DE1008539B - Elastische Kupplung - Google Patents

Elastische Kupplung

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DE1008539B
DE1008539B DER11047A DER0011047A DE1008539B DE 1008539 B DE1008539 B DE 1008539B DE R11047 A DER11047 A DE R11047A DE R0011047 A DER0011047 A DE R0011047A DE 1008539 B DE1008539 B DE 1008539B
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Germany
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elastic
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elastic coupling
annular parts
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DER11047A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Herwarth Reich
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D3/00—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
    • F16D3/50—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members
    • F16D3/72—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members with axially-spaced attachments to the coupling parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Elastische Kupplung Die Erfindung betrifft eine elastische Kupplung, deren elastische Zwischenglieder formschlüssig in Aussparungen der beiden Kupplungshälften gehalten sind.
  • Es sind elastische Kupplungen bekannt, deren Kupplungsscheiben durch ein im Querschnitt bogenförmiges Zwischenglied verbunden sind. Das Zwischenglied soll dabei axiale, radiale und winklige Verlagerungen der miteinander zu kuppelnden Wellen aufnehmen.
  • Als Zwischenglied wurde zunächst eine aus Metall-oder Gewebebändern um einen Ring gewickelte Membran benutzt, bei der also die einzelnen Bänder in einem Bogen schräg von einer zur anderen Kupplungsscheibe verliefen. Der zur Versteifung der Membran unumgängliche Ring behindert jedoch die einzelnen Bänder in ihrer freien Bewegung, so daß die mit einem derartigen Zwischenglied versehene Kupplung keine nennenswerten, insbesondere keine radialen Verlagerungen der miteinander zu kuppelnden Wellen aufnehmen kann.
  • Es wurden daher Kupplungen vorgeschlagen mit einem im Querschnitt bogenförmigen oder gar gewellten Zwischenglied aus Gummi. Um jedoch das ringförmige Zwischenglied leicht montieren und demontieren zu können, insbesondere ohne die zu kuppelnden Wellen voneinander zu entfernen, muß das Zwischenglied in besonderem Maße elastisch sein. Die Kupplung ist aber dann in unerwünschtem, unter Umständen sogar in untragbarem Maße drehelastisch. Um dem zu begegnen, ist eine Kupplung bekanntgeworden, deren ebenfalls ringförmiges und im Querschnitt bogenförmiges Zwischenglied nur sehr kurz an wulstartig verdicktem Bändern eingespannt ist. Die durch diese Maßnahme erzielte Erleichterung der Montage und Demontage erwies sich in der Praxis jedoch nicht als ausreichend. Deshalb wurden die Zwischenglieder dann durch einen Radialschnitt oder mehrere aufgeschnitten oder in Segmente aufgeteilt und so eine leichte Montage und Demontage des Zwischengliedes bzw. der Zwischenglieder erreicht. Bei einer solchen Kupplung kann das bzw. jedes Zwischenglied insbesondere bei radial versetzt zueinander gelegenen Wellen nicht oder nur schwer zentrisch zu beiden Kupplungsscheiben montiert werden. Diese exzentrische Einspannung hat zur Folge, daß das Zwischenglied nach einer halben Umdrehung eine bis zum doppelten Maß des tatsächlichen radialen Versatzes der zu kuppelnden Wellen betragende Verformung erfährt, also unnötig hoch belastet und damit frühzeitig zerstört wird. Das kann selbst durch eine sorgfältige Montage des Zwischengliedes nicht ausgeschlossen werden, da es vor allem bei größeren Kupplungen nicht möglich ist, das Zwischenglied bei der Montage entsprechend zu verformen.
