DE10045516A1 - Verfahren bzw. System zur Überwachung des Verkaufs von Lebensmitteln - Google Patents

Verfahren bzw. System zur Überwachung des Verkaufs von Lebensmitteln

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DE10045516A1
DE10045516A1 DE2000145516 DE10045516A DE10045516A1 DE 10045516 A1 DE10045516 A1 DE 10045516A1 DE 2000145516 DE2000145516 DE 2000145516 DE 10045516 A DE10045516 A DE 10045516A DE 10045516 A1 DE10045516 A1 DE 10045516A1
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ice cream
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Luca Gobbo
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
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Abstract

Verfahren bzw. System zur Überwachung des Verkaufs von Lebensmitteln in der Gastronomie, vorzugsweise zur Überwachung des Verkaufs von Eisbällchen (1), insbesondere aus einer mehrere Eissorten (2) aufweisenden Eisvitrine (3), wobei mindestens eine bestimmte Lebensmittelart, vorzugsweise eine Eissorte (2), in einem Aufnahmebehälter (4) gelagert ist, wobei für den Verkauf auf den Aufnahmebehälter (4), vorzugsweise mit einem Eislöffel-Element (5), zugegriffen wird und dem Aufnahmebehälter (4) eine bestimmte Teilmenge des gelagerten Lebensmittels, insbesondere ein Eisbällchen (1), entnommen wird. DOLLAR A Eine Kontrolle und/oder Überwachung ist dadurch ermöglicht, daß die Anzahl der auf den Aufnahmebehälter (4) erfolgenden Zugriffe ermittelt wird und/oder die dem Aufnahmebehälter (4) entnommene jeweilige Teilmenge gemessen wird.

Description

Die Erfindung betrifft zunächst ein Verfahren zur Überwachung des Verkaufs von Lebensmitteln in der Gastronomie, vzw. zur Überwachung des Verkaufs von Eisbällchen, insbesondere aus einer mehrere Eissorten aufweisenden Eisvitrine, wobei mindestens eine bestimmte Lebensmittelart, vzw. eine Eissorte, in einem Aufnahmebehälter gelagert ist, wobei für den Verkauf auf den Aufnahmebehäl­ ter, vzw. mit einem Eislöffel-Element, zugegriffen wird und dem Aufnahmebe­ hälter eine bestimmte Teilmenge des gelagerten Lebensmittels, insbesondere ein Eisbällchen, entnommen wird. Weiterhin betrifft die Erfindung ein System, vzw. arbeitend nach dem oben genannten Verfahren, zur Überwachung des Ver­ kaufs von Lebensmitteln in der Gastronomie, vzw. zur Überwachung des Ver­ kaufs von Eisbällchen, insbesondere aus einer mehrere Eissorten aufweisenden Eisvitrine, wobei mindestens eine bestimmte Lebensmittelart, vzw. eine Eissor­ te, in einem Aufnahmebehälter gelagert ist, wobei für den Verkauf aus dem Aufnahmebehälter, vzw. mit einem Eislöffel-Element, zugegriffen wird und dem Aufnahmebehälter eine bestimmte Teilmenge des gelagerten Lebensmittels, insbesondere ein Eisbällchen entnehmbar ist.
In verschiedenen Bereichen der Gastronomie werden unterschiedliche Arten von Lebensmitteln häufig an Ladentheken an Kunden verkauft. Die Lebensmittel liegen hierbei zumeist in einer Glasvitrine in einem entsprechenden Aufnahme­ behälter aus, auf den der Verkäufer dann zugreift, um eine entsprechende Teil­ menge des im Aufnahmebehälter gelagerten Lebensmittels zu entnehmen bzw. zu portionieren und an den Kunden - quasi über die Ladentheke - zu verkaufen. So geschieht dies auch im Bereich des Verkaufs von Eiscreme, nämlich in ent­ sprechenden Eisdielen.
