DE1008558B - Vorrichtung zur Herstellung von eingewickelten Stangen aus Schokolade oder aehnlichen warmplastischen Massen - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von eingewickelten Stangen aus Schokolade oder aehnlichen warmplastischen MassenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung befaßt sich mit der Verbesserung bekannter Gesamtanlagen zur Herstellung von eingewickelten
Stangen oder Riegeln aus Schokolade oder ähnlichen, in der Wärme plastischen Massen,. In
solchen Anlagen werden, folgende Einzelvorrichtungen hintereinander benötigt: Zunächst braucht man eine
Vorrichtung zum Herumbiegen eines stetig fortbewegten Streifens einer Verpackungsfolie um einen
Formkörper zur Erzeugung eines biegsamen, aus der Folie bestehenden Rohres, die mit einer Einrichtung
zum stetigen Füllen, des sich vorwärts l>ewegenden Rohres mit plastischer Masse gepaart sein muß. Dazu
kommt noch eine nachgeschaltete Vorrichtung, die dem gebildeten Massestrang die für Schokoladeriegel
erforderliche flache Querschnittsform erteilt. Nicht verzichten kann man, in einer derartigen Gesamtanlage
ferner auf eine etwaige Unregelmäßigkeiten der Strangformung ausgleichende Glättvorrichtung und
schließlich, auf eine Kühlvorrichtung, nach deren Durchlaufen; der Massestrang mindestens so fest geworden
ist, daß er keine unerwünschten Formveränderungen mehr erleiden, kann..
Um nun ernndungsgemäß eine derartige Anlage auch, für die exakte Herstellung völlig allseitig umhüllter
Schokoladenriegel oder ähnlicher Einzelstücke aus warmplastischen Massen im Dauerbetrieb geeignet
zu machen, soll der aus der Kühlvorrichtung austretende, für die anschließenden Bearbeitungsvorgänge
noch genügend plastische Massestrang durch eine Kerbvorrichtung in regelmäßigen Abständen längs
seiner Seitenflächen Paare von sich gegenüberliegenden, örtlich begrenzten kurzen Nuten eingekerbt erhalten,
worauf er dann unter die Einwirkung einer weiteren Vorrichtung gelangt, die in dem Verbindungsbereich
zwischen; je einem Nutenpaar den, Massestrang in quer verlaufenden Verschlußstreifen, unter
seitlichem Verquetschen der Schokolade zusammendrückt. Zum Ausgleich von bei diesem Zusammendrücken
nicht vermeidlichen Buckeln neben, den. Verschlußstreifen,
soll weiter in der erfindungsgemäßen Gesamtanlage eine Vorrichtung verwendet werden,
die den auf die geschilderte Weise in einzelne Abschnitte vorunterteilten umhüllten Massestrang erneut
oben und unten glättet, worauf dann zum Abschluß auf der Förderstrecke eine Schneidvorrichtung den
bereits in Einzelstücke unterteilten, al>er durch die doppelten Verschlußstreifen noch zusammenhängenden
Massestrang an den Verschlußstreifen in einzelne voneinander unabhängige Stangen oder Riegel regelmäßiger
Querschnittsabmessungen aufschneidet.
Am einfachsten, kann erfindungsgemäß das örtliche Einkerben, von Nuten, in, die Seitenflächen des umhüllten
Schokoladenstranges durch ein auf seinen Umfängsflächen mit flachen Kerbnasen besetztes, um
Vorrichtung zur Herstellung
von eingewickelten Stangen aus Schokolade oder ähnlichen warmplastischen Massen
Anmelder: La Cellophane S. Α., Basel (Schweiz)
Vertreter: Dr..E. Wiegand, München 27,
und Dipl.-Ing. W. Niemann, Hamburg 1, Ballindamm 26,
Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 17. Dezember ,1948, 13. April
und 26. Oktober .1949
Jacques-Edwin Brandenberger, Paris ist als Erfinder genannt worden
senkrechte Achsen, angetriebenes Scheibenpaar erfolgen,
durch das der von, einem Tisch unterstützte umhüllte plastische Massestrang hindurchgeführt
wird.
Um dem Massestrang vor dem seitlichen. Einkerben sein genaues gewünschtes Querschnittsmaß, insbesondere
ein genaues Breitenmaß, unter Schonung der Folie zu geben, wird erfindungsgemäß vorge^-
schlagen, die Kerbscheiben als hintere Umlenkscheiben
zweier den umhüllten Massestrang zwischen sich einklemmender hochkant stehender und mit entsprechenden
Durchtrittsschlitzen' für die Kerbnasen versehener Förderbänder auszunutzen.
Von besonderem Wert ist es für diesen geschilderten Nachformungszweek, wenn der Abstand der
einander zugekehrten wirksamen Förderzüge der Bänder in der Durchlaufrichtung des Massestranges
bis zu den, Kerbscheiben etwas abnimmt.
Da während des Kerbens der seitlichen Nuten, die
Schokolade zum örtlichen Hochquellen in ihrer Umhüllung neigt, ist es erfindungsgemäß zweckmäßig,
zwischen den Kerbscheiben eine lotrecht geführte und den umhüllten, durch die Fördertischfläclie unterstützten
Massestrang von oben unter Feder- oder Gewichtsdruck belastende Glatthalteplatte anzuordnen.
