DE10036794B4 - Abgasreinigungsanlage für einen Kraftfahrzeugverbrennungsmotor und Verfahren zur Abgasreinigung - Google Patents
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Abstract
Abgasreinigungsanlage für einen Kraftfahrzeugverbrennungsmotor, umfassend und angeordnet in einem Abgasstrang (2) des Verbrennungsmotors (1), einen NOx-Speicherkatalysator (4a) und einen dem NOx-Speicherkatalysator (4a) zeitlich vorgeschalteten DeNOx-Katalysator (3a), dadurch gekennzeichnet, dass der DeNOx-Katalysator (3a) und der NOx-Speicherkatalysator (4a) auf einem Trägermaterial (6) übereinander geschichtet sind, wobei der DeNOx-Katalysator (3a) die dem Abgasstrom zugewandte obere Schicht und der NOx-Speicherkatalysator (4a) die darunter liegende Schicht bildet.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Abgasreinigungsanlage für einen Kraftfahrzeugverbrennungsmotor mit einem in einem Abgasstrang angeordneten NOx-Speicherkatalysator, sowie ein Verfahren zur Abgasreinigung einer Verbrennungsmaschine, bei dem Stickoxide bei magerer Abgaszusammensetzung zwischengespeichert und bei kurzzeitiger fetter Abgaszusammensetzung freigesetzt und an einem Katalysator zu N2 umgesetzt werden.
- Der Einsatz von NOx-Speicherkatalysatoren in Abgasreinigungsanlagen von Kraftfahrzeug-Verbrennungsmotoren ist allgemein bekannt. Ein solcher NOx-Speicherkatalysator, wie er auch in der
EP 0 890 389 A1 beschrieben ist, setzt sich aus zwei Materialkomponenten zusammen, wobei die eine Materialkomponente zur Zwischenspeicherung der Stickoxide im Magerbetrieb des Kraftfahrzeug-Verbrennungsmotors dient und die andere Materialkomponente ein katalytisches Material mit Dreiwege-Eigenschaften darstellt, an dem die im kurzzeitigen fetten Abgasbetrieb freigesetzten Stickoxide zu N2 umgesetzt werden. Das erforderliche Verhältnis der Magerbetriebs- zu Fettbetriebsphasen der Verbrennungssteuerung des Kraftfahrzeug-Verbrennungsmotors wird durch verschiedene Komponenten wie die NOx-Speicherkapazität des Materials, die anfallende NOx-Menge, die Abgastemperatur und bei schwefelhaltigen Abgasen durch den Schwefelgehalt bestimmt. Um einen niedrigen Kraftstoffverbrauch zu erzielen, werden im Fahrbetrieb des Kraftfahrzeug-Verbrennungsmotors möglichst lange Magerbetriebsphasen und möglichst kurze Fettbetriebsphasen angestrebt. Der NOx-Speicherkatalysator arbeitet somit diskontinuierlich, da die Verbrennungssteuerung des Abgases alternierend von Mager- auf Fettbetrieb umgestellt werden muss. - Zur Reduktion von Stickoxiden in Abgasen ist es aus der
DE 196 06 657 C1 auch bekannt, einen sogenannten DeNOx-Katalysator einzusetzen, bei dem die im Abgas auftretenden Stickoxide durch ein Reduktionsmittel zu N2 umgesetzt werden. Als Reduktionsmittel können insbesondere Kohlenwasserstoff oder Ammoniak vorgesehen sein. Hierfür können zum einen im Abgas vorhandene, unverbrannte Kohlenwasserstoffe verwendet werden. Zum anderen kann das Reduktionsmittel, beispielsweise in Form von Ammoniak, dem Abgas auch durch eine entsprechende Nacheinspritzung zugegeben werden. Die Stickoxidreduktion mittels eines DeNOx-Katalysators kann kontinuierlich betrieben werden. - Es ist auch bekannt (
EP 0 811 418 A2 ), zur Verbesserung der Funktion eines DeNOx-Katalysators bei einer Abgasreinigungsanlage für einen Kraftfahrzeug-Verbrennungsmotor diesem DeNOx-Katalysator einen Oxidationskatalysator vorzuschalten, durch den der NO2-Anteil in den Stickoxiden vermehrt wird, der an dem nachgeschalteten DeNOx-Katalysator besser umgesetzt werden kann als NO. - Aus der
DE 197 21 440 A1 sowie aus der sind Abgasreinigungsanlagen bekannt, welche in serieller Anordnung und beabstandet hintereinander und jeweils auf einem eigenen Träger einen DeNOx- und einen NOx-Speicherkatalysator aufweisen. Das Temperaturfenster der katalytischen Wirksamkeit ist für den dem NOx-Speicherkatalysator zeitlich vorgeschalteten DeNOx-Katalysator derJP 11-223 123 A DE 197 21 440 A1 tendenziell höher ausgelegt als das Temperaturfenster des NOx-Speicherkatalysators. Der DeNOx-Katalysator der ist als Hochtemperaturtyp ausgeführt. Daraus resultiert jeweils ein insgesamt ausgedehntes Temperaturfenster.JP 11-223 123 A - Die in der