Die Praxis in der Gastronomie, insbesondere im Bereich des Eiscreme- Verkaufes hat gezeigt, daß die Überwachung des Verkaufs von Lebensmitteln, die in einer Vitrine ausgelegt werden und quasi am Ladentisch bezahlt werden müssen, für den Inhaber des entsprechenden Geschäftes besonders problema­ tisch ist. Am Beispiel einer Eisdiele soll dies nunmehr exemplarisch kurz erläutert werden:
Im allgemeinen befinden sich in einer Eisvitrine mehrere Eissorten, die in ent­ sprechenden einzelnen Aufnahmebehältern gelagert sind. Der Kunde steht vor der Eisvitrine und bittet den Verkäufer um die Portionierung entsprechender Eisbällchen, die der Verkäufer mit Hilfe eines Eislöffel-Elementes den jeweili­ gen spezifischen Aufnahmebehältern entnimmt. Hierbei kommt es zum einen vor, daß der Kunde es sich plötzlich anders überlegt und bspw. eine andere Eis­ sorte haben möchte als die, die der Verkäufer gerade dem Aufnahmebehälter entnommen hat. Folglich wirft der Verkäufer das gerade entnommene Eisbäll­ chen wieder in den Aufnahmebehälter zurück und entnimmt einem anderen Aufnahmebehälter dann das richtige Eisbällchen. Zum anderen ist problema­ tisch, daß es insbesondere im Bereich der Gastronomie zu sogenannten "Schwarzverkäufen" durch einen unehrlichen Verkäufer kommen kann. Der In­ haber des Geschäftes kann zwar ungefähr abschätzen, wieviel Eisbällchen bzw. Eiskugeln einem Aufnahmebehälter bestimmter Größe entnommen werden können, was aber in Abhängigkeit von der jeweils spezifisch verkauften Größe bzw. Portionierung der Eisbällchen durch den Verkäufer schwanken kann und eine derartige Abschätzung daher sehr ungenau ist. So kann es vorkommen, daß ein - unehrlicher - Verkäufer die zu entnehmenden Eiskugeln unterdurch­ schnittlich portioniert, anders ausgedrückt, kleinere "Kugeln" als üblich ver­ kauft. Die durchschnittliche Masse eines Eisbällchens, bzw. einer Eiskugel be­ trägt ca. 65 g. Entnimmt der an der Eisvitrine beschäftigte Verkäufer dem Auf­ nahmebehälter Eiskugeln von beispielsweise 45 bis 55 g, so "spart" er quasi Eis­ creme, so daß dem Aufnahmebehälter insgesamt eine größere Anzahl von Eis­ kugeln als üblich zu entnehmen ist. Nun kommt es aber in der Praxis vor, daß genau diese Mehrzahl von möglichen zu verkaufenden Eiskugeln, also der Ver­ kauf dieser Eiskugeln, eben nicht dem Inhaber des Geschäftes zugute kommt, sondern der - unehrliche - Verkäufer diese Eiskugeln selbst an Kunden verkau­ fen kann und hierfür auch selbst das Geld einstecken kann, ohne daß der Inha­ ber des Geschäftes hiervon etwas bemerkt, da er ja nicht nachvollziehen kann, wie viele Eiskugeln welcher Verkäufer in welcher Größe ja denn nun verkauft hat. Die hier beschriebene Problematik trifft nicht nur auf die bekannten Eisdie­ len zu, sondern auch auf andere Bereiche der Gastronomie, wo Lebensmittel auf eine ähnliche Art und Weise verkauft werden. Die durch derartige "Schwarzverkäufe" entstehenden Schäden für den Inhaber der jeweiligen Geschäfte sind nicht unerheblich, ja liegen im Bereich von ca. über 5% des entsprechenden Um­ satzes des Geschäftes.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren bzw. ein System zur Überwachung des Verkaufs von Lebensmitteln in der Gastronomie an­ zugeben, bei dem die Kontrolle und/oder die Überwachung des Verkaufs der Le­ bensmittel gewährleistet ist, insbesondere die in der Praxis vorkommenden "Schwarzverkäufe" ermittelbar sind und/oder aufgrund der Kontrolle dann ver­ mieden werden können.
Für das Verfahren ist die zuvor aufgezeigte Aufgabe nun dadurch gelöst, daß die Anzahl der auf den Aufnahmebehälter erfolgten Zugriffe ermittelt wird und/oder die dem Aufnahmebehälter entnommene jeweilige Teilmenge gemessen wird. Für das System ist die zuvor aufgezeigte Aufgabe nun dadurch gelöst, daß die Anzahl der auf den Aufnahmebehälter erfolgenden Zugriffe ermittelbar ist und/oder die dem Aufnahmebehälter entnommene jeweilige Teilmenge messbar ist.
Dem Verfahren bzw. dem System, also der Lehre der Erfindung, liegt im we­ sentlichen das Prinzip zugrunde, daß als - erste - Alternative die Anzahl der auf einen Aufnahmebehälter erfolgenden Zugriffe ermittelt wird bzw. ermittelbar ist. So kann bspw. die Anzahl der einem Aufnahmebehälter entnommenen Eis­ bällchen - unabhängig von deren Portionierung -, also unabhängig von der je­ weils spezifisch entnommenen Masse pro Eisbällchen, ermittelt werden. Als weitere - zweite - Alternative wird die dem Aufnahmebehälter entnommene je­ weilige Teilmenge, also die entnommene Masse gemessen. Bei dieser zweiten Alternative wird zwar nicht die Anzahl der auf den Aufnahmebehälter erfolgten Zugriffe erfaßt, aber jeweils die dem Aufnahmebehälter entnommene jeweilige spezifische Teilmenge. Bspw. kann so die Portionsgröße, also Eisbällchenmasse, die entnommen worden ist, ermittelt werden. In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung werden beide oben beschriebenen Alternativen in Kombination verwirklicht, nämlich die Anzahl der auf den Aufnahmebehälter erfolgenden Zugriffe wird ermittelt und die dem Aufnahmebehälter entnomme­ ne jeweilige Teilmenge wird - gleichzeitig - ebenfalls ermittelt. Mit Hilfe eines Rechnersystems kann so die bei einem bestimmten Zugriff entnommene Teil­ menge genau diesem Zugriff zugeordnet werden, was besondere Vorteile mit sich bringt. Hierauf soll im folgenden aber noch näher eingegangen werden.