Die oben angedeutete Nachglättvorrichtung besteht zweckmäßigerweise aus zwei gegensinnig mit gleicher
Umfangsgeschwindigkeit umlaufenden endlosen Kettenpaaren, die je im Abstand der Massestrangverschlußstreifen
durch quer liegende, den umhüllten
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Massestrang auf den, Verschlußstreifen zwischen sich. ~ Schlittenkörper abstützenden Federn. Auf diese Weise
einklemmende Drückleisten verbunden sind, wobei wird erreicht, daß bei Betätigen der auf den Messerzwischen
den Drückleisten jedes Ketteinpaares Glatt- kopf wirkenden Messersteuerung sich zunächst der
platten angeordnet sind, die einerseits den lichten Messerführungsbalken mit dem eingezogenen Messer
Zwischenraum zwischen den Drückleisten ausfüllen 5 auf den. unterstützten. Verschlußstreifen, fest aufsetzt
und sich anderseits auf der gemeinsamen Durchlauf- und erst danach das Quermesser den Schnitt ausführt,
strecke gegen die Deck- und Bodenfläche jedes ab- Aus der Schneidstellung wird dann das gesamte
geklemmten Strangstückes federnd planparallel an- System in die unwirksame Stellung oberhalb des
legen. Massestranges durch die Federn selbsttätig angehoben,,
Die Art der Unterbringung dieser Glättplatten io so daß der Schlitten, die Rückhubbewegung ausführen
kann zweckmäßigerweise so erfolgen, daß sie je in kann,
einem ganzen Satz oberer bzw. unterer Glättplatten Die Steuerung für Schlitten und Messer kann da-
lotrecht verschiebbar in einem oberen und unteren, im durch besonders einfach konstruiert werden, daß man
Maschinengestell waagerecht hin- und hergeführten einen einzigen auf einem Bock des Schlittens um eine
Schlitten oder Wagen gelagert werden, wobei eine 15 waagerechte Achse kippbar gelagerten und etwa
Horizontalsteuerung zur Erzeugung einer derartigen waagerecht angeordneten Hebel benutzt, dessen eines
gemeinsamen Horizontalbewegung der beiden Wagen Ende mit dem Kopf des Messers in, ständiger
vorgesehen sein muß, daß sie abwechselnd gemeinsam elastischer Druckverbindung steht, während das
zunächst — bei genauer Grundrißstellung der Glatt- andere, nach oben abgebogene Hebelende in eimer
platten zwischen, den Drückleisten, — an. der Förder- 20 Ringnut eines um eine waagerechte, parallel zur
bewegung des Massestranges eine gewisse· Strecke Förderrichtung des Massestranges verlaufende Achse
teilnehmen und wieder in die Grundrißausgangsstel- umlaufenden Zylinderkörpers geführt ist, die aus je
lung am Einlauf des Massestranges in, die Klemm- über einen Drehbereich von 180° reichenden, nur
strecke der Drückleistenpaare in pausenloser Folge durch den Steigungssinn unterschiedenen Nutenteilan
zurückkehren,. Darüber hinaus ist auch eine· Vertikal- 25 gebildet wird und deren, Nutengrund als Steuernocken
steuerung der in den Wagen, lotrecht geführten. Glatt- von nicht zylindrischem Verlauf für die Erzeugung
platten nötig, die derart arbeiten muß, daß die Glatt- der Schneidbewegung des Messers gestaltet ist.
platten, die gemeinsame Förderbewegung von. Masse- Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
strang und Wagenpaar in oben und unten an, den Gesamtvorrichtung ist bei einer Anlage zur Her-Massestrang
fest angedrückter Stellung mitmachen, 30 stellung von eingewickelten gefüllten Schokoladenden
Rückhub des Wagenpaares zum Einlauf jedoch stangen oder -riegeln, in der Zeichnung dargestellt. In
in einer außerhalb des horizontalen. Bewegungs- dieser zeigt
bereiches der Drückleisten befindlichen Stellung aus- Fig. 1 eine Gesamtanlage zur Herstellung allseitig
führen,. umhüllter Schokoladenriegel in scheniatischer Seiten-
Das untere Kettenpaar kann als Widerlager für die 35 ansicht,
notwendige nachgeschaltete Schneidvorrichtung da- Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch den, uni-
durch verwendet werden, daß man, es über die ge·- hüllten Massestrang im Gebiet der bereits erfolgten
meinsam mit dem oberen Kettenpaar durchlaufene örtlichen seitlichen Einkerbung,
Glättstrecke hinaus austrittsseitig verlängert, daß man Fig. 3 eine Draufsicht von. oben auf ein umhülltes
ferner die Drückleisten dieses unteren Kettenpaares 40 Massestrangstück im Gebiet der örtlichen Seiteruje
mit einer mittleren Aufnahmerille für ein Quer- kerbung nach Fig. 2,
messer versieht und daß man außerdem über die Ver- Fig. 4 eine schematische Grundrißstellung der
längerungsstrecke dieses Kettenpaares einen abwech- Seitenkerbvorrichtung,
selnd an der Wanderbewegung des Kettenpaares teil- Fig. 5 eine Seitenansicht der Zuführung zur Seitennehmenden
und wieder in seine dem Austritt aus der 45 kerbvorrichtung mit anschließender Verschlußstreifen-Glättstrecke
angenäherte Ausgangsstellung zurück- druckvorrichtung,
