DE10054331A1 - Aufsatz für einen Verbandswagen und entsprechender Verbandswagen - Google Patents

Aufsatz für einen Verbandswagen und entsprechender Verbandswagen

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DE10054331A1
DE10054331A1 DE2000154331 DE10054331A DE10054331A1 DE 10054331 A1 DE10054331 A1 DE 10054331A1 DE 2000154331 DE2000154331 DE 2000154331 DE 10054331 A DE10054331 A DE 10054331A DE 10054331 A1 DE10054331 A1 DE 10054331A1
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G12/00Accommodation for nursing, e.g. in hospitals, not covered by groups A61G1/00 - A61G11/00, e.g. trolleys for transport of medicaments or food; Prescription lists
    • A61G12/001Trolleys for transport of medicaments, food, linen, nursing supplies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Aufsatz für einen Verbandswagen. Herkömmliche Ver­ bandswagen, wie sie in Kliniken und Krankenhäusern verbreitet verwendet werden, bestehen aus einem fahrbaren, im wesentlichen quaderförmigen Gehäuse mit Schubladen, einer oder mehreren Türen und einer Arbeits- und Lagerfläche, die von der im wesentlichen ebenen Ober­ seite des Gehäuses gebildet wird, wobei mitunter noch eine umlaufende Randleiste vorgesehen ist, die die auf der Oberseite des Verbandswagens angeordneten Gegenstände hält, so daß sie nicht ohne weiteres von dieser Oberseite herunterrutschen. Auf dieser oberen Seite des Ver­ bandswagens werden im Regelfall eine Fülle verschiedener Gegenstände angeordnet, wie z. B. Pflaster, Mullbinden, Einmal-Handschuhe, Tüten, Tücher, Desinfektionsmittel etc. Üblicherweise ist die Oberseite eines Verbandswagens vollständig mit entsprechenden Materialien, die sich in verschiedenen Schachteln, Dosen oder Flaschen befinden, bedeckt. Die einzelnen Verpackun­ gen erreichen dabei eine Höhe von 30 cm und mehr.
Es versteht sich, daß an den hygienischen Umgang mit dem Verbandswagen und den darauf angeordneten Gegenständen sehr hohe Anforderungen gestellt werden. Bekanntermaßen finden sich gerade in Krankenhäusern schon aufgrund der Anwesenheit der dort aufgenommenen, kranken Personen sehr viele relativ gefährliche Keime und auch im alltäglichen Umgang harmlo­ se Bakterien oder sonstige Krankheitserreger entfalten in einem Krankenhaus ein erheblich hö­ heres Gefährdungspotential, wenn sie in den Bereich offener oder noch nicht vollständig ver­ heilter Wunden gelangen und auch deshalb, weil sie oftmals auf Patienten treffen, deren Immun­ system ohnehin geschwächt ist. Hinzu kommt noch die Gefahr, daß sich aufgrund der regelmä­ ßigen intensiven Verwendung von Antibiotika, sehr oft auch besonders gefährliche, resistente Keime in Krankenhäusern finden, die mit den herkömmlichen Antibiotika nicht mehr ohne weite­ res zu bekämpfen sind.
Es versteht sich, daß im Bereich eines Verbandswagens, mit dem das Krankenpflegepersonal und Ärzte an Krankenbetten heranfahren, um die Wunden, z. B. Operationswunden, von Patien­ ten zu versorgen, besonders hohe Anforderungen gestellt werden müssen, da der Verbandswa­ gen und die auf ihm angeordneten Gegenstände sehr leicht in direkte oder zumindest mittelbare Berührung mit den Wunden der Patienten kommen können.
Aus diesem Grunde werden die auf einem Verbandswagen angeordneten Gegenstände oftmals mit einem darübergeworfenen Leinentuch abgedeckt, wenn der Verbandswagen abgestellt oder zwischen verschiedenen Krankenzimmern transportiert wird.