Im Ergebnis werden durch das erfindungsgemäße Verfahren bzw. durch das er­ findungsgemäße System die eingangs beschriebenen Nachteile vermieden und es wird eine bessere Kontrolle/Überwachung des Verkaufs von Lebensmitteln in der Gastronomie, was im folgenden noch deutlich werden wird, auf einfache Art und Weise realisiert.
Es gibt nun eine Vielzahl von Möglichkeiten, das erfindungsgemäße Verfahren bzw. das erfindungsgemäße System zur Überwachung des Verkaufs von Le­ bensmitteln auszugestalten und weiterzubilden. Hierfür darf zunächst auf die dem Patentanspruch 1 bzw. dem Patentanspruch 8 nachgeordneten Patentan­ sprüche verwiesen werden. Im folgenden soll nun eine bevorzugte Ausführungs­ form der Erfindung anhand der folgenden Zeichnung und der dazugehörenden Beschreibung näher erläutert werden. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 die Komponenten des Systems bzw. die Komponenten zur Realisie­ rung des Verfahrens für eine Eisdiele, also für den Verkauf von Eis­ bällchen bzw. Eiskugeln in schematischer, vereinfachter Darstellung,
Fig. 2 eine Eisvitrine in einer schematisch-perspektivischen Darstellung,
Fig. 3 die Anordnung verschiedener Sensorelemente im oberen Bereich der Eisvitrine in schematischer Darstellung
Fig. 4 einen Ausschnitt aus Fig. 3 in einer anderen schematischen perspek­ tivischen Darstellung zur Verdeutlichung der hier realisierten Sen­ sorfelder,
Fig. 5 einen einzelnen Aufnahmebehälter mit über dem Aufnahmebehälter realisierten Sensorfeldern und Massenmeß-Elementen in einer schematischen Darstellung von der Seite,
Fig. 6a-6d den Vorgang der Entnahme eines Eisbällchens aus einem Aufnah­ mebehälter mit Hilfe eines Eislöffel-Elementes in vereinfachter schematischer Darstellung und
Fig. 7a-7d die Zugabe eines Eisbällchens in den Aufnahmebehälter in schemati­ scher vereinfachter Darstellung.
Die Fig. 1 bis 7 zeigen zumindest teilweise Komponenten des Systems zur Reali­ sierung des Verfahrens zur Überwachung des Verkaufs von Lebensmitteln in der Gastronomie, hier zur Überwachung des Verkaufs von Eisbällchen 1, insbe­ sondere aus einer mehrere Eissorten 2a, 2b, 2c aufweisenden Eisvitrine 3. Hier­ bei ist jede bestimmte Lebensmittelart, hier die Eissorten 2a, 2b, 2c in einem hierfür vorgesehenen Aufnahmebehälter 4a, 4b, 4c usw. gelagert. Für den Ver­ kauf des Lebensmittels, hier der jeweiligen Eisbällchen 1 wird auf die Aufnah­ mebehälter 4, vzw. mit einem Eislöffel-Element 5, zugegriffen und dem Auf­ nahmebehälter 4 eine bestimmte Teilmenge der gelagerten Eismenge, nämlich ein Eisbällchen 1, entnommen.
Die eingangs beschriebenen Nachteile sind nun dadurch vermieden, daß die An­ zahl der auf den Aufnahmebehälter 4 erfolgenden Zugriffe ermittelt wird bzw. die Anzahl der Zugriffe ermittelbar ist und/oder die dem Aufnahmebehälter 4 entnommene jeweilige Teilmenge gemessen wird bzw. meßbar ist. Aufgrund der hier beschriebenen zwei Alternativen, die auch in Kombination zusammen gleichzeitig verwirklicht werden können, kann eine Kontrolle bzw. Überwa­ chung des Verkaufs von Lebensmitteln, hier der Eisbällchen 1, auf besonders einfache Art und Weise realisiert werden, so daß insbesondere die mit "Schwarzverkäufen" verbundenen Umsatzverluste für den Inhaber eines Ge­ schäftes vermieden werden können.
