DE1006067B - Gleichspannungswandler fuer Mess- oder Regelzwecke - Google Patents

Gleichspannungswandler fuer Mess- oder Regelzwecke

Info

Publication number
DE1006067B
DE1006067B DES34830A DES0034830A DE1006067B DE 1006067 B DE1006067 B DE 1006067B DE S34830 A DES34830 A DE S34830A DE S0034830 A DES0034830 A DE S0034830A DE 1006067 B DE1006067 B DE 1006067B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
converter according
circuit
graetz
auxiliary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES34830A
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Belamin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES34830A priority Critical patent/DE1006067B/de
Publication of DE1006067B publication Critical patent/DE1006067B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R19/00—Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
    • G01R19/18—Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof using conversion of DC into AC, e.g. with choppers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Rectifiers (AREA)

Description

  • Gleichspannungswandler für Meß- oder Regelzwecke Die Erfindung bezieht sich auf eine Meßeinrichtung, der die Aufgabe zugrunde liegt, Gleichspannungen hinsichtlich des Betrages umzuwandeln unter fester Zuordnung der zu wandelnden und der gewandelten Spannungswerte. Diese Aufgabe liegt beispielsweise in der Regeltechnik vor, zumeist in der Form, eine verhältnismäßig kleine, z. B. 1 Volt betragende Spannung, die von einem an die Regelgröße angeschlossenen Meßwertfühler geliefert wird, in eine Spannung von höherem Betrag, beispielsweise 100 Volt, umzuwandeln. Es soll so eine Anpassung für den sogenannten Regelvergleich erzielt werden, bei dem die gewandelte, dem Regelistwert verhältliche Spannung einer in der gleichen Größenordnung liegenden Normalspannung entgegengeschaltet wird, die den Sollwert der Regelung darstellt, zwecks Bildung der Regelfehlergrbße.
  • Zum Umwandeln von Gleichspannungen sind verschiedene Einrichtungen bekanntgeworden. Man unterscheidet zwischen Wandlern mit mechanisch bewegten Teilen, z. B. Motorgeneratorumformer, Wechselrichter und ruhenden Einrichtungen, z. B. Röhrenverstärker oder Magnetverstärker. Während Gleichspannungswandler mit bewegten Teilen Schwierigkeiten bereiten infolge der bei ihnen verwendeten Kontakte und für Regeleinrichtungen zumeist wegen unstetiger Art der Regelung und damit verbundener höherer Zeitkonstante ausscheiden, haben die bekannten ruhenden Einrichtungen andere Nachteile. Sie erfordern z. B. konstante Hilfsspannungen, benötigen großen Aufwand für hohe Genauigkeiten, belasten die Regelstrecke oder haben irgendwelche andere Nachteile.
  • Die Erfindung betrifft einen Gleichspannungswandler für Meß- oder Regelzwecke, der die obengenannten Nachteile der bekannten Einrichtungen vermeidet.
  • Er besteht in der einfachsten Ausführungsform erfindungsgemäß aus einer vorzugsweise mit Trockengleichrichtern ausgeführten Graetzschaltung, an deren Gleicbspannungspole die zu wandelnde Gleichspannung entgegen der Gleichrichterdurchlaßrichtung und an deren Wechselspannungspole eine Hilfswechselspannung über ein Strombegrenzungsmittel angeschlossen ist. Die gewandelte Gleichspannung wird dabei über eine Gleichrichteranordnung, vorzugsweise in Doppelwegsehaltung, und einen Transformator von den Wechselspannungspolen der Graetzschaltung abgenommen. Ein besonders hervorzuhebender Vorteil ist der geringe Aufwand, den der Gleichspannungswandler nach der Erfindung erfordert. Durch das Windungszahlverbältnis des Transformators kann das Wandlungsverhältnis der Gleichspannung beliebig gewählt werden, so daß sowohl Heraufsetzung als auch Herabsetzung möglich sind. Es ist ferner eine Umwandlung im Verh,ältnis 1:1 möglich. Die Lösung dieser Aufgabe kann verlangt sein, wenn eine gal- vanische Trennung in einem Gleichstromkreis durch zuführen ist. Der Gleichspannungswandler nach der Erfindung bewirkt zugleich eine solche galvanische Trennung. Als weiterer Vorteil ist