusätzliche, optische Rückkopplung über den Inhalt des betreffenden Kärtchens. Ein solches Selbstklebeetikett kann bei der erstmaligen Programmierung mit angefertigt werden, so dass eine Überprüfung der Richtigkeit der eingespeicherten Daten möglich ist. Sodann obliegt es dem Karteninhaber, ob er dieses Selbstklebeetikett auf die betreffende Karte aufklebt oder nicht. Falls der Anwender dem Datenschutz den Vorrang einräumt, kann er dieses Selbstklebeetikett vernichten und die Blankokarte verwenden, so dass bei einem Verlust derselben die darin eingespeicherten Daten kaum lesbar sind. Andererseits kann er auch das Selbstklebeetikett bspw. auf der Rückseite der Karte aufkleben, um die Karte gleichzeitig auch in solchen Fällen verwenden zu können, wo eine entsprechende Lese-Druck-Einrichtung nicht vorhanden ist, damit die Daten zumindest von der Rückseite der Karte abgelesen werden können.
Durch das Aufkleben eines mit einer Lese-Druck-Einrichtung angefertigten Selbstklebeetiketts wird die erfindungsgemäße Karte zu einer Visitenkarte. Dabei hat es sich insbesondere bewährt, eine Papier-Visitenkarte auf ein kartenförmiges Plastiksubstrat aufzukleben, wobei den gestalterischen Möglichkeiten kaum Grenzen gesetzt sind. Sofern bspw. eine Seite des kartenförmigen Substrats mit einem Selbstklebeetikett mit Textausdruck und die andere Seite mit einem Selbstklebeetikett mit Strichcode-Ausdruck beklebt ist, so ist von dem ursprünglichen Substrat mit Ausnahme des Randbereichs nichts mehr zu erkennen; daher kann bspw. jede ausgediente Telefonkarte als Substrat verwendet werden.
Eine solche Visitenkarte kann aus einem rechteckigen, vollflächigen Zuschnitt gebildet und mit den in dem Speichermedium hinterlegten, individuellen Daten (Name, Adresse, Telefonnummer, etc.) einer Person bedruckt und oder beklebt (Etikett) sein. Ferner zeichnet sie sich vorzugsweise durch ein elektronisch lesbares Speichermedium aus, auf dem die individuellen Daten (Name, Adresse, Telefonnummer, etc.) einer Person hinterlegt oder hinterlegbar sind. Eine Visitenkarte mit einem erfindungsgemäßen Speichermedium kann andererseits auch dadurch gebildet sein, dass zusätzlich zu den auf einem bspw. aus Pappe gefertigten Substrat die notwendige Information über Namen, Adresse und Telefonnummer od. dgl. zusätzlich als Strichcode aufgedruckt ist, so dass bei der Übergabe einer derartigen Visitenkarte der Empfänger die betreffenden Daten bequem in seine EDV-Anlage einlesen kann oder aber auch im Rahmen eines erfindungsgemäßen Verfahrens zur Erstellung eines Formulars od. dgl. verwenden kann. Zu diesem Zweck kann vorgesehen sein, dass mit der Lese-Druck-Einrichtung neben selbstklebenden Etiketten oder sonstigen Formularen auch Papier- oder Pappzuschnitte mit für Visitenkarten üblicher Größe ausgedruckt werden, wobei die Anordnung der Informationen speziell für den Visitenkartendruck durch Abspeicherung eines entsprechenden Satzes von Steuervariablen modifiziert sein kann und bspw. durch Aufruf mittels einer Taste "Visitenkartendruck" aufgerufen werden kann.
Ein Strichcode kann aus optischen Gründen auf der Rückseite der Karte angeordnet sein, aus Preisgründen könnte dieser jedoch auch gemeinsam mit dem sonstigen Druck auf der Vorderseite aufgebracht sein, so dass eine derartige Visitenkarte hinsichtlich ihrer Herstellung gegenüber herkömmlichen Visitenkarten überhaupt nicht verteuert ist. Deshalb ist eine Anfertigung in großen Stückzahlen möglich, und eine Person muss daher nicht darauf achten, dass ihr ein Visitenkärtchen zurückgegeben wird, sondern es kann wie bisher ohne weiteres bei dem Empfänger verbleiben.
