DE1008632B - Hubschrauber-Spielzeug - Google Patents

Hubschrauber-Spielzeug

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Publication number
DE1008632B
DE1008632B DEE11015A DEE0011015A DE1008632B DE 1008632 B DE1008632 B DE 1008632B DE E11015 A DEE11015 A DE E11015A DE E0011015 A DEE0011015 A DE E0011015A DE 1008632 B DE1008632 B DE 1008632B
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DE
Germany
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helicopter
lifting screw
hollow cable
fuselage
axis
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Pending
Application number
DEE11015A
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English (en)
Inventor
Kurt Ehrat
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H27/00Toy aircraft; Other flying toys
    • A63H27/12Helicopters ; Flying tops
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H31/00Gearing for toys
    • A63H31/10Gearing mechanisms actuated by movable wires enclosed in flexible tubes

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  • Toys (AREA)

Description

  • Hubschrauber-.Spielzeug Jie Erfindung betrifft eiln ilubschrauber-Spielzeug mit mindestens einer auf einem Stabor drehbar gelagerten Hubschraube; wa'bei der Stator einen aus zur Hubschraubenachse pä;rallelen Leitflächen gebildeben Rumpf zur Stabilisierirtw des Pluges,aufweist und am einen Ende eines flexiblen Hohllabels befetigf ist, von dessen anderem Ende aus der Antrieh der -iübschraube erfolgt.
  • Für Spielflugzeuge wurde in Anlehnung an tiorrhäie Flugzeuge schon vorgeschlagen, am Rufnpf schwenkbar angeomdnete Leitflächen durch zwecks Steuerung des Spielflugzeugs Kabelzug zu betätigen. Solche Konstruktionen sind aber kompliziert -,und wenig betriebssicher. Auch wurden solche Lösungen bisher nur dort vorgesehen, wo es sich um Spielflugzeuge handelt, die an einem Haltekabel auf einer Kreisbahn um eine zentrale Bedienungsstelle rotieren können, die also keiner Seitenteuerung bedürfen, wie sie z. B. bei einem Hubschrauber-Spielflugzeug der eingangs erwähnten Arterwünscht ist.
  • Zur Lösung dieser Attigabe ist nach der Erfindung die Anordnung so getroffen, daß der ganze, aus den Leitflächen gebildete Rumpf mittels eines am Rumpf befestigten und durch das Hohlkabel hindurchgeführten Steuerfadens von der Antriebsseite aus um eine zur Richtung des statarseitigen Endes des Hohlkabels annähernd parallele Achse versehwenkt werden kann.
  • Durch die Verwendung des ganzen Rumpfes als Steuerorgan wird nicht nur eine einfache und gegen Beschädigungen wenig empfindliche Konstruktion, sondern auch eine relativ große Steuerwirkung erzielt. Ein weiterer Erfindungsgedanke liegt darin, den Schwerpunkt des Rumpfes bezüglich der Huhschraube tiefer zu legen als dessen Schwenkachse, so daß die beim Versahwenken des Rumpfes bewirkte Schwerpunktsverlagerung die Steuerwirkung unterstützt. Schon kleine Schwenkungen des Rumpfes genügen in diesem Fall, um alle wünschbaren seitlichen Richtungsänderungen des Hubschraubers rasch und genau durchzuführen.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt; es zeigt Fig. 1 in Seitenansicht ein Hubschrauber-Spielzeug nach der Erfindung mit durch den Bedienenden betätigbarer Seitensteuerung, Fig. 2 bis 4 im Axialschnitt nach der Linie 11-11 das Spielzeug in verschiedenen Steuerlagen, Fig.5 schaubildlich diebedienungsseitigenElemente der Antriebs- und Seitensteuermirotel, Fig. 6 die Seitenansicht eines zweiten Bcispiels in Betriebslage mit Stabilisierungsmitteln und Fig. 7 eine Dranfsicht auf Fig. 6.
