DE1005683B - Stativanordnung, insbesondere fuer Roentgeneinrichtungen - Google Patents

Stativanordnung, insbesondere fuer Roentgeneinrichtungen

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DE1005683B
DE1005683B DEM21181A DEM0021181A DE1005683B DE 1005683 B DE1005683 B DE 1005683B DE M21181 A DEM21181 A DE M21181A DE M0021181 A DEM0021181 A DE M0021181A DE 1005683 B DE1005683 B DE 1005683B
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DE
Germany
Prior art keywords
tripod
axis
counterweight
tripod head
stand arrangement
Prior art date
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Pending
Application number
DEM21181A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Weigel
Dr-Ing Hansheinrich Verse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CHF Mueller AG
Original Assignee
CHF Mueller AG
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Publication date
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Publication of DE1005683B publication Critical patent/DE1005683B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B6/00Apparatus or devices for radiation diagnosis; Apparatus or devices for radiation diagnosis combined with radiation therapy equipment
    • A61B6/44Constructional features of apparatus for radiation diagnosis
    • A61B6/4429Constructional features of apparatus for radiation diagnosis related to the mounting of source units and detector units
    • A61B6/447Constructional features of apparatus for radiation diagnosis related to the mounting of source units and detector units the source unit or the detector unit being mounted to counterpoise or springs

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Surgery (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)