Bevor auf das erfindungsgemäße Verfahren näher eingegangen wird, soll zu­ nächst das System und dessen einzelne Komponenten näher beschrieben wer­ den:
Fig. 1 zeigt eine Eisvitrine 3, in der mehrere Eissorten 2a, bspw. "Nuß", 2b "Va­ nille" und 2c "Schokolade" in den jeweiligen separaten hierfür vorgesehenen Aufnahmebehältern 4a, 4b und 4c gelagert sind. Die hier gezeigte Eisvitrine 3 zeigt insgesamt 24 separate Aufnahmebehälter 4 mit jeweils 22 verschiedenen Eissorten 2. Wie deutlich aus Fig. 2 zu erkennen ist, weist die Eisvitrine eine Vorderseite 3a und eine Rückseite 3b auf. Der Kunde steht an der Vorderseite 3a der Eisvitrine 3 und schaut hier durch das Glas 3c, um sich die entsprechen­ den Eissorten 2 auszusuchen, wobei der Verkäufer, der in der Regel an der Rückseite 3b steht den Kunden bedient.
Zurückkommend auf Fig. 1 und Fig. 3 weist das System weitere zusätzliche Komponenten auf, nämlich erste Sensorelemente 6 und zweite Sensorelemente 7, die aus den Fig. 2, 3 sowie den Fig. 4 und 5 gut zu erkennen sind und wo­ durch die Sensorfelder "Level1" und "Level2" gebildet werden. Mit Hilfe der ersten und/oder zweiten Sensorelemente 6 und 7 ist jeweils der Zugriff auf einen bestimmten Aufnahmebehälter 4 ermittelbar. Hierzu ist jedem der Aufnahme­ behälter 4a, 4b, etc. jeweils ein erstes Sensorfeld 6 und ein zweites Sensorfeld 7 zugeordnet. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, die Sensorelemente 6 und 7 auszubilden. Für die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist von Bedeu­ tung, daß die ersten und zweiten Sensorelemente 6 und 7 so angeordnet sind, daß zwei übereinander angeordnete bzw. übereinanderliegende Sensorfelder, die hier mit den Ausdrücken "Level1" und "Level2" bezeichnet sind, ausgebildet werden. Es ist denkbar, daß diese Sensorfelder flächenhaft oder gitterförmig, wenn gitterförmig dann aber möglichst "engmaschig" ausgebildet werden. So zeigt die Fig. 3 übereinander angeordnete erste und zweite Sensorelemente 6 und 7, wobei die ersten Sensorelemente 6 ein erstes Sensorfeld "Level1" und die zweiten Sensorelemente 7 ein zweites Sensorfeld "Level2" erzeugen, was beson­ ders gut aus der Fig. 4 und der Fig. 5 zu erkennen ist.
Es gibt nun ganz unterschiedliche Möglichkeiten, die ersten und zweiten Sen­ sorelemente 6 und 7 auszubilden. Bspw. können diese derart ausgebildet sein, daß sie ein Lichtwellen-Breitbandspektrum entsprechend emittieren bzw. auch empfangen können. So kann - wie Fig. 3 zeigt - in der Eisvitrine 3, vzw. in der Mitte der Eisvitrine 3, eine Spiegelleiste 8 vorgesehen werden, die von den ersten und zweiten Sensorelementen 6 und 7 emittierte Lichtwellen reflektiert und auf die Sensorelemente 6 und 7 zurückwirft. Die Spiegelleiste 8 wird insbeson­ dere dann vorgesehen, wenn die Aufnahmebehälter 4 in Doppelreihen angeord­ net sind, damit jedem Aufnahmebehälter 4 auch ein erstes und/oder zweites Sensorelement 6 bzw. 7 zugeordnet werden kann. In diesem Fall weist jedes Sensorelement 6 bzw. 7 entsprechende Sende- bzw. Empfängerelemente zur Ausbildung eines Sensorfeldes auf.
Es ist aber auch denkbar, daß in der Mitte der Glasvitrine 3 eben keine Spiegel­ leiste 8 vorgesehen ist, sondern auf der einen Seite der Glasvitrine 3 jeweils Senderelemente und auf der gegenüberliegenden Seite der Glasvitrine 3 jeweils Empfängerelemente angeordnet sind, die jeweils beide zusammen, also ein Sen­ derelement und ein Empfängerelement, ein Sensorelement 6 bzw. ein jeweiliges Sensorelement 7 bilden. Als Sensorelemente 6 und 7 kommen Lichtlei­ ter/Ultraschallsensoren, Infrarotsensoren oder dergleichen in Frage. Dies könn­ te vzw. dann realisiert werden, wenn die Aufnahmebehälter 4 nicht in Doppel­ reihen, sondern einreihig angeordnet sind. Es können daher Einweg- Lichtschranken oder Reflektions-Lichtschranken bzw. entsprechende Sen­ der/Empfängerelemente vorgesehen werden. Dies ist insbesondere abhängig vom jeweiligen Anwendungsfall.