Bei der Anfertigung eines derartigen Etiketts für eine Visitenkarte kann automatisch der Strichcode an einer unauffälligen Stelle, bspw. im Bereich des unteren Randes, eingefügt werden, so dass mit einer Lese-Druck-Einrichtung nach einmaliger Eingabe der Personalien eine größere Stückzahl von Visitenkarten ausgedruckt werden können. Damit ist es möglich, entsprechende Lese-Druck- Einrichtungen als Automaten auszubilden und bspw. in Fußgängerzonen aufzustellen, so dass jedermann sich entsprechende Visitenkarten mit dem erfindungsgemäßen Speichermedium selbst herstellen kann.
Indem das Speichermedium ein oder mehrmals beschreibbar ist, kann es einerseits individuell programmiert und ggf. bei einer Adreßänderung kurzfristig verändert werden. Da das erfindungsgemäße Speichermedium nur ein Hilfsmittel zur Erleichterung von Geschäftskontakten darstellt, jedoch keine Ausweisfunktion erfüllen soll und kann, ist jede Person selbst für die richtige Programmierung ihrer erfindungsgemäßen Chipkarte verantwortlich. Eine zentrale Programmierung ist daher nicht vorgesehen, vielmehr werden programmierbare Speichermedien sozusagen blanko zur Verfügung gestellt, so dass jedermann sich ein individuelles Speichermedium erzeugen und bei Adreßänderung ggf. kurzfristig ändern kann.
Im Rahmen einer ersten Ausführungsform kann das Speichermedium als Mikrochip ausgebildet und mit flächigen Anschlußkontakten versehen sein. Ein Mikrochip bietet die oben angesprochenen Vorteile, dass die eingespeicherten Daten ohne aktive Mitwirkung des Chips nicht auslesbar sind, so dass diesem die Entscheidung über die Ausgabe der Daten übertragen werden kann. Gleichzeitig kann in dem Mikrochip eine Abfragebaugruppe für eine Geheimzahl, bspw. ein Komparator, integriert werden, der sodann über die Ausgabe der Daten entscheidet.
Ferner sieht eine weitere Ausführungsform vor, dass das Speichermedium als Magnetstreifen ausgebildet sein kann. Magnetstreifen sind naturgemäß preoswerte als Mikrochichips, da diese auf chemischem Weg hergestellt und in einem Substrat eingebettet oder auf diesem appliziert werden können. Hieraus können demnach Kostenvorteile resultieren, während der verringerten Kopiersicherheit durch eine Verschlüsselung der abgespeicherten Daten entgegengewirkt werden kann.
Eine weitere Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass das Speichermedium optisch abtastbar ist, bspw. als mittels Laser einscanbarer Strichcode. Diese Methode hat den Vorteil, dass das Speichermedium mit einer Lese-Druck- Einrichtung ohne hardwaremäßige Änderungen, insbesondere ohne eine zusätzliche Schreibeinrichtung, hergestellt werden kann. Es kann sich hierbei um ein selbst­ klebendes Etikett handeln, so dass neben diesem ausschließlich ein kartenförmiges Substrat erforderlich ist. Dieses Verfahren stellt somit die preiswerteste Alternative dar.
Zur Vereinfachung der Handhabung kann das Speichermedium auf das Substrat aufgeklebt oder aufklebbar sein. Wie ein mit einem Strichcode versehenes ' Speicheretikett, so kann auch ein zu programmierender Magnetstreifen oder Mikrochip mit einer Selbstklebeschicht versehen sein, um auf nahezu beliebigen Substraten aufgeklebt zu werden. Das verwendete Substrat muss solchenfalls ausschließlich den Abmessungen entsprechen, für welche die Leseeinrichtung ausgebildet ist.
Vorzugsweise ist die steife Karte einfach zusammenhängend ausgebildet. Indem solchermaßen vollflächige Karten verwendet werden, ergibt sich bereits bei einem verlängerten Querschnitt eine höhere Steifigkeit als bei Lochkarten, wie sie bspw. im Rahmen von Autowaschanlagen häufig anzutreffen sind.
In Weiterbildung dieses Erfindungsgedankens sollten die individuellen Daten in verschlüsselter Form gespeichert sein. Dadurch lässt sich die ohnehin äußerst geringe Gefahr eines Datenmißbrauchs weiter reduzieren.
