DE10037314A1 - Vorrichtung zum Abwickeln von Verkaufsvorgängen - Google Patents
Vorrichtung zum Abwickeln von VerkaufsvorgängenInfo
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Abstract
Eine prozessorgesteuerte Ladenwaage oder Selbstbedienungswaage oder ein prozessorgesteuertes Kassenterminal mit einer zur Anzeige des Verkaufspreises und ggf. weiterer Verkaufsinformationen dienenden Sichtanzeigeeinrichtung (17) wird derart ausgebildet, daß bei jedem Verkaufsvorgang zusätzlich eine Auswahl aus frei vorgebbaren Werbeaussagen anzeigbar ist, die von einer Datenquelle zur Verfügung gestellt werden (Fig. 1).
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abwickeln von Verkaufsvor
gängen bei Artikeln eines Verkaufssortiments eines Ladengeschäfts, insbesondere Kas
senterminal, Ladenwaage oder Selbstbedienungswaage, mit einer Speichereinrichtung, in
der für jeden Artikel des Verkaufssortiments ein für den Verkaufsvorgang dieses Artikels
erforderliche Daten enthaltender Datensatz speicherbar ist, einer Eingabeeinrichtung für
eine den jeweils zu verkaufenden Artikel identifizierende Information, einer Sichtanzeige
einrichtung und einer mit der Speichereinrichtung, der Eingabeeinrichtung und der Sichtan
zeigeeinrichtung gekoppelten Prozessoreinrichtung, durch die ansprechend auf die jeweils
eingegebene Artikelidentifikationsinformation der betreffende Datensatz in der Speicherein
richtung aufrufbar und auf der Sichtanzeigeeinrichtung ein in Abhängigkeit von dem aufge
rufenen Datensatz bestimmter Satz erster Anzeigedaten anzeigbar ist.
Mit Hilfe derartiger bekannter Vorrichtungen wird zum Abwickeln jedes Verkaufs
vorgangs zunächst mit Hilfe der Eingabeeinrichtung die den jeweils zu verkaufenden Artikel
identifizierende Information eingegeben. Hierbei kann es sich insbesondere im Falle eines
Kassenterminals um einen auf dem zu verkaufenden Artikel angebrachten Barcode han
deln, der von der als Barcodeleser ausgebildeten Eingabeeinrichtung abgetastet und ein
gegeben wird. Im Falle einer Ladenwaage oder Selbstbedienungswaage ist dagegen die
Eingabeeinrichtung in der Regel in der Form einer Tastatur ausgebildet. Letztere kann eine
alphanumerische Tastenbelegung aufweisen, mit der eine den zu verkaufenden Artikel
identifizierende Artikelnummer eingegeben wird. Bei Selbstbedienungswaagen sind jedoch
häufig die Tasten mit Piktogrammen belegt, welche die einzelnen Artikel des Verkaufssor
timents ohne weiteres sinnfällig machen und dadurch die Eingabe der die jeweils zu ver
kaufenden Artikel identifizierenden Information im Selbstbedienungsbetrieb erleichtern.
Die in der Speichereinrichtung abgelegten Datensätze enthalten für jeden Artikel
des Verkaufssortiments zumindest Preisinformationen, welche die Berechnung des dem
Käufer in Rechnung zu stellenden Abgabepreises ermöglichen. Je nach Art des zu ver
kaufenden Artikels kann es sich hierbei um Stückpreise oder um Preise pro Gewichtsein
heit handeln. Im erstgenannten Fall wird mit der Eingabeeinrichtung zusätzlich die beim
Verkaufsvorgang vorliegende Stückzahl des verkauften Artikels eingegeben, während im
Falle von Waagen von der angeschlossenen Wägezelle ein das Gewicht darstellendes
Signal eingegeben wird. Hieraus ermittelt sodann die Prozessoreinrichtung den in Rech
nung zu stellenden Abgabepreis, ggf. unter Berücksichtigung zusätzlich anwendbarer Ab
gaben wie Mehrwertsteuer und dgl. , und bildet einen Satz erster Anzeigedaten, die auf der
Sichtanzeigeeinrichtung zur Einsicht durch den Käufer angezeigt werden. Diese Anzeige
wird für eine vorbestimmte Zeitdauer aufrechterhalten und jedenfalls dann abgebrochen,
wenn der nächste Verkaufsvorgang eingeleitet wird.