Die Fig. 5 zeigt einen Aufnahmebehälter 4, wobei man die über den jeweiligen Aufnahmebehältern 4 ausgebildeten Sensorfelder "Level1" und "Level2" deutlich erkennt. Die Aufnahmebehälter 4, so wie diese für Eiscreme bzw. für die zu ent­ nehmenden Eisbällchen 1 verwendet werden, haben im allgemeinen einen rechteckigen Querschnitt und "hängen" im allgemeinen in der Eisvitrine 3. Hierzu weist die Eisvitrine 3 Abstützleisten 9 auf, auf die der obere Rand 10 ei­ nes Aufnahmebehälters 4 aufliegen kann. Wie Fig. 5 nun deutlich zeigt, ist zwi­ schen dem Rand 10 des Aufnahmebehälters 4 und der Abstützleiste 9 mindes­ tens ein, hier zwei Massenmeßelemente 11 vorgesehen. Die Massenmeßelemen­ te 11 können auch auf ganz unterschiedliche Art und Weise ausgeführt sein. Beispielsweise kommen hier elektrische/elektronische Meßdehnstreifen oder andere Massenmeßelemente 11 in Frage. Wichtig ist, daß sowohl die ersten Sensorelemente 6, die zweiten Sensorelemente 7 sowie die Massenmeßelemente 11 über Steuerleitungen 12 mit einer Rechnereinheit 13 verbunden sind.
Mit Hilfe der Massenmeßelemente 11 ist die Gesamtmasse des sich im Aufnah­ mebehälter 4 befindenden Lebensmittels, nämlich hier der Eiscreme, vor und nach einem Zugriff meßbar und die Rechnereinheit 13 ist zur Ermittlung der Massendifferenz, nämlich der jeweils entnommenen Teilmenge, vorgesehen. Wie die Fig. 1 zeigt, weist das System hier eine Rechnereinheit 13, vzw. mit einer Prozessor- bzw. Speichereinheit 13a, einem Bildschirm 13b, einem Drucker 13c und ein Keyboard 13d (Eingabegerät) auf.
Mit dem hier dargestellten System und mit Hilfe der Rechnereinheit 13 ist nun bei jedem Zugriff die spezifische, jeweils entnommene Teilmenge zuordenbar. Dies soll im folgenden noch näher erläutert werden.
Ebenfalls ist mit Hilfe der ersten und zweiten Sensorelemente 6 und 7 und mit Hilfe der Massenmeßelemente 11 auch eine Zugabe von Lebensmitteln hier von Eiscreme 2 bzw. Eisbällchen 1 in den Aufnahmebehälter 4 ermittelbar. Auch dies soll im folgenden noch näher erläutert werden.
Das hier in der Fig. 1 dargestellte System ist über mehrere weitere Komponen­ ten noch erweiterbar. So ist die Rechnereinheit 13 über Steuerleitungen 12 zu­ sätzlich mit einer elektronischen Verkaufskasse 14 und/oder mit einer separa­ ten elektronischen Waage 15 und/oder mit einer in einem Lagerraum 16 vorge­ sehenen Erfassungssensor 17 verbunden. Schließlich ist der oder die auf den Aufnahmebehälter 4 bzw. auf die Aufnahmebehälter 4 zugreifenden Verkäufer mit Hilfe eines durch die Sensoren erfassbaren Identifikationselement 18, was vzw. als Armband ausgeführt ist, identifizierbar. Auf Wunsch kann das System entsprechend weiter ausgebaut werden, im folgenden soll nun aber das erfin­ dungsgemäße Verfahren näher erläutert werden:
Der Inhaber des Eisgeschäftes füllt den Aufnahmebehälter 4 mit einem entspre­ chenden Lebensmittel, hier mit einer bestimmten Eissorte 2, auf, wiegt den auf der elektronischen Waage 15 ab und stellt bzw. hängt den Aufnahmebehälter 4 dann in die Eisvitrine 3. Das Gesamtgewicht des Aufnahmebehälters 4 bzw. der im Aufnahmebehälters 4 sich befindenden Eiscreme ist einerseits zuvor von der elektronischen Waage 15 erfaßt worden und in der Rechnereinheit 13 gespei­ chert. Eine Veränderung des Gewichts wird über die Massenmeßelemente 11 entsprechend wahrgenommen und über die Steuerleitungen 12 der Rechnerein­ heit 13 zugeführt. Anders ausgedrückt: Eine Veränderung der Gesamtmasse, beispielsweise wenn ein Eisbällchen 1 dem Aufnahmebehälter 4 entnommen wird, wird von der Rechnereinheit 13 dadurch registriert, daß die Gesamtmasse verändert wird, sich nämlich um einen bestimmten Betrag reduziert.
