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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zur mittelfrequenten transformatorischen
Energieübertragung mittels
eines primär- und sekundärseitig
mit leistungselektronischen Stromrichtern verbundenen Transformators,
wobei primär
und/oder sekundärseitig
mindestens zwei voneinander unabhängig steuerbare, mit jeweils
einer Teilwicklung eines einkernigen Transformators verbundene Stromrichter
eingesetzt werden.
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Die
Erfindung betrifft auch eine Umrichterschaltung zur Durchführung des
Verfahrens.
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Eine
Energieübertragung
mittels Transformatoren mit einer wesentlich über der Netzfrequenz liegenden
Betriebsfrequenz erfolgt bisher vorwiegend mit sogenannten Schaltnetzteilen
mit relativ niedrigen Isolationsanforderungen und kleinen Leistungen.
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Darüber hinaus
sind sogenannte Mittelfrequenztransformatoren in Verbindung mit
leistungselektronischen Umformern als Ersatz für konventionelle Netztransformatoren
bekannt. Die mittels der leistungselektronischen Umformer erzeugte,
wesentlich über
der Netzfrequenz liegende Betriebsfrequenz ermöglicht prinzipiell erhebliche
Gewichts- und Volumeneinsparungen der Transformatoren. Die Leistung derartiger
Einheiten ist jedoch bisher stark begrenzt.
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Um
die konventionellen Netztransformatoren auf elektrischen Triebfahrzeugen
zu ersetzen, werden jedoch übertragbare
Leistungen im Bereich mehrerer hundert Kilowatt benötigt. Um
diese Anforderungen zu erfüllen,
sind in der jüngsten
Zeit verschiedene Anstrengungen unternommen worden.
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So
ist aus H. Reinold, M. Steiner: "Characterization
of Semiconductor Losses in Series Resonant DC-DC Converters for
High Power Applications using Transformers with Low Leakage Inductance", EPE 1999, Lausanne,
ein IGBT-Serienresonanzumrichter bekannt.
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In
M. Kunz, F. Hörl,
T. Klockow: "Entwicklung einer
massearmen Energieversorgung für
elektrische Triebfahrzeuge",
ZEV-DET Glas. Ann.
123, 11/12, S. 423 – 426,
1999, wird eine Anordnung mit einem eingangsseitigen und einem ausgangsseitigen
Vierquadrantensteller beschrieben. Die Vierquadrantensteller bestehen
aus mehreren Teilumrichtern in Kaskadenanordnung, wobei jeder Teilumrichter
eine Teilwicklung eines Mittelfrequenztransformators versorgt.
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Vierquadrantensteller
in Kaskadenanordnung sind auch Gegenstand der Veröffentlichung Schibili,
N., Rufer, A.: "Single- and three-phase
multilevel converters for traction systems 50 Hz/16 2/3 Hz", Proceedings, 7th
European Conference on Power Electronics and Applications (EPE),
vol. 4, S. 210 – 215,
Trondheim, 1997.
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Aus
der
DE 198 17 752
A1 ist ein Verfahren der eingangs genannten Art zur mittelfrequenten transformatorischen
Energieübertragung
bekannt. Dabei sind sowohl primärseitig
als auch sekundärseitig
Stromrichter vorgesehen, die unabhängig steuerbar sind und mit
jeweils einer Teilwicklung eines einkernigen Transformators verbunden
sind. Die Blockbreite der Ansteuerung der Stromrichter kann individuell
eingestellt werden, so dass im zeitlichen Ablauf gesehen diese Stromrichter
abwechselnd getaktet werden können.
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Bedingt
durch die Begrenzung der Schaltfrequenz und der damit verbundenen
maximalen Transformatorbetriebsfrequenz bestehen jedoch noch immer
große
Nachteile bzgl. Transformatorgewicht, -volumen und -Wirkungsgrad.
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Aufgabe
der Erfindung ist es, eine technisch und wirtschaftlich vorteilhafte
Realisierungsmöglichkeit
für leistungselektronische
Umformer mit hoher Übertragungsleistung
und hoher Umrichterzwischenkreisspannung bei transformatorischer
Potentialtrennung anzugeben.
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Die
Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass
bei dem Verfahren zur mittelfrequenten transformatorischen Energieübertragung
die Stromrichter im Zeitmultiplex-Verfahren derart getaktet werden,
dass zu jedem Zeitpunkt pro Wicklungsseite (primär bzw. sekundär) des Transformators
nur jeweils ein Stromrichter stromführend ist. Hinsichtlich einer
Umrichterschaltung zur Durchführung
des Verfahrens wird die Aufgabe durch die Merkmale des Anspruches
7 gelöst.
