DE1005103B - Kuppelvorrichtung, insbesondere fuer Personen-Umlaufseilbahnen - Google Patents

Kuppelvorrichtung, insbesondere fuer Personen-Umlaufseilbahnen

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Publication number
DE1005103B
DE1005103B DEG15031A DEG0015031A DE1005103B DE 1005103 B DE1005103 B DE 1005103B DE G15031 A DEG15031 A DE G15031A DE G0015031 A DEG0015031 A DE G0015031A DE 1005103 B DE1005103 B DE 1005103B
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DE
Germany
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coupling
lever
rail
abutment
compression spring
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Pending
Application number
DEG15031A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Robert Nowak
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
Original Assignee
Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
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Filing date
Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/12Cable grippers; Haulage clips
    • B61B12/122Cable grippers; Haulage clips for aerial ropeways

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Platform Screen Doors And Railroad Systems (AREA)

Description

  • Kuppelvorrichtung, insbesondere für Personen-Umlaufseilbahnen Bei Personenseilbahnen hat sich an Stelle des früher üblichen Pendelsystems das Umlaufsystem wegen der damit verbundenen Vorteile einer größeren Förderleistung und besseren Ausnutzung der Antriebskraft bei wechselnder, z. B. von den Tages- und Jahreszeiten sowie der Wetterlage abhängiger Fördermenge in zunehmendem Maße durchgesetzt. Das Umlaufsystem mit einem ununterbrochen gleichmäßig bewegten Zugseil erfordert allerdings ein jeweiliges Ab-und Ankuppeln der Kabinen im Bereich der Stationen..
  • Es gibt verschiedene Arten von Seilbahn-Kuppelvorrichtungen, von denen wegen der gerade für Personenseilbahnen besonders wichtigen Forderung nach höchstmöglicher Betriebssicherheit die s-ogenannten Federkuppler als geeignetste erkannt worden sind. Bei solchen Kuppelvorrichtungen wird zum Unterschied von den sonstigen, von den Lastenseilbahnen her bekannten Arten, wie Schraubstock-, Eigengewichts-und Schlaggewichtskuppler, unabhängig von den wechselnden Betriebsverhältnissen bezüglich des Gewichtes, der Lage oder der Bewegung der einzelnen Kabinen sowie bezüglich der Seilstärke, mittels einer oder mehrerer Federn ein praktisch immer gleichbleibender Klemmdruck ausgeübt. In diesem Zusammenhang werden vorzugsweise geführte Druckfedern verwendet, die selbst bei einem Bruch nur einen von der Federwindungszahl abhängigen Bruchteil an Wirkung verlieren.
  • Ferner gehört es ebenfalls schon seit längerer Zeit zum Stande der Technik und jetzt sogar zu den behördlichen Vorschriften, daß bei Personenseilbahnen mit an- und abkuppelbaren Kabinen für jede Kabine zwei voneinander unabhängige Seilklemmen vorhanden sind, von denen jede für sich eine zum sicheren Halten der Kabine auch an der steilsten Stelle der Bahnstrecke ausreichende Klemmkraft hat.
  • In diesem Zusammenhang hat man zum Erreichen einer genügenden Betriebssicherheit für jede Seilklemme eine aus mehreren Teilen bestehende, ganz bestimmte Gesamtkombination vorgeschlagen, zu der neben den beiden Backen der als Seitengreifer ausgebildeten Klemme vor allem eine krafterzeugende Federbatterie und eine horizontal gelagerte Zange gehören. Von den insgesamt vier Federn einer solchen Batterie, deren Montage eine gewisse Geschicklichkeit erfordert, sind je zwei auf jeder Seite des Kuppelhebels angeordnet, der zur Aufnahme des Federdruckes in dem entsprechenden Abstand von seiner Lagerachse mit einem Querbalken versehen ist und in noch größerem Abstand davon an seinem der beweglichen Klemmbacke entgegengesetzten freien Ende die Steuerrolle trägt. Dabei muß der Kuppelhebel zum Erzeugen einer genügenden Kuppelkraft ohne übermäßigen Druck an der Steuerschiene eine beträchtliche Länge haben, so daß das ganze Kupplungssystem sowohl in Querrichtung als auch, unter Berücksichtigung des Vorhandenseins von zwei Federbatterien für jeden Seilbahnwagen, in Längsrichtung der Bann einen erheblichen Raumbedarf hat.