Es ist auch bekannt, außerhalb der Zeitdauern, in denen die verkaufsvorgangsbe
zogenen Sätze erster Anzeigedaten angezeigt werden, also während der Zeit, in der sich
die Vorrichtung lediglich in Betriebsbereitschaft befindet, auf der Sichtanzeigeeinrichtung
eine allgemeine Information, häufig eine gemischte Text/Bildinformation, anzuzeigen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genann
ten Art als Werbemedium für vielgestaltige visuelle Werbeanzeigen auszubilden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Prozessoreinrichtung
mit einer Datenquelle für von den Sätzen erster Anzeigedaten unabhängige Sätze zweiter
Anzeigedaten gekoppelt ist und eine Programmiereinrichtung vorgesehen ist, durch die
wahlweise logische Verbindungen zwischen den Sätzen erster und zweiter Anzeigedaten
zu deren gemeinsamer Anzeige einstellbar sind.
Bei der Erfindung können die von der Datenquelle zur Verfügung gestellten Sätze
zweiter Anzeigedaten Werbeaussagen darstellende Text- und/oder Bilddaten sein. Durch
die wahlweise einstellbare logische Verbindung zwischen jedem einzelnen Satz erster An
zeigedaten und jedem einzelnen Satz zweiter Anzeigedaten werden in Abhängigkeit von
der jeweils gewählten Programmierung bei jedem Verkaufsvorgang zusätzlich zu den ver
kaufsvorgangsbezogenen ersten Anzeigedaten die die betreffende Werbeaussage dar
stellenden zweiten Anzeigedaten angezeigt. Insbesondere können dabei derartige logische
Verbindungen programmiert werden, daß der Satz zweiter Anzeigedaten einen bestimmten
Artikel des Verkaufssortiments bewirbt, der mit dem Artikel des gerade ablaufenden Ver
kaufsvorgangs in einen ansprechenden Zusammenhang gebracht werden kann. Wenn
beispielsweise der Artikel des gerade ablaufenden Verkaufsvorgangs eine bestimmte Kä
sesorte ist, könnte der gemeinsam angezeigte Satz zweiter Anzeigedaten etwa auf eine
bestimmte Weinsorte hinweisen.
Als Prozessoreinrichtung eignet sich insbesondere ein PC-Board mit entsprechen
den Schnittstellenkarten zur Eingabeeinrichtung, Sichtanzeigeeinrichtung und Datenquelle
sowie einer an ein geeignetes Bussystem angeschlossenen Festplatte. Sofern die Vor
richtung als Waage ausgebildet ist, kommt die Wägezelle und die zu ihrer Verbindung mit
dem PC-Board erforderliche Schnittstellenkarte hinzu.
Eine zweckmäßige Ausgestaltung besteht darin, daß eine Zeitablaufsteuerung vor
gesehen ist, von der ansprechend auf die Anzeige eines Satzes erster Anzeigedaten die
Anzeige des damit logisch verbundenen Satzes zweiter Anzeigedaten für eine vorgegebe
ne Zeitdauer veranlaßt wird. Hierdurch wird der die Werbeaussage darstellende Satz
zweiter Anzeigedaten für eine einprägsame Zeitdauer, beispielsweise 10 Sekunden, dem
Käufer visuell dargeboten. Dabei kann die Gestaltung derart getroffen werden, daß der
Satz zweiter Anzeigedaten mit dem Beginn der Anzeige des Satzes erster Anzeigedaten
angezeigt wird, so daß die Anzeige der beiden Sätze gleichzeitig erfolgt und daher die bei
den Sätze von Anzeigedaten sich die zur Verfügung stehende gesamte Anzeigefläche der
Sichtanzeigeeinrichtung teilen müssen. Alternativ kann die Anzeige des Satzes zweiter
Anzeigedaten auch unmittelbar nach dem Ende der Anzeige des Satzes erster Anzeige
daten veranlaßt werden, wobei dann für beide Sätze jeweils die volle Anzeigefläche zur
Verfügung steht und wegen der engen zeitlichen Aufeinanderfolge dennoch der gedankli
che Zusammenhang nicht verlorengeht.
