DE10061925A1 - Drehmomentwandler mit Überbrückungskupplung - Google Patents
Drehmomentwandler mit ÜberbrückungskupplungInfo
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Abstract
Ein Turbinenrad (6, 7) eines Drehmomentwandlers ist mittels eines Pumpenrades (4, 5) antreibbar und mittels einer Überbrückungskupplung starr mit dem Pumpenrad (4, 5) kuppelbar. Diese ist mittels eines axialverschieblichen Kolbens (11) betätigbar, der zwischen einer Turbinenradschale (7) des Turbinenrades (6, 7) und einem Gehäusekörper (2) angeordnet ist. Der Gehäusekörper (2) ist mit dem Pumpenrad (4, 5) drehfest verbunden und übergreift die Turbinenradschale (7). Der Übebrückungskupplung ist ein Torsionsdämpfer (12) zugeordnet, der zwischen dem Kolben (11) und der Turbinenradschale (7) angeordnet ist. Er weist eine Torsionsfederung (13) auf, die mittels je eines turbinenradschalenseitigen und eines kolbenseitigen Halteelementes (14, 15) gehalten ist. Das turbinenradschalenseitige Halteelement (14) weist Ausnehmungen (16) auf, durch die hindurch die Torsionsfederung (13) in den Raum zwischen turbinenradschalenseitigem Halteelement (14) und Turbinenradschale (7) hineinragt. Die Überbrückungskupplung (10) greift über einen Lamellenträger (26) mit Lamellen (25) in die Torsionsfederung (13) ein. Dieser weist an seinem radial äußeren Ende einen Lamellenträgersteg (31) auf, der sich bis zur Turbinenradschale (7) erstreckt.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Drehmomentwandler
mit einem Pumpenrad, einem von dem Pumpenrad antreibbaren
Turbinenrad und einer Überbrückungskupplung, mittels derer
das Pumpenrad mit dem Turbinenrad starr kuppelbar ist,
- - wobei die Überbrückungskupplung mittels eines axialver schieblichen Kolbens betätigbar ist, der zwischen einer Turbinenradschale des Turbinenrades und einem Gehäusekörper angeordnet ist,
- - wobei der Gehäusekörper die Turbinenradschale übergreift und mit dem Pumpenrad drehfest verbunden ist,
- - wobei der Überbrückungskupplung ein Torsionsdämpfer zuge ordnet ist, der zwischen dem Kolben und der Turbinenrad schale angeordnet ist und eine Torsionsfederung aufweist,
- - wobei die Torsionsfederung mittels je eines turbinenrad schalenseitigen und eines kolbenseitigen Halteelements gehalten ist,
- - wobei zumindest das turbinenradschalenseitige Halteelement Ausnehmungen aufweist, durch die hindurch die Torsionsfede rung in den Raum zwischen turbinenradschalenseitigem Halte element und Turbinenradschale hineinragt,
- - wobei die Überbrückungskupplung über einen Lamellenträger mit Lamellen in die Torsionsfederung eingreift.
Ein derartiger Drehmomentwandler ist beispielsweise aus der
US-A-4,194,604 bekannt. Ein ähnlicher Offenbarungsgehalt ist
der DE 41 21 586 A1 zu entnehmen.
Bei starker Beanspruchung der Torsionsfederung kann es ge
schehen, dass einzelne Federn der Torsionsfederung zu Bruch
gehen. Aufgrund der Ausnehmungen besteht daher die Möglich
keit, dass diese in den Raum zwischen turbinenradschalensei
tigem Halteelement und Turbinenradschale hineinfallen. Von
dort können sie von der umgewälzten Hydraulikflüssigkeit im
Wandler verbreitet werden und unter anderem auch in den Raum
zwischen Kolben und Gehäusekörper bzw. Kolben und kolbensei
tigem Halteelement gelangen. Der Kolben muss aber, um die
Überbrückungskupplung betätigen zu können, in der Lage sein,
Axialbewegungen auszuführen. Federbruchstücke im Raum zwi
schen Kolben und Gehäusekörper bzw. kolbenseitigem Halte
element können daher im Extremfall den Kolben blockieren und
so eine starre Kupplung zwischen dem Pumpenrad und dem Turbi
nenrad verhindern.