  • Bezüglich der Sicherheit und der sonstigen Betriebsverhältnisse läßt sich jedoch mindestens dasselbe mit einem gerade bei derartigen Vorrichtungen erwünschten geringeren Raumbedarf, vor allem in der Horizontalebene, erreichen, wenn man die bewegliche Klemmbacke und den Kuppelhebel voneinander trennt und zwischen beiden eine doppelte Hebelarmübersetzung vorsieht. Im Sinne dieser Erkenntnis besteht die Erfindung darin, daß die beweglichen Klemmbacken und ihre Kuppelhebel je zwei Gelenksteller, haben und im Sinne eines gemeinsam gebildeten Gelenkvierecks an entgegengesetzten Enden, aber auf der gleichen Seite je eines einachsigen Druckfedersystems unterhalb bzw. oberhalb des Tragseiles oder der Laufschiene angeordnet sind.
  • Dabei umgibt zweckmäßig jedes aus ineinander angeordneten Einzelfedern bestehende Druckfederaggregat ein Führungsrohr, das durch das obere, gegen das Gehäuse abgestützte Widerlager frei gehend hindurchragt und mit dem unteren, relativ dazu beweglichen Widerlager verbunden ist, wobei es außerdem als kraftübertragendes Gestänge zwischen dem Kuppelhebel und einem Hebelarm der beweglichen Klemmbacke dient. Weiterhin kann das Führungsrohr als Teil einer mit dem Kuppelhebel und dem Klemmbackenhebel gelenkig verbundenen Vorspanneinrichtung zum betriebsfertigen Einbau des Druckfederaggregates einschließlich seiner beiden Widerlager ausgebildet sein. Schließlich empfiehlt es sich, daß die Lauffläche der Kuppelschiene zur Aufnahme der quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Kraftkomponente des auf die ganze Kuppelvorrichtung ausgeübten und in an sich bekannter Weise mittels einer Gegenralle von einer seitlichen Druckschiene aufgenommenen Drehmomentes in Querrichtung von innen nach außen etwas abwärts geneigt ist.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt; es zeigt Fig. 1 den neuen Federkuppler in einer Ebene quer zur Seilbahnrichtung und Fig. 2 den gleichen Federkuppler in Seitenansicht. An dem mit einer rahtnen.artigen Aussparung versehenen, am Fahrgestell 1 einer (nicht gezeichneten) Seilbahnkabine aufgehängten Gehäuse 2 der Kuppelvorrichtung befinden sich zwei Klemmen für das Zugseil 3. Jede Klemme hat am Gehäuse 2 eines fest angebrachte Backe 4 und eine bewegliche Backe 5, die beide mit auswechselbaren Futtern versehen sind. Die bewegliche Backe 5 ist um einen Zapfen 6 schwenkbar und hat außerdem einen Hebelarm 7, der an seinem anderen Ende gelenkig mit einem Rohr 8 verbunden ist. Dieses Rohr dient als Führung für zwei Schraubendruckfedern 9, 10, die es mit verschiedenen Windungsdurchmessern gleichachsig umgeben und sich nach unten gegen ein am Rohr 8 befestigtes Widerlager 11, nach oben gegen ein zwischen Führungsleisten 12 des Gehäuses 2 eingesetztes Widerlager 13 abstützen.
  • In dem durch das obere Widerlager 13 mit etwas Spiel hindurchragenden Ende des Rohres 8 befindet sich eine Mutter 14, die mit einer gegen Verdrehen gesicherten Gewindespindel 15 im Eingriff steht. Letztere ist an ihrem oberen, aus dem Rohr 8 herausragenden Ende mit einem Anschlagkörper 16 veirbunden, der seinerseits an einem Hebel 17 angelenkt ist. Der freie Arm dieses Hebels, der in einem mit dem für beide Federaggregate gemeinsamen oberen Widerlager 13 aus einem Stück bestehenden Lagerbock 18 abgestützt ist, reicht zwischen den beiden Radsätzen des Fahrgestells über die Laufschiene 19 oder das entsprechende Tragseil hinweg und trägt an seinem Ende eine ballige Rolle 20. Diese Rolle ist an einer in Querrichtung von innen nach außen etwas abwärts geneigten und in Längsrichtung dem jeweils erforderlichen Kuppelzustand der Zugseilklemme 4, 5 entsprechend verlaufenden Kuppelschiene 21 geführt.
  • Im unteren Teil des Gehäuses 2 befindet sich eine Gegenrolle 22, die in an sich bekannter Weise zur Aufnahme des von der Kuppelschiene 21 auf die ganze Vorrichtung ausgeübten Drehmomentes an einer seitlichen Druckschiene 23 geführt ist.
  • Die Montage einer solchen grundsätzlich auch für Lastenseilbahnen verwendbaren Kuppelvorrichtung erfolgt in einfacher Weise derart, daß die beiden Druckfederaggregate 9, 10 mittels der Rohre 8, der Mutter 14, der Spindel 15 und der Anschlagkörper 16 zwischen den Widerlagern 11, 13 vorgespannt und dann dieses ganze zusammenhängende System einschließlich der Rollenhebel 17 von einer Seite her (in Fig. 1 von links) durch Einschieben des Widerlagers 13 zwischen die Führungsleisten 12 in das Gehäuse 2 eingebaut wird. Darauf brauchen lediglich noch die Gelenkverbindungen mit den Hebelarmen 7 der beiden von der anderen Seite her eingebauten beweglichen Klemmbacken 5 hergestellt zu werden. Diese werden dann durch die Kuppelschiene 21 über die Zwischenglieder jeweils in einer solchen Lage gehalten, daß das Zugseil 3 entweder mit einer bestimmten, durch die entsprechende Vorspannung jedes Druckfederaggregates gegebenen Klemmkraft erfaßt oder aber freigegeben wird.