Description

  • Stativanordnung, insbesondere für Röntgeneinrichtungen Für Röntgenzwecke werden Stative benutzt, um Röntgen röhren oder Hilfsgeräte, z. B. Szhilrmbi;ldtuben, derart zu haltern, daß die Röntgenröhre oder der Sch.i'rml>i4dtubus im Raum vertikal und horizontal verstellt werden können. Manchmal sind solche Stative auch mit einem fahrbaren Fuß und eventuell mit einer zusätzlichen Deckenführung versehen, um sie noch in einer Richtung längs Laufschienen verschiebbar zu machen. Um eine mühelose Vertikalbewegung der Last zu ermöglichen, ist ein Ausgleich der zu bewegenden Massen vorgesehen, entweder durch Gegengewichte oder durch einen Federzugausgleich.
  • Ein Beispiel eines solchen bekannten Stativs zur Halterung einer Röntgenröhre mittels Gegengewichtes ist in Fig. 1 gezeigt. Das Stativ besteht aus dem fahrbaren Fuß 1, einer hohlen Stativsäule 2, einem längs dieser Säule 2 verschiebbaren Stativwagen 3 und dem dem Vertikalausgleich dienenden Gegengewicht 4, welches innerhalb der Säule 2 läuft. Die Verbindung zwischen 3 und 4 wird mittels eines Seiles oder einer Kette 5 hergestellt, die in dem Stativkopf umgelenkt wirdl. Dieser Stativkopf besteht aus einer Halterungsplatte 6 mit Lagerböcken 7 und Umlenkrolle 8, die mittels der Achse 9 in den Lagerböcken 7 gehalten wird. Diese Anordnung ist noch durch eine Kappe 10 abgedeckt.
  • Am Stativwagen 3 ist die zu bewegende Last angebradlit, im dargestellten Beispiel über ein quer verschiebbares Tragrohr 11 eine Röntgenröhre 12. Diese ist mit einer Klemmschelle 13 am Tragrohr 11 befestigt.
  • Fig. 2 zeigt eine äquivalente Ausführungsform mit einem Federzugausgleich. Auf der Säule 2 läuft wieder ein Stativwagen 3, der diesmal mit Hilfe der Feder 14 ausbalanciert ist. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Feder 14 an einem Halter 15, der im unteren Ende des Rohres 2 befestigt ist, angehängt ist, während ihr anderes Ende in einen Bügel 16 eingehängt ist, der mittels der Achse 17 die Umlenkrolle 18 trägt. Im Stativkopf ist die Anordnung so getroffen, daß die variable Federzugkraft in ein konstantes Drehmoment umgeformt wird. Die Halterungsplatte 6 ist hier so ausgebildet, daß sie eine Seiltrommel 19 trägt. Die Feder 14 arbeitet über den Seilzug 20 auf den kegelförmigen Teil der Trommel während die Belastung 3 über den Seilzug 21 an dem zylindrischen Teil der Trommel angreift.
  • Man hat den Federzugausgleich eingeführt, um bei großen zu bewegenden Lasten die Bewegungskräfte so klein wie möglich zu halten. Prinzipiell gesehen braucht man bei einem Federzugausglei,cb nur die halbe Massenbeschleunigung bei der Bewegung aufzubringen gegenüber einer Anordnung mit Gegengewichtsausgleich. In der Praxis ist das Verhältnis nicht so günstig, weil natürlich auch der Federausgleich nicht masselos ausgeführt werden kann. Bei großen zu bewegenden Massen ist trotz dieser Maßnahmen und trotz größter Sorgfalt bei der AusscdDeidung aller unnötigen Reibungen die Beanspruchung des Bedienenden immer noch sehr hoch.
  • Die Erfindung zeigt einen Weg, auf dem es möglich ist, die Bedienung des Gerätes praktisch mühelos durchzuführen.
  • Es ist bereits eine Stativanordnung für Röntgeneinrichtungen bekannt, bei der die Bewegung der Last, z. B. der Röntgenrölhre oder der Hilfsgeräte, mittels eines möglichst unmittelbar an die kraftschlüssige Verbindung zwischen Stativwagen und Gegengewicht bzw. Federzugausgleich angreifenden Servoaggregates erfolgt, während der Kommandogeber sich an der Bedienungsstelle des Gerätes befindet.
  • Gemäß der Erfindung ist bei einer derartigen Anordnung der Servomechanismus im leicht lösbar befestigten Stativkopf untergebracht mid in den von der Halterungsplatte des Stativkopfes getragenen Lagerböcken ist die Achse einer Rolle, z. B. einer über die Kette mit dem Gegengewicht bzw. einer Zugfeder verbundenen Zahnrolle gelagert, welche Achse an ihren Enden je eine elektromagnetische Kupplung aufweist, die bei Erregung vorzugsweise über Zwischenglieder die kraftschlüssige Verbindung mit dem Antriebsmotor herstellt.
  • Die Anordnung wird zweckmäßig so getroffen, daß ein Stativ gegebener Art wahlweise in der bisherigen Ausführung mit dem dazugehörigen Stativkopf oder mit Servoantrieb und dem wiederum dazugehörenden Stativkopf geliefert werden kann; das bedeutet also, daß man die Konstruktion darauf richten wird, daß das Stativ mit austauschbaren Stativköpfen der eben geschilderten Art ohne weiteres bestückt werden kann.
  • Im folgenden wird beispielsweise an Hand von Fig. 3 eine derartige Lösung für eine Stativausführung gemäß Fig. 1 beschrieben. Die zugehörige Seitenansicht des Kopfes in Richtung des Pfeiles A zeigt Fig. 4, die Seitenansicht in Richtung des Pfeiles B zeigt Fig. 5.
  • Die Halterungsplatte 6 trägt neben den Lagerböcken 7 noch zwei weitere Lagerungsböcke 22 und 23.
  • Die Kette 5 läuft über die Zahnrolle 8, welche mit der Achse 9 verbunden ist. Die Achse 9 ist in den Lagerhacken 7 gelagert und trägt links und rechts je eine elektromagnetilsche Kupplung 24 und 25. Diese Kupplungen stellen, wenn sie erregt sind, die kraftschlüssige Verbindung zu den Zahnrädern 26 und 27 her.
  • Ein auf der Tragplatte 6 angebrachter Elektromotor 28 treibt über das Ritzel 29 und das Zahnrad 30 eine Vorgelegewelle 31 an. die in 22 und 23 gelagert ist.