Das Problem besteht nicht, wenn das turbinenradschalenseitige
Halteelement als geschlossenes Halteelement ausgebildet ist,
das Auswölbungen aufweist, mittels derer die Torsionsfederung
gehalten ist. Aufgrund der erforderlichen Stabilität zur Auf
nahme der auftretenden Kräfte muss das turbinenradschalensei
tige Halteelement jedoch eine gewisse Mindestdicke aufweisen.
Diese Bauweise, die zum Beispiel aus der US-A-4,177,885 be
kannt ist, erfordert daher einen erhöhten axialen Bauraum.
Aus der DE 36 24 496 C2 ist bei einem Torsionsdämpfer für ein
Zweimassenschwungrad bekannt, ein Halteelement mit Ausnehmun
gen mittels eines relativ dünnen Abdeckblechs abzudecken.
Auch dieses Abdeckblech benötigt aber einen - wenn auch ge
genüber der US-A-4,177,885 verringerten - axialen Bauraum.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen
Drehmomentwandler zu schaffen, bei dem trotz nur geringen
axialen Bauraums mit Sicherheit verhindert ist, dass Feder
bruchstücke in den Raum zwischen turbinenradschalenseitigem
Halteelement und Turbinenradschale gelangen können.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Lamellenträger an
seinem radial äußeren Ende einen Lamellenträgersteg aufweist,
der sich bis zur Turbinenradschale erstreckt.
Der benötigte axiale Bauraum wird möglichst gering gehalten,
wenn auch das kolbenseitige Halteelement Ausnehmungen aufweist,
durch die hindurch die Torsionsfederung in den Raum
zwischen kolbenseitigem Halteelement und Kolben hineinragt,
und die Ausnehmungen des kolbenseitigen Halteelements von ei
nem dünnen Abdeckblech abgedeckt sind.
Die Erfindung beruht also auf der Erkenntnis, dass durch die
Aufteilung der Tragfunktion und der Rückhaltefunktion auf
voneinander getrennte Bauteile, nämlich die Halteelemente,
den verlängerten Lamellenträgersteg und das Abdeckblech, der
axiale Bauraum praktisch nicht vergrößert wird und dennoch
eine vollständige Abdeckung der Torsionsfederung möglich ist.
In relativen Zahlen sollte das Abdeckblech maximal die Hälf
te, vorzugsweise ein Viertel oder weniger, der Dicke des kol
benseitigen Halteelements aufweisen. In absoluten Zahlen
sollte das Abdeckblech eine Dicke von maximal 2 mm, vorzugs
weise 1 mm oder weniger, aufweisen.
Wenn das Abdeckblech ringförmig ausgebildet ist und ein radi
al inneres und ein radial äußeres Ende aufweist, ist das Ab
deckblech konstruktiv besonders einfach ausgestaltet.
Wenn das Abdeckblech radial einseitig mit dem kolbenseitigen
Halteelement verbunden ist und am anderen radialen Ende unter
Federkraft an das kolbenseitige Halteelement angedrückt ist,
ergibt sich ein geringer Montageaufwand des Abdeckblechs am
kolbenseitigen Halteelement. Die Verbindung erfolgt dabei
vorzugsweise radial innen.
Wenn das Abdeckblech aus federnd vorspannbarem Stahl besteht,
ist das Abdeckblech trotz einer nur relativ geringen Dicke
mit hinreichender Kraft an das kolbenseitige Halteelement
andrückbar. Bei beidseitiger Befestigung besteht in einem
derartigen Fall aufgrund der Federelastizität des Abdeck
blechs nicht die Gefahr eines Abdeckblechbruchs.
Die Verbindung zwischen kolbenseitigem Halteelement und. Ab
deckblech kann prinzipiell beliebig ausgestaltet sein. Vor
zugsweise aber ist das Abdeckblech mit dem kolbenseitigen
Halteelement über Niete verbunden.
Der Aufbau des Drehmomentwandlers ist noch einfacher, wenn
das kolbenseitige Halteelement über Verbindungselemente mit
einem Turbinenradfuß verbunden ist, der Turbinenradfuß mit
der Turbinenradschale und mit einer Ausgangswelle drehfest
verbunden ist und das Abdeckblech mit dem kolbenseitigen Hal
teelement mittels derselben Verbindungselemente verbunden
ist.