noch zu erwähnen, daß dieser Gleichspannungswandler nicht den Umwandlungsweg Spannung, Strom, Spannung geht, wie dies z. B. bei einem Wandler auf Magnetverstärkergrundlage der Fall ist, sondern eine unmittelbare Spannungsumwandlung von Spannung in Spannung vornimmt. Der Umweg über den Strom ergibt den Nachteil, daß die Quelle der zu wandelnden Spannung belastet wird, wodurch leicht Verfälschungen entstehen können. Die bekannten Gleichstromwandler, die diesen Umweg gehen, sind zumeist auch mehr oder weniger mit Induktivitäten behaftet, die eine exakte Abbildung des zeitlichen Verlaufes der abzlubibdenden Gleichspannung durch den Gleichstrom unmöglich machen.
  • Die Zeitkonstante des beschriebenen Spannungswandlers ist dagegen so klein, daß sie praktisch nicht meßbar ist.
  • Zum Stande der Technik sei noch bemerkt, daß es bekannt ist, Ventile zur Begrenzung der Aufladespannung eines Kondensators heranzuziehen und ferner eine Graetzschaltung von Trockengleichrichtern zur Wechselrichtung einer Gleichspannung zu verwenden. Bei der letzteren Schalung wird die Gleichspannung als Speisespannung der Graetzbrücke zugeführt, die durch eine Wechselspannung periodisch gesperrt und geöffnet wird. Die Wechselspannung ist hierbei an die Gleichstrompole der Graetzbrücke angeschlossen. (Der Ausdruck »Gleichstrompol « bezieht sich auf die Verwendung der Graetzbrücke als normaler Gleichrichter.) Der Ausgangsstrom der Anordnung wird also von der Gleichspannungsquelle geliefert. Bei der Erfindung handelt es sich dagegen um eine völlig andere Wirkungsweise, wie im folgenden noch näher erläutert. Sie kommt in der Schaltung dadurch zum Ausdruck, daß die Gleichspannung nunmehr an den Gleichstrompolen der Graetzschaltung, die Wechselspannung dagegen an den Wechselstrompolen liegt. Der Ausgangsstrom wird daher von der Wechselspannungsquelle geliefert, und die Gleichspannungsquelle, deren Spannungswert transformiert werden soll, dient ausschließlich zur Steuerung der Graetzbrücke.
  • Zur näheren Erläuterung der Erfindung sowie weiterer vorteilhafter Eigenschaften ist in der Zeichnung in Fig. 1 ein mögliches Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Der Gleichspannungswandler besteht in seiner einfachsten Ausführungsform aus einer Graetzschaltungl, an deren Gleichstrompole die zu wandelnde Spannung U= angeschlossen ist und deren Wechselstrompole U, V über eine Widerstandsanordnung 2 an einer Hilfswechselspannung U liegen. Die Graetzschaltungl ist eine Brückenschaltung aus vier in Reihe geschalteten Gleichrichtern 3, die vorzugsweise Trokkengleichrichter sind. Den Ausgang der Brücke bildet eine Gleichrichteranordnung4, beispielsweise ebenfalls in Graetzschaltung, die über einen Transformator 5 an die Pole U, V angeschlossen ist. Werden an die mit + und - bezeichneten Eingangsanschlüsse der Graetzschalbung die zu wandelnde Gleichspannung in der bezeichneten Polarität und an die Klemmen R, S eine Hilfswechselspannunlg U~ von vorzugsweise mehr als zehnmal größerem Betrag als die zu wandelnde Spannung U angeschlossen, so wird bis zu dem Augenblick, in dem die Hilfswechselspannung, von Null aus größer werden. den Betrag der zu wandelnden Gleichspannung erreicht, kein Strom über die Gleichrichter 3 fließen. Der dieser Dauer zugehörige zeitliche-Abschnitt der Wechselspannung wird, da die Graetzbrücke einen sehr hohen Widerstand darstellt, an der Primärwicklung des Transformators 5 und danach gleichgerichtet am Ausgang der Gleichrichteranordnung 4 erscheinen. Nach dem genannten Zeitpunkt wird die Graetzbrücke plötzlich durchlässig, und es fließt ein Wechselstrom. der einerseits durch die Widerstandsanordnung 2 und andererseits durch den Innenwiderstand der an die Klemmen + und - angeschlossenen Gleichspannungsquelle bestimmt ist.
  • Der innere Widerstand der Ventile 3 kann für die Betrachtung zunächst außer acht gelassen werden.