  • Bei den gezeichneten Beispielen ist eine Hubschraube 1 an einer Seilrolle 2 befestigt und mit dieser auf einer fest#s-tehenden Aoh!sa3drehbar gelagert. Die Achse 3 ist durch Verschraubung mit einem Rphr 4 fest verbunden. Das RolM 4 ist; in, einem Steg 5 gelagert, der seinerseits an.einem Hubschrauberrumpf befestigt ist. Der Hu4sphraul@errumpf ist aus zwei Sei.bendeitfläehen 6 und zwei. Querlekflächen 7 gebildet, welche je annähernd parallel zur Achse 3 liegen..
  • Die Leitflächen könmnen aus,Papier, Holz oder einem anderen geeigiieten Material bast-ehen. Der durch diese Leitflächen gebildete Rumpf ist oben und unten offen, so daß der im Betrieb von der Hubschraube erzeugte Luftstrom den Rumpf praktisch ungehindert durchströmen kann.
  • Am Rohr 4 isst ein senkrecht vom letzteren wegragender Halter 8 befestigt, an welchem das eine Ende, d. h. das hubschraubenseitige Ende eines flexiblen Hohlkabels verarü<m-t ist. .Rohr 4, Steg 5, Rumpf 6, 7 und Kabelhalter bilden zusammen den Stator des Hubschrauber-Spielzeugs. Die Seitenleitflächen 6 liegen annällerod parallel zur Richtung des hubschraubenseitigen Endes des Hohlkabels 9, während die Querleitfläahen 7 annähernd senkrecht zur Richtung des genannten Kabelendes stehen. Das Hohlkabel 9 besteht zweckmäßig aus eineu- sahTaubenlinienförmigen, Windung an Windung gewickelten, langen, zylindrischen Feder von relativ kleinen Windungsdu.rchmesser oder aus einem Kunststoffrohr. Das andere Ende des flexiblen Hohlkabels 9, d. h. das antriebsseitige Ende, ist an einer Stütze 10 befestigt. An dieser Stütze 10 ist ein .Handgriff 11 befestigt; ferner sind an der Stütze 10 eine Antriebsseilrolle 12 und eine Um.leokrolle 13 drehbar gelagert. An der Antrie#bssei,lroalle isst eine Handkurbel 14 befestigt. Stütze. Seilrolle, Umlenkrol4-, Handgriff und Kurbel bilden zusamrnen den Antriebsteil, welcher sich auf der Antriebsseite des flexiblen Hahlkabeds befindet. Als Triebmittel für den Antrieb der Hubschraube von der Antriebsseite aus dient ein endloser Faden 15. Der Antriebsfaden 15 ist um die Antriebessei.lrolle 12 geschlungen und geht über die- Umlemkrol.le durch das flexible Hohlkabel hindurch auf die Seillroille 2, ist ebenfalls uni diese Seilralle geschlungen und dann durch das flexible Hohlkabel 9 hindurch zur Antriebsseil.rol.le 12 zurückgeführt Der Verläuf des endlosen Antriebsfadens ist in Fig. 3 "scheiriatisch eingezeichnet. Der Antriebsfaden ist unter .leichter Spannung gehalten; so da:B beim Drehen der Antriebsralle 12 die Seilrolle 2 und mit ihr die Hubschraube 1 gedreht werden.
  • Die Wirkungsweise ist wie folgt: Der Bedienende hält mit der einen Hand den Handgriff 11 fest und dreht mit der andern Hand die Kurbel. Dadurch wird mittels der Seitlrollen und des Fadens 15 die Hubschraube 1 angetrieben, und der Hubschrauber hebt sich in die Luft. Der Flugbereich ist natürlich auf die Länge des flexiblen Hohlkabyals 9 beschränkt. Da der Antrieb durch das flexible Hohlkabel hindurch auch während des Fluges erfolgen kann, ist die Flugdauer nicht beschränkt. Natürlich könnte die Antriebsseiarolle statt mit einer Kurbel auch durch einen Motor angetrieben sein.
