DE10037151C2 - Netzknoten in einem Ringbus und Verfahren zu dessen Betrieb - Google Patents
Netzknoten in einem Ringbus und Verfahren zu dessen BetriebInfo
- Publication number
- DE10037151C2 DE10037151C2 DE2000137151 DE10037151A DE10037151C2 DE 10037151 C2 DE10037151 C2 DE 10037151C2 DE 2000137151 DE2000137151 DE 2000137151 DE 10037151 A DE10037151 A DE 10037151A DE 10037151 C2 DE10037151 C2 DE 10037151C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- network node
- input
- detector
- bus
- output
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 9
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 claims description 9
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 6
- 238000004891 communication Methods 0.000 description 4
- 230000002457 bidirectional effect Effects 0.000 description 3
- 239000013307 optical fiber Substances 0.000 description 3
- 230000005693 optoelectronics Effects 0.000 description 2
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 2
- 238000012546 transfer Methods 0.000 description 2
- 240000002834 Paulownia tomentosa Species 0.000 description 1
- 235000010678 Paulownia tomentosa Nutrition 0.000 description 1
- 238000004132 cross linking Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 230000011664 signaling Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L12/00—Data switching networks
- H04L12/28—Data switching networks characterised by path configuration, e.g. LAN [Local Area Networks] or WAN [Wide Area Networks]
- H04L12/42—Loop networks
- H04L12/437—Ring fault isolation or reconfiguration
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Small-Scale Networks (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Netzknoten in einem Ringbus und ein Verfahren
zum Betrieb des Netzknotens nach dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 8.
Bussysteme für datenverarbeitende Systeme sind weithin bekannt. Hierbei hat
sich insbesondere die Vernetzung in Form eines Ringes für vorteilhaft erwiesen.
In der Automobilindustrie hat sich der sogenannte MOST-Bus durchgesetzt.
Beim MOST-Bus handelt es sich um einen optischen Bus mit Ringstruktur.
Aus WO 98/39861 A1 ist ein System zur bidirektionalen optischen Übertragung von
Informationen mit diffusem Licht bekannt. Die Übertragung der Daten erfolgt
zwischen mehreren elektronischen Komponenten mit verschiedenen
Übertragungsstrecken. Für die Übertragungsstrecken ist eine Ummantelung
vorgesehen, damit keine Beeinflussung der Datenübertragung untereinander
erfolgt.
Aus EP-A-0 320 688 ist eine Reflexionsende- und Empfangseinrichtung für ein
bidirektionales Lichtwellenleiterkommunikationssystem bekannt. Dieses weist
vorzugsweise einen Laser auf, welcher als Lichtquelle nur an einem Ende des
Lichtwellenleiters angeordnet ist. Hinter einem dem Lichtwellenleiter
abgewandten teildurchlässigen Spiegel eines elektrisch steuerbaren,
integrierten optischen Fabry-Perot-Resonator ist ein optoelektronischer Wandler
vorgesehen.
Aus DE-A-198 04 841 ist eine Anordnung zur Erzeugung eines physikalischen
Steuersignals zur Sendersteuerung und/oder Empfängersteuerung in einem
bidirektionalen Datenstrom einer Busleitung bekannt. Hierbei ist ein passiver
Arbeitswiderstand vorhanden. Parallel zum passiven Arbeitswiderstand ist ein
elektronischer Schalter angeordnet, welchem ein elektronisches Zeitglied
beaufschlagt ist.
Aus DE 198 32 039 A1 ist ein Knoten eines Punkt-zu-Mehrpunkt-Netzwerkes, das
eine Zentrale beinhaltet, bekannt. Signale werden von der Zentrale an zwei Anfangs
knoten übertragen, wobei die zwei Anfangsknoten über eine Serienschaltung aus
mehreren Knoten miteinander verbunden sind.
Ein Knoten weist einen Detektor auf, der den Signalpfad aus einer bevorzugten
Richtung detektiert. Dies hat zur Folge, daß lediglich nur die bevorzugte Richtung
überwacht wird. Kommt aus der bevorzugten Richtung kein Signal, so wird der red
undante Signalkanal auf den Hauptkanal geschaltet.
