DE10038012A1 - Vorrichtung zur Befestigung einer hydraulischen Kupplungsbetätigungseinrichtung, insbesondere Kupplungsnehmerzylinder - Google Patents
Vorrichtung zur Befestigung einer hydraulischen Kupplungsbetätigungseinrichtung, insbesondere KupplungsnehmerzylinderInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Befestigung einer hydraulischen Kupplungsbetätigungseinrichtung, insbesondere Kupplungsnehmerzylinder, an einem Getriebegehäuse (40) einer Brennkraftmaschine, mit einem hydraulisch betätigbaren Kolben (16), der in einem Zylindergehäuse (12) geführt und dessen axiale Bewegung über eine Stößelstange auf einen Kupplungsausrücker übertragbar ist, wobei das einem Druckraum (18) gegenüberliegende Ende des Zylindergehäuses (12) durch eine elastische Manschette (30) abgeschlossen ist, durch die die mit dem Kolben (16) verbundene Stößelstange (14) hindurchgeführt ist. DOLLAR A Es wird vorgeschlagen, dass das den Druckraum (18) begrenzende Ende (22) des Zylindergehäuses (12) axial am Getriebegehäuse (40) abgestützt und/oder durch Befestigungsmittel (62) gesichert ist, während das andere Ende (28) des Zylindergehäuses (12) innerhalb einer Öffnung (46) im Getriebegehäuse (40) radial geführt ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Befestigung einer hydraulischen
Kupplungsbetätigungseinrichtung, insbesondere Kupplungsnehmerzylinder sowie einen
Kupplungsnehmerzylinder gemäß den Merkmalen der Oberbegriffe der Hauptansprüche.
Zur Befestigung von derartigen Kupplungsbetätigungseinrichtungen ist es allgemein
bekannt, seitlich am Ende des Zylinders einen Befestigungsflansch vorzusehen, über die
der Kupplungsnehmerzylinder mit Hilfe von Befestigungsschrauben an einem Gehäuseteil
der Brennkraftmaschine bzw. des Getriebes befestigt ist. Der Ein- bzw. Ausbau dieses
hochbelasteten Bauteils gestaltet sich oft schwierig, da der freie Zugang zu den
Befestigungsschrauben oft nicht möglich ist.
Aus der DE-AS 17 50 532 ist eine hydrostatische Kupplungsbetätigungseinrichtung
bekannt, bei der der Nehmerzylinder zwischen dem Kupplungsausrückhebel und einem
am Motorblock eingeschraubten Kugelkopfbolzen aufgehangen ist. Eine radiale Führung
bzw. eine Absicherung gegen das Herausfallen des Kupplungsnehmerzylinders besteht
nicht.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, die Befestigung eines Kupplungsnehmerzylinders
dahingegend zu verbessern, dass er auf einfache Art und Weise im Getriebegehäuse
einer Brennkraftmaschine montiert bzw. demontiert werden kann, während er gleichzeitig
im eingebauten Zustand so befestigt ist, dass er sicher die von ihm aufgenommenen
Betriebskräfte auf den Kupplungsausrückmechanismus weiterleiten kann.
Die Lösung der Aufgabe erfolgt durch die Merkmale der beiden Hauptansprüche. Die
erfindungsgemäße Vorrichtung bzw. der erfindungsgemäße Kupplungsnehmerzylinder
zeichnen sich durch einen einfachen Aufbau aus, durch den eine einhändige Montage des
Kupplungsnehmerzylinders in das Getriebegehäuse möglich ist. Die verliersichere
Befestigung des Kupplungsnehmerzylinders am Gehäuse erfolgt nur noch mittels einer
Befestigungsschraube, wobei u. a. aufgrund der im Kupplungsnehmerzylinder
angeordneten Druckfeder eine selbsthaltende Montageposition erreicht wird. Während es
sonst üblich ist, das offene Ende des Zylinders, durch das die Stößelstange geführt ist,
beispielsweise mit zwei Befestigungsschrauben am Gehäuse der Brennkraftmaschine zu
befestigen, ist bei der neuen Lösung lediglich eine radiale Führung innerhalb einer
Öffnung im Getriebegehäuse vorgesehen. Dadurch, dass das andere Ende des
Nehmerzylinders axial am Getriebegehäuse abgestützt wird, ist die an diesem Ende
vorgesehene Befestigungsschraube betriebskräftefrei und dient somit lediglich der
Sicherung des Nehmerzylinders am Getriebegehäuse der Brennkraftmaschine.