  • Beim gezeichneten Hubschrauber-Spielzeug ist eine Steuerung des Hubschraubers in Seitenrichtung, d. h. quer zur Verbindungslinie zwischen Bedienendem und Hubschrauber von der Antriebsseite aus möglich. Der aus den Leitflächen 6 und 7 gebildete Rumpf ist nicht starr mit dem Rohr 4 verbunden. In den am Rumpf befestigten Verbindungsstegen 5 ist in der Mitte eine auf der Hubschra benachse senkrecht stehende und zu den Seitenleifilächen parallele und somit auch. zur Richtung des hubschraubenseitigen Endes des Hohdkabelis 9 annähernd parallele Achse 42 angebracht, welche quer durch das Rohr 4 hindurchgeht, so daß der Rumpf um diese Achse 42 in Seitenrichtung relativ zum Rohr 4 versehwenkt werden, kann.. Die Verschwenkungs.richfiungen nach links und rechts sind in.Fig. 2 durch Pfeile angedeutet. Zur Steuerung der Verschwenkung von der Antriebsseite aus ist ein Steuerfaden 43 vorgesehen. Das Antriebsende des Steuerfadens 43befindet sich in der Nähe des Handgriffes 11 und ist an einem Bedienungsring 44 befestigt. Der Steuerfaden 43 ist über eine Umlenkrolle 45 wie der endlose Antriebsfaden 15 durch das flexible Hohlkabel 9 (oder durch einseparates flexibles Hohlkabel) hindurchgeführt und gelangt auf eine Umlenkrolle 46, welche sich zwischen denn Umlenkrollen 28 und 29 des Antriebsfadens 15 befindet und auf der gemeinsamen Achse 30 drehbar gelagert ist. Von der Umilenkrolle 46 ist der Steuerfaden 43 nach unten auf eine am Ende des Rohres 4 drehbar gelagerte Umlenkrolle 47 geführt, und von hier auf die untere Kante der rechten Sei:tenleitfläche 6, wo der Steuerfaden befestigt ist. An der Rollenachse 48, welche im Rohr 4 befestigt ist, ist das eine Ende einer Zugfeder 49 eingehängt. Das andere Ende dieser Feder ist an der unteren Kante der linkem Seiternleitfläche 6 befestigt.
  • Die Wirkungsweise ist wie folgt- Der Bedienende, welcher mit der einen Hand den Handgriff 11 festhält, greift mit dem Zeigefinger der gleichen Hand in den Bedienungsring 44 und kann so. das Fadenende des Steuerfadens gegen den Handgriff 11 anziehen -oder wieder loslassen. Beirr Anziehen .des Steuerfadens bewegt sich dieser in der in den Fig. 1 und 2 durch punktierte Pfeile markierten Richtung. Dadurch wird die Unterseite des Rumpfes - um die Achse 42 - nach links verschwenkt, und die Zugfeder 49 wird gespannt. Dieser Zustand isst in Fig. 3 gezeirhnet. Beim Loslassen. des Steuerfadens 43 bewegt sich dieser in der entgegengesetzten Richtung, und die Unterseite des Rumpfes wird durch die Wirkung der Zugfeder 49 nach rechts verschwenkt (Fig. 4). Durch Ziehen und Loslassen des Bedienungsrings 44, d. h. durch Anspannen und Loslassendes Steuerfadens auf der Antriebsseite, kann somit der ganze Rumpf relativ zur Hubschraubenachse seitlich verschwenkt werden, wodurch sich die Winkelstellung der Seitenleitflächen in bezug auf die Hubschraubenachse verändert. Dadurch ist aber auch die gewünschte Steuerung in Seitenrichtung (Seitensteuerung) ermöglicht. Denn der - oben und unten offene - Rumpf wirkt mit seinen Seitenleitflächen 6 ähnlich wie das Heckseitensteuer eines Flugzeugs. Die Rumpfstellung gemäß Fig.3 (angespannter Steuerfaden) wird eine Bewegung des Hubschraubers in der Zeichnung nach links und die Rumpfstellung gemäß Fig.4 (losgelassener Steuerfaden) eine solche nach rechts zur Folge haben. Die durch die Rumpfschwenkung bedingte Schwerpunktsverlegung unterstützt noch diese Steuerwirkung. Die Vorwärts- und Rückwärtss:teuerung erfolgt dadurch, daß sich der Bedienende mit dem Antriebsseil vorwärts oder rückwärts bewegt. Die Ausführungsform gemäß Fig. 1 bis 4 gestattet somit dem Bedienenden, den Hubschrauber während des Fluges in allen Koordinatenri.chtungen von der Antriebsseite aus zu steuern, und es können z. B. auch Ziellandungen, vorgenommen werden.