Es versteht sich jedoch, daß ein lose über den Verbandswagen geworfenes Leinentuch nur sehr bedingt den vorstehend geschilderten Hygieneanforderungen gerecht werden kann. Abgesehen davon, daß ein solches Tuch den Verbandswagen nicht immer vollständig bedeckt, kann es auch geschehen, daß das Tuch herabfällt oder daß beim Abnehmen des Tuches auch Gegen­ stände von dem Verbandswagen mitgerissen werden, die dann auf den Boden fallen und im Regelfall dann nicht eigens gereinigt oder desinfiziert oder entsorgt werden, sondern zumeist wieder auf dem Verbandswagen plaziert werden. Auch wenn es sich dabei nur um die äußere Verpackung von Verbandsmaterialien handelt, besteht dennoch die Gefahr, daß anschließend beim Öffnen der Verpackungen Verbandsmaterial mit möglicherweise kontaminierten äußeren Oberflächen der Verpackungen oder des Abdecktuches in Berührung kommt.
Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Aufsatz für einen Verbandswagen und auch einen damit ausgerüsteten Verbandswagen selbst zu schaffen, der die oben geschilderten Hygieneanforderungen besser zu erfüllen vermag.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Aufsatz mindestens eine Rückwand und zwei Sei­ tenwände aufweist, wobei die von der Rückwand und den Seitenwänden aufgespannte offene Oberseite durch ein an der Rückwand oder mindestens einer der Seitenwände anbringbares Rollo abdeckbar ist. Dabei beträgt die Höhe der Rückwand und der angrenzenden Abschnitte der Seitenwände mindestens 30 cm, so daß die üblicherweise auf einem solchen Verbandswa­ gen angeordneten Gegenstände wie Verpackungen von Verbandsstoffen, Flaschen für Desin­ fektionsmittel und dergleichen, sich nicht über die Rückwand bzw. die angrenzenden Abschnitte der Seitenwände hinaus erstrecken, so daß ein Rollo, welches die Oberseite des Aufsatzes ab­ deckt, ohne weiteres über diese Gegenstände hinweggezogen werden kann, ohne daß diese das Zuziehen des Rollos behindern.
Ein solcher, im wesentlichen kastenförmiger Aufsatz schützt die auf dem Verbandswagen abge­ stellten Gegenstände rundum gegen Berührung und Verschmutzung von außen her und das Rollo, welches für die verbleibende offene Oberseite die Funktion des Leinentuches übernimmt, ist sicher an dem Aufsatz befestigbar, kann nicht herabfallen und deckt die Oberseite des Auf­ satzes vollständig und relativ dicht ab. Vorzugsweise besteht das Rollo aus einem relativ glatten, leicht waschbaren und gegen Desinfektionsmittel unempfindlichen Kunststoffmaterial.
Bei dem Aufsatz können die durch die Rückwand an einem Ende verbundenen Seitenwände an ihrem vorderen unteren Rand noch durch eine Querleiste verbunden sein, so daß der Aufsatz auch eine relativ gute Stabilität hat.
Der Aufsatz kann auch so bemessen sein, daß er auf herkömmliche Verbandswagen passend aufsetzbar ist, insbesondere zwischen die ohnehin bei vielen Verbandswagen vorhandenen Randleisten passend eingesetzt werden kann. Das Rollo hat dabei den Vorteil, daß es die Ober­ seite bei Bedarf auch vollständig freigeben kann, so daß dann alle auf der Oberseite angeord­ neten Gegenstände wie bei jedem herkömmlichen Verbandswagen von oben her frei zugänglich sind. Auch die vordere Verbindungsleiste ist vorzugsweise relativ schmal gehalten und auf den unteren Rand des Aufsatzes beschränkt, so daß der Aufsatz auch von der Vorderseite her frei zugänglich ist. Die Seitenwände sind allerdings ebenso wie die Rückwand bewußt höher gezo­ gen, so daß mindestens die Kante der Rückwand und die angrenzenden Abschnitte der Seiten­ wände höher reichen als die üblicherweise auf dem Verbandswagen angeordneten Gegenstän­ de. Die Seitenwände können allerdings auch leicht nach vorn abfallend ausgebildet sein, so daß man zweckmäßigerweise im hinteren Bereich des Aufsatzes etwas höhere Gegenstände auf­ stellen kann, während im vorderen Bereich etwas niedrigere Gegenstände aufgestellt werden, was zusätzlich auch der Übersichtlichkeit und Zugänglichkeit der einzelnen Gegenstände dient.
Das Rollo weist zweckmäßigerweise eine federnd vorgespannte Aufwickeleinrichtung auf. Diese Aufwickeleinrichtung bzw. das Rollo selbst sind zweckmäßigerweise mit einer Wickelbremse versehen, die beim Loslassen des Rollos ein plötzliches Zurückschnellen und sehr schnelles Aufwickeln des Rollos verhindern und die Rückzugsgeschwindigkeit des Rollos begrenzen. Al­ ternativ oder zusätzlich könnte auch die Zugspannung der Rollofeder einstellbar sein.