offenbarte Abgasreinigungsanlage umfasst einen NOx-Speicherkatalysator, dem mit räumlichem Abstand ein Dreiwege-Katalysator vorgeschaltet ist. Der vorgeschaltete Dreiwege-Katalysator kann Stickoxide in Betriebsphasen aus dem Abgas entfernen, in denen der Verbrennungsmotor fett betrieben wird. Dies erweist sich als Vorteil bei einer mit fettem Motorbetrieb durchgeführten Desulfatisierung, bei welcher zwischen dem Dreiwege-Katalysator und dem NOx-Speicherkatalysator dem Abgas Sekundärluft zugeführt wird und der NOx-Speicherkatalysator keine NOx-Reinigungsfunktion entfalten kann.WO 98/27 322 A1 - Aufgabe der Erfindung ist es, eine Abgasreinigungsanlage und ein Verfahren der eingangs genannten Art zu schaffen, durch die eine weitere Verbesserung der Reduktion an Stickoxiden im Abgas erzielt wird.
- Diese Aufgabe wird für die Abgasreinigungsanlage dadurch gelöst, dass dem NOx-Speicherkatalysator ein DeNOx-Katalysator zeitlich vorgeschaltet ist, wobei der DeNOx-Katalysator und der NOx-Speicherkatalysator auf einem Trägermaterial übereinander geschichtet sind, wobei der DeNOx-Katalysator die dem Abgasstrom zugewandte obere Schicht und der NOx-Speicherkatalysator die darunterliegende Schicht bildet. Dadurch wird eine äußerst kompakte und wirksame Gestaltung geschaffen.
- Unter NOx-Speicherkatalysator im Sinne der Erfindung wird jede Anordnung verstanden, die zum einen eine Speicherkapazität für NOx aufweist und zum anderen eine katalytische Reduktion der Stickoxide insbesondere zu Stickstoff gewährleistet. Unter einem DeNOx-Katalysator im Sinne der Erfindung wird ein kontinuierlich betreibbarer Katalysator verstanden, bei dem Stickoxide unter Zuhilfenahme eines Reduktionsmittels, sei es ein dem Abgas zugegebenes oder ein im Abgas vorhandenes Reduktionsmittel, insbesondere zu Stickstoff (N2) reduziert wird. Durch die erfindungsgemäße Lösung kann im vorgeschalteten DeNOx-Katalysator bereits ein großer Anteil der im Abgas vorliegenden Stickoxide zu Stickstoff reduziert werden, bevor das Abgas in den NOx-Speicherkatalysator gelangt. Da somit der NOx-Speicherkatalysator mit einer reduzierten Menge von Stickoxiden belastet wird, kann er über einen längeren Zeitraum Stickoxide zwischenspeichern, d. h. adsorbieren, als dies bei bekannten Abgasreinigungsanlagen mit Stickstoffspeicherkatalysatoren ohne vorgeschaltetem DeNOx-Katalysator der Fall ist. Da zudem zumindest der überwiegende Teil der im Abgas vorhandenen unverbrannten Kohlenwasserstoffe bereits im DeNOx-Katalysator und somit vor dem NOx-Speicherkatalysator als Reduktionsmittel eingesetzt und entsprechend umgesetzt wird, können diese im Abgas vorhandenen Kohlenwasserstoffe das Speicherverhalten des nachfolgenden NOx-Speicherkatalysators nicht mehr beeinträchtigen. Für den Betrieb eines Kraftfahrzeugs, sei es mit einem Benzin- oder einem Dieselmotor, hat dies die Folge, dass der Zeitraum, in dem der Verbrennungsmotor in der Magerbetriebsphase geführt werden kann, erhöht wird, wodurch der Kraftstoffverbrauch weiter gesenkt wird. Beide Katalysatoren sollten derart aufeinander abgestimmt sein, dass sie in zumindest ähnlichen Temperaturbereichen aktiv sind. Durch die Kombination von DeNOx-Katalysator und NOx-Speicherkatalysator kann zudem der aktive Temperaturbereich des gesamten Abgasreinigungssystems nach oben oder nach unten vergrößert werden, indem die Katalysatoren derart ausgewählt werden, dass sich die Temperaturfenster der einzelnen Komponenten der Katalysatoren in geeigneter Weise ergänzen. Durch die erfindungsgemäße Lösung ist es somit möglich, auch zukünftig geforderte, verschärfte Abgasgrenzwerte für Kraftfahrzeug-Verbrennungsmotoren einzuhalten.