kehrenden gesteuerten Schlitten, horizontal längs ver- Fig. 6 eine Draufsicht auf ein umhülltes Masse-
schiebbar lagert, in, dem ein senkrecht auf- und nieder- strangstück im Gebiet eines bereits gebildeten Vergleitbares
Quermesser angeordnet ist, das so gesteuert schlußstreifens, wird, daß es bei Beginn der Mitwanderbewegung des 50 Fig. 7 eine zugehörige Seitendarstellung eines durch
Schlittens — den auf der jeweiligen Drückleiste den Verschluß streifen vorunterteilten Massestrang-]iegenden
Verschlußstreifen durchschneidend. — in. die Stückes nach Fig. 6,
Aufnahmerille der Drückleiste eindringt, vor Beginn Fig. 8 eine schematische Seitendarstellung des Auf-
des Rückhubes des Schlittens aber zur Ausführung baues der Nachglättvorrichtung,
des Rücksprunges auf den. Grundrißbereich des nächst- 55 Fig. 9 einen schematischen Querschnitt durch das
folgenden Verschlußstreifens in einen Höhenbereich Glättplattengebiet der Nachglättvorrichtung,
über der Deckfläche des umhüllten flachen Masse- Fig. 10 eine Seitenansicht des Auslaufendes der
stranges in, ständiger pausenloser Folge wieder an,- Nachglättvorrichtung (mit der Horizontalsteuerung
gehoben wird. für die Glättplattenwagen) und der anschließenden
Für eine Sonderausführung der Schneidvorrichtung 60 Schneidvorrichtung,
erscheint erfindungsgemäß ein in dem genannten Fig. 11 einen, senkrechten Längsschnitt durch die
Schlitten senkrecht gegen Federdruck verschiebbar Schneidvorrichtung ohne Antrieb' und
gelagerter Messerführungsbalken mit einer unteren Fig. 12 eine Grundriß darstellung der Schneidebenen
waagerechten, der Verschluß streifen ent- vorrichtung.
sprechenden, Drückfläche geeignet. In diesem Balken 65 Aus Fig. 1 ist zu entnehmen, daß ein zweckmäßigerist
in einer Schlitzführung ein senkrecht verschiebbar weise mehrschichtiges reißfestes Folienband 29 von
gelagertes Quermesser untergebracht, das sich oben der links dargestellten Rolle ständig abgerollt und
auf dem Balken mittels einer Druckfeder abstützt. Die unter zwei in der Förderrichtung hintereinander-Spannung
dieser letzteren Feder muß dabei größer geschalteten, Massepressen auf einen waagerechtem,
sein als diejenige der den Führungsbalken, auf dem 70 Tisch 46 herübergeführt wird. Neben, dem Mundstück
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36, das die Masseausläufe der beiden Pressen inein,- Kühltunnel 40 (vgl. Fig. 4) läuft der in Fig. 4 der
anderliegend vereinigt und eine flache Rechtecksform Übersicht halber weggelassene Massestrang auf dem
l>esitzt, ist ein, Satz von Formblechen. 35 angeordnet, Tisch 46 zwischen, zwei um senkrechte Achsen zweier
die die Folie 29 zu einer geschlossenen, Hülle um das Trommelpaare in, verschiedener Drehrichtung um-Mundstück
36 herumlegen.. Eine nachgeschältete Rolle 5 laufende hochkant gestellte Förderbänder 58, deren·
37 sorgt dafür, daß die sich überlappenden beiden Abstand; sich von der Einlauf- zur Auslaufseite ver-Seitenstreifen
der Folie sich fest aufeinander zu einem ringert. Dabei werden die Seitenflächen des umhüllten,
geschlossenen Schlauch schließen. Die Innensicht der Stranges sorgfältig nachgeformt. Auf der Auslauf-Folie
kann eine Metallfolie sein, die äußeren. Schieb- seite der beiden. Förderbandsysteme 58 sind, ihre Umten
dagegen müssen aus heiß siegelbarem Kunststoff io lenktrommeln als Kerbscheiben 59 ausgebildet,· die auf
bestehen, damit die auch der Versiegelung des Über- ihrer Mantelfläche gleichmäßig verteilte flache Kerblappungsstreifens
dienende Rolle 37 einen, dichtenVer- nasen 62 aufweisen. Für letztere sind in den Fördersahluß
der Überlappungsnaht herbeizuführen, vermag. bändern, 58 Durchtrittsschlitze 61 vorgesehen, (vgl.
Die linke der beiden, dargestellten. Pressen enthält Fig. 5), deren, Abstände — wie auch die Bogendas
Material für die Hülle des herzustellenden ge- 15 abstände der Kerbnasen. 62 auf dm Kerbscheiben 59 —
füllten Schokoladenstranges, die rechte Presse, da- der gewünschten, Länge der herzustellenden, umhüllten
gegen, die zu verwendende Füllmasse. Links kommt Schokoladenriegel entsprechen. Um die Ausweichalso
irgendeine geeignete. Schokoladenmasse, rechts tendenz der Schokoladenmasse nach oben im Wirdagegen
z. B. eine Fondantmasse zur Verwendung. kungsgebiet der Seitenkerbvorrichtung beim Eindrin-Aus
dem Ende des Mundstückes tritt demnach ein 20 gen der Kerbnasen 62 in den Massestrang 38 zu verhomogener
gefüllter Schokoladenstrang aus, der un- mindern und die Strangoberfläche glatt zu behalten,
mittelbar danach durch die Folie 29 mittels der be- ist zwischen, den, beiden Kerbscheiben· 59 die aus Fig. 5
heizten Siegelrolle 37 fest und dicht umschlossen wird, ersichtliche Glatthalteplatte 64 vorgesehen, die unter
so daß es nur noch einer durch, die weitere Rolle 39 Federdruck von oben, steht.