Zweckmäßige Ausgestaltungen
sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Danach
werden primär-
und/oder sekundärseitig
mindestens zwei voneinander unabhängig steuerbare, mit jeweils
einer Teilwicklung eines einkernigen Transformators verbundene Stromrichter abwechselnd
getaktet, wobei sie entweder nacheinander bipolare Spannungspulse
oder abwechselnd unipolare Spannungspulse entgegengesetzter Polarität erzeugen.
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Mit
dem Verfahren und der Umrichterschaltung gelingt es, die sich teilweise
widerstrebenden Forderungen nach:
- a) geringem
Gewicht und Volumen
- b) hoher übertragbarer
Leistung
- c) hohem Wirkungsgrad
- d) hoher Isolationsspannung
- e) hoher Stromrichter-Zwischenkreisspannung
- f) reduziertem Materialaufwand (insbesondere weichmagnetisches
Material)
auf eine technisch und wirtschaftlich vorteilhafte
Art zu erfüllen.
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Mit
Hilfe der voneinander unabhängigen Stromrichter
auf der Primär-
oder/und Sekundärseite des
Transformators kann dessen Betriebsfrequenz bei praktisch nur geringfügig steigenden
Umrichterverlusten entsprechend der Anzahl der unabhängigen Stromrichter
auf der Primär-
oder/und Sekundärseite
erhöht
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Die
Erfindung soll nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert werden.
In den zugehörigen
Zeichnungen zeigen
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1 die
Prinzipdarstellung einer erfindungsgemäßen Umrichterschaltung mit
drei primärseitigen
und einem sekundärseitigen
Stromrichter,
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2 eine
Umrichterschaltung mit jeweils drei Stromrichtern primär- sowie
sekundärseitig,
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3 eine
Umrichterschaltung mit zwei primärseitigen
Stromrichtern,
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4 den
prinzipiellen Spannungsverlauf bei dem Verfahren mit bipolaren Spannungspulsen,
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5 den
prinzipiellen Spannungsverlauf bei dem Verfahren mit unipolaren
Spannungspulsen,
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6 die
Zusammensetzung der sekundärseitigen
Spannung aus den Spannungen von drei primärseitigen Stromrichtern bei
bipolaren Spannungspulsen,
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7 die
Zusammensetzung der sekundärseitigen
Spannung aus den Spannungen von zwei primärseitigen Stromrichtern bei
unipolaren Spannungspulsen und
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8 ein
Beispiel einer Umrichterschaltung mit jeweils zwei primär- und sekundärseitigen
Stromrichtern als IGBT-Halbbrücken
in Mittelpunktschaltung.
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Erfindungsgemäß besteht
der Transformator aus mindestens zwei Wicklungen auf der Primär- oder/und
Sekundärseite
sowie einer entsprechenden Anzahl von unabhängigen Stromrichtern. 1 zeigt ein
Beispiel mit drei primärseitigen
Stromrichtern 4.1, 4.2, 4.3 und einem
sekundärseitigen
Stromrichter 5.1. Jede primärseitige Teilwicklung 2.1, 2.2, 2.3 eines
Transformators 1 ist mit einem eigenen Stromrichter 4.1, 4.2, 4.3 verbunden.
Entsprechend kann jeder Stromrichter 4.1, 4.2, 4.3 unabhängig von
den anderen eine beliebige Spannung an der jeweiligen Teilwicklung 2.1, 2.2, 2.3 einprägen.
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Der
Betrieb der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren im Zeitmultiplex
arbeitenden Stromrichter 4.1, 4.2, 4.3 kann
auf zwei grundsätzlich
unterschiedliche Arten erfolgen, nämlich mittels bipolarer oder
unipolarer Spannungspulse.
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Bei
der Verwendung von bipolaren Spannungspulsen erzeugen alle beteiligten
Stromrichter 4.1, 4.2, 4.3 Spannungspulse, deren
grundsätzlicher Verlauf
in 4 dargestellt ist. Hierbei erzeugt jeder Stromrichter 4.1, 4.2, 4.3 einen
bipolaren Spannungspuls für
eine Periodendauer T1. Für die anschließende Zeitdauer
T2 – T1, in der jeweils die beiden anderen der
Stromrichter 4.1, 4.2, 4.3 einen bipolaren
Spannungspuls erzeugen, geht er in Taktsperre, was einem Zustand „offener
Klemmen" an der zugehörigen Transformatorwicklung
entspricht, siehe 4 und 6. T2 stellt dabei die Dauer der Gesamtperiode
aller drei eingangsseitigen Stromrichter 4.1, 4.2, 4.3 dar. 6 zeigt
dabei die Spannungsverläufe
für die
in 1 dargestellte Schaltung mit drei primärseitigen
bipolaren Spannungen U21, U22, U23, die zur Übertragung verschiedener Leistungen unterschiedliche
Phasenwinkel φ1 bis φ3 zu der sekundärseitigen bipolaren Spannung
U31 besitzen.