  • Diese Vorgelegewelle trägt ein Ritzel 32, das mit dem Zahnrad 26 in Verbindung steht, während auf der anderen Seite der Welle das Ritzel 33 aufgesetzt ist, das über das Zwischenrad 34 mit dem Zahnrad 27 arbeitet.
  • Diese Anordnung gestattet es, bei dauernd in einem belstimmten Drehsinn laufen dem Motor 28 durch wa.hlweises Erregen der Magnetkupplungen 24 und 25 das Kettenrad 8 entweder in Links- oder Rechtslauf anzutreiben, wie es für ein kraftunterstütztes Heben oder Senken der Last notwendig ist.
  • Das wechlseltveise Einschalten der Magnetkupplungen 24 und 25 sowie gegebenenfalls das Einschalten des Motors 28 erfolgt in bekannter, einfacher Weise durch Steuerdruckknopfe oder sonstige Kommando schalter von einer zweckmäßig gewählten Bedienungsstelle aus.
  • Die beschriebene Anordnung gestattet es, mit dauernd in einem bestimmten Drehsinn laufendem Motor arbeit;en zu können. Man erhält dann beim Einschalten einer der Kupplungen 24 oder 25 aus der im Läufer aufgespeicherten Energie des Motors die notwendige Beschleunigungsenergie für die Last. Eine solche Anordnung ist besonders vorteilhaft, wenn die Dauerleistung des Motors nur begrenzt sein soll, z. B. mit Rücksicht auf Größe und Gewicht.
  • Bei Verwelldung eines stärkeren Motors kann man anders verfahren. Man kal dann mit wechselnder Drehrichtung des Motors arbeiten und diesen jeweils erst durch den Kommandogeber einschalten, wenn man eine Bewegung am Stativ ausführen will. In einem solchen Falle kann man den Motor ohne irgendwelche Kupplungen über ein geeignetes Vorgelege direkt auf die Achse 9 arbeiten lassen. Man muß dann allerdings. wenn man die Laslt von Hand vertikal verschieben will, ohne Zuhilfenahme des Servomotors 28 dessen Läufer jedesmal mit in Bewegung setzen.
  • Um eine gewisse Freizügigkeit in der Bedienung zu haben und dem Motor leichtere Anfahrbedingungen zu schaffen, kann es deshalb - wie es bereits bei anderen Anwendun,gsgebieten bekanntgeworden ist -zweckmäßig sein, trotzdem noch eine Kupplung beizu- behalten. Eine solche Anordnung würde sich aus der in den Fig. 3 bis 5 gezeigten in einfacher Weise dadurch ergeben, daß man nur die Kupplung 24 und das Zahnrad 26 benutzt und über die Zwischenübersetzung30, 32 antreibt, während die zweite Magnetkupplungsanordnung mitsamt den zugehörigen Zahnrädern weggelassen würde.
  • Bei einer Stativkonstruktion mit Federzugausgleich gemäß Fig. 2 gelten die Ausführungen zu Fig. 3 bis 5 sinngemäß. An die Stelle des Kettenrades 8 muß die Seiltrommel 19 treten.
  • Bei Stativkonstruktionen der in Fig. 1 gezeigten Art gibt es Variationen in der konstruktiven Ausführung, z. B. kennt man auch Stativarten, bei denen der Wagen 3 nicht auf einer hohlen Säule läuft, in der das Gegengewicht untergebracht werden kann. sondern die Anordnung ist mehr nach Art eines Fahrstuhls ausgebildet, derart. daß an einer vertikalen Führungsbahn auf der einen Seite der Wagen 3, auf der anderen Seite das Gegengewicht 4 läuft. Dabei kann es zweckmäßig sein, die Kette 5 als endlose Kette auszubilden und über eine weitere T.wmLnkrolle im Fuß des Stativs zu führen.
  • In bezug auf Fig. 2 ist noch zu hemerkell. daß auch Stativkonstruktionen bekannt sind, bei denen der gesamte Federzugausgleich im oder am Kopf des Stativs angebracht ist. Auch hei solchen Konstruktionen ist die Erfindung anwendbar; der in den Fig. 3 bis 5 an einem Beispiel erläuterte Lösungsweg kann dann ohne Schwierigkeiten konstruktiv in entsprechender Form abgewandelt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRUCHE 1. Stativanordnung, insbesondere für Röntgeneinrichtungen, bei denen die Bewegung der Last, z. B. der Röntgenröhreoder der Hilfsgeräte. mittels eines möglichst unmittelbar an die kraftschlüssige Verbindung zwischen Stativwagen und Gegengewicht bzw. Federzugausgleich angreifenden Servoaggregates erfolgt, während der Kommandogeber sich an der Bedienungsstelle des Gerätes befindet, dadurch gekennzeichnet. daß der Servomechanismus im leicht lösbar befestigten Stativkopf untergebracht ist und in den von der Halterungsplatte (6) des Stativkopfels getragenen Lagerböcken (7) die Achse (9) einer Rolle, z. B. einer über die Kette (5) mit dem Gegengewicht bzw. einer Zugfeder verbundenen Zahnrolle (8) gelagert ist, welche Achse (9) an ihren Enden je eine elektromagnetische Kupplung (24.25) aufweist, die bei Erregung vorzugsweise über Zwischenglieder (26, 27 und 29 bis 32) die kraftschlüssige Verbindung mit dem Antriebsmotor (28) herstellt.
  2. 2. Stativanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Stativkopf ein Antriebsmotor mit umkehrbarer Drehrichtung vorgesehen ist, der direkt die Achse (9) der Zahnrolle (8) antreibt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1 004 424; belgische Patentschrift Nr. 504 245.
DEM21181A 1953-12-12 1953-12-12 Stativanordnung, insbesondere fuer Roentgeneinrichtungen Pending DE1005683B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0068929A3 (de) * 1981-06-10 1983-10-19 Thomson-Csf Einrichtung zum Gewichtsausgleich einer höhenverstellbaren Geräte-Aufhängung, insbesondere Teleskop-Träger für eine Röntgenröhre

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE504245A (de) *
FR1004424A (fr) * 1947-04-18 1952-03-31 Appareillage radiologique

Patent Citations (2)

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