In seinem vorderen Bereich weist das Rollo in der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung eine sich quer über seine Breite erstreckende Leiste auf, die mit ihren freien Enden noch etwas über die Breite des Rollos hinausragt und in entsprechende Halterungen einhängbar ist, die an den vorderen Kanten der Seitenwände, vorzugsweise im oberen Bereich dieser Kanten vorge­ sehen sind.
Weiterhin ist in der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, daß das Rollo in seinem vorderen Endabschnitt einen sich über die erwähnte Leiste hinaus erstreckenden Ab­ deckstreifen aufweist, dessen Länge in etwa der Höhe der Vorderkanten der Seitenwände ent­ spricht. Konkret bedeutet dies, daß dann, wenn das Rollo geschlossen und die Leiste dement­ sprechend in die Halterungen am oberen Ende der vorderen Kanten der Seitenwände einge­ hängt ist, dieser Abdeckstreifen über die Leiste hinaus an der Vorderseite des Aufsatzes herab­ hängt, da die Länge dieses Streifens in etwa der Länge der Vorderkanten der Seitenwände ent­ spricht, die offene Vorderseite des Aufsatzes vollständig abdeckt. Auf diese Weise sind alle auf der oberen Fläche des Verbandswagens und damit in dem Aufsatz angeordneten Gegenstände in einem rundum geschlossenen Gehäuse sehr geschützt und hygienisch einwandfrei aufge­ nommen.
Zweckmäßigerweise weist das frei herabhängende Ende des Abdeckstreifens ein einge­ schweißtes Bleiband oder dergleichen auf, so daß der Abdeckstreifen immer glatt herabhängt.
Zum Öffnen wird dieser vordere Abdeckstreifen hochgeklappt, die Leiste wird aus ihren Halte­ rungen ausgehängt und das Rollo wird dann losgelassen bzw. langsam zurückgeführt, wobei es durch seine Wickelwelle aufgewickelt wird. Der Abdeckstreifen kann, wenn die vordere Querlei­ ste am Gehäuse des Rollos anschlägt, nach hinten über das Gehäuse herunterhängen. Das Rollo wird deshalb zweckmäßigerweise an der Rückwand, und zwar vorzugsweise an der Au­ ßenseite der Rückwand des Aufsatzes angebracht. Es versteht sich, daß auch Ausführungsfor­ men denkbar sind, bei denen man das Rollo an einer der Seitenwände anbringen könnte.
Bei der erwähnten bevorzugten Ausführungsform, bei welcher das Rollogehäuse an der Außen­ seite der Rückwand angebracht ist, sind vorzugsweise im oberen Bereich der Seitenwände Füh­ rungen für die Querleiste des Rollos bzw. für die Seitenkanten des Rollos vorgesehen, die sich oberhalb der oberen Kanten der Seitenwände nach rechts und links etwas über die Seitenwände hinaus erstrecken können. Diese Führungen schützen die Seitenkanten des Rollos, die dadurch gleichzeitig auf den oberen Kanten der Seitenwände aufliegen können und diese besonders dicht abschließen. Im unteren Bereich des Aufsatzes, eventuell auch unterhalb desselben, ist vorzugsweise ein Tableauauszug vorgesehen. Zu diesem Zweck kann entweder der Aufsatz selbst einen hohlen Boden mit dem entsprechenden Tableauauszug aufweisen, der Tableau­ auszug kann aber auch an der Oberseite des darunter angeordneten Verbandswagens vorgese­ hen sein, auf welchen der Aufsatz aufgesetzt ist.
Das an der Außenseite der Rückwand befestigte Rollogehäuse ist zweckmäßigerweise nach unten offen. Dies erlaubt es, das Gehäuse und auch das Rollo von dieser offenen Unterseite her zu reinigen, da es leicht zugänglich ist und da auf diese Weise auch unzugängliche Bereiche in dem Gehäuse weitgehend vermieden werden können.
Der gesamte Aufsatz kann zweckmäßigerweise als Bausatz bereitgestellt werden, das heißt Seitenwände und Rückwände mit oder ohne Rollo werden getrennt in dem Bausatz geliefert und sind so vorbereitet, daß sie leicht entweder ganz ohne Werkzeug oder nur mit einfachen Hand­ werkzeugen zusammengesetzt werden können.
