DE100469C - - Google Patents

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DE100469C
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ruler
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clamping
clamps
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/02Draughting machines or drawing devices for keeping parallelism
    • B43L13/04Guides for rulers
    • B43L13/046Guides for rulers with cables

Landscapes

  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
chreib- und Zeichenwaaren.
Vorliegende Erfindung betrifft eine verbesserte Vorrichtung zur Parallelführung des Lineals am Reifsbrett, welche bei jedem beliebigen Reifsbrett ohne jede weiteren Vorbereitungen angewendet werden kann. Bei den bisher bekannt gewordenen Parallelführungen mittelst endloser Schnur mufsten Reifsbrett und Lineal zu einander passend gemacht, bezw. mufste die Gesammtvorrichtung auf ein bestimmtes Reifsbrett zugeschnitten werden.
Vorliegende Erfindung bezweckt nun die Herstellung einer Vorrichtung, welche erstens einen bedeutend weiteren Benutzungsbereich hat und zweitens auch in ihrer Anwendung durch die Eigenartigkeit der,Bauart viel ungebundener und vielseitiger ist als alle bisher auf diesem Gebiete bekannt gewordenen Anordnungen.
In erster Linie ist es mit dem nach vorliegender Erfindung hergestellten Apparate möglich, dem Lineal nicht nur-in einer Richtung des Reifsbrettes, sondern auch im rechten Winkel dazu Führung zu geben. Ferner kann man die Vorrichtung ohne besondere Vorbereitungen und Abänderungen an jedem beliebigen Reifsbrett innerhalb bestimmter praktischer Grenzen in Bezug auf Gröfse und Stärke des Brettes anwenden. Aufserdem ist durch eine besondere Anordnung die Möglichkeit gegeben, das Lineal bezw. die Reifsschiene in schräger Stellung zu verschieben. Während endlich die Leitschnüre an den Kanten des Reifsbrettes bisher vollkommen offen lagen und dadurch sehr leicht der Beschädigung ausgesetzt waren, ist bei vorliegender Erfindung durch eine T- förmige Schutzleiste die überdies nachspannbare Leitschnur nach aufsen hin vollkommen geschützt.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
. Wie aus der Zeichnung (Fig. 1) ersichtlich ist, stehen die Rollenpaare I und III in diagonaler Richtung zu den zugehörigen Ecken, die Rollen II und IV haben gleiche Richtung mit jenen. Jedes der Rollenpaare I, II und III ist unverrückbar auf einer Platte α befestigt (Fig. 3). Dagegen ist das Rollenpaar IV auf einer Winkelplatte a' verschiebbar angeordnet (Fig. 4) und dient zum Spannen des Kabels und genauen Einstellen des Lineals. Mittelst Spannschrauben c können die Schnurrollen des letzteren seitlich verschoben werden, um das durch Schwinden des Holzes und durch die eigene Dehnbarkeit verursachte Lockern der verwendeten Führungsschnur zu beseitigen. Letztere soll sehr geschmeidig, jedoch wenig dehnbar sein. Sie ist über die Rollen, deren Gestalt beispielsweise in Fig. 8 angedeutet ist, in der durch Numerirung angegebenen Reihenfolge derartig gespannt, dafs sie sich leicht um die Rollen herumziehen läfst. Dadurch wird erreicht, dafs die zunächst der Kante liegenden Seilstrecken an den gegenüberliegenden Seiten1 des Reifsbrettes immer die gleiche Bewegungsrichtung haben. Ferner ist man durch geeignete Verbindung des zu verwendenden Lineals mit den entsprechenden Seilstrecken im Stande, dieses parallel in zwei zu einander senkrecht liegenden Richtungen zu verschieben. Zum Schütze des gespannten
