DE100434C - - Google Patents
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- DE100434C DE100434C DENDAT100434D DE100434DA DE100434C DE 100434 C DE100434 C DE 100434C DE NDAT100434 D DENDAT100434 D DE NDAT100434D DE 100434D A DE100434D A DE 100434DA DE 100434 C DE100434 C DE 100434C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C13—SUGAR INDUSTRY
- C13B—PRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- C13B10/00—Production of sugar juices
- C13B10/08—Extraction of sugar from sugar beet with water
- C13B10/12—Details of extraction apparatus, e.g. arrangements of pipes or valves
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Organic Chemistry (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 89: Zucker- und Stärkegewinnung.
E. BENDEL in MAGDEBURG-SUDENBURG.
Bremse für Diffuseurdeckel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. April 1898 ab.
Das Oeffnen der Diffuseurdeckel zum Zweck der Entleerung der Diffuseure war bisher mit
dem Uebelstande verknüpft, dafs der Deckel beim Oeffnen infolge des Gewichts der auf
ihm lastenden, mit Wasser vermischten Schnitzel mit voller Wucht gegen das Mauerwerk schlug,
wobei er sehr häufig in Stücke zersprang. Ein weiterer Uebelstand zeigte sich darin, dafs der
unter starkem Druck herunterfallende Deckel eine schwingende Bewegung annahm und dadurch
nicht nur die Entleerung aufhielt, sondern auch, indem das plötzlich austretende Schnitzelgemisch
gegen den Deckel anprallte, verursachte, dafs die Arbeiter und Fabrikrä'ume verunreinigt
wurden.
Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, ■die erwähnten Uebelstä'nde zu vermeiden, und
zwar soll dies dadurch erreicht werden, dafs beim Oeffnen des Deckels sofort eine Bremse
in Wirksamkeit tritt, welche ihre höchste Bremswirkung bei völliger Oeffnung des Deckels
ausübt. Dadurch wird jeder heftige Schlag des Deckels von vornherein vermieden, was bei
anderen ähnlichen, für den gleichen Zweck angegebenen Einrichtungen, z. B. gemäfs D. R. P.
Nr. 94868 nicht der Fall ist, weil der Deckel-, bügel erst dann aufgefangen wird, Wenn der
Deckel bereits vollständig geöffnet ist. Bei der vorliegenden Anordnung findet dagegen überliaupt
kein Schlag statt, da die Bremswirkung bereits bei Beginn des Oerfnens des Deckels.
infolge der Excentricität der Bremsscheibe und einer entsprechenden Haltung des Bremsklotzes
■durch sein Gestänge eintritt.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Bremse veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι die Gesammtanordnung in Seitenansicht mit theilweisem Schnitt und
Fig. 2 die Bremsvorrichtung in vergröfsertem Mafsstabe.
Der Diffuseur A wird in bekannter Art durch Oeffnen des Deckels C entleert, dessen Bügel D
bei geschlossenem Diffuseur mit seinem freien Ende in eine Spannschraube B eingespannt
wird, während das andere Ende auf einer horizontal gelagerten Schwingachse E festgekeilt
ist.
Beim Lösen der Schraube B würde demnach der Deckel vermöge seines Eigengewichts
mit seinem Bügel D im Sinne eines Kreisbogens herunterfallen und gegen die Seitenwand
anschlagen, was jedoch durch folgende Bremsvorrichtung, die den eigentlichen Gegenstand
der Erfindung bildet, verhindert wird.
Auf der horizontalen Achse E ist eine Excenterscheibe F aufgekeilt, deren gröfste Excentricität
in einer Ebene mit der geraden Fläche des Deckels C liegt, so dafs die stärkste
Bremsung der Welle E in der in Fig. 1 gezeichneten Stellung des Deckels, d. h. bei völlig
geöffnetem Diffuseur erfolgen mufs. Auf die Excenterscheibe F wirkt ein Bremsklotz G ein;
dieser ist an seiner oberen Fläche mit einem horizontalen Hebel H verbunden, der einerseits
mit einem Verticalhebel K in Verbindung steht, an welchem ein weiterer, mit der Achse E
drehbar verbundener Hebelarm L angeschlossen wird, und andererseits das obere Ende einer
verstellbaren Spindel M aufnimmt; diese bewirkt in Verbindung mit einer im Federgehäuse
N untergebrachten Feder die Regulirung der Bremswirkung.
Durch die eben beschriebene Verbindung des Bremsklotzes mit den Hebeln HKL wird
demnach , wie aus der Construction ohne Weiteres klar hervorgeht, derselbe stets in der
richtigen, der Bremswirkung am besten entsprechenden Lage gehalten, wobei die Bremsung
infolge der angedeuteten Verlegung der Excentricität natürlich sofort beim Oeffnen des Deckels
beginnt und bei weiterer Oeffhung steigt, bis sie ihren Höhepunkt erreicht, wenn der Deckel
rechtwinklig zur Austrittsöffnung hängt, also voll geöffnet ist.
Die grofsen Vortheile dieser Anordnung gipfeln in der absolut betriebssicheren Function
der Bremse, ohne die häufige Auswechselung einzelner Theile nothwendig zu machen. Letzteres
tritt häufig bei den bekannten Auffangvorrichtungen ein, welche sich in der Praxis deshalb
nicht bewähren, weil die den Ausschlag des Deckels aufnehmende Feder bei häufigem
Gebrauch sehr bald ihre Spannkraft verliert,, während bei der neuen Bremse eine bei anhaltendem
Betrieb vielleicht eingetretene schwächere Bremswirkung sofort durch Nachstellen der
Spindel N behoben werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bremse für Diffuseurdeckel, gekennzeichnet durch die Aufhängung des Deckelbügels D an einer mit ihm starr verbundenen Achse E mit Excenterscheibe F, welche Scheibe derart unter dem Einflufs eines Bremsklotzes G steht, dafs die Bremswirkung mit dem Oeffnen des Deckels beginnt und ihren Höhepunkt bei völliger Oeffhung desselben erreicht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE100434C true DE100434C (de) |
Family
ID=371249
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT100434D Active DE100434C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE100434C (de) |
-
0
- DE DENDAT100434D patent/DE100434C/de active Active
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