Der Aufbau kann noch weiter vereinfacht werden, wenn auch das
turbinenradschalenseitige Halteelement und/oder die Turbinen
radschale mittels derselben Verbindungselemente mit dem Tur
binenradfuß verbunden sind.
Wenn das Abdeckblech und das kolbenseitige Halteelement kor
respondierende Ausnehmungen für eine Winkellasche einer
Spielreibvorrichtung aufweisen, ergibt sich eine weitere Ver
einfachung des Aufbaus des Drehmomentwandlers.
Wenn das Abdeckblech und die Halteelemente radial außen kor
respondierende Ausnehmungen für einen Zapfen aufweisen, der
durch den Lamellenträger hindurchragt und als Anschlag für
eine Torsion des Lamellenträgers relativ zu den Halteelemen
ten dient, ergibt sich ein konstruktiv besonders einfacher
Aufbau der Torsionsfederung.
Weitere Vorteile und Einzelheiten ergeben sich aus der nach
folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels. Dabei
zeigt die einzige
Fig. 1 einen Teilschnitt durch einen Drehmomentwandler.
Gemäß Fig. 1 ist eine Eingangswelle 1 mit einem Gehäuseköper 2
starr gekuppelt. Die Eingangswelle 1 ist üblicherweise die
Kurbelwelle eines Kfz-Motors. Der Gehäusekörper 2 besteht aus
zwei Gehäuseteilen 2', 2", die - im vorliegenden Fall über
Schraubverbindungen 3 - miteinander verbunden sind. Der rech
te Gehäuseteil 2" geht dabei einstückig in eine Pumpenrad
schale 4 über. Die Pumpenradschale 4 trägt Pumpenradschaufeln
5. Pumpenradschale 4 und Pumpenradschaufeln 5 bilden zusammen
ein Pumpenrad.
Mittels des Pumpenrades ist über eine der Übersichtlichkeit
halber nicht dargestellte Hydraulikflüssigkeit ein Turbinen
rad antreibbar. Dieses besteht aus Turbinenradschaufeln 6,
die von einer äußeren Turbinenradschale 7 getragen sind. Die
Turbinenradschale 7 bildet also die äußere Hülle des Turbi
nenrades. Sie ist dabei von dem Gehäusekörper 2 übergriffen.
Der Drehmomentwandler weist ferner ein Leitrad 8 mit Leitrad
schaufeln 9 auf. Die Ausgestaltung des Leitrades 8 ist im
Rahmen der vorliegenden Erfindung ohne Belang. Auf sie wird
daher nachfolgend nicht weiter eingegangen.
Um das Pumpenrad mit dem Turbinenrad auch starr kuppeln zu
können, weist der Drehmomentwandler eine Überbrückungskupp
lung 10 auf. Die Überbrückungskupplung 10 ist mittels eines
Kolbens 11 betätigbar. Der Kolben 11 ist zwischen der Turbi
nenradschale 7 und dem Gehäusekörper 2 angeordnet und axial
verschieblich gelagert.
Der Überbrückungskupplung 10 ist ein Torsionsdämpfer 12 zuge
ordnet. Der Torsionsdämpfer 12 ist zwischen dem Kolben. 11 und
der Turbinenradschale 7 angeordnet. Er weist eine Torsionsfe
derung 13 auf, die mittels Halteelementen 14, 15 gehalten
ist. Eines der Halteelemente 14, 15 ist dabei turbinenrad
schalenseitig, das andere kolbenseitig angeordnet. Beide Hal
teelemente 14, 15 weisen Ausnehmungen 16, 17 auf, durch die
hindurch die Torsionsfederung 13 einerseits in den Raum zwischen
kolbenseitigem Halteelement 15 und Kolben 11 und ande
rerseits in den Raum zwischen turbinenradschalenseitigem Hal
teelement 14 und Turbinenradschale 7 hineinragt.