Im Rahmen der Erfindung ist insbesondere vorgesehen, daß die Datenquelle ein
mit der Prozessoreinrichtung über eine Schnittstelle gekoppelter Server ist, in dessen
Speicher die Sätze zweiter Anzeigedaten gespeichert sind. Durch den Server können die
Sätze zweiter Anzeigedaten mehreren Vorrichtungen gleichzeitig zur Verfügung gestellt
werden. Dies trägt insbesondere dem Umstand Rechnung, daß jedenfalls in größeren La
dengeschäften eine ganze Anzahl von Kassenterminals, Ladenwaagen und/oder Selbst
bedienungswaagen installiert sind, die dann von dem einzigen Server bedient werden.
Gleichzeitig erleichtert dies die Datenpflege, da die Sätze zweiter Anzeigedaten jeweils nur
in dem einzigen Server aktualisiert, editiert oder korrigiert werden müssen.
In diesem Zusammenhang eröffnet sich in weiterer Ausgestaltung eine sehr inter
essante Möglichkeit dadurch, daß der Server an ein Datenfernübertragungsnetz ange
schlossen ist, von dessen Netzteilnehmern die Sätze zweiter Anzeigedaten in den Server
übertragbar sind. Bei dieser Ausführungsform können die Werbetreibenden ihre Sätze
zweiter Anzeigedaten frei wählen und selbst in den Server einspielen.
Eine ähnlich vorteilhafte Alternative besteht darin, daß die Datenquelle ein mit der
Prozessoreinrichtung über eine Schnittstelle gekoppelter Internet-Zugang ist. Beispielswei
se kann hierbei ein in der Vorrichtung installierter Internetbrowser auf die Homepage des
Werbetreibenden zugreifen und deren Informationsinhalt als Satz zweiter Anzeigedaten
übernehmen.
Ein weiterer Gedanke der Erfindung besteht darin, daß eine zur Erfassung der Häu
figkeit der Anzeige jedes Satzes zweiter Anzeigedaten dienende Einrichtung vorgesehen
ist. Die Erfassung der Häufigkeit kann sowohl die Anzahl der Anzeigen als auch ihre Zeit
dauer beinhalten. Gleichzeitig kann festgehalten werden, auf welchen Vorrichtungen wel
cher Ladengeschäfte die Anzeige erfolgt ist. Durch diese Erfassung ist es möglich, auto
matisch eine genaue Buchführung über die Werbetreibenden und den Umfang ihrer Wer
bung durchzuführen und den Werbetreibenden gegenüber eine genaue Abrechnung zu
erstellen.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der
folgenden Beschreibung und der Zeichnung. Hierin zeigen:
Fig. 1 ein schematisches Blockdiagramm einer Vorrichtung zum Abwickeln
von Verkaufsvorgängen, und
Fig. 2(a) und (b) Beispiele für Anzeigen auf der Sichtanzeigeeinrichtung der Vorrichtung
von Fig. 1.
Eine als Ladenwaage ausgebildete Vorrichtung zum Abwickeln von Verkaufs
vorgängen ist gemäß Fig. 1 mit einer Prozessoreinrichtung versehen, die eine Personal
computer-Hauptplatine 1 und eine damit gekoppelte Waagen-Schnittstellenplatine 2 auf
weist. Auf der PC-Hauptplatine ist in bekannter Weise ein Prozessor, beispielsweise ein
486 DX4- oder ein Pentium-Prozessor, sowie ein RAM-Arbeitsspeicher vorgesehen. Weiter
ist in bekannter Weise an einen Prozessorbus 4 eine Festplatte 5 angeschlossen. In
ebenfalls bekannter Weise sind an Ports 6 und 7 ein Etikettendrucker 8 bzw. eine von einer
externen Stromversorgungsleitung 9 gespeiste Druckerplatine 10 eines Druckers 11 ange
schlossen.