  • In Fig. 5 ist eine Variante der bedienungsseitigem Antriebs- und Seitensteuerelemente dargestellt. Das Hohlkabel 9, der Handgriff 11 und die Seilrolle 12 sind versetzt zueinander an einer Stütze 10 angeordnet, und zwar ragen der Handgriff il und die Kurbel 14 auf entgegengesetzten Seiten von der Stütze 10 weg. Im hohlen Handgriff 11 ist ein S.teaerbolzen 60 beweglich geführt, an dessen innerem Ende das bedienungsseitige Ende des Steuerfadens 43 befestigt ist. Beim Hineindrücken des Steuerbolzens wird der Steuerfaden. angespannt und beim Loslassen des Steuerbolzens ebenfalls losgelassen. Der Bedienende hält den Handgriff 11 mit der linken Hand, wobei das Ende 10" der Stütze 10 arm Körper des Bedienenden abgestützt wird. Der Bedienende kann nun mit dean Daumen der linken Hand den Steuerbolzen 60 in den Handgriff 11 hineindrücken oder loslassen. Beim Hineindrücken (Bewegung des Daumens nach links) wird der Hubschrauber nach links seitengesteuert, und beim Loslassen (Bewegung des Daumens nach rechts) wird der Hubschrauber nach rechts seitengesteuert. Der Vorteil der Ausführungsform nach Fig. 5 liegt darin, daß der Hubschrauber stets der Richtung der Steuerbewegung des Daumens folgt. Mit der rechten Hand wird die Kurbel 14 betätigt.
  • Die Leitflächen 6 und 7 dienen vor allem dazu, das Pendeln des Hubschraubers beim Flug und dessen Absturz zu verhindern, d. h. sie dienen zur Stabilisierung des Fluges. Zu diesem Zweck sind die Leitflächen unter der Hubschraube annähernd innerhalb des von ihr erzeugtenLuftstromes und annähernd parallel zur Hubschraubenachse, d. h. parallel zur Lu£tströmun.gsrichtung angeordnet.
  • Die Wirkung der Leitflächen allein ist aber für den stabilen Dauerflug des Hubschraubers noch nicht genügend, sondern es müssen Mittel vorgesehen sein, um die,durch das resultierende Reaktionsdrehmoment dar Hubschraube bedingte Drehun=g des Hubschmubers um die Hubschrauberach se vollständig zu verhindern.
  • Diese Mittel und Maßnahmen zur Erzielung der Stabilität gegen Verdrehen des Hubschraubers sind beispielsweise an Hand von Fig.6 und 7 erläutert. Die Ausführungsform von Fig. 6 und 7 entspricht ungefähr derjenigen von Fig.1. Auch hier steht das hubschraubenseitige Ende des flexiblen Hohlkabels 9 etwas schief auf der Hubschraubenachse (Fig.6). Diese Schiefs.telllung verkleinert das Drehmoment, welches vorn Hohlkabel 9 auf den Hubschrauber bei dessen Höhersteigen im Sinne des punktierten Pfeiles von Fig. 6 wirkt und den Hubschrauber gegen den Bedienenden hin zu kippen sucht. Damit derAuf- und Ablauf des Antriebsfadens 15 auf die Seilrolle 2 rechtwinklig zur Hubschraubenachse erfolgen kann, sind auf- und ablaufender Teil des Fadens 15 über die Umlerikrollen 28 und 29 .geführt, welche auf der Achse 30 drehbar gelagert sind. Die Achse 30 ist im Kabelha,lter verankert.
  • Der Schwerpunkt S des Hubschrauberrumpfes befindet sich beim Beispiel nach den Fig. 6 und 7 nicht in der Hubschrauberachse, sondern, von der Antriebsseite aus gesehen, hinter dieser Achse. Dadurch wird im Flug die Hubschraubenachse zur Vertikalen geneigt, derart, daß die Auftriebskraft K nicht mehr vertikal nach oben, sondern, von derAntriebsseibe aus gesehen, um den Winkel a in Fig. 6 nach hinten ge- richtet ist.