Aus WO 95/24087 A1 ist ein Kommunikationsnetz mit mehreren Stationen offenbart.
Hierbei ist es notwendig, daß von einer Hauptzentrale aus eine Steuerung zur Inbe
triebnahme bzw. zum Abschalten der Stationen vorgenommen wird. Die Knoten ar
beiten insoweit nicht autark.
Aus DE 42 42 438 A1 ist ein Verfahren zur Ausnutzung der Redundanz bei Datenrin
gen in Doppelringtopoligie bekannt. Auch bei diesem Verfahren wird über eine
Hauptstation ein zentralisiertes Zugriffsverfahren verwendet. Die Knoten arbeiten
nicht autark, sondern werden von einer Head-Unit gesteuert. Außerdem ist ein Quit
tungstelegrammverfahren implementiert, um die einzelnen Unterzentralen zu steu
ern.
Aus EP 0 170 336 A2 ist eine Anordnung zur Informationsübertragung mit Rekonfigu
ration bekannt. Es werden Quittungsprotokolle versendet, um die einzelnen Unter
stationen miteinander zu verbinden.
Bei einer an sich bekannten Ringstruktur, wie sie in Fig. 1 exemplarisch
dargestellt ist, sind verschiedene Netzknoten K1, K0, K2 vorhanden. Diese
Netzknoten K1, K0, K2 sind als Ringstruktur miteinander verbunden. Dies hat
zur Folge, daß der Knoten K0 über die Leitungen des Busses B mit dem Knoten
K1 verbunden ist. Der Knoten K1 ist wiederum über den Bus B mit dem Knoten
K0 verbunden, welcher wiederum mit dem Knoten K2 verbunden ist. Bei einer
Ringstruktur ist es Voraussetzungen, daß die Daten in einem Ring, d. h.
fortlaufend in eine Richtung geleitet werden. Daher weist ein Ringknoten jeweils
zwei Eingänge und zwei Ausgänge auf, so hat der Knoten K0 hat die Eingänge
K0E1 und K0E2 und die Ausgänge K0A1 und K0A2, der Knoten K1 hat die
Eingänge K1E1 und K1E2 und die Ausgänge K1A1 und K1A2 und der Knoten
K2 die Eingänge K2E1 und K2E2 und die Ausgänge K2A1 und K2A2.
Der Eingang K0E1 des Knotens K0 ist mit dem Ausgang K2A1 Knotens K2
verbunden. Der Ausgang K0A1 des Knotens K0 ist mit dem Eingang K1E1 des
Knotens K1 verbunden, usw.
Der Knoten K2 und der Knoten K1 sind sogenannte Endknoten. d. h. Ihre
Ausgänge K1A1 bzw. K2A2 sind jeweils mit den eigenen Eingängen K1E2 bzw.
K2E2 verbunden. Ansonsten wäre der Bus B nicht ein geschlossener Ring.
Wie bereits oben aufgezeigt ist es stets notwendig, daß der Bus B als Ring
stets geschlossen ist, andernfalls können über den Bus B keine Daten zwischen
den angeschlossenen Knoten transportiert werden.
Problematisch ist nunmehr, wenn der Bus B mit seiner Ringstruktur in einer der
Verbindungsleitungen zwischen den Ausgängen K0A1, K0A2, K1A1, K1A2,
K2A1, K2A2 und den Eingängen K0E1, K0E2, K1E1, K1E2, K2E1, K2E2 eine
Beschädigung aufweist. Tritt z. B. ein Bruch der Verbindungsleitung zwischen
den Knoten K0 und K1 auf, so werden über den Bus keine Daten im Ring mehr
übertragen. Es ist dann notwendig, das gesamte Bussystem zu analysieren, um
den Fehler herauszufinden und beheben zu können.
Eine weitere Schwierigkeit ist es, daß der Bus B nicht einfach erweiterbar ist. Es
muß immer ein Abschluß des Busses B in Ringstruktur erfolgen, in der Weise,
daß ein Ausgang und ein Eingang zusammengeschaltet werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung anzugeben,
welche oben genannte Probleme vermeidet und auf überraschend einfache Art
eine Lösung des Problems herbeiführt.