Eine an die PC-Hauptplatine 1 angeschlossene Netzwerkplatine 12 und eine seri
elle RS232-Schnittstellenplatine 13 dienen in bekannter Weise zum Anschluß der Prozes
soreinrichtung 1, 2 an ein externes Netz bzw. eine externe serielle Übertragungsleitung.
All dies entspricht völlig dem wohlbekannten Aufbau von Personalcomputern. Dem
entsprechend erfolgt der Betrieb unter einem bekannten Betriebssystem, beispielsweise
DOS oder Windows.
An die Waagen-Schnittstellenplatine 2 ist eine Wägezelle 14 angeschlossen, die ein
dem Gewichtswert eines auf sie aufgelegten Artikels entsprechendes Signal an die Waa
gen-Schnittstellenplatine 2 überträgt. Ferner ist an die Waagen-Schnittstellenplatine 2 über
einen Tastaturadapter 15 eine als Eingabeeinrichtung dienende Tastatur 16 angeschlos
sen.
Eine vom Käufer einsehbare Sichtanzeigeeinrichtung 17 und eine vom Verkäufer
einsehbare Sichtanzeigeeinrichtung 18 sind über eine Platine 19 einerseits an einen Sicht
anzeigeausgang 20 der PC-Hauptplatine 1 und andererseits an einen Sichtanzeigeaus
gang 21 der Waagen-Schnittstellenplatine 2 angeschlossen.
Mit diesem vorstehend nur beispielhaft beschriebenen Aufbau ermöglicht die Waa
ge die nachstehend beschriebene Betriebsweise zum Abwickeln von Verkaufsvorgängen:
Auf der Festplatte 5 ist für jeden Artikel des für diese Waage vorgesehenen Ver kaufssortiments ein Datensatz gespeichert, der mindestens die für den Verkaufsvorgang erforderlichen Daten, wie den Preis des Artikels pro Gewichtseinheit, und ggf. weitere Be schreibungsdaten enthält. Unter der den Betrieb der Prozessoreinrichtung steuernden Software ist jeder dieser Datensätze jeweils unter einer den betreffenden Artikel identifizie renden Information zur Übernahme in den Arbeitsspeicher und Weiterverarbeitung aufruf bar, indem die betreffende Artikelidentifikationsinformation, beispielsweise eine Artikel nummer, auf der Tastatur 16 eingegeben wird. Unter Heranziehung des von der Wägezelle 14 gelieferten Gewichtssignals und der in dem Datensatz enthaltenen Preisinformation pro Gewichtseinheit wird der Endpreis berechnet und ein entsprechender Satz erster Anzeige daten gebildet, die auf den Sichtanzeigeeinrichtungen 17, 18 angezeigt werden.
Auf der Festplatte 5 ist für jeden Artikel des für diese Waage vorgesehenen Ver kaufssortiments ein Datensatz gespeichert, der mindestens die für den Verkaufsvorgang erforderlichen Daten, wie den Preis des Artikels pro Gewichtseinheit, und ggf. weitere Be schreibungsdaten enthält. Unter der den Betrieb der Prozessoreinrichtung steuernden Software ist jeder dieser Datensätze jeweils unter einer den betreffenden Artikel identifizie renden Information zur Übernahme in den Arbeitsspeicher und Weiterverarbeitung aufruf bar, indem die betreffende Artikelidentifikationsinformation, beispielsweise eine Artikel nummer, auf der Tastatur 16 eingegeben wird. Unter Heranziehung des von der Wägezelle 14 gelieferten Gewichtssignals und der in dem Datensatz enthaltenen Preisinformation pro Gewichtseinheit wird der Endpreis berechnet und ein entsprechender Satz erster Anzeige daten gebildet, die auf den Sichtanzeigeeinrichtungen 17, 18 angezeigt werden.