  • Da ein nur aus Gummi bestehendes Zwischenglied für viele Fälle keine ausreichende Festigkeit aufweist und auch unerwünscht elastisch ist, wurden die Zwischenglieder bekanntlich vielfach mit einer Gewebeeinlage versehen, deren Fäden schräg von einer zur anderen Kupplungsscheibe verlaufen. Bei Belastung der Kupplung werden dann nur die in einer Schrägrichtung verlaufenden Fäden gezogen. Der Zug in den einzelnen Fäden ist aber bei nicht achsgleicher Lage der zu kuppelnden Wellen schwellend. Ferner erfährt das ganze Zwischenglied bei Belastung eine Verschiebung der Einspannstellen gegeneinander. Die an der Stirnfläche des Zwischengliedes ausmündenden nicht durchlaufenden Fäden wirken dabei über den Gummi, in welchem sie eingebettet sind, mit ziehend auf den ersten durchlaufenden Faden bzw. wenige solcher ersten Fäden, der bzw. die dadurch besonders, stark gezogen werden. Die Folge ist, daß sich die jeweils ersten Fäden leicht aus dem Gummi läsen oder reißen, eine Erscheinung, die sich von Faden zu Faden fortsetzt.
  • Um eine einfache Montage ohne Aufwand besonderer Sorgfalt durchführen zu können, wurde vorgeschlagen, die zur Verbindung von zwei Kupplungsscheiben vorgesehenen Zwischenglieder mit angeformten Höckern zu versehen, mit welchen sie formsclilüs.sig in entsprechende Aussparungen der Kupplungsscheiben eingelegt werden. Durch gegen die Zwischenglieder gelegte Ringe wird der Form.schluß -zwischen den Zwischengliedern und den Kupplungsscheiben gesichert. Die formschlüssige Einlagerung der Zwischenglieder in den Kupplungsscheiben gewährleistet dabei eine einwandfreie Zentrierung der Zwischenglieder gegenüber den Kupplungsscheiben.
  • Auf Kupplungen mit Zwischengliedern der letztgenannten Art bezieht sich die Erfindung. Die zu lösende Aufgabe besteht darin, den Zwischengliedern eine beanspruchungsgerechte Form zu geben und erforderliche Einlagen ebenso beanspruchungsgerecht in den. Zwischengliedern vorzusehen. Von dieser Aufgabenstellung ausgehend wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, als Zwischenglieder zwei durch einen Steg miteinander verbundene ringförmige Teile vorzusehen, von denen je ein Bogenstück in einer entsprechenden bogenförmigen Ausnehmung jeder Kupplungshälfte eingebettet ist. Damit bilden je eine Hälfte der ringförmigen Teile unter Einschluß des sie verbindenden Steges einen Strang, der im Bogen schräg von der einen zur anderen Kupplungshälfte verläuft. Bei der Kraftübertragung wird nun der eine Strang eines jedem Zwischengliedes gezogen und versucht sich dabei zu strecken, während der andere Strang eines jeden Zwischengliedes gedrückt wird und so der Streckung des einen Stranges entgegenwirkt.
  • Das Zwischenglied besteht aus elastischem Werkstoff; der je nach der Größe der Belastung und der zulässigen bzw. erwünschten Drehelastizität der Kupplung auszuwählen ist. Als Werkstoffe kommen insbesondere die verschiedenen elastischen Kunststoffe in Betracht.
  • Sollen von der Kupplung erhebliche Drehmomente übertragen werden, so empfiehlt es sich, die Zwischenglieder aus einem hochelastischen Werkstoff, wie Gummi, herzustellen und sie mit Einlagen zu versehen, die gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung aus in Form einer »8« gelegten, sich im Verbindungssteg der ringförmigen Teile des Zwischengliedes kreuzenden Fäden aus Textilien oder hochfesten Kunststoffen bestehen.
  • Um die Formfestigkeit des Zwischen gliedes weiter zu erhöhen, können gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung die ringförmigen Teile und der Steg des Zwischengliedes mit flossenartigen Abdeckungen versehen und diese schließlich noch selbst durch eine Gewebeeinlage verstärkt sein, In der Zeichnung ist in Abb. 1 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schaubildlich dargestellt, während in der Abb. 2 im Querschnitt und in der Abb. 3 in Seitenansicht ein anderes Ausführungsbeispiel dargestellt ist; Abb. 4 zeigt das Zwischenglied gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 und 3 in Aufsicht; Abb. 5 zeigt schließlich ein weiteres Ausführungsbeispiel im Querschnitt.