gekennzeichneten Glättvorrichtung bedarf, um den 25 Die zweite Verformungsphase wird von der auf der
umhüllenden Massestrang 38 nunmehr in. einen Kühl- rechten Seite der Fig. 5 ersichtlichen Verschlußtunnel
40 eintreten, lassen, zu können. Streifendrückvorrichtung 42 ausgeführt, die aus einem
Kälteleistung und Länge dieses Kühltunnels werden um waagerechte Achsen gegensinnig umlaufenden
so bemessen,, daß Schokolade und, Füllung nach dem Rotationskörperpaar mit Drückbacken. 67 besteht,
Austritt aus dem Tunnel nicht mehr fließfähig, aber 30 deren Drückflächen unter Belassung eines etwa der
auch noch nicht fest genug sind, um nicht noch weitere doppelten Foliendicke entsprechenden Spaltes bei
geringe Formveränderungen zu vertragen, wie sie sich jedem Umlauf einmal in die aus Fig. 5 ersichtliche
beim Aufteilen des umhüllten Massestranges 38 in Gegenüberstellung gelangen, so daß sie an dieser
einzelne geschlossene Schokoladenstangen oder-riegel Stelle den umhüllten Massestrang 38 im Sinne der
als notwendig ergeben. 35 Fig. 6 und 7 fest zusammenkneifen. Die Drehzahl der
D ie Vorunterteilung des Massestranges 38 geschieht Rotationskörper 67 muß dabei auf die Fördergeschwin-—
ohne zunächst den Strangzusanimenhang der ein- digkeit des Massestranges 38 und damit auch auf die
zelnen vorgeteilteii Stücke voneinander aufzuheben — Drehzahl der Kerbscheibenj 59 so abgestimmt sein,
in zwei Arbeitsphasen, um ein Platzen, des geschlos- daß die Drückbacken der Rotationskörper 67 bei der
senen Folienschlauches beim Verdrängen der Schoko- 4.0 Annäherungsbewegung an den Massestrang 38 genau
ladenmasse in, ihm an, den Unterteilungsstellen zu ver- auf die seitlichen Kerbstellen 63 treffen.
meiden. Angesichts der Breite der nacheinander einge-Die erste Phase l>esteht in dem seitlichen Einkerben drückten Verschlußstreifen 96 und, der in diesem Gevon
genau gegenüberliegenden örtlich begrenzten biet verdrängten Massemenge kann, man, natürlich eine
Nuten 63 (vgl. die Fig. 2 und 3) in den. umhüllten 45 genaue Beibehaltung der äußeren Form des umhüllten
Massestrang 38. Sie wird praktisch verwirklicht in Massestranges in der unmittelbaren Nachbarschaft des
der in Fig. 1 mit 41 bezeichneten Seitenkerbvorrich- Verschlußstreifens 96 nicht erwarten, so daß es eines
tang, die im einzelnen in den Fig. 4 und 5 darge- Nachglättens der oberen und unteren Strangflächen
stellt ist. durch die mit 43 in Fig. 1 bezeichnete Vorrichtung Die zweite Phase der Vorunterteilung besteht darin, 50 bedarf. Diese Vorrichtung ist in den Fig. 8 und 9 gedaß
man an, den auf gegenüberliegenden Seiten, ein- nauer dargestellt. Sie besteht aus zwei übereinander
gekerbten Stellen des Massestranges 38 im Sinne der angeordneten,, gegensinnig um waagerechte Trommel-Fig.
6 und. 7 den, umhüllten Massestrang von, oben und achsen, umlaufenden Kettenpaaren, 68 und 69, deren
unten so zusammendrückt, daß die an dieser Stelle Kettenglieder durch, quer liegende Drückleisten: 70
über die ganze Breite vorhanden gewesene Schoko- 55 und 71 auf Verschlußstreifenabstand untereinander
ladenmasse innerhalb des Schlauches nach, vom und verbunden, sind, Die unteren an dem Kettensystem 69
hinten, verdrängt wird. Da vorher die Kerbnuten 63 in angeordneten Drückleisten 71 sind, mit Aufnahmeden Strang seitlich eingedrückt worden sind, hält der rillen 100 für das Messer der Querschneidvorrichtung
Folienschlauch beim Zusammendrücken zu dem aus versehen. Der auf dem zweiten, Tischteil 46 von der
den, Fig. 6 und, 7 ersichtlicheil Verschlußstreifen 96 60 Verschlußstreifendrückvorrichtung 42 in. das Gebiet
den Quetschdruck aus, weil ja die vergrößerte Ober- der Nachglättvorrichtung 43 fortschreitende Massefläche der Folieneinbuchtungen an den. vorher ge- strang wird an, den, eingedrückten Verschlußstellen 96
schaffenen Kerbstellen 63 für die örtliche Vergröße- von den erwähnten Druckleisten 70, 71 übernommen
rung des Folienschlauchvolumens zur Aufnahme der und während der Förderung durch die Nachglättverdrängten
Schokoladenmasse ausgenutzt werden 65 vorrichtung in genau horizontaler Lage gehalten. Zum
kann. Nachglätten der Oberfläche der einzelnen, Masse-Die zur Ausführung der beiden Verformungsphasen strangstücke 38, die sich wegen der Ausfüllung der
des umhüllten Massestranges 38 verwendeten Vor- Verschlußstreifenfurchen durch die Druckleisten! 70,
richtungen sehen, bei dem dargestellten Ausführungs- 71 nach vorn, und hinten nicht mehr auszudehnen verbeispiel
folgendermaßen aus: Beim Austreten aus dem 70 mögen, werden federnde Glättplatten 78 und 79 oben
und unten: verwandt, die jedes zwischen den· Drückleisten
70, 71 eingespannte flache umhüllte Massestück auf seiner ganzen Fläche eineir kräftigen Pressung
von, oben und unten bei der stetigen, Förderung durch die Nachglättvorrichtung unterwerfen.