- In erfindungsgemäß bevorzugter Weise weist der DeNOx-Katalysator einen mikroporösen Träger auf, der mit einer silberhaltigen Verbindung imprägniert ist. Als Träger sind insbesondere Al2O3, ZrO2, SiO2 vorgesehen. Vorteilhaft kann der DeNOx-Katalysator auch aus einem Zeolithen, z. B. Mordenit, MFl oder Y-Zeolith, in den Eisen als Kation eingetauscht ist, bestehen. Schließlich kann der DeNOx-Katalysator auch aus ZnAl2O4, CuAl2O3 oder CuxZn1-xAl2O3 bestehen. Erfindungsgemäß bevorzugte NOx-Speicherkatalysatoren weisen eine Alkali-, Erdalkalimetallverbindung oder seltene Erden oder ein Gemisch der genannten Verbindungen als NOx-speicherndes Material und eine oder mehrere Edelmetallverbindungen als katalytisch aktives Material auf.
- Ein entsprechender NOx-Speicherkatalysator kann auch eine oder mehrere silberhaltige Verbindungen, die auf Al2O3 imprägniert sind, als NOx-speicherndes Material und eine oder mehrere Edelmetallverbindungen als katalytisch aktives Material aufweisen.
- Für das Verfahren wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass in einer über der NOx-Speicherkatalysatorschicht angeordneten und dem Abgasstrom zugewandten DeNOx-Katalysatorschicht zeitlich vor der Zwischenspeicherung der Stickoxide eine zumindest teilweise Reduktion von Stickoxiden zu N2 vorgenommen wird. Dadurch werden die Vorteile erzielt, die den Vorteilen der oben beschriebenen, erfindungsgemäßen Abgasreinigungsanlage entsprechen.
- Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen der Erfindung, die anhand der Zeichnungen dargestellt sind.
-
1 zeigt schematisch eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Abgasreinigungsanlage für einen Kraftfahrzeugverbrennungsmotor mit einer seriellen Anordnung eines DeNOx-Katalysators und eines NOx-Speicherkatalysators, und -
2 in einem vergrößerten, schematischen Ausschnitt einen Teil einer Katalysatoranordnung, bei dem eine DeNOx-Katalysatorschicht mit einer NOx-Speicherkatalysatorschicht kombiniert ist. - Ein Kraftfahrzeug-Verbrennungsmotor
1 ist mit einer nachfolgend näher beschriebenen Abgasreinigungsanlage versehen, wobei in einen Abgasstrang2 ein DeNOx-Katalysator3 und – zeitlich nachgeschaltet sowie in Abgasströmung hinter dem DeNOx-Katalysator3 – ein NOx-Speicherkatalysator4 eingebunden sind. Die Darstellung des Abgasstrahles2 in1 ist äußerst schematisch vorgenommen und soll lediglich die grundsätzliche Funktion darstellen. Strömungsabwärts des NOx-Speicherkatalysators4 ist im Abgasstrang2 eine grundsätzlich bekannte Sauerstoffsonde in Form einer Lambda-Sonde5 vorgesehen, die an eine elektronische Verbrennungssteuereinheit S angeschlossen ist, die wiederum in grundsätzlich bekannter Weise Mager- und Fettbetriebsphasen des Verbrennungsmotors1 steuert. Vor dem DeNOx-Katalysator3 kann auch eine nicht näher dargestellte Zuführeinrichtung für ein geeignetes Reduktionsmittel wie Kohlenwasserstoff oder Ammoniak in den Abgasstrang2 münden, falls im Abgas befindliche unverbrannte Kohlenwasserstoffe nicht ausreichen, um die geforderte Menge von Stickoxid im Abgas auf N2 zu reduzieren. Alternativ ist es auch möglich, eine Nacheinspritzung in den Brennraum des Verbrennungsmotors vor zunehmen, um den benötigten Anteil an unverbrannten Kohlenwasserstoffen zu erzielen. - Ein DeNOx-Katalysator