Diese Aufgabe wird anhand den Merkmalen der Ansprüche 1 und 4 gelöst. Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen und Fortbildungen der Erfindung ergeben sich anhand
der weiteren Beschreibung sowie der abhängigen Ansprüche und der zugehörigen
Figur.
Das erfindungsgemäße Verfahren arbeitet wie folgt:
Die Eingänge der Netzknoten, werden über eine Detektoreinheit überwacht. Im weiteren ist eine Schalteinheit vorgesehen. Detektiert die Detektoreinheit keine eingehenden Signale, insbesondere keine Daten am jeweiligen Eingang, so steuert die Detektoreinheit die Schalteinheit in der Weise an, daß diese den Ausgang auf den Eingang des Knotens schaltet.
Die Eingänge der Netzknoten, werden über eine Detektoreinheit überwacht. Im weiteren ist eine Schalteinheit vorgesehen. Detektiert die Detektoreinheit keine eingehenden Signale, insbesondere keine Daten am jeweiligen Eingang, so steuert die Detektoreinheit die Schalteinheit in der Weise an, daß diese den Ausgang auf den Eingang des Knotens schaltet.
Im weiteren wird die Erfindung anhand von Fig. 2, welche ein
Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Knotens darstellt, näher
erläutert.
In Fig. 2 ist der Netzknoten K0 in seinem erweiterten Aufbau dargestellt. Der
Netzknoten K0 besteht aus einem Netzmikrocomputer µC sowie einer ersten
Detektoreinheit D1 und einer ersten Schalteinheit S1 sowie einer zweiten
Detektoreinheit D2 und einer zweiten Schalteinheit S2. Der Netzknoten K0
weist die Eingänge K0E1 und K0E2, sowie die Ausgänge K0A1 und K0A2 auf.
Bei normaler Arbeitsweise werden die Daten über den ersten Eingang K0E1
des Netzknotens K0 empfangen und an den Netzmikrocomputer µC geleitet.
Dieser Netzmikrocomputer µC entnimmt aus dem Datenstrom die an den
Netzknoten K0 adressierten Daten und wertet diese aus. Werden vom
Netzknoten K0 Daten auf den Bus B gelegt, so übernimmt diese Aufgabe
ebenfalls der Netzmikrocomputer µC und schiebt die Daten in den Datenstrom
an freien Timeslots ein.
Alle Daten werden durch den Netzknoten K0 geleitet, empfangen über dessen
ersten Eingang K0E1 und versendet über dessen ersten Ausgang K0A1. Diese
Daten werden an den ersten Eingang des nächsten Netzknotens geleitet und
dort, wie oben beschrieben be- und verarbeitet.
Im weiteren ist ein zweiter Eingang K0E2 und ein zweiter Ausgang K0A2
vorhanden. Diese Ein- und Ausgänge dienen in diesem Beispiel lediglich zur
Rückleitung der Daten und dem Schließen des Ringes des Busses B. Die
Aufgaben und die Beschaltung der ersten und zweiten Ein- und Ausgänge
K0A1, K0A2, K0E1, K0E2 können auch vertauscht sein.
Ist nunmehr der Netzknoten K0 das letzte Glied im Bus B, so muß der Bus B in
der Weise geschlossen werden, daß derjenige Ausgang und derjenige Eingang
des Netzknotens K0, welche an keinen weiteren Netzknoten angeschlossen
sind, aufeinandergeschaltet werden. Im konkreten Beispiel ist nunmehr der
erste Ausgang K0A1 und der zweite Eingang K0E2 des Netzknotens K0
anschlußlos. Daher muß nunmehr zwischen dem ersten Ausgang K0A1 und
dem zweiten Eingang K0E2 des Netzknotens K0 eine Leitung gelegt werden
und beide miteinander verbunden werden. Würde dies nicht erfolgen, so wäre
der Ring des Busses B nicht geschlossen und es könnten keine Daten im Ring
des Busses B geleitet werden.