Unabhängig von den Sätzen erster Anzeigedaten werden über die Netzwerkplatine
12 oder die RS232-Schnittstellenplatine 13 oder auch von der Festplatte 5 aus Sätze
zweiter Anzeigedaten zum Zugriff angeboten, deren textlicher und/oder bildlicher Informati
onsinhalt bestimmten Werbeaussagen entspricht. Hierauf greift die Prozessoreinrichtung
bei der Anzeige eines Satzes erster Anzeigedaten gemäß einer vorprogrammierten logi
schen Verbindung zu und zeigt auch den entsprechenden Satz zweiter Anzeigedaten an.
Durch eine entsprechend programmierte Zeitablaufsteuerung kann diese Anzeige gleich
zeitig mit den ersten Anzeigedaten auf getrennten Bereichen jeder Sichtanzeigeeinrichtung
17 bzw. 18 erfolgen oder alternativ in unmittelbarer zeitlicher Aufeinanderfolge. Gleichzeitig
bestimmt die Zeitablaufsteuerung die Dauer, während der die zweiten Anzeigedaten ange
zeigt werden.
Wenn es sich also beispielsweise bei dem Artikel, dessen Verkauf gerade abgewic
kelt wird, um Käse handelt, kann beispielsweise eine logische Verbindung zu einem Satz
zweiter Anzeigedaten vorprogrammiert sein, die eine Werbeaussage über eine ebenfalls im
Verkaufssortiment befindliche Weinsorte enthalten. Das in diesem Fall von den zweiten
Anzeigedaten erzeugte Bild auf den Sichtanzeigeeinrichtungen 17 und 18 ist in Fig. 2(a)
veranschaulicht. Dagegen veranschaulicht Fig. 2(b) die Anzeige einer generelleren Wer
beaussage, bei der ein Getränk namens "YYYYY" für alle Gelegenheiten beworben wird.
Dementsprechend sind eine größere Auswahl von Sätzen erster Anzeigedaten oder sogar
alle Sätze erster Anzeigedaten des gesamten Verkaufssortiments mit dem das Bild von
Fig. 2(b) erzeugenden Satz zweiter Anzeigedaten logisch verknüpft.
Die Netzwerkplatine 12 erlaubt insbesondere die Verbindung zu einem Server, der
die Sätze zweiter Anzeigedaten zur Verfügung stellt oder auch einen Internet-Zugriff auf
die Homepage von Werbetreibenden, wobei dann die Inhalte dieser Homepages als Sätze
zweiter Anzeigedaten verwendet werden können. Auf diese Weise können die Werbetrei
benden entweder über den Server oder über das Internet die von ihnen gewünschten Wer
beaussagen unmittelbar einspielen.
In der Prozessoreinrichtung 1, 2 ist softwaremäßig auch eine Einrichtung imple
mentiert, durch die die Häufigkeit der Anzeige jedes Satzes zweiter Anzeigedaten erfaßt
und in einer Buchhaltungsdatei abgespeichert wird. Hierdurch kann insbesondere festge
halten werden, wie oft und wie lange jeder Satz zweiter Anzeigedaten auf jeder Vorrichtung
angezeigt worden ist. Dies ermöglicht es, den Werbetreibenden automatisch eine genaue
Abrechnung für die erfolgte Werbetätigkeit zu erstellen.