Diese Glättplatten 78 und 79 sind einzeln oder auch
zu mehreren in zwei längs verschiebbar gelagerten, auf Rollen, 81 bzw. 84 laufenden Wagen 86 bzw.
bis zu einer einstellbaren Näherungsstellung lotrecht
durch Druckfedern; 80 (vgl. Fig. 9). Je nach der gewünschten
Dicke der flachen umhüllten Schokoladenriegel kann der Abstand der Glättplatten 78 und
den Enden der Führungsstangen angedeuteten Sechskantmuttern
dienen,.
Da die Glättplattenpaare bei Ausübung der Preßunterstützt sind, damit der Schneiddruck der darüber
angeordneten Schneidvorrichtung 44 aufgenommen! werden kann.
Da sich auch das Schneiden während der stetigen 5 Förderbewegung des Massestranges vollzieht, ist auch
die Scaineid.vorrich.tung auf einem auf Gleitstangen
102 des Maschinengestells gelagerten: längs verschiebbaren Schlitten, 101 (vgl. die Fig. 11 und 12) angeordnet.
Dieser Schlitten, 101 wird ähnlich wie die verschiebbar gelagert. Die Näherungstendenz der io Wagen 86, 83 der Nachglättvorrichtung so hin- und
Glättplatten zueinander wird ständig aufrechterhalten herbewegt, daß er und damit das in ihm gelagerte Quermesser
99 eine gewisse Strecke an der Bewegung des umhüllten Massestranges 38 teilnimmt, wobei der
Schnitt ausgeführt wird,, um anschließend aus dem voneinander fein- und grobgeregelt werden,, wozu 15 vorher durchschnittenen Verschlußstreifengebiet durch
einerseits die Schraubkopfe 97 und andererseits die an Rückbewegung auf die nächste Verschlußstreifen.-
furche überzuspringen. Der Aufbau der eigentlichen
Schneidvorrichtung ist aus den Fig. 11 und 12 deutlich ersichtlich. Das Quermesser 99 ist in einem eben-
wirkung an der Förderbewegung des vorunterteilten 20 falls lotrecht verschiebbar in dem gesteuerten Schlitten
Massestranges 38 teilnehmen, aber auch wieder in 101 gelagerten Messerführungsbalken 98untergebracht,
ihre Ausgangslage, in. abgehobenem Zustand (von der eine ebene untere. Drückfläche besitzt. In der unDeck-
und, Bodenfläche des umhüllten Massestranges wirksamen, Rückhubstellung, also beim Überspringen
38) zurückbefördert werden, müssen, ist es nötig, die eines vo>run,terteilten Strangstückes von einer Furche
beidenWagen 86 und 83 völlig gleichmäßig durch eine 25 zur anderen, befindet sich der Balken 98 in der mit
längs gerichtete Horizontalsteuerung hin- und her- der unteren: Schlittenplattenfläche bündigen Stellung,
zubewegen, was durch eine im Maschinengestell ge- Beim Beginn, des Schnittes wird zunächst der Balken,
lagerte umlaufende herzförmige Nockenscheibe 87 98 gegen den Druck der vier Schraubenfedern 104 in
(vgl. Fig. 10) geschieht, die durch ein mit zwei Rollen die \rerschlußstreifenfurche, diese vollkommen aus-88
ausgerüstetes Schleppgeschirr 89 umfaßt wird. Auf 30 füllend, eingesenkt. Erst danach wird das Quermesser
diese Weise werden die beiden Wagen, mit der nor- 99 durch die doppelte Folienlage des Verschlußmalen
Fördergesch.windigkeit des Massestranges 38 Streifens hindurch in die Aufnahmerille 100 der daxeine
gewisse Strecke mitbewegt, während die Rück- unterliegenden Drückleiste 71 des Kettensystems 69
bewegung in. die Ausgangsstellung, also der Rück- hineingedrückt. Die Abteilung eines nunmehr völlig
sprung auf die nächsten,, noch ungeglätteten, Masse- 35 auch an allen Nahtstellen, dicht durch die Folie umstrangstücke,
schneller erfolgt. hüllten Schokoladenriegels von dem Strang 38 ist
Um die abwechselnde Näherungs- und Abhebe- damit beendet.
bewegung der Glättplatten 78, 79 auf einfache AVeise Das Quermesser 99 stützt sich auf die Deckfläche
erzeugen zu können, laufen die beiden. Wagen 86 und des Messerführungsbalkens 98 unter Zwischenschal-83
mit ihren Lauf rädern, 81 und 84 auf Längsschienen- 40 tung zweier schmaler Blattfedern 105 ab. Die Summe
paaren, je eines Hubrahmens 82 und 85. Diese Hub- der Spannungen beider Federn 105 muß beträchtlich
rahmen sind, übereinander auf vier senkrechten Füh- größer sein als die Summe der Spannungen der vier
rungsstangen 91 des Maschinengestells geführt und Federn 104, damit das Messer 99 so lange in dem aus
werden in dem erforderlichen Takt durch, eine Verti- Fig. 11 zu entnehmenden eingezogenen Zustand innerkalsteuerung
in der durch die Aufgabe bestimmten 45 halb des Messerführungsbalkens 98 verbleibt, bis die
Weise einander genähert oder voneinander entfernt. Diese Steuerung umfaßt zusammen acht aus den.