Kabels ist eine Leiste f (s. Fig. ι und 5) über der Schnur befestigt, so dafs dieselbe mit Ausnahme der dicht an den Endstücken liegenden Stellen vollkommen geschützt ist.
Um schnell hinter einander mehrere Reifsbretter benutzen zu können, braucht man dieselben nur mit den Endstücken bezw. mit den Schnurrollen und der endlosen Schnur zu versehen. Zu diesem Zwecke besonders construirte Klemmer gestatten dann, ein und dasselbe Lineal ohne besondere Vorbereitung abwechselnd nach Bedarf an diesen Reifsbrettern zu gebrauchen.
Die in Fig. 2 A B und C dargestellten Klemmer bestehen aus einer Zwinge d, in welcher vermittelst der Schraube e das auf dem Reifsbrett R liegende Lineal oder die Reifsschiene T festgeklemmt wird. An den Zwingen d ist ferner ein nach unten gerichteter viereckiger Stift f angebracht, auf welchem ein zur Befestigung an dem Kabel dienendes Klemmstück g beweglich angeordnet ist. Dieses Klemmstück g ist so eingerichtet, dafs es durch Anziehen der Schraube h sowohl an das Kabel E als auch an den Stift f festgeklemmt wird, wobei es sich infolge seiner Verschiebbarkeit auf dem Stift f jeder Stärke des Reifsbrettes anpafst.
Das Lineal bezw. die Reifsschiene kann innerhalb gewisser Grenzen auch in anderer als waagrechter oder senkrechter Richtung an die Führungsschnur angeschlossen und somit auch in schiefer Lage parallel verschoben werden. Zu letzerem Zwecke ist ein Verlängerungsstück i vorgesehen, von welchem das eine Ende an Stelle des Lineals im Klemmer k festgeschraubt wird, während das andere Ende, so weit nöthig, durch eine besondere kleine Zwinge / mit dem Lineal fest verbunden wird. Die Anwendung dieses Verlängerungsstückes geht aus Fig. 6 hervor.
Für den Schulgebrauch vereinfacht sich die Vorrichtung insofern, als zum Spannen des Kabels nur eine Schraube oder Spannfeder angewendet wird. Auch die anderen Theile sind für den jeweiligen Verwendungszweck entsprechend gebaut, wie dies in den Fig. j und 9 angedeutet ist.
Wie bereits eingangs der Beschreibung erwähnt, zeichnet sich die vorliegende Erfindung vor ähnlichen Anordnungen durch ihre Einfachheit, Schnelligkeit beim Gebrauch, absolute Genauigkeit und Parallelismus der Linien und ferner durch vielseitige Verwendbarkeit aus.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur Parallelführung des Lineals am Reifsbrett, dadurch gekennzeichnet, dafs durch die an der Rückseite des Reifsbrettes angeordneten Rollenpaare (I, II, III und IV) ein endloses Kabel E so geführt ist, dafs immer an zwei gegenüberliegenden Seiten des Reifsbrettes zunächst dem Rande zwei Kabeltheile mit gleicher Bewegungsrichtung sich befinden, mit welchen das zu bewegende Lineal durch Klemmen verbunden werden kann.
2. Bei der zu 1. gekennzeichneten Vorrichtung zum Zweck der Parallelverschiebung des Lineals in schräger Lage innerhalb weiter Grenzen die Anwendung von Verlängerungsstücken /, welche an einem Ende mittelst der erwähnten Klemmvorrichtungen an dem Leitkabel und an dem anderen Ende mittelst Zwingen an dem Lineal befestigt werden.
3. Bei der zu 1. gekennzeichneten Vorrichtung zum Zwecke der Benutzung eines Lineals beliebiger Länge bei einem Reifsbrett beliebiger Dicke die Anwendung eines Klemmstückes (Fig. 2 und 7), dessen eine Klemme das Lineal von der Seite fafst, und bei welchem das Einklemmen des Leitkabels an einer zweiten, auf einem senkrechten Führungsstück gleitenden Klemme gleichzeitig mit dem Feststellen der letzteren an dem FUhrungsstück mittelst einer Schraube erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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