  • Mit 1 und 2 sind in Abb. 1 die Kupplungshälften bezeichnet, die durch die elastischem Zwischenglieder 3 miteinander verbunden sind. Die Zwischenglieder sind aus zwei ringförmigen, durch einen Steg 4 verbundenen Teilen 5 zusammengesetzt. Die den Steg 4 abgekehrten Bogenteile sind in Aussparungen 6 der Kupplungshälften 1 und 2 formschlüssig eingebettet und durch nicht dargestellte Formschlußhalter in den Aussparungen 6 gehalten.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Abb. 2, 3 und 4 entspricht im wesentlichen dem nach Abb. 1. Das elastische Zwischenglied 7 besteht beispielsweise aus Gummi, ist aber mit Einlagen 8 versehen, deren Fäden in Form einer »8« gelegt und in die Gummimasse eingeformt sind. Die ringförmigen Teile und der sie verbindende Steg des Zwischengliedes 7 weisen eine Abdeckung 9 auf, die das Zwischenglied 7 flossenartig und formversteifend überspannt. Die Abdeckung 9 kann zusätzlich mit einer Gewebeeinlage versehen sein. Die Abdeckung 9 liegt außerhalb der in den Kupplungshälften 10 und 11 vorgesehenen Aussparungen 12, während die eigentlichen, die Kraftübertragung v an der einen Kupplungshälfte zur anderen übernehmenden Teile des Zwischengliedes 7 in. den Aussparungen 12 der Kupplungshälften 10 und 11 formschlüssig eingebettet und in ihnen durch die Formschlußhalter 13 gehalten sind. Die Formschlußhalter 13 können mit in die Schraubenlöcher 14 eingesetzten Schrauben an den Kupplungshälften 10 und 11 befestigt sein.
  • Gegenüber dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 2, 3 und 4 unterscheidet sich das Ausführungsbeispiel nach Abb.5 im wesentlichen nur dadurch, daß die dem Steg abgekehrten Bogenteile des Zwischengliedes in Ebenen abgeklappt sind, die zwischen 30 und 60° zur Radialebene abgewinkelt sind, und dementsprechend die Aussparungen 15, in denen die Zwischenglieder formschlüssig eingebettet sind, und die Formschlußhalter 16 ausgebildet sind.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elastische Kupplung, deren elastische Zwischenglieder formschlüssig in Aussparungen der beiden Kupplungshälften gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenglieder (3) zwei durch einen Steg (4) miteinander verbundene ringförmige Teile (5) aufweisen, von denen je ein Bogenstück in einer entsprechenden bogenförmigen Ausnehmung (6) jeder Kupplungshälfte (1, 2) eingebettet ist.
  2. 2. Elastische Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem verbindenden Steg (4) abgekehrten ringförmigen Teile (5) der Zwischenglieder in Ebenen verlaufen, die bis zu 90° abgewinkelt zur Wellenachse liegen.
  3. 3. Elastische Kupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenglieder (3) aus einer hochelastischen Masse, beispielsweise Gummi, hergestellt und mit Einlagen (8) von in Form einer »8« gelegten, sich im Verbindungssteg (4) des Zwischengliedes (3) kreuzenden Fäden versehen sind.
  4. 4. Elastische Kupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmigen Teile (5) und der Steg (4) der Zwi.schellgli.eder (3) mit einer flossenartigen formversteifenden elastischen Abdeckung (9) versehen sind.
  5. 5. Elastische Kupplung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (9) der ringförmigen Teile (5) und des Steges (4) der Zwischenglieder mit versteifenden Gewebeeinlagen versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften.Nr. 274 802, 509 999, 527 059, 643 172, 683 122, 842 878; deutsche Patentanmeldung R 3695 KII /47 c; USA.-Patentschrift Nr. 2 326 201; VDI-Richtlinien, Gestaltung und Anwendung von Gummiteilen, 1950, Deutscher Ingenieur-Verlag, Düsseldorf, S. 13 und 14.
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Citations (7)

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DE274802C (de) * 1900-01-01
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DE683122C (de) * 1938-11-16 1939-10-31 Eickhoff Geb Nachgiebig federnde Wellenkupplung mit einem ringfoermigen, im Querschnitt bogenfoermigen Zwischenglied aus Gummi
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DE842878C (de) * 1950-01-20 1952-07-03 Eickhoff Maschinenfabrik Geb Elastische Kupplung mit ringfoermigem Zwischenglied

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