In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen
der erfindungsgemäßen Vorrichtung sowie des erfindungsgemäßen
Kupplungsnehmerzylinders enthalten.
Die das offene Ende des Nehmerzylinders abschließende und die Stößelstange umgebene
elastische Manschette ist auf einem Flanschteil des Nehmerzylinders festgesetzt, so
dass im eingebauten Zustand der über den Flansch gestülpte Abschnitt der Manschette
mit seiner Außenseite an der Innenwandung der Getriebegehäuseöffnung anliegt. Damit
wird in vorteilhafter Weise eine spielfreie radiale Aufnahme des
Kupplungsnehmerzylinders im Getriebegehäuse erreicht.
Dadurch, dass der Ringabschnitt der Manschette torusförmig nach außen gewölbt ist,
lässt sich der Kupplungsnehmerzylinder mit seiner Manschettenseite auf einfache Art und
Weise schräg in die Öffnung des Getriebegehäuses einführen, um danach mit seinem
hinteren Ende in die Befestigungsposition überführt bzw. verschwenkt zu werden. Erst in
dieser Position wird zwischen der Innenwandung der Getriebegehäuseöffnung und dem
torusförmigen Ringabschnitt der Manschette die maximale Anlagefläche erreicht, die eine
sichere radiale Führung des Kupplungsnehmerzylinders gewährleistet.
Die auf der Innenseite des Ringabschnittes der Manschette vorgesehenen radialen
Ausnehmungen erhöhen in vorteilhafter Weise die radiale Elastizität der zwischen
Innenwandung der Getriebegehäuseöffnung und dem Kupplungsnehmergehäuse
angeordneten Manschette.
Durch die an der Manschette vorgesehene Ringdichtlippe wird einerseits verhindert, dass
Schmutzwasser o. ä. über die Getriebegehäuseöffnung in den Kupplungsraum eintreten
kann. Andererseits wird durch die Federwirkung der sich axial an einer Aussenfläche der
Getriebegehäuseöffnung abstützenden Ringdichtlippe eine selbsthaltende Endlageposition
des Kupplungsnehmerzylinders erreicht.
Durch den am Zylinderende vorgesehenen Anschlag kann auf einfache Art und Weise der
Kupplungsnehmerzylinder an einem Vorsprung des Getriebegehäuses eingespannt
werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung und
Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 Eine Perspektivansicht eines Kupplungsnehmerzylinders,
Fig. 2 die Darstellung eines Kupplungsnehmerzylinders in einer Montageposition,
Fig. 3 die Darstellung eines Kupplungsnehmerzylinders in einer montierten
Endlageposition und
Fig. 4 eine vergrößerte Ansicht vom Ausschnitt X in Fig. 3.
Der Kupplungsnehmerzylinder 10 weist ein Zylindergehäuse 12 auf, in dem auf bekannte
Art und Weise ein mit einer Stößelstange 14 versehener Kolben 16 angeordnet ist. Der
Kolben 16 schließt auf der der Stößelstange 14 abgewandten Seite einen Druckraum 18
ab, in dem eine Druckfeder 20 angeordnet ist, die sich auf der einen Seite am
Kolbenboden und auf der anderen Seite am geschlossenen Ende 22 des
Zylindergehäuses 12 abstützt.