  • Vom Augenblick des Leitendwerdens der Graetzschaltung ab liegt am Transformator 5 beständig eine Spannung vom Betrage der zu wandelnden Spannung U=. Hat die Amplitude dér Wechselspannung an den Polen U, V schließlich wieder bis auf den Betrag von U= abgenommen, so sperrt die Graetzschaltung 1 wieder, und am Ausgang liegt von da ab eine bis auf Null abnehmende Spannung vor. Die geschilderten Vorgänge sind in der graphischen Darstellung nach Fig. 2 näher erläutert.
  • Die gestrichelte Kurve U, zeigt den zeitlichen Verlauf der Spannung an den Klemmen R, S, die ausgezogene Kurve den zeitlichen Verlauf der Spannung an den Polen U, V bzw. am Transfor-mator 5. Nach der Doppelweggleichrichtung hinter der Gleichrichteranordnung 4 ergibt sich die gewandefte Gleichspannung U'=, deren Verlauf in Fig.-3 dargestellt ist. Die auf die Zeitlinie t berunterragenden Spitzen werden um so schmaler, je größer die Amplitude der Hilfswechsel- spannung U im Verhältnis zu der zu wandelnden Gleichspannung U= gewählt wird, und können durch verhältnismäßig gering bemessene Siebmittel eliminiert werden. Ändert sich die Spannung U=, so folgt die Spannung U'= dieser Änderung trägheitslos.
  • Der Gleichspannungswandler nach Fig. 1 kann gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung durch die im folgenden beschriebenen Maßnahmen noch verbessert werden.
  • Zur Verminderung des Einflusses von Schwanhungen der Hilfswechselspannung U kann eine Kompensation vorgesehen werden. In Fig. 1 ist für diese Kompensation ein als Potentiometer ausgebildeter Lastwiderstand 6 vorgesehen, der auch mit der Widerstandsanordnung 2 identisch sein kann. In diesem Falle wird ein Teil der an dem Lastwiderstand 6 abfallenden Wechselspannung in den Ausgangskreis des Gleichspannungswandlers, jedoch vor der Gleichrichteranordnung 4, eingespeist. Dies kann, wie dargestellt, sowohl auf der Sekundärseite als auch auf der Primärseite des Transformators 5 durch einen Hilfstransformator 10 erfolgen. Es ist auch möglich, die Kompensationsspannung für sich gleichzurichten und in Reihe mit den Ausgangsanschlüssen der Gleichrichteranordnung 4 zu schalten. Eine weitere Möglichkeit, bei der die Kompensationsspannung ebenfalls als Gleichspannung verwendet ist, besteht, falls als Widerstandsanordnung 2 eine in Fig. 4 dargestellte, jedoch an sich für andere Zwecke vorgesehene Hilfsgraetzschaltung zwischen R und U eingeschaltet ist, in deren Gleichstromkreis ein Widerstand 7 liegt. Der Widerstand 7 kann ebenfalls als Potentiometer ausgebildet sein. Die abgegriffene Spannung wird mit der Alusgangsspannung U'= gegensinnig in Reihe geschaltet. Die Kompensation bewirkt außerdem, wenn die Hilfsgraetzschaltung nach Fig. 4 verwendet wird, daß die Spannungsabfälle an den Gleichrichtern 3 ohne Einfluß auf die Ausgangsspannung U'= bleiben.
  • Die bereits erwähnte Hilfsgraetzsch altung nach Fig. 4 arbeitet ebenfalls vorzugsweise mit Trockengleichrichtern 8. In Reihe mit dem ohmschen Widerstand 7 liegt eine Luft- oder Luftspaltdrossel 9. Durch die Hilfsgraetzschaltung wird der Hilfswechselsftom in einen Rechteckstrom umgeformt, der einen während der Halbwellen der Hilfswechselspannung konstanten Spannungsabfall an den Ventilen 3 hervorruft. Da die Summe der zu wandelnden Spannung U~ und der Spannungsabfälle an den Gleichrichtern 3 durch die Glei-chspannungswandlung mit abgebildet wird und der Spannungsabfall an den Gleichrichtern 3 über den Hilfstransformator 10 kompensiert wird, ist eine formgetreue Abbildung der zu wandelnden Spannung U= gewährleistet.
  • Eine weitere Verbesserung des Gleichspannungswandlers nach der Erfindung kann durch einen Pufferwiderstand 11 parallel zu den Gleichspannungspolen der Graetzbrücke 1 (Fig. 1) erreicht werden. Wird der Ohmwert des Pufferwiderstandes gleich dem Quotienten aus dem Betrag der zu wandelnden Gleichspannung und dem Gleichrichterstrom der Graetzschaltung 1 gewählt, so findet keine Rückwirkung auf die die zu wandelnde Spannung U= liefernde Gleichstromquelle statt. Der Pufferwiderstand kann insbesondere ein spannungsabhängiger Widerstand sein mit einer der jeweils vorliegenden Umwandlungsaufgabe entsprechenden Abhängigkeit im Bereich der zu wandelnden Gleichspannung. Dadurch kann bei allen in diesem Bereich liegenden Beträgen der Gleichspannung eine praktisch vollständige Rückwirkungsfreiheit erreicht werden.
