DE1009532B - Kugelschreiber zum Duenn- und Dickschreiben - Google Patents

Kugelschreiber zum Duenn- und Dickschreiben

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Publication number
DE1009532B
DE1009532B DED20652A DED0020652A DE1009532B DE 1009532 B DE1009532 B DE 1009532B DE D20652 A DED20652 A DE D20652A DE D0020652 A DED0020652 A DE D0020652A DE 1009532 B DE1009532 B DE 1009532B
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DE
Germany
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writing
thin
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thick
ballpoint pen
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Pending
Application number
DED20652A
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Derouet
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LUDWIG DEROUET
Original Assignee
LUDWIG DEROUET
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Publication date
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Publication of DE1009532B publication Critical patent/DE1009532B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K7/00Ball-point pens

Landscapes

  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

  • Kugelschreiber zum Dünn- und Dickschreiben Die Erfindung betrifft einen Kugelschreiber zum Dünn -und Dickschreiben mit zwei aus je einer Kugel und einem Farbröhrchen bestehenden, nebeneinander im Halter des Kugelschreibers angeordneten Schreibsätzen, von denen ein Schreibsatz zum Dünnschreiben und ein Schreibsatz zum Dickschreiben dient.
  • Bei einem bekannten Kugelschreiber dieser Gattung liegen ,die beiden Schreibsätze starr parallel nebeneinander im Mundstück des Halters, wobei die zum Dünnschreiben dienende Kugel kleineren Durchmesser hat als die zum Dickschreiben dienende Kugel. Will der Schreiber von einer Schreibart zur anderen übergehen, so muß er den Halter um seine Längsachse um 180° drehen, was sehr beschwerlich ist. Wird der Halter so auf das Papier aufgesetzt, daß beide Kugeln gleichzeitig zum Schreiben kommen, so entsteht, je nach der Bewegungsrichtung, ein einziger dicker Strich oder ein dicker und ein dünner Strich parallel nebeneinander. Zum fließenden Schönschreiben mit Haar- und Grundstrichen sowie zur Stenographie ist der bekannte Kugelschreiber unbrauchbar.
  • Bei einem anderen bekannten Kugelschreiber sind ebenfalls zwei aus je einer Kugel und einem Farbröhrchen bestehende Schreibsätze starr nebeneinander im Mundstück des Halters angeordnet, jedoch ist hier nur daran gedacht, die einzelnen Schreibsätze unabhängig voneinander mit dem Papier in Berührung zu bringen, wobei die einzelnen Farbröhrchen verschiedene Farben aufweisen können. Es muß auch bei diesem Kugelschreiber für den Übergang von einem Schreibsatz zum and eren der Halter um seine Längsachse gedreht werden. Ein Dünn- und Dickschreiben ist überhaupt nicht vorgesehen.
  • Bei einem anderen bekannten Kugelschreiber ist eine einzige Kugel in der Achse des Halters angeordnet, außerdem liegen mehrere Kugeln »kronenartig« um diese Achse herum, wobei jede Kugel ihr unabhängiges Farbröhrchen haben soll, möglichst von verschiedenen Farben. Zum Übergang von einer Kugel zur anderen muß der Schreiber den Halter zwischen seinen Fingern drehen. Dieser bekannte Halter ist ebenfalls zum fließenden Dünn- und Dickschreiben unbrauchbar.
  • Schließlich ist noch ein bekannter Kugelschreiber zu erwähnen, der sich die Aufgabe stellt, außer dem T)iinnschreiben ein gewisses Dickschreiben oder »Schattieren« zu ermöglichen. Zu diesem Zweck sind eine oder auch zwei nebeneinanderliegende Kugeln vorgesehen, die in einen zylindrischen Zusatz-Schreibkörper eingebettet sind, der seinerseits um feststehende Zapfen drehbar im Halter gelagert ist. Wird der Halter in der Richtung der Hauptachse des Zylinders bewegt, so .dreht sich der Zylinder nicht, während die Kugel bzw. Kugeln eine dünne Linie ziehen. Wird der Halter -dagegen senkrecht zur Hauptachse des Zylinders.bewegt, so drehen sich Zylinder und Kugel bzw. `Kugeln, und es wird ein breiter Strich erzeugt. Zu jedem Übergang von der Dünnschrift zur Dickschrift muß der Halter gedreht werden, und die dünnen Linien können nur senkrecht zii den dicken gezogen werden. Auch dieser Halter ist #zomit zum fließenden Dünn- und Dickschreiben ungeeignet.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, einen Kugelschreiber zu schaffen, der wie die gebräuchliche, gespaltene Stahlfeder wirkt, der also bei leichtem Schreibdruck einen dünnen und bei stärkerem Schreibdruck einen dickeren Strich erzeugt, ohne daß man den Halter anders zu fassen oder zu verdrehen braucht, wie es beim Schönschreiben und heim Stenographieren erforderlich ist.
  • Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der zum Dünnschreiben dienende Schreibsatz im Halter in dessen Längsrichtung verschiebbar und rückwärts federnd abgestützt ist und sich bei leichtem Schreibdruck mit seiner Kugel allein in vorgeschobener Schreibstellung befindet, während der zum Dickschreiben dienende Schreibsatz fest im Halter eingebaut ist und hei verstärktem Schreibdruck unter Zurückschieben des zum Dünnschreiben dienenden Schreibsatzes mit seiner Kugel zurr Mitschreiben kommt.
  • Der Halter gemäß der Erfindung enthält also fest eingebaut einen aus Kugel und Farbröhrchen bestehenden Schreibsatz, der zum Dickschreiben dient. Daneben enthält der Halter einen zweiten aus Kugel und Farbröhrchen bestehenden Schreibsatz, der in seiner Längsrichtung verschiebbar im Halter untergebracht und rückwärts federnd abgestützt ist und der zum Dünnschreiben dient. Dieser zum Dünnschreiben dienende Schreibsatz kann parallel oder im spitzen Winkel zu dein anderen Schreibsatz angeordnet sein. Die Kugel des zum Dünnschreiben dienenden Schreibsatzes liegt im Ruhezustand hart neben und ein wenig voraus der Kugel des zum Dickschreiben dienenden Schreibsatzes. Schreibt man also mit leichtem Schreibdruck, so kommt nur die Kugel des Dünnschreibers zur Wirkung auf dem Papier und erzeugt einen dünnen Schriftfaden. Bei stärkeren Schreibdruck schiebt sich dagegen der zum Dünnschreiben dienende Schreibsatz entgegen der Wirkung seiner Verschubfeder im Halter zurück, so daß nun auch der zum Dickschreiben dienende Schreibsatz mit seiner Kugel -das Papier berührt. Es entstehen dann auf dem Papier zwei hart nebeneinanderliegende Schriftfäden, die für das Auge des Lesers zu einer einzigen dicken Linie verschmelzen.. Der Kugelschreiber gemäß der Erfindung ermöglicht also- eine Schrift, bei der dünne oder sogenannte Haarstriche fließend in dicke oder sogenannte Grundstriche übergehen, oder umgekehrt. Damit ist das neue Schreibgerät zum Schönschreiben wie auch zum Stenographieren brauchbar.
  • Eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindüng besteht darin, daß auch der zum Dickschreiben dienende Schreibsatz im Halter längs verschieblich und mit dem zum Dünnschreiben dienenden Schreibsatz durch eine Hebel- oder Federwirkung derart zwangläufig gekuppelt ist, daß je nach Schreibdruck entweder nur der zum Dünnschreiben dienende Schreibsatz mit seiner Kugel allein oder beide Schreibsätze mit ihren Kugeln zusammen in Schreiblage kommen.
  • Eine weitere zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß die Kugeln und. die Farbröhrchen untereinander verschiedene Durchmesser aufweisen. Das ist an sich bekannt. Der zum Dickschreiben dienende Schreibsatz erhält die größeren Durchmesser für Kugel und Farbröhrchen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE:: 1. Kugelschreiber zum Dünn-und Dickschreiben mit zwei aus je einer Kugel und einem Farbröhrchen bestehenden, nebeneinander im Halter des Kugelschreibers angeordneten Schreibsätzen, von denen ein Schreibsatz zum Dünnschreiben und ein Schreibsatz zum Dickschreiben dient, dadurch gekennzeichnet, ,daß der zum Dünnschreiben dienende, Schreibsatz im Halter in dessen Längsrichtung verschiebbar und rückwärts federnd abgestützt ist und sich bei leichtem Schreibdruck mit seiner Kugel allein in vorgeschobener Schreibstellung befindet, während der zum Dickschreiben dienende Schreibsatz fest im Halter eingebaut ist und bei verstärktem Schreibdruck unter Zurückschieben des zum Dünnschreiben dienerndem Schreibsatzes mit seiner Kugel zum Mitschreiben kommt.
  2. 2. Kugelschreiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch der zum Dickschreiben dienende Schreibsatz im Halter längsversahieblich und mit dem zum Dünnschreiben dienenden Schreibsatz durch eine Hebel- oder Federwirkung derart zwangläufig gekuppelt ist, daß je nach Schreibdruck entweder nur der zum Dünnschreiben dienende Schreibsatz mit seiner Kugel allein oder beide Schreibsätze mit ihren Kugeln zusammen in Schreiblage kommen.
  3. 3. Kugelschreiber nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugeln und die Farbröhrchen in an sich bekannter Weise untereinander verschiedene Durchmesser aufweisen. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 1009 815, 1015 656; USA.-Patentschriften Nr. 2 487 483, 2 554 335.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1149637B (de) * 1957-07-19 1963-05-30 Faber Castell A W Kugelschreiber
DE1213297B (de) * 1957-06-12 1966-03-24 Faber Castell A W Kugelschreiber

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2487483A (en) * 1947-07-26 1949-11-08 Peter J Gaylor Ball point pen
US2554335A (en) * 1946-03-18 1951-05-22 Kollsman Paul Fountain pen
FR1009815A (fr) * 1948-06-28 1952-06-04 Perfectionnements apportés aux stylographes à bille
FR1015656A (fr) * 1950-02-22 1952-10-17 Stylographe à billes

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