untere Drückfläche des letzteren fest auf der Folie des Verschlußstreifens 96 aufliegt. Erst danach bewirkt
die von, dem um eine waagerechte Achse eines auf dem
Schlitten 101 befindlichen Lagerbocks kippbaren zwei-
Fig. 8 und 9 deutlich ersichtliche, um waagerechte
Wellen umlaufende Hubnocfoen 92, von denen, die unteren vier als Auflager für den. unteren Hubrahmen: 50. armigen. Hebel 106 ausgeübte Antriebskraft das Her-85 dienen, der durch Federn. 95 ständig nach unten austreten des Quermessers 99 aus der Druckfläche des gedrückt wird. Die oberen vier Hubnocken 92 tragen
den oberen. Hubrahmen 82, der ebenfalls unter Feder-
Wellen umlaufende Hubnocfoen 92, von denen, die unteren vier als Auflager für den. unteren Hubrahmen: 50. armigen. Hebel 106 ausgeübte Antriebskraft das Her-85 dienen, der durch Federn. 95 ständig nach unten austreten des Quermessers 99 aus der Druckfläche des gedrückt wird. Die oberen vier Hubnocken 92 tragen
den oberen. Hubrahmen 82, der ebenfalls unter Feder-
Führungsbalkens 98 und damit den. Schnitt. Messerführungsbalken
98 und Quermesser 99 sind beiderseits auf je einer senkrechten: Stange des Schlittens 101
oberen Wagen 86 mit seinen federnd in ihm gelagerten 55 geführt.
Glättplatten 78. Während die oberen vier Hubnocken Der zweiarmige Hebel 106 kann auch gleichzeitig
also· aktiv das Abheben der Glättplatten 78 von den
druck von oben (Federn 95) steht, und damit auch den
Oberflächen der einzelnen Massestrangstücke 38 beiwirken, erzeugen die unteren vier Hubnocken 92 aktiv
zur Übertragung der notwendigen, hin- und hergehenr den Bewegung auf den Schlitten 101 dadurch herangezogen
werden, daß man im Sinne der Darstellung
die Annäherungsbewegung der unteren Glättplatten 79 60 der Fig. 10 sein nicht den Schneiddruck auf das
an die Bodenflächen der einzelnen, umhüllten Massen
strai'.gteile 38. Der Antrieb der Hubnocken 92 bzw. ihrer Wellen, erfolgt durch einen Zwillingskettentrieb
über die aus den Fig. 8 und 9 ersichtlichen Kettenräder 93.
Das untere Kettenpaar 69 der Nachglättvorrichtung ist über die Umlenkstelle des oberen Kettenpaares 68
auf der Austrittsseite um eine gewisse. Strecke verlängert, auf der die Ketten durch Laufschienen. 72,
Messer 99 übertragendes anderes Ende nach oben abbiegt und unter Zwischenschaltung einer Laufrolle in
einer Ringnut 107 eines um eine waagerechte, pr rallel
zur Förderrichtung des Massestranges angeordnete Achse umlaufenden. Zylindeirkörpers 103 führt.
Die Ringnut 107 wird gebildet aus zwei je über einen, Drehbereich von 180° reichenden, nur durch den, Steigungssinn,
unterschiedenen Nutteilen, von denen der eine die Mitwanderbewegung (mit dem Massestrang
auf denen die Rollen 73 der Kettenglieder laufen. 70 38), der andere jedoch im entgegengesetzten Stei-
gungssinn die Rücksprungbewegung des Messers 99 mit seinem Schlitten. 101 überträgt. Da der Nutenr
grand der Ringnut 107 — wie aus Fig1. IO deutlich
erkennbar — nicht konzentrisch zur Drehachse des Zyliniderkörpers verläuft, also in seiner Achsprojektion
eine nicht zylindrische Nockenscheibe oder allenfalls ein Exzenter darstellt, kann durch diesen
Zylinderkörper 103 auch gleichzeitig die senkrechte Bewegung auf Messerführungsbalken, 98 und Quermesser
99 übertragen werden. Die aus den Fig. 10 und ersichtlichen, an, dem Hebel 106 angreifenden Zugbzw.
Druckfedern sorgen für einen ständigen, Eingriff zwischen dem aufrechten Hebelkopf und den Begrenzungsflächen
der Ringnut 107.
Wie am rechten Ende der Fig. 1 zu erkennen, ist unter dem Ende des Kettensystems 69 eine Querfördervorrichtung
45 vorgesehen, auf die die abgeschnittenen Schokoladenriegel mittels eines Querschiebers
unter Vermittlung einer Saugtrommel oder sonstiger geeigneter Übertragungsmittel übergeführt
werden.
