DE1004706B - Schrittschaltmotor mit Weicheisenanker - Google Patents

Schrittschaltmotor mit Weicheisenanker

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DE1004706B
DE1004706B DET8420A DET0008420A DE1004706B DE 1004706 B DE1004706 B DE 1004706B DE T8420 A DET8420 A DE T8420A DE T0008420 A DET0008420 A DE T0008420A DE 1004706 B DE1004706 B DE 1004706B
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DE
Germany
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stator
stepper motor
pole
excitation
coils
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Pending
Application number
DET8420A
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English (en)
Inventor
Dr Hans Maurer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
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Publication date
Application filed by Telefonbau und Normalzeit GmbH filed Critical Telefonbau und Normalzeit GmbH
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Publication of DE1004706B publication Critical patent/DE1004706B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K37/00Motors with rotor rotating step by step and without interrupter or commutator driven by the rotor, e.g. stepping motors
    • H02K37/02Motors with rotor rotating step by step and without interrupter or commutator driven by the rotor, e.g. stepping motors of variable reluctance type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Linear Motors (AREA)

Description

  • Schrittschaltmotor mit Weicheisenanker Für den Antrieb von Schrittschaltwerken u. dgl., z. B. für die Fernübertragung von Meßwerten sind Motore mit Weicheisenanker bekannt, deren Stator mit mehreren am Umfang verteilt angeordneten. Polen ausgerüstet ist, welche bei aufeinanderfolgender Erregung ein umlaufendes Magnetfeld erzeugen., daß den Weicheisenanker fortschaltet. Die bekannten Motore dieser Art besitzen bei Steuerung der Felderregung in einer Selbstunterbrecherschaltung eines verhältnismäßig große Drehzahl, welche bei den. verschiedenen Anwendungen eine besondere Untersetzung erfordert. Um die Drehzahl derartiger Motore zu verringern und damit die Abbremsung des Ankers bei Stillsetzung in einer bestimmten Winkelstellung zu erleichtern., ist es möglich, die Zahl der Pole des Stators zu erhöhen oder, wie es eine bekannte Anordnung vorschlägt, auf einer gemeinsamen Motorwelle mehrere gegeneinander versetzte Anker anzuordnen, deren. Erregungswicklungen durch einen gemeinsamen Kollektor nacheinander in dem Sinne erregt werden, daß stets in der gewünschten. Drehrichtung ein Magnetfeld erzeugt wird, das den zugeordneten Anker entsprechend seiner Zahnteilung fortschaltet. Beide Anordnungen erfordern, eine wesentliche Erhöhung des konstruktiven Aufwandes und der Zuleitungen zu den einzelnen Erregerwicklungen.
  • Die Erfindung bezweckt deshalb, die bekannten Anordnungen zu vereinfachen, und schlägt einen Schrittschaltmotor mit Weicheisenanker vor, dessen, Stator mehrere nacheinander einschaltbare, konzentrisch angeordnete Ringspulen. enthält, die derart in konzentrisch angeordnete und gezahnte Stege aufweisende ringförmige Aussparungen mit vorzugsweise rechteckigem Querschnitt des Stators eingelassen sind, daß die Wandungen der Aussparungen die Spulen von drei Seiten umgreifen und die gezahnten Stege die gegeneinander versetzten Polzahnpaare jeweils eines von mehreren der konzentrisch zueinander angeordneten Erregersysteme bilden. Dadurch ist es möglich, die wirksame Polzahl ohne Vermehrung der Erregungswicklungen zu erhöhen und den Winkel der Einzelschritte des Ankers zu verkleinern, so daß auch die Impulsfrequenz für Fremdsteuerung eines Antriebes erhöht werden kann.
  • Wird beispielsweise bei einem dreipoligen Schrittschaltmotor das Polpaar jedes der drei Felder in 2 ₧ 8 Polzähne aufgeteilt, zwischen denen ebenso viele Leitflächen des Ankers umlaufen können, so erhält man eine 24polige Maschine, die sich in ihrer Drehzahl, ihrer Abbremsung und ihrer Reaktion, auf schnelle Impulsfolgen wie ein 24poliger Motor verhält, da der Ankerweg eines Einzelschrittes nur 15° beträgt; dieser Schrittmotor nach der Erfindung benötigt aber nur drei Wicklungen und vier Zuleitungen. Auf diese Weise gelingt es generell, mit dem der Feldzahl entsprechenden Aufwand das Verhalten einer vielpoligen Maschine nachzubilden.