1
PC-Hauptplatine
2
Waagen-Schnittstellenplatine
4
Prozessorbus
5
Festplatte
6
Port
7
Port
8
Etikettendrucker
9
externe Stromversorgungsleitung
10
Druckerplatine
11
Drucker
12
Netzwerkplatine
13
RS232-Schnittstellenplatine
14
Wägezelle
15
Tastaturadapter
16
Tastatur
17
Sichtanzeigeeinrichtung
18
Sichtanzeigeeinrichtung
19
Platine
20
Sichtanzeigeausgang
21
Sichtanzeigeausgang
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Abwickeln von Verkaufsvorgängen bei Artikeln eines Verkaufs
sortiments eines Ladengeschäfts, insbesondere Kassenterminal, Ladenwaage oder
Selbstbedienungswaage, mit einer Speichereinrichtung, in der für jeden Artikel des Ver
kaufssortiments ein für den Verkaufsvorgang dieses Artikels erforderliche Daten enthalten
der Datensatz speicherbar ist, einer Eingabeeinrichtung für eine den jeweils zu verkaufen
den Artikel identifizierende Information, einer Sichtanzeigeeinrichtung und einer mit der
Speichereinrichtung, der Eingabeeinrichtung und der Sichtanzeigeeinrichtung gekoppelten
Prozessoreinrichtung, durch die ansprechend auf die jeweils eingegebene Artikelidentifika
tionsinformation der betreffende Datensatz in der Speichereinrichtung aufrufbar und auf der
Sichtanzeigeeinrichtung ein in Abhängigkeit von dem aufgerufenen Datensatz bestimmter
Satz erster Anzeigedaten anzeigbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Prozessorein
richtung (1, 2) mit einer Datenquelle (5; 12; 13) für von den Sätzen erster Anzeigedaten
unabhängige Sätze zweiter Anzeigedaten gekoppelt ist und eine Programmiereinrichtung
vorgesehen ist, durch die wahlweise logische Verbindungen zwischen den Sätzen erster
und zweiter Anzeigedaten zu deren gemeinsamer Anzeige einstellbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zeitablauf
steuerung vorgesehen ist, von der ansprechend auf die Anzeige eines Satzes erster An
zeigedaten die Anzeige des damit logisch verbundenen Satzes zweiter Anzeigedaten für
eine vorgegebene Zeitdauer veranlaßt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitablaufsteue
rung die Anzeige des Satzes zweiter Anzeigedaten mit dem Beginn der Anzeige des Sat
zes erster Anzeigedaten veranlaßt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitablaufsteue
rung die Anzeige des Satzes zweiter Anzeigedaten unmittelbar nach dem Ende der Anzei
ge des Satzes erster Anzeigedaten veranlaßt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Datenquelle ein mit der Prozessoreinrichtung über eine Schnittstelle gekoppelter Server ist,
in dessen Speicher die Sätze zweiter Anzeigedaten gespeichert sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Server an ein
Datenfernübertragungsnetz angeschlossen ist, von dessen Netzteilnehmern die Sätze
zweiter Anzeigedaten in den Server übertragbar sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Datenquelle ein mit der Prozessoreinrichtung über eine Schnittstelle gekoppelter Internet-
Zugang ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
eine zur Erfassung der Häufigkeit der Anzeige jedes Satzes zweiter Anzeigedaten dienen
de Einrichtung vorgesehen ist.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE2000137314 DE10037314A1 (de) | 2000-07-31 | 2000-07-31 | Vorrichtung zum Abwickeln von Verkaufsvorgängen |
| PCT/EP2001/008801 WO2002011092A1 (de) | 2000-07-31 | 2001-07-30 | Vorrichtung zum abwickeln von verkaufsvorgängen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE2000137314 DE10037314A1 (de) | 2000-07-31 | 2000-07-31 | Vorrichtung zum Abwickeln von Verkaufsvorgängen |
Publications (1)
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|---|---|
| DE10037314A1 true DE10037314A1 (de) | 2002-04-25 |
Family
ID=7650861
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE2000137314 Withdrawn DE10037314A1 (de) | 2000-07-31 | 2000-07-31 | Vorrichtung zum Abwickeln von Verkaufsvorgängen |
Country Status (2)
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- 2001-07-30 WO PCT/EP2001/008801 patent/WO2002011092A1/de not_active Ceased
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