Weiterhin ist die Anzahl der auf den Aufnahmebehälter 4 erfolgenden Zugriffe ermittelbar. Greift nämlich der Verkäufer mit dem Eislöffel-Element 5 in die Eisvitrine 3 hinein, so durchbricht er zunächst, wie die Fig. 6a zeigt, das Sensor­ feld der ersten Sensorelemente 6, nämlich das Sensorfeld "Level1". Dies wird der Rechnereinheit 13 gemeldet. Weiterhin durchbricht dann das Eislöffel- Element 5 die zweite Ebene, nämlich das Sensorfeld "Level2" der zweiten Sen­ sorelemente 7. Im folgenden wird dann dem Aufnahmebehälter 4 das Eisbäll­ chen entnommen, woraufhin das Eislöffel-Element 5 dann zurückgezogen wird und zunächst das Sensorfeld "Level2" wieder geschlossen wird (vgl. Fig. 6c) und schließlich - als letztes - das Sensorfeld "Level1" entsprechend geschlossen wird (vgl. Fig. 6d). Folglich werden der Rechnereinheit 13 entsprechende Steuersig­ nale von den ersten und zweiten Sensorelementen 6 und 7 in der Reihenfolge U1 -U2-G2-G1 gemeldet.
Hierbei bedeutet die Bezeichnung "U1", daß das Sensorfeld "Level1" unterbro­ chen ist, bzw. das Zeichen "U2", daß das Sensorfeld "Level2" unterbrochen ist. Die Bezeichnung "G1" bzw. "G2" soll - umgekehrt - bedeuten, daß die entspre­ chenden Sensorfelder geschlossen, also eben nicht durch einen entsprechenden Zugriff unterbrochen sind. Diese Steuersignale werden der Rechnereinheit 13 über die Steuerleitungen 12 gemeldet. Die Rechnereinheit 13 speichert hier den entsprechenden "Zugriff" für den jeweiligen Aufnahmebehälter 4. Anders ausge­ drückt, da jedem Aufnahmebehälter 4 entsprechende erste und zweite Sensor­ elemente 6 und 7 zugeordnet sind, wird der Rechnereinheit 13 gemeldet, auf welchen Aufnahmebehälter 4 genau jeweils gerade der Zugriff erfolgt ist, so daß - im Endeffekt - die für jeden spezifischen Aufnahmebehälter 4 erfolgte Anzahl der Zugriffe ermittelt bzw. abgespeichert wird.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden hier beide Alterna­ tiven realisiert, nämlich einerseits die Anzahl der Zugriffe auf einen Aufnahme­ behälter 4 gezählt, nämlich über die ersten und zweiten Sensorelemente 6 und 7, und auch gleichzeitig eine Veränderung der Gesamtmasse registriert, nämlich über die Massenmeßelemente 11. Folglich kann nicht nur die Gesamtmasse des sich im Aufnahmebehälter befindenden Lebensmittels vor und nach einem Zugriff gemessen werden und aus der Massendifferenz die entnommene Teil­ menge ermittelt werden, sondern mit Hilfe der Rechnereinheit 13 wird auch die pro spezifischem Zugriff entnommene jeweilige spezifische Teilmenge berechnet. Die Rechnereinheit 13 kann so ermitteln, daß beispielsweise beim Zugriff Nr. 125 auf den Aufnahmebehälter 4c ein Eisbällchen 1 mit einer Masse von 63,5 g entnommen worden ist und speichert dieses ab. Vzw. ist die Rechnereinheit 13 auch mit der elektronischen Kasse 14 verbunden, so daß auch dem jeweiligen Zugriff mit dem jeweiligen Eisbällchen 1 der entsprechende Kaufpreis zuorden­ bar ist.
Um insbesondere Schwarzverkäufe zu verhindern bzw. entsprechende Schwarz­ verkäufe zu entdecken, können nun die jeweiligen Verkäufer ebenfalls gekenn­ zeichnet werden, nämlich vzw. mit dem Identifikationselement 18, das als Arm­ band ausgeführt ist. Greift nämlich der Verkäufer mit diesem Identifikations­ element 18 in die Eisvitrine 3 hinein, so werden durch die vorhandenen Senso­ ren nicht nur der Zugriff und die entnommene Masse gemessen, sondern der je­ weilige Zugriff mit der entnommenen Masse kann auch einem spezifischen Ver­ käufer zugeordnet werden. Der Inhaber eines Geschäftes kann immer genau nachvollziehen, welcher Verkäufer zu welcher Zeit wieviel Eisbällchen mit wel­ cher Masse entnommen bzw. zu welchem Verkaufspreis verkauft hat.