In der erfindungsgemäßen Ausführung ist nunmehr ein erster Detektor D1 und
ein zweiter Detektor D2 angeordnet. Der zweite Detektor D2 überwacht die
Signale, welche über den zweiten Eingang K0E2 an den Netzknoten K0 geführt
werden. Liegen keine Datensignale vor, d. h. kommen keine Daten am zweiten
Eingang K0E2 des Netzknoten K0 an, so detektiert dies der zweite Detektor D2.
In diesem Fall steuert er eine zweite Schalteinheit S2 an, welche eine
Verbindung zwischen dem ersten Ausgang K0A1 des Netzknotens K0 und dem
zweiten Eingang K0E2 des Netzknotens K0 schaltet. Dies hat zur Folge, daß
die Daten, welche der Netzmikrocomputer µC auf den Bus B gibt und die Daten,
welche am ersten Eingang K0E1 ankommen über den zweiten Ausgang K0A2
des Netzknotens K0 in Bus B geleitet werden und der Bus B funktionsfähig ist,
wenn der Bus B nicht korrekt abgeschlossen ist. Auf diese Weise schließt der
zweite Detektor D2 über die Schalteinheit S2 stets eine offene Leitung ab.
Wird nunmehr an den Netzknoten K0 an dessen bisheriger nicht
abgeschlossener Seite K0A1 und K0E2 ein weiterer Netzknoten
angeschlossen, so detektiert der zweite Detektor nunmehr Daten am zweiten
Eingang K0E2 des Netzknotens K0 und trennt über die zweite Schalteinheit S2
die Verbindung zwischen dem ersten Ausgang K0A1 und dem zweiten Eingang
K0E2 des Netzknotens K0 wieder auf. Der Bus B wird nunmehr über den neu
angeschlossenen Netzknoten, in oben beschriebener Weise geschlossen.
Auf diese einfache Art und Weise ist es möglich einen Ringbus erweiterbar zu
gestalten.
Ein weiteres Problem, welches bei Ringstrukturen häufig auftritt, wird durch die
Erfindung gelöst, wie im weiteren näher beschrieben wird.
Am ersten Eingang K0E1 des Netzknotens K0 ist eine erster Detektor D1
angeordnet. Dieser detektiert ebenfalls, ob Daten am ersten Eingang K0E1
vorhanden sind. Ist dies nicht der Fall, so steuert der erste Detektor D1 eine
erste Schalteinheit S1 an und die erste Schalteinheit S1 schließt die eine
Verbindung zwischen dem ersten Eingang K0E1 und dem zweiten Ausgang
K0A2 des Netzknotens K0. Auf diese Weise wird ebenfalls der Bus B
geschlossen.
Bei der Unterbrechung eines der Verbindungskabel zwischen den einzelnen
Knoten kann nunmehr eine Funktion zumindest eines Teiles des Busses B
aufrecht erhalten werden. Ist beispielsweise zwischen dem Knoten K0 und dem
Knoten K2 eine Unterbrechung in der Leitung vorhanden, so können die Daten
von K0 nicht mehr an K2 geleitet werden, der Bus B ist unterbrochen. Der
Netzknoten K2 schickt Daten an den Knoten K0. Der Knoten K0 empfängt diese
jedoch nicht da diese Leitung unterbrochen ist. Die Kommunikation zwischen
dem Netzknoten K0 und K1 könnte jedoch weiterhin erfolgen, da diese
Verbindung in Takt ist. Da aber die Daten im Bus B im Ring geleitet werden, ist
mit der Unterbrechung einer einzigen Leitung der gesamte Bus B und die
Kommunikation auf dem Bus B unterbrochen.
Am ersten Eingang K0E1 des Netzknotens K0 kommen keine Daten an. Dies
detektiert der erste Detektor D1 und schließt über die erste Schalteinheit S1
den zweiten Ausgang K0A2 und den ersten Eingang K0E1 zusammen, so daß
der Bus B wieder geschlossen ist und die Daten auf dem Bus, zumindest
zwischen den Netzknoten K0 und K1 laufen können.