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Der
Stromrichter 5.1 auf der Sekundärseite des Transformators 1 arbeitet
mit der N-fachen Umrichterschaltfrequenz der Stromrichter 4.1, 4.2, 4.3. Alle
Stromrichter 4.1, 4.2, 4.3, 5.1 arbeiten
wie in allen beschriebenen Beispielen im Vollblockbetrieb. Die Umrichterschaltverluste
werden beim Vollblockbetrieb auf ein Minimum begrenzt. Grundsätzlich ist jedoch
auch ein Umrichterbetrieb möglich,
bei dem die Umrichter mit einem Vielfachen der Grundfrequenz (sogenannter
Pulsbetrieb) getaktet werden kann. Mit Hilfe der Phasenwinkel φ1 bis φ3 können
die übertragenen
Leistungen unabhängig
voneinander eingestellt werden, siehe 6. Der Stromrichter 5.1 überträgt dabei
die Summenleistung der drei primärseitigen
Stromrichter 4.1, 4.2, 4.3; seine Umrichterfrequenz
ist gleich der Transformator-betriebsfrequenz f1 und
damit dreimal so groß wie
die der Stromrichter 4.1, 4.2, 4.3. Entsprechend
hat sich die Umrichterfrequenz der Stromrichter 4.1, 4.2, 4.3 gegenüber der
Transformatorbetriebsfrequenz f1 gedrittelt, was
eine deutlichen Reduzierung der Halbleiterverluste in den Stromrichtern 4.1, 4.2, 4.3 bedeutet.
Mit dem Anstieg der Transformatorbetriebsfrequenz f1 ist auch
eine Reduzierung des maximalen magnetischen Flusses im Transforma torkern
verbunden. Dies hat zur Folge, dass die Leistungsdichte des Transformators 1 entsprechend
dem Anstieg der Transformator-Betriebsfrequenz f1 zunimmt.
Somit können
die oben genannten Forderungen a) bis f) bei konstant gebliebener
Schaltfrequenz der leistungselektronischen Schalter in den Stromrichtern 4.1, 4.2, 4.3 auf
der Primärseite
erfüllt
werden.
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Verwendet
man anstatt der Schaltung von 1 die Schaltung
aus 2 mit drei sekundärseitigen Stromrichtern 5.1, 5.2, 5.3,
kann über
den gemeinsamen Transformator 1 Leistung jeweils vom primärseitigen
Stromrichter 4.1 zum Stromrichter 5.1 sowie vom
Stromrichter 4.2 zum Stromrichter 5.2 und analag
vom Stromrichter 4.3 zum Stromrichter 5.3 übertragen
werden. Dabei können
die zwischen den jeweiligen Stromrichtern 4.1, 5.1; 4.2, 5.2; 4.3, 5.3 übertragenen
Leistungen wiederum unabhängig
voneinander eingestellt werden.
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Durch
die magnetische Kopplung aller beteiligten Teilwicklungen ergeben
sich folgende Vorteile:
- • Bei gleicher Schaltfrequenz
der primärseitigen Stromrichter 4.1, 4.2, 4.3 als
auch der sekundärseitigen
Stromrichter 5.1, 5.2, 5.3 kann die Transformatorbetriebsfrequenz
f1 auf das Dreifache angehoben werden.
- • Gleichzeitig
ergibt sich mit der auf das Dreifache angestiegenen Transformatorbetriebsfrequenz
f1 eine deutlich gestiegene Leistungsdichte
des Transformators 1.
- • Trotz
eines gemeinsamen Transformators 1 können die Leistungen zwischen
den Stromrichtern 4.1 und 5.1, 4.2 und 5.2 sowie 4.3 und 5.3 unabhängig voneinander
mit Hilfe des erfindungsgemäßen Zeitmultiplexverfahrens übertragen
werden.
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Außerdem ist
eine Leistungsübertragung
unter den primärseitigen
Stromrichtern 4.1, 4.2, 4.3 sowie auch
den sekundärseitigen
Stromrichtern 5.1, 5.2, 5.3 möglich. Dies
bedeutet, dass beispielsweise die vom Stromrichter 4.1 übertragene
Leistung nicht zwangsläufig
der des Stromrichters 5.1 entsprechen muss, da Stromrichter 4.1 auch
Leistung zum Stromrichter 4.2 oder Stromrichter 4.3 und
den damit zugehörigen
sekundärseitigen
Stromrichtern 5.2 und 5.3 übertragen kann.
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Nimmt
man an, dass das Übersetzungsverhältnis des
Transformators 1 zwischen allen Wicklungen immer 1 beträgt, können voneinander
starke Abweichungen der Zwischenkreisspannung z. B. der Stromrichter 4.1, 4.2, 4.3 zu
evtl. erwünschten
Leistungsausgleichsvorgängen
führen.