  • Die Auftriebskraft K enthält somit eine Komponente, Kx, welche die Tendenz hat, das auf der Antriebs6eite festgehaltene flexible Hohlkabel 9 zu strecken, d. h. das Hohlkabel auf Zug zu beanspruchen.
  • Durch die Wirkung dieser das Hohlkabel 9 stmeakenden Kraftkomponente Kx ist es möglich, das Reaktions@drehmoment der Hubschraube aufzuheben. Dies ist aus Fig. 7 deutlich ersichtlich. Die Hubschraube dreht im Sinne der Pfeilre 31 und 32. Dadurch entsteht auf dem Hubschrauber ein Reakti,onsdreh:momemt im Sinne des Pfeiles 33. Dieses Reaktionsdrehmoment kann jedoch kompensiert werden durch das Kräftepaar der Kräfte Kx und K'x, wobei die Kraft Kx die durch die Verslagerung des Schwerpunktes S und Schrägstellung der Hubschrauberachse gegenüber der Vertikalen erzeugte Kraftkomponente des Auftriebs und die Kraft K'x deren Reaktionskraft im flexiblen Hahlkgbel 9 isst. Die Distanz d, d. h. der Abstand vom Befestigungspunkt des flexiblen Hohlikabels am KabelhaIter 8 bis zur Hubschraubenachse darf ni:clt zu klein sein, damit das Drehmoment des Kräftepaares Kx, K'x genügend groß wird. Zur Aufhebung des Reaktionsdrehmomentes ,maß somit das flexible Hohlkabel eine gewisse Strecke von der Hubschraubenachs'e entfernt am Hubschrauber befestigt sein, d. h. der Kabelhalter 8 maß eine gewisse minimale Länge aufweisen. Natürlich kann die Länge d (Fig. 7) kleiner sein, wenn das hubschrauberseitige Ende des HohlkabelG 9 z. B. durch einen Stahldraht. oder ein anderes geeignetes Mittel auf eine gewisse Länge zusätzlich versteift wird.
  • Die das flexible Hohlkabel 9 streakende Kraftkomponente Kx des Auftriebs des Hubschraubers kann dadurch erzielt werden, daß die Querleitflächen 7 (Fig.6) gegen die Hubschrauberachse um einen kleinen Winkel ß geneigt sind, denn hierdurch wird ebenfalls eigne Schrägstellung der Hubschrauberachse nach hinten (von der Antriebsseite aus gesehen) erzielt.
  • Bei den beschriebenen Ausführtung,sbeispielen, erfolgte der Antrieb der Hubschraube mittels eines endlosen Fadens 15 (gemäß dem Antriebsschema von Fig. 3), deren .hin- und rücklaufende Teile durch ein gemeinsames, flexibles Hohltkabel9 hindurchgeführt sind; die beiden Fadenfelle könnten aber auch je durch ein separates Hohlkabel hindurchgeführt sein. Der Antrieb der Hubschraube' von der Antriebsseite aus könnte jediach auch mittels eines durch das flexible Kabel geführten, nicht endlosen Zugfadens erfolgen, welcher am Stato@r des Hubschraubers durch, eine Feder angespannt wird und welcher die Hubschraube über ein mechanisch gleichrichtendes Element antreibt, derart, daß beirr periodischen Ziehen und Loslassen des Zugfadens auf der Antriebsseite die Hubschraube gleichsinnig gedreht wird. Das mechanisch gleichrichtende Element kann z. B. ein Ratsahirad mit Klinke oder eine einen Zylinder satt umsahliagrnde zylindrische Feder sein. Ferner könnte der Antrieb der Hubschraube von der Antriebsseite aus mittels einer durch dass flexible gelegten flexiblen Welle in bekannter Art erfolgen.
  • Der endlose Antriebsfaden 15 wird zweckmäßig aus Nylon hergestellt, da Nylon außer den vorteilhaften Festigkeitseigen.sahaften sich noch speziell für die Bildung endloser Fadenschleifen eignet.