3 , wie er bei der Abgasreinigungsanlage nach1 eingesetzt wird, ist grundsätzlich bereits bekannt. Der DeNOx-Katalysator3 soll beim dargestellten Ausführungsbeispiel durch Platin als aktives Metall, das auf einen mikroporösen Träger, insbesondere Aluminiumoxid, aufgebracht ist, gebildet sein. Ein derartiger Katalysator ist im Temperaturbereich zwischen ca. 150°C bis 250°C aktiv. Der NOx-Speicherkatalysator4 ist durch ein NOx-Speichermaterial einerseits und ein aktives Material mit Dreiwege-Eigenschaften andererseits gebildet. Die beiden Materialkomponenten des NOx-Speicherkatalysators4 sind derart gewählt, dass der NOx-Speicherkatalysator4 in einem Temperaturfenster zwischen 250°C und 400°C aktiv ist. Hierdurch werden die Temperaturfenster der beiden Katalysatoren3 ,4 in geeigneter Weise ergänzt, so dass der aktive Temperaturbereich der gesamten Abgasreinigungsanlage vergrößert ist. - In
2 ist eine Katalysatoranordnung für eine Abgasreinigungsanlage ähnlich1 vorgesehen, wobei der DeNOx-Katalysator3a und der NOx-Speicherkatalysator4a direkt miteinander in Verbindung stehen und somit an einem einzelnen, gemeinsamen Bauteil positioniert sind. Der DeNOx-Katalysator3a und der NOx-Speicherkatalysator4 werden durch jeweils eine Schicht gebildet, die auf einem gemeinsamen Träger6 , insbesondere einem Keramikträger, gehalten sind. Dabei bildet die DeNOx-Katalysatorschicht3a die obere, dem Abgasstrom zugewandte Schicht und die NOx-Speicherkatalysatorschicht4a die Barunterliegende, zwischen der DeNOx-Katalysatorschicht3a und dem Trägermaterial6 angeordnete Schichtanordnung. - Bei durchgeführten Versuchen hat sich herausgestellt, dass die Kombination eines NOx-Speicherkatalysators
4 ,4a mit einem zeitlich vorgeschalteten DeNOx-Katalysator3 ,3a gegenüber einem einzelnen NOx-Speicherkatalysator in einer Abgasreinigungs anlage für einen Kraftfahrzeug-Verbrennungsmotor erhebliche Vorteile aufweist. Sowohl der NOx-Speicherkatalysator4 ,4a als der DeNOx-Katalysator3 ,3a besaßen bei diesen Versuchen silberhaltige aktive Materialien, die auf Aluminiumoxid als Träger aufgebracht waren. Diese Materialkomponente dient beim NOx-Speicherkatalysator als NOx-speicherndes Material. Als katalytisch aktives Material des NOx-Speicherkatalysators4 ,4a ist eine Edelmetallverbindung Pt/Rh/Al2O3 vorgesehen. - Bei den durchgeführten Versuchen hat sich gezeigt, dass mit der kombinierten Katalysatoranordnung aus DeNOx-Katalysator und NOx-Speicherkatalysator ein erweitertes aktives Temperaturfenster um ca. 70°C zu höheren Temperaturen hin erzielt werden kann. Außerdem hat sich gezeigt, dass der NOx-Speicherkatalysator über eine längere Zeitdauer im Magerbetrieb gefahren und mit Stickoxiden beaufschlagt werden kann, bis die Beladungskapazität erschöpft ist, bevor ein Wechsel zum Fettbetrieb notwendig ist.
- Praktische Ausführungsformen der Erfindung werden bevorzugt in Kraftfahrzeugmotoren, nämlich Dieselmotoren, stöchiometrisch und mager betriebenen Ottomotoren sowie Gasmotoren eingesetzt.
Claims (14)
- Abgasreinigungsanlage für einen Kraftfahrzeugverbrennungsmotor, umfassend und angeordnet in einem Abgasstrang (
2 ) des Verbrennungsmotors (1 ), einen NOx-Speicherkatalysator (4a ) und einen dem NOx-Speicherkatalysator (4a ) zeitlich vorgeschalteten DeNOx-Katalysator (3a ), dadurch gekennzeichnet, dass der DeNOx-Katalysator (3a ) und der NOx-Speicherkatalysator (4a ) auf einem Trägermaterial (6 ) übereinander geschichtet sind, wobei der DeNOx-Katalysator (3a ) die dem Abgasstrom zugewandte obere Schicht und der NOx-Speicherkatalysator (4a ) die darunter liegende Schicht bildet. - Abgasreinigungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der DeNOx-Katalysator (
3a ) durch einen mikroporösen Träger, insbesondere Al2O3, ZrO2, SiO2, der mit einer Ag-haltigen Verbindung imprägniert ist, gebildet ist. - Abgasreinigungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der DeNOx-Katalysator (
3a ) aus einem Zeolithen, insbesondere Mordenit, MFl oder Y-Zeolith, in den Fe als Kation eingetauscht ist, besteht. - Abgasreinigungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der DeNOx-Katalysator (
3a ) aus ZnAl2O4, CuAl2O3 oder CuxZn1-xAl2O3 besteht. - Abgasreinigungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der DeNOx-Katalysator (
3a ) durch einen mikroporösen Träger, insbesondere Al2O3, auf den Platin aufgebracht ist, gebildet ist. - Abgasreinigungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass als NOx-Speicherkatalysator (
4a ) eine Alkali-, Erdalkalimetallverbindung oder seltene Erden oder ein Gemisch der genannten Verbindungen als NOx-speicherndes Material und eine oder mehrere Edelmetallverbindungen als katalytisch aktives Material eingesetzt sind. - Abgasreinigungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass als NOx-Speicherkatalysator (
4a ) eine oder mehrere Ag-haltige Verbindungen, die auf Al2O3 imprägniert sind, als NOx-speicherndes Material und eine oder mehrere Edelmetallverbindungen als katalytisch aktives Material eingesetzt sind. - Abgasreinigungsanlage nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Edelmetallverbindungen Platin und Rhodium vorgesehen sind.
- Abgasreinigungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem DeNOx-Katalysator (
3a ) eine Zuführeinrichtung für Kohlenwasserstoff oder Ammoniak in den Abgasstrang (2 ) mündet. - Verfahren zur Abgasreinigung einer Verbrennungsmaschine, insbesondere eines Kraftfahrzeugverbrennungsmotors, bei dem in einer NOx-Speicherkatalysatorschicht (
4a ) Stickoxide bei magerer Abgaszusammensetzung zwischengespeichert und bei kurzzeitiger fetter Abgaszusammensetzung freigesetzt und an einem Katalysator zu N2 umgesetzt werden, wobei zeitlich vor der Zwischenspeicherung der Stickoxide eine zumindest teilweise Reduktion von Stickoxiden zu N2 vorgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, dass in einer über der NOx-Speicherkatalysatorschicht (4a ) angeordneten und dem Abgasstrom zugewandten oberen DeNOx-Katalysatorschicht (3a ) zeitlich vor der Zwischenspeicherung der Stickoxide eine zumindest teilweise Reduktion von Stickoxiden zu N2 vorgenommen wird. - Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Stickoxide in der DeNOx-Katalysatorschicht (
3a ) mit Kohlenwasserstoff oder Ammoniak als Reduktionsmittel zu N2 reduziert werden. - Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbrennungsmotor (
1 ) mit mageren und mit fetten Betriebsphasen betrieben wird. - Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die mageren und fetten Betriebsphasen mittels einer stromabwärts der NOx-Speicherkatalysatorschicht (
4a ) angeordneten Lambdasonde (5 ) gesteuert werden. - Verfahren nach Anspruch einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass es zur Abgasreinigung bei einem Dieselmotor eingesetzt wird.
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Legal Events
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Owner name: DAIMLERCHRYSLER AG, 70327 STUTTGART, DE |
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Owner name: DAIMLER AG, 70327 STUTTGART, DE |
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Effective date: 20150203 |