Bei diesen Vorgängen
findet teilweise eine Aufhebung des Zustandes der „offenen
Klemmen" statt.
So könnte
z. B. Stromrichter 4.1 mit relativ hoher Zwischenkreisspannung
während
der Leistungsübertragung
an den Stromrichter 5.1 gleichzeitig einen Teil der Leistung an
den Stromrichter 4.2 oder/und Stromrichter 4.3 übertragen,
wenn diese eine niedrigere Zwischenkreisspannung besitzen.
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Der
Zustand „offene
Klemmen" kann bei
allen Stromrichtertypen immer dadurch realisiert werden, dass ein
separater Schalter, der zwischen Stromrichter und zugehöriger Transformatorwicklung angeordnet
ist, die Transformatorwicklung vom Stromrichter trennt und damit
in den Leerlauf schaltet.
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Wird
die Umrichterschaltung mit Stromrichtern mit Spannungszwischenkreis
aufgebaut, kann der Zustand „offene
Klemmen" durch die
Stromrichter-Taktsperre bis zu einer Spannung, die der Zwischenkreisspannung
des jeweiligen Stromrichters entspricht, realisiert werden. Dies
ist ausreichend, solange alle Stromrichter eine ungefähr gleiche,
dem Übersetzungsverhältnis des
Transformators entsprechende Zwischenkreisspannung besitzen. Auf
diese Weise kann auf den sonst zusätzlich benötigten Schalter zwischen Stromrichter
und Transformatorwicklung verzichtet werden.
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Bei
der Benutzung von unipolaren Spannungspulsen erzeugen alle beteiligten
Stromrichter Spannungspulse, deren grundsätzlicher Verlauf in 5 dargestellt
ist, wobei hierbei zwei primärseitige Stromrichter 4.1, 4.2 gemäß 3 vorausgesetzt sind.
Jeder Stromrichter 4.1, 4.2 erzeugt zwei unipolare
Spannungspulse über
jeweils die Hälfte
einer Periodendauer T1. Zwischen beiden
Spannungspulsen gleicher Polarität
geht der Stromrichter über
eine Zeitdauer von (T2 – T1)/2
in den Zustand „offene Klemmen", die Taktsperre.
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Für das Verfahren
mit unipolaren Spannungspulsen ist es notwendig, dass immer eine
gerade Anzahl von Stromrichtern an der Erzeugung des Multiplexsignals
beteiligt ist, da ein Stromrichter eines Stromrichterpaares immer
positive Spannungspulse und der andere Stromrichter immer negative Spannungspulse
erzeugen muss (5).
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Die
prinzipiellen Spannungsverläufe
der Schaltung mit unipolaren Spannungspulsen können daneben 7 entnommen
werden, wobei hier wiederum eine Schaltung gemäß 3 vorausgesetzt ist,
das heißt,
dass die sekundärseitige
Spannung U31 aus zwei primärseitigen
unipolaren Spannungen U21, U22 generiert
wird, die zur Übertragung
verschiedener Leistungen unterschiedliche Phasenwinkel φ1, φ2 aufweisen
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Auch
bei dieser Schaltung können
die Stromrichter 4.1 und 4.2 unabhängig voneinander
Leistung an den Stromrichter 5.1 übertragen. Dies erfolgt über die
freie Einstellung der Phasenwinkel φ1 und φ2. Der Vorteil dieser Schaltung besteht gegenüber der
Umformerschaltung von 1 darin, dass mit einem 2-Quadrantenbetrieb
der Stromrichter 4.1 und 4.2 Leistung von der
Primärseite
zur Sekundärseite
als auch in umgekehrter Richtung übertragen werden kann.
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Ansonsten
hat der Betrieb mit unipolaren Spannungspulsen die gleichen charakteristischen
Eigenschaften wie der Betrieb mit bipolaren Spannungspulsen.
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Zusätzlich zum
Betrieb der Stromrichter am jeweils eigenen Zwischenkreis, wie es
in den obigen Beispielen der Fall ist, ist auch der Betrieb von
Stromrichtern an einem gemeinsamen Zwischenkreis denkbar. So könnten z.
B. die primärseitigen
Stromrichter nach 2 getrennte Zwischenkreise haben, die
sekundärseitigen
Stromrichter 5.1, 5.2 aber einen gemeinsamen Zweischenkreis
besitzen. Es sind aber auch Kombinationen von gemeinsamen und getrennten
Zwischenkreisen auf der Primär- oder der Sekundärseite des
Transformators denkbar.
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Abschließend ist
noch in 8 ein Beispiel einer Umformerschaltung
dargestellt. Stromrichter 4.1, 4.2, 5.1 und 5.2 sind
in dieser Schaltung als IGBT-Halbbrücken in Mittelpunktschaltung
ausgeführt.