  • Die Erfindung beschränkt sich, nicht auf Spielzeug-Hubschrauber mit einer einzigen Hubschraube. Es könnten. auch z. B. zwei koaxiale im Gegensinne angetriebene Hubschrauben vorgesehen sein.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Hubschrauber-Spielzeug mit mindestens einer auf einem Stator drehbar gelagerten Hubschraube, wobei der Stator einen aus zur Hubschraubenachse parallelen Leitfläehtn gebildeten Rumpf zur Stabilisierung des Flugs aufweist und am einen Ende eines flexiblen Hohlkabels befestigt .isst, von dessen anderem Ende aus der Antrieb der Hubschraube erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der ganze aus den Leitflächen (6, 7) gebildete, Rumpf mittels eines am Rumpf befestigten und. durch das Hohlkabel (9) hindurchgeführten Steuerfadens (43) von der Antriebsseite aus urn eine zur Richtung des s@tatorseitigen Endes des Hohlkabels (9) annähernd parallele Achse (42) versahwenkt werden kann.
  2. 2. Hubschrauber-Spielzeug nachAnspruchl, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwerpunkt des Rumpfes bezüglich der Hubschraube tiefer liegt als die Schwenkachse (42) des Rumpfes, so daß die durch die Schwenkung des Rumpfes bewirkte Schmerpunktsverlagerumg dieWilrkung der Seitensteuerung unterstützt
  3. 3. Hubschrauber-Spielzeug nach den. Ansprüchen 1 und 2, @dadurch gekennzeichnet, daß das bedienungsseitige Ende des Steuerfadens (43) am Ende eines Steuerbolzens (60) befestigt ist, der in einem hohlen Handgriff (11) mittels des Daumens der den Handgriff haltenden Hand entgegen einer am hubschraubenseitigen Ende des Steuerfadens am letzteren befestigten und am Statur verankerten Feder (49) verschiebbar isst, derart, daß ein Bewegen des Steuerbolzens durch den Daumen .in der emnen Richtung auf den Hubschrauber eine Steuerwirkung in dieser Richtung bewirkt, während ein Bewegen des Steuerbolzens durch die Feder in der anderen Richtung eine Steuerwirkung auf den Hubschrauber in dieser anderen Richtung bewirkt.
  4. 4. Hubschrauber-Spielzeug nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, diaß der Schwerpunkt (5) des Hulyschraubers auf der dem Statur (6, 7) zugekehrten Seite der Hubschraubenebene und mit Abstand von dieser und auf der von der Befestigungsstelle des Hohlkabels (9) am Statur abgekehrten Seihe, der Hubschraubemachse (3) biegt, so daß beim Betrieb die Hubschraubenachse mit ihrem die Hubschraube (1) tragenden Ende nach hinten geneigt isst und eine Kraftkomponente des entsteht, .durch welche das flexible Hohlkabel gestreckt wird.
  5. 5. Hubschrauber-Spielzeug nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das flexible Hohlkabel (9) mnit Abstand von der Hub sehraubenachse (3) entfernt am Stator befestigt ist, so daß durch Strecken des flexiblen Hohlkabels das Reaktions:d@rehmoment der Hubschraube kompensiert werden kann.
  6. 6. Hubschrauber-Spielzeug nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das hubschraubenseitige. Ende des flexiblen Hohlkabels (9) ein Stück weit versteift ist, so d:aß durch Strecken des flexübilenHohlkabel,s dasReaktionsdrehmoment der Hubschraube kompensiert worden kann. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 398 749, 534 119, 564239.
DEE11015A 1954-09-25 1955-07-18 Hubschrauber-Spielzeug Pending DE1008632B (de)

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DEE11015A Pending DE1008632B (de) 1954-09-25 1955-07-18 Hubschrauber-Spielzeug

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2013190330A1 (en) * 2012-06-21 2013-12-27 Trade Electrics Uk Limited Improvements in and relating to aircraft

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FR398749A (fr) * 1909-01-25 1909-06-12 Egen Et Cie Soc Jouet aéroplane
FR534119A (fr) * 1921-04-14 1922-03-18 Aéroplane-jouet exécutant la boucle
FR564239A (fr) * 1922-09-19 1923-12-24 Hélicoptère jouet

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