  • Abgesehen von der räumlich vorteilhaften Anordnung der Klemmhebel 7 und der Kuppelhebel 17 auf der gleichen Seite des Gehäuses 2 sowie der einfachen Ein- und Ausbaumöglichkeit besteht ein weiterer Vorteil der neuen Kuppelvorrichtung darin, daß infolge der doppelten Hebelarmübersetzung im Klemmhebel 7 und im Kuppelhebel 17, die mit ihren gelenkigen Lager- bzw. Verbindungsstellen gemeinsam ein Gelenkviereck bilden, trotz der vergleichsweise geringen Breite der ganzen Vorrichtung ein besonders günstiges Verhältnis von Kuppelkraft zu Klemmkraft erreicht wird. Es ist also gegenüber anderen bekannten Federkupplern mit nur einer Hebelarmübersetzung bei gleicher Kuppelkraft eine größere Klemmkraft möglich oder bei gleicher Klemmkraft nur eine geringere Kuppelkraft nötig.
  • Die Federn können eine unter den gegebenen Verhältnissen große Länge haben, so daß beim Öffnen der Klemmen die Federkraft und entsprechend auch der von der Kuppelschiene auf die Kuppelrollen auszuübende Druck in mindestens ebenso günstiger Weise wie bei der bekannten Vorrichtung mit den Federbatterien nur um ein geringes, praktisch bedeutungsloses Maß ansteigen.
  • Schließlich wird durch den vergleichsweise geringen waagerechten Abstand der Kuppelrollen und der Kuppelschiene von der Laufschienenebene auf der dem Laufwerkgehäuse entgegengesetzten Seite ein geringes Kippmoment auf das Laufwerk und eine einfache Befestigung der beiden Schienen an ihrer gemeinsamen Tragkonstruktion erreicht.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Kuppelvorrichtung, insbesondere für Personen-Umlaufseilbahnen mit getrenntem Trag-und Zugseil und vorzugsweise zwei voneinander unabhängigen Zugseilklemmen, die zum automatischen Kuppeln der Laufwerke in den Stationen durch Schienen über Gleitrollen gesteuert werden und cTeren Betriebsklemmdruck ausschließlich durch Federbelastung der beweglichen Klemmbacken erzeugt wird; dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Klemmbacken (5) und ihre zugehörigen Kuppelhebel (17) je zwei Gelenkstellen haben und im Sinne eines gemeinsam gebildeten Gelenkvierecks an entgegengesetzten Enden., aber auf der gleichen Seite je eines einachsigen Druckfedersy sterns (9, 10) unterhalb bzw. oberhalb des Tragseiles oder der Laufschiene (19) angeordnet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes aus ineinander angeordneten Einzelfedern (9, 10) bestehende Druckfederaggregat ein Führungsrohr (8) umgibt, das durch das obere, gegen das Gehäuse (2) abgestützte Widerlager (13) frei gehend hindurchragt und mit dem unteren, relativ dazu beweglichen Widerlager (11) verbunden ist, wobei es außerdem als kraftübertragendes Gestänge zwischen dem Kuppelhebel (17) und einem Hebelarm (7) der beweglichen Klemmbacke (5) dient.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsrohr (8) als Teil einer mit dem Kuppelhebel (17) und dem Klemmbackenhebel (7) gelenkig verbundenen Vorspanneinrichtung zum betriebsfertigen, Einbau des Druckfederaggregates (9, 10) einschließlich seiner beiden Widerlager (11, 13) ausgebildet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lauffläche der Kuppelschiene (21) zur Aufnahme der quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Kraftkomponente des auf die ganze Kuppelvorrichtung ausgeübten und in an sich bekannter Weise mittels einer Gegenrolle (22) von einer seitlichen Druckschiene (23) aufgenommenen Drehmomentes von innen nach außen etwas abwärts geneigt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 916 059; Zeitschrift des österreichischen Ingenieur- und Architekten-Vereins, 1951, Heft 23/24: »Die Gondelbahn«.
DEG15031A 1954-07-31 1954-07-31 Kuppelvorrichtung, insbesondere fuer Personen-Umlaufseilbahnen Pending DE1005103B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4441430A (en) * 1981-01-09 1984-04-10 Pomagalski S.A. Aerial monocable transport installation

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE916059C (de) * 1949-05-03 1954-08-02 Georg Wallmannsberger Dr Ing Umlaufseilbahn, insbesondere fuer Personenbefoerderung, mit getrenntem Trag- und Zugseil

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE916059C (de) * 1949-05-03 1954-08-02 Georg Wallmannsberger Dr Ing Umlaufseilbahn, insbesondere fuer Personenbefoerderung, mit getrenntem Trag- und Zugseil

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