  • Zur Verkleinerung der Breite der spitzenförmigen Spannungslücken in der erzeugten Gleichspannung U'= (vgl. Fig. 3) kann bei gegebenem Betragsverhältnis zwischen Hilfswecbselspannung und umzuwandelnder Gleichspannung ein in Fig. 1 mit 12 bezeichneter Kondensator parallel zu dem Lastwiderstand 6 vorgesehen werden. Dadurch wird eine weitere Verbesserung der gewandelten Gleichspannung erzielt, ohne daß es dazu erforderlich wäre, den Betrag der Hilfswechselspannung unverhältnismäßig groß zu wählen.
  • Es ist ferner vorteilhaft, insbesondere wenn das Verhältnis zwischen den Beträgen der Hilfswechselspannung und der zu wandelnden Gleichspannung sehr groß gewählt wird, den Transformator 5 (Fig. 1) derart zu bemessen, daß er sich bei geöffnetem Eingangskreis des Gleichspannungswandlers sättigt, so daß sich eine selbsttätige Begrenzung der Ausgangsspannung des Wandlers ergibt, die anderenfalls, ähnlich wie hei einem Wechselstromwandler mit offener Bürde, einen beispielsweise für die Ventile der Gleichrichteranord nung 4 oder eine andere im Ausgang des Wandlers liegende Einrichtung schädlichen hohen Wert annehmen könnte.
  • Der Gleichspannungswandler nach der Erfindung eignet sich außerdem zur Verwendung als Vorschalteinrichtung für Oszillographen zum Registrieren des Kurvenverlaufs einer Wechselspannung in der Nähe ihrer Nulldurchgänge. Dies interessiert z. B. zur Feststellung der Sperrspannung bei Kontaktstromrichtern, ferner überall dort, wo kleine Spannungsabfälle gemessen werden sollen, die Spannung aber selbst große Augenblickswerte annehmen kann, z. B. bei Hg-Großgleichrichtern. Insbesondere bei hohen Spannungen ist es schwierig, den Verlauf in der Nähe der N-durchgänge festzustellen. Schleifenoszillographen können wegen tffberlastung mit hohen Spannungen nicht betrieben werden, wenn gleichzeitig eine entsprechend große Abbildung des Nul ldurchganges gewünscht wird. Kathodenstrabloszillographen können dabei ebenfalls beschädigt werden. Es zeigt sich bei einigen von ihnen aber auch noch, daß schon bei nicht schädlichen hohen Spannungen Verzerrungen auf dem Leuchtschirm auftreten können. Als Vorschaltgerät für Oszillographen wird der Wandler nach der Erfindung unter Fortlassung des Transformators 5 und der Gleichrichteranordnung 4 mit den Polen U und V an einen Oszillographen angeschlossen. An die Stelle der Hilfswechselspannung tritt die zu untersuchende Wechsel spannung. Es ergibt sich, daß die Wechselspannung an den Polen U, V nicht über den Betrag einer an den Polen P, N liegenden Gleichspannung ansteigen kann. Die Gleichspannung an den Polen P, N wird deshalb niedriger gewählt als die zulässige Spannung des Oszillographen.
  • Die Einrichtung nach der Erfindung ist weder hinsichtlich Ausführung noch Anwendung auf die beschriebenen Beispiele beschränkt. So kann beispielsweise an Stelle der Widerstandsanordnung 2 in Fig. 1 auch ein anderes Strombegrenzungsmiittel, beispielsweise eine an sich bekannte Magnetverstärkeranordnung mit in Reihe geschalteten Arbeitswicklungen, vorgesehen sein. Ferner können als Gleichrichter drei steuerbare Gasentladungsgefäße mit konstanter Brennspannung verwendet werden.
  • PATENTANSPRtJCHE 1. Gleichspannungswandler für Meß- oder Regelzwecke, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einer vorzugsweise mit Trockengleichrichtern au sge führten Graetzschaltung besteht, an deren Gleich- spannungspolen die zu wandelnde Gleichspannung entgegen der Gleichrichterdurchlaßrichtung angeschlossen ist, daß an die Wechselspannungspole eine Hilfswechselspannung über ein Strombegrenzungsmittel angeschlossen ist und daß die gewandelte Gleicbspannung über eine Gleichrichteranordnung, vorzugsweise in Doppelwegschaltung, und einen Transformator von den Wechselspannungspolen der Graetzschaltiung abgenommen ist.

Claims (1)

  1. 2. Gleichspannungswandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfswechselspannung groß ist im Verhältnis zu der zu wandelnden Gleichspannung, vorzugsweise mehr als zehnmal größer.
    3. Gleichspannungswandler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichspannungspole der Graetzbrücke durch einen ohmschen Widerstand (Pufferwiderstand) überbrückt sind, dessen Ohmwert etwa gleich dem Quotienten aus dem Betrag der zu wandelnden Gleichspannung und dem Gleichrichterstrom der Graetzschaltung ist.
    4. Gleichspannungswandler nach Anspruch, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Pufferwiderstand ein spannungs abhängiger Widerstand ist.
    5. Gleichspannungswandler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Strombegrenzungsmittel aus einer Hilfsgraetzschaltung besteht, an deren Gleichstrompolen eine Luft- oder eine Luftspaltdrossel in Reihe mit einem ohmschen Widerstand (Lastwiderstand) liegt.
    6. Gleichspannungswandler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Strombegrenzungsmittel eine steuerbare Drosselspule mit in Reihe geschalteten Arbeitswicklungen ist.
    7. Gleichspannungswandler nach Anspruch 5, dahin abgeändert, daß der Lastwiderstand in Reihe mit den Wechselstrompolen der Hilfsgraetzschaltung liegt, wobei der Lastwiderstand gegebenenfalls auch fortbleiben kann.
    8. Gleichspannungswandler nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu dem Lastwiderstand ein Kondensator liegt.
    9. Gleichspannungswandler nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einem Lastwiderstand im Wechsel- oder Gleichstromkreis der Hilfsgraetzschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Teilspannungsabfall des Lastwiderstandes in den Ausgangskreis des Wandlers eingespeist ist im Sinne einer Kompensation von Schwankungen der Hilfswechselspannung und einer Kompensation der Spannungsabfälle an den Gleichrichtern der Graetzschaltung.
    10. Gleichspannungswandler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine derartige Bemessung des Transformators, daß sich dieser bei geöffnetem Eingangskreis des Gleichspanungswandlers sättigt im Sinne einer selbsttätigen Begrenzung seiner Ausgangsspannung.
    11. Verwendung des Gleichspannungswandlers nach einem der vorhergehenden Ansprüche als Vorschalteinrichtung für Oszillographen zum Registrieren des Kurvenverlaufs einer Wechselspannung in der Nähe ihrer Nulldurchgänge, indem die zu registrierende Wechselspannung über das 5 trombegrenzungsmittel an die Wechselstrompole der Graetzschaltung und diese an den Oszillographen angeschlossen werden und indem den Gleichstrompolen der Graetzschaltung eine Gleichspannung zugeführt wird, deren Betrag die zulässige Betriebsspannung des Oszillographen nicht überschreitet.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Zeitschrift Archiv für technisches Messen, ATM -Z 52-9; Zeitschrift Elektrotechnische Zeitschrift (ETZ) 64, (1943), S. 653 bis 656.
DES34830A 1953-08-17 1953-08-17 Gleichspannungswandler fuer Mess- oder Regelzwecke Pending DE1006067B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES34830A DE1006067B (de) 1953-08-17 1953-08-17 Gleichspannungswandler fuer Mess- oder Regelzwecke

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES34830A DE1006067B (de) 1953-08-17 1953-08-17 Gleichspannungswandler fuer Mess- oder Regelzwecke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1006067B true DE1006067B (de) 1957-04-11

Family

ID=7481664

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES34830A Pending DE1006067B (de) 1953-08-17 1953-08-17 Gleichspannungswandler fuer Mess- oder Regelzwecke

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1006067B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1265858B (de) * 1963-09-27 1968-04-11 Licentia Gmbh Richtungsgetreuer Gleichspannungs-Trennwandler

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1265858B (de) * 1963-09-27 1968-04-11 Licentia Gmbh Richtungsgetreuer Gleichspannungs-Trennwandler

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE202018105618U1 (de) Kleinsignalspannungsquelle zum Verifizieren von Gleichstromzählern vom indirekten Zugriffstyp
DE1813540A1 (de) Impulsgenerator,insbesondere fuer ein Netzgeraet
DE974154C (de) Wandler fuer vorzugsweise kleine Gleichstromgroessen auf Magnetverstaerkergrundlage
DE961557C (de) Ruhender Gleichstrommesswandler
DE2940524A1 (de) Isolationswiderstandspruefer
DE1153452B (de) Gleichstromwandler
DE603514C (de) Trockenplattengleichrichteranordnung mit vorgeschaltetem Verstaerker, insbesondere fuer Messzwecke
DE2346957A1 (de) Schaltung zur potentialfreien erfassung des gleichstromes in stromrichterschaltungen
DE1295073B (de) Elektronischer Wirkverbrauchszaehler
DE663256C (de) Anordnung zur Regelung und Konstanthaltung von Zaehlereichstationen oder anderen Messeinrichtungen zugefuehrten elektrischen Groessen
AT221173B (de)
DE909750C (de) Vorrichtung zur Messung von Gleichstroemen
DE525214C (de) Frequenzmesser mit einem auf den Sollwert der zu messenden Frequenz abgestimmten Resonanzkreis
DE863385C (de) Anordnung zur Leistungsmessung bei stromrichtergespeisten Verbrauchern mit grossen Induktivitaeten
DE758289C (de) Richtungsempfindlicher Magnetverstaerker
AT214528B (de) Einrichtung zur Spannungswandlung unter galvanischer Trennung, insbesondere für Regelkreise
DE761370C (de) Anordnung zur Gleichrichtung von Wechselstroemen mittels einer Einweg-Gleichrichterschaltung
DE2658958A1 (de) Schaltungsanordnung zur dehnung des anfangsbereiches eines messwerkes
DE945464C (de) Schaltungsanordnung zum Messen elektrischer Spannungen oder Stroeme
DE2920067A1 (de) Transistorisierter gleichstromsteller mit potentialgetrenntem regelkreis
DE2502462C3 (de) Schaltung zur potentialfreien Erfassung des Stromes einer halbgesteuerten, einphasigen Brückenschaltung
DE756432C (de) Anordnung zur Regelung der Leistung
DE2361715C3 (de) Synchron-Gleichrichter und Verstärker
DE1011065B (de) Einrichtung zum Messen nicht sinusfoermiger Wechselstroeme, insbesondere der kurzzeitigen Stroeme von mittels Entladungsgefaessen leistungsgesteuerten Schweissmaschinen
DE1029462B (de) Doppel-Kontaktumformer