Am geschlossenen Ende 22 des Zylindergehäuses 12 sind zwei mit dem Druckraum 18
verbundene Anschlussstutzen 24 und 26 vorgesehen, wobei Anschlussstutzen 24
hydraulisch mit einem nicht dargestellten Geberzylinder verbunden ist, während im
Stutzen 26 ein Entlüftungsventil für den Druckraum 18 integriert ist. Die Abdichtung des
Druckraumes 18 gegenüber der mit der Stößelstange 14 verbundenen Seite des
Kolbens 16 erfolgt auf bekannte Art und Weise zum Beispiel durch eine radial um den
Kolben geführte Nutringmanschette (nicht dargestellt). Die axiale Bewegung des Kolbens
bzw. der Stößelstange 14 zur Betätigung des Kupplungs-Ausrückhebels wird ebenfalls
auf bekannte Art und Weise beispielsweise durch einen am offenen Ende 28 des
Zylindergehäuses 12 befestigten Sicherungsring begrenzt.
Die Stößelstange 14 ist von einer elastischen Manschette, im folgenden als Faltenbalg 30
bezeichnet, umschlossen. Das mit dem größeren Durchmesser versehene Ende des
Faltenbalgs 30 ist auf einem Flanschteil 32 des Zylindergehäuses 12 aufgesetzt, wobei
als Verrutschsicherung ein am Faltenbalg 30 angeformter radialer Innensteg 34 in eine in
die Flanschfläche 32 eingebrachte Ringnut eingreift. Das andere, mit dem kleineren
Durchmesser versehene Ende des Faltenbalgs 30 wird am Ende der Stößelstange 14,
das kugelförmig ausgebildet ist, von einer Blechkappe 36 umfasst. Der auf die
Flanschfläche 32 aufgesetzte Ringabschnitt 38 ist nach außen gewölbt ausgebildet. Wie
in Fig. 4 vergrößert dargestellt, weist der Ringabschnitt 38 einen torusförmig
gekrümmten Abschnitt auf, der im vorliegenden Ausführungsbeispiel mit einem
Durchmesser von t = 30 mm ausgebildet ist, während der Durchmesser des
rotationsymmetrisch ausgebildeten Ringabschnittes 38 mit einem Durchmesser von
d = 45 mm versehen ist. Dieser torusförmig gekrümmte Abschnitt ist, wie später noch
näher beschrieben, für den Einbau des Kupplungsnehmerzylinders 10 in einem
Getriebegehäuse 40 von Bedeutung.
Links und rechts neben dem radialen Innensteg 34 sind auf der Innenseite des
Ringabschnittes 38 zwei radial verlaufende Ringnuten 42 und 44 eingebracht, die für eine
radiale Elastizität sorgen, wenn der Kupplungsnehmerzylinder 10 im Flanschbereich 32
mit Hilfe des Ringabschnittes 38 des Faltenbalgs 30 in einer Getriebegehäuseöffnung 46
radial geführt bzw. gelagert ist. Der Ringabschnitt 38 des Faltenbalgs 30 geht auf der
äußeren Seite der Getriebegehäuseöffnung 46 in eine Ringdichtlippe 48 über, wobei der
Faltenbalg 30 im Übergangsbereich vom Ringabschnitt 38 zur Ringdichtlippe 48 an einer
axialen Anlagefläche 50 des Zylindergehäuses 12, die das Ende der Flanschfläche 32
bildet, abgestützt ist. Das Ende 52 der Ringdichtlippe 48 wiederum liegt im eingebauten
Zustand (siehe Fig. 3) axial an der Aussenfläche 54 der Getriebegehäuseöffnung 46 an.
Am geschlossenen Ende 22 des Zylindergehäuses 12 ist ein an das Zylindergehäuse 12
angeformter Anschlag 55 vorgesehen, der mit einer schräg ausgebildeten Anlagefläche
56 und mit einer geraden Anschlagfläche 57 versehen ist, die für den Einbau des
Kupplungsnehmerzylinders 10 im Getriebegehäuse 40, wie später noch näher erläutert,
von Bedeutung sind. Am Zylinderboden ist weiterhin zentral ein Befestigungsauge 58
angeformt, durch das eine im Getriebegehäuse 40 in einer Gewindebohrung 60
befestigte Schraube 62 geführt ist. Die Gewindebohrung 60 ist in einem Vorsprung 64
des Getriebegehäuses 40 eingebracht, dessen eine Seitenfläche 65 als Gegenanschlag
zur Anschlagfläche 57 des Anschlags 55 zur axialen Einspannung des Kupplungsnehmer
zylinders 10 ausgebildet ist.