  • Weiterer Erfindung gemäß ist der Weicheisenanker mit einer der im Stator untergebrachten Ringspulenanzahl übereinstimmenden Anzahl konzentrischer Ringe versehen, in die gegeneinander versetzte Zähne eingeschnitten sind, die zwischen die ringförmig angeordneten Polzahnpaare der konzentrisch zueinander angeordneten Erregersysteme des Stators ragen. Weitere Merkmale der Erfindung sind der Beschreibung und den Ansprüchen zu entnehmen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Abb. 1 eine 3polige Maschine mit konzentrisch angeordneten Magnetfeldern im Schnitt, Abb. 2 eine Abwicklung der Pole und Leitflächen der in Abb. 1 dargestellten Maschine, Abb.3 den Verlauf des Drehmomentes in Abhängigkeit von der Ankerdrehung, Abb. 4 Schaltungen für die Steuerung einer 3poligen Maschine in Selbsterregung und durch Fremdimpulse, Abb. 5 und 6 eine 3polige Maschine im Querschnitt und Längsschnitt.
  • Bei der in Abb. 1 dargestellten Anordnung sind die drei Erregungswicklungen 31, 32 und 33, welche über den Kollektor 34 nacheinander eingeschaltet werden, konzentrisch angeordnet. Die einzelnen Polzähne 35 bis 38 sind auf konzentrischen Ringen 39 bis 42 angerordnet, zwischen denen die Polzähne 43 bis 45 des Ankers 46 liegen, welcher mit der Welle 47 umläuft. Wie Abb. 2 erkennen läßt, sind, die Polzähne 43, 44 und 45 der drei konzentrischen Reihen des Ankers gegeneinander versetzt, so daß stets die Polzähne einer der Reihen wirksam werden. Über den Kollektor 34 wird die Erregung der Spulen 31, 32, 33 so gesteuert, daß stets diejenigen Polzahnpaare erregt werden, denen Polzähne des Ankers in der Drehrichtung am nächsten liegen. Die in Abb. 2 gezeigte Abwicklung läßt erkennen, daß die Lücke zwischen benachbarten Polzahnpaaren vorteilhaft gleich dem 3fachen Betrag des optimalen Zahnweges abzüglich einer Zahnbreite gemacht wird. Für die Ausnutzung des Momentes der magnetischen Anziehung kommt nicht die ganze zur Verfügung stehende Zahnbreite, sondern entsprechend dem Verlauf des Drehmomentes in Abhängigkeit von der Ankerdrehung, wie in Abb. 3 dargestellt ist, nur zwei Drittel bis drei Viertel der Zahnbreite in Betracht, um den besten Wirkungsgrad zu erzielen.
  • Die Unterteilung der Pole der einzelnen Magnetfelder nach der Erfindung ist nicht auf 3polige Systeme beschränkt, doch lassen sich grundsätzlich mit drei Polen alle praktisch erwünschten Polteilungen herstellen. Der für die Selbststeuerung vorgesehene Kollektor 34 kann vorteilhafterweise zur Umkehrung des Drehsinnes und zur Regulierung der Drehgeschwindigkeit und des Momentes mit einer verschiebbaren Bürste 50 ausgerüstet sein. Der Drehbereich braucht nur das 1½fache der Lamellenbreite zu betragen. Soll der Schrittmotor durch fremderzeugte Impulse schrittweise gesteuert werden, dann ist ein Umsetzer 51 (Abb.4b) erforderlich, welcher jeden einzelnen Impuls in, drei phasenversetzte Impulse für die einzelnen: Wicklungen, 31, 32 und 33 umsetzt.
  • Bei der in Abb. 5 und 6 gezeigten Anordnung sind die Spulen 52, 53 und 54 zur Erzeugung der drei Magnetfelder auf drei Kernen 55 angeordnet, welche parallel zu der Welle 56 des Ankers 57 verlaufen.. Die Polkränze 58 und 59 des Stators enthalten drei paarweise gezahnte Abschnitte, von denen jeder einer der Erregungsspulen 52, 53 und 54 zugeordnet ist. Der Anker 57 besitzt nur einen Zahnkranz 60, welcher in dem Ringspalt zwischen den Polkränzen des Stators umläuft. Die drei Magnetfelder sind am Umfang der Polkränze verteilt. Die Anordnung gestattet die Verwendung leicht herzustellender Spulen und eine besonders flache Bauart.