Zweckmäßigerweise sind auch Einrichtungen zum Fixieren an einem Verbandswagen vorgese­ hen, wobei auch allein die Maße des Aufsatzes sicherstellen können, daß er unverrückbar auf der Oberseite eines herkömmlichen Verbandswagens aufgesetzt werden kann, wenn nämlich dieser Verbandswagen eine umlaufende Leiste an seiner Oberseite aufweist, so daß der Aufsatz zwischen diesen Leisten eingesetzt werden kann.
Die Erfindung bezieht sich auch auf einen Verbandswagen insgesamt, der mit einem Aufsatz versehen ist, der die vorstehend beschriebenen Merkmale ganz oder teilweise aufweist.
Insbesondere ist dabei eine Ausführungsform der Erfindung bevorzugt, bei welcher die Seiten­ wände und/oder die Rückwand des Aufsatzes einstückig mit den entsprechenden Wänden des Verbandswagens ausgebildet ist bzw. sind.
Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform und der dazugehöri­ gen Figuren. Es zeigen:
Fig. 1 bis 3 den erfindungsgemäßen Verbandswagenaufsatz in drei verschiedenen ebenen Ansichten, nämlich von vorn (Fig. 1), von der Seite (Fig. 2), von oben (Fig. 3),
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht des Verbandswagenaufsatzes nach den Fig. 1 bis 3,
Fig. 5 nochmals eine vergrößerte perspektivische Darstellung entsprechend Fig. 4 und
Fig. 6 einen Verbandswagen, bei welchem mindestens die Seitenwände des Verbandswagens einstückig mit denen des Aufsatzes ausgebildet sind.
Fig. 1 zeigt die offene Vorderseite des erfindungsgemäßen Aufsatzes 10, so daß die Rückwand 11, die vorderen Kanten 19a, 19b der Seitenwände 12a, 12b und die untere Verbindungsleiste 13 erkennbar sind.
Außerdem erkennt man im oberen Bereich rechts und links noch Führungselemente 17a, 17b für ein Rollo 14 und im hinteren Bereich ganz oben oberhalb der Rückwand noch einen Teil des Rollogehäuses 16.
Die Seitenwand 12b, das Rollogehäuse 16 und die Führung 17b erkennt man auch in der Sei­ tenansicht gemäß Fig. 2. Dabei ist außerdem der nach hinten herabhängende Abdeckstreifen 15 erkennbar, der das vordere Ende des Rollos 14 bildet.
Wie man sieht, sind die Seitenwände nach vorn leicht schräg abfallend, wobei der Aufsatz im hinteren Bereich z. B. eine Höhe von 40 bis 45 cm haben kann, während die Höhe im vorderen Bereich 30 bis 35 cm beträgt.
In der Draufsicht von oben erkennt man rechts und links die beiden Führungselemente 17a, 17b, die entlang der oberen Kanten der Seitenwände 12a, 12b angeordnet sind. Fig. 4 ist schließlich eine perspektivische Ansicht des in den Fig. 1 bis 3 in ebenen Draufsichten dargestellten Aufsatzes. Der Aufsatz ist so bemessen, daß er auf einen herkömmlichen Verbandswagen paßt, vorzugsweise innerhalb der umlaufenden Leisten eingesetzt werden kann, die oftmals an den Oberseiten von herkömmlichen Verbandswagen vorgesehen sind. Es versteht sich, daß der Auf­ satz in seinen Dimensionen an beliebige Maße von Verbandswagen angepaßt werden kann.
Fig. 5 zeigt im wesentlichen die gleiche Ansicht wie Fig. 4, jedoch gegenüber 4 deutlich ver­ größert. In diesem Fall ist auch das Rollo 14 eingezeichnet zusammen mit einer vorderen Ver­ steifungs- und Befestigungsleiste 17, wobei am vorderen Rolloende zusätzlich noch ein Abdeckstreifen 15 angebracht ist, der, nachdem die Leiste 17 z. B. an seitlichen Befestigungsvorsprün­ gen 18a, 18b eingehängt ist, nach unten herabhängt und die offene Vorderseite des Aufsatzes 10 bis über die untere Querleiste 13 abdeckt.
In Fig. 6 erkennt man schließlich einen kompletten Verbandswagen 20, mit Schubfächern 21, 22, einer Tür 23 und Transportrollen 25, auf welchen der erfindungsgemäße Aufsatz fest mon­ tiert ist. Konkret sind in diesem Fall die Seitenwände 12a, 12b einstückig mit den Seitenwänden des Unterteils des Verbandswagens hergestellt. Auch die Rückwand 11 kann einstückig mit der entsprechenden Rückwand des Verbandswagens hergestellt werden. Unter dem Boden des Aufsatzes 10, genauer gesagt zwischen dem Boden des Aufsatzes 10 und über der oberen Ab­ deckplatte des Verbandswagens befindet sich ein Auszugstableau 24, das als Arbeitsplatte dient, um Verbandsmaterialien, die aus dem Bereich des Aufsatzes oder auch aus den Schubla­ den oder Türen darunter entnommen werden, vorzubereiten.

Claims (19)

1. Aufsatz für einen Verbandswagen, dadurch gekennzeichnet, daß er mindestens eine Rückwand und zwei Seitenwände aufweist, wobei die offene Oberseite des Aufsatzes durch ein an der Rückwand und/oder an mindestens einer der Seitenwände anbringba­ res Rollo abdeckbar ist.
2. Aufsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Rückwand und der angrenzenden Abschnitte der Seitenwände mindestens 30 cm beträgt.
3. Aufsatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an einem Ende durch die Rückwand verbundenen Seitenwände an ihrem vorderen unteren Rand durch eine Querleiste verbunden sind.
4. Aufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Rollo eine federnd vorgespannte Aufwickeleinrichtung aufweist.
5. Aufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Rollo (14) so bemessen ist, daß es im wesentlichen die gesamte Oberseite des Aufsatzes (10) ab­ deckt.
6. Aufsatz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Rollo (14) in seinem vorde­ ren Bereich eine sich quer über seine Breite hinweg erstreckende Leiste (17) aufweist, deren freie Enden in entsprechende Halterungen (18a, 18b) an den vorderen Kanten der Seitenwände (12a, 12b) einhängbar sind.
7. Aufsatz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Rollo (14) in seinem vorde­ ren Endabschnitt einen sich über die Leiste (17) hinaus erstreckenden Abdeckstreifen (15) aufweist, dessen Länge in etwa der Höhe der Vorderkanten (19a, 19b) der Seiten­ wände (12a, 12b) entspricht.
8. Aufsatz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Abdeck­ streifens mit einem Bleiband gefüllt ist.
9. Aufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß entlang des oberen Randes der Seitenwände (12a, 12b) eine Führung (17a, 17b) für die Seitenränder des Rollos (14) bzw. für dessen Querleiste (17) vorgesehen ist.
10. Aufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Bereich des Aufsatzes oder unterhalb desselben ein Tableauauszug vorgesehen ist.
11. Aufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Ober­ kante der Seitenwände (12a, 12b) schräg nach vorn abfallend ausgebildet ist.
12. Aufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Rolloge­ häuse (16) an der Außenseite der Rückwand (11) befestigt ist.
13. Aufsatz nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Rollogehäuse (16) nach unten offen ist.
14. Aufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß er aus wider­ standsfähigem, desinfektionsmittelbeständigen Kunststoff, insbesondere aus Polyal® hergestellt ist.
15. Aufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Rollo eine Bremse aufweist, die die Einzugsgeschwindigkeit des Rollos begrenzt.
16. Aufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß er als Bausatz aus leicht zusammenmontierbaren Einzelteilen hergestellt ist.
17. Aufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen zum Fixieren des Aufsatzes (10) an einem Verbandswagen (20) vorgesehen sind.
18. Verbandswagen, dadurch gekennzeichnet, daß er einen Aufsatz nach einem der An­ sprüche 1 bis 17 aufweist.
19. Verbandswagen nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände und/oder die Rückwand des Aufsatzes einstückig mit denen des Verbandswagens aus­ gebildet sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN111759626A (zh) * 2020-07-16 2020-10-13 关祥敏 一种外科护理用便于清洁伤口的换药车
WO2022040769A1 (pt) * 2020-08-31 2022-03-03 Palma Beolchi Joao Paulo Carrinho de emergência e sistema de verificação e controle de medicamentos e insumos do dito carrinho de emergência

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DE29808902U1 (de) * 1998-05-08 1998-07-23 Hinz Fabrik GmbH, 12107 Berlin Wagen

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