Um zu verhindern, dass im Falle eines Federbruchs Bruchstücke
der Torsionsfederung 13 in den Raum zwischen kolbenseitigem
Haltelement 15 und Kolben 11 gelangen, sind die Ausnehmungen
17 des kolbenseitigen Halteelements 15 von einem dünnen Ab
deckblech 18 abgedeckt. Unter einem dünnem Abdeckblech 18 ist
dabei ein Abdeckblech 18 zu verstehen, das erheblich dünner
ist als das kolbenseitige Halteelement 15. In absoluten Zah
len sollte die Dicke maximal 2 mm betragen, vorzugsweise nur
1 mm oder weniger. Relativ ausgedrückt sollte die Dicke des
Abdeckblechs 18 maximal die Hälfte, vorzugsweise ein Viertel
oder weniger, der Dicke des kolbenseitigen Halteelements 15
betragen. Die Dickenreduktion des Abdeckblechs 18 ist dabei
möglich, weil es nur die Rückhaltefunktion, nicht aber tra
gende Funktion erfüllt. Die tragende Funktion wird von dem
Halteelement 15 wahrgenommen.
Das Abdeckblech 18 besteht aus federnd vorspannbarem Stahl
und ist ringförmig ausgebildet. Es weist ein radial inneres
Ende 19 und ein radial äußeres Ende 20 auf. Es ist möglich,
das Abdeckblech 18 an beiden Enden 19, 20 mit dem kolbensei
tigen Halteelement 15 zu verbinden. Vorzugsweise aber ist das
Abdeckblech 18 nur radial einseitig, z. B. wie in Fig. 1 dar
gestellt radial innen, mit dem kolbenseitigen Halteelement 15
verbunden. Das andere radiale Ende 20, hier das radial äußere
Ende 20, ist unter Federkraft an das kolbenseitige Halteele
ment 15 angedrückt.
Die Verbindung zwischen dem Abdeckblech 18 und dem kolbensei
tigem Halteelement 15 ist prinzipiell beliebiger Natur. Gemäß
Fig. 1 ist das Abdeckblech 18 mit dem kolbenseitigen Halteele
ment 15 aber über Niete 21 verbunden. Mittels derselben Ver
bindungselemente 21, also der Niete 21, ist auch das kolben
seitige Halteelement 15 mit einem Turbinenradfuß 22 verbunden,
der mit der Turbinenradschale 7 und einer Ausgangswelle
23 drehfest verbunden ist. Mittels derselben Verbindungsele
mente 21 sind auch das turbinenradschalenseitige Halteelement
14 und die Turbinenradschale 7 mit dem Turbinenradfuß 22 ver
bunden. Es werden also für die gesamte Verbindung von Abdeck
blech 18, Halteelementen 14, 15 und Turbinenradschale 7 mit
dem Turbinenradfuß 22 gemeinsame Niete 21 verwendet.
Zur Dämpfung der Torsion weist der Torsionsdämpfer 12 eine
Spielreibvorrichtung auf. Diese besteht aus Reibbelägen 24,
die beidseitig von Lamellen 25 eines Lamellenträgers 26 ange
ordnet sind und einerseits an dem turbinenradschalenseitigen
Halteelement 14 und andererseits an einer Winkellasche 27 an
liegen. Die Winkellasche 27 wird über eine Tellerfeder 28 an
einen der Reibbeläge 24 angedrückt. Gemäß Fig. 1 weisen das
kolbenseitige Halteelement 15 und das Abdeckblech 18 korres
pondierende Ausnehmungen 29, 30 für die Winkellasche 27 auf.
Die Winkellasche 27 muss daher in Axialrichtung nicht sehr
eng toleriert werden.
Der Lamellenträger 26 ist mit der Überbrückungskupplung 10
starr verbunden und greift mit seinen Lamellen 25 in die Tor
sionsfederung 13 ein. Er weist an seinem radial äußeren Ende
einen Lamellenträgersteg 31 auf, der sich bis zur Turbinen
radschale 7 erstreckt. Der Lamellenträgersteg 31 bewirkt so
mit in Verbindung mit der Turbinenradschale 7 einen Abschluss
des Raumes zwischen dem turbineradschalenseitigen Halteele
ment 14 und der Turbinenradschale 7. Ein turbineradschalen
seitiges Abdeckblech ist daher nicht erforderlich.
Der Lamellenträger 26 kann und soll sich relativ zum Turbi
nenradfuß 22 verdrehen können. Denn dadurch wird durch die
Spielreibvorrichtung eine Dämpfung der Torsion bewirkt. Die
Verdrehung soll aber nicht unbegrenzt sein. Die Halteelemente
14, 15 weisen daher an ihren radial äußeren Enden korrespon
dierende Ausnehmungen 32, 33 auf. Durch diese Ausnehmungen
32, 33 sowie ein Langloch 34 des Lamellenträgers 26 ist ein
Zapfen 35 durchsteckbar, der als Anschlag für eine Torsion
des Lamellenträgers 26 relativ zu den Halteelementen 14, 15
dient.