Der Knoten K2 empfängt ebenfalls dann keine Daten mehr. Er kann aber
eigene Daten an den Knoten K0 senden, diese werden von K0 empfangen,
über K1 weitergeleitet, gelangen aber nicht mehr an K2 zurück, da wie
beschrieben, die Leitung unterbrochen ist. Da nunmehr der Knoten K2 keine
Daten empfängt, wird ein Detektor, wie oben beschrieben den Ausgang und
den entsprechenden Eingang über eine Schalteinheit zusammenschalten. Dies
hat nunmehr die Folge, daß der Knoten K2, da er der "letzte" Netzknoten im
Bus B ist, nur noch mit sich selbst kommuniziert. Dies erkennt nunmehr der
Netzmikrocomputer und führt eine entsprechende Signalisierung aus. Hierdurch
ist es einem Servicetechniker möglich den Fehler im Bus B einzugrenzen.
Auf diese Weise ist es nunmehr möglich festzustellen, an welcher Stelle, sprich
zwischen welchen Knoten, ein Fehler vorhanden sein muß. Die Knoten K0 und
K1 können miteinander kommunizieren, Knoten K2 kann keine Daten senden
und empfangen. Folglich muß zwischen den Knoten K2 und K0 ein Fehler
vorhanden sein.
Bei der Netzstruktur handelt es sich sowohl um elektrische, als auch um
optische Verbindungsleitungen. Bei optischen Verbindungen ist es aber
notwendig, daß die Daten, welche optisch übertragen werden, von elektrische
in optische Signale gewandelt werden. Daher sind sogenannte Optokoppler
vorhanden. Knotenintern erfolgt jedoch eine elektrische Signalverarbeitung.
Dies hat lediglich zur Folge, daß vor den Detektoren D1 und D2 jeweils eine
Umsetzung von optischer Datenübertragung in elektrische Datenübertragung zu
erfolgen hat. Im weiteren müssen Sendedioden vorhanden sein, welche die
elektrischen Signale in optische Signale wandeln. Die Signalkopplung erfolgt
jeweils elektrisch, d. h. vor der optoelektronischen Umsetzung.
Claims (4)
1. Netzknoten (K0), welcher in einem Bus (B) mit Ringstruktur integriert ist, mit einem
ersten Eingang (K0E1), einem ersten Ausgang (K0A1), einem zweiten Eingang
(K0E2) und einem zweiten Ausgang (K0A2) für den Anschluß an einen Bus (B) mit
einem Netzmikrocomputer (µC), wobei am ersten Eingang (K0E1) des Netzknotens
(K0) im Signalweg ein erster Detektor (D1) angeordnet ist, eine erste Schalteinheit
(S1) zwischen dem ersten Eingang (K0E1) und dem zweiten Ausgang (K0A2) ange
ordnet ist, welche in Reaktion auf die Steuersignale des ersten Detektors (D1) den
zweiten Ausgang (K0A2) des Netzknotens (K0) und den ersten Eingang (K0E1) des
Netzknotens (K0) und am zweiten Eingang (K0E2) des Netzknotens (K0) im Signal
weg ein zweiter Detektor (D2) angeordnet ist, eine zweite Schalteinheit (S2) zwi
schen dem zweiten Eingang (K0E2) und dem ersten Ausgang (K0A1) angeordnet ist,
welche in Reaktion auf die Steuersignale des zweiten Detektors (D2) den ersten
Ausgang (K0A2) des Netzknotens (K0) und dem zweiten Eingang (K0E1) des Netz
knotens (K0) verbindet oder trennt, der erste Detektor (D1) den ersten Eingang
(K0E1) des Netzknotens (K0) auf über den Bus (B1) eingehende Signale und der
zweite Detektor (D2) den zweiten Eingang (K0E2) des Netzknotens (K0) auf über
den Bus (B) eingehende Signale überwacht und der erste Detektor (D1) die erste
Schalteinheit (S1) derart ansteuert, daß diese den ersten Eingang (K0E1) und den
zweiten Ausgang (K0A2) des Netzknotens (K0) verbindet, wenn der erste Detektor
(D1) über eine einstellbare Zeitdauer keine Datensignale am ersten Eingang (K0E1)
detektiert und der erste Detektor (D1) die erste Schalteinheit (S1) derart ansteuert,
daß diese den ersten Eingang (K0E1) und den zweiten Ausgang (K0A2) des Netz
knotens (K0) wieder trennt, sobald der erste Detektor (D1) wieder Datensignale im
ersten Eingang (K0E1) detektiert und der zweite Detektor (D2) die zweite Schaltein
heit (S2) derart steuert, daß diese den zweiten Eingang (K0E2) und den ersten Aus
gang (K0A1) des Netzknotens (K0) verbindet, wenn der zweite Detektor (D2) über
eine einstellbare Zeitdauer keine Datensignale am zweiten Eingang (K0E2) detektiert
und der zweite Detektor (D2) die zweite Schalteinheit (S2) derart ansteuert, daß die
se den zweiten Eingang (K0E2) und den ersten Ausgang (K0A1) des Netzknotens
(K0) wieder trennt, sobald der zweite Detektor (D2) wieder Datensignale des zweiten
Eingangs (K0E2) detektiert.