Zur Verbesserung des Kopierschutzes kann auf dem Speichermedium neben den individuellen Daten eine nur der betreffenden Person bekannte Geheimzahl abgespeichert sein. Diese Geheimzahl kann entweder ebenfalls codiert sein, oder sie wird - wie bei Chipkarten - niemals ausgelesen, so dass eine Person ohne Kenntnis dieser Geheimzahl mit einer erfindungsgemäßen Karte nichts anfangen kann.
Weitere Merkmale, Einzelheiten, Vorteile und Wirkungen auf der Basis der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung sowie anhand der Zeichnung. Hierbei zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 2 ein elektrisches Blockschaltbild der Vorrichtung aus Fig. 1;
Fig. 3 einen Signalflußplan zum Beschriften eines von der Vorrichtung nach den Fig. 1 und 2 lesbaren Speichermediums; sowie
Fig. 4 einen Signalflußplan zum Ausdrucken der Informationen von einem Speichermedium mittels einer Vorrichtung nach den Fig. 1 und 2.
Bei der Lese-Druck-Einrichtung 1 aus Fig. 1 handelt es sich um ein Stand-alone-Gerät, welches sämtliche Komponenten mit Ausnahme eines Netzteils 2, das mit dem Netzstecker 3 integriert ist, in einem gemeinsamen Gehäuse 4 angeordnet sind. Das Gehäuse 4, welches mit dem Netzstecker 3 über ein flexibles Kabel 5 verbunden ist, hat eine ebene Unterseite 6, so dass es bspw. auf einen Verkaufstisch od. dgl. plaziert werden kann. Durch Schließen des Netzschalters 7 ist das erfindungsgemäße Lese-Druck-Gerät 1 einsatzbereit.
An der Gerätevorderseite 8 befindet sich ein Schlitz 9 zum Einstecken 10 einer erfindungsgemäßen Chipkarte 11, damit das auf dieser applizierte Speichermedium von einer innerhalb des Gehäuses 4 hinter dem Schlitz 9 angeordneten Leseeinrichtung 12 in elektrische Signale 13 umgewandelt werden kann, die ggf. über einen Steuerbaustein 14 einer zentralen Steuereinrichtung 15 zugeleitet 16 werden.
Die Bezeichnung "Chipkarte" soll im Rahmen dieser Patentanmeldung nicht auf eine Karte mit einem darauf applizierten Halbleiterchip eingeschränkt sein, sondern diejenigen Speichermedien ebenfalls umfassen, welche sich hinreichend flach ausbilden lassen, um im Rahmen einer derartigen Karte verwendbar zu sein. Insbesondere handelt es sich hierbei um Magnetstreifen wie auch um Codes, wie sie bspw. zur Auszeichnung von Lebensmitteln verwendet werden.
Entsprechend der Art des gewählten Speichermediums ist auch die Leseeinrichtung 12 unterschiedlich ausgebildet. Während zur Kommunikation mit einem auf einer Karte angeordneten Halbleiterchip nur elektrische Kontakte benötigt werden, die gegen die entsprechenden Kontaktflächen der Karte 11 gepreßt werden, um sodann auf direktem Weg mittels elektrischer Signale kommunizieren zu können, kann die Leseeinrichtung bei Verwendung von Magnetstreifen als elektromagnetischer Lesekopf ausgebildet sein, und bei Verwendung von Strichcodes als Laser, welcher einen entsprechenden Oberflächenbereich der Chipkarte 11 abtastet und aus der Amplitude der reflektierten Strahlung den aufgedruckten Strichcode liest.
Die Chipkarte 11 kann ein flaches, einfach zusammenhängendes Plastiksubstrat aufweisen, auf welches das entsprechende Speichermedium appliziert, insbesondere aufgeklebt ist. Andererseits kann sie - insbesondere bei Verwendung von Strichcodes auch aus einem bedruckten Pappkarton oder dickerem und dadurch steifen Papier gebildet sein. Vorzugsweise sind die Ecken 17 der Chipkarte 11 abgerundet, damit das Einführen 10 in den Schlitz 9 erleichtert ist.
Nach Lesen der Karte 11 wird diese durch eine in dem Gehäuse 4 angeordnete Transporteinrichtung, bspw. mittels Walzen, wieder herausgeschoben. Diese Transporteinrichtung übernimmt auch das vollständige Einziehen der Chipkarte 11, damit nicht durch eine unsachgemäße Handhabung die Leseeinrichtung beschädigt werden kann. Andererseits kann - insbesondere bei Verwendung von Magnetstreifenkarten 11 - anstelle des Schlitzes 9 auch eine nutförmige Vertiefung an der Außenseite des Gehäuses 4 angeordnet sein, in der ein Magnet-Lese-Kopf angeordnet ist, so dass durch manuelles Entlangziehen der Magnetkarte 11 durch die betreffende Nut die eingespeicherten Daten ausgelesen werden können.
Unterhalb einer weiteren Gehäuseöffnung 18 vorzugsweise in der Oberseite 19 des Gehäuses 4 befindet sich eine Druckeinrichtung 20, welche bspw. zum Bedrucken von selbstklebenden Etiketten ausgebildet ist. Diese Etiketten können zu diesem Zweck auf einer abziehbaren, rückwärtigen Folie aufgeklebt sein, die wiederum als langgestreckte Bahn ausgebildet und walzenförmig aufgewickelt ist, derart, dass das jeweils an dem äußeren Ende dieser Folienbahn befindliche Etikett bedruckt wird und sodann durch die Öffnung 18 des Gehäuses 4 nach außen tritt und schließlich nach Fertigstellung entlang einer Abreißkante od. dgl. abgetrennt werden kann. Die Druckeinrichtung kann prinzipiell nach den verschiedensten, technischen Systemen aufgebaut sein, wobei das Thermodruckverfahren bevorzugt wird, da derartige Vorrichtungen vergleichsweise preiswert sind. Andererseits sind auch Nadel-, Tintenstrahl- und/oder Laserdrucker verwendbar. Während das dargestellte Beispiel ausschließlich dem Druck von auf einer langgestreckten, rückwärtigen Papierbahn 21 aufgeklebten Selbstklebeetiketten 22 dient, sind daneben auch Anwendungen denkbar, wo die Druckeinrichtung 20 auch in der Lage ist, größere Papierbögen, bspw. im DIN A4 Format zu bedrucken, so dass individuelle Formulare eingezogen und ausgefüllt werden können. Die Druckeinrichtung 20 empfängt ihre Steuerbefehle 23 von einem Steuerbaustein 24, der zu diesem Zweck wiederum mit der zentralen Steuereinrichtung 15 kommuniziert 25. Die für das betreffende Druckverfahren erforderliche Energie 26 erhält sie von einer innerhalb des Gehäuses 4 angeordneten Spannungsversorgung 27, die über das Kabel 5 mit dem Netzteil 2 gekoppelt ist und u. a. auch die zentrale Steuereinrichtung 15 sowie ggf. weitere Einrichtungen des Gerätes 1 mit Energie versorgt 28.
Bei einer einfachsten Ausführungsform der Lese-Druck-Einrichtung 1 sind damit alle erforderlichen Baugruppen aufgezählt, und die Funktion des Gerätes 1 könnte derart festgelegt sein, dass nach Einschieben 10 der Chipkarte 11 die darauf gespeicherten Informationen ausgelesen 12, von der zentralen Steuereinrichtung 15 entsprechend abgespeicherten und ausgelesenen Zusatzinformationen bestimmten Variablen zugeordnet und daraufhin in entsprechende Druckerbefehle 23 umgewandelt werden, damit die Druckeinrichtung 20 ein Selbstklebeetikett 22 erstellt, wobei die ausgelesenen Personalien gemäß einem vorgegebenen Muster zu Papier gebracht werden. Anschließend wird die Chipkarte 11 automatisch wieder ausgegeben, und das fertiggestellte Selbstklebeetikett 22 kann zusammen mit einem Stück der rückwärtigen Folienbahn 21 abgerissen werden, von dieser gelöst und bspw. auf einem Formular od. dgl. aufgeklebt werden.
Bei einer etwas anspruchsvolleren Ausführungsform, die jedoch keinerlei hardwaremäßige Umrüstungen erfordert, können die auf der Chipkarte 11 hinterlegten Daten verschlüsselt sein, so dass diese vor der Verarbeitung durch die zentrale Steuereinrichtung 15 zunächst entschlüsselt werden.
Bei der in Fig. 1 wiedergegebenen Ausführungsform handelt es sich jedoch um ein leistungsfähigeres Gerät 1, bei dem zusätzlich steuernd in den Druckprozeß eingegriffen werden kann, bspw. um die Anordnung der Informationen auf dem Selbstklebeetikett 22 den Wünschen des betreffenden Anwenders anzupassen.
Zu diesem Zweck ist ein Teil des Gerätes 1 zwischen der Vorderseite 8 und der Oberseite 19 als pultförmige Abschrägung 29 ausgebildet, und dieser Bereich ist als Bedienkonsole ausgebildet mit einer alphanumerischen Anzeige 30, die bspw. als Flüssigkristallanzeige ausgebildet sein kann, und die ggf. unter Zwischenschaltung eines Ansteuerungsbausteins 31 von der zentralen Steuereinrichtung 15 bedient wird, bspw., um den Anwender zur Eingabe bestimmter Parameter aufzufordern. Diese Eingabe kann sodann mittels einer Tastatur 32 vorgenommen werden, so dass eine interaktive Kommunikation zwischen dem Anwender und der zentralen Steuereinrichtung 15 möglich ist. Die Tastatur 32 kann ggf. über einen signalumsetzenden Schaltkreis 33 an die zentrale Steuereinrichtung 15 angekoppelt sein. In der einfachsten Form kann diese Tastatur 32 dazu verwendet werden, um durch Veränderung von Steuerungsvariablen die Druckpositionen der einzelnen Informationen auf dem Selbstklebeetikett 22 zu verändern.
Andererseits kann bspw. damit auch die Anzahl auszudruckender Etiketten eingestellt werden, oder zu Wartungszwecken können interne Informationen auf der alphanumerischen Anzeige 30 ausgegeben werden.
Wie oben bereits ausgeführt, kann bei Verwendung einer als Laser ausgebildeten Leseeinrichtung 12 eine mit einem Strichcode versehene Chipkarte 11 vorgesehen werden. Derartige Strichcodes können von der Druckeinrichtung 20 auch auf einem Selbstklebeetikett 22 erzeugt werden, so dass es möglich ist, durch Applikation derartiger Selbstklebeetiketten 22 auf einem Plastiksubstrat, bspw. einer Telefonkarte, eine Chipkarte 11 herzustellen. Da hierbei neben Ziffern auch Buchstaben erforderlich sind, bspw. um den Namen einer Person einzugeben, ist vorzugsweise jede Taste mehrfach belegt, bspw. mit jeweils einer Ziffer und mehreren, bspw. drei Buchstaben des Alphabets, wobei die Umschaltung von Ziffern auf Buchstaben bspw. durch Betätigen einer weiteren Taste vorgenommen werden kann. Die Auswahl des einzugebenden Buchstabens kann sodann anhand der Dauer der Tastenbetätigung oder nach einem anderen System erfolgen. Andererseits ist es auch möglich, anstelle einer numerischen Tastatur mit etwa 12 Tasten auch eine alphanumerische Tastatur zu verwenden (Schreibmaschinentastatur).
Bei Verwendung anderer Speichermedien, bspw. Halbleiterchips oder Magnetstreifen, kann die Leseeinrichtung 12 mit einer Schreibeinrichtung für das betreffende Speichermedium kombiniert sein, so dass nach Eingabe 32 entsprechender Informationen diese auf einer eingeschobenen Chipkarte 11 hinterlegt werden können.
Bei einer verbesserten Ausführungsform, die bei allen Speichermedien anwendbar ist, werden die eingegebenen 32 Informationen zunächst chiffriert und sodann in das Speichermedium programmiert bzw. als Strichcodemuster 22 ausgedruckt 20.
Ferner kann bei dem erstmaligen Anlegen einer Chipkarte 11 eine Geheimzahl vergeben und in chiffrierter Weise hinterlegt werden, die sodann ausschließlich dem Benutzer bekannt ist. Nach der jeweiligen Ausgabe des Speichermediums, insbesondere der Chipkarte 11, werden nach jedem Schreib-, aber auch nach jedem Druckvorgang die betreffenden Daten in der betreffenden Steuereinrichtung 15 standardmäßig gelöscht.
Bei einer abermals modifizierten Ausführungsform kann mit der zentralen Steuereinrichtung 15 ein Speicher gekoppelt sein, in welchem die - verschlüsselten oder dechiffrierten - Informationen hinterlegt werden, so dass der Aufbau einer (kleinen) Kundendatenbank mit dem erfindungsgemäßen Gerät 1 selbst möglich ist. Die eingespeicherten Informationen können bspw. anhand des Nachnamens in alphabetischer Reihenfolge sortiert auf der Anzeigeeinrichtung 30 ausgegeben werden, und mittels einer oder mehrerer Tasten 32 kann in dieser Datenbank geblättert werden, um einen gewünschten Namen aufzurufen. Sodann kann durch Betätigen einer weiteren Taste 32 der vollständige Datensatz ausgedruckt 20 werden.
Für größere Firmen oder sonstige Wirtschaftseinheiten, welche über ein eigenes Computernetz verfügen, wo von jedem Computerterminal auf die Kundendatenbank zugegriffen werden soll, kann ferner eine Schnittstelle 34 vorgesehen sein, bspw. in Form einer genormten, seriellen Datenschnittstelle (bspw. RS-232-Format), so dass ein Anschluß an einen Computer oder an ein Computernetzwerk möglich ist. Die Schnittstelle 34 wird vorzugsweise von einem Peripheriebaustein 35 bedient, der wiederum an die zentrale Steuereinrichtung 15 angekoppelt ist, so dass vorzugsweise ein Datenaustausch in beiden Richtungen möglich ist. Hierdurch können Steuerbefehle von dem Computernetz zu dem erfindungsgemäßen Steuergerät 1 und im Gegenzug eingespeicherte Daten von der Steuereinrichtung 15 an das Computernetz übertragen werden. Somit kann durch eine regelmäßige, insbesondere tägliche Abfrage der neu eingespeicherten Datensätze eine zentrale Datenbank des vernetzten Computersystems ergänzt bzw. gepflegt werden.
Die zentrale Steuereinrichtung 15 folgt hinsichtlich ihrer Aktivitäten einem in einem Speicher hinterlegten Steuerprogramm, wobei grundsätzlich zwei verschiedene Betriebsweisen vorgesehen sein können, nämlich die standardmäßige Funktionalität des Auslesens 12 einer Chipkarte 11 und das Ausdrucken 20 der eingelesenen Informationen (Programmablaufschema gemäß Fig. 4), sowie optional eine weitere Betriebsweise zum Beschriften eines Speicherchips 11 anhand einer vorzugsweise über die Tastatur 32 eingegebenen Information (Programmablaufschema gemäß Fig. 3).
Die letztere Funktionalität kann bspw. durch Betätigung einer bestimmten Taste 32 angewählt werden, und sodann wird der Anwender mit der Anzeigeeinrichtung 30 aufgefordert, seine Personalien wortweise einzugeben (Schritt 36). Hierbei kann der Anzeigetext bspw. wie folgt lauten: "Nachname?", "Vorname?", etc.
Daraufhin gibt der Anwender mit der Tastatur 32 die gewünschten Daten ein 37. Die jeweils eingegebenen Buchstaben und Zahlen können dabei auf der Anzeigeeinheit 30 wiedergegeben werden, um dem Anwender eine Rückkopplung zu ermöglichen. Die Eingabe erfolgt vorzugsweise variablenweise und wird durch Betätigung einer Quittierungs- oder Enter-Taste jeweils abgeschlossen. Daraufhin wird über die Anzeigeeinrichtung 30 die nächste Variable abgefragt.
Sind alle Informationen eingegeben, so kann zusätzlich eine Geheimzahl abgefragt oder zugeteilt werden, und anschließend erfolgt eine Verschlüsselung 38 aller Informationen und daraufhin die Beschriftung 39 des betreffenden Speichermediums, nämlich der Chipkarte 11 oder eines Strichcode-Etiketts 22. Ggf. kann zur Kontrolle ein Ausdruck 18 der einprogrammierten Daten erfolgen, der im Falle eines Selbstklebeetiketts 22 auf eine Seite der Speicherkarte 11 aufgeklebt werden kann, so dass diese auch als Visitenkarte verwendbar ist.
Anschließend wird die beschriebene Speicherkarte 11 ausgegeben und die einprogrammierten Daten, jedenfalls aber die Geheimzahl, wird in dem Gerät 1 vollständig gelöscht.
Das standardmäßige Ausdrucken eines Selbstklebeetiketts 22 oder Formulars nach den auf einer Chipkarte 11 gespeicherten Informationen erfolgt nach dem in Fig. 4 wiedergegebenen Schema. Zunächst wird durch Ansteuerung der Anzeigeeinrichtung 30 zur Eingabe der spezifischen Geheimzahl aufgefordert. Nachdem diese Geheimzahl über die Tastatur 32 eingegeben wurde, wird diese mit der auf der Chipkarte 11 ggf. in chiffrierter Form gespeicherten Geheimzahl verglichen, um die Berechtigung des Anwenders zu erkennen. Der Vergleich der abgespeicherten mit der eingegebenen Geheimzahl kann bei Verwendung von intelligenten Chipkarten 11 mit einem integrierten Halbleiterchip von einem auf demselben integrierten Komparator vorgenommen werden, so dass das Gerät 1 niemals Kenntnis von der eingespeicherten Geheimzahl erlangt. Dies erschwert das unberechtigte Auslesen der auf der Chipkarte 11 gespeicherten Informationen erheblich, da die Chipkarte 11 solange passiv bleibt, bis sie an ihren Anschlüssen die richtige Geheimzahl erfährt. Ferner kann vorgesehen sein, dass bei mehrmaliger Eingabe einer falschen Geheimzahl der Chip eine Selbstzerstörung veranlaßt oder alle eingespeicherten Daten löscht, so dass er von dem rechtmäßigen Besitzer wieder neu programmiert werden muss.
Bei Verwendung einer Magnetkarte oder eines Strichcodes muss dagegen der Vergleich der eingegebenen mit der abgespeicherten Geheimzahl von der Steuereinrichtung 15 vorgenommen werden, wobei diese durch Dechiffrierung die richtige Geheimzahl berechnet.
Wenn eine Übereinstimmung der abgespeicherten mit der eingegebenen Geheimzahl festgestellt 40 wird, so wird der Inhalt der Chipkarte vollständig eingelesen 41, dechiffriert 42 und in Steuerbefehle 23 für den Drucker 20 umgewandelt, um einen Ausdruck 22 der eingelesenen Informationen zu veranlassen 43. Anschließend wird die Chipkarte 11 ausgegeben und die eingelesenen Informationen, zumindest aber die dechiffrierte Geheimzahl, werden vollständig gelöscht.

Claims (23)

1. Verfahren zum Herstellen eines Etikettes für eine individuelle Visitenkarte, bestehend aus einem kartenförmigen Substrat mit daran lesbar angebrachten, personenbezogenen Daten einerseits sowie mit einem portablen, maschinenlesbaren Speichermedium andererseits, in welchem personenbezogene Daten eingespeichert werden, die von einer Leseeinrichtung (12) auslesbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die eingespeicherten, personenbezogenen Daten bestimmten Variablen zugeordnet und in Druckerbefehle umgewandelt und sodann in für die betreffenden Variablen vordefinierter Form auf selbstklebende Etiketten (22) etwa vom Scheckkartenformat ausgedruckt werden, die auf ein das portable, maschinenlesbare Speichermedium tragendes, kartenförmiges Substrat aufklebbar sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Etiketten (22) auf Formulare geklebt werden, welche derart gestaltet sind, dass jeder Variable eine vorgegebene Position zugeordnet ist, welche mit der Position der betreffenden Variable auf dem Etikett (22) korrespondiert.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Position der einzelnen Variablen auf dem Etikett (22) oder auf einem sonstigen Ausdruck durch Steuervariablen an ihre durch ein Formular vorgegebene Position einstellbar ist.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die ausgelesenen Daten an eine zentrale Datenbank der betreffenden Wirtschaftseinheit (Firma, Amt, Verein, etc.) übertragen werden.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Daten in verschlüsselter Form abgespeichert sind und vor dem Ausdruck entschlüsselt werden.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Speichermedium eine Geheimzahl abgelegt ist, welche zu Beginn jedes Lesevorgangs abgefragt (40) wird, und dass die Datenausgabe erst aktiviert wird, nachdem die richtige Geheimzahl in die Steuerung der Druckeinrichtung eingegeben wurde.
7. Vorrichtung zum Herstellen eines Etikettes für eine individuelle Visitenkarte, die aus einem kartenförmigen Substrat besteht mit daran lesbar angebrachten, personenbezogenen Daten einerseits sowie mit einem portablen, maschinenlesbaren Speichermedium andererseits, in welchem personenbezogene Daten eingespeichert werden, die von einer Leseeinrichtung auslesbar sind, gekennzeichnet durch einen Drucker (20), der als Etikettendrucker ausgebildet ist für selbstklebende Etiketten (22) von dem Format des das Speichermedium tragenden, kartenförmigen Substrats, die auf einer abziehbaren, rückwärtigen Folie aufgeklebt sind, einer Einrichtung (12) zwecks Austausch von Daten mit dem auf dem kartenförmigen Substrat angeordneten, maschinenlesbaren Speichermedium (11), und einer Steuereinrichtung (15) für den Drucker (20), wobei in der Steuereinrichtung (15) eine Baugruppe zur Zuordnung der eingespeicherten Daten zu bestimmten Variablen und zur Umwandlung derselben anhand der für die jeweiligen Variablen vordefinierten Druckmuster in einen vollständigen Druckjob für ein selbstklebendes Etikett vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine von der Steuereinrichtung (15) angesteuerte, alphanumerische Anzeigevorrichtung (30), insbesondere in Form einer Flüssigkristallanzeige.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 oder 8, gekennzeichnet durch eine Tastatur (32) zur Eingabe von Informationen, insbesondere eine Zifferntastatur.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Speichermedium (11) ein Komparator gekoppelt oder koppelbar ist, der die eingegebene Zahl mit der abgespeicherten Geheimzahl vergleicht (40).
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Chiffrieren und/oder Dechiffrieren eingegebener und/oder eingelesener Daten.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Steuereinrichtung (15) ein Speicher gekoppelt oder koppelbar ist, in welchem die eingelesenen und ggf. dechiffrierten, personenspezifischen Informationen hinterlegt werden.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 12, gekennzeichnet durch eine Schnittstelle (34) zum Anschluß einer Datenverarbeitungs- und/oder - speicheranlage.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Drucker (20) als Thermodrucker ausgebildet ist.
15. Visitenkarte, bestehend aus einem steifen, kartenförmigen Substrat mit daran lesbar angebrachten, personenbezogenen Daten (Name, Adresse, Telefonnummer, etc.) einerseits sowie mit einem portablen, maschinenlesbaren Speichermedium andererseits, in welchem personenbezogene Daten eingespeichert werden, die von einer Leseeinrichtung auslesbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass das kartenförmige Substrat mit einem selbstklebenden Etikett etwa vom Scheckkartenformat beklebt ist, das mit den in dem Speichermedium hinterlegten, individuellen Daten einer Person bedruckt ist, indem diese bestimmten Variablen zugeordnet und in für die betreffenden Variablen vordefinierter Form ausgedruckt werden.
16. Visitenkarte nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Speichermedium ein oder mehrmals beschreibbar ist.
17. Visitenkarte nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Speichermedium als Mikrochip ausgebildet und mit flächigen Anschlußkontakten versehen ist.
18. Visitenkarte nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Speichermedium als Magnetstreifen ausgebildet ist.
19. Visitenkarte nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Speichermedium optisch abtastbar ist, bspw. als mittels Laser einscanbarer Strichcode.
20. Visitenkarte nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Speichermedium auf dem Substrat aufgeklebt oder aufklebbar ist.
21. Visitenkarte nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Steife Karte (11) einfach zusammenhängend ausgebildet ist.
22. Visitenkarte nach einem der Ansprüche 15 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die individuellen Daten in verschlüsselter Form gespeichert sind.
23. Visitenkarte nach einem der Ansprüche 15 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Speichermedium neben den individuellen Daten eine nur der betreffenden Person bekannte Geheimzahl abgespeichert ist.
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