Gemäß Fig. 1 erstreckt sich das Abdeckblech 18 bis über den
Zapfen 35 hinaus. Es weist daher ebenfalls korrespondierende
Ausnehmungen 36 für den Zapfen 35 auf. Alternativ wäre aber
auch möglich, dass das Abdeckblech 18 vor Erreichen des Zap
fens 35 endet.
Mittels des erfindungsgemäßen Drehmomentwandlers ist auf ein
fache Weise ein kompakter Aufbau bei gleichzeitig zuverlässi
gem Dauerbetrieb möglich.
1
,
23
Wellen
2
Gehäusekörper
2
',
2
" Gehäuseteile
3
Schraubverbindungen
4
,
7
Radschalen
5
,
6
,
9
Schaufeln
8
Leitrad
10
Überbrückungskupplung
11
Kolben
12
Torsionsdämpfer
13
Torsionsfederung
14
,
15
Halteelemente
16
,
17
,
29
,
30
,
32
,
33
,
36
Ausnehmungen
18
Abdeckblech
19
,
20
Enden
21
Niete
22
Turbinenradfuß
24
Reibbeläge
25
Lamellen
26
Lamellenträger
27
Winkellasche
28
Tellerfeder
31
Lamellenträgersteg
34
Langloch
35
Zapfen
Claims (14)
1. Drehmomentwandler, mit einem Pumpenrad (4, 5), einem von
dem Pumpenrad (4, 5) antreibbaren Turbinenrad (6, 7) und ei
ner Überbrückungskupplung (10), mittels derer das Pumpenrad
(4, 5) mit dem Turbinenrad (6, 7) starr kuppelbar ist,
wobei die Überbrückungskupplung (10) mittels eines axial verschieblichen Kolbens (11) betätigbar ist, der zwischen einer Turbinenradschale (7) des Turbinenrades (6, 7) und einem Gehäusekörper (2) angeordnet ist,
wobei der Gehäusekörper (2) die Turbinenradschale (7) über greift und mit dem Pumpenrad (4, 5) drehfest verbunden ist,
wobei der Überbrückungskupplung (10) ein Torsionsdämpfer (12) zugeordnet ist, der zwischen dem Kolben (11) und der Turbinenradschale (7) angeordnet ist und eine Torsionsfede rung (13) aufweist,
wobei die Torsionsfederung (13) mittels je eines turbinen radschalenseitigen und eines kolbenseitigen Halteelements (14, 15) gehalten ist,
wobei zumindest das turbinenradschalenseitige Halteelement (14) Ausnehmungen (16) aufweist, durch die hindurch die Torsionsfederung (13) in den Raum zwischen turbinenradscha lenseitigem Halteelement (14) und Turbinenradschale (7) hineinragt,
wobei die Überbrückungskupplung (10) über einen Lamellen träger (26) mit Lamellen (25) in die Torsionsfederung (13) eingreift,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Lamellenträger (26) an seinem radial äußeren Ende einen Lamellenträgersteg (31) aufweist, der sich bis zur Tur binenradschale (7) erstreckt.
wobei die Überbrückungskupplung (10) mittels eines axial verschieblichen Kolbens (11) betätigbar ist, der zwischen einer Turbinenradschale (7) des Turbinenrades (6, 7) und einem Gehäusekörper (2) angeordnet ist,
wobei der Gehäusekörper (2) die Turbinenradschale (7) über greift und mit dem Pumpenrad (4, 5) drehfest verbunden ist,
wobei der Überbrückungskupplung (10) ein Torsionsdämpfer (12) zugeordnet ist, der zwischen dem Kolben (11) und der Turbinenradschale (7) angeordnet ist und eine Torsionsfede rung (13) aufweist,
wobei die Torsionsfederung (13) mittels je eines turbinen radschalenseitigen und eines kolbenseitigen Halteelements (14, 15) gehalten ist,
wobei zumindest das turbinenradschalenseitige Halteelement (14) Ausnehmungen (16) aufweist, durch die hindurch die Torsionsfederung (13) in den Raum zwischen turbinenradscha lenseitigem Halteelement (14) und Turbinenradschale (7) hineinragt,
wobei die Überbrückungskupplung (10) über einen Lamellen träger (26) mit Lamellen (25) in die Torsionsfederung (13) eingreift,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Lamellenträger (26) an seinem radial äußeren Ende einen Lamellenträgersteg (31) aufweist, der sich bis zur Tur binenradschale (7) erstreckt.