Claims (10)
1. Vorrichtung zur Herstellung von eingewikkelten Stangen aus Schokolade oder ähnlichen,
warmplastischen Massen mit einer Einrichtung zum Herumbiegen eines kontinuierlich vorwärts
bewegten Streifens von Einwickelmaterial um einen Formkörper zur Erzeugung eines biegsamen,
Rohres, einer Einrichtung zum fortlaufenden Füllen, des sich vorwärts bewegenden Rohres mit
in plastischem Zustand befindlicher Masse, einer Vorrichtung, welche dem gebildeten. Massestrang
eine flache Querschnittsform erteilt, einer Glättvorrichtung für den Massestrang und einer Vorrichtung
zum Kühlen des geglätteten Massestranges vor seiner Weiterbehandlung, gekennzeichnet
durch eine Vorrichtung (41), welche in die Seitenflächen, des aus der Kühlvorrichtung (40)
austretenden,, für die anschließenden Bearbeitungsvorgänge noch genügend plastischen Massestranges
(38) in regelmäßigen Zwischenräumen Paare von
sich gegenüberliegenden,, örtlich begrenzten kurzen Nuten (63) einkerbt, eine Vorrichtung (42), welche
den Massestrang an den eingekerbten Stellen zur Bildung quer verlaufender Verschlußstreifen zusammendrückt,
eine Vorrichtung (43), welche den, in Abschnitte unterteilten Massestrang erneut
glättet, und eine Schneidvorrichtung (44), welche den unterteilten Massestrang an den Verschlußstreifen
in einzelne Stangen aus eingewickelter Masse mit regelmäßigen, Querschnittsabmessungen,
zerschneidet.
2. Vorrichtung zum beiderseitigen örtlichen Einkerben
von Nuten in, den umhüllten Schokoladenstrang nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein
mit flachen Kerbnasen (62) auf seinen, Umfangsflächeu l>esetztes, den durch einen Tisch unterstützten
umhüllten, plastischen Massestrang (38) zwischen sich hindurchführendes, um senkrechte
Achsen angetriebenes Schei1>enpaar (59).
3. Kerbvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kerbscheiben (59) als
hintere Umlenkscheiben, von zwei den umhüllten Massestrang (38) zwischen sich einklemmenden,
hochkant stehenden und mit entsprechenden Durchtrittsschlitzen (61) für die Kerbnasen (62) versehenen
Förderbändern (58) ausgenutzt sind,
4. Kerbvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der einander zugekehrten
wirksamen Förderzüge der Bänder (58) in der Durchlaufrichtung des Massestranges (38)
etwas abnimmt.
5. Kerbvorrichtung nach Anspruch 2, 3 und 4, gekennzeichnet durch eine zwischen den Kerbscheiben (59) angeordnete, lotrecht geführte und
den umhüllten,, durch die Fördertischfläche (46) unterstützten Massestrang (38) von oben unter
Feder- oder Gewichtsdruck belastende GlatthaJteplatte (64).
6. Nachglättvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei gegensinnig mit gleicher
Umfangsgeschwindigkeit umlaufende endlose Kettenpaare (68, 69), die je im Abstand der Massestrangverschlußstreifen
(96) durch quer liegende, den umhüllten Massestrang auf den Verschlußstreifen (96) zwischen sich festklemmende Drückleisten
(70, 71) verbunden sind, und durch zwischen den Drückleisten (70 bzw. 71) jedes
Kettenpaares (68 bzw. 69) angeordnete, den lichten Zwischenraum zwischen ihnen ausfüllende
und sich auf der gemeinsamen Durchlaufstreeke gegen die Deck- und Bodenfläche jedes abgeklemmten.
Strangstückes federnd planparallel anlegende Glättplatten (78, 79).
7. Nachglättvorrichtung nach. Anspruch 6, gekennzeichnet durch
a) die lotrecht verschiebbare Lagerung je eines Satzes von oberen und unteren Glättplatten (78,
79) in je einem oberen und unteren, im Maschinenr gestell waagerecht verschiebbar geführten Schlitten,
oder Wagen. (86, 83),
b) eine Horizontalsteuerung zur Erzeugung einer derartigem gemeinsamen Horizontalbewegung der
beiden Wagen. (86, 83), daß sie gemeinsam abwechselnd zunächst — bei genauer Grunidrißstellung
der Glättplatten (78, 79) zwischen den Drückleisten, (70 bzw. 71) — an der Förderbewegung
des Massestranges (38) eine gewisse Strecke teilnehmen und in die Grundriß ausgangs stellung
am Einlauf des Massestranges (38) in die Klemmstrecke der Drückleistenpaare (70, 71) in
pausenloser Folge wieder zurückkehren, und
c) eine derartige Vertikalsteuerung der in den Wagen. (86, 83) lotrecht geführten Glättplatten,
(78, 79), daß sie die gemeinsame Förderbewegung von Massestrang (38) und Wagenpaar (86, 83) in
oben und unten an den Massestrang fest angedrückter Stellung mitmachen, den Rückhub des
Wagenpaares zum Einlauf jedoch in einer außerhalb des horizontalen Bewegungsbereiches der
Drückleisten (70 bzw. 71) befindlicher Stellung ausführen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß
d) das untere Kettenpaar (69) über die gemeinsam mit dem oberen Kettenpaar (68) durchlaufene
Glättstrecke hinaus austrittsseiitig verlängert ist,
e) die Drückleisten (71) des unteren Kettenpaares (69) je eine mittlere Aufnahmerille (100) für ein
Quermesser (99) aufweisen, und
f) über der Verlängerungsstrecke des unteren Kettenpaares (69) ein, abwechselnd an der Wanderbewegung
des Kettenpaares (69) teilnehmender und wieder in seine dem Austritt aus der Glättstrecke
angenäherte Ausgangsstellung zurückkehrender gesteuerter Schlitten (101) horizontal
längs verschiebbar gelagert ist, in dem ein senkrecht auf- und niedergleitbares Quermesser (99)
angeordnet ist, daß so gesteuert wird, daß es bei
709 509/60
Beginn, der Mitwanderbewegung des Schlittens (101) —■ den. auf der jeweiligen, Drückleiste (71)
liegenden Verschluß streifen (96) durchschneidend — in die Auf nahmerille (100) der Drückleiste (71)
eindringt, vor Beginn, des Rückhubes des Schiittens (101) aber zur Ausführung des Rücksprunges
auf den, Grundrißbereich des nächstfolgenden Verschlußstreifens (96) in einen Höhenbereich über
der Deckfläche des umhüllten flachen Massestranges (38) in ständiger pausenloser Folge
wieder angehoben wird.