Schließlich kann das hier dargestellte System aber auch eine Zugabe von Le­ bensmitteln, also eine Zugabe von Eis in den Aufnahmebehälter 4, ermitteln. Dies ist in den Fig. 7a bis 7d erkennbar, wo ein Eisbällchen 1 in einen Aufnah­ mebehälter 4, der nicht dargestellt ist, zurückgeworfen wird. Das bereits dem Aufnahmebehälter 4 entnommene Eisbällchen 1 wird - wenn der Kunde bspw. eine andere Eissorte wünscht - wieder in den Aufnahmebehälter 4 zurückgewor­ fen. Hierbei durchbricht das Eisbällchen zuerst das Sensorfeld "Level1" der ers­ ten Sensorelemente 6 und hiernach das zweite Sensorfeld "Level2" der zweiten Sensorelemente 7, bis es schließlich in den Aufnahmebehälter 4 fällt. Die Rei­ henfolge der Signale, die nun der Recheneinheit 13 gemeldet werden, sind U1- U2-G1-G2. Gleichzeitig kann die sich im Aufnahmebehälter 4 befindende Masse gemessen werden, wobei die Veränderung der Gesamtmasse festgestellt wird, nämlich zunimmt, was ebenfalls in der Rechnereinheit 13 abgespeichert wird.
Zur Realisierung des Verfahrens bzw. des hier dargestellten Systems sind einer­ seits noch zusätzliche Komponenten denkbar. Das Verfahren bzw. das System wird auf elektrischer/elektronische Basis realisiert, d. h. es ist eine entsprechen­ de Stromquelle vorhanden bzw. auch das entsprechende Computersystem mit der hier spezifischen Software vorhanden. Desweiteren können - wie bereits er­ wähnt - die ersten und zweiten Sensorelemente ausgebildet sein. Dies kann je nach Anwendungsfall verschieden sein, d. h., die Sensorfelder "Level1" bzw. "Le­ vel2" lassen sich auf unterschiedliche Weise entweder über Lichtwellenleiter bzw. Ultraschallfelder, Infrarotfelder, Photovoltaik-Technik und Radar realisie­ ren. Das Identifikationselement 18, daß einen bestimmten spezifischen Verkäu­ fer identifizieren soll, ist ebenfalls mit bereits im Stand der Technik bekannten Elementen zu realisieren, bspw. durch die Anordnung bestimmter Transistor­ elemente am Armband, die bei den entsprechend erfolgenden Zugriffen in die Aufnahmebehälter 4 über die vorgesehenen Sensorelemente 6 oder 7 oder auch über hierfür separate vorgesehene Sensoren ermittelt werden können, so daß auf einfache Art und Weise eine Zuordnung der jeweiligen Zugriffe zu einem be­ stimmten spezifischen Verkäufer auf einfache Weise erfolgen kann.
Im Ergebnis kann durch das erfindungsgemäße System bzw. das erfindungsge­ mäße Verfahren der Verkauf von Lebensmitteln in der Gastronomie besonders gut überwacht werden, wodurch insbesondere Schwarzverkäufe mit den damit verbundenen Nachteile eliminierbar sind.
Bezugszeichenliste
1
Eisbällchen
2
Eissorten,
2
a Nuß,
2
b Vanille,
2
c Schokolade
3
Eisvitrine
3
a Vorderseite
3
b Rückseite
3
c Glas
4
Aufnahmebehälter
5
Eislöffel-Element
6
erstes Sensorelement
7
zweites Sensorelement
8
Spiegelleiste
9
Abstützleiste
10
Rand
11
Massenmeßelement
12
Steuerleitungen
13
Rechnereinheit,
13
a Prozessor-Speichereinheit,
13
b Bildschirm,
13
c Drucker,
13
d Keyboard.
14
Verkaufskasse
15
Waage
16
Lagerraum
17
Identifikationselement

Claims (18)

1. Verfahren zur Überwachung des Verkaufs von Lebensmitteln in der Gastro­ nomie, vzw. zur Überwachung des Verkaufs von Eisbällchen (1), insbesondere aus einer mehrere Eissorten (2) aufweisenden Eisvitrine (3), wobei mindes­ tens eine bestimmte Lebensmittelart, vzw. eine Eissorte (2), in einem Auf­ nahmebehälter (4) gelagert ist, wobei für den Verkauf auf den Aufnahmebe­ hälter (4), vzw. mit einem Eislöffel-Element (5), zugegriffen wird und dem Aufnahmebehälter (4) eine bestimmte Teilmenge des gelagerten Lebensmit­ tels, insbesondere ein Eisbällchen (1), entnommen wird, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Anzahl der auf den Aufnahmebehälter (4) erfolgenden Zugriffe ermittelt wird und/oder die dem Aufnahmebehälter (4) entnommene jeweilige Teilmenge gemessen wird.
2. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtmasse des sich im Aufnahmebehälter (4) befindenden Le­ bensmittels vor und nach einem Zugriff gemessen wird und aus der Massen­ differenz die entnommene Teilmenge ermittelt wird.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß jeder Zugriff von mindestens einem Sensorelement (6 oder 7) ermittelt wird, daß die Meßsignale für die entnommenen Teilmengen von mindestens einem Massenmeßelement (11) ermittelt werden und daß die Sensorsignale und die Meßsignale mindestens einer Rechnereinheit (13) zu­ geleitet werden.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß mit Hilfe der Rechnereinheit (13) die pro Zugriff entnommene Teilmenge berechnet wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß mit Hilfe des Sensorelementes (6 oder 7) und/oder mit Hilfe des Massenmeßelementes (11) eine Zugabe von Lebensmittel in den Aufnahmebehälter (4) ermittelbar ist.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Rechnereinheit (13) über Steuerleitungen (12) zusätzlich mit einer elektronischen Verkaufskasse (14) und/oder mit einer separaten e­ lektronischen Waage (15) und/oder mit einer in einem Lagerraum (16) vorge­ sehenen Erfassungssensor (17) verbunden ist.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der oder die auf den Aufnahmebehälter (4) zugreifenden Ver­ käufer mit Hilfe eines durch das Sensorelement (6 oder 7) erfassbaren Identi­ fikationselementes (18) identifizierbar sind.
8. System, vzw. arbeitend nach dem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, zur Überwachung des Verkaufs von Lebensmitteln in der Gastronomie, vzw. zur Überwachung des Verkaufs von Eisbällchen (1), insbesondere aus einer mehrere Eissorten (2) aufweisenden Eisvitrine (3), wobei mindestens eine bestimmte Lebensmittelart, vzw. eine Eissorte (2), in einem Aufnahme­ behälter (4) gelagert ist, wobei für den Verkauf auf den Aufnahmebehälter (4), vzw. mit einem Eislöffel-Element (5), zugegriffen wird und dem Aufnah­ mebehälter (4) eine bestimmte Teilmenge des gelagerten Lebensmittels, ins­ besondere ein Eisbällchen (1), entnehmbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der auf den Aufnahmebehälter (4) erfolgenden Zugriffe ermit­ telbar ist und/oder die dem Aufnahmebehälter (4) entnommene jeweilige Teilmenge meßbar ist.
9. System nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß erste Sensorele­ mente (6) zur Ermittlung eines Zugriffes vorgesehen sind.
10. System nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß zweite Sensorelemente (7) zur Ermittlung eines Zugriffes vorgesehen sind.
11. System nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Sensorelemente (6 oder 7) so angeordnet sind, daß zwei übereinander angeordnete, flächenhafte oder gitterförmige Sensorfelder (Level1, Level2) ausgebildet sind.
12. System nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Aufnahmebehälters (4) mindestens ein Meßsignal für die ent­ nommenen Teilmengen erzeugendes Massenmeßelement (11) vorgesehen ist.
13. System nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensorsignale und die Meßsignale über vorgesehene Steuerleitungen (12) einer Rechnereinheit (13) zuführbar sind.
14. System nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtmasse des sich im Aufnahmebehälter (4) befindenden Lebensmit­ tels vor und nach einem Zugriff meßbar ist und die Rechnereinheit (13) zur Ermittlung der Massendifferenz, nämlich der entnommenen Teilmenge, vor­ gesehen ist.
15. System nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe der Rechnereinheit (13) jedem Zugriff die spezifische, entnommene Teilmenge zuordenbar ist.
16. System nach einem der Ansprüche 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe der Sensoren (6 oder 7) und/oder mit Hilfe des Massenmeßelemen­ tes (11) auch eine Zugabe von Lebensmittel in den Aufnahmebehälter (4) er­ mittelbar ist.
17. System nach einem der Ansprüche 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechnereinheit (13) über Steuerleitungen (12) zusätzlich mit einer elekt­ ronischen Verkaufskasse (14) und/oder mit einer separaten elektronischen Waage (15) und/oder mit einer in einem Lagerraum (16) vorgesehenen Erfas­ sungssensor (17) verbunden ist.
18. System nach einem der Ansprüche 8 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die auf den Aufnahmebehälter (4) zugreifenden Verkäufer mit Hilfe eines durch einen Sensor erfaßbaren Identifikationselementes (18) identifi­ zierbar sind.
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