2. Netzknoten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Mikrocomputer (µC) die zweite Schalteinheit (S2) deaktiviert, wenn die erste
Schalteinheit (S1) den ersten Eingang (K0E1) und den zweiten Ausgang (K0A2) des
Netzknotens (K0) verbunden hat.
3. Netzknoten nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Bus (B) ein optischer oder elektrischer Bus ist.
4. Verfahren zum Betrieb des Netzknotens (K0) nach einem der vor
angehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Netzknoten (K0) über den ersten und den zweiten Detektor (D1, D2) erkennt, ob
über den Bus (B) Daten an der ersten und zweiten Eingang (K0E1, K0E2) anliegen
und für den Fall, daß über einen einstellbaren Zeitraum keine Daten an einen der
Eingänge (K0E1, K0E2) anliegen, die den Eingängen gegenüberliegenden Ausgänge
(K0A2, K0A1) auf die Eingänge (K0E1, K0E2) geschaltet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000137151 DE10037151C2 (de) | 2000-07-31 | 2000-07-31 | Netzknoten in einem Ringbus und Verfahren zu dessen Betrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000137151 DE10037151C2 (de) | 2000-07-31 | 2000-07-31 | Netzknoten in einem Ringbus und Verfahren zu dessen Betrieb |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10037151A1 DE10037151A1 (de) | 2002-02-14 |
| DE10037151C2 true DE10037151C2 (de) | 2002-11-21 |
Family
ID=7650762
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000137151 Expired - Fee Related DE10037151C2 (de) | 2000-07-31 | 2000-07-31 | Netzknoten in einem Ringbus und Verfahren zu dessen Betrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10037151C2 (de) |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0170336A2 (de) * | 1984-07-28 | 1986-02-05 | Philips Patentverwaltung GmbH | Anordnung zur Informationsübertragung mit Rekonfiguration |
| EP0320688A1 (de) * | 1987-12-15 | 1989-06-21 | Siemens Aktiengesellschaft | Reflektionssende- und Empfangseinrichtung für ein bidirektionales LWL-Kommunikationssystem |
| DE4242438A1 (de) * | 1992-12-16 | 1994-06-23 | Magnetbahn Gmbh | Verfahren zur Ausnutzung der Redundanz bei Datenringen in Doppelringtopologie |
| WO1995024087A1 (de) * | 1994-03-02 | 1995-09-08 | Cerberus Ag | Kommunikationsnetz mit mehreren stationen und verfahren zu dessen betrieb |
| WO1998039861A1 (de) * | 1997-03-06 | 1998-09-11 | International Business Machines Corporation | Optisches bussystem |
| DE19804841A1 (de) * | 1998-01-29 | 1999-08-05 | Nagel Ingenieurbau Gmbh | Anordnung zum Erzeugen eines physikalischen Steuersignals |
| DE19832039A1 (de) * | 1998-07-16 | 2000-01-20 | Alcatel Sa | Knoten eines Punkt-zu-Mehrpunkt Netzwerkes |
-
2000
- 2000-07-31 DE DE2000137151 patent/DE10037151C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0170336A2 (de) * | 1984-07-28 | 1986-02-05 | Philips Patentverwaltung GmbH | Anordnung zur Informationsübertragung mit Rekonfiguration |
| EP0320688A1 (de) * | 1987-12-15 | 1989-06-21 | Siemens Aktiengesellschaft | Reflektionssende- und Empfangseinrichtung für ein bidirektionales LWL-Kommunikationssystem |