  • Die in Abb. 5 und 6 dargestellte Anordnung erlaubt sogar, bei einer Vielzahl von Zähnen, eine geringe Un-Symmetrie der Zahnzahl je Pol zu dulden, um z. B. bei einer Ausführung mit drei Magnetfeldern. auch Zahnzahlen, die nicht durch 3 teilbar sind, darstellen zu können. So läßt sich z. B. ein Schrittmotor mit 110 gleichmäßig über den Umfang verteilten definierten Einstellagen mit einem solchen Stator versehen, von dem zwei Magnetfelder mit 37 und ein Magnetfeld mit 36 Polzahnpaaren ausgestattet ist. Die Teilung des äußeren Stators und des Rotors kann dann in 110 Winkelabschnitte erfolgen. Die Zahnüberlappung in einem Segment mit nur 36 an Stelle von 37 Zähnen unterscheidet sich dann von den Überlappungen in den anderen Segmenten um 1/37 =etwa 3 0/o, was bei magnetischen Kreisen nicht ins Gewicht fällt.
  • Das Anzugsmoment des mehrpoligen Schrittmotors nach der Erfindung ist erheblich besser als das eines 2poligen oder eines 4poligen Schrittmotors ohne Polaufteilung. Das Laufverhältnis ähnelt dem einer Compoundmaschine. Je nach der Polzahl lassen sich in den meisten Anwendungsfällen die mechanischen Untersetzungen einsparen. Dies gilt z. B. für Antriebe von Wählerschrittschaltwerken für Fernsprechvermittlungseinrichtungen, als Motore für den Antrieb von Fensterkurbeln oder für die Verstellung von Antennen. Die Abbremsung des Ankers geschieht vorteilhaft durch Erregung nur einer Feldspule; dauernde schwache oder regulierbare Erregung einer oder mehrerer Feldspulen ergibt eine magnetische Rastung in den einzelnen Einstellagen. Der Schrittmotor nach der Erfindung kann auch mit Wechselstrom betrieben werden. Die Teile des Stators und des Rotors können in einfacher Weise durch Stanzen und Kaltverformen, Schlagen oder Gießen hergestellt werden. Eine Unterteilung des Eisens ist nicht erforderlich, da die Flußrichtung stets die gleiche ist.
  • Grundsätzlich kann die Polunterteilung nach der Erfindung auch bei 2poligen Schrittmotoren angewendet werden. Bei diesen. müssen jedoch die Ankerzähne besonders ausgebildet oder die Polzahnpaare des Stators mit Hilfspolen versehen werden, um die Drehrichtung des Ankers festzulegen. Die für Fremdsteuerung notwendige Rastung kann auch hierbei magnetisch mit Hilfe der Zahnung erfolgen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schrittschaltmotor mit Weicheisenanker bei den durch nacheinander folgende Erregung der am Umfang des Stators verteilt angeordneten Pole die Fortschaltung des Ankers bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Stator mehrere nacheinander einschaltbare, konzentrisch angeordnete Ringspulen enthält, die derart in konzentrisch angeordnete und gezahnte Stege aufweisende ringförmige Aussparungen mit vorzugsweise rechteckigem Querschnitt des Stators eingelassen sind, daß die Wandungen, der Aussparungen die Spulen von drei Seiten umgreifen und die gezahnten Stege die gegeneinander versetzten Polzahnpaare jeweils eines von mehreren der konzentrisch zueinander angeordneten Erregersysteme bilden.
  2. 2. Schrittschaltmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Weicheisenanker mit einer der im Stator untergebrachten Ringspulenanzahl übereinstimmenden Anzahl konzentrischer Ringe versehen ist, in die gegeneinander versetzte Zähne eingeschnitten sind, die zwischen die ringförmig angeordneten Polzahnpaare der konzentrisch zueinander angeordneten Erregersysteme des Stators ragen.
  3. 3. Schrittschaltmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in topfförmigen Statorgehäusen mehrere achsparallele Kerne zur Aufnahme von Erregerspulen angeordnet sind, welche durch eine gemeinsame Hohlplatte miteinander verbunden sind und deren Außendurchmesser geringer ist als der Innendurchmesser des Topfrandes, so daß zwischen beiden. ein ringförmiger Luftspalt zur Aufnahme der Zähne des Ankers verbleibt.
  4. 4. Schrittschaltmotor nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen Kollektor, über welchen die einzelnen Erregungsspulen des mehrpoligen Stators nacheinander eingeschaltet werden.
  5. 5. Schrittschaltmotor nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen Umsetzer, welcher auf eine Leitung eintreffende Stromstöße in so viele gegeneinander phasenversetzte Stromstöße umwandelt, als Felderregungsspulen vorhanden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 505 569; USA.-Patentschrift Nr. 2 538 216.
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DE1086808B (de) * 1957-11-30 1960-08-11 Wilhelm Nass Fa Drehmagnet mit ringfoermiger Spule
DE1102262B (de) 1954-03-02 1961-03-16 Bbc Brown Boveri & Cie Mit Gleichstrom gespeister, selbsttaetig und in waehlbarer Drehrichtung arbeitender elektromagnetischer Schrittschaltmotor
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