Der Kupplungsnehmerzylinder 10 wird auf folgende Art und Weise am bzw. im
Getriebegehäuse 40 montiert:
Wie in Fig. 2 dargestellt, wird als erstes der Kupplungsnehmerzylinder 10 mit der
Stößelstange 14 bzw. mit dem Faltenbalg 30 schräg in die Getriebegehäuseöffnung 46
eingeführt, bis sich die Ringdichtlippe 48 axial an der Aussenfläche 54 der
Getriebegehäuseöffnung 46 abstützt. Durch den torusförmig ausgebildeten Ringabschnitt
38 des Faltenbalgs 30 wird die schräge Einführung des Kupplungsnehmerzylinders 10 in
die Getriebegehäuseöffnung 46 erleichtert, da die Anlagefläche zwischen der Außenseite
des Ringabschnittes 38 und der Innenseite der Getriebegehäuseöffnung 46 nur klein ist.
Der Abstand zwischen der Getriebegehäuseöffnung 46 und der linken Anschlagfläche 65
des Vorsprungs 64 ist so abgestimmt, dass durch leichtes Drücken des
Kupplungsnehmerzylinders 10 in die mit dem Pfeil a dargestellte Einbaurichtung die
schräge Anlagefläche 56 des Anschlags 55 an der linken Anschlagfläche 65 des
Vorsprungs 64 zum Anliegen kommt. Danach kann der Kupplungsnehmerzylinder 10
lediglich durch ein seitliches Drücken in Richtung des Pfeils b in seine Endlageposition
überführt werden, in der die gerade ausgebildete Anschlagfläche 57 mit der linken
Anschlagfläche 65 des Vorsprungs 64 zum Anliegen kommt. Wenn das kugelige Ende der
Stößelstange 14 in die dafür vorgesehene Mulde des Kupplungsausrückers eingreift, ist
aufgrund der im Zylindergehäuse 12 angeordneten Druckfeder 20 eine selbsthaltende
Endmontageposition erreicht, bei der der Kupplungsnehmerzylinder 10 eingespannt ist
und nur noch durch die Verschraubung des Befestigungsauges 58 am Getriebegehäuse
40 gesichert werden muß. Durch die Federwirkung der sich axial an der Aussenfläche 54
abstützenden Ringdichtlippe 48 des Faltenbalgs 30 wird auch ohne Abstützung am
Kupplungsausrücker eine selbsthaltende Endmontageposition erreicht. Die axialen
Betriebskräfte des Kupplungsnehmerzylinders 10 können durch eine Spielpassung des
Befestigungsauges 58 mit der Befestigungsschraube 62 vollständig über die axiale
Anschlagfläche 57 abgestützt werden. Die Aufgabe des Kupplungsnehmerzylinders 10,
den im Geberzylinder erzeugten Flüssigkeitsdruck als Kraft zum Betätigen des nicht
dargestellten Kupplungsausrückers zu übertragen, ist allgemein bekannt und braucht
daher nicht näher erläutert werden.
Auf der den Anschlag 55 gegenüberliegenden Seite ist in identischer Weise ein Anschlag
55' mit einer schrägen Anlagefläche 56' und einer geraden Anschlagfläche 57'
vorgesehen. Damit kann der Kupplungsnehmerzylinder 10 wahlweise auf der rechten
oder linken Getriebegehäuseseite eingebaut werden.