| DE4242438A1 (de) * | 1992-12-16 | 1994-06-23 | Magnetbahn Gmbh | Verfahren zur Ausnutzung der Redundanz bei Datenringen in Doppelringtopologie |
| WO1995024087A1 (de) * | 1994-03-02 | 1995-09-08 | Cerberus Ag | Kommunikationsnetz mit mehreren stationen und verfahren zu dessen betrieb |
| WO1998039861A1 (de) * | 1997-03-06 | 1998-09-11 | International Business Machines Corporation | Optisches bussystem |
| DE19804841A1 (de) * | 1998-01-29 | 1999-08-05 | Nagel Ingenieurbau Gmbh | Anordnung zum Erzeugen eines physikalischen Steuersignals |
| DE19832039A1 (de) * | 1998-07-16 | 2000-01-20 | Alcatel Sa | Knoten eines Punkt-zu-Mehrpunkt Netzwerkes |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE10037151A1 (de) | 2002-02-14 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69634611T2 (de) | Selbstheilendes netzwerk | |
| EP2098018B1 (de) | Kommunikationssystem mit einer master-slave-struktur | |
| DE3788337T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Verbindung von Rechnerarbeitsstationen. | |
| EP0458782B1 (de) | Sternförmiges netz für die datenkommunikation zwischen stationen | |
| WO2008065118A2 (de) | Kommunikationssystem mit einer master-slave-struktur | |
| DE68928935T2 (de) | Optische Nebenschlussvorrichtung | |
| DE2647738C2 (de) | Fehlerortungs-Verfahren für schleifenförmige Nachrichtenübertragungsanlagen und Anordnung zur Durchführung dieses Verfahrens | |
| EP0395739B1 (de) | Verfahren zur steuerung und/oder überwachung und schaltungsanordnung zur durchführung des verfahrens | |
| DE10037151C2 (de) | Netzknoten in einem Ringbus und Verfahren zu dessen Betrieb | |
| EP1104609A2 (de) | Bussystem | |
| EP0408581B1 (de) | Verfahren und schaltungsanordnung zum adressieren von prozessoreinheiten | |
| WO2003081941A2 (de) | Optische schaltstation und vermittlungsverfahren dafür | |
| DE3538484C2 (de) | ||
| DE10343615A1 (de) | Netzknoten für ein optisches Nachrichtenübertragungsnetz | |
| DE602005000956T2 (de) | Optisches Übertragungsnetz mit Baumstruktur | |
| DE4000921C2 (de) | ||
| EP0408580B1 (de) | Einrichtung zur in-betrieb-überwachung von nachrichtenübertragungseinrichtungen | |
| DE112004000018B4 (de) | Signalrelaiseinrichtung in einem optischen Kommunikationssystem sowie optisches Kommunikationssystem | |
| DE19704021A1 (de) | Lichtwellenleiter-Bussystem mit in einer Ringstruktur angeordneten Teilnehmern | |
| EP0348810B1 (de) | Verfahren zur Adressierung von Prozessoreinheiten und Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens | |
| EP1759252A1 (de) | As-interface-netzwerk für grosse entfernungen | |
| EP1033833A2 (de) | Verfahren zur Überwachung des Betriebes von optischen Fasern | |
| DE102006060222A1 (de) | Redundante Ethernet-Verbindung | |
| EP1031213B1 (de) | Busstation | |
| EP1162787B1 (de) | Einrichtung zum Anschluss von Geräten an ein Datenleitungsnetz |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, 38440 WOLFSBURG, DE |
|
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |