DE100558C - - Google Patents

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DE100558C
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wood
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volatile hydrocarbon
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DENDAT100558D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K5/00Treating of wood not provided for in groups B27K1/00, B27K3/00
    • B27K5/04Combined bleaching or impregnating and drying of wood
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/34Organic impregnating agents
    • B27K3/50Mixtures of different organic impregnating agents
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K5/00Treating of wood not provided for in groups B27K1/00, B27K3/00
    • B27K5/001Heating

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 38: Holzbearbeitung und - Conservirung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Juni i8g7 ab.
Holz, welches zu Bau- oder anderen Zwecken verwendet werden soll, mufs eine gewisse Zeit gelagert haben, um eine hinreichende Trockenheit und Reife zu erhalten, damit es die genügende Haltbarkeit und Unveränderlichkeit besitzt. Hierbei ereignet es sich nicht selten, dafs sonst gutes Stammholz seine Form verändert oder doch später nicht in der gewünschten Weise haltbar ist, indem es durch schädliche Organismen, wie Pilze etc. (z. B. Hausschwamm), allmälig zerstört wird.
Diesen Uebelständen möglichst abzuhelfen, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung, welcher dadurch erreicht werden soll, dafs man dem Holz seine Feuchtigkeit durch Behandlung mit hygroskopischen Mitteln entzieht, und zwar derart, dafs dadurch nach Möglichkeit eine Formänderung oder ein Reifsen des Holzes vermieden wird und gleichzeitig auch im Holz vorhandene Organismen zerstört werden.
Bei Versuchen, welche zu diesem Zweck angestellt wurden, hatte man zunächst die Benutzung des Alkohols oder starken denaturirten Spiritus im Auge, weil dieses Mittel einmal Wasser anzieht und dann auch,, ohne selbst einen Rückstand zu hinterlassen, aus dem Holz entfernt werden kann.
Bei diesen Versuchen zeigte es sich, dafs der Alkohol zum Theil nicht genügend, zum Theil nicht schnell genug wirkte und auch nicht an allen Stellen gleichmäfsig eine trocknende Wirkung ausübte. Ferner bereitete die Wiedergewinnung des Alkohols insofern Schwierigkeiten, als eine genügende Befreiung desselben von Wasser immerhin mit einigen Schwierigkeiten verknüpft war.
Ferner liefs sich der Alkohol aus dem Holz selbst nicht in Wünschenswerther Weise beseitigen, ohne dafs eine zu lange Erhitzung des Holzes nöthig gewesen wäre, denn eine Beseitigung des Alkohols, wie sie in der Patentschrift Nr. 71839 mit Hülfe von Wasser vorgeschlagen wird, war selbstverständlich ausgeschlossen. Auch erscheint es bei vorliegendem Verfahren nicht rathsam, behufs Vermeidung zu langer und zu hoher Erhitzung des Holzes Alkohol in letzterem zu belassen, weil derselbe wasseranziehend wirkt und somit das Eindringen von Feuchtigkeit in das Holz begünstigen würde, abgesehen von den unnöthigen Verlusten an Alkohol und den sonstigen Uebelständen, welche sich dadurch z. B. beim Poliren des Holzes ergeben würden.
Den Uebelständen der alleinigen Anwendung von Alkohol zu begegnen, soll nun nach vorliegender Erfindung der Alkohol in Mischung mit einem leichter flüchtigen Kohlenwasserstoff zur Benutzung gelangen, welcher ein gleichmäfsiges Eindringen des Alkohols in die Holzmasse vermittelt, indem dieser Kohlenwasserstoff auf gewisse holzartige Stoffe leichter lösend einwirkt und so ein Eindringen des Alkohols in von solchen Substanzen umschlossene Zellen erleichtert, während der Alkohol seinerseits das Eintreten des leicht flüchtigen Kohlenwasserstoffes in das feuchte Holz bezw. in die Holzzellen, welche Feuchtigkeit enthalten, vermittelt. Dieser leichter flüchtige Kohlenwasserstoff soll aber aufserdem bei der Ent-
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fernung des Alkohols aus dem Holz und bei der Trennung des Alkohols von der erhaltenen Extractflüssigkeit erleichternd mitwirken, indem er bei seiner leichteren Flüchtigkeit das Heraustreten der Alkoholdämpfe aus dem Holz dadurch erheblich erleichtert, dafs er die Alkoholdämpfe mit sich führt; aufserdem läfst sich der Alkohol durch den Zusatz des Kohlenwasserstoffes aus der Extractflüssigkeit durch Destillation schneller und reiner abscheiden, so dafs ein hochgradiges, d. h. wenig Wasser enthaltendes Destillat erhalten wird, als wenn ein solcher leichtflüchtiger Kohlenwasserstoff nicht angewendet würde.
Die Versuche haben gezeigt, dafs es thatsächlich auf diesem Wege möglich ist, Holz, welches z. B. für Bauzwecke bestimmt ist, in kurzer Zeit und ohne grofse Kosten in einen Zustand der Trockenheit und Reife zu versetzen, den es sonst erst nach langem Trocknen und nach langer Einwirkung von Luft erlangen würde.
Dieses Verfahren kann man in der Weise ausführen, dafs das rohe frische Holz entweder in Stämmen oder in bearbeiteten Stücken, wie z. B. als Balken oder auch als Schnittholz in geschlossenen, entsprechend der Form des Holzes eingerichteten, dampfdicht verschliefsbaren Eisengefäfsen mit einer bis auf 60 bis 700 C. zweckmäfsig erwärmten Mischung von etwa 20 pCt. Benzin und 80 pCt. Alkohol (z. B. denaturirten Spiritus) behandelt wird. Nachdem dem Holz die Feuchtigkeit entzogen ist, was man daran erkennt, dafs die austretende Alkohol-Benzinmischung kein Wasser mehr enthält, wird der Zuflufs des Extractionsmittels unterbrochen, die im Gefäfs enthaltene Flüssigkeit abgezogen und schliefslich der letzte Antheil derselben durch Erwärmung aus dem Holze entfernt.
Das so behandelte Holz ist frei von Wasser und von allen lebensfähigen Keimen, Pilzen, Hausschwamm und dergl. Derartiges Holz verändert nicht seine Form, weder bei der Abkühlung auf die gewöhnliche Lufttemperatur, noch auch später bei seiner Anwendung. Das vorliegende Verfahren gestattet, ohne grofse Nebenkosten dieses Holz auch dauernd vor Ansteckung durch Pilze etc. zu bewahren und gegen Eindringen von Wasser oder Wasserdämpfen zu schützen, indem man mit der Alkohol-Benzinmischung darin aufgelöste, antiseptisch wirkende Verbindungen (z. B. Salicylsäure, Borsäure, Chlorzink etc.) in das Holz einführt, oder indem man sogleich nach Entleerung aus dem Extractionsgefäfs das Holz mit einem zweckentsprechenden Ueberzug versieht.
Aus der erhaltenen Extractionsflüssigkeit erhält man mit Hülfe der fractionirten Destillation eine Benzinalkoholmischung, die, wie schon oben erwähnt, nur wenig Wasser enthält und daher zur Extraction stets wieder benutzt werden kann.
Das sämmtliche dem Holz entzogene Wasser bleibt in der Colonnenblase zurück und kann mittelst Gegenstromkühlung noch zum Vorwärmen kalter Flüssigkeiten ausgenutzt werden.
In dem Blasenrückstand sind nur wenig zucker- und gerbstoffartige Stoffe und Salze gelöst; andere durch Alkoholbenzin extrahirte Körper befinden sich in unlöslicher Form in der rückständigen wässerigen Flüssigkeit, aus welcher sie eventuell durch Filtration behufs weiterer Verarbeitung oder Verwerthung gewonnen werden können.
Durch vorstehendes Verfahren wird vermittelst der Anwendung von Alkohol bezw. Spiritus in Mischung mit einem leichter flüchtigen Kohlenwasserstoff (wie Benzin) das Holz bei niedriger Temperatur in kurzer Zeit und daher auch mit Anwendung von wenig Heizmaterial in einen trockenen, gleichmäfsigen und dauerhaften Zustand versetzt, und durch diese Vortheile gewinnt dieses Verfahren für seine Benutzung in der Technik praktischen Werth, wozu auch die leicht ausführbare Wiedergewinnung des Extractionsmittels in möglichst wasserarmen Zustand beiträgt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Trocknen und Reifmachen von Holz, dadurch gekennzeichnet, dafs man das Holz in geschlossenen Gefäfsen mit einem zweckmäfsig erwärmten Gemisch von Alkohol bezw. Spiritus und einem leichter flüchtigen Kohlenwasserstoff (wie Benzin) behandelt, wonach durch Verdampfung das Extractionsmittel sowohl aus dem Holz als auch aus dem erhaltenen Extract ausgetrieben werden und wieder zur Benutzung gelangen kann.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT388316B (de) * 1987-07-10 1989-06-12 Oesterr Forsch Seibersdorf Verfahren zur verwertung von impraegniertem holz

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT388316B (de) * 1987-07-10 1989-06-12 Oesterr Forsch Seibersdorf Verfahren zur verwertung von impraegniertem holz

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