Claims (13)
1. Vorrichtung zur Befestigung einer hydraulischen Kupplungsbetätigungseinrichtung,
insbesondere Kupplungsnehmerzylinder, an einem Getriebegehäuse einer
Brennkraftmaschine, mit einem hydraulisch betätigbaren Kolben, der in einem
Zylindergehäuse geführt und dessen axiale Bewegung über eine Stößelstange auf
einen Kupplungsausrücker übertragbar ist, wobei das einem Druckraum
gegenüberliegende Ende des Zylindergehäuses durch eine elastische Manschette
abgeschlossen ist, durch die die mit dem Kolben verbundene Stößelstange
hindurchgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das den Druckraum (18)
begrenzende Ende (22) des Zylindergehäuses (12) axial am Getriebegehäuse (40)
abgestützt und/oder durch Befestigungsmittel (62) gesichert ist, während das andere
Ende (28) des Zylindergehäuses (12) innerhalb einer Öffnung (46) im Getriebegehäuse
(40) radial geführt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das durch die Öffnung
(46) des Getriebegehäuses (40) geführte Ende (28) des Zylindergehäuses (12) als
Flansch (32) für die Manschette (30) ausgebildet ist, so dass im eingebauten Zustand
der auf dem Flansch (32) aufgesetzte Ringabschnitt (38) der Manschette (30) mit
seiner Außenseite an der Innenwandung der Getriebegehäuseöffnung (46) anliegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringabschnitt (38)
der Manschette (30) nach außen hin gewölbt ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf der
Innenseite des Ringabschnittes (38) radial angeordnete Ringnuten (42, 44)
vorgesehen sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die
Manschette (30) eine radial ausgebildete und sich am Rand der
Getriebegehäuseöffnung (46) axial abstützende Ringdichtlippe (48) aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass am Ende des Zylindergehäuses (12) ein Anschlag (55, 55') ausgebildet ist, der
mit einer Anschlagfläche (57, 57') an einem Vorsprung (64) des Getriebegehäuses
(40) zur axialen Abstützung des Kupplungsnehmerzylinders (10) anliegt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (55, 55')
eine schräge Anlagefläche (56, 56') aufweist, die als Rampenfläche zur erleichterten
Montage (Einschwenken) des Zylindergehäuses (12) vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass am geschlossenen Ende (22) des Zylindergehäuses (12) ein Befestigungsauge
(58) vorgesehen ist, durch das eine im Getriebegehäuse (40) befestigte Schraube
(62) geführt ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen
Befestigungsauge (58) und Schraube (62) eine Spielpassung vorgesehen ist.
10. Kupplungsnehmerzylinder mit einem hydraulisch betätigbaren Kolben, der in einem
Zylindergehäuse geführt und dessen axiale Bewegung über eine Stößelstange auf
einen Kupplungsausrücker übertragbar ist, wobei das einem Druckraum
gegenüberliegende Ende des Zylindergehäuses durch eine elastische Manschette
abgeschlossen ist, durch die die mit dem Kolben verbundene Stößelstange
hindurchgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass an dem den Druckraum (18)
begrenzende Ende (22) des Zylindergehäuses (12) ein Anschlag (55, 55') zur
Abstützung an einem Getriebegehäuse (40) und Befestigungsmittel (58) zur Sicherung
an einem Getriebegehäuse (40) vorgesehen sind.
11. Kupplungsnehmerzylinder nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das
Zylindergehäuse (12) einen Flansch (32) aufweist, auf dem ein nach außen gewölbter
Ringabschnitt (38) der Manschette (30) aufgesetzt ist, an dem sich eine
Ringdichtlippe (48) anschließt, die im eingebauten Zustand des
Kupplungsnehmerzylinders zur Abdichtung gegenüber einem Getriebegehäuse (40)
dient.
12. Kupplungsnehmerzylinder nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass
auf der Innenseite des Ringabschnittes (38) radial angeordnete Ringnuten (42, 44)
vorgesehen sind, die der radialen Elastizität des Ringabschnittes (38) dienen.
13. Kupplungsnehmerzylinder nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet,
dass ein auf der Innenseite der Manschette (30) angeformter radialer Innensteg (34)
in eine in den Flansch (32) eingebrachte Ringnut eingreift.
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