2. Drehmomentwandler nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass auch das kolbenseitige Halteelement (15) Ausnehmungen
(17) aufweist, durch die hindurch die Torsionsfederung (13)
in den Raum zwischen kolbenseitigem Halteelement (15) und
Kolben (11) hineinragt, und dass die Ausnehmungen (17) des
kolbenseitigen Halteelements (15) von einem dünnen Abdeckblech
(18) abgedeckt sind.
3. Drehmomentwandler nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Abdeckblech (18) maximal die Hälfte, vorzugsweise
ein Viertel oder weniger, der Dicke des kolbenseitigen Halte
elements (15) aufweist.
4. Drehmomentwandler nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Abdeckblech (18) eine Dicke von maximal 2 mm, vor
zugsweise 1 mm oder weniger, aufweist.
5. Drehmomentwandler nach Anspruch 2, 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Abdeckblech (18) ringförmig ausgebildet ist und ein
radial inneres und ein radial äußeres Ende (19, 20) aufweist.
6. Drehmomentwandler nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Abdeckblech (18) radial einseitig mit dem kolbensei
tigen Halteelement (15) verbunden ist und am anderen radialen
Ende (20) unter Federkraft an das kolbenseitige Halteelement
(15) angedrückt ist.
7. Drehmomentwandler nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Abdeckblech (18) radial innen mit dem kolbenseitigen
Halteelement (15) verbunden ist.
8. Drehmomentwandler nach einem der Ansprüche 2 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Abdeckblech (18) aus federnd vorspannbarem Stahl be
steht.
9. Drehmomentwandler nach einem der Ansprüche 2 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Abdeckblech (18) mit dem kolbenseitigen Halteelement
(15) über Niete (21) verbunden ist.
10. Drehmomentwandler nach einem der Ansprüche 2 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass das kolbenseitige Halteelement (15) über Verbindungsele
mente (21) mit einem Turbinenradfuß (22) verbunden ist, dass
der Turbinenradfuß (22) mit der Turbinenradschale (7) und mit
einer Ausgangswelle (23) drehfest verbunden ist und dass das
Abdeckblech (18) mit dem kolbenseitigen Halteelement (15)
mittels derselben Verbindungselemente (21) verbunden ist.
11. Drehmomentwandler nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass auch das turbinenradschalenseitige Halteelement (14)
mittels derselben Verbindungselemente (21) mit dem Turbinen
radfuß (22) verbunden ist.
12. Drehmomentwandler nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass auch die Turbinenradschale (7) mittels derselben Verbin
dungselemente (21) mit dem Turbinenradfuß (22) verbunden ist.
13. Drehmomentwandler nach einem der Ansprüche 2 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Abdeckblech (18) und das kolbenseitige Halteelement
(15) korrespondierende Ausnehmungen (29, 30) für eine Winkel
lasche (27) einer Spielreibvorrichtung aufweisen.
14. Drehmomentwandler nach einem der Ansprüche 2 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Abdeckblech (18) und die Halteelemente (14, 15) ra
dial außen korrespondierende Ausnehmungen (32, 33, 36) für
einen Zapfen (35) aufweisen, der durch den Lamellenträger
(26) hindurchragt und als Anschlag für eine Torsion des La
mellenträgers (26) relativ zu den Halteelementen (14, 15)
dient.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000161925 DE10061925A1 (de) | 2000-12-12 | 2000-12-12 | Drehmomentwandler mit Überbrückungskupplung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000161925 DE10061925A1 (de) | 2000-12-12 | 2000-12-12 | Drehmomentwandler mit Überbrückungskupplung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10061925A1 true DE10061925A1 (de) | 2002-07-04 |
Family
ID=7666869
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000161925 Withdrawn DE10061925A1 (de) | 2000-12-12 | 2000-12-12 | Drehmomentwandler mit Überbrückungskupplung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10061925A1 (de) |
Cited By (1)
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