DE100464C - - Google Patents

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DE100464C
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horse
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68BHARNESS; DEVICES USED IN CONNECTION THEREWITH; WHIPS OR THE LIKE
    • B68B3/00Traction harnesses; Traction harnesses combined with devices referred to in group B68B1/00
    • B68B3/04Horse collars; Manufacturing same

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)
  • Tape Measures (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■ KLASSE 42: Instrumente.
RICHARD HAHN in ACHERN, Bd.
für die Herstellung von Kummeten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. Januar 1898 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Mafslehre,. welche gestattet, sowohl die Längen- und Breitenmafse, wie auch das Profil des Halses, Rückens u. s. w. eines Pferdes oder anderen Thieres unmittelbar vom Pferde u. s. w. abzunehmen. Diese Mafslehre besteht der Hauptsache nach aus einem zweitheiligen Bande, dessen beide Theile wiederum aus einzelnen drehbaren Gliedern zusammengesetzt sind; die Gelenke der letzteren sind am Rande mit in einander greifenden Wellungen versehen, so dafs sie sich in jeder gewünschten Richtung feststellen lassen.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt die Vorrichtung in Ansicht.
Fig. 2 stellt die Vorder- und Fig. 3 die Seitenansicht der einzelnen Gelenke dar.
Fig. 4 zeigt einen Schlüssel zum Befestigen der beiden freien Enden des Werkzeuges unter sich.
Fig. 5 zeigt, wie die Vorrichtung um den Hals, und Fig. 6, wie sie um den Rücken eines Pferdes gelegt wird.
Fig. 7 ist die Vorderansicht und Fig. 8 der Grundrifs eines Apparates zum leichten Aufwickeln und bequemen Transport dieses Werkzeuges.
Das Werkzeug besteht aus zwei Theilen A und B, welche wiederum aus durch Niete mit «inander verbundenen Gliedern α zusammengesetzt sind. Die Glieder α haben an ihren Verbindungsstellen kreisförmige Gelenke b, welche an ihrem Rande wellenartige Erhöhungen bezw. Vertiefungen c besitzen. Letztere sind so angeordnet, dafs immer eine Erhöhung des einen Gelenkes in die Vertiefung des anderen Gelenkes 'eingreift, wodurch ein Feststellen in jeder gewünschten Lage ermöglicht wird.
Das obere Ende des Theiles A besitzt ein mit einem Ansatz d versehenes Glied α1 (Fig. 1), welches mit dem oberen Gliede des Theiles B durch einen Drehwirbel, Schlüssel oder Stift e verbunden werden kann. . Um diese Mafslehre genau nach dem Körperprofil des Thieres einstellen zu können, sind die unteren Glieder a mit Schlitzen f versehen, in welche wiederum ein Schlüssel oder Stift g (Fig. 1 und 4) gesteckt werden kann; letzterer wird zweckmäfsig mittelst einer Kette oder eines Fadens h an dem unteren Gliede des Theiles A befestigt.
Die innere Seite der Glieder α kann mit einer Mafseintheilung, z. B. Millimetertheilung, versehen sein (Fig. 2).
Die Handhabung des Apparates ist folgende:
Will man beispielsweise das Profil· des Pferdehalses behufs Anfertigung eines Kummets kennen, so werden die beiden Theile A und B der Mafslehre durch den Schlüssel e mit einander verbunden, und sodann wird die Vorrichtung dem Pferde der Kummetlage entlang am Halse angelegt und mittelst des anhängenden Schlüssels g unten an der Brustspitze in den der Länge entsprechenden Schlitzen f geschlossen. Nachdem man sich überzeugt hat, dafs die Mafslehre auf beiden Seiten richtig anliegt, öffnet man die so erhaltene Form oben am Verbindungsstück a1 mittelst des
Drehwirbels e und nimmt die Mafslehre so auf leichte Weise ab, ohne sie über den Kopf des Pferdes ziehen zu müssen; der Schlüssel g am unteren Ende bildet hierbei den Drehpunkt. Da sich die Glieder α durch die welligen Erhöhungen c ihrer Gelenke feststellen, verändern sich beim Abnehmen der Mafslehre ihre Stellungen nicht, und man erhält, sobald die Form wieder geschlossen ist, ein genaues Profil des Pferdehalses (Fig. 5). In entsprechender Weise bestimmt man auch die Form des Pferderückens (Fig. 6). Nach dem so abgenommenen Profil läfst sich leicht ein Schnittmuster aus Papier anfertigen, oder man zeichnet den Umrifs auf einen beliebigen, geeigneten Gegenstand.
Zum leichten Aufwickeln und bequemen Transport des Apparates dient der in Fig. 7 und 8 gezeigte Halter. Derselbe besteht aus zwei parallelen Scheiben i und k, welche durch ein regelmäfsiges, sechsseitiges Prisma / mit einander verbunden sind. Behufs Aufwickeins der Mafslehre befestigt man den mit einem Loche versehenen. Ansatz d des Verbindungsgliedes a1 an dem Stifte m der Scheibe i und legt die einzelnen Glieder α um das sechsseitige Prisma / herum.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Mafslehre zum Bestimmen der Mafse und Profile von Thierkörpern, gekennzeichnet durch zwei von einem Mitteltheil nach rechts und links sich erstreckende, vielgliedrige, gelenkige Bänder, deren einzelne Glieder (a) mit wellenartigen Erhöhungen (c) in einander greifen und dadurch in der gegebenen Richtung feststehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2010103108A1 (de) 2009-03-12 2010-09-16 Christoph Rieser Messvorrichtung und verfahren zur bestimmung eines oberflächenverlaufs an einem menschen oder tier

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2010103108A1 (de) 2009-03-12 2010-09-16 Christoph Rieser Messvorrichtung und verfahren zur bestimmung eines oberflächenverlaufs an einem menschen oder tier
DE102009016970A1 (de) 2009-03-12 2010-09-23 Christoph Rieser Kettenglied, Anordnung eines Kettenglieds, Messvorrichtung und Verfahren zur Bestimmung eines Oberflächenverlaufs an einem Menschen oder Tier

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