9. Schneidvorrichtung nach Ansprüchen 1 und 8, gekennzeichnet durch
g) einen im Schlitten (101) senkrecht gegen Federdruck (104) verschiebbar gelagerten Messerführungsbalken
(98) mit einer unteren ebenen waagerechten, der Verschlußstreifenbreite entsprechenden
Drückfläche und
h) ein sich oben auf dem Balken: (98) ebenfalls mittels einer Druckfeder (105) abstützendes, in
einem Balkenschlitz relativ zum Balken, (98) senkrecht verschiebbar gelagertes Quermesser (99),
wobei die Spannung· der Feder (105) diejenige der Federn (104) derart übertrifft und die Spannung
der letzteren, derart bemessen ist, daß erstens der Messerführungsbalken (98) mit dem in ihn völlig
hineingezogenen Quermesser (99) während der Rückhubbewegung des Schlittens (101) in die utir
wirksame Stellung oberhalb des Massestranges
(38) selbsttätig angehoben wird und zweitens bei Betätigen der auf den. Messerkopf wirkenden
Messersteuerung (106) sich zunächst der Messerführungsbalken, (98) mit dem eingezogenen Messer
auf den unterstützten Verschlußstreifen (97) fest aufsetzt und danach das Quermesser (99) den
Schnitt ausführt.
10. Schneidvorrichtung nach Ansprüchen, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur gemeinsamen,
Schlitten- und Messersteuerung ein einziger auf einem Bock des Schlittens (101) um eine
waagerechte Achse kippbar gelagerter und etwa waagerecht angeordneter Hebel (106) vorgesehen
ist, dessen eines Ende mit dem Kopf des Messers (99) in ständiger elastischer Drückverbindung
steht, während das andere, nach oben abgebogene Hebelende in einer Ringnut (107) eines um eine
waagerechte, parallel zur Förderrichtung des Massestranges (38) verlaufende Achse umlaufenr
den Zylinderkörpers (103) geführt ist, die aus zwei je über einen Drehbereich von. 180° reichenden,
nur durch den, Steigungssinn unterschiedenen Nutenteilen gebildet wird und deren Nutengrund
als Steuernocken von nicht zylindrischem Verlauf für die Erzeugung der Schneidbewegung des Messers
(99) gestaltet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften, Nr. 451 625, 461 794.
Deutsche Patentschriften, Nr. 451 625, 461 794.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 709 509/60 5.57
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1008558X | 1948-12-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1008558B true DE1008558B (de) | 1957-05-16 |
Family
ID=10867778
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC309A Pending DE1008558B (de) | 1948-12-17 | 1949-12-17 | Vorrichtung zur Herstellung von eingewickelten Stangen aus Schokolade oder aehnlichen warmplastischen Massen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1008558B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1123614B (de) | 1958-12-22 | 1962-02-08 | Forgrove Mach | Einwickelmaschine zum roehrenfoermigen Einwickeln |
| DE1169834B (de) * | 1959-02-09 | 1964-05-06 | Dalli Werke Maeurer & Wirtz | Verfahren zum UEberziehen von Formlingen aus plastischem Material mit einer thermo-plastischen Kunststoffverpackungsfolie |
| DE2218395A1 (de) * | 1972-04-15 | 1973-10-25 | Kraemer & Grebe Kg | Verpackungsmaschine |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE451625C (de) * | 1927-03-08 | 1927-10-31 | Aluminium Walzwerke A G | Verfahren und Maschine zur selbsttaetigen Herstellung von Formlingen aus durch Kuehlen erhaertbarer Masse, insbesondere Schokoladenmasse |
| DE461794C (de) * | 1926-12-05 | 1928-06-29 | Fritz Gessner | Verfahren zur Herstellung eingewickelter, gefuellter Pralinen, Taefelchen, Stangen u. dgl. |
-
1949
- 1949-12-17 DE DEC309A patent/DE1008558B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE461794C (de) * | 1926-12-05 | 1928-06-29 | Fritz Gessner | Verfahren zur Herstellung eingewickelter, gefuellter Pralinen, Taefelchen, Stangen u. dgl. |
| DE451625C (de) * | 1927-03-08 | 1927-10-31 | Aluminium Walzwerke A G | Verfahren und Maschine zur selbsttaetigen Herstellung von Formlingen aus durch Kuehlen erhaertbarer Masse, insbesondere Schokoladenmasse |
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| DE2218395A1 (de) * | 1972-04-15 | 1973-10-25 | Kraemer & Grebe Kg | Verpackungsmaschine |
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